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DE19617278A1 - Universalreiniger, Verfahren zur Herstellung und seiner Verwendung - Google Patents

Universalreiniger, Verfahren zur Herstellung und seiner Verwendung

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DE19617278A1
DE19617278A1 DE1996117278 DE19617278A DE19617278A1 DE 19617278 A1 DE19617278 A1 DE 19617278A1 DE 1996117278 DE1996117278 DE 1996117278 DE 19617278 A DE19617278 A DE 19617278A DE 19617278 A1 DE19617278 A1 DE 19617278A1
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DE
Germany
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universal cleaner
universal
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DE1996117278
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Hubert Dr Christ
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Publication date
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/50Solvents
    • C11D7/5004Organic solvents
    • C11D7/5022Organic solvents containing oxygen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/38Products with no well-defined composition, e.g. natural products
    • C11D3/382Vegetable products, e.g. soya meal, wood flour, sawdust
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
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    • C11D7/263Ethers

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Universalreiniger auf Basis natürlicher, nachwachsender und biologisch abbaubarer Rohstoffe zur rückstandsfreien und korrosionsfreien Reinigung von speziellen Flecken aus der Gruppe von Harzen, Teeren, Ölen, Farben, Kaugummis auf glatten und/oder saugenden Untergründen, sowie Fasern und textilen Stoffen. Die Reinigung kann als Emulsion und/oder Wasserlösung angewendet werden. Der Einsatz des Universalreinigers ist im Haushalts-, Industrie-, Sanitär-, Klinik- und Automobilbereich sowie für spezielle Anwendungen möglich. Für alle mechanischen Anwendungen wie aus den Bereichen der Sprühtechnik, Hochdrucksprühtechnik oder durch Auftrag von Walzen, Pinseln, Bürsten, Rollen, Schäumen und Tüchern ist der Universalreiniger geeignet.
Zahlreiche Seifen und Reiniger sind aus der Literatur bekannt. So beschreibt die DE 33 116 986 A1 flüssige Seifen für die Verwendung beim Papier-Recycling und anderen industriellen Entfettungs- und Reinigungsverfahren. Die Zusammensetzung dieser Flüssig­ seifen bestehend aus Terpenalkohol/Terpenkohlenwasserstoffen, seifenbildenden Fettsäuren und wäßrigen Metallhydroxiden bildet bei der Handhabung Schäume, die beim Reinigen im Papierrecycling Faserschrumpfung verursacht.
In der EP 0 137 515 und EP 0 137 516 werden umweltschädigende halogenierte Kohlen­ wasserstoffe eingesetzt. Diese halogenierten Kohlenwasserstoffe sind sehr schwer abbaubar und belasten die Ozon- und Grundwasserschichten.
Die DE 20 21 677 beschreibt den Einsatz von waschaktiven Substanzen, die mit Vinyl­ polymeren ggf. chlorsubstituierten Polymeren und Chlorkohlenwasserstoffen vermischt werden. Somit ist auch dieser Einsatz von Fleckenentfernungsmitteln umweltgefährdend.
Die DE 35 12 535 A1 beschreibt ein Verfahren zum manuellen Reinigen von Gegenständen mit harten Oberflächen auf der Basis von synthetischen anionischen Tensiden vom Sulfat- und Sulfonat-Typ, gegebenenfalls nichtionischen Tensiden oder Amphotensiden in Kombi­ nation hochpolymerer, wasserlöslicher Polyethylenglykole und fettlösenden Lösungsmitteln. Nachteil dieser Zusammensetzung ist, daß der Einsatz von Polyethylenglykolen in Kombi­ nation mit Sulfat- und Sulfonat-Tensiden große Abwasserprobleme mit sich bringen.
Ebenso werden in der DE 27 09 690 Sulfonate, Phosphate und antimikrobielle Wirkstoffe eingesetzt, die abwasserbelastend einzustufen sind.
In der DE 29 48 612 wird eine pulverförmige Mischung bestehend aus Terpenkohlen­ wasserstoffen, aliphatischen Kohlenwasserstoffen sowie Derivate des Ethylengly­ kols beschrieben. Zusätzlich enthält die Mischung Dichloracetamid. Diese Kombination ist stark gesundheitsschädigend, da Dichloracetamid bei der beschriebenen Anwendung in die Atmosphäre abgegeben wird.
Ebenso beschreibt die DE 44 06 753 A1 den Einsatz von aromatenarmen Kohlenwasser­ stoffen, die im allgemeinen als nicht biologisch abbaubar gelten.
In der DE 33 16 988 wird ein Verfahren zum Reinigen von Vorrichtungen und Maschinen der Papier-, Pappe- und Zellstoff-Industrie beschrieben. Nachteil des hier beschriebenen Verfahrens ist, daß die hierbei benutzte Mischung ausschließlich auf dieses Verfahren be­ schränkt ist.
Das technische Problem der Erfindung war es daher, einen Universalreiniger kostengünstig auf Basis natürlicher, nachwachsender und biologisch abbaubarer Rohstoffe phosphat- und halogenkohlenwasserstofffrei zur rückstandsfreien und korrosionsfreien Reinigung von speziellen Flecken aus der Gruppe von Harzen, Teeren, Ölen, Farben, Kaugummis auf glatten und/oder saugenden Untergründen, sowie Fasern und textilen Stoffen zur Verfügung zu stellen.
Dieses technische Problem wird dadurch gelöst, daß der erfindungsgemäße Universal­ reiniger auf Basis natürlicher, nachwachsender und biologisch abbaubarer Rohstoffe bestehend aus
  • A) 0,01 bis 45, vorzugsweise 0,1 bis 35 Gew-% Etherischer Öle mit einem Flammpunkt größer 21°C gewonnen aus Zitrusfrüchten und/oder Terpentinölen und/oder Kautschuken
  • B) 0,01 bis 80, vorzugsweise 0,1 bis 65 Gew-% nachwachsender ethoxilierter und/oder veresterter Stoffe, gewonnen aus Samen, Kernen, Früchten, Zweigen, Blüten, Blättern, Rinden, Holzteilen von Ölpflanzen
  • C) 0,1 bis 60, vorzugsweise 1 bis 45 Gew-% Dipentene mit einem Flammpunkt größer 21°C
  • D) 0, 1 bis 60, vorzugsweise 1 bis 40 Gew-% einer Verbindung der Formel I R₂-[CH₂-O]n-R₁ (I)wobei n = 0-10, R₁= Wasserstoff, eine Alkyl-, Aralkyl-, oder Arylgruppe ist und
    R₂= Wasserstoff-, eine Alkyl-, Aralkyl-, Alkylalkoxy-, Cycloalkyl-, Cycloalkoxy-, Cycloalkenyl-, Polyalkoxy-, Polyalkyl- oder Polyaralkylgruppe ist.
  • E) 0,01 bis 10, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew-% natürlich nachwachsende Polyphenole aus der Gruppe der Tannine.
  • F) 0,01 bis 10, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew-% einer Mischung aus Ascorbinsäure und/oder einer Verbindung der Formel II wobei R₁ = R₂ gleich eine Carboxyl- und R₃ = eine Hydroxylgruppe, bei R₁= Carboxyl und R₂ = R₃ gleich Wasserstoff und n von 0-10 sein kann und X eine Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- Aryl-, Alkenyl-, Alkylalkoxy-, Cycloalkyl- oder Cycloalkenylgruppe ist. Als Stoffe entsprechend der Formel II sind bevorzugt aus der Gruppe Dihydroxycarbonsäure Wein­ säure, aus der Gruppe der Dicarbonsäure Oxalsäure, aus der Gruppe aromatischer Mono­ carbonsäure Bezoesäure und aus der Gruppe aliphatischer ungesättigter Monocarbonsäure Sorbinsäure.
  • G) 0,01 bis 95, vorzugsweise 5 bis 80 Gew-% Wasser.
Alle die oben genannten Stoffe werden nach dem Stand der Technik durch Zerkleinern von Pflanzen über mahlen, pressen, destillieren, extrahieren, mazerieren, digerieren und chemischer Umsetzung usw. gewonnen.
Die so gewonnenen Stoffe werden vorzugsweise im Dunkeln aufbewahrt, um eine Peroxidierung von ungesättigten Verbindungen zu unterbinden. Diese Peroxoverbindungen können Allergene hervorrufen, wie es beim Limonen aus der Literatur bekannt ist.
Als weitere Zusätze für die erfindungsgemäße Zusammensetzung können übliche Füll- und Verdickungsstoffe des Standes der Technik ausgewählt aus der Gruppe hochmolekularer Zucker, hochmolekularer Urethane, Bentonite, Sägemehl, Sand, Glasstaub, Talkum, Kreide, Zement, anorganische Oxide, Sulfate, Carbonate zugesetzt werden.
Weiterhin können Färbemittel, Emulgatoren, Antistatikmittel sowie Verarbeitungshilfen eingesetzt werden.
Ebenso können schmutzabweisende Stoffe ausgewählt aus der Gruppe der Fettsäuren, organische Silicate, Silocone, Polyacrylate mit perfluoriertem Alkohol-/Acryl-/Sulfonyl- Rest, Acrylamide und deren Salze eingesetzt werden.
Die Füll-, Verdickungs- und Hilfsstoffe können in der erfindungsgemäßen Zusammen­ setzung in einer Menge von 0 bis 70 Ge-%, insbesondere von 0 bis 40 Gew-%, be­ zogen auf die Gesamtmenge enthalten sein.
Die folgenden Beispiele werden die Erfindung näher erläutern, jedoch nicht einschränken:
Beispiele
Es wurden alle Stoffe gemäß den folgenden Beispielen in einem Schnellmischer bei Zimmertemperatur gemischt und auf Teppichboden und lackierten Oberflächen getestet. Alle Angaben der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind in Gew-%.
Beispiel 1
20 Gew-% Orangenöl
35 Gew-% Rapsmethylester
15 Gew-% Ethanol
15 Gew-% Cyclohexanol
0,3 Gew-% Tannin
5 Gew-% Ascorbinsäure
2,5 Gew-% Bezoesäure
7,2 Gew-% Wasser
Beispiel 2
12 Gew-% Mandarinenöl
18 Gew-% Ricinusöl ethoxiliert (40 EO)
8 Gew-%Dipenten
15 Gew-% Ethanol
5 Gew-% Isopropanol
0,05 Gew-% Tannin
2 Gew-% Sorbinsäure
0,01 Gew-% Xanthan Gum
20 Gew-% Sägemehl
10 Gew-% Sand
9,94 Gew-% Wasser
Beispiel 3
10 Gew-% Zitronenöl
25 Gew-% Ricinusöl ethoxyliert (40 EO)
5 Gew-% Rapsmethylester
5 Gew-% Dipenten
5 Gew-% Dibutyldiglykol
5 Gew-% Ethanol
0,01 Gew-% Tannin
0,3 Gew-% Ascorbinsäure
0,1 Gew-% Oxalsäure
5 Ge-% Titandioxid
25 Gew-% SiO2
10 Gew-% Calciumsulfat
4,59 Gew-% Wasser

Claims (15)

1. Universalreiniger auf Basis natürlicher, nachwachsender und biologisch abbaubarer Rohstoffe, enthaltend
  • A) 0,01 bis 45 Gew-% Etherische Öle mit einem Flammpunkt größer 21°C gewonnen aus Zitrusfrüchten und/oder Terpentinölen und/oder Kautschuk
  • B) 0,01 bis 65 Gew-% nachwachsender ethoxilierter und/oder veresterter Stoffe, gewonnen aus Samen, Kernen, Früchten, Zweigen, Blüten, Rinden, Holzteilen von Ölpflanzen
  • C) 0,5 bis 60 Gew-% Dipentene mit einem Flammpunkt größer 21°C
  • D) 0, 1 bis 40 Gew-% einer Verbindung der Formel I R₂-[CH₂-O]n-R₁ (I)wobei n = 0-10, R₁ = Wasserstoff, eine Alkyl-, Aralkyl-, oder Arylgruppe ist und R₂ = Wasserstoff, eine Alkyl-, Aralky-, Alkylalkoxy-, Cycloalkyl-, Cycloalkoxy-, Cycloalkenyl-, Polyalkoxy-, Polyalkyl- oder Polyaralkylgruppe ist.
  • E) 0,01 bis 15 Gew-% natürlich nachwachsender Polyphenole
  • F) 0,01 bis 15 Gew-% einer Mischung aus
    • f1) 1 bis 99 Gew-% Ascorbinsäure
  • und
    • f2) 99 bis 1 Gew-% einer Verbindung der Formel II wobei R₁ = R₂ gleich eine Carboxyl- und R₃ = eine Hydroxylgruppe ist, bei R₁ = Carboxyl und R₂ = R₃ gleich Wasserstoff und n von 0-10 sein kann und X eine Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl-, Aryl-, Arylalkenyl-, Alkylalk­ oxy-, Cycloalkyl- oder Cycloalkenylgruppe ist.
  • G) 0,01 bis 95 Gew-% Wasser.
2. Universalreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Komponente A 0,1 bis 35 Gew-Tl. bezogen auf die Gesamtmenge Öl aus Orangen, Zitronen, Grapefruits, Limetten, Limonen und Mandarinen in Gemischen oder Einzel­ komponenten enthalten sind.
3. Universalreiniger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kom­ ponente B 0,1 bis 50 Gew-Tl. Rapsmethylester und/oder Ethoxiliertes Rizinusöl be­ bezogen auf die Gesamtmenge enthalten sind.
4. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Kom­ ponente C 1 bis 40 Gew-Tl. bezogen auf die Gesamtmenge ausgewählt aus der Gruppe der Terpene/Dipentene, insbesondere Limonen, Phellandren, Terpinolen, Terpinen, Terpineol in Gemischen oder Einzelkomponenten enthalten sind.
5. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ bindung der Formel I ein Mono-, Di- oder Trialkohol in Gemischen oder Einzel­ komponenten enthalten sind.
6. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ bindung der Formel I ein Mono-, Di- oder Polyglykolether in Gemischen oder Einzelkomponenten enthalten sind.
7. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kom­ ponenten nach Formel 11 bis 40 Gew-Tl. bezogen auf die Gesamtmenge enthalten sind.
8. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kom­ ponente E 0,1 bis 10 Gew-Tl. bezogen auf die Gesamtmenge ausgewählt aus der Gruppe der Polyphenole Tannin enthält.
9. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kom­ ponente F 0,1 bis 10 Gew-% einer Mischung aus 5 bis 95 Gew-Tl. Ascorbinsäure und 95 bis 5 Gew-Tl. einer Verbindung nach Formel II aus der Gruppe der Dihydro­ xycarbonsäuren Weinsäure, aus der Gruppe der Dicarbonsäuren Oxalsäure, aus der Gruppe aromatischer Monocarbonsäuren Benzoesäure und aus der Gruppe alipha­ tischer ungesättigter Monocarbonsäure Sorbinsäure enthält.
10. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß herkömmliche Füll- und Verdickungsstoffe ausgewählt aus der Gruppe hochmolekularer Zucker, hochmolekularer Urethane, Bentonite, Sägemehl, Sand, Glasstaub, Talkum, Kreide Zement, anorganische Oxide, Sulfate und Carbonate als Einzelkomponente oder in Mischungen enthalten sind.
11. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Mittel, ausgewählt aus der Gruppe Färbemittel, Emulgatoren, Antistatikmittel und Verarbeitungshilfen enthalten sind.
12. Universalreiniger nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß schmutzab­ weisende Stoffe ausgewählt aus der Gruppe der Fettsäuren, organische Silicate, Silicone, Polyacrylate mit perfluoriertem Alkohol-/Acryl-/Sulfonyl-Rest, Acryl­ amide und deren Salze enthalten sind.
13. Verfahren zur Herstellung der Universalreiniger nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten auf herkömmlichen Mischern vor­ gemischt und voremulgiert werden und mit den aus der Technik bekannten Verfahren aus dem Bereich der Sprühtechnik, Hochdrucksprühtechnik sowie durch mechanische Weise mit Hilfe von Walzen, Pinseln, Bürsten, Rollen, Schwämmen und Tüchern aufgetragen und nach Einwirken mit Wasser rückstandsfrei abgespült werden.
14. Verwendung der Universalreiniger gemäß den Ansprüchen 1 bis 13 zur korrosions­ freien mit Wasser rückstandsfreien Reinigung von speziellen Flecken aus der Gruppe von Harzen, Teeren, Ölen, Farben, Kaugummis auf glatten und/oder porösen und/ oder saugenden Untergründen sowie Fasern und textilen Stoffen.
15. Verwendung der Universalreiniger gemäß den Ansprüchen 1 bis 14 zur Anwendung verdünnter wäßriger Lösungen von 99 bis 0,2 Gew-%.
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