DE19617794A1 - Zündspulenanordnung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Zündspulenanordnung für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zündspulen- und Zündkerzenanord
nung. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Zündspulen- und Zünd
kerzenanordnung, die in einem Kraftfahrzeugmotor als eine einstückige Einheit installiert
werden kann und dennoch einen einfachen Zugang und einen einfachen Austausch der
Zündkerze erlaubt.
Die Hauptvorteile von Zündspulen- und Zündkerzenanordnungen nach dem Stand
der Technik sind wohlbekannt und umfassen die Beseitigung von Hochspannungs-Zünd
steckern, die Verringerung von Leckströmen und die Verringerung von elektronischen
Störungen. Bei den meisten Entwürfen nach dem Stand der Technik ist die Zündspulen
anordnung eine getrennte Einheit, die über die Zündkerze paßt und die zuerst entfernt
werden muß, um auf die Zündkerze zuzugreifen. Das Entfernen der Zündspule bedeutet
das Trennen des empfindlichen Abdichtungsmechanismus zwischen der Zündspule und der
Zündkerze, der notwendigerweise kompliziert ist, um die Zündspule von Wärme und Ver
schmutzungen zu schützen, die durch den Betrieb der Zündkerze erzeugt werden. Das
Wiederinstallieren dieser Anordnung erfordert das Einschrauben der Zündkerze in den
Motor und die anschließende Wiederinstallation der Zündspule über die Zündkerze in ei
nem getrennten Arbeitsschritt. Bei den Entwürfen, bei denen die Zündkerze und die Zünd
spule permanent miteinander verbunden sind, erfordert das Wechseln der Zündkerze das
Auswechseln der gesamten Anordnung, was ein teures Unterfangen ist.
Es gibt daher einen Bedarf für eine Zündkerzen-Zündspulenanordnung, die in einem
einzigen Arbeitsschritt in den Motor installiert werden kann.
Es besteht weiterhin Bedarf für eine Zündkerzen-Zündspulenanordnung, die einen
schnellen Zugriff auf die Zündkerze und einen schnellen Austausch derselben ohne Beschä
digung der Abdichtung zwischen der Zündspule und der Zündkerze ermöglicht.
Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemaß gelöst durch die in den bei
gefügten Patentansprüchen definierte Zündspulen- und Zündkerzenanordnung.
Insbesondere wird entsprechend der vorliegenden Erfindung eine Zündspule in einer
zylindrischen Röhre angeordnet, die auch ein oberes Ende einer Zündkerze aufnimmt und
das andere Ende der Zündkerze freiläßt. Die Röhre besitzt an einem ersten Ende eine Vor
richtung für eine Verbindung mit einer Niederspannungsquelle, und der untere Bereich der
Röhre umfaßt ein Gewinde, das ermöglicht, daß die Röhre anstelle der Zündkerze direkt
in dem Motor installiert wird, wobei das Funkenende der Zündkerze direkt in der Ver
brennungskammer des Motors frei liegt. Es gibt eine Kompressionsdichtung und eine
selbstzentrierende Hochspannungsverbindung zwischen der Zündspule und der Zündkerze.
Im Betrieb wird die Zündkerze zunächst in die Röhre eingesetzt, wo sie durch
Reibung zwischen dem Isolator der Zündkerze und der Kompressionsdichtung der Röhre
gehalten wird. Beim Einschrauben der Röhre in den Motor wird die Zündkerze in die Röh
re gepreßt, wodurch die Dichtung um die Hochspannungsverbindung geführt wird und
verschiedene Oberflächen des Motors und der Zündkerze beziehungsweise der Zündkerze
und der Röhre in enge Verbindung gebracht werden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Niederspannungsverbindung
zur Röhre durch einen leitfähigen Ring im Ventildeckel des Motors, wo sich der obere
Bereich der installierten Röhre befindet, erreicht. Der obere Bereich der Röhre umfaßt eine
leitfähige Spitze, die den Ring kontaktiert und die Niederspannungsverbindung unabhängig
von der Rotationsposition der Röhre bezüglich des Motors herstellt.
Die Hochspannungsverbindung zwischen der Zündspule und dem Zündstecker wird
durch einen elastisch montierten, tassenförmigen Anschluß in der Röhre erreicht, der mit
einem kegelförmigen Anschluß in der Zündkerze in enge Verbindung tritt. Wenn die Röhre
in den Motor geschraubt wird und die Zündkerze gegen die Zündspule gepreßt wird, wird
der kegelförmige Anschluß in den tassenförmigen Anschluß gezwungen, wo er in festem
Kontakt gehalten wird.
Fig. 1 ist eine Ansicht der Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach der vorlie
genden Erfindung.
Fig. 2 ist eine Teilansicht der in der zylindrischen Röhre angeordneten Zündkerze,
bevor die Röhre gegen die Zündkerze gepreßt wird.
Fig. 3 ist eine Ansicht der zylindrischen Röhre, die gegen die Zündkerze gepreßt ist.
Fig. 4 ist eine Ansicht der Röhre in einem Ventildeckel.
Fig. 1 ist eine Explosionsansicht, die verschiedene Teile der vorliegenden Erfindung
einschließlich einer Röhre 100 und einer Zündkerze 200 zeigt. Die in der Erfindung ver
wendete Zündkerze umfaßt ein Funkenende 205, einen Isolator 210 und eine Schale 220.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Funkenende der zentralen Elektrode 201
unter einem Winkel angeordnet, um die Oberfläche der Zündfläche zwischen der zentralen
Elektrode 201 und den äußeren Elektroden 202 zu erhöhen. Die Schale 202 umfaßt eine
zulaufende Schulter 222, die in dem Kraftfahrzeugmotor sitzt (siehe die Fig. 2 und 3),
und eine flache Schulter 225, die einen Sitz für die untere Oberfläche 150 der Röhre zur
Verfügung stellt (siehe Fig. 2). In Gegensatz zu den meisten Zündkerzen besitzt die Zündkerzenschale
220 nach der vorliegenden Erfindung vorzugsweise kein Gewinde. Über der
flachen Schulter 225 befinden sich Abflachungen, von denen eine 227 in Fig. 1 sichtbar ist.
Diese Abflachungen dienen zum Verhindern einer Rotation zwischen der Zündkerze 200
und der Röhre 100. Ein Anschluß 240 wird durch den oberen Bereich des Isolators 210
eingeschlossen. Der Isolator 210 ist turmförmig, wobei der Anschluß darin aufgenommen
ist. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Anschluß 240 kegelförmig, damit er
den Anschluß der Spule 100 leichter aufnimmt. Jedoch ist die Erfindung nicht auf die Ver
wendung von Anschlüssen einer bestimmten geometrischen Form beschränkt.
Die Röhre 100 kann aus jedem beliebigen leitenden oder nicht leitenden Material
bestehen und dient zur Aufnahme der Zündspule und der Hochspannungsverbindung zwi
schen der Zündspule und der Zündkerze. Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Röhre 100 so ent
worfen, daß sie in einen Ventildeckel 400 paßt, und sie umfaßt eine Kappe 105. Um eine
Niederspannung zur Zündspule zu übertragen, ist eine leitfähige Spitze 110, die sich auf der
äußeren Oberfläche der Röhre 100 befindet, elektrisch mit der Zündspule (nicht gezeigt) im
Inneren der Röhre verbunden. Wenn die Anordnung installiert wird, wird die leitfähige
Spitze 110 durch einen leitfähigen Ring 305, der sich in dem Ventildeckel 400 des Motors
befindet, elektrisch angeschlossen. Auf diese Weise liegt über den leitfähigen Ring 305 eine
Niederspannung unabhängig von der Rotationsposition der Röhre 100 innerhalb des Ventil
deckels 400 an.
Die Anordnung ist mit mehreren Kontaktpunkten versehen, um einen richtigen Halt
im Betrieb sicherzustellen. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt der untere Bereich der Röhre 100
ein Gewinde 120, das das Einsetzen der Röhre in eine mit einem Gewinde versehene Öff
nung des Motors 300 des Kraftfahrzeugs ermöglicht (siehe Fig. 3). Die untere Oberfläche
150 der Röhre 100 sitzt auf der flachen Schulter 225 der Zündkerze 200. In dem Inneren
des unteren Bereichs der Röhre 100 befinden sich nach innen zeigende Abflachungen, von
denen eine 151 (Fig. 1) sichtbar ist. Die Abflachungen stehen mit den Abflachungen der
Zündkerze 200 in Verbindung, wenn die Zündkerze in die Röhre 100 eingesetzt ist.
Das Innere des oberen Bereichs der Röhre 100 enthält die Zündspule (nicht gezeigt)
und umfaßt eine Primär- und eine Sekundärwicklung. Spannungserhöhungsspulen für
Kraftfahrzeuge dieser Art sind dem Fachmann wohlbekannt und werden hier nicht weiter
diskutiert. Der untere Bereich des Inneren der Röhre 100 umfaßt einen Draht 130, der eine
Hochspannung von der Zündspule zu einem tassenförmigen Anschluß 135 führt. Der Anschluß
135 ist so aufgebaut und angeordnet, daß er mit einem kegelförmigen Anschluß 240
der Zündspule 200 in engen Kontakt tritt. Der Draht 130 erstreckt sich durch eine elasto
mere Wand 140 und einen elastomeren Hals 142. Die Wand 140 und der Hals 142 dichten
die Fläche zwischen den oberen und unteren Bereichen der Röhre 100 ab und schützen
somit die empfindliche Spule vor Wärme und Verunreinigungen. Die Wand 140 dient auch
zum Abdichten des kreisförmigen Endes 212 des Isolators 210, wenn die Zündkerze in die
Röhre eingesetzt ist (siehe Fig. 3). Der Hals 142 ist so ausgeführt, daß er in den oberen
Isolator 210 paßt und durch Reibung die Zündkerze 200 in der Röhre 100 hält, bevor sie
in den Motor installiert wird.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt der Hals 142 Rippen 143 entlang
seiner äußeren Oberfläche, um den dielektrischen Abstand des tassenförmigen Anschlusses
135 zur elektrischen Erde zu erhöhen. Der Hochspannungsdraht 130 besitzt, da er sich
durch die Wand 140 und den Hals 142 erstreckt, elastische Eigenschaften und ermöglicht,
daß der tassenförmige Anschluß 135 sich bei der Verbindung mit dem kegelförmigen An
schluß 240 beim Einsetzen der Zündkerze 200 in die Röhre 100 selbst anpaßt.
Um die Anordnung zu installieren, wird zunächst die Zündkerze 200 in die Röhre
eingesetzt, wobei die Abflachungen 151, 152 (nur eine gezeigt) der Röhre mit den Ab
flachungen 227, 228 (nur eine gezeigt) der Zündkerze ausgerichtet werden. Die Anordnung
wird dann durch den Ventildeckel zum Motor abgesenkt, wie in Fig. 2 gezeigt. Vor dem
Einschrauben in den Motor ist das kreisförmige Ende 212 des Isolators 210 in Kontakt mit
der elastomeren Wand 140, und die untere Oberfläche 150 der Röhre 100 befindet sich
unmittelbar über der flachen Oberfläche 225 der Zündkerze 200. Zusätzlich ist der elasto
mere Hals 142 in dem oberen Bereich 230 des Isolators 210 eingesetzt, und die Zündkerze
wird durch die Reibung zwischen dem Hals 142 und dem Inneren des Isolators 210 in der
Röhre 100 gehalten.
Die Anordnung von Röhre 100 und Zündkerze 200 wird dann in den Motor 500
geschraubt, wie in Fig. 3 gezeigt. Wenn das Einschrauben beendet ist, steht die zulaufende
Schulter 222 der Zündkerze 200 mit dem Sitz 325 des Motors in Kontakt. Die untere
Oberfläche 150 der Röhre steht mit der flachen Schulter 225 der Zündkerze 200 in Kon
takt. Zusätzlich ist das kreisförmige Ende 212 des Isolators 210 abdichtend gegen die ela
stomere Wand 140 gepreßt. Weiterhin steht der kegelförmige Anschluß 240 in sehr engem
Kontakt mit dem tassenförmigen Kontakt 135. Schließlich steht, wie in Fig. 4 gezeigt, die
leitfähige Spitze 110 der Röhre elektrisch mit dem leitfähigen Ring 305 des Ventildeckels
400 in Kontakt.
Die vorliegende Erfindung löst, da sie eine Zündspulen- und Zündkerzenanordnung
zur Verfügung stellt, die als eine Einheit in einem Motor installiert werden kann, die mit
Zündspulen- und Zündkerzenanordnungen, die zunächst ein Entfernen der Zündspule er
fordern, bevor die Zündkerze entfernt werden kann, verbundenen Probleme. Wegen der
Länge der Röhre 100 ist die Erfindung besonders geeignet für Motoren, bei denen sich die
Zündkerzen zwischen den Ventilen befinden und die verlangen, daß durch eine Öffnung im
Ventildeckel auf die Zündkerzen zugegriffen wird. Ein typischer Motor dieser Art ist ein
Motor mit 4 Ventilen pro Zylinder mit oben liegender Nockenwelle. Jedoch ist die Erfin
dung nicht auf die Verwendung eines bestimmten Motortyps beschränkt.
Es ist für den Fachmann klar, daß die vorliegende Erfindung anhand ihres bevor
zugten Ausführungsbeispiels beschrieben wurde und daß das Wesen der Erfindung auch
verschiedene weitere Ausführungsformen umfaßt. Zum Beispiel könnte die Anordnung von
leitfähigem Ring 305 und leitfähiger Spitze 110 am oberen Bereich der Röhre 100 umge
kehrt werden, wonach sich der Ring am oberen Bereich der Röhre und die Spitze am Ven
tildeckel 400 befinden würden. Zusätzlich könnten eine Reihe von leitfähigen Ringen und
Spitzen verwendet werden, um Informationen bezüglich der Leistung eines Zylinders an
eine Steuerung zu schicken, in der der Betrieb der Zündspule so eingestellt wird, daß
Motor- oder Zündprobleme korrigiert werden.
Claims (14)
1. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung, welche umfaßt:
eine im wesentlichen zylindrische Röhre (100), die die Zündspule aufnimmt, wobei
die Röhre umfaßt;
eine Vorrichtung (110) an einem ersten Ende, um eine Niederspannung zur Zünd spule zu führen;
eine Befestigungsvorrichtung (120) an einem zweiten Ende zur Befestigung an einem Motor (500);
eine interne Vorrichtung (140), um ein Anschlußende der Zündkerze (200) auf zunehmen; und
eine Hochspannungsverbindungsvorrichtung (130, 135), um die Zündspule mit der Zündkerze zu verbinden;
wobei die Zündkerze (200) aufweist:
eine Vorrichtung (110) an einem ersten Ende, um eine Niederspannung zur Zünd spule zu führen;
eine Befestigungsvorrichtung (120) an einem zweiten Ende zur Befestigung an einem Motor (500);
eine interne Vorrichtung (140), um ein Anschlußende der Zündkerze (200) auf zunehmen; und
eine Hochspannungsverbindungsvorrichtung (130, 135), um die Zündspule mit der Zündkerze zu verbinden;
wobei die Zündkerze (200) aufweist:
ein Funkenende (205);
einen turmförmigen Isolator (210) an dem Anschlußende gegenüber dem Funkenen de;
einen Hochspannungsanschluß (240), der in den Isolator eingelassen ist, wobei der Anschluß auf solche Weise aufgebaut und angeordnet ist, daß er eine elektrische Verbin dung mit der Hochspannungsverbindungsvorrichtung (135) herstellt, wenn das Anschluß ende der Zündkerze in das zweite Ende der Röhre eingesetzt ist;
eine erste Oberfläche (222), die um die Zündkerze herum geformt ist, wobei die erste Oberfläche so geformt und angeordnet ist, daß sie mit einer entsprechenden Ober fläche (325) an dem Motor übereinstimmt; und
eine zweite Oberfläche (225), die um die Zündkerze herum geformt ist, wobei die zweite Oberfläche so geformt und angeordnet ist, daß sie mit einer entsprechenden Ober fläche (150) an der Röhre übereinstimmt;
wodurch die Zündkerze in das zweite Ende der Röhre eingesetzt werden kann, wonach die Röhre in den Motor eingesetzt werden kann.
einen turmförmigen Isolator (210) an dem Anschlußende gegenüber dem Funkenen de;
einen Hochspannungsanschluß (240), der in den Isolator eingelassen ist, wobei der Anschluß auf solche Weise aufgebaut und angeordnet ist, daß er eine elektrische Verbin dung mit der Hochspannungsverbindungsvorrichtung (135) herstellt, wenn das Anschluß ende der Zündkerze in das zweite Ende der Röhre eingesetzt ist;
eine erste Oberfläche (222), die um die Zündkerze herum geformt ist, wobei die erste Oberfläche so geformt und angeordnet ist, daß sie mit einer entsprechenden Ober fläche (325) an dem Motor übereinstimmt; und
eine zweite Oberfläche (225), die um die Zündkerze herum geformt ist, wobei die zweite Oberfläche so geformt und angeordnet ist, daß sie mit einer entsprechenden Ober fläche (150) an der Röhre übereinstimmt;
wodurch die Zündkerze in das zweite Ende der Röhre eingesetzt werden kann, wonach die Röhre in den Motor eingesetzt werden kann.
2. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Befestigungsvorrichtung (120) an dem zweiten Ende ein Gewinde, das in der
Außenseite des zweiten Endes der Röhre geformt ist, und ein dazu passendes Gewinde, das
in dem Motor geformt ist, umfaßt, um zu ermöglichen, daß das zweite Ende der Röhre in
dem Motor gehalten wird.
3. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Hochspannungsverbindungsvorrichtung (130, 135) mit dem Zündkerzenan
schluß einen Hochspannungsdraht (130) und einen Anschluß (130) umfaßt, wobei der
Draht in einem elastischen Material (142) eingeschlossen ist, wodurch der Draht und der
Anschluß flexibel sind.
4. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn das Anschlußende (212) der Zündkerze in das zweite Ende der Röhre ge
steckt wird, der Hochspannungsdraht (130) und der Anschluß (135) sich in den turmförmi
gen Isolator (210) der Zündkerze erstrecken, wodurch der Zündkerzenanschluß (240)
kontaktiert wird.
5. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Zündkerze durch Reibung zwischen dem turmförmigen Isolator (210) und dem
Hochspannungsdraht (130) und dem Anschluß in der Röhre gehalten wird.
6. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn die Röhre und die Zündkerze in den Motor geschraubt sind, die erste, um
die Zündkerze geformte Oberfläche (222) in einer dazu passenden Oberfläche (325) sitzt,
die in dem Motor geformt ist, und daß die zweite, um die Zündkerze geformte Oberfläche
(225) das zweite Ende (150) der Röhre kontaktiert und daß das Funkenende (205) der
Zündkerze in dem Motor gehalten wird.
7. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn die Röhre und die Zündkerze in den Motor geschraubt sind, der Hochspan
nungsanschluß (240) in die Hochspannungsverbindungsvorrichtung (135) gepreßt wird,
wodurch eine mechanische und elektrische Verbindung zwischen dem Hochspannungs
anschluß und der Hochspannungsverbindungsvorrichtung erzeugt wird.
8. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn die Röhre und die Zündkerze in den Motor geschraubt sind, der turmförmi
ge Isolator (210) ein thermoplastisches Material in einer Fläche um den Umfang des turm
förmigen Isolators herum berührt und verformt, um eine Abdichtung zu bilden.
9. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Hochspannungsverbindungsvorrichtung (135) tassenförmig ist und daß der
Hochspannungsanschluß (240) kegelförmig ist, um eine sichere, selbstzentrierende Verbin
dung zwischen dem Hochspannungsanschluß und der Hochspannungsverbindungsvor
richtung zu ermöglichen, wenn die Röhre und die Zündkerze in den Motor geschraubt sind.
10. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtung an dem ersten Ende der Röhre, die die Niederspannung zur
Zündspule überträgt, einen leitfähigen Punkt (110) an der Außenseite der Röhre umfaßt,
der mit einem Niederspannungsdraht (130) an der Innenseite der sich zur Zündspule er
streckenden Röhre verbunden ist.
11. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtung an dem ersten Ende der Röhre, die die Niederspannung zur
Zündspule überträgt, weiterhin einen leitfähigen Ring (305) umfaßt, der sich in einem Ven
tildeckel (400) befindet, der das erste Ende der Röhre umgibt, wobei der Ring eine Nieder
spannungsquelle umfaßt und so aufgebaut und angeordnet ist, daß er den leitfähigen Punkt
(110) auf der Röhre kontaktiert, um somit die Niederspannung zur Zündspule zu über
tragen.
12. Zündspulen- und Zündkerzenanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn die Röhre und die Zündkerze in den Motor geschraubt sind, der leit
fähige Ring (305) in dem Ventildeckel (400) in Kontakt mit dem leitfähigen Punkt (110)
am ersten Ende der Röhre ist.
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