DE19620731A1 - Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine feste Fahrbahn für schienengebundene
Fahrzeuge auf Brücken, mit einer die Brückenüberbauplatte ab
deckenden und mit dieser formschlüssig verbundenen Tragplatte und
mit Oberbauplatten begrenzter Länge aus Beton, die auf der Trag
platte aufliegen und die Schienen tragen, wobei Tragplatte und
Oberbauplatten mit Vorsprüngen ineinandergreifen, um die von den
Fahrzeugen auf die Schienen übertragenen Horizontalkräfte aufzu
nehmen und in die Brückenüberbauplatte einzuleiten. Die Erfin
dung hat auch ein Verfahren zum Herstellen einer solchen festen
Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge zum Gegenstand.
Für Eisenbahnzüge, die hohe Achslasten haben und mit sehr hoher
Geschwindigkeit verkehren, hat sich der bekannte Schotteroberbau
als unzureichend erwiesen, da sich die Gleislage unter der sehr
hohen statischen und dynamischen Beanspruchung sehr rasch verän
dert und durch Gleisricht- und -stopfmaschinen schon nach weni
gen Befahrungen immer wieder korrigiert werden muß. Auf Brücken
wird durch den Schotter aus Hartgestein auch die ständige Last
wesentlich erhöht.
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind feste Fahrbahnen für
schienengebundene Fahrzeuge auf der freien Strecke und auf
Brücken bekannt, bei denen das Schotterbett durch eine homogene
Schienen- oder Gleisunterlage aus Beton oder Asphalt ersetzt
wird, die eine in sich zusammenhängende Fahrbahn bildet. Insbe
sondere für Brücken ist eine feste Fahrbahn der Deutschen Bahn
bekannt geworden, die als System "RHEDA auf Brücken" bezeichnet
wird. Bei dieser festen Fahrbahn vom System RHEDA wird zum
Schutz der Oberflächendichtung auf die Brückenüberbauplatte eine
Tragplatte aufgebracht, die im Bereich der Gleise Verstärkungs
streifen größerer Dicke aufweist, in denen im Längsabstand von
einander Vertiefungen angeordnet sind. Auf diesen Verstärkungs
streifen liegen wannenartige Oberbauplatten, die mit Spornen an
ihrer Unterseite in die Vertiefungen in den Verstärkungsstreifen
der Tragplatte eingreifen und so mit diesen formschlüssig ver
bunden sind. Im Inneren der Tröge befindet sich der aus Beton
schwellen und Schienen gebildete Gleisrost, der dort nach seiner
Ausrichtung mit Beton vergossen wird.
Die Herstellung dieser bekannten festen Fahrbahn ist zeitaufwen
dig und kostspielig und erfordert auch erhebliche Mengen an Ma
terial, die ein beträchtliches Gewicht darstellen, der das Ge
wicht eines Schotteroberbaues noch übertrifft. Außerdem ergibt
sich eine beträchtliche Bauhöhe, insbesondere dort, wo eine ein
seitige Gleisüberhöhung erforderlich ist.
Diese Nachteile des RHEDA-Systems werden teilweise durch eine
feste Fahrbahn "System Holzmann" beseitigt, die durch einen Vor
trag zum 3. Darmstädter Geotechnik-Kolloquium am 21.03.1996 be
kanntgeworden ist (Mitt. des Institutes und der Versuchsanstalt
für Geotechnik der Technischen Hochschule Darmstadt, März 1996).
Bei dieser bekannten festen Fahrbahn sind auf Brücken die wan
nenartigen Oberbauplatten durch Oberbauplatten mit glatter Ober
fläche ersetzt, auf denen die Schienen mit besonderen Grundrah
men unmittelbar befestigt sind. Auch hier hat aber die Tragplat
te mit ihren Verstärkungsstreifen im Bereich der Gleise noch ei
ne beträchtliche Dicke, und auch die Oberbauplatten müssen eine
bestimmte Mindestdicke haben, um die in sie eingreifenden Stütz
punktbefestigungsmittel bis zu einer ausreichenden Tiefe aufneh
men zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und
eine feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken
zu schaffen, die eine sehr geringe Bauhöhe hat, einfach herge
stellt werden kann und die sich mit geringem Aufwand instand
setzen läßt und die gleichwohl ein hohes Maß an Sicherheit auch
für mit sehr hoher Geschwindigkeit verkehrende Eisenbahnzüge
bietet und durch die die Umwelt wenig belastet wird.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Tragplatte eine annähernd gleichbleibende Dicke, eine im wesent
lichen ebene Oberfläche und einzelne nach oben gerichtete Höcker
aufweist, die in Ausnehmungen der Oberplatten eingreifen und von
diesen Ausnehmungen seitlich mindestens teilweise umfaßt werden.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß Verstärkungsstreifen
auf der Tragplatte nicht erforderlich sind und alle Oberbauplat
ten eine wesentlich geringere Dicke haben können. Da die Höcker
und Ausnehmungen nicht im Bereich der Verankerungsmittel der
Schienen- oder Schwellenstützpunkte angeordnet sind, können die
Oberbauplatten im Bereich der Höcker dünner sein, während die
diese Höcker seitlich übergreifenden Teile der Oberbauplatten
eine genügende Dicke haben, um auch tief in sie eingreifende
Verankerungsmittel aufzunehmen.
Zweckmäßig ist es, wenn die Oberbauplatten eine durchgehende,
ebene Oberfläche aufweisen und die Höcker in der Tragplatte
überdecken und diese an mindestens drei Seiten umgreifen. Es er
gibt sich dann nicht nur ein guter Formschluß in Horizontalrich
tung, der eine einwandfreie Übertragung der Horizontalkräfte in
Längs- und Querrichtung erlaubt, sondern auch eine dichte Ober
fläche, welche das Regenwasser zur Seite hin abfließen läßt.
Die Höcker und Ausnehmungen befinden sich zweckmäßig an den
Längs enden der Oberbauplatten und in einem Bereich zwischen den
Schienen.
Die Tragplatte geht in Längsrichtung durch und ist nur im Be
reich der Fugen der Brückenüberbauplatte unterbrochen, während
die Oberbauplatten mindestens im Bereich aller Brückenlager
durch Querfugen getrennt sind. Eine solche Ausgestaltung erlaubt
eine einfache Herstellung der Tragplatte im kontinuierlichen
Verfahren, während die insbesondere durch Temperatureinflüsse
hervorgerufenen Längenänderungen des Brückenüberbaues über die
ganze Brückenlänge verteilt und in den vielen Fugen zwischen den
Oberbauplatten kompensiert werden. Hierdurch ist es nicht not
wendig, im Bereich der Oberbauplatten eine besondere Übergangs
konstruktion an den Brückenenden vorzusehen.
Dem gleichen Zweck dienen eine zwischen der Tragplatte und den
Oberbauplatten angeordnete Trennschicht aus elastischem Material
und zwischen den Seitenwänden von Höckern und Ausnehmungen ange
ordnete Lagerstreifen aus Elastomer.
Die Höcker sind ebenflächig begrenzt und bestehen aus Stahlbeton
und sind mit der Tragplatte monolithisch verbunden. Ebenso wie
diese bestehen sie aus bewehrtem Beton.
Zum Herstellen von Überhöhungen des Gleises sind die Oberbau
platten im Querschnitt trapezförmig und haben eine seitlich ge
neigte Oberfläche. Dies hat den Vorteil, daß in Bögen weder die
Brückenüberbauplatte noch die Tragplatte geneigt sein oder eine
in Querrichtung unterschiedliche Dicke haben muß, da eine erfor
derliche Überhöhung des Gleises nur durch eine besondere Gestal
tung der Oberbauplatten erzielt wird. Hierbei genügt es, unter
der nicht überhöhten Schiene die statisch erforderliche Mindest
dicke einzuhalten.
Die Oberbauplatten können aus Ortbeton hergestellt werden. Be
sonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Oberbauplatten vorge
fertigte Betonbauteile sind, die in handlichen Längen von ca.
5 m noch leicht zu handhaben sind und schnell montiert werden
können.
Die Schienen können mit Lagerteilen an Schienenstützpunkten un
mittelbar auf den Oberbauplatten befestigt sein. Es ist aber
auch möglich, die Schienen durch Schwellen zu einem Gleisrost zu
verbinden, der auf den Oberbauplatten befestigt ist.
Die Schwellen des Gleises oder die Schienenstützpunkte werden
mit Ankern unmittelbar in den Oberbauteilen verankert, die im
Gleisbereich auf ganzer Länge neben den Höckern liegen und dort
eine für die Verankerung ausreichende Dicke haben. Hierbei wer
den die Schienen auf Stützpunkten oder Schwellen zweckmäßig mit
Ankern im Beton der Oberbauplatten verankert, die in hierfür
vorgesehene, an Ort und Stelle gebohrte Löcher eingesetzt und
dort festgeklebt oder auf andere Weise befestigt werden.
Die Schwellen sind zweckmäßig im Grundriß Y-förmige Stahlschwel
len aus Breitflanschträgern, bei denen die Unterflanschen be
nachbarter Träger durch Riegel verbunden sind, in denen die An
ker zur Befestigung auf den Oberbauplatten angeordnet sind.
Die vorgefertigten Oberbauplatten sind vorteilhaft mit Höhenju
stiermitteln und Fugenverpreßmitteln zum Verpressen der Lagerfu
ge zwischen Oberbauplatte und Tragplatte versehen. Hierfür ist
es zweckmäßig, wenn die Oberbauplatten an ihren Ecken Aussparun
gen für Hubgeräte aufweisen. Mit solchen Hubgeräten kann jede
Oberbauplatte sehr genau in ihrer Höhe ausgerichtet und dann mit
einem geeigneten Mörtel oder Kunststoff vergossen oder verpreßt
werden. Zum Verpressen der Lagerfuge werden in den Oberbauplat
ten zweckmäßig Rohre zum Einführen der Verpreßmasse und zum Ent
lüften des Verpreßraumes vorgesehen.
Um die Fahrgeräusche so weit wie möglich zu vermindern, können
zwischen der Tragplatte und den Oberbauplatten Schalldämmelemen
te, angeordnet werden. Außerdem können Schalldämmelemente auf
den Schwellen, vor den Schwellenköpfen und/oder auf den Oberbau
platten angeordnet sein, wenn auf dem festen Oberbau ein Gleis
rost montiert wird.
Beim Herstellen einer festen Fahrbahn für schienengebundene
Fahrzeuge auf Brücken mit einer die Brückenüberbauplatte ab
deckenden Tragplatte und auf dieser aufliegenden Oberbauplatten aus
Beton wird nach der Erfindung so vorgegangen, daß zunächst die Tragplatte in Ortbeton hergestellt und danach an ihrer Oberseite mit aufragenden Höckern aus Beton versehen wird, daß dann auf die Oberseiten von Tragplatte und Höckern eine Trennschicht und an den Seitenwänden der Höcker Lagerstreifen aus Elastomer auf gebracht werden und daß dann die Oberbauplatten, die Höcker oben und seitlich übergreifend, in Ortbeton höhengenau hergestellt oder als Betonfertigteile höhengenau montiert werden und daß schließlich die Schienenstützpunkte bzw. die Schwellen des Glei ses auf den Oberbauplatten befestigt werden.
Beton wird nach der Erfindung so vorgegangen, daß zunächst die Tragplatte in Ortbeton hergestellt und danach an ihrer Oberseite mit aufragenden Höckern aus Beton versehen wird, daß dann auf die Oberseiten von Tragplatte und Höckern eine Trennschicht und an den Seitenwänden der Höcker Lagerstreifen aus Elastomer auf gebracht werden und daß dann die Oberbauplatten, die Höcker oben und seitlich übergreifend, in Ortbeton höhengenau hergestellt oder als Betonfertigteile höhengenau montiert werden und daß schließlich die Schienenstützpunkte bzw. die Schwellen des Glei ses auf den Oberbauplatten befestigt werden.
Ein solches Herstellungsverfahren ist einfach und ohne Probleme
durchzuführen und erlaubt eine kostensparende Taktbauweise.
Ein besonders rascher Baufortschritt ergibt sich, wenn die
Schienenstützpunkte bzw. die Schwellen des Gleises mit Ankern
befestigt werden, die nach dem Verlegen und Ausrichten der
Schienen bzw. der Gleise an deren Befestigungsstellen in die
Oberbauplatten eingebracht und verankert werden.
Bei einer notwendigen Reparatur der festen Fahrbahn werden nach
der Erfindung an beschädigten Stellen die Schienen an den Enden
der betroffenen Oberbauplatte durchgetrennt und die Oberbauplat
te wird als Ganzes mitsamt den auf ihr befestigten Schienen bzw.
Gleisen abgehoben und durch eine neue Oberbauplatte ersetzt, die
nach höhengenauem Einbau mit Schienen bzw. Gleisen ausgestattet
wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen bevor
zugte Ausführungsformen der Erfindung an Beispielen näher erläu
tert sind. Es zeigt:
Fig. 1 die eine Hälfte einer zweigleisigen Eisenbahnbrücke
mit fester Fahrbahn, bei der die Schienen ohne
Schwellen unmittelbar auf vorgefertigten Oberbauplat
ten aus Beton montiert sind, in einer Teildraufsicht;
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Teilquerschnitt
nach Linie II-II;
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Teilquerschnitt
nach Linie III-III am Ende einer Oberbauplatte;
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Teilquerschnitt einer
etwas anderen Ausführungsform der festen Fahrbahn
nach der Erfindung, bei der ein Gleis seitlich über
höht ist, in vergrößerter Darstellung;
Fig. 5 die eine Hälfte einer Eisenbahnbrücke mit einer fe
sten Fahrbahn und einem Gleisrost mit Y-Stahlschwel
len auf Oberbauplatten in Ortbeton in einer Teil
draufsicht;
Fig. 6 den Gegenstand der Fig. 5 in einem Teillängsschnitt
nach Linie VI-VI in der Gleisachse und
Fig. 7 einen Teilquerschnitt der Fig. 5 nach Linie VII-VII
in vergrößertem Maßstab.
In den Zeichnungen ist mit 10 der Überbau einer zweigleisigen
Eisenbahnbrücke bezeichnet, der bei dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel ein Kastenträger aus Spannbeton ist, dessen Ober
gurt von der Brückenüberbauplatte 11 gebildet wird, die mit
seitlichen Kragarmen 12 und 13 versehen ist. Die gesamte
Brückenüberbauplatte 11 mit ihren Kragarmen 12 und 13 weist eine
Oberflächendichtung 14 auf, die im mittleren Bereich der Brücke
mit einer schlaff bewehrten Tragplatte 15 aus Beton und im Be
reich der Kragarme 12 und 13 mit je einer Randkappe 16 bzw. 17
aus Stahlbeton abgedeckt ist, auf denen sich die Randwege 18 be
finden und die die seitlichen Brückenränder 19 und 20 übergrei
fen und den Randweg 18 zur Brückenmitte hin mit einem Kabelkanal
21 begrenzen, der eine Aufkantung 22 bildet.
Die Bettung für jeden der beiden auf der Brückenüberbauplatte 11
angeordneten Schienenwege 23 und 24 besteht aus der bereits oben
erwähnten Tragplatte 15, die zwischen den Randkappen 16 und 17
über die ganze Brückenbreite durchgeht und sich an den Randkap
pen 16 und 17 abstützt und über diese formschlüssig mit der
Brückenüberbauplatte 11 verbunden ist, und aus Oberbauplatten 25
aus Stahlbeton. Auf den Oberbauplatten 25 befinden sich die
Stützpunkte 53 für die Schienen 26 und 27, die bei dem in den
Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel mit Befestigungs
mitteln 28 und Lagerteilen 29 unmittelbar auf den Oberbauplatten
25 befestigt sind, so daß sie mit den Oberbauplatten 25 und der
Tragplatte 15 eine schwellenlose, feste Fahrbahn bilden. Die
Oberbauplatten 25 haben eine begrenzte Länge von etwa 5 m und
eine Breite von etwa 2,90 m. Sie bestehen aus Stahlbeton und
können ebenso wie die Tragplatte 15 in Ortbeton hergestellt
sein. Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbei
spiel sind die Oberbauplatten 25 jedoch vorgefertigte Stahlbe
tonbauteile.
Die Tragplatte 15 hat auf ihrer ganzen Breite und Länge eine an
nähernd gleichbleibende Dicke d von etwa 11 cm und eine im we
sentlichen ebene Oberfläche 30. Sie ist im Bereich der Gleisach
sen 31 und 32 mit einzelnen, nach oben gerichteten Höckern 33
versehen. Diese Höcker 33 greifen in Ausnehmungen 34 ein, die an
den Längsenden 35 und 36 der Oberbauplatten auf deren Unterseite
in einem Bereich 37 zwischen den Schienen angeordnet sind.
Die Höcker 33 haben bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
einen rechteckigen Grundriß und leicht geneigte Seitenwände 38,
an die die Seitenwände 39 in den Ausnehmungen 34 der Oberbau
platten angepaßt sind. Zwischen den Seitenwänden 38 der Höcker
33 und den Seitenwänden 39 der Ausnehmungen 34 sind Lagerstrei
fen 40 aus Elastomer angeordnet.
Die Oberbauplatten 25 liegen vollflächig auf der ebenen Oberflä
che 30 der Tragplatte 15 auf, wobei sie mit den Ausnehmungen 34
an ihren Längsenden 35 und 36 die Höcker 33 an drei Seiten seit
lich umfassen und auch auf der Oberseite der Höcker aufliegen.
Zwischen der Tragplatte 15 und den Oberbauplatten 25 befindet
sich eine Trennschicht 41 aus elastischem Material, die auch im
Bereich der Höcker 33 vorhanden ist und eine satte Auflage der
Oberbauplatten 25 auf der Tragplatte 15 gewährleistet. Außerdem
dämpft diese Trennschicht 41 die Geräusche eines über die Brücke
fahrenden Zuges und verbessert die Elastizität des Fahrweges.
Man erkennt, daß die Oberbauplatten 25 eine verhältnismäßig ge
ringe Dicke D haben können, da sich die Höcker 33 in der Trag
platte 15 und die Ausnehmungen 34 in den Oberbauplatten 25 nicht
im Bereich 42 der Stützpunktbefestigungen 28 befinden, so daß
für diese in den Oberbauplatten 25 überall eine ausreichende
Verankerungstiefe t zur Verfügung steht. Durch den seitlichen
Formschluß zwischen den Ausnehmungen 34 der Oberbauplatten 25
und den Höckern 33 auf der Tragplatte 15 werden alle über die
Schienen 26 und 27, die Befestigungsmittel 28 und die Lagerteile
29 in die Oberbauplatten 25 eingetragenen Bremskräfte und Sei
tenführungskräfte sicher in die Tragplatte 15 und von dort über
die Randkappen 16 und 17 in die Brückenüberbauplatte 11 einge
tragen.
Wie bereits weiter oben erwähnt, geht die Tragplatte 15 auf gan
zer Breite und Länge der Brücke durch und ist nur im Bereich der
Fugen der Brückenüberbauplatten unterbrochen. Die Oberbauplatten
25 dagegen sind mindestens im Bereich aller Brückenlager durch
Querfugen getrennt. Da die Oberbauplatten 25 eine begrenzte Län
ge haben, ergeben sich natürlich auch zwischen aufeinanderfol
genden Oberbauplatten 25 Querfugen 56, so daß das durch diese
Querfugen hindurchtretendes Oberflächenwasser auf der Tragplatte
15 quer zur Brückenlängsrichtung abfließen und in die in
Brückenmitte angeordnete Entwässerungsleitung 44 gelangen kann.
Die Oberbauplatten 25 haben alle eine im wesentlichen ebene
Oberfläche 45, auf der zwischen den Schienen 26 und 27 und neben
diesen Schalldämmelemente 52 angeordnet sind. Außerdem können
zwischen den Oberbauplatten 25 und der Tragplatte 15 zur Schall
dämmung zusätzliche Dämm-Matten angeordnet werden, die in der
Zeichnung jedoch nicht dargestellt sind.
Während auf gerader Strecke die Schienen 26 und 27 eines Gleises
normalerweise auf gleicher Höhe liegen, ist in Bögen eine Über
höhung der Außenschiene notwendig. Bei der Erfindung werden sol
che Überhöhungen ausschließlich dadurch erreicht, daß die Ober
bauplatten 25 verschiedene Höhen haben und ihre ebene Oberfläche
mit einer Querneigung versehen wird. Die linke Hälfte des Regel
querschnittes eines festen Oberbaues mit Querneigung und über
höhter Außenschiene ist in Fig. 4 dargestellt.
Man erkennt, daß die Oberbauplatte 25 im Querschnitt im wesent
lichen trapezförmig ist und eine seitlich geneigte, ebene Ober
fläche 45 aufweist, auf der die Schienen 26 und 27 an ihren
Stützpunkten 53 mit Befestigungsmitteln 28 und Lagerteilen 29
befestigt sind. Auch diese Oberbauplatten 25 mit geneigter Ober
fläche 45 haben Ausnehmungen 34 für die Höcker 33 der Tragplatte
15 und sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls vorge
fertigte Stahlbetonteile.
Um die Oberbauplatten 25 nach dem Versetzen in der Höhe genau
ausrichten zu können, sind an den vier Ecken 47 einer jeden
Oberbauplatte 25 zur Höhenjustierung Aussparungen 48 vorgesehen,
in denen nicht näher dargestellte Hubgeräte angesetzt werden
können. Außerdem sind in jeder Oberbauplatte 25 Fugenverpreßmit
tel 49 und 50 in Form von Verpreßrohren 49 und Entlüftungsrohren
50 vorgesehen, die von der Oberfläche 45 bis zur Lagerfläche 51
der Oberbauplatte 25 oberhalb der Trennschicht 41 reichen. Durch
das Verpreßrohr 49 kann die Lagerfuge zwischen der Oberbauplatte
25 und der Tragplatte 15 mit einem Verpreßmittel ausgefüllt wer
den, nachdem die Oberbauplatte 25 zur Höhenausrichtung angehoben
wurde und sich hierbei zwischen der Unterseite der Oberbauplatte
25 und der Oberfläche 30 der Tragplatte 15 ein Spalt ergeben
hat. Das Verpressen beginnt zweckmäßig an den Außenseiten, wobei
die in der Lagerfuge vorhandene und von dem Verpreßmörtel ver
drängte Luft durch die an den höchsten Stellen angeordneten Ent
lüftungsrohre 50 entweichen kann.
Die Aussparungen 48 bieten auch willkommene Eingriffmittel für
Hebezeuge, wenn einzelne Oberbauplatten 25 im Betrieb, bei
spielsweise durch entgleisende Fahrzeuge, beschädigt werden und
gegen neue Oberbauplatten ausgewechselt werden müssen.
Um die Fahrgeräusche so gering wie möglich zu halten, sind auf
den Oberbauplatten zwischen und neben den Schienen 26 und 27
Schalldämmelemente 52 angeordnet, die den Luft- und Körperschall
beim Befahren der Brücke mit Fahrzeugen weitgehend absorbieren.
Ferner können nicht näher dargestellte Schalldämmelemente in der
Lagerfuge zwischen Tragplatte 15 und den Oberbauplatten 25 ange
ordnet sein.
Bei der Herstellung der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten festen
Fahrbahn wird nach der Erfindung so vorgegangen, daß zunächst
die Tragplatte 15 auf ganzer Brückenbreite zwischen den Randkap
pen 16 und 17 in Ortbeton zweckmäßig kontinuierlich in einer
gleichbleibenden Dicke von ca. 11 cm auf der Oberflächendichtung
14 hergestellt wird. Hierbei werden im Bereich der Höcker 33 An
schlußeisen vorgesehen, und die Höcker werden anschließend eben
falls in Ortbeton hergestellt. Danach wird auf der Oberseite der
Höcker eine Trennschicht 41 aufgebracht und an den in die Ober
bauplatten 25 eingreifenden Seiten der Höcker 33 werden Lager
streifen 40 aus Elastomer befestigt. Anschließend werden dann
die in einem Betonwerk oder auf der Baustelle aus Stahlbeton
vorgefertigten Oberbauplatten 25 auf der Tragplatte 15 derart
verlegt, daß sie die Höcker 33 vollständig umgreifen.
Danach werden die Schienen 26 und 27 an den Stützpunkten 53 mit
ihren Lagerteilen 29 auf den Oberbauplatten verlegt und in ihrer
Flucht und gegenseitigen Schrägstellung ausgerichtet. Danach
werden im Bereich der Befestigungsstellen 53 für die Schienen an
den hierfür vorgesehenen Lagerteilen 29 Löcher in die Oberbau
platten 25 gebohrt, in die dann geeignete Anker 54 eingebracht
und festgeklebt werden, die an ihrem oberen Ende mit einem Ge
winde versehen sind. Danach werden die Lagerplatten 29 mit Be
festigungsmitteln 28 in Form von Muttern befestigt, die auf die
Anker 54 aufgeschraubt werden.
Während sich die Querfugen 56 zwischen den aufeinanderfolgenden
Oberbauplatten 25 begrenzter Länge von selbst ergeben, müssen
bei der Herstellung der Tragplatte 15 Dehnungsfugen 57 in
Brückenlängsachse 58, die durch gekreuzte Fähnchen gekennzeichnet
ist und im Bereich der nicht näher dargestellten Lager müssen
Querfugen in der Brückenüberbauplatte und in der Tragplatte vor
gesehen werden. Die Oberbauplatten 25 werden zweckmäßig so ange
ordnet, daß die Fugen 56 zwischen ihnen mit den Querfugen im
Brückenüberbau zusammenfallen.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine andere Ausführungsform nach der Er
findung dargestellt, bei der die Schienenstränge auf der festen
Fahrbahn als Gleisroste mit Y-Stahlschwellen ausgerüstet sind.
Um die Erläuterung zu vereinfachen, sind Teile, die mit der zu
vor beschriebenen Ausführungsform gleich sind oder diesen ent
sprechen, mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wie insbesondere aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, besteht wie
bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel die feste Fahr
bahn für jedes Gleis 59 aus einer Tragplatte 15 aus Ortbeton und
mehreren, aufeinanderfolgenden Oberbauplatten 25, die jedoch bei
dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 7 keine Betonfertig
teile sind, sondern ebenfalls in Ortbeton hergestellt wurden.
Auch bei dieser Ausführungsform haben die Oberbauplatten 25 an
ihren Längsenden 35 und 36 Ausnehmungen 34 im mittleren Bereich
37 zwischen den Schienen 26 und 27, in welche Ausnehmungen
Höcker 33 eingreifen, die auf der Tragplatte 15 angeordnet und mit
dieser monolithisch verbunden sind. Zwischen der Tragplatte 15
und den Oberbauplatten 25 befindet sich eine Trennschicht 41,
die auch als Dämmschicht ausgebildet sein kann.
Bei der Herstellung der festen Fahrbahn wird im wesentlichen
ebenso vorgegangen wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungs
form:
Zunächst wird die Tragplatte 15 mit ihren Höckern 33 in Ortbeton zwischen den Randkappen 16 und 17 hergestellt, mit der Trenn schicht 41 abgedeckt und an den Seitenwänden 38 und 39 der Höcker mit Längsstreifen aus Elastomer versehen. Danach werden die Oberbauplatten 25 zweckmäßig ebenfalls im kontinuierlichen Ver fahren in Ortbeton höhengenau hergestellt, wobei die einzelnen Platten 25 durch Fugen 56 voneinander getrennt werden müssen.
Zunächst wird die Tragplatte 15 mit ihren Höckern 33 in Ortbeton zwischen den Randkappen 16 und 17 hergestellt, mit der Trenn schicht 41 abgedeckt und an den Seitenwänden 38 und 39 der Höcker mit Längsstreifen aus Elastomer versehen. Danach werden die Oberbauplatten 25 zweckmäßig ebenfalls im kontinuierlichen Ver fahren in Ortbeton höhengenau hergestellt, wobei die einzelnen Platten 25 durch Fugen 56 voneinander getrennt werden müssen.
Danach wird das Gleis 59 auf den Oberbauplatten verlegt, in der
Flucht ausgerichtet und in den Oberbauplatten verankert.
Die Befestigung des Gleises auf dem Oberbau erfolgt derart, daß,
ebenso wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, an den
hierfür vorgesehenen Stellen in den erhärteten Beton der Ober
bauteile Löcher gebohrt und Anker 54 eingesetzt werden, an denen
dann die Schwellen mit Befestigungsmitteln 28, nämlich mit Mut
tern befestigt werden.
Wie insbesondere aus den Fig. 5 und 7 hervorgeht, sind bei der
Ausführungsform mit Gleisrost die Schienen 26 und 27 durch
Y-förmige Stahlschwellen 60 aus S-förmigen Breitflanschträgern 61
miteinander verbunden. Hierbei liegen zwei Breitflanschträger 61
an einem Ende nebeneinander und haben an ihrem anderen Ende ei
nen gewissen Abstand voneinander und sind an diesen freien Enden
mit kurzen Trägerstücken verbunden, so daß jeweils zwei neben
einanderliegende Breitflanschträger ein Schienenauflager bilden.
Die nebeneinanderliegenden Enden 62 von zwei S-förmigen Breit
flanschträgern 61 und die mit kurzen Trägerstücken 63 verbunde
nen freien Enden 64 der Breitflanschträger sind an ihren Unter
flanschen 65 durch aufgeschweißte Riegel 66 miteinander verbun
den, in denen sich Löcher 67 für die Anker 54 befinden, mit de
nen die Schwellen 60 auf den Oberbauplatten 25 festgespannt
sind. Man erkennt, daß auch hier neben den Höckern 33 und Aus
nehmungen 34 in den Oberbauplatten 25 genügend Tiefe zur Veran
kerung der Anker zur Verfügung steht.
Aus den Fig. 5 und 7 geht hervor, daß auch bei den in Ortbeton
hergestellten Oberbauplatten 25 Aussparungen 48 an den Ecken
vorhanden sind, in die ein Hebezeug eingreifen kann. Da die
Oberbauplatten 25 durch die Trennschicht 41 von der Tragplatte
15 getrennt sind, können sie nach ihrem Erhärten, ebenso wie die
Betonfertigteil-Oberbauplatten, erfaßt und abgehoben werden,
wenn ein Auswechseln erforderlich ist.
Zur Schalldämmung sind auf den Schwellen 60 und vor den Schwel
lenköpfen 68 Schalldämmelemente 52 angeordnet, die auch die
seitlich überstehenden Teile der Oberbauplatten 25 auf ihrer
Oberfläche 45 mit abdecken.
Da die Schienen in neuerer Zeit in der Regel durch Schweißen zu
einem durchgehenden Schienenstrang verbunden werden, ist es bei
einer Reparatur der festen Fahrbahn nach der Erfindung zweckmä
ßig, an beschädigten Stellen der Fahrbahn die Schienen 26 und 27
an den Enden der jeweils betroffenen Oberbauplatte 25 durchzu
trennen und dann die Oberbauplatte 25 als Ganzes mitsamt den auf
ihr befestigten Schienen 26, 27 bzw. mit dem auf ihr befestigten
Gleis 59 mitsamt den Schwellen abzuheben und durch eine neue
Oberbauplatte 25 zu ersetzen. Die Einrichtung der neuen Oberbau
platte und die Montage der Schienen bzw. des Gleisstückes er
folgt in gleicher Weise wie bei der Erstmontage. Auf diese Weise
kann eine Reparatur beschädigter Fahrbahnabschnitte sehr schnell
durchgeführt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen
Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind mehrere Ergänzun
gen und Abwandlungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen. Beispielsweise kann die Fahrbahn auch mit einem
Gleisrost belegt werden, der geradlinige Stahlschwellen, Holz
schwellen oder Betonschwellen aufweist. Wichtig ist, daß sich
die Höcker auf der Tragplatte befinden und von den Oberbauplat
ten übergriffen werden, da nur auf diese Weise die geringstmög
liche Bauhöhe erreicht wird und auch die ständige Last gering
bleibt.
Claims (23)
1. Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken,
mit einer die Brückenüberbauplatte abdeckenden und mit dieser
formschlüssig verbundenen Tragplatte und mit Oberbauplatten
begrenzter Länge aus Beton, die auf der Tragplatte aufliegen
und die Schienen tragen, wobei Tragplatte und Oberbauplatten
mit Vorsprüngen ineinandergreifen, um die von den Fahrzeugen
auf die Schienen übertragenen Horizontalkräfte aufzunehmen
und in die Brückenüberbauplatte einzuleiten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragplatte (15) eine annä
hernd gleichbleibende Dicke (d), eine im wesentlichen ebene
Oberfläche (30) und einzelne, nach oben gerichtete Höcker
(33) aufweist, die in Ausnehmungen (34) der Oberbauplatten
(25) eingreifen und von diesen Ausnehmungen (34) seitlich
mindestens teilweise umfaßt werden.
2. Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Höcker (33) und Ausnehmungen (34) nicht im
Bereich (42) der Schienenstützpunkte (53), Anker (54) und Be
festigungsmittel (28) angeordnet sind.
3. Fahrbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Oberbauplatten (25) eine ebene Ober
fläche (45) aufweisen und die Höcker (33) in der Tragplatte
(15) überdecken.
4. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Höcker (33) und Ausnehmungen
(34) sich an den Längsenden (35, 36) der Oberbauplatten (25)
und in einem Bereich (37) zwischen den Schienen (26, 27) be
finden.
5. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Tragplatte (15) in Längsrich
tung durchgeht und nur im Bereich der Fugen der Brückenüber
bauplatte unterbrochen ist, während die Oberbauplatten
mindestens im Bereich aller Brückenlager durch Querfugen ge
trennt sind.
6. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Tragplatte (15) und
den Oberbauplatten (25) eine Trennschicht (41) aus elasti
schem Material angeordnet ist, wobei zwischen den Seitenwän
den (28, 39) von Höckern (33) und Ausnehmungen (34) Lager
streifen (40) aus Elastomer angeordnet sind.
7. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Höcker (33) ebenflächig be
grenzt sind, aus Stahlbeton bestehen und mit der Tragplatte
(15) monolithisch verbunden sind.
8. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberbauplatten (25) aus bewehr
tem Beton bestehen.
9. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß zum Herstellen von Überhöhungen die
Oberbauplatten (25) im Querschnitt trapezförmig sind und eine
seitlich geneigte Oberfläche (45) haben.
10. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberbauplatten (25) aus Ortbe
ton bestehen.
11. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberbauplatten (25) vorgefer
tigte Betonbauteile sind.
12. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schienen (26, 27) mit Be
festigungsmitteln (28) und Lagerteilen (29) unmittelbar auf
den Oberbauplatten (25) befestigt sind.
13. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schienen (26, 27) durch
Schwellen (60) zu einem Gleisrost (59) verbunden sind, der
auf den Oberbauplatten (25) befestigt ist.
14. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwellen (60) des Gleises
(59) mit Ankern (54) in den Oberbauteilen (25) verankert
sind.
15. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schienen auf Stützpunkten
(53) bzw. Schwellen (60) mit Ankern (54) und Befestigungsmit
teln (28) im Beton der Oberbauplatten (25) verankert sind.
16. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwellen (60) im Grundriß
Y-förmige Stahlschwellen aus Breitflanschträgern (61) sind,
bei denen die Unterflanschen (65) benachbarter Träger (61)
durch Riegel (66) verbunden sind, in denen Anker (54) zur Be
festigung auf den Oberbauplatten (25) angeordnet sind.
17. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberbauplatten (25) mit Hö
henjustiermitteln (48) und Fugenverpreßmitteln (49, 50) zum
Verpressen der Lagerfuge zwischen Oberbauplatte (25) und
Tragplatte (15) versehen sind.
18. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberbauplatten (25) an ihren
Ecken (47) Aussparungen (48) für Hubgeräte aufweisen.
19. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Tragplatte (15) und
den Oberbauplatten (25) Schalldämmelemente angeordnet sind.
20. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß Schalldämmelemente (52) auf den
Schwellen (60), vor den Schwellenköpfen (68) und/oder auf den
Oberbauplatten (25) angeordnet sind.
21. Verfahren zum Herstellen einer festen Fahrbahn für schienen
gebundene Fahrzeuge auf Brücken mit einer die Brückenüberbau
platte abdeckenden Tragplatte und auf dieser aufliegenden
Oberbauplatten aus Beton, dadurch gekennzeich
net, daß zunächst die Tragplatte (15) in Ortbeton herge
stellt und danach an ihrer Oberseite mit aufragenden Höckern
(33) aus Beton versehen wird, daß dann auf die Oberseiten
(30, 45) von Tragplatte (15) und Höckern (33) eine Trenn
schicht (41) und an den Seitenwänden (38, 39) der Höcker (33)
Lagerstreifen (40) aus Elastomer aufgebracht werden und daß
dann die Oberbauplatten (25), die Höcker (33) oben und seit
lich übergreifend, in Ortbeton höhengenau hergestellt oder
als Betonfertigteile höhengenau montiert werden und daß
schließlich die Schienen (26, 27) über Schienenstützpunkte
(53) bzw. Schwellen (60) auf den Oberbauplatten (25) be
festigt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Schienen (26, 27) nach ihrem Verlegen und
Ausrichten unmittelbar an den Schienenstützpunkten (53) bzw.
über die Schwellen (60) des Gleises (59) in den Oberbauplat
ten (25) verankert werden.
23. Verfahren zur Reparatur einer festen Fahrbahn mit einer Trag
platte und Oberbauplatten begrenzter Länge aus Beton, welche
die Schienen tragen und die mit Vorsprüngen ineinandergrei
fen, um die auf die Schienen übertragenen Horizontalkräfte
aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß an be
schädigten Stellen die Schienen an den Enden der betroffenen
Oberbauplatte durchgetrennt und die Oberbauplatte als Ganzes
mitsamt den auf ihr befestigten Schienen bzw. Gleisen abgeho
ben und durch eine neue Oberbauplatte ersetzt wird, die nach
höhengenauem Einbau mit Schienen bzw. Gleisen ausgestattet
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996120731 DE19620731A1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1996120731 DE19620731A1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19620731A1 true DE19620731A1 (de) | 1997-11-27 |
Family
ID=7795094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996120731 Withdrawn DE19620731A1 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Feste Fahrbahn für schienengebundene Fahrzeuge auf Brücken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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