DE19619486A1 - Fördervorrichtung, insbesondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten Durchlaufofen - Google Patents
Fördervorrichtung, insbesondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten DurchlaufofenInfo
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- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung, ins
besondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten
Durchlaufofen.
Beispielsweise aus der DE-OS 22 37 121 ist ein Hub
balkenförderer insbesondere für einen Durchlaufofen be
kannt, mittels dem langgestreckte zu befördernde Objekte in
horizontaler Richtung und quer zur Förderrichtung durch den
Durchlaufofen bewegt werden. Das Innere des Durchlaufofens
bzw. der Fördervorrichtung ist hierbei in horizontaler
Richtung mit querlaufenden Rasterungen versehen, in denen
die einzelnen zu befördernden Objekte abgelegt werden kön
nen. Durch einen Hubbalken werden die einer Rasterung abge
legten Objekte angehoben und in einer kreisförmigen Be
wegung in einer Stufe weiter wieder abgelegt. Nachteilig
bei diesem bekannten Stand der Technik ist es, daß er nur
für eine Bewegung bzw. einen Transport von Objekten im
wesentlichen in horizontaler Richtung geeignet ist. Außer
dem entstehend bei der Bewegung der Objekte schleifende
Kontakte und die zu bewegenden Objekte werden zum Teil ge
rollt. Dieses Rollen ist häufig gewünscht um eine gleich
mäßige Erwärmung der durch den Ofen bewegten Objekte zu er
reichen.
In der Elektronikindustrie werden Durchlauföfen häufig
zum künstlichen Altern von Bauelementen und/oder zum Ein
brennen von Beschichtungen etc. verwendet. Die herkömm
lichen Durchlauföfen lassen sich aufgrund ihres vergleichs
weise hohen Raumbedarfs nicht ohne weiteres in Fertigungs
bzw. Bestückungslinien integrieren.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen
Durchlaufofen anzugeben, der sich einfacher in bestehende
Fertigungslinien integrieren läßt. Weiter ist es Aufgabe
der vorliegenden Erfindung eine Fördereinrichtung insbeson
dere für einen derartigen Durchlaufofen anzugeben, die hin
sichtlich der Förderrichtung eine größere Wahlfreiheit
läßt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale
des Anspruchs 1 bzw. 18.
Durch das Vorsehen von wenigstens einem Förderbalken
paar und einem Haltebalkenpaar die jeweils gegenüberliegend
mit dem zu befördernden Objekt dazwischen angeordnet sind,
kann die Förderrichtung nahezu beliebig und insbesondere
auch senkrecht gewählt werden. Durch Führung der Förder
balken in gegenläufige Bewegung entlang geeigneter Bahn
kurven kann gewährleistet werden, daß zwischen den zu be
fördernden Objekten und den Haltebalken einerseits und den
Förderbalken andererseits keine schleifenden Kontakte auf
treten. Durch das Vermeiden von schleifenden Kontakten ent
steht während des Transports der zu befördernden Objekte
nahezu kein Abrieb, so daß Reinbedingungen wie sie in der
Elektronik und Halbleiterindustrie häufig gefordert werden,
eingehalten werden können.
Gemäß der vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
nach Anspruch 2 folgen die Förderbalken bzw. die Haltezähne
der Förderbalken keiner geschlossenen Bahnkurve sondern es
handelt sich um eine Hin- und Herbewegung entlang einer
Bahnkurve mit Anfangs und Endpunkt.
Die Ansprüche 3 und 4 beziehen sich auf besonders vor
teilhafte Bahnkurven der Haltezähne, die gewährleisten, daß
der Kontakt zwischen zu befördernden Objekten und Halte
zähnen völlig ohne schleifende Bewegung erfolgt und somit
ein Materialabrieb verhindert wird.
Durch die vertikale Förderrichtung des Durchlaufofens
nach Anspruch 18 ergibt sich eine platzsparende Anordnung,
die sich leichter in bestehende Fertigungslinien integrie
ren läßt.
Die übrigen Unteransprüche beziehen sich auf weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfin
dungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen anhand der Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bei
spielhaften Ausführungsform der Erfindung zum Transportie
ren bzw. befördern von flächigen Objekten in senkrechter
Richtung;
Fig. 2 bis 5, jeweils a und b, schematische Darstellun
gen zur Erläuterung des Bewegungsablaufs während des För
dervorgangs;
Fig. 6 eine Darstellung der Bahnkurve der Haltebal
ken;
Fig. 7 eine entsprechende Darstellung der Bahnkurve
der Förderbalken;
Fig. 8 eine Darstellung der Anordnung der Haltebal
ken an dem Grundrahmen der Fördervorrichtung;
Fig. 9 den oberen Exzenterantrieb der Haltebalken;
Fig. 10 den unteren Exzenterantrieb der Haltebalken;
Fig. 11 eine Darstellung der Anordnung der Förder
balken an dem Grundrahmen der Fördervorrichtung;
Fig. 12 den oberen Exzenterantrieb der Förderbalken,
Fig. 13 den unteren Exzenterantrieb der Förder
balken;
Fig. 14 eine schematische Darstellung des Exzenter
antriebs der zwei Hubtische für die Förderbalken zweier
nebeneinander angeordneter vertikaler Fördervorrichtungen;
Fig. 15 eine schematische Darstellung des Antriebs
der oberen Exzenter;
Fig. 16 eine Schnittansicht entlang der Ebene B-B in
Fig. 17 eines vertikalen Durchlaufofens mit zwei neben
einander angeordneten vertikalen Fördervorrichtungen;
Fig. 17 eine Frontalansicht des vertikalen Durch
laufofens nach Fig. 16;
Fig. 18a eine Aufsicht auf einen Träger, wie er in
dem Durchlaufofen gemäß den Fig. 16 und 17 verwendet
wird;
Fig. 18b eine Schnittansicht des Trägers von Fig. 18a
entlang der Linie B-B;
Fig. 19a ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der zeit
lichen Abläufe und der Synchronisation der einzelnen Be
wegungsabläufe in dem Durchlaufofen; und
Fig. 19b ein Diagramm zur Veranschaulichung der Bahn
kurven der Haltezähne von Förder- und Haltebalken.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer bei
spielhaften Ausführungsform der Erfindung zum transportie
ren bzw. Befördern von flächigen Objekten 2 in diskreten
Schritten der Höhe Δh. Die Fördervorrichtung umfaßt jeweils
zwei Paare von Haltebalken 4-1, 4-2 und 6-1, 6-2 die senk
recht an gegenüberliegenden Seiten der zu transportierenden
bzw. zu befördernden Objekte 2 angeordnet sind. In gleicher
Weise sind vier Förderbalken 8-1, 8-2 und 10-1, 10-2 vorge
sehen, die ebenfalls senkrecht, d. h. in Transport- bzw.
Förderrichtung, an gegenüberliegenden Seiten der zu beför
dernden Objekte 2 angeordnet sind. Die Haltebalken 4 und 6
sind mit Haltezähnen 9 versehen, die in Richtung des zu be
fördernden Objekts 2 weisen. Ebenso sind die Förderbalken 8
und 10 mit Haltezähnen 11 versehen. Wenn die jeweiligen
Balken 4, 6, 8, 10 in Eingriff mit den zu befördernden Ob
jekten 2 sind, liegen die Objekte 2 auf den Haltezähnen 9
bzw. 11 auf.
Die prinzipielle Funktionsweise der in Fig. 1 darge
stellten Förderrichtung wird nachfolgend anhand von Fig.
2 bis 5 erläutert. Hierbei stellen die Fig. 2a, 3a, 4a und
5a Aufsichten auf die Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung
des Pfeils 12 und die Fig. 2b, 3b, 4b und 5b Ansichten der
Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeils 14 dar.
In den Fig. 2 bis 5 sind zur besseren Unterscheidung
die zu transportierenden Objekte mit 2-1, 2-2 und 2-3 be
zeichnet. In gleicher Weise werden die Haltezähne 9 bzw. 11
zur besseren Unterscheidung für die unterschiedlichen zu
transportierenden Objekte 2-i mit 9-i bzw. 11-i bezeichnet.
Fig. 2 zeigt einen Zustand bei dem die Haltebalken 4
und 6 die zu transportierenden Objekte 2-i halten, d. h. die
Haltebalken 4 und 6 sind in der Stellung ZU. Hierbei liegen
die zu transportierenden Objekte 2-i auf der Oberseite der
Haltezähne 9-i auf. Demgegenüber sind die Förderbalken 8
und 10 nicht in Eingriff mit den zu transportierenden Ob
jekten 2, d. h. die Förderbalken sind in der Stellung AUF.
Fig. 3 zeigt einen Zustand bei dem sowohl die Haltebal
ken 4 und 6 als auch die Förderbalken 8 und 10 in gleicher
Weise in Eingriff mit den zu transportierenden Objekten
stehen; Stellung ZU. D.h. die zu transportierenden Objekte
2 liegen sowohl auf den Haltezähnen 9 der Haltebalken 4 und
6 als auch auf den Haltezähnen 11 der Förderbalken 8 und 10
auf. Fig. 4 zeigt nun den Zustand daß die zu transportie
renden bzw. zu befördernden Objekte 2 lediglich von den
Förderbalken 8 und 10, Haltezähne 11, gehalten werden
(Stellung ZU), während die Haltebalken etwas von mehr von
den zu befördernden Objekten 2 beabstandet sind und deren
Haltezähne 9 nicht in Eingriff mit den zu befördernden Ob
jekten 2 sind (Stellung AUF).
Fig. 5 zeigt nun den Zustand, daß die Förderbalken 8
und 10 die zu befördernden Objekte 2 in Förderrichtung,
d. h. hier senkrecht nach oben, um eine Schritthöhe Δ_anhe
ben, so daß nun die zu transportierenden Objekte 2 bezüg
lich der Haltezähne 9-i der Haltebalken 4 und 6 um eine
Schritthöhe Δh nach oben versetzt sind. D.h. das zu be
fördernde Objekt 2-3, gehalten von den Haltezähnen 11-3,
liegt nun auf Höhe der Haltezähne 9-4 der Haltebalken 4 und
6.
Als nächstes werden nunmehr wieder die Zähne 9-i der
Haltebalken in Eingriff mit den zu befördernden Objekten 2
gebracht, so daß sich ein Bild wie in Fig. 3 ergibt.
Allerdings liegt nunmehr das zu befördernde Objekte 2-3
nicht auf den Haltezähnen 9-3 auf, sondern auf den Halte
zähnen 9-4, d. h. die zu befördernden Objekte 2-i sind um
eine Schritthöhe Δh nach oben versetzt worden. Dann bewe
gen sich die Förderbalken 10 und 8 wieder weg von den zu
befördernden Objekten 2 und zusätzlich werden die Förder
balken wieder um eine Schritthöhe Δh abgesenkt, so daß sich
ein Bild gemäß Fig. 2 ergibt. Damit ist der Ausgangszustand
wieder erreicht und der Ablauf beginnt von vorne.
In Fig. 6 und 7 sind die Bewegungskurven bzw. Bahn
kurven 16 bzw. 17 der Haltezähne 9 der Haltebalken 4 und 6
bzw. der Haltezähne 11 der Förderbalken 8 und 10 gezeigt.
Die Bewegungskurve 16 der Haltezähne 9 ist ein Kreisbogen
zwischen einem Anfangspunkt A und einem Endpunkt B. Die
Bahnkurve 17 umfaßt ebenfalls den Kreisbogen 16 und zusätz
lich ein gerades Teilstück 18 von dem Punkt B gerade nach
oben zu einem Punkt C. Der Kreisbogen 16 ist hierbei so
ausgelegt, daß der Punkt B einen oberen Totpunkt darstellt,
d. h. der Mittelpunkt M des Kreisbogens 16 liegt senkrecht
unter dem Punkt B. Während die Haltebalken 4 und 6 ledig
lich eine Hin- und Herbewegung von A nach B und wieder zu
rück von B nach A entlang des Kreisbogens 16 ausführen,
führen die Förderbalken 8 und 10 zusätzlich ausgehend von
dem Punkt B eine senkrechte Hubbewegung zu dem Punkt C nach
oben durch. Die Rückbewegung erfolgt dann ausgehend von
dem Punkt C zurück zu dem Punkt B und von Punkt B wieder
zurück zu Punkt A. Damit führen sowohl die Haltebalken 4
und 6 als auch die Förderbalken 8 und 10 im wesentlichen
eine Hin- und Herbewegung aus.
Durch dieses "An- und Austauchen" der Haltezähne 9 und
11 entlang dem Kreisbogen 16 mit B als oberen Totpunkt wird
erreicht, daß der Kontakt zwischen den Haltezähnen 9 und 11
und den zu transportierenden Objekten 2 ohne jegliche
schleifende Bewegung herbeigeführt wird. Durch diese Art
der Förderung der zu bewegenden bzw. zu befördernden Objek
te 2 wird Materialabrieb nahezu völlig verhindert, was ins
besondere bei Anwendung der erfindungsgemäßen Förderein
richtung in Öfen in Fertigungslinien für elektronische Bau
teile sehr wichtig ist.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 8 bis 13 eine bei
spielhafte Mechanik erläutert, mit der die Haltebalken 4
und 6 und die Förderbalken 8 und 10 die in Fig. 6 und 7 be
zeigten Bahnkurven 16 bzw. 17 durchfahren.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen zunächst die Mechanik für die
Haltebalken 4 und 6 am Beispiel der Haltebalken 6-1 und
6-2. Wie aus Fig. 8 zu ersehen ist, sind die Haltebalken
6-1 und 6-2 an ihrem unteren Ende 20 über Gelenkstangen
22-1 bzw. 22-2 an einer Gelenkhalterung 24-1 bzw. 24-2 be
festigt. Die Gelenkhalterung 24 ist fest mit einem Grund
rahmen 26 der Fördervorrichtung verbunden. Durch die
Gelenkstangen 22 und durch die Gelenkhalterung 24 sind so
mit die unteren Enden 20 der Haltebalken 4 und 6 doppel
gelenkig mit dem Grundrahmen 26 verbunden.
Der Grundrahmen 26 ist im wesentlichen quaderförmig
ausgebildet und die Haltebalken 4 und 6 ragen über das
obere Ende des Grundrahmens 26 hinaus. Auf dem oberen Ende
des Grundrahmens 26 ist mittels Gleitzapfen 28 eine Träger
platte 30 horizontal ausgebildet und in vertikaler Richtung
beweglich mit dem Grundrahmen 26 verbunden. Auf der Träger
platte 30 sind Gelenkhalterungen 32-1 und 32-2 montiert, an
denen Gelenkstangen 34-1 und 34-2 mit einem Ende angelenkt
sind. Die anderen Enden der Gelenkstangen 34 sind an den
oberen Enden 21 der Haltebalken 6 angelenkt.
Die Gelenkstangen 34 und 22 sind so dimensioniert, daß
die Haltebalken 6 eine Bewegung entlang des Kreisbogens 16
ausführen können. Diese Hin- und Herbewegung zwischen den
Punkten A und B in Fig. 6 entlang des Kreisbogens 16 werden
mittels einer ersten Exzentereinrichtung bewirkt, die einen
oberen Exzenter 36 und einen unteren Exzenter 38 umfaßt,
wie dies aus den Fig. 9 bzw. 10 zu ersehen ist. Der obere
Exzenter 36 umfaßt eine drehbar gelagerte Exzenterscheibe
40 an der eine linke und rechte Exzenterstange 42 bzw. 44
angreifen. In gleicher Weise umfaßt der untere Exzenter 38
eine Exzenterscheibe 46 an der außermittig eine linke und
eine rechte Exzenterstange 48 bzw. 50 angreifen.
Der obere und untere Exzenter 36 bzw. 38 der ersten
Exzentereinrichtung sind so dimensioniert, daß durch syn
chrones Drehen der Exzenterscheiben 40 bzw. 46 die Halte
balken 6-1 und 6-2 in einer gegenläufigen Bewegung entlang
den Kreisbögen 16 hin- und herbewegt werden. Der Antrieb
der Haltebalken 4-1 und 4-2 erfolgt in analoger Weise oder
vorzugsweise durch eine starre Kopplung der unmittelbar
nebeneinander angeordneten Haltebalken 6-1 mit 4-1 und 6-2
mit 4-2.
Aus den Fig. 11 bis 13 ist die Mechanik des Förder
balkenantriebs schematisch dargestellt. Ein Hubgestell 52
mit einer oberen Tischplatte 54 und einer unteren Tisch
platte 56 ist in Transport- bzw. Förderrichtung beweglich
mit dem Grundrahmen 26 verbunden. Die Beweglichkeit in und
gegen die Transportrichtung wird durch eine Lagerung des
Hubgestells 52 mittels Gleitzapfen 58, 59, 60 und 61 er
reicht. Hierbei sind die oberen Gleitzapfen 58 und 59 fest
mit dem oberen Bereich des Grundrahmens 26 verbunden und
gleitend in der oberen Tischplatte 54 gelagert. In gleicher
Weise sind die unteren Gleitzapfen 60 und 61 mit dem unte
ren Bereich des Grundrahmens 26 fest verbunden und gleitend
in der unteren Tischplatte 56 gelagert.
Wie aus Fig. 11 zu ersehen ist, sind die Förderbalken
10-1 und 10-2 an ihrem unteren Ende 62 über Gelenkstangen
64-1 bzw. 64-2 an einer Gelenkhalterung 66-1 bzw. 66-2 be
festigt. Die Gelenkhalterungen 66 sind fest mit der unteren
Tischplatte 54 des Hubgestells 52 verbunden. Durch die
Gelenkstangen 64 und durch die Gelenkhalterungen 66 sind
somit die unteren Enden 62 der Förderbalken 8 und 10 dop
pelgelenkig mit dem Hubgestell 52 verbunden.
Das Hubgestell 52 ist im wesentlichen quaderförmig aus
gebildet und die Förderbalken 8 und 10 ragen über die obere
Tischplatte 54 hinaus. Auf der oberen Tischplatte 54 sind
Gelenkhalterungen 67-1 und 67-2 montiert, an denen Gelenk
stangen 68-1 und 68-2 mit einem Ende angelenkt sind. Die
anderen Enden der Gelenkstangen 68 sind an den oberen Enden
63 der Förderbalken 10 angelenkt.
Die Gelenkstangen 68 und 64 sind so dimensioniert, daß
die Förderbalken 8 und 10 eine Bewegung entlang des Kreis
bogens 16 ausfahren können. Diese Hin- und Herbewegung zwi
schen den Punkten A und B in Fig. 7 entlang des Kreisbogens
16 wird mittels einer zweiten Exzentereinrichtung bewirkt,
die einen oberen Exzenter 72 und einen unteren Exzenter 74
umfaßt, wie dies aus den Fig. 12 bzw. 13 zu ersehen ist.
Der obere Exzenter 72 umfaßt eine drehbar gelagerte Exzen
terscheibe 76 an der eine linke und rechte Exzenterstange
78 bzw. 80 angreifen. In gleicher Weise umfaßt der untere
Exzenter 74 eine Exzenterscheibe 82 an der außermittig eine
linke und eine rechte Exzenterstange 84 bzw. 86 angreifen.
Der obere und untere Exzenter 72 bzw. 74 der zweiten
Exzentereinrichtung sind so dimensioniert, daß durch syn
chrones Drehen der Exzenterscheiben 76 und 82 die Förder
balken 10-1 und 10-2 in einer gegenläufigen Bewegung ent
lang den Kreisbögen 16 hin- und herbewegt werden. Der An
trieb der Förderbalken 8-1 und 8-2 erfolgt in analoger
Weise über einen weiteren oberen Exzenter 76′ (siehe Fig.
15) und einen weiteren, nicht näher dargestellten, unteren
Exzenter.
Die Bewegung der Förderbalken 10-1 und 10-2 von dem
Punkt B zu dem Punkt C (in Fig. 7) erfolgt mittels einer
dritten Exzentereinrichtung 88, die schematisch in Fig. 11
gezeigt ist. Die dritte Exzentereinrichtung 88 umfaßt eine
Exzenterscheibe 90 an der außermittig eine Exzenterstange
92 angreift, deren anderes Ende an der unteren Tischplatte
56 des Hubgestells 52 angelegt ist. Durch Drehung der
Exzenterscheibe 90 werden die Förderbalken 10-1 bzw. 10-2
zusammen mit dem Hubgestell 52 angehoben und wieder abge
senkt, so daß die Haltezähne 11 zwischen den Punkten C und
B, Bahnkurvenabschnitt 18, hin- und herfahren.
Anhand von Fig. 14 und 15 wird der mechanische Antrieb
der einzelnen Exzentereinrichtungen beschrieben. Fig. 14
zeigt links die untere Tischplatte 56 des Hubgestells 52
mit der damit verbundenen dritten Exzentereinrichtung 88.
Die Exzentereinrichtung 88 umfaßt zwei Exzenterscheiben 90
und 90′ sowie zwei zugeordnete Exzenterstangen 92 und 92′,
die an entgegengesetzten Enden der unteren Tischplatte 56
angreifen. Die beiden Exzenterscheiben 90 und 90′ sind über
eine Welle 94 verbunden. Die Welle 94 wird über ein Zahnrad
96 und einer Kette 98 angetrieben, die wiederum durch ein
Zahnrad 100 angetrieben wird. Das Zahnrad 100 ist fest mit
einer Welle 102 verbunden, die durch einen Antriebsblock
104 mit einem Elektromotor 106 angetrieben wird.
Fig. 15 zeigen schematisch den Antrieb der oberen
Exzenter 72 für die Förderbalken 8 und 10 sowie den oberen
Exzenter 36 mit einem Antrieb der Haltebalken 4 und 6. Der
Antrieb der Förderbalken 10-1 und 10-2 erfolgt durch den
Exzenter 72 und der Antrieb der Förderbalken 8-1 und 8-2
erfolgt durch den Exzenter 72′. Die Exzenter 72 und 72′
werden über eine Welle 108 angetrieben, auf der ein Zahnrad
110 mittels einer Kette 112 die Exzenterscheibe 76 antreibt
und ein Zahnrad 114 mittels einer Kette 116 die Exzenter
scheiben 76′ antreibt. Der Antrieb der Welle 108 erfolgt
über ein Zahnrad 118 und einer Kette 120, die über Zahn
räder 122 und 124 läuft. Das Zahnrad 124 sitzt auf einer
Welle 126, die über einen nicht näher dargestellten An
triebsblock angetrieben wird.
In analoger Weise wird der Exzenter 36 über eine Kette
128 und ein Zahnrad 130 angetrieben, das auf einer Welle
132 fest montiert ist. Die Welle 132 wird mittels eines
Zahnrads 134 und einer Kette 136 angetrieben. Die Kette 136
läuft über Zahnräder 138 und 140. Das Zahnrad 140 ist fest
auf einer Welle 142 montiert, die durch einen nicht näher
dargestellten Antriebsblock angetrieben wird.
Die vorstehend beschriebene Fördervorrichtung ist ins
besondere für vertikale Durchlauföfen geeignet. Mit
vertikal wird zum Ausdruck gebracht, daß die Transport
richtung im Ofen senkrecht bzw. vertikal ist. Ein vertika
ler Durchlaufofen mit zwei der vorstehend beschriebenen
Fördervorrichtungen wird nun anhand der Fig. 16 bis 19
erläutert.
Fig. 17 zeigt eine Frontansicht eines Durchlaufofens
150 gemäß der vorliegenden Erfindung und Fig. 16 zeigt
einen Schnitt entlang der Ebene B-B in Fig. 17. Die Produk
te, beispielsweise Mikroprozessoren, die im Durchlaufofen
150 gezielt aufgehetzt und/oder abgekühlt werden, liegen
auf Trägern 152, die aus mehreren Trägerelementen 154 und
einem Trägerrahmen 156 bestehen. Der in Fig. 18 darge
stellte Träger 152 umfaßt zwei Trägerelement 154-1 und 154-
2. Der bzw. die Träger 152 besitzen ein rechteckiges For
mat mit Längsseiten 158, 159 und Breitseiten 160, 161. Wie
aus Fig. 18b zu ersehen ist, sind die Längsseiten 158, 159
seitlich u-förmig eingebogen und bilden Standleisten 162
und 163. An diesen Standleisten 162, 163 greifen die Halte
zähne 11 der Förder- und Haltebalken 4, 6, 8, 10 an.
Wie aus Fig. 18a zu ersehen ist, liegen auf den in Auf
sicht rechteckigen Trägern 152 nebeneinander, Längsseite an
Längsseite, zwei ebenfalls rechteckige Trägerelemente 154-1
und 154-2 auf. Auf jedem Trägerelement 154 sind vier Abla
gen 164 für Mikroprozessoren vorgesehen. Die Trägerelemente
154-1 und 154-2 sind seitlich gegeneinander versetzt auf
dem Trägerrahmen 156 angeordnet. Damit sind auch die Abla
gen 164 seitlich gegeneinander versetzt, auf Lücke, ange
ordnet. In dem Durchlaufofen 150 erfolgt die Aufheizung
oder Abkühlung der Produkte mittels einem Gasstrom, der in
einer Richtung parallel zu den Breitseiten 160, 161 der
Träger 152 über die Produkte streicht. Durch die versetzte
Anordnung der Ablagen 164 und damit der darin befindlichen
Produkte wird verhindert, das ein Produkt auf dem Träger
element 154-1 im Windschatten eines Produktes auf dem Trä
gerelement 154-2 liegt. Dadurch werden alle Produkte
gleichmäßig aufgeheizt bzw. abgekühlt, da der über ein Pro
dukt hinwegstreichende Teilstrom des Prozeßgases vorher
noch nicht über ein Produkt hinweggestrichen ist.
Der Durchlaufofen 150 umfaßt eine erste und eine zweite
vertikale Ofenkolonne 166 und 168, die nebeneinander ange
ordnet sind und jeweils vier Ofenbereiche 166-1 bis 166-4
und 168-1 bis 168-4 aufweisen. Links neben der ersten Ofen
kolonne 166 ist eine Vorrichtung 170 zum Zuführen der Trä
ger 152 in den Ofenbereich angeordnet. Rechts neben der
zweiten Ofenkolonne 168 ist eine Vorrichtung 172 zum Ent
nehmen der Träger aus dem Ofenbereich angeordnet. Zu den
Vorrichtungen 170 bzw. 172 gehören auch ein oberes und ein
unteres Förderband 174 und 176, die im unteren Bereich der
Ofenkolonnen 166 und 168 über- bzw. untereinander angeord
net sind. Jeder der acht Ofenbereiche 166-i, 168-i umfaßt
eine seitlich angeordnete Heiz/Kühlvorrichtung 178 mittels
der quer zur Förderrichtung Luft bzw. Prozeßgas in den je
weiligen Ofenbereich geführt wird.
Mittels der Vorrichtung 170 werden Trägerrahmen 152 mit
jeweils zwei Trägerelementen 154 mit den Produkten beladen.
Durch das obere Förderband 174 werden die Träger 152 im
Schrittakt in den ersten Ofenbereich 166-1 eingeführt und
dort von Förder- und Haltebalken 4, 6, 8, 10 in Pfeilrich
tung nach oben durch die Ofenbereiche 166-2 bis 166-4 be
fördert. Am oberen Ende des obersten Ofenbereichs 166-4 der
ersten Ofenkolonne 166 wird der jeweils oberste Träger 152
von einer Querfördervorrichtung 180 erfaßt und in horizon
taler Richtung in den obersten Bereich des obersten Ofenbe
reichs 168-1 der zweiten Ofenkolonne 168 befördert. Dort
werden die Träger von den Halte- und Förderbalken der zwei
ten Ofenkolonne 168 erfaßt und im Schrittakt vertikal nach
unten durch die Ofenbereiche 168-2 bis 168-4 befördert.
Im unteren Bereich des untersten Ofenbereichs 168-4 der
zweiten Ofenkolonne 168 werden die Träger 152 auf dem in
Fig. 17 nach rechts fördernden oberen Förderband 174 abge
legt und in die Vorrichtung 172 befördert. Dort werden die
Trägerelemente 154 von den Trägerrahmen 156 getrennt. Die
Trägerrahmen 156 werden mittels dem gegenläufigen unteren
Förderband 176, in Fig. 17 nach links fördernd, in die Vor
richtung 170 zurückbefördert und dort wieder mit Träger
element 154 beladen, so daß der Kreislauf der Trägerelemen
te 154 wieder von vorne beginnt.
Hinsichtlich der Querfördervorrichtung 180 wird auf die
parallele Patentanmeldung des Anmelders dieser Anmeldung
mit dem Titel "Fördervorrichtung zum Befördern von Objekten
in gerader Richtung und damit ausgerüsteter Durchlaufofen",
Anwaltsaktenzeichen P/LU4102/DE, verwiesen und vollinhalt
lich bezug genommen.
Fig. 19a zeigt die zeitliche Abfolge und Synchronisa
tion der einzelnen Vorgänge in dem Durchlaufofen 150. In
Fig. 19 werden folgende Abkürzungen bzw. Bezeichnungen ver
wendet:
TRAY Träger 152
AZH Förderbalken 8 und 10
AZ Haltebalken
HUB Bewegung der Träger 152 um eine Schritthöhe
DG Querfördervorrichtung 180
QTV Transport eines Trägers 152 durch die Querförder vorrichtung 180 nach rechts
QTR Transport eines Trägers 152 durch die Querförder vorrichtung 180 nach links
AZH/AZ zu/auf: die Förderbalken 8 und 10/Haltebalken 4 und 6 greifen an den Trägern 152 an bzw. lösen sich von diesen, siehe Fig. 19b;
HUB senken/heben: die Förderbalken 8 und 10 bewegen sich eine Schritthöhe AH nach unten/oben;
DG greifen/abheben: die Querfördervorrichtung erfaßt den obersten Träger in der ersten Ofenkolonne;
QTV fahren: die Querfördervorrichtung befördert den er faßten Träger nach rechts in die zweite Ofen kolonne;
DG lösen/ablegen: die Querfördervorrichtung übergibt den jeweiligen Träger an die Haltebalken der zweiten Ofenkolonne;
QTR fahren: die Querfördervorrichtung fährt ohne Träger nach links in die erste Ofenkolonne zurück;
Die in Fig. 19a aufgeführten Vorgänge Ziffer 1 bis 7 in der ersten Ofenkolonne 166 laufen parallel mit den Vorgän gen Ziffer 12 bis 18 in der zweiten Ofenkolonne ab.
TRAY Träger 152
AZH Förderbalken 8 und 10
AZ Haltebalken
HUB Bewegung der Träger 152 um eine Schritthöhe
DG Querfördervorrichtung 180
QTV Transport eines Trägers 152 durch die Querförder vorrichtung 180 nach rechts
QTR Transport eines Trägers 152 durch die Querförder vorrichtung 180 nach links
AZH/AZ zu/auf: die Förderbalken 8 und 10/Haltebalken 4 und 6 greifen an den Trägern 152 an bzw. lösen sich von diesen, siehe Fig. 19b;
HUB senken/heben: die Förderbalken 8 und 10 bewegen sich eine Schritthöhe AH nach unten/oben;
DG greifen/abheben: die Querfördervorrichtung erfaßt den obersten Träger in der ersten Ofenkolonne;
QTV fahren: die Querfördervorrichtung befördert den er faßten Träger nach rechts in die zweite Ofen kolonne;
DG lösen/ablegen: die Querfördervorrichtung übergibt den jeweiligen Träger an die Haltebalken der zweiten Ofenkolonne;
QTR fahren: die Querfördervorrichtung fährt ohne Träger nach links in die erste Ofenkolonne zurück;
Die in Fig. 19a aufgeführten Vorgänge Ziffer 1 bis 7 in der ersten Ofenkolonne 166 laufen parallel mit den Vorgän gen Ziffer 12 bis 18 in der zweiten Ofenkolonne ab.
Bezugszeichenliste
2 zu befördernde Objekte
4, 6 Haltebalken
8, 10 Förderbalken
9, 11 Haltezähne
16, 17 Bahnkurven der Haltezähne 9, 11
18 gerades Teilstück von 17
20 unteres Ende von 4, 6
21 oberes Ende von 4, 6
22 Gelenkstangen
24 Gelenkhalterung
26 Grundrahmen
28 Gleitzapfen
30 Trägerplatte
32 Gelenkhalterung
34 Gelenkstangen
36 oberer Exzenter
38 unterer Exzenter
40 Exzenterscheibe von 36
42 linke Exzenterstange von 36
44 rechte Exzenterstange von 36
46 Exzenterscheibe von 38
48 linke Exzenterstange von 38
50 rechte Exzenterstange von 38
52 Hubgestell
54 obere Tischplatte
56 untere Tischplatte
58, 59 Gleitzapfen oben
60, 61 Gleitzapfen unten
62 unteres Ende von 8, 10
63 oberes Ende von 8, 10
64 Gelenkstangen unten
66 Gelenkhalterung unten
67 Gelenkstangen oben
68 Gelenkhalterung oben
72 oberer Exzenter
74 unterer Exzenter
76 Exzenterscheibe von 72
78, 80 Exzenterstangen von 72
82 Exzenterscheibe von 74
84, 86 Exzenterstangen von 74
88 dritte Exzentereinrichtung
90, 90′ Exzenterscheiben von 88
92 Exzenterstange von 88
94 Welle von 88
96, 100, 110, 114, 118, 122, 124, 130, 134, 138, 140 Zahnrad
98, 112, 116, 120, 136 Kette
102, 108, 126, 132, 142 Welle
104 Antriebsblock
106 Elektromotor von 104
150 vertikaler Durchlaufofen
152 Träger
154 Trägerelemente
165 Trägerrahmen
158, 159 Längsseiten von 152
160, 161 Breitseiten von 152
162, 163 Standleisten von 152
164 Ablagen in 152 bzw. 154
166 erste Ofenkolonne
166-i Ofenbereiche in 166
168 zweite Ofenkolonne
168-i Ofenbereiche in 168
170 Zuführvorrichtung für Träger 152
172 Entnahmevorrichtung für Träger 152
174 oberes Förderband
176 unteres Förderband
178 Heiz/Kühlvorrichtung
180 Querfördervorrichtung
4, 6 Haltebalken
8, 10 Förderbalken
9, 11 Haltezähne
16, 17 Bahnkurven der Haltezähne 9, 11
18 gerades Teilstück von 17
20 unteres Ende von 4, 6
21 oberes Ende von 4, 6
22 Gelenkstangen
24 Gelenkhalterung
26 Grundrahmen
28 Gleitzapfen
30 Trägerplatte
32 Gelenkhalterung
34 Gelenkstangen
36 oberer Exzenter
38 unterer Exzenter
40 Exzenterscheibe von 36
42 linke Exzenterstange von 36
44 rechte Exzenterstange von 36
46 Exzenterscheibe von 38
48 linke Exzenterstange von 38
50 rechte Exzenterstange von 38
52 Hubgestell
54 obere Tischplatte
56 untere Tischplatte
58, 59 Gleitzapfen oben
60, 61 Gleitzapfen unten
62 unteres Ende von 8, 10
63 oberes Ende von 8, 10
64 Gelenkstangen unten
66 Gelenkhalterung unten
67 Gelenkstangen oben
68 Gelenkhalterung oben
72 oberer Exzenter
74 unterer Exzenter
76 Exzenterscheibe von 72
78, 80 Exzenterstangen von 72
82 Exzenterscheibe von 74
84, 86 Exzenterstangen von 74
88 dritte Exzentereinrichtung
90, 90′ Exzenterscheiben von 88
92 Exzenterstange von 88
94 Welle von 88
96, 100, 110, 114, 118, 122, 124, 130, 134, 138, 140 Zahnrad
98, 112, 116, 120, 136 Kette
102, 108, 126, 132, 142 Welle
104 Antriebsblock
106 Elektromotor von 104
150 vertikaler Durchlaufofen
152 Träger
154 Trägerelemente
165 Trägerrahmen
158, 159 Längsseiten von 152
160, 161 Breitseiten von 152
162, 163 Standleisten von 152
164 Ablagen in 152 bzw. 154
166 erste Ofenkolonne
166-i Ofenbereiche in 166
168 zweite Ofenkolonne
168-i Ofenbereiche in 168
170 Zuführvorrichtung für Träger 152
172 Entnahmevorrichtung für Träger 152
174 oberes Förderband
176 unteres Förderband
178 Heiz/Kühlvorrichtung
180 Querfördervorrichtung
Claims (20)
1. Fördervorrichtung zum gleichzeitigen Befördern einer
Mehrzahl von Objekten (2) in diskreten Schritten, mit
wenigstens zwei Förderbalken (8, 10) zum Bewegen der
zu befördernden Objekte in eine Förderrichtung,
wenigstens zwei Haltebalken (4, 6) zum Halten der zu befördernden Objekte,
wobei Förderbalken und Haltebalken jeweils parallel zueinander auf gegenüberliegenden Seiten der zu befördernden Objekte angeordnet und jeweils mit einer Vielzahl von Haltezähnen (9, 11) versehen sind, die an den Objekten angreifen, und
einer Antriebseinrichtung (36, 38, 40, 42, 44, 46, 48, 50, 72, 74)
mittels der die Haltebalken synchron zueinander eine gegenläufige Hin- und Herbewegung (16) im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung ausführen und
mittels der die Förderbalken synchron zur Bewegung (16) der Haltebalken und synchron zueinander eine gegenläufige Bewegung entlang Bahnkurven (17) ausführen, derart, daß Haltezähne (11) der Förderbalken über einen Teilbereich (18) der Bahnkurven (17) von einem Kontaktanfangspunkt (B) bis zu einem Kontaktendpunkt (C) in Eingriff mit dem zu befördernden Objekten sind, wobei der Kontaktanfangspunkt (B) und der Kontaktendpunkt (C) in Förderrichtung um eine Schritthöhe (Δh) versetzt sind.
wenigstens zwei Haltebalken (4, 6) zum Halten der zu befördernden Objekte,
wobei Förderbalken und Haltebalken jeweils parallel zueinander auf gegenüberliegenden Seiten der zu befördernden Objekte angeordnet und jeweils mit einer Vielzahl von Haltezähnen (9, 11) versehen sind, die an den Objekten angreifen, und
einer Antriebseinrichtung (36, 38, 40, 42, 44, 46, 48, 50, 72, 74)
mittels der die Haltebalken synchron zueinander eine gegenläufige Hin- und Herbewegung (16) im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung ausführen und
mittels der die Förderbalken synchron zur Bewegung (16) der Haltebalken und synchron zueinander eine gegenläufige Bewegung entlang Bahnkurven (17) ausführen, derart, daß Haltezähne (11) der Förderbalken über einen Teilbereich (18) der Bahnkurven (17) von einem Kontaktanfangspunkt (B) bis zu einem Kontaktendpunkt (C) in Eingriff mit dem zu befördernden Objekten sind, wobei der Kontaktanfangspunkt (B) und der Kontaktendpunkt (C) in Förderrichtung um eine Schritthöhe (Δh) versetzt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Förder- und/oder Haltebalken eine gegenläufige
Hin- und Herbewegung ausführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahnkurven der Förderbalken bzw. der Haltezähne
der Förderbalken einen bogenförmigen, insbesondere
kreisbogenförmigen Abschnitt (16) und einen geraden
Abschnitt aufweisen, wobei der gerade Abschnitt der
Bahnkurve in Förderrichtung verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung der
Haltebalken (4, 6) bzw. der Haltezähne (11) der
Haltebalken entlang einer bogenförmigen, insbesondere
kreisbogenförmigen Bahnkurve (16) erfolgt.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezähne
(9, 11) der Förder- und/oder der Haltebalken in
gleichen Abständen voneinander angeordnet sind und daß
die diskreten Schritte gleiche Länge aufweisen.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Förderrichtung senkrecht fördert.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Grundrahmen (26),
an dem die Förder- und Haltebalken beweglich montiert
sind.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung einen Förderbalkenantrieb und einen Haltebalkenantrieb umfaßt,
daß der Haltebalkenantrieb eine erste Exzentereinrichtung (36, 38) zum Ausführen der Hin- und Herbewegung der Haltebalken im wesentlichen in Richtung quer zur Förderrichtung umfaßt,
daß der Förderbalkenantrieb eine zweite Exzentereinrichtung (72, 74) zum Ausführen einer Hin- und Herbewegung der Förderbalken in Richtung quer zur Förderrichtung umfaßt, und
daß der Förderbalkenantrieb eine dritte Exzentereinrichtung (88) zum Ausführen einer Hin- und Herbewegung der Förderbalken in Förderrichtung umfaßt.
daß die Antriebsvorrichtung einen Förderbalkenantrieb und einen Haltebalkenantrieb umfaßt,
daß der Haltebalkenantrieb eine erste Exzentereinrichtung (36, 38) zum Ausführen der Hin- und Herbewegung der Haltebalken im wesentlichen in Richtung quer zur Förderrichtung umfaßt,
daß der Förderbalkenantrieb eine zweite Exzentereinrichtung (72, 74) zum Ausführen einer Hin- und Herbewegung der Förderbalken in Richtung quer zur Förderrichtung umfaßt, und
daß der Förderbalkenantrieb eine dritte Exzentereinrichtung (88) zum Ausführen einer Hin- und Herbewegung der Förderbalken in Förderrichtung umfaßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderbalken (8, 10) und die zweite
Exzentereinrichtung (72, 74) auf einem Hubgestell (52)
montiert sind, daß die dritte Exzentereinrichtung (88)
an dem Grundrahmen (26) fest montiert ist und an dem
Hubgestell (52) angreift, und daß das Hubgestell (52)
mit dem Grundrahmen (26) in Förderrichtung beweglich
verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und zweite
Exzentereinrichtung jeweils einen oberen (36, 72) und
einen unteren Exzenter (38, 74) umfassen, die an das
obere (21, 63) bzw. untere Ende (20, 62) der Förder
bzw. Haltebalken angreifen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Exzenter (74) der zweiten
Exzentereinrichtung (72, 74) auf einer unteren
Förderbalkenhalterung (56) montiert ist, die fest mit
dem Hubgestell (52) verbunden ist, und daß der obere
Exzenter (72) der zweiten Exzentereinrichtung (72, 74)
auf einer oberen Förderbalkenhalterung (54) montiert
ist, die fest mit dem Hubgestell (52) und die in
Förderrichtung beweglich mit dem Grundrahmen (26)
verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Exzenter (38) der ersten
Exzentereinrichtung (36, 38) an dem Grundrahmen (26)
montiert ist, und daß der obere Exzenter (36) der
ersten Exzentereinrichtung (36, 38) auf einer oberen
Haltebalkenhalterung (30) montiert ist, die in
Förderrichtung beweglich mit dem Grundrahmen (26)
verbunden ist.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu
befördernden Objekte (2) flächig ausgebildet sind und
in Förderrichtung eine Ausdehnung aufweisen, die
kleiner als die Schritthöhe der Fördervorrichtung ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu befördernden Objekte (2) jeweils aus einem
Träger (152) und wenigstens einem damit lösbar
verbindbarem Produkt bestehen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (152) einen Trägerrahmen (Tray, 156) und
wenigstens ein Trägerelement (Carrier, 154) umfassen,
das lösbar mit dem Trägerrahmen (156) verbindbar ist
und das das Produkt trägt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß daß Trägerelement (154) auf dem Trägerrahmen (156)
aufliegt.
18. Durchlaufofen, bei dem eine Mehrzahl von Trägern (152)
einen Ofenbereich (166, 168) durchlaufen, mit
einer Vorrichtung (170) zum Zuführen der Träger,
einer Heiz/Kühlvorrichtung (178) zum Heizen und/oder Kühlen des Ofenbereichs,
wenigstens einer Fördervorrichtung zum Befördern der Träger durch den Ofenbereich, und
einer Vorrichtung (172) zum Entnehmen der Träger aus dem Ofenbereich, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ofenbereich vertikal angeordnet ist und daß die Fördervorrichtung in vertikaler Förderrichtung befördert.
einer Vorrichtung (170) zum Zuführen der Träger,
einer Heiz/Kühlvorrichtung (178) zum Heizen und/oder Kühlen des Ofenbereichs,
wenigstens einer Fördervorrichtung zum Befördern der Träger durch den Ofenbereich, und
einer Vorrichtung (172) zum Entnehmen der Träger aus dem Ofenbereich, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ofenbereich vertikal angeordnet ist und daß die Fördervorrichtung in vertikaler Förderrichtung befördert.
19. Durchlaufofen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Fördervorrichtung eine
Fördervorrichtung nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche 1 bis 17 ist, wobei die
wenigstens zwei Förderbalken (8, 10) und die wenigstens
zwei Haltebalken (4, 6) vertikal ausgerichtet sind und
auf gegenüberliegenden Seiten der den Ofenbereich
durchlaufenden Träger angeordnet sind.
20. Durchlaufofen nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch
wenigstens zwei Fördervorrichtungen mit vertikaler
Förderrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 17 und durch eine Querförderevorrichtung zum
Transportieren der Träger von einer Fördervorrichtung
zur benachbarten Fördervorrichtung, wobei die
Förderrichtung von zwei unmittelbar benachbarten
Fördervorrichtungen entgegengesetzt ist.
21. Durchlaufofen nach wenigstens einem der Ansprüche 18
bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofenbereich
mehrere Temperaturzonen umfaßt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19619486A DE19619486A1 (de) | 1996-05-14 | 1996-05-14 | Fördervorrichtung, insbesondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten Durchlaufofen |
| US08/855,196 US5816798A (en) | 1996-05-14 | 1997-05-13 | Conveying apparatus and continuous furnace equipped therewith |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19619486A DE19619486A1 (de) | 1996-05-14 | 1996-05-14 | Fördervorrichtung, insbesondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten Durchlaufofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19619486A1 true DE19619486A1 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=7794328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19619486A Withdrawn DE19619486A1 (de) | 1996-05-14 | 1996-05-14 | Fördervorrichtung, insbesondere für Durchlauföfen und einen damit ausgerüsteten Durchlaufofen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19619486A1 (de) |
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| DE10024688A1 (de) * | 2000-05-18 | 2001-11-22 | Thieme Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Stapeln und Trocknen von Plattenmaterial |
| DE102011050844A1 (de) * | 2011-06-03 | 2012-12-06 | Uwe Beier | Vorrichtung zur Behandlung und/oder Bearbeitung von Substraten |
| EP2665353A3 (de) * | 2012-05-17 | 2014-02-26 | Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha | Vorrichtung zum Zuführen von Teilen, Vorrichtung zur Montage von Teilen und Verfahren zum Zuführen von Teilen |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5816798A (en) | 1998-10-06 |
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