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DE19619796A1 - Ballhülle - Google Patents

Ballhülle

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Publication number
DE19619796A1
DE19619796A1 DE1996119796 DE19619796A DE19619796A1 DE 19619796 A1 DE19619796 A1 DE 19619796A1 DE 1996119796 DE1996119796 DE 1996119796 DE 19619796 A DE19619796 A DE 19619796A DE 19619796 A1 DE19619796 A1 DE 19619796A1
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DE
Germany
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ball cover
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sewn
ball
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DE1996119796
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English (en)
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Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • A63B41/08Ball covers; Closures therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2243/00Specific ball sports not provided for in A63B2102/00 - A63B2102/38
    • A63B2243/0025Football

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ballhülle aus einer Vielzahl von randseitig miteinander verbundenen, insbeson­ dere vernähten Einzelelementen.
Derartige Ballhüllen werden im Inneren mit einer aufblas­ baren Blase versehen und beispielsweise als Fußbälle verwen­ det. Solche Bälle müssen bestimmte Anforderungen, beispiels­ weise hinsichtlich der Größe und des Gewichts, erfüllen, die bei Fußbällen durch den internationalen Fußballverband fest­ gelegt werden. Eine dieser Anforderungen betrifft die maxi­ mal zulässige Wasseraufnahme des Balles, die auf 2 bis 3% festgelegt wurde. Um diese Anforderung zu erfüllen, müssen für die Ballhülle sehr teure und aufwendig beschichtete Materialien verwendet werden, die ein Eindringen von Feuch­ tigkeit in das Ballhüllenmaterial verhindern oder zumindest verringern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ballhülle der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß die Wasserauf­ nahme mit möglichst wenig Aufwand und Kosten verringert werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen den Stoß­ flächen benachbarter Einzelelemente Abdichtmittel angeordnet sind.
Die erfindungsgemäßen Abdichtmittel zwischen den Stoßflächen der Einzelelemente verhindern wirkungsvoll ein Eindringen von Wasser in den Stoßbereichen der Einzelelemente, und zwar sowohl ein Eindringen von Wasser in das Innere der Ballhülle als auch in das Ballhüllenmaterial selbst. Die Gesamtwasser­ aufnahme der Ballhülle kann dadurch erheblich verringert werden. Es wurde nämlich herausgefunden, daß ein Großteil der Wasseraufnahme der Ballhülle in den Stoßbereichen der Einzelelemente, u. a. über die Nähte, erfolgt. Durch die Abdichtmittel zwischen den Stoßflächen der Einzelelemente wird Feuchtigkeit sowohl vom Nahtbereich als auch vom Inneren der Ballhülle ferngehalten. Die Wasseraufnahme kann daher nur noch über die Außenflächen der Einzelelemente erfolgen und ist dadurch gegenüber bekannten Ballhüllen deut­ lich verringert. Auf teure Materialien für die Einzel­ elemente oder auf aufwendige Beschichtungen der Einzelele­ mente kann daher verzichtet werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Abdichtmittel zugleich als Dämpfung zwischen den Einzel­ elementen wirken, die die Belastung der die Einzelelemente verbindenden Nähte verringert. Die Nähte der Ballhülle, die sowohl beim Aufpumpen als auch beim Spielen des Balles am stärksten belastet sind, reißen daher seltener, so daß die Lebensdauer der Ballhülle vorteilhaft erhöht ist.
Schließlich hat die Erfindung den Vorteil, daß durch die erfindungsgemäßen Abdichtmittel die übrigen Eigenschaften der Ballhülle, einschließlich des äußeren Erscheinungsbildes nicht beeinträchtigt, sondern sogar verbessert werden.
Als Abdichtmittel zwischen den Stoßflächen der Einzelele­ mente ist bevorzugt ein elastisches Material vorgesehen. Dies gewährleistet, daß die Abdichtwirkung dauerhaft erhal­ ten bleibt.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist als Abdichtmittel ein unter Wärme- und/oder Druckeinfluß fließfähiges Material vorgesehen. Durch Erwärmen und/oder Unter-Druck-Setzen kann dadurch bei der Herstellung der Ballhülle gewährleistet werden, daß sich das Abdichtmittel gleichmäßig verteilt und die Nahtbereiche der Ballhülle lückenlos abdichtet.
Bevorzugt wird als Abdichtmittel ein Silikonmaterial verwen­ det. Dieses zeichnet sich durch gute Dauerelastizität aus und gewährleistet daher eine dauerhafte Abdichtung der Ball­ hülle gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
Als Abdichtmittel kann ein Bandmaterial vorgesehen sein, welches beispielsweise zusammen mit den Einzelelementen der Ballhülle vernäht ist. Hierbei können einzelne Bandstücke entsprechender Länge oder ein endloses Bandmaterial, welches bei Bedarf abgeschnitten wird, verwendet werden. Es kann aber auch ein Schichtmaterial als Abdichtmittel vorgesehen sein, welches auf mindestens eine von zwei miteinander ge­ stoßenen Flächen der Einzelelemente aufgebracht ist.
In allen Fällen ist das Abdichtmittel insbesondere im Bereich der Nahtlöcher der Einzelelemente vorgesehen. Das Abdichtmittel dringt dadurch zumindest zum Teil auch in die Nahtlöcher ein und dichtet diese sowie die durch die Naht­ löcher geführten Fäden gegen Feuchtigkeit ab. Die Fäden sind daher in diesen Bereichen praktisch mit einer wasserdichten Umhüllung versehen und können ebenfalls kein Wasser aufneh­ men oder in die Ballhülle weiterleiten.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, die auch für sich beansprucht wird, sind die Einzelelemente der Ball­ hülle mit Fäden vernäht, die unter Feuchtigkeitseinfluß auf­ quellen. Durch diese Maßnahme wird ebenfalls eine Abdichtung der Ballhülle, insbesondere der besonders gefährdeten Naht­ löcher bewirkt. Es wurde nämlich festgestellt, daß vor allem bei vorgestanzten Nahtlöchern zwischen dem Faden und dem Rand des jeweiligen Nahtlochs stets ein Freiraum verbleibt, durch welchen Feuchtigkeit in das Ballhüllenmaterial und das Innere der Ballhülle eindringen kann. Durch die Verwendung eines bei Feuchtigkeit aufquellenden Materials für die Fäden zum Vernähen der Einzelelemente der Ballhülle werden diese Lücken beim Auftreten von Feuchtigkeit verschlossen, und dadurch die Nahtlöcher gegen das Eindringen von Feuchtigkeit abgedichtet.
Als Material für die Fäden ist bevorzugt ein Kunststoff­ material, bevorzugt Polyester oder Polyamid, vorgesehen, welches sich durch hohe Reißfestigkeit auszeichnet. Die Kunststoffäden werden mit einer Flüssigkeit getränkt, die ein Aufquellen der Fäden unter Feuchtigkeitseinfluß bewirkt. Zusätzlich zu der guten Reißfestigkeit der Kunststoffäden wird so das erfindungsgemäße Aufquellen der Fäden und damit Abdichten der Nahtlöcher erreicht.
Die erfindungsgemäßen Fäden sind sowohl für Ballhüllen mit Abdichtmittel zwischen den Stoßflächen benachbarter Einzel­ elemente als auch bei herkömmlichen Ballhüllen vorteilhaft einsetzbar.
Zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Ballhülle wird das Abdichtmittel nach einer Ausgestaltung der Erfindung beim Zusammennähen der Einzelelemente als Bandmaterial zwischen die miteinander vernähten Abschnitte benachbarter Einzelele­ mente mit eingenäht. Dadurch werden vorteilhafterweise weder ein zusätzlicher Herstellungsschritt noch spezielle Befesti­ gungsmittel für das Bandmaterial benötigt.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird das Abdichtmittel vor dem Verbinden der Einzelelemente als Schichtmaterial auf die Stoßflächen der Einzelelemente aufgebracht. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine kostengün­ stige maschinelle Anbringung des erfindungsgemäßen Abdicht­ mittels. Das Vernähen der Einzelelemente kann dabei außerdem vorteilhafterweise wie bisher erfolgen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die fertiggenähte Ballhülle einer Wärmebehandlung unterzogen. Hierzu wird die Ballhülle auf Überdruck aufgepumpt und in einer die gewünschte Ballform aufweisenden Heizform aufge­ heizt. Eine derartige Wärmebehandlung von Ballhüllen ist an sich bekannt. Sie wird durchgeführt, um der Ballhülle eine optimale Form zu geben. In Verbindung mit der Verwendung von einem unter Wärme- und/oder Druckeinfluß fließfähigen Mate­ rial als Abdichtmittel wird jedoch zusätzlich der Vorteil erzielt, daß sich das Abdichtmittel gleichmäßig verteilt und alle Nahtbereiche der Ballhülle lückenlos abgedichtet werden. Das Abdichtmittel paßt sich dem Verlauf der Stoß­ flächen der Einzelelemente optimal an und füllt alle even­ tuell vorhandenen Hohlräume aus, so daß an keiner Stelle der Stoßbereiche der Einzelelemente ein Eindringen von Feuchtig­ keit in das Innere der Ballhülle oder das Ballhüllenmaterial möglich ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer teilweise geschnittenen erfindungsgemäßen Ballhülle,
Fig. 2 eine Detaildarstellung von Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2 einer zweiten Ausge­ staltung der Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf zwei Einzelelemente einer erfindungsgemäßen Ballhülle vor dem Vernähen,
Fig. 5 ein Detail von Fig. 2 in vergrößerter Darstellung in trockenem Zustand, und
Fig. 6 das Detail von Fig. 5 in feuchtem Zustand.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Ballhülle ist aus einer Vielzahl von Einzelelementen 1 aufgebaut, bei denen es sich, wie dargestellt, um fünf- und sechseckige Paneele 2 bzw. 3 handelt, wie sie in Fig. 4 gezeigt sind. Die Fünf- und Sechseckpaneele 2 bzw. 3 sind so über den Umfang der Ballhülle verteilt angeordnet, daß sich eine geschlossene Kugelform ergibt.
Wie man insbesondere in dem geschnittenen Bereich von Fig. 1 sieht, sind die Fünf- und Sechseckpaneele 2 bzw. 3 rand­ seitig miteinander vernäht. Die Paneele 2 und 3 weisen hier­ für in ihren Randbereichen jeweils nach innen abgewinkelte Abschnitte 4 auf, deren Außenseiten Stoßflächen 5 bilden, an denen benachbarte Einzelelemente 1 miteinander gestoßen sind.
In Fig. 2 ist dieser Stoßbereich deutlich zu erkennen. Man sieht, daß zwischen den miteinander gestoßenen Flächen 5 der Abschnitte 4 benachbarter Einzelelemente 1 Abdichtmittel 6 vorgesehen sind, und daß die benachbarten Einzelelemente 1 an ihren einander gegenüberliegenden Abschnitten 4 mit Fäden 7 verbunden sind. Die Abdichtmittel 6 können dabei als Bandmaterial ausgebildet und ebenfalls durch die Fäden 7 zwischen den beiden Abschnitten 4 befestigt sein. Sie können aber auch auf andere Weise befestigt oder als Schicht­ material auf einem oder beiden einander gegenüberliegenden Abschnitten 4 aufgebracht sein.
Bei der Variante von Fig. 3 füllt das Abdichtmittel 6 den Raum zwischen den miteinander gestoßenen Flächen 5 der benachbarten Einzelelemente 1 vollständig aus. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, daß als Abdichtmittel 6 ein unter Wärme- und/oder Druckeinfluß fließfähiges Material verwendet wird. Auch hier kann das Abdichtmittel 6 als Bandmaterial beim Zusammennähen der Einzelelemente 1 mit eingenäht werden, oder es kann als Schichtmaterial vor dem Zusammennähen der Einzelelemente 1 auf diese im Bereich der späteren Stoßflächen 5 aufgebracht werden.
Fig. 4 zeigt ein als Fünfeckpaneel 2 und ein als Sechseck­ paneel 3 ausgebildetes Einzelelement, die jeweils in ihren Randbereichen 9 mit Nahtlöchern 8 versehen sind, die bevor­ zugt maschinell vorgestanzt werden, um das Zusammennähen der Einzelelemente 1 zu erleichtern. Das Abdichtmittel 6 wird in den um die Nahtlöcher 8 gelegenen Randbereichen 9 der Einzel­ elemente 1 angeordnet, die später die Stoßflächen 5 der miteinander vernähten Abschnitte 4 bilden. Bei der Verwen­ dung eines Schichtmaterials erfolgt dies bevorzugt bevor die Randbereiche 9 zur Bildung der Abschnitte 4 zur Innenseite der Ballhülle hin abgewinkelt und anschließend zusammenge­ näht werden.
Fig. 5 zeigt den gemeinsamen Stoßbereich der beiden Einzel­ elemente 1 von Fig. 2, deren Abschnitte 4 mit einem Faden 7 vernäht sind. Wie man sieht, ist zwischen dem Faden 7 und den beiden vorgestanzten Nahtlöchern 8 der Abschnitte 4 ein Freiraum 10 vorhanden, durch welchen insbesondere dann Flüs­ sigkeit in das Ballhüllenmaterial und das Innere der Ball­ hülle eindringen kann, wenn zwischen den beiden Stoßflächen 5 der Einzelelemente 1 kein Abdichtmittel 6 vorhanden ist.
Fig. 6 zeigt das Detail von Fig. 5 in feuchtem Zustand, d. h., wenn die Ballhülle naß geworden ist. In diesem Fall bewirkt die eindringende Feuchtigkeit ein Aufquellen des Fadens 7, so daß die Freiräume 10 zwischen dem Faden 7 und den Nahtlöchern 8 verschlossen werden. Durch die Feuchtig­ keit wird also der Umfang des Fadens 7 so vergrößert, daß dieser zumindest dem freien Durchmesser der Nahtlöcher 8 entspricht. Bevorzugt ist das Fadenmaterial aber so gewählt, daß ein darüber hinausgehendes Aufquellen des Fadens 7 bei Feuchtigkeit bewirkt wird. Der Außenumfang des Fadens 7 legt sich daher mit einem Preßsitz von innen gegen den Rand der Nahtlöcher 8. Hierdurch wird vorteilhafterweise eine gute Ab­ dichtung der Nahtlöcher 8 gegen das Eindringen von Feuchtig­ keit bewirkt.
Aus Festigkeitsgründen kommt als Fadenmaterial insbesondere Kunststoff in Betracht, wobei Polyamid und Polyester beson­ ders geeignet sind. Dieses Kunststoffmaterial wird zur Erzie­ lung der Quelleigenschaft mit einer geeigneten Flüssigkeit getränkt.
Durch die Abdichtmittel 6 zwischen den Stoßflächen 5 der Einzelelemente 1 ist das Innere der Ballhülle gegen das Eindringen von Feuchtigkeit abgedichtet. Ebenso ist der Nahtbereich mit den Nahtlöchern 8 abgedichtet, so daß auf diesem Wege keine Feuchtigkeit in das Ballhüllenmaterial gelangen kann. Durch bei Feuchtigkeit aufquellende Fäden 7 kann dieser Bereich noch zusätzlich abgedichtet werden.
Die erfindungsgemäße Ballhülle zeichnet sich dadurch durch eine sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Als Ballhüllen­ material kann daher kostengünstiges Synthetikmaterial ver­ wendet werden, welches nicht mit einer aufwendigen wasserab­ weisenden Beschichtung versehen sein muß. Bei zusätzlicher Wärmebehandlung der Ballhülle und Verwendung eines unter diesen Bedingungen fließfähigen Abdichtmaterials wird zudem eine sehr gleichmäßige, optisch ansprechende und dauerhafte Außenoberfläche der Ballhülle erzielt.
Bezugszeichenliste
1 Einzelelement
2 Fünfeckpaneel
3 Sechseckpaneel
4 Abschnitt von 1
5 Stoßfläche von 1
6 Abdichtmittel
7 Faden
8 Nahtloch
9 Randbereich
10 Freiraum

Claims (15)

1. Ballhülle aus einer Vielzahl von randseitig miteinander verbundenen, insbesondere vernähten Einzelelementen (1), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stoßflächen (5) benachbarter Einzel­ elemente (1) Abdichtmittel (6) angeordnet sind.
2. Ballhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) zwischen den Stoßflächen (5) ein elastisches Material vorgesehen ist.
3. Ballhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) ein unter Wärme- und/oder Druckeinfluß fließfähiges Material vorgesehen ist.
4. Ballhülle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) Silikonmaterial vorgesehen ist.
5. Ballhülle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) ein Bandmaterial vorgesehen ist.
6. Ballhülle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandmaterial mit den Einzelelementen (1) vernäht ist.
7. Ballhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) ein Schichtmaterial vorgesehen ist, welches auf mindestens eine der beiden Stoßflächen (5) zweier benachbarter Einzelelemente (1) aufgebracht ist.
8. Ballhülle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichtmittel (6) im Bereich der Nahtlöcher (8) der Einzelelemente (1) vorgesehen ist.
9. Ballhülle aus einer Vielzahl von randseitig miteinander vernähten Einzelelementen (1), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) mit Fäden (7) vernäht sind, die unter Feuchtigkeitseinfluß aufquellen.
10. Ballhülle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (7) aus einem Kunststoffmaterial, bevorzugt Polyester oder Polyamid bestehen, welches mit einer Flüssigkeit getränkt ist, die ein Aufquellen der Fäden (7) unter Feuchtigkeitseinfluß bewirkt.
11. Verfahren zur Herstellung einer Ballhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichtmittel (6) beim Zusammennähen der Einzel­ elemente (1) als Bandmaterial zwischen die Stoßflächen (5) der miteinander vernähten Abschnitte (4) benachbar­ ter Einzelelemente (1) mit eingenäht wird.
12. Verfahren zur Herstellung einer Ballhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichtmittel (6) vor dem Verbinden der Einzel­ elemente (1) als Schichtmaterial auf die später die Stoßflächen (5) bildenden Randbereiche (9) der Einzel­ elemente (1) aufgebracht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtmittel (6) ein unter Wärme- und/oder Druckeinwirkung fließfähiges Material verwendet wird und daß die fertiggenähte Ballhülle einer Wärme- und/oder Druckbehandlung unterzogen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die fertiggenähte Ballhülle auf Überdruck aufgepumpt und in einer die gewünschte Ballform aufweisenden Heiz­ form aufgeheizt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballhülle als Fußball verwendet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2457941A (en) * 2008-02-29 2009-09-02 Iain Davis A sports ball
EP1080745B2 (de) 1998-05-22 2014-12-03 Molten Corporation Ball für ballspiel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1080745B2 (de) 1998-05-22 2014-12-03 Molten Corporation Ball für ballspiel
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