DE19617664A1 - Steckbuchse für ein elektronisches Gerät - Google Patents
Steckbuchse für ein elektronisches GerätInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Steckbuchse für ein elektro
nisches Gerät. Diese Steckbuchsen werden bei elektronischen
Geräten, insbesondere Computern, seit langem verwendet. Sie
werden häufig als D-Sub-Stecker bezeichnet.
Die augenblicklich verwendeten Steckbuchsen enthalten in
einem meistens zweiteiligen metallischen Gehäuse ein Bauteil
aus Isoliermaterial, das in Durchgangsöffnungen die metalli
schen Teile enthält. Diese sind auf der einen, der äußeren
Seite als Steckerstifte oder auch als Buchsenstifte ausgebil
det und setzen sich einstückig in Anschlußelemente fort, die
in der Regel auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses
aus dem Isolierstück herausragen. Mit diesen herausragenden
Anschlußelementen werden sie in Leiterplatten eingelötet oder
auch in Einpreßtechnik befestigt.
Das metallische Gehäuse bildet zwar eine gewisse Abschirmung,
jedoch gelangen auf den Leitungen selbst elektromagnetische
Störungen in das Gerät und aus dem Gerät heraus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckbuchse
der genannten Art zu schaffen, die an der Steckbuchse selbst
eine Möglichkeit bietet, auf die Leitungen mit Hilfe von
elektronischen Schaltungen direkt einzuwirken. Eine der
Möglichkeiten der Einwirkung soll ein Filter zum Herausfil
tern von Störungen sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Steck
buchse mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiter
bildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Mit Hilfe des Leiterplattenelements wird es möglich, durch
Vorsehen von Lötpads, Lötstützpunkten o. dgl., direkt an der
Steckbuchse selbst Schaltungselemente anzubringen, die eine
direkte Einwirkung auf die durch die Steckbuchse angeschlos
senen Leitungen ermöglicht. Eine der Möglichkeiten ist das
Vorsehen einer Filterschaltung, wozu beispielsweise Kondensa
toren verwendet werden können. Die von der Erfindung geschaf
fene Möglichkeit, am oder im Stecker selbst Schaltungselemen
te unterzubringen, ist jedoch auch für andere Zwecke verwend
bar.
Insbesondere kann in Weiterbildung vorgesehen sein, daß das
Leiterplattenelement einen metallisierten Bereich aufweist,
der mit dem Gehäuse in elektrischem Kontakt steht. Es kann
sich dabei beispielsweise um eine Flachseite oder auch um
eine Randkante handeln, wobei bei der Flachseite der metalli
sierte Bereich bis dicht an die Durchführung der Steckerstif
te reichen kann. Die in elektrischem Kontakt mit dem Gehäuse
stehende Metallisierung dient zur Abschirmung.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß das Schaltungsele
ment zwischen dem Steckerstift bzw. der Einzelbuchse und
einem mit dem Gehäuse elektrisch verbundenen Teil geschaltet
ist, insbesondere dem metallisierten Bereich des Leiterplat
tenelements.
In nochmaliger Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß das
Leiterplattenelement eine der Zahl der Stifte bzw. Einzel
buchsen entsprechende Zahl von mindestens teilweise durchkon
taktierten Bohrungen aufweist, durch die die Stifte hindurch
gepreßt sind, wobei das Schaltungselement mit der Durchkon
taktierung verbunden ist. Es findet also keine direkte
mechanische Verbindung zwischen dem Schaltungselement und dem
Steckerstift mehr statt, sondern eine mechanische Anbringung
an der Durchkontaktierung. Dies bedeutet unter anderem auch,
daß das Schaltungselement angebracht werden kann, bevor die
Steckerstifte durch die durchkontaktierten Bohrungen hin
durchgesteckt werden.
Die Anbringung des Schaltungselements kann beispielsweise
dadurch geschehen, daß das Schaltungselement in SMD-Technik
auf Lötpads des Leiterplattenelements aufgebracht wird.
Hierbei handelt es sich um eine bewährte Lösung, die auch bei
diesem Leiterplattenelement nach der Erfindung verwendet
werden kann.
Eine Möglichkeit zur Anbringung des Leiterplattenelements
besteht darin, dieses außerhalb des metallischen Gehäuses
anzuordnen. Zur Verbindung mit dem Metallgehäuse kann vorge
sehen sein, daß das Leiterplattenelement mit einer mindestens
in ihrem Randbereich metallisierten Flachseite an dem metal
lischen Gehäuse anliegt.
Ebenfalls möglich ist es aber auch beispielsweise, daß das
Leiterplattenelement nach Anbringung der Steckbuchse an dem
elektronischen Gerät mit einer auf Masse liegenden Metalli
sierung des Geräts selbst liegt, beispielsweise auf einer
Leiterplatte des Geräts.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß das Gehäuse Kon
takttürme aufweist, die in Bohrungen einer Leiterplatte des
elektronischen Geräts einpreßbar sind, wobei gegebenenfalls
das Leiterplattenelement zwischen dieser Leiterplatte und dem
Gehäuse angeordnet wird. Beim Einpressen des Gehäuses mit
Hilfe der Kontakttürme erfolgt dann auch eine Anpressung des
Leiterplattenelements an dem metallischen Gehäuse.
Das mindestens eine bzw. die Vielzahl von elektronischen
Schaltungselementen kann beispielsweise auf einer Flachseite
des Leiterplattenelements angebracht sein. Besonders günstig
ist es jedoch, wenn in Weiterbildung der Erfindung das
Leiterplattenelement mindestens eine Ausnehmung aufweist, in
der das elektronische Schaltungselement untergebracht ist. Es
kann dann auf diese Weise so versenkt angeordnet werden, daß
eine ebene Begrenzungsfläche bleibt. Es kann für jedes
Schaltungselement eine eigene Ausnehmung oder Vertiefung
vorgesehen sein, oder aber auch für eine Reihe von Schal
tungselementen eine einzige durchgehende Ausnehmung bzw.
Vertiefung.
Eine zweite Möglichkeit der Anbringung des Leiterplattenele
ments besteht darin, es innerhalb des Gehäuses anzuordnen.
Dies hat unter anderem den Vorteil, daß nach außen hin kein
Unterschied zu den bisherigen Steckerbuchsen erkennbar ist,
so daß die Steckerbuchse in der gleichen Weise und mit den
gleichen Abmessungen wie bislang angebracht werden kann.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß das Leiterplatten
element mit seiner vorzugsweise metallisierten Randkante mit
dem Gehäuse verbunden wird, insbesondere gegen dies verpreßt
wird. Dies kann durch entsprechende Dimensionierung des
Leiterplattenelements bzw. des Gehäuses erreicht werden.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das
Leiterplattenelement aus zwei Scheiben mit übereinstimmenden
Durchgangslöchern ausgebaut und das elektronische Schaltungs
element im Bereich der Trennfläche zwischen den beiden
Scheibenteilen angeordnet ist. Die miteinander zu verbinden
den Scheibenteile weisen vorzugsweise auf ihren Trennflächen
eine Metallisierung auf, die nur im mittleren Bereich, wo die
Durchgangslöcher und die Schaltungselemente angeordnet sind,
unterbrochen ist. Es wird auf diese Weise eine auch in
elektromagnetischer Hinsicht dichte Anordnung geschaffen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß im Bereich der Trenn
fläche ein Hohlraum, eine Aussparung o. dgl. zur Unterbrin
gung des Schaltungselements ausgebildet wird.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß der Hohlraum für
das Schaltungselement in einer dritten Scheibe ausgebildet
ist, die zwischen den beiden anderen Scheiben zwischengesetzt
und von diesen eingeschlossen ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich aus
den Patentansprüchen, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum
Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschrei
bung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie
anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Steckerbuchse nach
der Erfindung, angebracht an einer Leiter
platte;
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein Leiterplattenelement,
das nach der Erfindung einen Teil der Steck
buchse bildet;
Fig. 3 in vereinfachter perspektivischer Darstellung
die Anordnung bei einer zweiten Ausführungs
form;
Fig. 4 eine Aufsicht auf das in Fig. 3 untere Leiter
plattenteil von oben;
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
Leiterplattenelements der Fig. 4;
Fig. 6 eine Ansicht des in Fig. 3 oberen Leiterplat
tenelements von unten;
Fig. 7 eine Ansicht des Leiterplattenteils der Fig. 4
von unten;
Fig. 8-10 Ansichten einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Steckbuchse 1, die auf der Oberseite einer
nur abgebrochen dargestellten Leiterplatte angebracht ist.
Die Steckbuchse 1 enthält ein metallisches Gehäuse 3, das
üblicherweise aus zwei Teilen aufgebaut ist. Jeder Gehäuse
teil weist einen Flansch auf. Die beiden Gehäuseteile sind
mit ihren Flanschen, die in einer Ebene liegen, miteinander
verbunden, so daß ein gemeinsamer Gehäuseflansch 4 gebildet
wird. Das Gehäuse 3 ist auf seiner in Fig. 1 oberen, d. h.
der Leiterplatte 2 abgewandten Seite offen, so daß von dort
ein Eingriff in das Gehäuse erfolgen kann. Auf der gegenüber
liegenden, d. h. der Leiterplatte 2 zugewandten Seite, weist
das Gehäuse ebenfalls eine Öffnung auf, die von dem etwas
umgebogenen Rand des Gehäuses begrenzt wird.
An dem Flansch 4 ist im Bereich der beiden in Fig. 1 zu
sehenden Enden je ein Distanzturm 5 befestigt, beispielsweise
angenietet, der im Bereich seines der Leiterplatte 2 abge
wandten Endes eine Innenbohrung mit einem Gewinde aufweist.
An seinem der Leiterplatte 2 zugewandten Ende enthält der
Distanzturm 5 einen Befestigungszapfen 6 mit etwas verringer
tem Durchmesser, der eine Riefelung aufweist. Mit diesem
Befestigungszapfen sind beide Distanztürme durch ein erstes
Leiterplattenelement 7 hindurch in Löcher der Leiterplatte 2
eingepreßt. Gleichzeitig werden dabei auf der der Leiterplat
te zugewandten Seite des Gehäuses 3 heraus stehende Anschluß
elemente 8 in Öffnungen der Leiterplatte 2 eingepreßt. Die
Anschlußelemente 8 sind das eine Ende von in dem Gehäuse 3 in
einem Isolierkörper gehalterten Steckerstiften, die auf der
in Fig. 1 oberen Seite auch als Buchsen ausgebildet sein
könnten. Üblicherweise sind in einem solchen Gehäuse 9 oder
25 derartige Einzelsteckerstifte oder Einzelbuchsen angeord
net.
Durch das Befestigen des Gehäuses 1 in der erwähnten Einpreß
technik mit Hilfe der Distanztürme 5 wird das zwischen der
Leiterplatte 2 des elektronischen Geräts und dem Gehäuse 3
angeordnete Leiterplattenelement 7 gegen das Gehäuse 3
angepreßt, so daß es in eine leitende Verbindung mit dem
Gehäuse 3 gelangt. Diese leitende Verbindung könnte auch über
die Distanztürme 5 oder auch über eine Anschlußfläche der
Leiterplatte 2 erfolgen.
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf eine Flachseite des Leiter
plattenelements 7 der Fig. 1. Das Leiterplattenelement 7
weist eine langgestreckte Rechteckform auf, deren Länge und
Breite etwa dem Gehäuse 3 bzw. dessen Flansch 4 entspricht.
Im Bereich seiner beiden Enden enthält das Leiterplattenele
ment 7 je eine Durchgangsbohrung 9 für den Befestigungszapfen
6 der Distanztürme 5. Die Flachseite des Leiterplattenele
ments 7 weist eine sich über den gesamten Umfang im Rand
erstreckende Metallisierung 10 auf, die einen rechteckigen
Innenraum 11 freiläßt. In diesem Innenraum 11 sind, was nur
rechts vereinzelt dargestellt ist, die Durchtrittsöffnungen
für die Anschlußelemente 8 angeordnet, die mit einer Durch
kontaktierung versehen sind und in seitliche Lötanschlußfah
nen 13 übergehen. Diese Lötanschlußfahnen 13 sind in der
Fläche der Flachseite des Leiterplattenelements 7 angeordnet
und erstrecken sich in Richtung auf den metallisierten Rand
des Leiterplattenelements 7. Auf den Zwischenraum zwischen
einer Lötfahne 13 und dem metallisierten Rand 10 kann ein
elektronisches Schaltelement aufgelegt und durch Löten
befestigt werden. Beispielsweise kann an dieser Stelle ein
SMD-Bauteil in SMD-Technik befestigt werden. Es stellt also
eine Verbindung zwischen dem in das Durchtrittsloch 12
eingepreßten Anschlußelement 8 und damit dem zugehörigen
Steckerstift und der Randmetallisierung 10 des Leiterplatten
elements her. Das Leiterplattenelement 7 steht mit seiner
Metallisierung über die Zapfen 6 mit Masse in leitender
Verbindung.
Auf diese Weise wird ein elektronisches Bauteil, beispiels
weise ein Kondensator, zwischen Masse und einer einzelnen mit
Hilfe der Steckbuchse angeschlossenen Leitung eingeschaltet.
Dies erfolgt vorzugsweise bei allen verwendeten Leitungen, so
daß eine Filtereinrichtung geschaffen wird, die alle Leitun
gen abdeckt.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ein normaler D-
Sub-Stecker verwendet wird, an den nur von außen her das
Leiterplattenelement 7 angebracht wird, verwendet die Ausfüh
rungsform nach den Fig. 3 bis 7 einen Stecker, bei dem
innerhalb des Gehäuses ein geänderter Aufbau erfolgt. Dies
ist zunächst schematisch in Fig. 3 dargestellt, wo beispiels
weise ein Oberteil 14 eines metallischen Gehäuses 3 aufge
klappt dargestellt ist. In dem Gehäuse, von dem nur das
Oberteil 14 dargestellt ist, ist ein Leiterplattenelement 17
angeordnet, das aus zwei Scheibenteilen 17a, 17b zusammenge
setzt ist. Beide Scheibenteile weisen die gleiche Grundriß
form auf und haben übereinstimmende Durchgangslöcher 18 für
den Durchgang entweder der Distanztürme 5 oder von Befesti
gungsschrauben oder Nieten. Die einander zugewandten Flach
seiten der beiden Scheibenteile 17a, 17b weisen eine Metalli
sierung 19 auf, die ähnlich angeordnet ist wie die Metalli
sierung 10 bei der Ausführungsform nach Fig. 2. Es bleiben
also jeweils in der Mitte zwei Felder 11 frei von einer
Metallisierung. Durch diese Felder erstrecken sich die
Durchtrittsöffnungen für die Steckerstifte bzw. Buchsenstif
te. In der vereinfachten Darstellung der Fig. 3 sind diese
Öffnungen nicht dargestellt.
In der oberen Scheibe 17a ist innerhalb des von der Metalli
sierung 19 freien Felds 11 noch auf jeder Seite der Längsmit
tellinie je eine vertiefte Ausnehmung 20 vorhanden, die nicht
bis zur Oberseite des oberen Scheibenteils 17a hindurchgeht.
Dies wird in größerer Einzelheit im folgenden noch erklärt
werden.
Fig. 4 zeigt nun eine Aufsicht auf das in Fig. 3 untere
Scheibenteil 17b. Diesmal ist auch der von der Metallisierung
19 freie Bereich 11 dargestellt.
In diesem Innenbereich sind zwei Reihen von einmal vier und
einmal fünf durchkontaktierten Löchern 21 angeordnet. Diese
durchkontaktierten Löcher nehmen die Verbindungsstifte auf.
Mit der Durchkontaktierung 22 jedes Lochs 21 ist eine zum
Längsseitenrand gerichtete Lötfahne 23 verbunden, die zwi
schen sich und dem Rand der Metallisierung 19 einen kleinen
Raum frei läßt.
Auf der gegenüberliegenden Seite jedes Lochs 21 ist von dem
Rand ausgehend eine ähnliche Lötfahne 24 vorgesehen, die die
gleiche Form aufweist wie die erstgenannte Lötfahne 23.
Zwischen den beiden je einem Loch 21 zugeordneten Lötfahnen
23, 24 ist also eine von Metallisierung freie Fläche vorgese
hen, die mit Hilfe eines elektronischen Schaltungselements
überbrückt werden kann. Es wird also für jedes Loch 21 eine
Möglichkeit geschaffen, durch Überbrücken zweier benachbarter
Lötfahnen 23, 24 eine Verbindung zu der Metallisierung 19 des
Scheibenteils 17 herzustellen.
Fig. 5 zeigt eine im Mittelteil geschnittene Seitenansicht
der unteren Scheibe 17b der Fig. 5. Bei den Löchern 21
handelt es sich um Stufenbohrungen, die von der dem jeweils
anderen Scheibenteil 17a zugewandten Oberseite 25 ausgehend
zunächst einen größeren Durchmesser aufweisen als auf der
gegenüberliegenden Seite 26.
Wird nun zwischen zwei einander zugeordneten Lötfahnen 23, 24
ein Bauteil in SMD-Technik aufgebracht und angelötet, so
liegt dieses Bauteil über der Oberseite 25 des Scheibenteils
17b. An genau dieser Stelle sind aber nun auch die Ausnehmun
gen 20 in der darüber anzuordnenden Scheibe 17a ausgebildet,
was durch Vergleich der Fig. 4 und 6 erkannt werden kann.
Die Bauteile liegen dann nach ihrer Montage also in den
Ausnehmungen 20, so daß die Scheiben 17a, 17b zusammengesetzt
werden können und ihre einander zugewandten Flächen mit den
Metallisierungen 19 dicht aneinander anliegen.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht des in Fig. 3 oberen Scheibenteils
17a von unten. Auch hier sind Durchtrittsöffnungen 27 für die
Kontaktstifte angeordnet, die gegenüber den Löchern 21 des
unteren Scheibenteils 17b ausgerichtet sind. Eine Kontaktie
rung braucht hier nicht vorgesehen zu sein, da die Kontaktie
rung an den Löchern 21 des anderen Scheibenteils 17b erfolgt.
Fig. 7 zeigt die Ansicht der Unterseite 26 des unteren
Scheibenteils 17b der Fig. 4. Hier münden die Löcher 21 mit
ihrer Durchkontaktierung 22 in einer Metallisierung 28 der
Flachseite des Scheibenteils 17b. Die Metallisierung ist hier
bis nahe an die Durchkontaktierungen 22 der Löcher 21 heran
geführt.
Die Steckbuchse der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 7
wird so hergestellt, daß zunächst die Leiterplattenscheiben
teile 17a und 17b hergestellt, gebohrt und mit der Metalli
sierung versehen werden. Anschließend werden auf die Obersei
te des Scheibenteils 17b, siehe Fig. 4, die elektronischen
Bauteile, beispielsweise die Kondensatoren, in SMD-Bauweise
aufgebracht und verlötet.
Anschließend werden die beiden Scheibenteile 17a, 17b aufein
andergelegt und miteinander verbunden, entweder durch eine
Verlötung oder auch durch eine Verklebung. Damit ist ein
Bauteil geschaffen, das ähnlich aufgebaut ist wie der Iso
lierkörper bei den herkömmlichen Steckbuchsen. In dieses
Bauteil können nun die Metallteile, die einerseits die
Anschlußelemente 8 und andererseits die Einzelstecker bzw.
Einzelbuchsen bilden, eingepreßt werden, indem sie in die
Löcher 27 und 21 eingesetzt und eingepreßt werden. Anschlie
ßend kann die Anordnung in das Gehäuse eingesetzt und dieses
verschlossen werden.
Fig. 8 bis 10 zeigen eine weitere Ausführungsform, die der
Ausführungsform nach Fig. 3 bis 7 ähnlich ist. Wiederum
handelt es sich um ein Leiterplattenelement, das innerhalb
des Gehäuses angebracht wird, und das diesmal aus drei
Scheibenteilen besteht, die mit ihren metallisierten Trenn
flächen aufeinandergelegt und miteinander verbunden werden.
Die Fig. 8, 9 und 10 zeigt nur das mittlere Bauteil, das für
jeden Kontaktstift eine Durchgangsbohrung und unmittelbar
neben dieser Durchgangsbohrung eine zweite durchkontaktierte
Bohrung für ein elektronisches Schaltungselement, also
beispielsweise den erwähnten Kondensator aufweist. Die
Kondensatoren werden mit Hilfe von Lötpaste in den parallelen
Bohrungen verlötet, wobei sie auf der in Fig. 8 zu sehenden
ersten Flachseite des Scheibenelements mit den durchkontak
tierten Löchern verbunden werden, während sie auf der gegen
überliegenden in Fig. 10 zu sehenden Flachseite mit der
Metallisierung verlötet werden.
Die der in Fig. 10 zu sehenden Unterseite der mittleren
Scheibe entsprechende Oberseite der dritten Scheibe enthält
dann praktisch eine durchgehende Metallisierung, die bis an
die durchkontaktierten Löcher heranreicht, hat also ein
Aussehen ähnlich wie die Metallisierung 28 in Fig. 7.
Claims (14)
1. Steckbuchse für ein elektronisches Gerät mit
- 1.1 einem metallischen Gehäuse (3), das
- 1.1.1 auf zwei Längsseiten offen ist,
- 1.2 einer Vielzahl von Steckerstiften und/oder Einzelbuchsen, die
- 1.2.1 durch eine der offenen Längsseiten des Gehäu ses (3) von außen her zugänglich sind,
- 1.3 einer Vielzahl von aus einer anderen Längssei te herausgeführten Anschlußelementen (8), die
- 1.3.1 mit den Steckerstiften bzw. den Einzelbuchsen leitend verbunden sind bzw. eine Verlängerung von diesen bilden,
- 1.4 einer Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Gehäuses (3) an dem elektronischen Gerät, sowie mit
- 1.5 einem Leiterplattenelement (7, 17), das
- 1.5.1 mechanisch und elektrisch mit dem metallischen Gehäuse (3) verbunden ist und
- 1.5.2 mindestens ein Schaltungselement aufweist, das
- 1.5.3 mit einem Steckerstift bzw. einer Einzelbuchse elektrisch verbunden ist.
2. Steckbuchse nach Anspruch 1, bei der das Leiterplatten
element (7, 17) einen metallisierten Bereich (10, 18,
28) aufweist, der mit dem Gehäuse (1) in elektrischem
Kontakt steht.
3. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder 2, bei der das elektro
nische Schaltungselement zwischen dem Steckerstift bzw.
der Einzelbuchse und einem mit dem Gehäuse (3) elek
trisch verbundenen Teil geschaltet ist, insbesondere dem
metallisierten Bereich (10, 18, 28) des Leiterplatten
elements (7, 17).
4. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Leiterplattenelement (7, 17) eine der Zahl der
Stifte bzw. Einzelbuchsen entsprechende Zahl von minde
stens teilweise durchkontaktierten Bohrungen (21, 27)
aufweist, durch die die Stifte hindurchgepreßt sind,
wobei das Schaltungselement mit der Durchkontaktierung
(22) verbunden ist.
5. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Schaltungselement in SMD-Technik auf Lötpads des
Leiterplattenelements (7, 17) aufgebracht ist.
6. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Leiterplattenelement (7, 17) außerhalb des
Gehäuses (3) angeordnet ist und mit einer mindestens in
ihrem Randbereich metallisierten Flachseite an dem
Gehäuse (3) anliegt.
7. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Gehäuse (3) Kontakttürme (5) aufweist, die in
Bohrungen einer Leiterplatte (2) des elektronischen
Geräts einpreßbar sind, wobei gegebenenfalls das Leiter
plattenelement (7) zwischen diese Leiterplatte (2) des
elektronischen Geräts und dem Gehäuse (3) angeordnet
wird.
8. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Leiterplattenelement (7, 17) mindestens eine
Ausnehmung (20) aufweist, in der das elektronische
Schaltungselement untergebracht wird.
9. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, 7 und 8,
bei der das Leiterplattenelement (17) innerhalb des
Gehäuses (3) angeordnet ist.
10. Steckbuchse nach Anspruch 9, bei der das Leiterplatten
element (17) mit seiner Randkante mit dem Gehäuse (3)
verbunden, insbesondere gegen dieses verpreßt ist.
11. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Leiterplattenelement (17) aus zwei Scheiben
(17a, 17b) mit übereinstimmenden Durchgangslöchern (21,
27) aufgebaut ist und das elektronische Schaltungsele
ment im Bereich der Trennfläche zwischen den beiden
Scheibenteilen (17a, 17b) angeordnet wird.
12. Steckbuchse nach Anspruch 11, bei der im Bereich der
Trennfläche zwischen den beiden Scheibenteilen (17a,
17b) ein Hohlraum, eine Aussparung (20) o. dgl. zur
Unterbringung des Schaltungselements ausgebildet ist.
13. Steckbuchse nach Anspruch 12, bei der der Hohlraum in
einer dritten Scheibe angeordnet ist, die zwischen den
beiden anderen Scheiben eingesetzt wird.
14. Steckbuchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das elektronische Schaltungselement Teil eines HF-
Filters ist, insbesondere ein Kondensator.
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| DE1996117664 DE19617664A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Steckbuchse für ein elektronisches Gerät |
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| DE (1) | DE19617664A1 (de) |
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