DE1961905B2 - Magnettonband-Lehranlage - Google Patents
Magnettonband-LehranlageInfo
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Description
des leeren Abschnittes hinter dem ersten Pro- Fig. 9 eine schematische Darstellung eines Teils
grammteil ausgelöst, zur Aufzeichnung der des Übungstonbandes, ;
Schülerantworten umgeschaltet werden, Fig. 10 ein Schaltbild der elektrischen Steuer-
b) daß die Aufzeichnungslänge de: Schülerantwor- einrichtung des ÜbungstonbandgeiäUes,
ten in den Übungstonbandgeräten gespeichert 5 F i g. 1! ein Schaltbild des elektronischen Speiwird,
chers, der die Zeitspanne zwischen zwei Lchrpro-
c) daß bei zunächst weiterlaufendem Lehrtonband grammteilen speichert,
die Zeitspanne zwischen dem Ende des ersten Fig. 12A, 12B, 12C den Verlauf von Signalen
und dem Beginn des nächsten Lehrprogramm- in der Speichereinrichtung der Fig. 11,
teils gemesisen und diese Größe gespeichert wird, io Fig. 13 A, 13 B je eine Übersicht eines möglichen
d) daß bei Beginn des nächsten Lehrprogrammtcils, Betriebsablaufs der Lehranlage,
vom Abta'itsignal dieses Programmteil ausge- Fig. 14 ein Schaltbild einer Einrichtung/ur Durch-
löst, das Lehrtonband stillgesetzt wird, führung des Betriebsablaufs nach F i g. I ?,
e) daß nach der Aufzeichnung der Schülerantwor- Fig. 15 eine schematische Darstellung der mechaten
die C'bungstonbandgeräte um "die gespei- 15 nischen und elektrischen Einrichtungen eines Lehrcherte
Aufzeichnungslänge zurückgespult wer- tonbandgerätes,
den, Fig. 16 ein Schaltbild eines Obungslonbandgerütcs,
f) daß sodann die Ubungslonbandgeräte auf Wie- F \y. 17 eine Übersicht eines weiteren möglichen
dergabe der inzwischen aufgesprochenen Schüler- Bctricbsablaufs der Lehranlage und
antworten umgeschaltet werden und 20 Fig. 18 ein Schaltbild einer Einrichtung zur
g) daß nach Beendigung der Wiedergabe der auf- Durchführung de* Arbcitsablaufs nach Fug. 17.
gesprochenen Schülerantwort und nach Ablauf Auf dem in der F i g. 1 dargestellten Tonbandder gespeicherten Zeitspanne zwischen den bei- abschnitt 801 eines Lehrtonbandes (552, in Fig. 15) den Lehrprogrammteilen das Lehrtonbandgerät sind in geeigneten Abständen Lehrprogrammteile 802 wieder anläuft. 25 und 803 aufgezeichnet, zwischen denen sich Leerstellen 804 befinden.
gesprochenen Schülerantwort und nach Ablauf Auf dem in der F i g. 1 dargestellten Tonbandder gespeicherten Zeitspanne zwischen den bei- abschnitt 801 eines Lehrtonbandes (552, in Fig. 15) den Lehrprogrammteilen das Lehrtonbandgerät sind in geeigneten Abständen Lehrprogrammteile 802 wieder anläuft. 25 und 803 aufgezeichnet, zwischen denen sich Leerstellen 804 befinden.
Die Merkmale e) und f) sind in Zusammenhang Das Lehrtonbandgerät 810 rr.ii einem Tonband,
mit den Merkmalen des Oberbegriffs aus der US-PS auf dem in Abständen Lehrprogramniteile aufge-
34 05 461 zwar bereits bekannt, der Übersichtlichkeit zeichnet sind, wird zum Wiedergeben der Lchrpro-
halber ist jedoch die Gesamtheit der wesentlichen 30 grammlcile durch Betätigen einer Einschitltlaste 811
Merkmale in der Reihenfolge des tatsächlichen Ab- in Betrieb gesetzt.
laufs in der Li:hranlage nach der Erfindung aufge- Hiernach wird vom Lehrtonbandgcriit 810 das
führt worden. Im übrigen erfolgt bei der Lehranlage Lehrprogramm wiedergegeben. D c dieses aufgezeich-
nach der Erfindung stets ein korrektes Zurückspulen netc Lehrprogramm darstellender Tonsignal^ werden
auf den Anfang der aufgezeichneten Schülerantwort 35 über entsprechende Misch widerstände 815, 816 und
(Merkmal ε), da die für die Aufzeichnung der Schüler- 817 zu den Kopfhörern 812, 813 und 814 geleitet
antwort benutzte Bandlänge gemessen wird (Merk- sowie zu einer ersten und einer zweiten Tonsignal-
mil b). ermittlungseinrichtung818 und 819. Diese Tonsignal-
Die bei der Lchranlagc nach der Erfindung ver- ermittlungscinrichlungen 818 und 819 bestehen beim
wendete Auslösung von Steuervorgängen in Ab- 4° Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus einer
hängigkeit von fehlenden Sprachaufzeichnungen ist Gleichrichterschaltung, einer Integrationsschaltuna.
aus der BE-PS 716590 an sich bekannt. Diese Patent- einer Schmitt-Triggerschaltung und einer Differcn-
schrift beschreibt aber lediglich eine Vorrichtung zum zicrschaltung, wie später noch an Hand der Fig. 14
automatischen Stoppen des schnellen Bandvorlaufs beschrieben wird.
oder BandrücUlaufs in Magnetbandgeräten, die in 45 Beginnt das Lchrtonbandgerät 8JO mit dei WiederAbhängigkeit
von Leerstellen eines Aufzeichnungs- gäbe eines Unterrichtsprogramms, so sinkt das Ausbandes
den Stoppvorgang auslöst. gangssignal aus der Intcgrationsschallung in der ersten
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben Tonsignalermittlungseinrichtung 818 auf einen besieh
aus den Unteransprüchen. Die Erfindung wird stimmten Pegel ab. In der Folge sinkt das Aussangsnachstehend
an Hand der Fig. 1 bis 18 beispiels- 50 signal der Schmitt-Triggerschaltung in der "ersten
weise erläutert. Es zeigt TonsignalermittlungseinricMung 818 auf einen nied-
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Lehr- rigen stabilen Pegel ab und verbleibt auf diesem
tonbandes mit in Abständen aufgezeichneten Lehr- Pegel so lange, wie das Lehrtonbandgerät 810 das
programmteilen, Lehrprogramm wiedergibt.
F i g. 2 ein Blockschaltbild der Lehranlage gemäß 55 Ist die Wiedergabe eines Programmteil beendet,
der Erfindung, so steigt das Ausgangssignal aus der Integrations-
Fig. 3 eine Aufsicht eines Übungstonbandgerätes, schaltung an und übersteigt einen gewissen, vorher-
Fig. 4 ein« Aufsicht des in Fig. 3 gezeigten bestimmten Pegel. Dadurch springt das Ausgangs-
Übungstonbamdgerätes bei abgenommener Deckplatte, signal aus der Schmitt-Triggerschaltune plötzlich aul
F i g. 5 eine Seitenansicht der mechanischen Spei- 60 einen höheren stabilen Pegel. Bei entsprechende!
eher einrichtung des Übungstonbandgerätes, Schaltung können auch die umgekehrten Pegelver-
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Betätigungsvorrich- hältnisse ausgenutzt werden, so daß das Ausgangs
rung eines Übungstonbandgerätes, signal bei Übergang zu einem niedrigeren Pegel er
F i g. 7 ein«: F i g. 3 ähnliche Darstellung des zeugt wird.
ÜbungstonbandgerMtes in der Einstellung zum Zu- 65 Der plötzliche Sprung des Ausgangssignals dei
rückspulen des Bandes, Schmitt-Triggerschaltung in der ersten Ermittlungs
Fig. 8 eint: Seitenansicht der Anordnung der einrichtung 818 wird von der Differenzierschaltuni
Magnettonköple des Übungstonbandgerätes. zu einem positiven Impuls umgewandelt, der als Er
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mittlungssiginal, nachfolgend als Startsignal bezeich- Bauteile der Bandtransporteinrichtung in die Band
net, benutzt wird. Dieses Ermittlungssignal aus der abspieleinstellung werden an sich bekannte Mitte
ersten Ermittlungseinrichtung 818 wird zu einer benutzt, die daher keinen Teil der Erfindung bildei
ersten Steuereinrichtung 820 geleitet, die die Spei· und nicht weiter beschrieben werden,
chereinrichtung 821 und die Übungstonbandgeräte 5 An der Bandantriebswelle 32 ist ein Schwungrai
•22, 823 und 824 in einer bestimmten Reihenfolge 44 befestigt, das am Chassis 38 drehbar gelagert is
steuert, wie später noch beschrieben wird. und von einem Motor 46 über eine Antriebsschnu
Das Ausgangstonsignal aus dem Lehrtonbandgerät 48 im Uhrzeigergegensinn angetrieben wird.
SlO wird ferner zu ersten Aufzeichnungs- und Wieder- Die Andrückrolle 34 ist an einer Welle 54 drehba
gabe-Kanälen mehrerer Übungstonbandgeräte 822, io angebracht, die ihrerseits an einem Arm 52 befestig
823 und 824 geleitet. ist, der auf einer am Chassis 38 befestigten Achse Si
Hiernach sprechen die Schüler ihre Antworten verschwenkbar gelagert ist. Eine mit dem einen End<
zum Lehrprogramm, das sie über die Kopfhörer 812, des Armes 52 verbundene Feder i>6 sucht den Arn
813 und 814 abgehört haben. Diese mündlichen Ant- 52 im Uhrzeigersinn zu drehen, wobei die Andruck
Worten werden von den Mikrophonen 825, 826 und 15 rolle 34 das Tonband 10 gegen die Bandantriebs
827 in Tonsignale umgewandelt, die zweiten Auf- welle 32 drückt. Bei der Drehung der Bandantriebs
zeichnungs- und Wiedergabe-Kanälen der Übungs- welle 32 wird das Tonband 10 daher in Richtung des
tonbandgeräte 822, 823 und 824 zugeführt werden. Pfeiles 36 transportiert.
Wird nach Ablauf einer bestimmten Zeilspanne An dem einen Ende eines auf einer am Chassis 38
nach einem Lehrprogrammteil mit der Wiedergabe 20 befestigten Achse 58 verschwenkbar gelagerten Hedes
nächsten Lehrprogrammteils vom Lehrtonband- bels 60 ist eine Antriebsrolle 62 drehbar gelagert.
gerät 810 begonnen, so ermittelt die zweite Tonsignal- Eine Feder 64 sucht den Hebel 60 auf der Achse 58
ermittlungseinrichtung 819 diesen Zeitpunkt des Pro- so zu verschwenken, daß die Antriebsrolle 62 gegen
grammbeginns und erzeugt einen positiven Stopp- den Gummiring 42 an der Rolle 20 für die AufImpuls,
ähnlich wie es vorher für den Start-Impuls 25 wickelspule gedrückt wird.
aus der ersten Ermittlungseinrichtung 818 am Ende Eine zur Antriebsrolle 62 koaxial gelagerte Frikeines
Programmteils beschrieben wurde. Dieses posi- tionsrolle 66 ist durch Reibung mit der Antriebsrolle
tive Ermittlungssignal aus der zweiten Ermittlungs- verkuppelt und dreht sich mit dieser, wobei die Mögeinrichtung
819 wird auch zur Speichereinrichtung lichkeit eines Schlupfes zwischen den beiden genann-821
geleitet und ferner zu einer zweiten Steuerein- 30 ten Rollen besteht. Die Friktionsrolle 66 steht mit
richtung 828, die das Lehrtonbandgerät, die Speicher- der Antriebsschnur 48 in Eingriff, die zwischen dem
einrichtung und die Übungstonbandgeräte 822, 823 Motor 46 und dem Schwungrad 44 verläuft, und
und 824 in einer bestimmten Reihenfolge steuert, wie wird daher vom Motor 46 im Uhrzeigersinn gedreht,
später noch beschrieben wird. Die Antriebsrolle 62 wird daher von der Friktions-
Die Speichereinrichtung 821 erzeugt unter Steue- 35 rolle 66 über die Reibkupplung in demselben Sinne
rung des Start- und des Stopp-Impulses einen positi- gedreht, so daß die Rolle 20 für die Aufwickelspule
ven Impuls nach Ablauf einer mit dem Stopp-Impuls irn Uhrzeigersinn angetrieben wird. Das Tonband 10,
beginnenden Zeitspanne, die gleich der Zeitspanne das von der Bandantriebswelle 32 und der Andruckzwischen
den Ermittlnngssignalcn aus der ersten und rolle 34 von der Abwickelspule 14 abgezogen wird,
der zweiten Ermittlungseinrichtung 818 und 819 (vgl. 40 wird dadurch von der Aufwickelspule 22 aufgespult.
Fig. 12) ist. Dieses positive Signal wird einer Start- Der Löschkopf 16 ist ebenso wie der Aufnahme-Steuereinrichtung
8111 zugeführt, die das Lehrton- und Wiedergabekopf 18 an einer Kopfplatte 70 bebandgerät
812, die Speichereinrichtung 821 und die festigt, die auf einer am Chassis 38 befestigten Achse
Übungstonbandgeräte 822, 823 und 824 in einer be- '58 verschwenkbar gelagert ist. Eine Feder 72, die in
stimmten Reihenfolge steuert, wie später noch be- 45 das eine Ende der Kopfplatte 70 und in einen Stift
schrieben wird. 73 am Chassis 38 eingehängt ist, sucht die Kopfplatte
Bei dem in der F i g. 3 dargestellten Übungston- 70 nach der F i g. 4 im Uhrzeigergegensinn zu verbandgerät
wird von einer auf einer Rolle 12 gelager- schwenken. Diese Bewegung der Kopfplatte 70 wird
ten Abwickehpule 14 aus ein Magnettonband 10 an von einem Anschlagstift 74 begrenzt, an den sich das
einem Löschkopf 16 und einem Aufzeichnungs- und 50 andere Ende der Platte 70 in der Wiedergabestellung
Wiedergabekopf 18 vorbeigeführt und auf eine auf nach der F i g. 4 anlegt.
einer Rolle 20 gelagerten Aufwickelspule 22 auf- Nachstehend wird die Mechanik zum raschen Zugespult,
rückspulen des Tonbandes beschrieben. Auf einer am
Das Tonband 10 wird von den Führungsstiften 24 Chassis 38 befestigten Achse 82 ist ein Hebel 76 ver-
und 26 über eine bestimmte Bewegungsbahn geführt 55 schwenkbar gelagert, der an dem einen Ende einen
und von den Kissen 2.8 und 30 gegen die genannten Zapfen 80 trägt, auf dem eine RückspuIroJle 78 dreh-
Magnetköpfe 16 und 18 gedrückt. Das Tonband wird bar gelagert ist, die von einer zwischen der Rolle 78
von einer Antriebswelle 32 und einer Andruckrolle und dem Schwungrad 44 verlaufenden Antriebs-
34 in der durch den Pfeil 36 bezeichneten Bewegungs- schnur 84 im Uhrzeigergegensinn gedreht wird. Zwi-
bahn transportiert. 60 sehen dem Hebel 76 und einem Betätigungshebel 88
Nach der F i g. 4, die die Bandtransporteinrichtung ist eine Feder 86 eingehängt Der Betätigungshebel
des Übungsionbandgerätes in ausführlicher Darstei- 88 ist auf einer am Chassis 38 befestigten"Achse 90
lung zeigt, sind die genannten Rollen 12 und 20 an verschwenkbar gelagert. Nimmt der Betätigungshebel
einem Chassis 38 drehbar angebracht und tragen am 88 die in der F i g. 4 dargestellte Stellung ein, so
Umfang die Gummiringe 40 und 42. 65 reicht die Spannung der Feder 86 nicht aus, um die
Die Fig. 4 zeigt das Tonbandgerät in dem Be- Antriebsschnur 84 zu spannen. Die Rückspulrolle 78
triebszustand, in dem das Band mit der Wiedergabe- gelangt daher mit dem Gummiring 40 der Rolle 12
geschwindigkeit transportiert wird. Zum Bewegen der für die Abwickelspule 12 nicht in Berührung, so daß
711
zwischen der Rückspulrolle 79 und der Rolle 12 für die Abwickelspule 12 ein Spalt besteht und die Drehkraft
des Motors 46 nicht auf die Rolle 12 für die Abwickelspule übertragen wird.
Die Drehung des Betätigungshebels 88 im Uhrzeigergegensinn wird von einem Anschiagstift 92 begrenzt.
Das eine Ende des Hebels 88 steht über einen Stift 98 mit dem Tauchanker 94 eines Elektromagneten
96 in Verbindung. Ein an dem anderen Ende des Hebels 88 eingesetzter Stift 100 ist in tiinen Schlitz
102 eingeführt, der an dem Ende eines Auslöseliebels
104 vorgesehen ist. Dieser Hebel 104 ist auf der Achse 50 verschwenkbar gelagert und wird zusammen
mit dem Betätigungshebel 88 (über die Stift-Schlitzverbindung 102,104) verschwer kt.
Nachstehend wird die Mechanik beschrieben, die die Länge des transportierten Tonbandabschnittes
speichert. Wie aus den F i g. 4 und 5 zu ersehen ist, ist eine drehbare Vorrichtung 106 an einer Basisplatte
108 angebracht, die auf einer am Chassis 38 befestigten Achse 110 verschwenkbar gelagert ist.
Eine Feder 156 sucht die Basisplatte 108 auf der Achse iiö im Uhrzeigersinn zu verschwenken, welche
Bewegung jedoch von einem Anschlagütift 158 begrenzt wird. Wie aus der F i g. 4 zu ersehen ist, steht
das eine Ende der Basisplatte 108 über einen Stift 162' mit dem Tauchanker 160 eines ersten Elektromagneten
162 in Verbindung. Die drehbare Vorrichtung 106 weist eine Kontaktrolle 112 auf, ferner ein
Zahnrad 114 sowie eine am Umfang mit Zähnen versehene Speicherscheibe 116 und einen Zahnradsektor
118. Diese Bauelemente sind auf den Achsen 120, 122, 124 bzw. 126 drehbar gelagert, dii: an der Basisplatte
108 befestigt sind. Mit dem Zahnrad 114 kämmt ein kleines Zahnrad 128, das an der Kontaktrolle
112 befestigt ist, während mit der Speicherscheibe 116 ein kleines Zahnrad 130 kämmt, das am
Zahnrad 114 befestigt ist. Ferner kämmt mit dem Zahnradsektor HS e:n weiteres kleines Zahnrad 132,
das an der Speicheischeibe 116 befestigt ist. Eine Schnur 134 ist in einer Ringnut um ein exzentrisches
Rad 138 herumgetührt, das am Zahnradsektor 118 befestigt ist, wobei das eine Ende der Schnur 134 an
einem in das Rad 138 eingesetzten Stift 136 und am anderen Ende an einer Feder 140 befestigt ist, die in
einen an der Basisplatte 108 eingesetzten Stift 142 eingehängt ist. Die Feder 140 sucht daher über den
Zahnradsektor 118 die Speicherscheibe 116 im Uhrzeigergegensinn
zu drehen. Diese Drehung wird von einem Speicherstift 144 begrenzt, der in die Scheibe
116 an deren Unterseite eingesetzt ist und mit einem Anschlagstift 150 an der Basisplatte 108 zusammenwirkt,
wobei ein Ende eines Schaltarms 146 zwischen dem Speicherstift 144 und dem Anschlagstift 150 eingeklemmt
ist.
Der Schaitarm 146 ist auf einer am Chassis 38 befestigten
Achse 148 drehbar gelagert und wirkt auf den Betätigungsknopf 152 eines Mikroschalters 154
ein, der als ErmittlungsschalteT wirkt und ermittelt,
wenn das genannte Ende des Schaltarmes 146 einge klemmt wird. Hierbei wird der Schalter 154 geöffnet.
Die F i g. 6 zeigt eine am Chassis 38 angebrachte
Betätigungsvorrichtung 165. Ein Druckknopf 166 ist an dem oberen Ende eines Tastengliedes 168 befestigt, das in einer am Chassis 38 befestigten Lagerplatte 170 gleitbar gelagert ist Eine Druckfeder 172
drückt den Druckknopf normalerweise nach oben. Wird der Druckknopf niedergedrückt, so wirkt eine
Nase 174 am Tastenglied 168 auf den Betätigungsknopf 176 eines Mikroumschaltcrs 178 ein, der an
der Lagerplatte 170 befestigt ist, während zugleich das untere Ende des Tastengliedes 168 ein Betätigungsgiied
180 eines Schalters 182 niederdrückt, der an einer Platte 184 angebracht ist, die ihrerseits an
der Unterseite des Chassis 38 befestigt ist. Wird das Betätigungsglied 180 nach unten gedruckt, so wird
der elektrische Verstärker der Einrichtung von Wiedergabe auf Aufzeichnung umgeschaltet.
Die Fig. 10 zeigt die Steuerschaltung zum Betätigen der oben beschriebenen Mechanik, wobei der
eine Koniakt des Schalters 154 (Fig. 4) mit dem in
Ruhestellung offenen Kontakt des Umschalters 178
(Fig. 6) durch einen Leiter 188 verbunden ist. Der andere Kontakt des Schalters 154 und der Mittelkontakt
190 des Umschalters 178 sind mit dem ersten Elektromagneten 162 (Fig. A) verbunden. Der in
Ruhestellung geschlossene Kontakt 192 des Schalters 178 steht mit dem zweiten Elektromagneten96 (Fig4)
in Verbindung. Die beiden Elektromagneten 96 und 162 stehen lerner über einen Leiter 194 miteinander
in Verbindung. Die Leiter 188 und 194 sind an eine Gleichstromquelle angeschlossen.
Wie aus der F i g. 8 zu ersehen ist, ist der Wiedergabekopf 18 des Ubungstonbandgerätes als Doppelkopf
mit den beiden Tonköpfen 196 und 198 ausgebildet, während der Löschkopf 16 nur aus einem Magnetkopf
200 besteht, der in der selben Höhe wie der Magnetkopf 198 angeordnet ist. Die Aufzeichnung
erfolgt auf dem Magnetband 10 in zwei Spuren 201 und 203, wie in der F i g. 9 dargestellt. In der oberen
Spur 201 des Ubungstonbandgerätes sind die Fragen des Lehrers beim Abspielen jedes Lehrprogrammtcils
als phonetische Signale 202, 204 usw. in geeigneten
Abständen bereits aufgezeichnet worden. Diese können vom oberen Tonkopf 196 des Magnet kopfes IM
wiedergegeben werden. Dieser obere Tonkopf 196 des Magnetkopfes steht mit einem elektrischen Verstärker
in Verbindung, der beständig auf Wiedergabe eingestellt ist.
In der unteren Spur 203 des Tonbandes 10 werden die Antworten des Schülers als phonetische Signale
206, 208 usw. aufgezeichnet.
Wie in der Fig. 3 dargestellt, wird das Übungstonband 10 in Richtung des Pfeiles 36 (nach den
Fig. 8, 9 in Richtung des Pfeiles 210) mit einer vorherbestimmten
Geschwindigkeit transportiert. Nach dem Abhören der Fragen des Lehrers vom Lehrtonband
drückt der Schüler auf den Schaltknopf 166 (Fig. 6). Hierbei schaltet der Schalter 182 die mil
den Tonköpfen 198 und 200 verbundene elektrische Schaltung von Wiedergabe auf Aufzeichnung um
Gleichzeitig steht nun der gemeinsame Kontakt 19C des Mikroschalters 178 mit dem offenen Kontaki
186 in Verbindung, so daß der erste Elektromagnet 162 (Fig. H)) Spannung erhält. Hierbei wird dei
Tauchanker 160 (Fig. 4) nach links bewegt und verschwenkt
die Basisplatte 108 auf der Achse 110 im
So Uhrzeigergegensinn. Infolgedessen wird die Kontaktrolle
112 gegen den Gummiring 40 an der Rolle 12 für die Abwickelspule gedrückt.
Wird das Tonband in Richtung des Pfeiles 36 trans portiert, so dreht sich die Rolle 12 im Uhrzeiger-
gegensinn. Die Kontaktrolle 112 beginnt sich dahei
im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß der Speicherstifi 144 sich vom SchalteraTm 146 entfernt. Der Schalterarm 146 kann daher in Uhrzeigergegensinn herum-
711
11·
schwenken, wobei der Betätigungsknopf 152 des Mikroschalters 154 von der Feder nach außen gedruckt
wird. Der Schalter 154 (F i g. 10) wird daher geschlossen und wirkt als Haltekontakt für den Elektromagneten
162. Spricht der Schüler nun seine Antwort in ein Mikrophon, so wird die Antwort auf
dem Übungstonband 10 als phonetisches Signal 206 (Fig. 9) aufgezeichnet. Die Speicherscheibe 116 setzt
inzwischen ihre Drehung entsprechend dem Bandlauf fort.
Läßt der Schüler nach dem Sprechen seiner Antwort den Druckknopf ίόό los, so bewegt sich dieser
nach oben, und der Schalter 182 schaltet die Tonköpfe 198 und 200 (= Löschkopf) auf Wiedergabe
um. Bei der Rückkehr des Druckknopfes 166 in die Ruhestellung wird der Betätigungsknopf 176 des
Mikroschalters 178 in die Normalstellung zurückgeführt, so daß der Mittelkontakt 190 mit Kontakt
192 verbunden wird, wie in der Fig. 10 dargestellt. Wie bereits beschrieben, ist der Mikroschalter 154
bereits geschlossen worden, so daß über ihn beide Elektromagnete 96 und 162 Spannung erhalten
Der Tauchanker 94 der Elektromagneten 96 verschwenkt nun den Betätigungshebel 88 im Uhrzeigersinn,
wie aus der Fig. 7 zu ersehen ist. Ein Ansatz 212 am Hebel 88 wirkt auf eine abgebogene Zunge
214 am Antriebsrollenhebel 60 ein und verschwenkt diesen Hebel im Uhrzeigergegensinn. Infolgedessen
wird die Antriebsrolle 62 vom Gummiring 42 an der Rolle 20 für die Aufwickelspule entfernt. Ferner
dreht der Stifl 100 am Hebel 88 den Auslösehebel 104 auf der Achse 50 im Uhrzeigergegensinn. Eine
abgebogene Zünde 216 am Auslösehebel 104 dreht die Kopfplatte 70 auf der Achse 68 im Uhrzeigersinn,
so daß die Magnetköpfe 16 und 18 vom Band 10 entfernt werden. Eine abgebogene Zunge 218 am
rechten Ende der Kopfplatte 70 verschwenkt den Andruckrollenarm 52 im Uhrzeigergegensinn, wodurch
die Andrückrolle 34 von der Bandan^ie^-velle 32
entfernt wird. Bei der Drehung des Betätigungshebels 88 im Uhrzeigersinn wird die Feder 86 gespannt mit
der Folge, daß der Rückspulhebel 76 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt und die Rückspulrolle 78 gegen
den Gummiring 40 an der Rolle 12 für die Abwickelspule gedrückt wird. Die Rückspulrolle 78 wird
von der Antriebsschnur 84 im Uhrzeigergei>ensinn gedreht, wie bereits beschrieben. Infolgedessen wird
die Rolle 12 für die Abwickelspule im Uhrzeigersinn gedreht und zieht das Tonband 10 mit hoher Geschwindigkeit
in der zum Pfeil 36 entgegengesetzten Richtung, wobei das Tonband 10 auf der Abwickelspule
rasch aufgespult wird.
Dic-e Drehung der Rolle 12 bewirkt, daß die Kontaktrolle
112 sowie die Speicherscheibe 116 im Uhrzeigersinn gedreht werden. Solange kein Schlupf besteht zwischen dem Gummiring 40 an der
Rolle 12 für die Abwickelspule und der Kontaktrolle 112, wird das Tonband 10 bis zu der Stelle aufgespult,
an der mit der gewünschten Aufzeichnung begonnen wurde, sobald der Speicherstift 144 gerade
den Anschlagstift 150 erreicht. Zu dieser Zeit stößt der Speicherstift 144 den Schalterarm 146 gegen den
Anschlagstift 150 mit der Folge, daß der Arm 146 den Betätigungsknopf 152 des Mikroschalters 154
niederdrückt. Hierbei wird der Schalter 154 (F i g. 7) geöffnet, und die Stromversorgung der Elektromagnete
96 und 162 wird unterbrochen.
Wie aus der Fig.4 zu ersehen ist, wird jetzt die
Basisplatte 108 von der Feder 156 um die Achse 110 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei die Kontaktrolle
112 vom Gummiring 40 an der Rolle 12 für die Abwickelspule entfernt wird. Ferner wird der Betätigungshebel
88 von der Feder 86 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt, wobei die Rückspulrolle 78 vom
Gummiring 40 entfernt wird. Zugleich wird der Antriebsrollenhebel 60 von der Feder 64 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, wobei die Antriebsrolle 62 mit dem
ίο Gummiring 42 der Rolle 20 für die Aufwickelspule
in Berührung gebracht wird. Ferner wird die Kopfplatte 70 vcn der Feder 72 im Uhrzeigergegensinn
verschwenkt, wobei die Magnetköpfe 16 und 18 mit dem Band 10 in Berührung gebracht weiden. Weiterhin
wird der Andruckrollenarm 52 von der Feder 56 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Andruckrolle
34 gegen die Bandantriebswelle 32 gedrückt wird. Infolgedessen wird das Tonband 10 jet?t in
Richtung des Pfeiles 36 transportiert, und das vom Schüler aufgesprochene phonetische Signal 206
(F i g 9) wird vollständig wiedergegeben.
Die F i g. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine
weitere Speichereinrichtung, die bei der Anlage in Verbindung mit dem Lehrtonbandgerät verwendet
wird. Wie bereits beschrieben, speichert diese Speichereinrichtung (821 in Fig. 2) die Zeitspanne zwischen
zwei Impulsen, die ihrem Start-Eingang und ihrem Stopp-Eingang zugeführt werden, und erzeugt
eir-t>_positiven Impuls an einem Ausgang nach Ablauf
einer Zeitspanne, die gleich der gespeicherten Zeitspanne ist.
Bei der Schaltung nach der Fig. 11 wird ein Kondensator
400 benutzt, der wahlweise mit einer Konstantstromquelle 401 oder mit einer einen konstanten
Strom ableitenden Schalter 402 verbunden werden kann. Diese Verbindungen werden mit Hilfe der
Relaiskontakte 403, 404 und 405 hergestellt. Die zugehörige Relaiswicklung 406 wird von einer Flip-Flop-Schaltung
407 betrieben. Wird dem Start-Eingang 408 der positive Start-Impuls von 818 zugeführt,
so erhält die Relaiswicklung 406 Strom, und der Kontakt 404 wird vom Kontakt 405 auf den anderen
Kontakt 403 umgeschaltet. Die am Speicherkondensator 400 liegende Spannung steigt dann linear
und proportional zur Zeit an, wie in der Fig. 12A dargestellt. Wird sodann dem Stop-Eingang 409 dei
positive Stop-Impuls zugeführt, so wird die Stromversorgung
des Relais 406 unterbrochen, und dei Kontakt 404 wird mit dem Kontakt 405 verbunden
Hierbei wird die Stromableitungsschaltung 402 mi' dem Speicherkondensator 400 verbunden, und di«
am Kondensator 400 liegende Spannung sinkt dam langsam ab, wie in der Fig. 12 A dargestellt.
Dieser Spannungsanstieg und Spannungsabfall win von der Schmitt-Triggerschaltung 410 in den in de
Fig. 12B dargestellten Spannungsverlauf umgewan delt. Die Spannung ai. einem Ausgang 411 de
Schmitt-Triggerschaltung 410 steigt plötzlich auf einei höheren stabilen Pegel an, wenn die am Speicherkon
densator 400 liegende Spannung aus der Suomquell 401 eine vorherbestimmte Höhe erreicht hat, wäh
rend sie plötzlich auf einen unteren stabilen Pege absinkt, wenn die am Speicherkondensator 400 tie
gende Spannung als Folge der Entladung über di Schaltung 402 auf einen bestimmten Wert absinkt.
Das Ausgangssignal der Schtnitt-Triggerschaltun
410 wird einem Impulsverstärker 412 über einen DiI ferenzierkondensator 413 zugefühlt, wobei der plöt:
711
liehe Abfall des Ausgangssignals der Schmitt-Trigger-■"''■altung
410 differenziert und an dem Ausgang 414 des ImpulsverstärkeTS 412 ein positiver Impuls erzeugt
wird, wie in der F i g. 12 C dargestellt
Wie aus den obenstehenden Ausführungen hervorgeht,
wird von der Speichereinrichtung der Fig. 11
die Länge des Zeitintervalls zwischen dem Start-Impuls und dem Stopp-Impuls festgehalten und ein positiver
Impuls wird erzeugt nach Ablauf eines Zeitintervalls, das gleich dem gespeicherten Zeitintervall
ist.
Unter Hinweis auf die Fig. 13, 14, 15 und 16 wird nachstehend die Arbeitsweise der Gesamtunterrichtseinrichtung beschrieben. Das Lehrtonbandgerät gibt
zunächst einen Lehrprogrammteil wieder, der von einem Schüler über einen Kopfhörer abgehört werden
kann. Hiernach wird die Antwort des Schülers mit dem Übungstonbandgerät aufgezeichnet, wobei zugleich
die die Aufzeichnungslänge speichernde mechanische Einrichtung (116 in F i g. 4) in Betrieb gesetzt
wird. Gleichzeitig läuft das Tonband des Lehrtonbandgerätes mit der gleichen Geschwindigkeit weiter,
bis zu dem nächstfolgenden Lehrprogrammteil. Etwa eine oder zwei Sekunden später wird das Lehrtonbandgerät
abgeschaltet. Danach wird das Übungstonband mit der Aufzeichnung der Antwort des Schülers
rasch entsprechend Jer in der mechanischen Speichereinrichtung gespeicherten Länge bis zu der Stelle zurückgespult,
an der mit der Aufzeichnung begonnen wurde, und das Übungstonbandgerät wird auf Wiedergabe
umgeschaltet, so daß der Schüler sofort nach Beendigung seiner Antwort diese wieder abhören
kann.
Inzwischen läuft die Zeitintervallspeichereinrichtung
und gibt sodann einen positiven Impuk (vgl. Fig. 12C) ab, der die Wiedergabe des nächsten
Lehrprogrammteils einleitet.
Die Fig. 14 zeigt die selbsttätige Steuerschaltung des Gesamtgerätes. Wird ein Schalter 450 geschlos"
sen, so wird eine Spannung aus einer Spannungsquelle 451 über die Dioden 457, 458, 459 und 460
an die »1 «-Eingänge der Flip-Flops 452, 453 und 456 angelegt, wodurch diese Flip-Flops in den Zustand
»1« versetzt werden. Die Relais 461, 462 und 465 erhalten dann Strom und schalten diie Umschaltkontakte
466, 467, 473, 474, 475 und 476 um, so daß später beschriebene Funktionen ausgeführt werden.
Bei dem in der Fig. 15 dargestellten Lehrtonbandgerät
ist ein Magnetlehrtonbarid 552 auf eine Abwickelspule 553 und eine Aufwickelspule 554 aufgespult,
welches Tonband zwischen eine Bandantriebswelle 555 und eine Andruckrolle 556 hindurchgeführt
ist und an einem Wiedergabekopf 563 entweder in der Vorwärts- oder in der Rückwärtsrichtung
vorbeigeführt wird.
Ein Antriebsmotor 551 treibt die Bandantriebswelle 555 über eine Schnur 557 an, während die Abwickelspule
553 und die Aufwickelspule 554 wahlweise über die Gummifriktionsscheiben 558 und 559
angetrieben werden, die an einer Platte 560 angebracht sind, weiche Platte auf einer Achse 561 verschwenkbar
gelagert ist und von dem Tauchanker eines Elektromagneten 562 wahlweise verschwenkt
werden kann.
Zuerst wird das Lehrtonbandgerät für die Wiedergabe eines Programmteils dadurch in Betrieb gesetzt,
daß der Antriebsmotor i551 (F i g. 15 unten) über den
Ruhekontakt von 471 und den Arbeitskontakt von 466 nut einer Stromquelle 550 verbunden wird.
Durch Betätigen des Schalters 450 wird auch der Arbeitskontakt des Umschaltkontakts 467 (Fig. 14) des
Relais 465 geschlossen und daher der Antriebsmotor 601 eines Übungstonbandgerätes aus einer Stromquelle
660 (vgl. Fig. 16 unten) mit Strom versorgt, während zugleich die Umschaltkontakte 473., 474,
475 und 476 umgeschaltet werden mit der Folge, daß das Bandgerät von der Einstellung auf Wiedergabe
ίο in die Einstellung auf Aufzeichnung umgeschaltet
wird, wie aus der Fi g. 16 zu ersehen ist.
Hiernach wird vom Wiedergabekopf 563 des Lehrtonbandgerätes (Fig. 15) der auf dem Lehrtonband
552 aufgezeichnete Lehrprogrammteil wiedergegeben,
und über einen Verstärker 564, den Relaiskontakt 477 und über einen Ausgang 566 wird einer Programmeingangsklemme
602 (Fig. 16) des Übungstonbandgerätes zugeführt, zugleich abe:r auch über
die Klemmen 565 (Fig. 15) und 479 (Fig. 14) zu
einem Verstärker 478 geleitet. Das von der Klemme 566 (Fig. 15) zur Eingangsklemme 602 geleitete
Lehrprogramm wird über einen Mischwiderstand 604 (vergleiche z. B. 815 in Fig. 2), einen Verstärker
605, einen Mischwiderstand 606, einen Verstärker 607 einem Kopfhörer 603 zugeführt, so daß dir
Schüler den Lehrprogrammteil abhören kann, d;r zugleich auf dem Tonband des Übungstonbandgerätes
über eine Ausgleichsschaltung 608, den umgeschalteten Relaiskontakt 473 und über den Sprechkopf
609 aufgezeichnet wird.
Das vom Verstärker478 (Fig. 14) verstärkte Lehrprogrammsignal
wird von einer Diode 480 gleichgerichtet und von eineir Integrationsschaltung 4Hl mit
einem Widerstand und einem Kondensator geglättet, wonach das Signal zu eine. Schmitt-Triggerschaltung
482 geleitet wird.
Nach Beendigung der Wiedergabe des Lehrprogrammteils
schaltet die Schmitt-Triggerschaltung 482 um. Die Differenzierschaltung 483 erzeugt dabei
einen negativen Impuls, der von einer Diode und einer Impulsumkehrschaltung 487 in einen positiven
Impuls umgewandelt wird. Dieser positive »Starte-Impuls, der erzeugt wird, wenn ein Lehrprogrammteil
beendet wird, versetzt die Flip-Flops 488 und 454 über die Schaltkette 483, 486, 487 und die
Dioden 489 und 490 in den Zustand »1«, wobei zugleich die Speichereinrichtung 491, die mit der Speichereinrichtung
821 in F i g. 2 identisch ist, über eine Diode 492 in Betrieb gesetzt wird. Vom Flip-Flop
454 erhält ein Relais 463 Strom und schaltet seine Kontakte um.
Die Antwort des Schülers zum abgehörten Lehrprogrammteil wird auf dem Tonband 10 des Übungstonbandgerätes
über ein Mikrophon, einen Verstärker 611, einen Mischwiderstand 612, einen Verstärker
650, eine Aufzeichnungsausgleichsschaltung 613 und einen Sprechkopf 614 aufgezeichnet. Zugleich kann
der Schüler seine Stimme über einen Mischwiderstand 615, einen Verstärker 607 und einen Kopfhörer 603
abhören.
Wie aus der Fig. 16'zu ersehen ist, wird aus einem
Oszillator 616 ein Signal mit einer Vorbelastungsfrequenz beiden Magnettonköpfen 609 und 614 über
die Kondensatoren 618 und 619 zugeführt sowie zu einem Löschkopf 16 zum Löschen der älteren Aufzeichnung
auf dem Tonband.
Nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls beginnt das Lchrtonbandgerät mit der Wiedergabe des
15 16
nächsten Lehrprogrammteila an der Ausgangskiemine rend der Unterrichtsprogrammteü, der gleichfalls auf
565 (Fig. 15). Die Schmitt-Triggerschaltung 482 dem Tonband des Übungstonbandgerätes aufgezeich-
(Fig. 14) erzeugt dann in Verbindung mit der Diffe- net worden ist, nicht nochmals wiedergegeben wird,
renzierschaltung 483 den positiven Stop-Impuls. Die- Es ist jedoch zuweilen notwendig, den betreffenden
ser versetzt das Flip-Flop <tl5J über eine Diode 497 5 Lehrprogrammteil nochmals abzuhören, um ihn mit
und ein UND-Gatter 484 in den Zustand »1«, wel- der mündlichen Antwort des Schulen: vergleichen zu
ches Gatter geöffnet wird, wenn das Flip-Flop 488 in können.
den Zustand »1« versetzt wird. Hiernach werden die Nach der Übersicht in der Fig. 13B werden von
Relaiskontakte 470 und 471 umgeschaltet mit der einem Übungstonbandgerät sowohl das L-^«pro-Folge, daß der Motor551 des Lehrtonbandgerätes im io grauun als auch die mündlichen Antworte -ines
entgegengesetzten Sinn betrieben wird, und ferner Scöülers aufgezeichnet und wiedergegeben. ΐ>~ι diewerden die Relaiskontakte 472 umgeschaltet, wobei ser Arbeitsweise wird bei Betätigung des Schelters
der Tauchanker-Magnet 562 des Lehrtonbandgerätes 450 über einen Schalter 508 (Fig- 14) bereits der
Strom erhält. Das Lehrtomband 552 und die züge- Start-Impuls für die Speichereinrichtung 491 erzeugt
hörige Mechanik werden daher in der entgegen- 15 Die bei dieser Unterrichtsweise ablaufenden Vorgesetzten Richtung bewegt, wie in der Fi g. 15 durch gänge sind im wesentlichen die gleichen wie in bezug
den gestrichelt gezeichneten Pfeil angedeutet. Der auf die Fig. 14 bereits beschrieben. Bei dieser
Stopp-Impuls wurde ferner zu einer Verzögerungs- Unterrichtsweise wird das Tonband im Übungstonschallung 493 geleitet, die aus einem monostabilen handgerät selbsttätig bis zu derjenigen Stelle zuriick-Multivibrator mit einer Verzögerungszeit von unge- ao gespult, an der mit der Aufzeichnung des vom Lehrfähr einer Sekunde besteht Nach Ablauf der von der tonbandgerät wiedergegebenen Lehrprogramms be-Verzögerungsschaltung 493 bestimmten Zeitspanne gönnen wurde, von welcher Stelle aus das Tonband
versetzt-ein positiver Impuls aus der Verzögerungs- abgespielt wird. Der Schüler kann daher seine aufschaltung 493 die Flip-Flops 4S2, 454, 455 und 456 gezeichnete mündliche Antwort mit dem zugehörigen
über die Dioden 494, 499, 495 und 496 in den Zu- 25 Lehrprogrammteil jedesmal dann vergleichen, wenn
stand »0«, wobei die betreffenden Relais 461, 463, er seine Antwort beendet hat
464 und 465 abgeschaltet werfen. Dieser positive Die Fig. 17 und 18 zeigen eine andere Ausfüh-Impuls schaltet zugleich die Speichereinrichtung 491 rung der Lehranlage. Bei einer bestimmten Art des
über eine Diode 498 aus. Das Lehrtonbandgerät wird Sprachstudiums besteht das Untevrichtsprogramm
somit, nachdem es vom Beginn des nächsten Pro- 30 zuweilen aus Fragen und Antworten, »Vierperiodengrammteils um eine kleine Strecke zurück in den Studium« genannt, bei dem der Schüler mündlich
Leerabschnitt zurückbewegt wurde, außer Betrieb antworten soll. Dieses »Vierperioden-Studium« wird
gesetzt, während das Übungstoribandgerät nach einer nach der Fig. 17 damit begonnen, daß ein Lehrpro-Rückspulung seines Tonbandes auf »Wiedergabe« grammteil von einem Lehrtonbandgerät wiedergegeumgeschaltet wird, so daß die Antwort des Schülers 35 ben wird (senkrechte Spalte 1 der Fig. 14), auf das
auf den Lehrprogrammteil sofort wiedergegeben wird. der Schüler mündlich antwortet (Spalte 2). Danach
Der Schüler kann daher nach dem Sprechen seiner hört der Schüler die vom Lehrtonbandgerät wiederAntwort diese sofort wieder abhören, ohne das Ge- gegebene korrekte Antwort (Spalte 3), wonach der
rät von Hand betätigen zu müssen. Das Übungston- Schüler versucht, diese Antwort korrekt nachzubandgerät gibt die Antwort des Schülers jedesmal so- 40 sprechen (Spalte 4). Bei diesem Ausführungsbeispiel
fort wieder, wenn der Schüler seine Antwort beendet wird nur die nachgesprochene Antwort des Schülers
hat. der Spalte 4 sofort wiedergegeben, da eine selbst-
spanne zwischen dem Startimpuls und dem Stopp- der Spalte 2 den Erfolg des Unterrichts beeinträch-
iinpuls ist, erzeugt die Speichereinrichtung 491 einen 45 tigen könnte.
positiven Impuls, der die Flip-Flops 4152, 453 und Die Fig. 18 zeigt den Schaltplan zum Durchführen
456 in den Zustand »1« und das Flip-Flop 488 in des Sprachstudiums in der oben beschriebenen Weise,
den Zustand »0« über die Dioden 5€0, 458, 459, 460 Die den in der Fig. 14 dargestellten Schaltungsele-
und 501 versetzt. Danach beginnt das Lehrtonband- menten gleichen oder entsprechenden Schaltungseiegerät mit der Wiedergabe des nächsten Unterrichts- 50 mente wurden mit den gleichen Bezugszeichen verprogrammteils, und alle Flip-Flops in dieser selbst- sehen. Die Betätigung des Schalters 450 bewirkt, daß
tütigen Steuerschaltung werden in den Zustand »0« das Lehrtonbandgerät mit der Wiedergabe eines
zurückversetz!.. Lehrprogrammteils beginnt, das von einem Schüler
durch Betätigem eines Schalters. 502, wenn dies erfor- 55 eines Lehrprogrammteils erzeugt die Schmitt-Trigger-
derlich ist. Hierbei wird aus der Spannungsquelle schaltung 482 zusammen mit der Differenzierschal-
451 den Flip-Flops 452, 453, 454 und 456 über die tung 483 und der Impulsumkehrschaltung 487 einen
Klemme der Speichereinrichtung491 über eine Diode 700 gesperrt wird, das geöffnet wird, wenn ein FUp-Ü07 eine positive Spannung zugeführt. 60 Flop 701 in den Zustand »1« versetzt wird. Hiernach
werden in einer gewählten Reihenfolge ein Lehrton- 700 über eine Verzögerungsschaltung 702 und eine
handgerät und ein Übungstonbandgerät von einer Diode 703 in den Zustand »1«. Diese Verzögerungs-
Steuerschaltung selbsttätig gesteuert, um ein Sprach- schaltung 702 erzeugt einen positiven Impuls, der das
Studium zu erleichtern und zu fördern. 65 Flip-Flop 701 in den Zustand »1« versetzt, wobei das
Bei der oben beschriebenen Unterrichtseinrichtung UND-Gatter 700 erst geöffnet wird, nachdem der
gemäß dem Diagramm der Fig. 13A wird nur die erste Impuls aus der Impulsumkehrschaltung487 beAntwort des Schülers selbsttätig wiedergegeben, wäh- endet ist. Der erste positive Impuls, der erzeugt wird,
wenn die Wiedergabe eines Lehrprogrammteils beendet ist, beeinflußt daher nicht die Arbeit des Lehrtonbandgerätes
und des Übungstonbandgerätes.
Der Schüler antwortet auf die soeben abgehörte Frage, während der Wiedergabekopf des Lehrtonbandgerätes
einen leeren Abschnitt zwischen dem ersten Lehrprogrammteil und dem nachfolgenden
Antwortteil hierzu (Spalte 2 in Fig. 17) abtastet. Wenn das Lehrtonbandgerät mit der Wiedergabe der
korrekten Antwort auf die zuvor gestellte Frage beginnt (Spalte 3), so erzeugt die Schmitt-Triggerschaltung
482 zusammen mit der Differenzierschaltung
483 einen Stopp-Impuls, der jedoch vom UND-Gatter
484 ausgesperrt wird, da das Flip-Flop 488 sich im
Zustand »0« befindet
Die erste Hälfte einer Unterrichtsperiode, die die Wiedergabe der Frage vom Lehrtonbandgerät und
die mündliche Antwort des Schülers umfaßt, beeinflußt daher nicht die Arbeit des Lehrtonbandgerätes
und des Übungstonbandgerätes mit der Ausnahme, daß das Flip-Flop 701 in den Zustand »1« versetzt
wird.
Am Ende der Wiedergabe der korrekten Antwort vom Lehrtonbandgerät (Spalte 3) wird von der
Schmitt-Triggerschaltung 482 zusammen mit der Differenzierschaltung 483 und der Impulsumkehrschaltung
487 wiederum ein Start-Impuls erzeugt, der di< Flip-Flops 488 und 454 über die Dioden 489 unc
490 in den Zustand »1« versetzt und die Speichereinrichtung 491 in Betrieb setzt, wie bereits in Verbindung
mit der Fig. 14 beschrieben. Von diesem Zeitpunkt an ist die Arbeitsweise der Einrichtung nacl
der Erfindung im wesentlichen die gleiche wie ir bezug auf die Fig. 14 beschrieben, wobei die Antwort
des Schülers aufgezeichnet und sofort wiedergegeben wird.
Nach der Wiedergabe der nachgesprochenen Antwort des Schülers wird von der inzwischen vom
Stopp-Impuls (vgl. Spalte 4 in Fig. 17) beeinflußten Speichereinrichtung 491 ein positiver Impuls erzeugt,
is der über eine Diode 704 das Flip-Flop 701 in den
Zustand »0« zurückversetzt Zugleich schaltet diesei positive Impuls das Lehrtonbandgerät auf »Wiedergabe«
um, so daß mit einer neuen Unterrichtsfolge begonnen wird, wie in bezug auf die Fig. 14 bereits
so beschrieben.
Bei Verwendung mehrerer von einer gemeinsamen Steuereinrichtung beeinflußter Übungstonbandgeräte
und eines gemeinsamen Lehrtonbandgerätes können mehrere Schüler mit Hilfe der Anlage lernen. Die
as Übungstonbandgeräte arbeiten in der Weise, wie es
in bezug auf die Fig. 14 und 18 beschrieben wurde.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Magnettonband-Lehranlage mit einem Lehrtonbandgerät,
auf dessen Tonband zwischen jeweils benachbarten Lehrprogrammteilen eine
Leerstelle vorhanden ist, mit mindestens einem Schüler-Übungstoribandgerät und mit Vorrichtungenzur
Wiedergabe der Aufzeichnung und zum Überspielen von Aufzeichnungen des Lehrtonbandgerätes
auf die Schüler-Übungstonbandgeräte sowie mit Steuerschaltungen zur selbsttätigen
Bandlaufsteuerung in Abhängigkeit von Aufzeichnungen auf den Tonbändern, dadurch
gekennzeichnet,
a) daß nach Abhören eines Lehrprogrammteils und dessen gleichzeitiger Aufzeichnung auf
den Übungstonbandgeräten diese, vom Abtastsignal des leeren Abschnittes hinter dem
ersten Programmteil ausgelöst, zur Aufzeichnung der Schülerantworten umgeschaltet
werden,
b) daß die Aufzeichnungslänge der Schülerantworten in den Übungstonbandgeräien gespeichert
wird,
c) daß bei zunächst weiterlaufendem Lehrtonband die Zeitspanne zwischen dem Ende des
ersten und dem Beginn des nächsten Lehrprogrammteils gemessen und diese Größe gespeichert wird,
d) daß bei Beginn des nächsten Lehrprogrammteils, vom Abtastsignal dieses Programmteils
ausgelöst, das Lehrtonband stillgesetzt wird,
e) daß nach der Aufzeichnung der Schülerantworten die Übungstonbandgeräte um die
gespeicherte Aufzeichnungslänge zurückgespult werden,
f) daß sodann die Übungsionbandgeräte auf Wiedergabe der inzwischen aufgesprochenen
Schülerantworten umgeschaltet werden und
g) daß nach Beendigung der Wiedergabe der aufgesprochenen Schülerantwort und nach
Ablauf der gespeicherten Zeitspanne zwischen den beiden Lchrprogrammteilen das
Lehrtonbandgerät wieder anläuft.
2. Lehranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übungstonbandgeräten
zusätzlich zu der die Schülerantworten umfassenden Aufzeichnungslänge auch die den vorangegangenen
Lehrprogrammteil umfassende Aufzeichnungslänge gespeichert wird, und daß zusätzlich
zu der der Leerstelle zwischen zwei Lehrprogrammteilen entsprechenden Zeitspannengröße
auch diejenige gespeichert wird, die dem vorherigen Lehrprogrammteil entspricht.
3. Lehranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur die Größe der Zeitspanne
zwischen jedem zweiten Lehrprogrammteil und dem nächsten Lehrprogrammteil und die
AulV.eichnungslänge der Schülerantworlen nach jedem zweiten Lehrprogrammteil gespeichert werden.
4. Lehranlage nach Anspruch !,gekennzeichnet
durch
a) eine erste Tonsignalermittlungscinrichtung
(818), die mit dem I.ehrtonbanclgerät (810) zur Erzeugung eines Ermittlungssignals bei
Beendigung der Wiedergabe eines Lehrprogrammteils des Lehrtonbandgerätes verbunden
ist,
b) eine erste Steuereinrichtung (820), die mit der ersten Ermittlungseinrichtung und den
Übun?stonbandgeräten (822, 823, 824) zur Steuerung der Übungstonbandgeräte in Abhängigkeit
von dem Ermittlungssignal der ersten Ermittlungseinrichtung (818) verbunden ist,
c) eine zweite Ermittlungseinrichtung (819), die mit dem Lehrtonbandgerät (810) zur Erzeugung
eines Ermittlungssignals bei Beginn der Wiedergabe des nächsten Lehrprogrammteils
des Lehrtonbandgerätes verbunden ist,
d) eine zweite Steuereinrichtung (828), die mit der zweiten Ermittlungseinrichtung verbunden
ist und das Lehrtonbandgerät (810) und die Übungstonbandgeräte (822, 823, 824) in Abhängigkeit von dem Ermittlungssignal
der zweiten Ermittlungseinrichtung (819) steuert,
e) eine Startsteuereinrichtung (811), die zwischen die Speichereinrichtung (821) und das
Lehrtonbandgerät (81(1) zur Steuerung des Lehrtonbandgerätes und der Übungstonbandgeräte
(822, 823, 824) geschaltet ist.
f) eine Speichereinrichtung (821), die mit der ersten Steuereinrichtung (820), der zweiten
Steuereinrichtung (828) und dem Lehrtonbandgerät (810) zur Speicherung der Zeitspannengröße
zwischen einem Signal der ersten Steuereinrichtung (820) und einem Signal der zweiten Steuereinrichtung (828)
und zur Erzeugung eines Signals zur Steuerung des Lehrtonbandgerätes nach Ablauf
einer Zeitspanne verbunden ist, die der in der Speichereinrichtung (821) gespeicherten
gleich ist,
g) eine Speichereinrichtung (116) in den Übungstonbandgeräten (822, 823, 824) zur
Speicherung der Aufzeichnungslänge der Schülerantworten und
h) eine Einrichtung (78) zum Zurückspulen des Übungstonbandes in den Übungstonbandgeräten
(822, 823, 824) bis zum Beginn der Aufzeichnung der Schülerantworten und zur automatischen Wiedergabe der Antworten.
5. Lehranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
a) daß die Übungstonbandgeräte (822, 823,824) einen Aufzeichnungsanschluß aufweisen, mit
dem die erste Steuereinrichtung (820) verbunden ist, so daß das Steuersignal der
ersten Steuereinrichtung (820) die Übungstonbandgeräte (822, 823, 824) zur Aufzeichnung
in Betrieb setzt, wenn ein Lehrprogrammteil beendet ist,
b) daß die Übungstonbandgeräte (822, 823, 824) einen Anschluß für eine schnelle Wiedergabe
aufweisen, mit dem die zweite Steuereinrichtung (828) verbunden ist, so
daß das Steuersignal der zweiten Steuereinrichtung (828) die Übungstonbandgeräte
(822, 823, 824) zur schnellen Wiedergabe in Betrieb setzt, wenn mit der Wiedergabe eines
Lehrprogramniteüs begonnen worden ist,
c) daß das Lehrtonbandgerät (810) einen Rück- Speichereinrichtung (»21) zum Speichern in
spul- und einen Stoppanschluß aufweist, mit Betrieb setzt, sobald zwei Lehrprograinmdenen
die zweite Steuereinrichtung (828) teile wiedergegeben wurden, und
verbunden ist, so daß das Steuersignal der e) daß das Steuersignal der zweiten Steuereinzweiten
Steuereinrichtung (828) das Lehr- 5 richtung (828) das Lehrtonbandgerät (SlO)
tonbandgerät (810) zum Rückspulen des zum Rückspulen des Tonbandes in Betrieb
Tonbandes in Betrieb setzt, wenn mit der setzt, nach einigen Sekunden stoppt und die
Wiedergabe eines Lehrprogrammteils begon- Übungstonbandgeräte (822,823,824) für eine
nen worden ist, und das Lehrtonbandgerät schnelle Wiedergabe in Beirieb setzt und die
(810) nach Ablauf einiger Sekunden außer io Speichereinrichtung stoppt, wenn mit der
Betrieb setzt, und Wiedergabe des zweiten Lehrprogrammteils
d) daß das Lehrtonbandgerät (810) einen Wie- begonnen wurde,
dergabeanschluß aufweist, mit dem die Speichereinrichtung (821) verbunden ist, so daß
das Steuersignal der Speichereinrichtung 15
(821) das Lehrtonbandgerät (810) zur Wiedergab": in Betrieb setzt.
(821) das Lehrtonbandgerät (810) zur Wiedergab": in Betrieb setzt.
6. Lehranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, Die Erfindung betrifft eine Magnettonband-Letu-
a) daß das Lehrtonbandgerät (81to) einen Rück- ao anlage mit einem Lehrtonbandgerät, auf dessen Tonspul-
und einen Stoppanschluß aufweist, mit band zwischen jeweils benachbarten Lehrprogrammdenen
die zweite Steuereinrichtung (828) teilen eine Leer?' Ue vorhanden ist, mit mindestens
verbunden ist, sowie einen Wiedergabe- einem Schüler-Ubungstonbandgerät und mit Voranschluß,
mit dem die Speichereinrichtung richtungen zur Wiedergabe der Aufzeichnung und (821) verbunden ist, 25 zum Überspielen von Aufzeichnungen des Lehrton-
b) daß die Übungstonbandgeriite einen Auf- bandgeräies auf die Schüler-übungstonbandgeräte,
Zeichnungsanschluß aufweisen, mit dem die sowie mit Steuerschaltungen zur selbsttätigen Banderste
Steuereinrichtung (820) verbunden ist, laufsteuerung in Abhängigkeit von Aufzeichnungen
und einen Anschluß zur schnellen Wieder- auf den Tonbändern.
gäbe, mit dem die zweite Steuereinrichtung 30 Aus dem DT-Gbm 67 53 606, der US-PS 32 34 666
(828) verbunden ist, und der FR-PS 13 19 579 ist es bekannt, daß wenig-
c) daß das Steuersignal der Speichereinrichtung stens ein Lehrtonbandgerät zur Übermittlung eines
(821) das Lehrtonbandgerät (810) zur Wie- Lehrprogramms und wenigstens ein Übungstonbanddergabe
und die Übungsto;.bancigeräte (822, gerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schüler-
823, 824) zur Aufzeichnung in Betrieb setzt, 35 antworten benötigt werden, um ein wiederholtes
wenn die von der Speichereinrichtung (821) Abhören bzw. eine wiederholte Antwortwiedergabe
gespeicherte Zeitspanne abgelaufen ist, und des Lehrprogramms zu ermöglichen. Die bekannten
d) daß das Steuersignal der zweiten Steuerein- Anlagen haben den Nachteil, daß ein Schüler komplirichtung
das Lehrtonbandgerät (810) zum zierte und häufige Bedienungshandgriffe an dem
Rückspulen des Tonbandes in Betrieb und 40 Lehrtonbandgerät und auch an seinem Übungstondie
Speichereinrichtung (821) außer Betrieb b&ndgerät vornehmen muß, um das Lehrprogramm
setzt, wenn mit der Wiedergabe eines Lehr- fortlaufend abhören, Antworten geben und die aufprogrammteils
begonnen wurde, und danach gezeichneten Antworten anhören zu können.
das Lehrtonbandgerät (810) nach Ablauf Bei der aus der US-PS 34 05 461 bekannten Lehreiniger
Sekunden außer Betrieb gesetzt wird. 45 anlage wird nach der Aufzeichnung der Schüler-7.
Lehranlage nach Anspruch 4, dadurch ge- antworten das Übungstonbandgerät automatisch zukennzeichnet,
rückgespult und anschließend automatisch auf Wie-
a) daß das Lehrtonbandgerät (810) einen Rück- dergabe der inzwischen aufgesprochenen Schülerspul-
und einen Stoppanschluß aufweist, mit antworten umgeschaltet. Für das Zurückspulen an
denen die zweite Steuereinrichtung (828) 50 die Stelle, an der mit der Aufzeichnung begonnen
verbunden ist, sowie einen Wiedergabe- wurde, wird bei dieser bekannten L ehranlage vorher
anschluß, mit dem die Speichereinrichtung die Aufzeichnungszeit gemessen. Nachteilig ist dabei,
(821) verbunden ist, daß die zurückgespulte Bandlänge nicht immer gleich
b) daß die Übungstonbandgeräte (822, 823, der mit der Antwortaufzeichnung versehenen Band-
824) einen Aufzeichnungsanschluß aufwei- 55 länge ist.
sen, mil denen die erste StPuereinrichtung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
(820) verbunden ist, sowie einen Anschluß Magnettonband-Lehranlage zu schaffen, die es Schüzur
schnellen Wiedergabe, mit denen die lern ermöglicht, einem Lehrprogramm zu folgen,
zweite Steuereinrichtung (828) verbunden ohne dabei durch komplizierte und häufige Bedieist,
60 nungsvorgänge gestört zu werden, und die außerdem
c) daß das Steuersignal der Speichereinrichtung ein korrektes Zurückspulen des Tonbandes in dem
(821) das Lehrtonbandgerät (810) zur Wie- Übungstonbandgerät bis zu dem Anfang der Antdergabe
in Betrieb setzt, wenn die von der Wortaufzeichnung ermöglicht. Gelöst wird diese Auf-Speichereinrichtung
gespeicherte Zeitspanne gäbe gemäß der Erfindung dadurch,
abgelaufen ist, 65
d) daß das Steuersignal der ersten Steuerein- a) daß nach Abhören eines Lehrprogrammteils und
richtung (820) die Übungstonbandgeräte dessen gleichzeitiger Aufzeichnung auf den
(822, 823, 824) zur Aufzeichnung und die Übungstonbandgeräten diese, vom Abtastsignal
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|---|---|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences |