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DE19618286C2 - Austragsystem für einen Rottebehälter - Google Patents

Austragsystem für einen Rottebehälter

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DE19618286C2
DE19618286C2 DE1996118286 DE19618286A DE19618286C2 DE 19618286 C2 DE19618286 C2 DE 19618286C2 DE 1996118286 DE1996118286 DE 1996118286 DE 19618286 A DE19618286 A DE 19618286A DE 19618286 C2 DE19618286 C2 DE 19618286C2
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DE
Germany
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discharge system
conveyor belt
rotting
conveyor
frame
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DE1996118286
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Simon-Thomas Dros
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Herhof Umwelttechnik GmbH
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Herhof Umwelttechnik GmbH
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    • C05F17/971Constructional parts, e.g. floors, covers or doors for feeding or discharging materials to be treated; for feeding or discharging other material
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Description

Die Erfindung betrifft ein Austragsystem für einen Rottebehälter sowie einen Rottebehälter, für den ein derartiges Austragsystem vorgesehen ist.
Der Rottebehälter kann einen Lochboden zwischen einem darunter befindlichen Belüftungsraum und einem darüber befindlichen Rotte­ raum aufweisen. Der Rottebehälter ist vorzugsweise geschlossen und dient zur Durchführung eines Verfahrens zum Kompostieren von Stoffen oder Stoffgemischen mit organischen Bestandteilen, insbe­ sondere Abfällen, die organische Bestandteile enthalten. Die Kom­ postierung wird in dem geschlossenen Behälter unter Zwangsbelüf­ tung durchgeführt. Dabei wird die Zuluft dem Belüftungsraum un­ ter Druck zugeführt. Sie durchströmt die Löcher bzw. sonstigen Öffnungen in dem Lochboden und strömt anschließend durch das auf dem Lochboden aufliegende Rottegut. Nach dem Durchströmen des Rotteguts wird die Abluft aus dem Rottebehälter entfernt. Nach dem Ende des Kompostierungsvorgangs muß das Rottegut aus dem Rottebehälter entfernt werden. Dies geschieht bisher häufig durch einen Radlader, was allerdings in gewissen Anwendungsfäl­ len verbesserungsbedürftig ist.
Aus der DE 94 01 422 U1 ist eine Austragseinrichtung für Rottebunker in Kompo­ stieranlagen bekannt, bei der ein Portalgerüst vorhanden ist, das quer zur Länge des Zugangsweges verläuft und das in Längsrichtung dieses Zugangsweges quer zu sich selbst verfahrbar ist. Unter dem Portalgerüst ist ein Endlos-Ketten-Kratz-Förderer gehalten, der in eine Lage oberhalb der Rottegut-Oberfläche im Rottebunker hebbar und gesteuert auf die Oberfläche des Rottegutes absenkbar ist. Er ist ferner jeweils vom Rottebunker-Hinterende aus in Richtung Zugangsweg, mit seinem unteren Trum Rottegut austragend, antreibbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Austragssystem für einen Rottebe­ hälter vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Das Austragssystem weist einen Rahmen auf, in dem mindestens ein Förderband längsverschieblich geführt ist. Das Rottegut wird durch das Förderband aus dem Rottebehälter entfernt. Ein Radlader ist nicht erforderlich. In dem Rahmen ist ein Abförderband zum Fördern von Rottegut zu einem Herausförderband vorgesehen. An dem vorderen Ende des Rahmens ist ein Fahrschiff vorgesehen, das ein Abtrag­ werkzeug mit einer oder mehreren Einzugswalzen und ein von dem Abtragwerkzeug bzw. den Einzugswalzen zu dem vorderen Ende des Förderbands führendes Steig- Förderband aufweist. Das Fahrschiff ist vorzugsweise ein Ketten-Fahrschiff. Bei dem Abtragwerkzeug handelt es sich um ein Werkzeug, mit dem das Rottegut aufge­ nommen werden kann. Für diesen Zweck werden eine oder mehrere Einzugswalzen verwendet. Gute Ergebnisse können mit zwei Einzugswalzen erzielt werden, wobei diese vorzugsweise gegenläufig angetrieben sind. Vorzugsweise weisen die Ein­ zugswalzen Fräswerkzeuge an ihrer Umfangsfläche auf.
Das Abförderband dient zum Fördern von Rottegut zu dem Herausförderband, wel­ ches das Rottegut aus dem Rahmen herausfördert. Das Abförderband ist vorzugs­ weise fest mit dem Rahmen verbunden. Es befindet sich vorzugsweise im unteren Bereich des Rahmens.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Vorzugsweise ist das Herausförderband als Unterflurförderer ausgebildet.
Vorzugsweise sind mehrere Förderbänder vorhanden, die überein­ ander angeordnet und aneinander austeleskopierbar geführt sind. Die Anzahl und/oder Länge der einzelnen Förderbänder richtet sich nach der Länge des Rottebehälters. Bei verhältnismäßig kur­ zen Rottebehältern können bereits zwei Förderbänder ausreichen. Für längere Rottebehälter können drei oder mehr Förderbänder er­ forderlich sein.
Das Abtragwerkzeug bzw. die Einzugswalzen sind vorzugsweise über eine Sicherheitskupplung von einem oder mehreren Motoren antreib­ bar. Vorzugsweise ist für jede Einzugswalze ein Motor vorgese­ hen. Bei der Sicherheitskupplung kann es sich um eine hydrauli­ sche Kupplung oder eine Fludexkupplung handeln.
Vorteilhaft ist es, wenn ein Abförderband vorgesehen ist zum För­ dern von Rottegut zu einem Herausförderband, welches das Rotte­ gut aus dem Rahmen herausfördert. Vorzugsweise ist das Herausför­ derband als Unterflurförderer ausgebildet. Das Abförderband ist vorzugsweise fest mit dem Rahmen verbunden. Es befindet sich vor­ zugsweise im unteren Bereich des Rahmens.
Vorteilhaft ist es, wenn auf verschiedenen bzw. gegenüberliegen­ den Seiten des Herausförderbandes bzw. Unterflurförderers je­ weils ein Abförderband vorgesehen ist. Die Abförderbänder sind gegenläufig angetrieben, fördern also jeweils zum Herausförder­ band hin.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist der Rahmen allseits geschlossen. Hierdurch wird eine Kapselung geschaffen. Wenn das Rottegut durch Förderbänder in den Rottebehälter einge­ bracht wird, kann es vorkommen, daß Bestandteile des Rottegutes als Staub in die Atmosphäre gelangen. Hierdurch kann eine Ver­ schmutzung der Anlage bewirkt werden. Ferner kann die Gefahr von Staubexplosionen entstehen. Um dies zu verhindern, ist eine Kap­ selung vorgesehen. Der Rahmen, in dem sich das Förderband bzw. die Förderbänder befinden, ist allseits geschlossen, so daß auf­ gewirbelter Staub nicht in weitere Anlagenteile gelangen kann. Vorzugsweise ist an dem Rahmen eine Dichtung zum Abdichten des Rahmens an dem Rottebehälter vorgesehen. Der Rahmen wird vor dem Beginn des Fördervorgangs in eine mit dem Rottebehälter abdich­ tende Position gebracht. Bei der Dichtung kann es sich um eine umlaufende Dichtung handeln, die vorzugsweise als aufblasbare Schlauchdichtung ausgebildet ist. In der abdichtenden Position bilden der Rottebehälter und der allseits geschlossene Rahmen einen einzigen abgedichteten Raum. Sobald die abgedichtete Stel­ lung hergestellt ist, kann mit dem Fördervorgang begonnen wer­ den.
Vorzugsweise ist mindestens ein Staubsensor bzw. Staubmelder vor­ handen.
Die Erfindung betrifft ferner einen Rottebehälter, der zur Lö­ sung der obengenannten Aufgabe erfindungsgemäß durch ein erfin­ dungsgemäßes Austragsystem gekennzeichnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeich­ nung zeigt
Fig. 1 eine Anlage mit mehreren Rottebehältern in einer schematischen Ansicht von oben,
Fig. 2 ein Austragsystem und einen Rottebehälter in einer Seitenansicht,
Fig. 3 das Austragsystem und den Rottebehälter in einer der Fig. 2 entsprechenden Seitenansicht mit teil­ weise in den Behälter eingefahrenen Förderbän­ dern,
Fig. 4 das Austragsystem und den Rottebehälter in einer den Fig. 2 und 3 entsprechenden Seitenansicht mit vollständig in den Rottebehälter eingefahrenen Förderbändern und
Fig. 5 das in Fig. 4 gezeigte Austragsystem mit Rottebe­ hälter in einer Ansicht von oben.
In der in Fig. 1 in einer Ansicht von oben gezeigten Anlage sind mehrere rechteckige Rottebehälter 1 in einander gegenüberliegen­ den Reihen angeordnet. Die Rottebehälter 1 einer Reihe sind je­ weils so aufgestellt, daß ihre Längsseiten ohne Zwischenraum an­ einander anliegen.
Das Austragsystem 2 befindet sich in der Darstellung der Fig. 1 gegenüber dem Rottebehälter 3. Das Rottegut wird von dem Austrag­ system aus dem Rottebhälter 3 entfernt und dem als Unterflurför­ derer 4 ausgebildeten Herausförderband zugeführt.
Wenn der Rottebehälter 5 entleert werden soll, wird das Austrag­ system 2 in die Stellung 6 verfahren. Es wird ferner um die ver­ tikal verlaufende Achse 7 gedreht, bis seine Vorderseite dem Rot­ tebehälter 5 gegenüberliegt. In der Fig. 1 ist das Austragsystem 2 ferner in der teilweise gedrehten Stellung 8 gezeigt. Es ist auf parallelen, beabstandeten Schienen 14 verfahrbar.
Wie aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, besitzt das Austragsy­ stem einen Rahmen 9, in dem mehrere Förderbänder 10, 11, 12, 13 übereinander angeordnet und aneinander austeleskopierbar geführt sind. Im unteren Bereich des Rahmens 9 sind ein vorderes Abför­ derband 15 und ein hinteres Abförderband 16 vorhanden, die auf verschiedenen Seiten des Unterflurförderers 4 angeordnet sind.
Am vorderen Ende des vordersten Förderbandes 10 ist ein Ketten- Fahrschiff 17 vorgesehen, das an seiner dem in dem Rottebehälter 1 befindlichen Rottegut 18 zugewandten Vorderseite zwei gegenläu­ fig angetriebene, als Abtragwerkzeug wirkende Einzugswalzen 19 aufweist, von denen in den Fig. 2 bis 4 lediglich die dem Be­ trachter zugewandte Einzugswalze sichtbar ist. An der Umfangs­ fläche der Einzugswalzen 19 sind Fräswerkzeuge 20 angeordnet, und zwar in Reihen, die gegeneinander versetzt sind. Jede der beiden um eine vertikale Achse drehbaren Einzugswalzen 19 wird durch einen Elektromotor 21 angetrieben. Zwischen dem jeweiligen Elektromotor 21 und der zugehörigen Einzugswalze 19 ist eine Si­ cherheitskupplung angeordnet, beispielsweise eine Fludexkupp­ lung, um eine Beschädigung der Einzugswalze 19 oder der sonsti­ gen Bestandteile des Fahrschiffes 17 zu verhindern, falls beim Abtragen des Rotteguts 18 unerwartet und plötzlich ein großer Widerstand auftreten sollte, beispielsweise durch feste Körper oder sonstige störende Gegenstände in dem Rottegut 18 oder eine sonstige Unregelmäßigkeit in der Konsistenz des Rotteguts 18. Bei der Sicherheitskupplung kann es sich um eine hydraulische Kupplung handeln.
Das Fahrschiff weist ein von den Einzugswalzen 19 zu dem vorde­ ren Ende des vordersten und obersten Förderbandes 10 führendes Steig-Förderband 22 auf, welches das von den Einzugswalzen 19 abgelöste und abgetragene Rottegut-Material von den Einzugswal­ zen 19 zu dem vordersten und obersten Förderband 10 fördert. Die Einzugswalzen 19 weisen einen Abstand voneinander auf, durch den ein Einzugsspalt gebildet wird. Sie drehen sich derart gegenein­ ander, daß das abgelöste Rottegut in den Einzugsspalt hineinge­ fördert und dem unteren Ende des Steig-Förderbandes 22 zugeführt wird.
Im Betrieb befindet sich das Austragsystem zunächst in der in Fig. 2 gezeigten Stellung. Das Ketten-Fahrschiff 17 wird in den Rottebehälter 1 eingefahren, bis die Einzugswalzen 19 am Ende des Rotteguts 18 anliegen. Im Verlauf des Abtragevorgangs wird zunächst das oberste Förderband 10 in den Rottebehälter 1 einge­ fahren. Es ist im Bereich seines hinteren Endes durch eine Auf­ hängung 23 mit Schienen 27 verbunden, die an der Decke des Rotte­ behälters 1 angeordnet sind. Ferner ist das hintere Ende des För­ derbandes 10 an dem nächstfolgenden Förderband 11 längsverschieb­ lich gelagert. In ähnlicher Weise sind die Förderbänder 11, 12, 13 in ihrem jeweils hinteren Bereich über Aufhängungen 24, 25, 26 an den Schienen 27 längsverschieblich gelagert. Die Förderbän­ der 11 und 12 sind mit ihren hinteren Enden an dem jeweils nächstunteren Förderband 12 und 13 längsverschieblich gelagert. Das unterste Förderband 13 ist in dem Rahmen 9 längsverschieb­ lich gelagert.
Bei der weiteren Bewegung des Fahrschiffs 17 in den Rottebehäl­ ter 1 hinein wird nach dem obersten Förderband 10 das nächst­ untere Förderband 11 austeleskopiert, bis die in Fig. 3 gezeigte Stellung erreicht ist. Anschließend wird das Fahrschiff 17 wei­ ter in den Rottebehälter 1 hinein verfahren, bis die in Fig. 4 gezeigte Stellung erreicht ist, in der alle Förderbänder 10, 11, 12, 13 austeleskopiert sind und die größtmögliche Eindringtiefe des Austragsystems im Rottebehälter 1 erreicht ist. Das Rottegut gelangt von dem Steig-Förderband 22 auf das oberste, vorderste Förderband 10 und von dort über die weiteren Förderbänder 11, 12, 13 auf das vordere Abförderband 15, welches das Rottegut dem Unterflurförderer 4 zuführt. In der in Fig. 3 gezeigten Zwischen­ stellung gelangt das Rottegut von dem Förderband 10 über die För­ derbänder 11 und 12 auf das hintere Abförderband 16, das in einer Richtung entgegen der übrigen Förderbänder angetrieben ist und das Rottegut dem Unterflurförderer 4 zuführt. Durch die Auf­ teilung des Abförderbandes in zwei dem Unterflurförderer 4 gegen­ überliegende Abförderbänder 15 und 16 wird eine besonders platz­ sparende Lösung erreicht und gleichzeitig die größtmögliche Ein­ dringtiefe in den Rottebehälter 1 gewährleistet.
Der Rahmen 9 ist allseits geschlossen. Er weist an seiner der Öffnung des Rottebehälters 1 zugewandten Endfläche eine umlau­ fende Dichtung auf, so daß der gesamte, aus Rottebehälter 1 und Rahmen 9 gebildete Raum staubdicht gekapselt ist. Das Tor 28 des Rottebehälters 1 ist durch einen Antrieb 29 um eine horizontale, am oberen Ende des Rottebehälters 1 befindliche Achse 30 in der aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Weise nach oben verschwenk­ bar.
Das Ketten-Fahrschiff 17 wird durch einen Servomotor angetrie­ ben. In den Förderbändern 11, 12, 13 ist jeweils ein durch einen Motor antreibbares Zahnrad vorhanden, das in eine Kette ein­ greift, die mit dem darüber befindlichen Förderband 10, 11, 12 verbunden ist. Hierdurch wird die Austeleskopier-Bewegung der Förderbänder 10, 11, 12 erreicht. Auf der der Kette gegenüber­ liegenden Seite sind jeweils nur Führungen vorhanden; der An­ trieb ist also nur auf einer Seite vorgesehen. Es wäre aller­ dings auch möglich, die Förderbänder beiderseitig anzutreiben.
Der Unterflurförderer 4 ist gegenüber dem Rahmen 9 staubdicht gekapselt. Die in dem Rahmen 9 über den Unterflurförderer 4 vor­ handene Öffnung ist gegenüber dem Hallenboden bzw. dem Unterflur­ förderer 4 staubdicht abgedichtet. In dem Rahmen 9 und/oder in dem Rottebehälter 1 sind Staubmelder und/oder Staubsensoren vor­ handen, um der Gefahr von Staubexplosionen oder Schwelbränden zu begegnen.

Claims (12)

1. Austragsystem für einen Rottebehälter (1)
mit einem Rahmen (9), in dem mindestens ein Förderband (10) längsver­ schieblich geführt ist und in dem ein Abförderband (15, 16) zum Fördern von Rottegut (18) zu einem Herausförderband vorgesehen ist,
wobei an dem vorderen Ende des Rahmens (9) ein Fahrschiff (17) vorgesehen ist, das ein Abtragwerkzeug (19) mit einer oder mehreren Einzugswalzen (19) und ein von dem Abtragwerkzeug bzw. den Einzugswalzen (19) zu dem vorde­ ren Ende des Förderbands (10) führendes Steig-Förderband (22) aufweist.
2. Austragsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtrag­ werkzeug zwei Einzugswalzen (19) aufweist.
3. Austragsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausförderband als Unterflurförderer (4) ausgebildet ist.
4. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mehrere Förderbänder (10-13) vorhanden sind, die übereinan­ der angeordnet und aneinander austeleskopierbar geführt sind.
5. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Fahrschiff (17) ein Ketten-Fahrschiff ist.
6. Austragsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrschiff (17) bzw. das Ketten-Fahrschiff am vorderen Ende des obersten bzw. vordersten Förderbands (10) vorgesehen ist.
7. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Abtragwerkzeug bzw. die Einzugswalzen (19) über eine Si­ cherheitskupplung von einem oder mehreren Motoren antreibbar sind.
8. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß auf verschiedenen Seiten des Herausförderbandes bzw. Unter­ flurförderers (4) jeweils ein Abförderband (15, 16) vorgesehen ist.
9. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Rahmen (9) allseits geschlossen ist.
10. Austragsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rah­ men (9) eine Dichtung zum Abdichten des Rahmens (9) an dem Rottebehälter (1) vorgesehen ist.
11. Austragsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Staubsensor und/oder Schwelbrandmelder.
12. Rottebehälter, gekennzeichnet, durch ein Austragsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11.
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