DE19618837C1 - Befestigungsvorrichtung für Laibungsplatten an Fenster- und Türstöcken - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für Laibungsplatten an Fenster- und TürstöckenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/62—Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für eine Laibungsplat
te zum Einfassen der Laibungen von Fenster- und Türöffnungen in Wänden und
Mauern, vorzugsweise in Form eines zweischenkligen Winkelprofils mit einem
Laibungs-Abdeckschenkel und einem von dessen Rückseite in einem spitzen
Winkel wegkragenden Einputzschenkel.
Eine derartige Laibungsplatte, wie sie beispielsweise aus dem Patent DE 43 00 130
bekannt ist, wird mit ihrer Kante in eine Profilschiene eingeschoben, die
auf der jeweiligen Sichtseite des Fenster- oder Türstocks befestigt ist. Dabei ist
die Profilschiene mittels eines Klebebandes am Fenster- oder Türstock gehaltert.
Diese Art der Befestigung der Laibungsplatte am Fenster- oder Türstock erfordert
aufwendige breite Profile, die an der Baustelle erst montiert werden müssen und
darüber hinaus stets als Metallschienen sichtbar bleiben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung zu
schaffen, die einfacher aufgebaut ist, im Einbauzustand unsichtbar ist und die be
reits bei der Herstellung der Fenster- oder Türstöcke, also in der Werkstatt, mit
angebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß am Fenster- oder
Türstock eine gegenüber dessen Sichtfläche zurückgesetzte Nut zum Ein
schieben der Randkante der Laibungsplatte vorgesehen ist. Diese Nut kann dabei
im einfachsten Fall in den Fenster- oder Türstock eingefräst sein. Durch dieses
einfache Einfräsen einer Umnut erspart man sich das aufwendige Profil und man
hat darüber hinaus den Vorteil, daß die Laibungsplatte unmittelbar ohne Zwi
schenordnung eines stets sichtbaren Metallprofils am Stock ansteht.
Mit besonderem Vorteil kann statt einer solchen eingefrästen Umnut in Ausgestal
tung der Erfindung auch vorgesehen sein, daß an der an der Laibung anliegenden
Seitenfläche des Fenster- oder Türstocks ein Profil zur Bildung der Nut befestigt
ist, wobei dieses Profil in besonders einfacher Weise als eine der Breite des Fen
ster- oder Türstocks entsprechende Hutprofilschiene ausgebildet sein kann, deren
Außenschenkel in Abstand zur Seitenfläche liegend mit dieser die Einschub-Nuten
für die Laibungsplatten bilden.
In diesem Fall liegt also die Nut zur Aufnahme der Laibungsplatte zwischen dem
Fenster- oder Türstock und dem Mauerwerk wiederum verdeckt, wobei es hierbei
auch keiner aufwendigen Profile wie bei den auf die Sichtseiten aufzubringenden
Profilen bei dem eingangs erwähnten Patent 43 00 130 bedarf, sondern die Hut
profilschiene eine ganz einfache billige Blechschiene sein kann.
Um dabei nicht für jede Stockbreite ein eigenes Hutprofil vorrätig halten zu müs
sen, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung auch vorgesehen sein, daß das
Hutprofil durch zwei gegeneinander verschiebbare Z-Schienen gebildet ist, wobei
durch diese Verschiebung erhebliche Stockbreitenunterschiede aufgefangen wer
den können.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele sowie anhand der
Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen horizontalen Schnitt durch eine Fensterlaibung mit angesetz
tem Fensterrahmen, bei dem die Nut in den Fensterstock eingefräst
ist,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt, bei dem die Einschub-
Nuten für die Laibungsplatten durch eine einteilige Hutschiene gebil
det sind,
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht der Hutschiene nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Fensterstock mit einem zweiteiligen Hutpro
fil, und
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des zweiteiligen Hutprofils nach Fig. 4.
In Fig. 1 erkennt man das Mauerwerk 1 und den daran mit Hilfe von Montage
schaum 2 oder auch anderen Befestigungsmitteln befestigten Fensterstock 3. Zur
Verbindung der Laibungsplatte 4 bzw. 4′ mit dem Fensterstock ist in den Stock
eine Umnut 5 jeweils in eine der äußeren Sichtflächen 6 eingearbeitet, insbeson
dere eingefräst. Die Laibungsplatte 4, 4′ wird mit ihrem Rand in diese Nut einge
schoben und damit unabhängig von der möglicherweise ausgefransten Kante 7
der Laibungsplatte sauber verdeckt gehaltert. Bei 8 erkennt man den spitzwinklig
nach rückwärts wegkragenden Einputzschenkel, der beispielsweise als Glasfaser
gewebe oder als Drahtmaschenplatte ausgebildet sein kann, die in der beispiels
weise aus Gipskarton bestehenden Laibungsplatte 4 durch einen eingebetteten
abgewinkelten Abschnitt 8a verankert sein kann.
Der Abstand zwischen der Laibungsplatte und der Sturzfläche 9 des Mauerwerks
1 kann entweder durch eine Isolierung 10 ausgeglichen werden oder beispielswei
se auch durch entsprechende Aufdoppelung der Laibungsplatte 4′, wie dies in Fig. 1
oben dargestellt ist. Die Laibungsplatte selbst bzw. die Isolierung 10 aus Poly
styrol oder Mineralfaser ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine Haftmör
telschicht 11 am Mauerwerk 1 befestigt.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird die in Fig. 3 gezeigte Hutschiene verwendet,
um eine Einschubnut 5, zu bilden, welche die eingefräste Nut 5 im Fensterstock
vermeidet. Die Hutschiene 12, deren Breite der Dicke des Fensterstocks 3 ent
spricht, ist beispielsweise an der verdeckten Seitenfläche 13 des Fensterstocks
angenagelt. Bei der Befestigung des Fensterstocks im Fensterdurchbruch mit
Hilfe von Montageschaum 2 bleibt der Raum zwischen den abgekröpften Außen
schenkeln 14 der Hutschiene 12 und der Seitenfläche 13 als Aufnahme-Nut 5, für
die Laibungsplatte 4 frei.
Abweichend von der Ausbildung der Hutschiene nach den Fig. 2 und 3 ist bei
der Anordnung nach Fig. 4 und 5 eine zweiteilige Ausführung vorgesehen, wobei
die Hutschiene aus zwei doppelt gekröpften Z-Schienen 15 zusammengesetzt ist,
deren aufeinanderliegende Innenschenkel 16 die Herstellung von Hutschienen
durch entsprechendes Verschieben der Z-Schienen ermöglichen, deren Breite
sich um die doppelte Länge der Innenschenkel 16 unterscheidet. Mit dem Anna
geln oder Anschrauben der Innenschenkel 16 erfolgt die Fixierung auf die ge
wünschte Breite entsprechend der Dicke des Fensterstocks 3.
Claims (5)
1. Befestigungsvorrichtung für eine Laibungsplatte zum Einfassen der Laibun
gen von Fenster- und Türöffnungen in Wänden und Mauern, vorzugsweise
in Form eines zweischenkligen Winkelprofils mit einem Laibungs-
Abdeckschenkel und einem von dessen Rückseite in einem spitzen Winkel
wegkragenden Einputzschenkel, dadurch gekennzeichnet, daß am Fenster- oder
Türstock (3) eine gegenüber dessen Sichtfläche (6) zurückgesetzte
Nut (5, 5′) zum Einschieben der Randkante (7) der Laibungsplatte (4) vor
gesehen ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten (5) in den Fenster- oder Türstock (3) eingefräst sind.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an der an der Laibung anliegenden Seitenfläche (13) des Fenster- oder
Türstocks (3) ein Profil zur Bildung der Nut (5′) befestigt ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Profil eine der Breite des Fenster- oder Türstocks (3) entsprechende
Hutprofilschiene (12) ist, deren Außenschenkel (14) in Abstand zur Seiten
fläche (13) liegend mit dieser die Nut (5′) bildet.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Hutprofil (12) durch zwei gegeneinander verschiebbare Z-Schienen
(15) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996118837 DE19618837C1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Befestigungsvorrichtung für Laibungsplatten an Fenster- und Türstöcken |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996118837 DE19618837C1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Befestigungsvorrichtung für Laibungsplatten an Fenster- und Türstöcken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19618837C1 true DE19618837C1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=7793936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996118837 Expired - Fee Related DE19618837C1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Befestigungsvorrichtung für Laibungsplatten an Fenster- und Türstöcken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19618837C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10245754A1 (de) * | 2002-10-01 | 2004-04-22 | D.R.H. Deutsche Reihenhaus Ag | Fensterrahmen und Verfahren zur Einbindung des Fensterrahmens in Mauerwerk |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0278364A2 (de) * | 1987-02-11 | 1988-08-17 | Heinz Zahner | Vorrichting zum Abdecken von Fenster- oder Türöffnungen von Gebäuden |
| DE4300130C2 (de) * | 1993-01-06 | 1996-05-09 | Gima Gipser Und Malerbedarf Gm | Erzeugnis zum Abdecken und Einfassen von Kanten, Stürzen oder Laibungen bei Bauwerken |
-
1996
- 1996-05-10 DE DE1996118837 patent/DE19618837C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0278364A2 (de) * | 1987-02-11 | 1988-08-17 | Heinz Zahner | Vorrichting zum Abdecken von Fenster- oder Türöffnungen von Gebäuden |
| DE4300130C2 (de) * | 1993-01-06 | 1996-05-09 | Gima Gipser Und Malerbedarf Gm | Erzeugnis zum Abdecken und Einfassen von Kanten, Stürzen oder Laibungen bei Bauwerken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10245754A1 (de) * | 2002-10-01 | 2004-04-22 | D.R.H. Deutsche Reihenhaus Ag | Fensterrahmen und Verfahren zur Einbindung des Fensterrahmens in Mauerwerk |
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