DE19616195A1 - Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Zündvorrichtung für einen VerbrennungsmotorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündvorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit einem Hauptschalter zur intermittieren
den Zufuhr von Primärstrom zu einer Zündspule, der in einem
Isoliergehäuse enthalten und darin durch in das Isoliergehäuse
eingegossenes, isolierendes Harzmaterial befestigt ist.
Eine herkömmliche Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor
ist in Fig. 6 in einem Teilquerschnitt, in Fig. 7 in einer
perspektivischen Ansicht eines Isoliergehäuses für die Vor
richtung und in Fig. 8 als elektrisches Schaltdiagramm darge
stellt. In den Zeichnungen ist ein nicht dargestelltes Loch in
der Mitte am Boden des Aufnahmeteils 1a eines Isoliergehäuses
l aus synthetischem Harz bestimmt. Dieses Loch ist im mittle
ren Abschnitt durchsetzt von einem ersten E-förmigen Eisenkern
2 einer Zündspule. Im Abstand von diesem ersten E-förmigen Ei
senkern 2 ist ein zweiter E-förmiger Eisenkern 3 der Zündspule
angeordnet. Um den mittleren Abschnitt des ersten E-förmigen
Eisenkerns 2 und den mittleren Abschnitt des zweiten E-förmi
gen Eisenkerns 3 im Abstand vom ersten E-förmigen Eisenkern
und diesem gegenüberliegend ist eine Primärspule 4 gewickelt.
Um den Außenumfang der Primärspule ist eine Sekundärspule 5
gewickelt.
In einem vom Aufnahmeteil 1a vorstehenden Hilfsaufnahmeteil
1c ist ein Hauptschalter 6 aufgenommen. Zu diesem Hauptschal
ter 6 gehört ein schalenförmiges Kühlblech 7 aus Kupfer, eine
Schaltvorrichtung 8, bei der es sich um einen im Kühlblech 7
aufgenommenen Leistungstransistor handelt, eine integrierte
Hybridschaltung (Hybride IC) 9 zum Treiben und Steuern der
Schaltvorrichtung 8, ein elektrischer Drahtleiter 10, der die
Schaltvorrichtung 8 mit der integrierten Hybridschaltung 9
verbindet, ein Drahtleiter 11, der an seinem einen Ende mit
der integrierten Hybridschaltung 9 verbunden ist, sowie ein in
das Kühlblech 7 gefülltes Silikongel 12, welches die aus der
Schaltvorrichtung 8 und der integrierten Hybridschaltung 9 zu
sammengesetzte Schalteinheit schützt.
Das Isoliergehäuse 1 hat einen Halteteil 1d für eine Hochspan
nungsklemme, wie die Hochspannungseinheit einer hier nicht ge
zeigten Zündspule und einen Halteteil 1e für eine Niederspan
nungsanschlußeinheit. Die Niederspannungsanschlußeinheit weist
einen VB-Anschluß 13a zum Verbinden der Primärspule mit der
Batterie eines Automobils, einen Zündsignal-Eingangsanschluß
13b, über den ein Zündsignal von einer hier nicht gezeigten
Steuereinheit dem Hauptschalter 6 aufgedrückt wird, sowie
einen Erdungsanschluß 13c auf.
In der Zündvorrichtung für den Verbrennungsmotor, die den vor
stehend beschriebenen Aufbau hat, wird der Hauptschalter 6 mit
dem Kühlblech 7, in welches das Silikongel 12 gefüllt wird, in
den Hilfsaufnahmeteil 1c eingebracht und dann das äußerste
Ende des Drahtleiters 11 mit den Anschlüssen 13b, 13c verbun
den, und der Hauptschalter 6 wird über den Drahtleiter 15 an
die Primärspule 4 angeschlossen. Anschließend wird der Aufnah
meteil 1a und der Hilfsaufnahmeteil 1c des Isoliergehäuses 1
mit einem elektrisch isolierenden Harz 14 gefüllt und das Iso
lierharz 14 gehärtet, um den Hauptschalter 6 im Isoliergehäuse
1 zu fixieren.
Bei dieser Anordnung wird der der Primärspule 4 der Zündspule
zufließende Primärstrom über den Hauptschalter 6 in Abhängig
keit von einem vom Zündsignal-Eingangsanschluß 13b eingegebe
nen Zündsignal gesteuert. An der Sekundärspule 5 der Zündspule
wird in Abhängigkeit von dem zur Primärspule 4 fließenden Pri
märstrom eine Hochspannung erzeugt, die über den Hochspan
nungsanschluß einem hier nicht gezeigten Verteiler zugeleitet
wird.
In der herkömmlichen Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmo
tor expandiert und kontrahiert das Isolierharz 14 wiederholt
durch die Wärmeeinwirkung, die durch den intermittierenden Be
trieb des Hauptschalters 6 in der Sekundärspule 5 und der
Schaltvorrichtung 8 erzeugt wird. Hierdurch wird auf die
Drahtleiter 11 und 15 Spannung ausgeübt. Infolgedessen blät
tert zum Beispiel der verbundene Abschnitt 11a des Drahtlei
ters 11 von der integrierten Hybridschaltung 9 ab, und das
ruft Probleme hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Wär
meschockeinflüsse hervor.
Eine weitere Schwierigkeit besteht bei der Arbeit des Zusam
mensetzens des Hauptschalters 6 mit dem Isoliergehäuse 1 oder
dem Anschluß des Drahtleiters 11. Dabei kann der Drahtleiter
11 Belastungen, wie Spannung ausgesetzt werden, so daß der
verbundene Abschnitt 11a des Drahtleiters 11 sich von der in
tegrierten Hybridschaltung 9 löst und die Funktionszuverläs
sigkeit verlorengeht.
Ferner besteht die Schwierigkeit, daß beim Eingießen des Iso
lierharzes 14 in das Isoliergehäuse 1 unter Vakuum die im Si
likongel 12 enthaltene Luft sich in das Isolierharz 14 bewegt
und darin Hohlräume bildet, wodurch die Isolierleistung des
isolierenden Harzes 14 verschlechtert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Überwindung der vor stehen
den Probleme eine Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor
zu schaffen, bei der die Wärmebeständigkeitseigenschaft der
Drahtleiter ebenso wie die Funktionszuverlässigkeit und auch
die Isolierleistung verbessert ist.
Zu der Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß der
Erfindung gehört: ein elektrisch isolierendes Gehäuse; eine
innerhalb des Isoliergehäuses angeordnete Zündspule; ein
Hauptschalter, der innerhalb des Isoliergehäuses angeordnet
ist und eine Schalteinheit aufweist, mittels der der Zündspule
ein Primärstrom intermittierend zugeführt wird, wobei über der
Schalteinheit ein Gel so angeordnet ist, daß es die Schaltein
heit und mindestens einen elektrischen Drahtleiter überdeckt,
dessen eines Ende mit der Schalteinheit verbunden ist, während
das andere Ende aus dem Hauptschalter nach außen führt; und
ein elektrisch isolierendes Harz, welches innerhalb des Iso
liergehäuses angeordnet ist und die Zündspule sowie den Haupt
schalter innerhalb des Isoliergehäuses stützt und bedeckt. Der
elektrische Drahtleiter hat dabei einen flexiblen- gebogenen
Abschnitt, der innerhalb des Gels liegt und auf den elektri
schen Drahtleiter einwirkende Spannungen absorbiert.
Ferner weist eine Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor
folgendes auf: ein elektrisch isolierendes Gehäuse; eine in
nerhalb des Isoliergehäuses angeordnete Zündspule; einen in
nerhalb des Isoliergehäuses angeordneten Hauptschalter, der
eine Schalteinheit aufweist, mittels der der Zündspule inter
mittierend ein Primärstrom zugeleitet wird, ein Kühlblech,
welches die Schalteinheit stützt, ein im Kühlblech über der
Schalteinheit angeordnetes Gel, welches die Schalteinheit ab
deckt, einen elektrischen Drahtleiter, der an einem Ende mit
der Schalteinheit verbunden ist, während sich sein anderes
Ende aus dem Hauptschalter nach außen erstreckt, sowie ein
elektrisch isolierendes Stützelement, welches am Kühlblech be
festigt ist und den Drahtleiter abstützt; sowie ein elektrisch
isolierendes Harz, welches in dem Isoliergehäuse angeordnet
ist und die Zündspule sowie den Hauptschalter innerhalb des
Isoliergehäuses stützt und bedeckt.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Ein
zelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungsbei
spiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine teilweise weggeschnittene Stirnansicht eines
Ausführungsbeispiels einer Zündvorrichtung für einen
Verbrennungsmotor gemäß der Erfindung;
Fig. 2-5 entsprechende Ansichten weiterer Ausführungsbeispiele
von Zündvorrichtungen gemäß der Erfindung;
Fig. 6 eine teilweise weggeschnittene Stirnansicht einer
herkömmlichen Zündvorrichtung für einen Verbrennungs
motor;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Isoliergehäuses
für die in Fig. 6 gezeigte Vorrichtung; und
Fig. 8 ein elektrisches Schaltdiagramm für die bekannte
Zündvorrichtung.
Unter Hinweis auf die Zeichnungen sollen verschiedene Ausfüh
rungsbeispiele der Erfindung beschrieben werden, wobei in Fig.
1 und den weiteren Figuren für entsprechende oder die gleichen
Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet sind wie in Fig. 6
bis 8, ohne daß die Beschreibung wiederholt wird.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Zündvorrichtung für einen Verbren
nungsmotor hat ein Drahtleiter 21, der mit einem Ende an die
integrierte Hybridschaltung 9 als Steuerelement angeschlossen
ist, während das andere Ende mit dem Zündsignal-Eingangsan
schluß 13b verbunden ist, einen gebogenen Abschnitt 21a in dem
Silikongel 12.
Selbst wenn das Isolierharz 14 durch die Wärmeeinwirkung der
Sekundärspule 5 und der Schaltvorrichtung 8 sich dehnt und zu
sammenzieht und dadurch Spannung am Drahtleiter 21 entsteht,
wird diese Spannung vom gebogenen Abschnitt 21a absorbiert und
gelangt nicht bis zum verbundenen Abschnitt 21b des Drahtlei
ters 21.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zündvor
richtung gemäß der Erfindung gezeigt, bei der das Kühlblech 7
mit einer Platte 22 als Lagebestimmungsmittel abgedeckt ist,
die den gebogenen Abschnitt 21b in seiner Lage im Silikongel
12 festlegt. Die Platte 22 hat ein Loch 22a, durch welches
sich der den gebogenen Abschnitt 21a aufweisende Drahtleiter
21 erstreckt, einen Vorsprung 22b, der der Lagebestimmung des
gebogenen Abschnitts 21a dient, sowie ein Gelfenster 22c,
durch welches das Silikongel 12 eingefüllt ist.
Wenn das Kühlblech mit Silikongel 12 gefüllt werden soll, wird
die Platte 22 am Kühlblech 7 so angebracht, daß der gebogene
Abschnitt 21a nach dem Einfüllen des Silikongels 12 durch das
Gelfenster 22c gleichfalls im Kühlblech 7 mit Hilfe des Vor
sprungs 22b gesichert und im Silikongel 12 fest eingegraben
ist. Deshalb sitzt der gebogene Abschnitt 21a mit Sicherheit
fest im Gel 12 und nicht im Isolierharz 14. Selbst wenn also
im Drahtleiter 21 durch das Dehnen und Zusammenziehen des Iso
lierharzes 14 Spannung erzeugt wird, kann diese mit Sicherheit
vom gebogenen Abschnitt 21a im Silikongel 12 absorbiert werden
und wirkt nicht auf den verbundenen Abschnitt 21b des Draht
leiters 21.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zündvor
richtung gemäß der Erfindung gezeigt, bei dem auf dem Silikon
gel 12, in welchem der gebogene Abschnitt 21a des Drahtleiters
21 eingebettet ist, eine starre Harzabdeckung 23 angeordnet
ist. Dabei ist die Harzabdeckung 23 so ausgelegt, daß ein
Harz, beispielsweise ein Epoxyharz oder dergleichen, welches
gute, innige Berührung mit dem Drahtleiter 21 und dem Kühlblech
7 aufnimmt und sich daran hermetisch befestigt, auf das Sili
kongel 12 gefüllt und ausgehärtet wird, um das Gel 12 dicht
abzudecken.
Bei diesem Ausführungsbeispiel steht der Drahtleiter 21 des
Hauptschalters 6 in inniger Berührung mit der Harzabdeckung 23
und ist daran befestigt, wenn der Hauptschalter 6 in dem
Hilfsaufnahmeteil 1c aufgenommen wird (siehe Fig. 7). Selbst
wenn der Drahtleiter 21 also Spannungen ausgesetzt wird bei
der Befestigung des äußersten Endes des Drahtleiters 21 am
Zündsignal-Eingangsanschluß 13b, wird diese Spannung nicht auf
den gebogenen Abschnitt 21b des Drahtleiters 21 übertragen,
weil der Drahtleiter 21 durch die Harzabdeckung 23 fixiert
ist.
Da der gebogene Abschnitt 21a im Silikongel 12 eingebettet
ist, wird ferner selbst für den Fall, daß das Isolierharz 14
und die Harzabdeckung 23, die das gleiche Material sein oder
ähnliche Wärmedehnungskoeffizienten haben können, durch die
von der Sekundärspule 5 und der Schaltvorrichtung 8 erzeugte
Wärmewirkung expandiert und kontrahiert und deshalb im
Drahtleiter 21 Spannung entsteht, diese Spannung vom gebogenen
Abschnitt 21a im Silikongel 12 absorbiert und nicht auf den
verbundenen Abschnitt 21b des Drahtleiters 21 übertragen.
Da außerdem das Silikongel 12 mit der Harzabdeckung 23 bedeckt
ist, ist im Silikongel 12 verbleibende Luft auf das Kühlblech
7 eingegrenzt. Wenn also das Isolierharz 14 unter Vakuum in
ein Isoliergehäuse 1 gegossen wird, kommt es nicht zu der Er
scheinung, daß im Silikongel 12 verbliebene Luft sich in das
Isolierharz 12 bewegt und dort Hohlräume bildet, worunter die
elektrische Isolierleistung leiden würde.
Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel einer Zündvorrichtung ge
mäß Fig. 4 ist ein isolierendes Stützelement 24 an einer Seite
des Kühlblechs 7 angeordnet. Durch das isolierende Stützele
ment 24 erstreckt sich ein erster Drahtabschnitt 26a, der am
Stützelement befestigt ist und einen Teil eines Gefäßes zusam
men mit dem Kühlblech 7 bildet. Der Zündsignal-Eingangsan
schluß 13b ist mit einem Ende des ersten Drahtabschnitts 26a
verbunden. Das andere Ende des ersten Drahtabschnitts 26a ist
mit dem äußersten Ende eines zweiten Drahtabschnitts 26b im
Silikongel 12 verbunden. Das Basisende des zweiten Drahtab
schnitts 26b ist an einem verbundenen Abschnitt 26c an die
integrierte Hybridschaltung 9 als Steuereinheit angeschlossen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Hauptschalter 6 mit
dem isolierenden Stützelement 24, an dem der erste Drahtab
schnitt 26a befestigt ist, in einem Hilfsaufnahmeteil 1c un
tergebracht, und dann wird der erste Drahtabschnitt 26a mit
dem Zündsignal-Eingangsanschluß 13b verbunden. Selbst wenn
also beim Zusammenbau und bei der Verdrahtung des Hauptschal
ters 6 auf den ersten Drahtabschnitt 26a Belastungen wirken,
werden diese vom isolierenden Stützelement 24 aufgenommen und
nicht an den zweiten Drahtabschnitt 26b übertragen. Der zweite
Drahtabschnitt 26b löst sich also am verbundenen Abschnitt 26c
nicht ab.
Auch wenn im Betrieb Belastungen, beispielsweise Spannung oder
dergleichen auf den ersten Drahtabschnitt 26a einwirken, weil
sich das Isolierharz 14 durch den Wärmeeinfluß von Seiten der
Sekundärspule 5 und der Schaltvorrichtung 8 dehnt und zusam
menzieht, werden diese Beanspruchungen auch von dem isolieren
den Stützelement 24 aufgenommen und nicht an den zweiten
Drahtabschnitt 26b übertragen. Da der zweite Drahtabschnitt
26b im Silikongel 12 angeordnet ist und die Expansions- und
Kontraktionswirkung des Isolierharzes 14 nicht bis zu ihm ge
lange, löst sich außerdem der zweite Drahtabschnitt 26b nicht
von der integrierten Hybridschaltung 9 am verbundenen Ab
schnitt 26c.
Das in Fig. 5 gezeigte weitere Ausführungsbeispiel unterschei
det sich von dem in Fig. 4 dargestellten insofern, als der
Verbindungsabschnitt 26d, dort wo der erste Drahtabschnitt 26a
mit dem zweiten Drahtabschnitt 26b verbunden ist, im Isolier
harz 14 außerhalb des Silikongels 12 angeordnet ist und daß
der gebogene Abschnitt 26e des zweiten Drahtabschnitts 26b
sich innerhalb des Silikongels 12 befindet.
Bei dem vorstehend erläuterten, vierten Ausführungsbeispiel er
gibt sich der Vorteil, daß der zweite Drahtabschnitt 26b die
Auswirkung der Dehnung und des Zusammenziehens des Isolier
harzes 14 nicht spürt, weil der Verbindungsabschnitt 26d, wo
der erste Drahtabschnitt 26a mit dem zweiten Drahtabschnitt
26b verbunden ist, innerhalb des Silikongels 12 angeordnet
ist. Allerdings muß bei dem vierten Ausführungsbeispiel ein
Gefäß mit dem Silikongel 12 gefüllt werden, nachdem der erste
Drahtabschnitt 26a am zweiten Drahtabschnitt 26b angelötet
wurde. Folglich ist zu befürchten, daß die Schaltvorrichtung 8
und die integrierte Hybridschaltung 9 als Steuerelement durch
Lotstaub beeinträchtigt werden können, der beim Löten ent
steht.
Da hingegen beim Ausführungsbeispiel 5 der Verbindungsab
schnitt 26d außerhalb des Silikongels 12 liegt, kann der erste
Drahtabschnitt 26a mit dem zweiten Drahtabschnitt 26b verlötet
werden, nachdem ein Gefäß mit dem Silikongel 12 gefüllt wurde.
Folglich kann die Schaltvorrichtung 8 und die integrierte Hy
bridschaltung 9 vor bei Lötarbeiten entstehendem Lotstaub ge
schützt werden.
Wenn das Isolierharz 14 durch den von der Sekundärspule 5 und
der Schaltvorrichtung 8 erzeugten Wärmeeinfluß expandiert und
kontrahiert und infolgedessen im zweiten Drahtabschnitt 26b
Spannung erzeugt wird, kann diese Spannung vom gebogenen Ab
schnitt 26e innerhalb des Silikongels 12 absorbiert werden, so
daß sich der zweite Drahtabschnitt 26b am verbundenen Ab
schnitt 26c nicht von der integrierten Hybridschaltung 9 lösen
kann.
Auch wenn die Erfindung hier im Zusammenhang mit Drahtleitern
21 (Fig. 1 bis 3), 26a und 26b (Fig. 4 und 5) zur Verbindung
des Hauptschalters 6 mit dem Zündsignal-Eingangsanschluß 13b
(siehe Fig. 8) beschrieben wurde, erübrigt es sich eigentlich
darauf hinzuweisen, daß die Erfindung auch auf den Drahtleiter
11 (siehe Fig. 8) zum Verbinden des Hauptschalters 6 mit dem
Erdungsanschluß 13c (siehe Fig. 8) und auf den Drahtleiter 15
(siehe Fig. 8) zum Verbinden des Hauptschalters 6 mit der Pri
märspule 4 (siehe Fig. 8) anwendbar ist.
Claims (11)
1. Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor, gekennzeich
net durch
- - ein elektrisch isolierendes Gehäuse (1);
- - eine innerhalb des Isoliergehäuses angeordnete Zündspule (4/5);
- - einen innerhalb des Isoliergehäuses angeordneten Haupt schalter (6), der eine Schaltvorrichtung (8) aufweist, mittels der der Zündspule ein Primärstrom intermittierend zugeführt wird, ein über der Schaltvorrichtung angeordnetes Gel (12), welches die Schaltvorrichtung und mindestens einen elektri schen Drahtleiter (21) bedeckt, der an einem Ende an die Schaltvorrichtung angeschlossen ist und dessen anderes Ende sich aus dem Hauptschalter nach außen erstreckt, und
- - ein in dem Isoliergehäuse angeordnetes, elektrisch iso lierendes Harz (14), welches die Zündspule und den Hauptschal ter innerhalb des Isoliergehäuses stützt und bedeckt;
- - wobei der elektrische Drahtleiter (21) einen flexiblen, gebogenen Abschnitt (21a) hat, der innerhalb des Gels (12) an geordnet ist und Spannungsfilm elektrischen Drahtleiter absor biert.
2. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptschalter (6) ferner ein Kühlblech (7) aufweist,
an dem die Schaltvorrichtung (8) befestigt ist.
3. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kühlblech (7) schalenförmig gestaltet ist.
4. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptschalter (6) eine am Kühlblech befestigte, elek
trisch isolierende Lagebestimmungseinrichtung aufweist, die
die Lage des gebogenen Abschnitts (21a) des elektrischen
Drahtleiters (21) innerhalb des Gels bestimmt.
5. Zündvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kühlblech (7) schalenförmig gestaltet ist und daß die
Lagebestimmungseinrichtung eine am Kühlblech befestigte Platte
(22) aufweist, die das Gel innerhalb des Kühlblechs mindestens
teilweise abdeckt, wobei sich der Drahtleiter durch die Platte
erstreckt, die mit dem gebogenen Abschnitt des Drahtleiters in
Eingriff steht.
6. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Kühlblech (7) und dem Drahtleiter eine starre
Harzabdeckung (23) dicht befestigt ist, die das Gel innerhalb
des Kühlblechs hermetisch abdeckt.
7. Zündvorrichtung für einen Verbrennungsmotor, gekennzeich
net durch:
- - ein elektrisch isolierendes Gehäuse (1);
- - eine innerhalb des Isoliergehäuses angeordnete Zündspule (4/5);
- - einen innerhalb des Isoliergehäuses angeordneten Haupt schalter (6), der eine Schaltvorrichtung (8) aufweist, mittels der der Zündspule ein Primärstrom intermittierend zugeführt wird, ein Kühlblech (7), welches die Schaltvorrichtung ab stützt, ein Gel (12), welches auf dem Kühlblech über der Schaltvorrichtung so angeordnet ist, daß es die Schaltvorrich tung bedeckt, einen elektrischen Drahtleiter, der an einem Ende mit der Schaltvorrichtung verbunden ist und dessen an deres Ende sich aus dem Hauptschalter nach außen erstreckt, und ein am Kühlblech befestigtes und den Drahtleiter stützen des elektrisch isolierendes Stützelement; und
- - ein elektrisch isolierendes Harz (14), welches innerhalb des Isoliergehäuses angeordnet ist und die Zündspule sowie den Hauptschalter (6) innerhalb des Isoliergehäuses stützt und be deckt.
8. Zündvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Drahtleiter einen ersten Drahtabschnitt
(26a) hat, der an dem isolierenden Stützelement (24) befestigt
ist und mit einem Ende in das Gel (12) ragt, während das an
dere Ende aus dem Gel nach außen führt, und einen zweiten
Drahtabschnitt (26b), der an einem Ende mit der Schaltvorrich
tung (8) und am anderen Ende mit dem einen Ende des ersten
Drahtabschnitts verbunden ist.
9. Zündvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Drahtleiter ferner einen Anschlußabschnitt
hat, der an einem Ende mit dem anderen Ende des ersten Draht
abschnitts verbunden ist und dessen anderes Ende sich durch
das Isoliergehäuse nach außen erstreckt für einen externen An
schluß.
10. Zündvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Drahtabschnitt (26b) des Drahtleiters einen
flexiblen gebogenen Abschnitt hat, der innerhalb des Gels an
geordnet ist und Spannungen im elektrischen Drahtleiter absor
biert.
11. Zündvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und zweite Drahtabschnitt des Drahtleiters an
einer Stelle außerhalb des Gels miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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ID=14228385
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| JP (1) | JP3650162B2 (de) |
| CN (1) | CN1044146C (de) |
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