DE19620696A1 - Haspelanlage für Bänder - Google Patents
Haspelanlage für BänderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum alternativen Betreiben von
jeweils einem von mehreren einer Konti-Bandstraße nachgeordneter
Haspel, wobei das kontinuierlich anfallende Walzgut durch eine am
Ausgang des Walzwerks vorgesehene fliegende Schere in Coilgewichte
angestrebter Lose unterteilbar ist sowie eine Vorrichtung zum
Betreiben von Haspeln nach diesem Verfahren.
Kontistraßen, die durch Stranggießanlagen kontinuierlich mit Walzgut
gespeist werden oder aber Kontistraßen vor deren erstem Gerüst die
aus einer Vorstraße kommenden Walzgutlose miteinander verbunden
werden, sind bekannt. Im Anschluß an die Kontistraße wird üblicher
weise ein Treiber angeordnet, über den ein erforderlicher Bandzug
am Ausgang der Kontistraße einstellbar ist. Diesem Treiber ist eine
fliegende Schere sowie ein weiterer Treiber nachgeordnet. Das
kontinuierlich anfallende Walzgut wird mittels der fliegenden Schere
in solche Längen unterteilt, daß nach erfolgtem Wickeln der Lose
gewünschte Coilgewichte entstehen. Um den nach dem Querteilen in
verhältnismäßig kurzem Zeitabstand auf den ersten Haspel aufge
wickelten Bandende folgenden Bandanfang wickeln zu können, ist ein
zweiter Haspel vorgesehen, da ein Anhalten des Bandanfangs und ein
Abziehen des vorher gewickelten Coils vom ersten Haspel sowie ein
anschließendes neues Anwickeln auf dem ersten Haspel in der Regel
nicht möglich ist.
Hier sind bereits Wendehaspel bekanntgeworden, mittels deren der
Bandanfang in einer Position des Haspels angewickelt wird. Sobald
das Band schlupffrei an dem Haspel anliegt, wird dieser während
seines Winkelbetriebs in die Coil-Abtransportposition gefahren und
der zweite Haspel des Wendehaspels aus dieser Position in die
Anwickelposition gedreht. Wendehaspel sind jedoch durch den großen
zu betreibenden Aufwand sehr teuer und daher nicht immer im Anschluß
an Kontistraßen wirtschaftlich einsetzbar.
Es wurden auch schon getrennt voneinander angeordnete Haspel vor
geschlagen, denen der Walzgutanfang über Weichen zuführbar ist. Die
Weichen müssen, damit sie nicht permanent am Walzgut anliegen,
kurzfristig genau in der Zeitspanne, nachdem das Walzbandende die
Weiche passiert hat und bevor der neue Walzbandanfang in die Weiche
einläuft, umgestellt werden. Bei hohen Austrittsgeschwindigkeiten
von Kontistraßen müssen sehr schnelle, aufwendige Weichen eingesetzt
werden. Bei den heute üblichen sehr hohen Austrittsgeschwindigkeiten
von dünnen Bändern und den sehr geringen Folgezeiten des neuen
Bandanfangs auf das vorhergehende Bandende versagen derartige
Weichen jedoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum alterna
tiven Betreiben von Haspeln im Anschluß an Kontistraßen sowie eine
Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens so auszugestalten, daß
trotz des Einsatzes kostengünstiger Haspel ein sicheres Zuordnen
der einzelnen Walzgutlose zu den jeweiligen Haspeln auch bei sehr
kurzer Walzgutfolgezeit und sehr großer Walzgutgeschwindigkeit
möglich ist.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig dadurch gelöst, daß der fliegen
den Schere mindestens ein Treiber nachgeordnet ist, dessen Rollen
derart verlagerbar sind, daß die durch die beiden Achsen der Rollen
gelegte Ebene aus einer im wesentlichen vertikalen Stellung derart
verschwenkbar ist, daß eine auf dieser Ebene stehende Normale in
Richtung auf den ersten der nachgeordneten Haspel geschwenkt wird.
Stehen die Rollen des Treibers senkrecht bzw. annähernd senkrecht
übereinander, so wird der in den Treiber einlaufende Bandanfang
nicht abgelenkt. Das Band wird in gerader Linie zum folgenden
Treiber bewegt. Dabei können Leitbänder den sicheren, staufreien
Transport des Walzbandes übernehmen. Ist jedoch eine der Treiberrol
len gegenüber der anderen in horizontaler Richtung verschoben
angeordnet, so daß die auf der durch die Walzenachsen gelegten Ebene
stehenden Normalen auf den dem Treiber zugeordneten Haspel weist,
so wird der in den so eingestellten Treiber einlaufende Bandanfang
auf diesen Haspel zu abgelenkt. Dabei können durch unterschiedliche
Stellung der Treiberrollen zueinander auch mehrere unterschiedliche
Haspel bzw. weitere Treiber vom jeweiligen Walzbandanfang angesteu
ert werden.
Von besonderer Bedeutung ist, daß die Stellung zur Speisung eines
Haspels während des Betriebs eines zweiten Haspels angefahren wird.
Sobald der dem Treiber folgende Haspel die ersten Windungen eines
Loses schlupffrei angewickelt hat, kann der Treiber noch während
des Haspelbetriebs so umgeschwenkt werden, daß das nächste Walzband
los auf einen anderen Haspel aufgewickelt wird. Dadurch brauchen
keine schnellen Schwenkbewegungen in der Zeit ausgeführt werden,
die verstreicht, wenn das Ende eines Walzbandloses aus dem Treiber
aus läuft und bis der Anfang des nächsten Walzbandloses in den
Treiber eingelaufen ist.
Die der Erfindung vorangehende Aufgabe wird vorrichtungsmäßig
dadurch gelöst, daß der dem Bandwalzwerk nachgeordneten fliegenden
Schere ein Treiber folgt, dessen Rollen eine auf eine derselben
wirkende Anordnung zum horizontalen Verschieben derselben in bzw.
entgegen der Bandlaufrichtung aufweist.
Durch die Horizontal-Verschiebevorrichtung läßt sich mindestens eine
der Treiberrollen gegenüber der anderen Rolle so verschieben, daß
der einlaufende Bandanfang in Richtung auf die hinter dem Treiber
an verschiedenen festen Positionen angeordneten Haspel umgelenkt
werden kann. Obwohl durch die Horizontal-Verschiebung viele beliebi
gen Stellungen der Treiberrollen zueinander einstellbar sind und
somit auch viele unterschiedliche Ablenkwinkel des Bandanfangs
einstellbar wären, werden vorzugsweise zwei, maximal drei verschie
dene Schwenkstellungen der einen Treiberrolle zur anderen Treiber
rolle eingestellt. Sollen mehrere verschiedene Schwenkstellungen
einstellbar sein, so ist es sinnvoll, eine Positionsregelung vor
zusehen, welche mittels der Schwenkantriebe die Treiberrolle in die
exakte Verschwenkposition bringen können. Eine der Stellungen ist
die, in der die Walzen vertikal übereinander angeordnet sind, so
daß der Bandanfang gerade durch den Treiber durchläuft. Eine weitere
Stellung ist durch das Verschwenken der einen Treiberrolle in
Bandlaufrichtung gegen einen Anschlag gegeben. Die dritte Stellung
ergibt sich, wenn die Treiberrolle entgegen der Bandlaufrichtung
gegen einen weiteren Anschlag verschwenkt wird.
Von besonderer Bedeutung ist eine Steuervorrichtung, von welcher
der horizontale Verschiebeantrieb angesteuert wird und die nach
schlupffreiem Erfassen des Bandanfangs durch einen der Haspel und
noch während dessen Betriebes eine Umstellung der horizontal ver
schiebbaren Treiberrolle in der Weise bewirkt, daß der nächste in
den Treiber einlaufende Bandanfang zu einem anderen Haspel bzw.
einem anderen Treiber umgelenkt wird. Für die Horizontalverschiebung
der Treiberrolle steht während des Wickelvorgangs genügend Zeit zur
Verfügung, so daß keine besonders schnellen, impulsstarken Antriebe
für den Horizontalverschiebeantrieb vorgesehen werden müssen. Die
Zeit reicht auf jeden Fall, um den Treiber sicher umzustellen und
damit ein sicheres Umleiten des nächsten Bandanfangs zu gewähr
leisten.
Die in einem Schwingenpaar gelagerte und vertikal anstellbare
horizontal verschiebbare Treiberrolle könnte in Horizontal-Linear
führungen gelagert sein. Es ist jedoch sinnvoll, die Schwenklager
des Schwingenpaars zum vertikalen Anstellen der Treiberrolle auf
einem Schwenkhebel anzuordnen, dessen die Schwenklager des Schwin
genpaars haltenden Hebel arme sich im wesentlichen in horizontaler
Richtung entgegen bzw. in Bandlaufrichtung bewegen lassen.
Wesentlich ist, daß der Schwenkweg der Schwenkhebel durch Anschläge
begrenzt wird. Werden die Schwenkhebel fest gegen die Anschläge
angestellt und während des Umlenkens des Bandanfangs in dieser
Stellung festgehalten bzw. arretiert, so lassen sich Vibrationen
der Treiberrolle und damit ein unsauberes Ablenken des Bandanfangs
verhindern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung
näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 ein Beispiel einer Haspelvorrichtung am Ausgang
einer Konti-Bandstraße in schematischer Darstellung,
Fig. 1a eine Haspelvorrichtung nach Fig. 1 mit Leitbändern
für das Walzband,
Fig. 1b eine Haspelvorrichtung nach Fig. 1 mit einer weite
ren Möglichkeit zur Anordnung der Leitbänder für das
Walzband,
Fig. 2 ein weiteres Beispiel einer Haspelvorrichtung am
Ausgang einer Kontistraße in schematischer Darstel
lung,
Fig. 2a eine Haspelvorrichtung nach Fig. 2 mit Leitbändern
für das Walzband und
Fig. 3 eine Anstell- und Horizontal-Verschiebe-Vorrichtung
für eine der Treiberrollen.
Fig. 1 zeigt schematisch das letzte Gerüst 1 einer Konti-Bandstraße.
Dem Gerüst 1 folgt in Bandlaufrichtung 2 ein Treiber 3 und eine
fliegende Schere 4, welche das mit hoher Geschwindigkeit kontinuier
lich einlaufende zum Teil sehr dünne Band in Längen entsprechend
der gewünschten Lose unterteilt. Im Anschluß an die fliegende Schere
4 ist ein Treiber 5 vorgesehen. Der Treiber 5 weist eine feststehen
de Rolle 6 sowie eine anstellbare und in horizontaler Richtung
verschwenkbare Rolle 7 auf. Der Treiber 5 leitet in der gezeigten
Stellung den Bandanfang 8 auf den Haspel 9 um, während das Bandende
10 des vorhergehenden Loses noch über den Treiber 11 zum Haspel 12
gelangt.
Die Rolle 7 ist bereits während des Betreibens des Haspels 12 so
verschwenkt worden, daß der dem Bandende 10 folgende Bandanfang des
nächsten Walzgutloses auf den Haspel 9 zu gelenkt wird.
Die Fig. 1a und 1b zeigen Leitbänder 26, 26′; 27, 27′; 28, 28′;
29, 29′ welche zwischen sich das Walzenband zu führen vermögen.
Endlosbänder sind um Umlenkrollen geführt, die so gelagert sind,
daß die Leitbänder-Paare einen Einlauftrichter für das Walzband
zwischen sich ausbilden.
Fig. 2 zeigt ebenfalls das Gerüst 1, den Treiber 3, die fliegende
Schere 4 und einen Treiber 13. Die Treiberrolle 14 ist gegenüber
der Rolle 15 entgegen der Bandlaufrichtung versetzt, so daß der
Bandanfang zum Haspel 16 hin abgelenkt wurde. Während des Haspelvor
gangs auf Haspel 16 kann die Rolle 14 in Bandlaufrichtung so ver
schwenkt werden, daß, nachdem die Schere 4 das Band 17 getrennt hat,
der neue Bandanfang auf den Haspel 18 läuft. In Fig. 2 ist zu
erkennen, daß sowohl die Rolle 14 als auch die Rolle 15 des Treibers
13 horizontal angestellt werden kann, um so eine optimale Umlenkung
des Bandes zu den Haspeln 16, 18 zu erreichen.
Fig. 2a zeigt ähnlich wie die Fig. 1a und 1b Leitbänder 26, 26′;
30, 30′ die dazu dienen, das Walzband, insbesondere den Bandanfang,
staufrei zu den Haspeln 16, 18 zu fördern.
Fig. 3 zeigt den Treiber 5, dessen Rolle 6 drehbar, jedoch orts
fest, gelagert ist. Die Rolle 7 ist in einem Schwingenpaar, von dem
lediglich die Schwinge 19 gezeigt ist, in vertikaler Richtung über
einen Anstellantrieb 20 anstellbar. Das Schwingenlager 21 der
Schwinge 19 ist an einem Schwenkhebel 22 gelagert, welcher über
einen Schwenkantrieb 23 verschwenkbar ist, und damit die Rolle 7
in bzw. entgegen der Bandlaufrichtung 2 zu verschieben vermag. Der
Schwenkhebel 22 wird in Fig. 3 von dem Schwenkantrieb 23 gegen einen
Anschlag 24 gezogen, so daß die Schwinge 19 in dieser Stellung
festgelegt ist. In dieser Stellung der Rollen 6, 7 wird das Band
gerade durch den Treiber 5 hindurchgeführt. Der Schwenkantrieb 23
vermag den Schwenkhebel 22 gegen den Anschlag 25 zu drücken, so daß
die Rolle 7 in der gestrichelt dargestellten Lage fest anstellbar
ist. In der gestrichelt dargestellten Position der Rolle 7 wird das
Band, wie ebenfalls gestrichelt dargestellt, abgelenkt und nicht
mehr gerade durch den Treiber 5 geführt.
Bezugszeichenliste
1 Gerüst
2 Bandlaufrichtung
3 Treiber
4 Schere
5 Treiber
6 Rolle
7 Rolle
8 Bandanfang
9 Haspel
10 Bandende
11 Treiber
12 Haspel
13 Treiber
14 Rolle
15 Rolle
16 Haspel
17 Band
18 Haspel
19 Schwinge
20 Anstellantrieb
21 Schwenklager
22 Schwenkhebel
23 Schwenkantrieb
24 Anschlag
25 Anschlag
26 Leitbänder
27 Leitbänder
28 Leitbänder
29 Leitbänder
30 Leitbänder
2 Bandlaufrichtung
3 Treiber
4 Schere
5 Treiber
6 Rolle
7 Rolle
8 Bandanfang
9 Haspel
10 Bandende
11 Treiber
12 Haspel
13 Treiber
14 Rolle
15 Rolle
16 Haspel
17 Band
18 Haspel
19 Schwinge
20 Anstellantrieb
21 Schwenklager
22 Schwenkhebel
23 Schwenkantrieb
24 Anschlag
25 Anschlag
26 Leitbänder
27 Leitbänder
28 Leitbänder
29 Leitbänder
30 Leitbänder
Claims (12)
1. Verfahren zum alternativen Betreiben von jeweils einem von
mehreren einer Konti-Bandstraße nachgeordneter Haspel, wobei
das kontinuierlich anfallende Walzgut durch eine am Ausgang
des Walzwerks vorgesehene fliegende Schere in Coilgewichte
angestrebter Lose unterteilbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der fliegenden Schere (4) mindestens ein Treiber (5, 13)
nachgeordnet ist, dessen Rollen (7, 14) derart verlagerbar
sind, daß die durch die beiden Achsen der Rollen (6, 7; 14,
15) gelegte Ebene aus einer im wesentlichen vertikalen Stellung
derart verschwenkbar ist, daß eine auf dieser Ebene stehende
Normale in Richtung auf den ersten der nachgeordneten Haspel
(9, 16, 18) geschwenkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellung zur Speisung eines Haspels während des Be
triebs eines zweiten Haspels angefahren wird.
3. Vorrichtung zum Betreiben von Haspeln nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der dem Bandwalzwerk nachgeordneten fliegenden Schere (4)
ein Treiber (5, 13) folgt, dessen Rollen (7, 6; 14, 15) eine
auf eine derselben (7; 14) wirkende Anordnung zum horizontalen
Verschieben derselben in bzw. entgegen der Bandlaufrichtung
(2) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch
eine Steuervorrichtung, welche nach Erfassen des Bandanfangs
(8) durch einen der Haspel (9, 16) und während dessen Betrieb
die Umstellung des Horizontal-Verschiebeantriebs für eine der
Treiberrollen (7; 14) bewirkt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
wobei der Treiber eine in einem Schwingenpaar gelagerte,
vertikal anstellbare Rolle aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenklager (21) der Schwingen (19) in Bandlaufrich
tung (2) horizontal anstellbar gelagert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenklager (21) der Schwingen (19) am freien Ende
jeweils eines Schwenkhebels (22) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkweg der Schwenkhebel (22) durch Anschläge (24,
25) begrenzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anstellantriebe (20) an die Schwingen (19) und Schwenkan
triebe (23) an die Schwenkhebel (22) angreifen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkweg der Schwenkhebel (22) über eine auf den
Schwenkantrieb (23) wirkende Positionsregelvorrichtung ein
stellbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Anschluß an die Treiber (5, 11, 13) und vor den Haspeln
(9, 12, 16, 18) Leitbänder (26, 27, 28, 29, 30) vorgesehen
sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Leitbänder (26-30) umlaufende, paarweise angeordnete
Endlos-Transportbänder vorgesehen sind, die im wesentlichen
mit Walzbandgeschwindigkeit betrieben werden und das Walzband
zwischen sich zu führen und transportieren vermögen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitbänderpaare (26, 26′; 27, 27′; 28, 28′; 29, 29′;
30, 30′) jeweils einen Einlauftrichter für das Walzband zwi
schen sich bilden.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE19620696A DE19620696A1 (de) | 1996-02-14 | 1996-05-23 | Haspelanlage für Bänder |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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| DE (1) | DE19620696A1 (de) |
| RU (1) | RU2181312C2 (de) |
| TW (1) | TW330162B (de) |
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