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DE19616580A1 - Mit kräftefreier Einsteuerung arbeitender Verbinder mit Schleifwirkung - Google Patents

Mit kräftefreier Einsteuerung arbeitender Verbinder mit Schleifwirkung

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Publication number
DE19616580A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connector
control surface
contact
surface section
housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19616580A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Josef Alois Kourimsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Whitaker LLC
Original Assignee
Whitaker LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Whitaker LLC filed Critical Whitaker LLC
Publication of DE19616580A1 publication Critical patent/DE19616580A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/193Means for increasing contact pressure at the end of engagement of coupling part, e.g. zero insertion force or no friction
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/82Coupling devices connected with low or zero insertion force
    • H01R12/85Coupling devices connected with low or zero insertion force contact pressure producing means, contacts activated after insertion of printed circuits or like structures
    • H01R12/88Coupling devices connected with low or zero insertion force contact pressure producing means, contacts activated after insertion of printed circuits or like structures acting manually by rotating or pivoting connector housing parts

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elek­ trischen Verbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und betrifft einen Verbinder mit einem Mechanismus zum Reduzieren der Kontaktverbindungskräfte sowie zum Schaffen einer Schleifwirkung der miteinander in Ver­ bindung tretenden Kontaktflächen, insbesondere zur Verwendung mit Kontakten, die nicht mit einem nicht­ oxidierenden Material plattiert sind.
Verbinder mit kräftefreier Einsteuerung besitzen typi­ scherweise einen Mechanismus zum Vorspannen federnd nachgiebiger Kontakte eines Verbinders in Richtung von ihrer endgültigen Verbindungsposition weg, so daß kom­ plementäre Verbinder gekoppelt werden können, ohne daß miteinander in Verbindung tretende Anschlüsse Rei­ bungskräfte oder einander blockierende Kräfte aufein­ ander ausüben. Sobald die Verbinder gekoppelt sind, wird die Einrichtung zum Vorspannen der Anschlüsse voneinander weg freigegeben, und die zu verbindenden Anschlüsse werden in elektrische Verbindung miteinan­ der gebracht. Solche Verbinder werden häufig dort vor­ gesehen, wo eine große Anzahl von Anschlüssen und so­ mit eine potentiell hohe Verbindungskraft vorhanden sind oder wo es wünschenswert ist, den Kopplungsvor­ gang zu erleichtern.
Das Problem vieler herkömmlicher Systeme besteht da­ rin, daß bei Kontaktierung von Anschlüssen miteinander keine Schleifwirkung zwischen den Kontakten bzw. An­ schlüssen auftritt. Aus diesem Grund besitzen solche Verbinder mit Gold plattierte Kontakte, um die Bildung von Oxidationsschichten auf den Kontaktflächen zu ver­ hindern. Im Fall einer mit Zinn plattierten Kon­ taktfläche zum Beispiel wäre es erforderlich, eine Schleifwirkung zu haben, um die Oxidationsschicht an der Kontaktfläche wegzureiben. Oxidationsschichten besitzen typischerweise einen hohen elektrischen Widerstand und verschlechtern somit die Qualität des elektrischen Kontakts.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Verbinders mit kräftefreier Ein­ steuerung, der Anschlüsse mit Kontaktflächen aufweist, die einer Oxidation ausgesetzt werden können, wobei der Verbinder dennoch eine sichere Kontaktherstellung ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines Verbinders mit kräftefreier Einsteue­ rung, der einen Mechanismus zum Vorspannen von Kontak­ ten voneinander weg sowie zum anschließenden Verbrin­ gen derselben in elektrische Verbindung mit damit zu verbindenden Kontakten aufweist, wobei dieser Mecha­ nismus außerdem eine Schleifwirkung zwischen den mit­ einander in Verbindung tretenden Kontaktflächen erzeugt.
Zusätzlich dazu besteht ein Ziel der vorliegenden Er­ findung in der Schaffung eines kostengünstigen, abge­ dichteten Verbinders mit kräftefreier Einsteuerung zur Verwendung bei rauhen Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel bei Anwendungen in Kraftfahrzeugen.
Erreicht werden solche Ziele erfindungsgemäß durch Schaffung eines Verbinders mit einem Gehäuse und einer Vielzahl elektrischer Anschlüsse mit Kontaktflächen, die in federnd nachgiebiger Weise von ihrem endgülti­ gen Verbindungszustand weg vorspannbar sind, um ein Reiben gegen Kontaktflächen eines komplementären Ver­ binders während des Kopplungsvorgangs zu verhindern, wobei die Vorspanneinrichtung eine Steuerfläche auf­ weist, an der ein Verbindungsende des komplementären Verbinders in einer ersten, vollständig eingeführten Position angreift, wobei die Steuerfläche in eine vollständige Kopplungsposition bewegbar ist, in der die federnd nachgiebigen Kontakte für eine elektrische Verbindung mit dem komplementären Verbinder freigege­ ben werden und wobei außerdem durch dieses Angreifen die miteinander verbundenen Verbinder relativ zuein­ ander verschoben werden, so daß zwischen den mitein­ ander in Verbindung stehenden Kontaktflächen ein Schleifvorgang stattfindet.
Bei einem vorteilhaften, bevorzugten Ausführungsbei­ spiel ist das Steuerflächenelement drehbar beweglich, und die Betätigung desselben kann mittels eines dreh­ baren Hebels erfolgen, der über eine Außenfläche des Verbindergehäuses hinausragt. Ein solcher Hebel be­ sitzt vorzugsweise Flügelbereiche, die in einen Schlitz einer Außenwand des komplementären Verbinders eingreifen, wenn sich der Hebel in dem Zustand für eine kräftefreie Einsteuerung befindet, wobei die Flü­ gelbereiche in der Verbindungsposition an Schultern in der Wandung des komplementären Verbinders angreifen, um die miteinander gekoppelten Verbinder miteinander zu verriegeln. Bei einer länglichen Verbinder­ ausführungsform mit zwei Reihen von Kontakten zur Ver­ bindung mit beiden Seiten einer gedruckten Schaltungs­ platte des komplementären Verbinders läßt sich die Steuerflächeneinrichtung in vorteilhafter Weise zwi­ schen den Kontaktreihen positionieren. Zum Abdichten des Verbinders ist die drehbare Steuerflächenein­ richtung vorzugsweise in Halterungen positioniert, die mit O-Ring-Dichtungen versehen ist.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels noch näher er­ läutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Anschlußaufnahmeendes eines Verbinders gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 2-2 der Fig. 1, wobei der Verbinder mit Anschlüssen bestückt ist und mit einem kom­ plementären Verbinder gekoppelt ist;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 1, wobei der Verbinder eben­ falls mit Anschlüssen bestückt ist und mit einem komplementären Verbinder gekoppelt ist, wobei sich jedoch ein Steuerflächen­ element in einer Plattenaufnahmeposition befindet;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 5-5 der Fig. 2;
Fig. 6 eine fragmentarische Ansicht gesehen in Richtung des Pfeils 6 der Fig. 5; und
Fig. 7 und 8 Ansichten eines Anschlusses des Verbin­ ders der Fig. 1 bis 6.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 zu sehen ist, besitzt ein Verbinder 2 mit kräftefreier Ein­ steuerung ein isolierendes Gehäuse 4 sowie eine Viel­ zahl von Anschlüssen 6, 7, die in Hohlräumen 8, 9 an­ gebracht sind, welche sich von einem Anschlußauf­ nahmeende 10 zu einem Steckverbindungsende 12 durch das Gehäuse hindurcherstrecken. Der Verbinder 2 ist mit einem komplementären Verbinder 14 verbindbar, der ein Gehäuse 16 und eine gedruckte Schaltungsplatte 18 aufweist, die sich axial durch eine vordere Wand 20 des Gehäuses 16 hindurcherstreckt. Die vordere Wand 20 bildet eine Verbindungsseite 22, die bei miteinander gekoppelten Verbindern nahe der Steckverbindungsseite 12 angeordnet ist. Elektrische Anschlüsse der gedruck­ ten Schaltungsplatte 18 umfassen leitfähige Schal­ tungsbahnen, die auf beiden Seiten 24, 26 der gedruck­ ten Schaltungsplatte angeordnet sind. Das komplemen­ täre Verbindergehäuse 16 besitzt ferner eine Abdeckung 28, die sich über die Verbindungsseite 22 hinaus er­ streckt und eine Innenfläche 30 aufweist, bei der es sich um eine Dichtungsfläche handelt, die zum Zu­ sammenwirken mit einem peripheren elastomeren Dich­ tungselement 32 ausgelegt ist, das um das Gehäuse 4 des Verbinders 2 herum angebracht ist.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 und 7 bis 8 zu sehen ist, sind die elektrischen Anschlüsse 6 durch Stanzen und Formen aus Metallblechmaterial gebildet, wobei sie einen Verbindungsabschnitt 34 zur Verbindung mit einem Leitungsdraht sowie einen Kontaktabschnitt 36 zum Kontaktieren der Anschlüsse des komplementären Verbinders 14 aufweisen. Der Kontaktabschnitt 36 be­ sitzt einen im wesentlichen planaren Basisstreifen 38, der sich von dem Verbindungsabschnitt 34 zu einem Steckverbindungsende 40 erstreckt, wo der Streifen dann in umgekehrter Richtung in Form einer U-Biegung umgebogen ist, um einen federnd nachgiebigen Kontakt­ arm 42 zu bilden, der sich zu einem freien Ende 44 in der Nähe des Verbindungsabschnitts 34 erstreckt. Der federnd nachgiebige Kontaktarm 42 besitzt eine nach außen vorstehende Kontaktfläche 46 sowie eine Steu­ erfläche 48 zwischen der Kontaktfläche und dem freien Ende 44 zum Angreifen an einem Steuerflächenelement, um den Arm 42 nach innen in Richtung auf den Basis­ streifen 38 vorzuspannen. An dem freien Ende 44 ist eine nach innen gebogene Zunge 50 zum Anstoßen an dem Basisstreifen 38 vorhanden, um dadurch die nach innen gehende Vorspannung des Kontaktarms 42 zu begrenzen, so daß eine Überbeanspruchung desselben verhindert ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Reihen der An­ schlüsse 6 in einer Spiegelbildanordnung angebracht, um an beiden Seiten der gedruckten Schaltungsplatte 18 vorhandene Anschlüsse zu kontaktieren. Jeder der An­ schlüsse 6 besitzt ein ringförmiges elastomeres Dich­ tungselement 52, das an dessen Verbindungsende an die­ sem montiert ist, um eine Dichtung zwischen dem leit­ fähigen Draht und den Anschlußaufnahmehohlräumen 8 zu schaffen.
Der Anschluß 7 besitzt eine geringfügig andere Konfi­ guration als der Anschluß 6, indem er zwei Kontaktab­ schnitte 36 in spiegelbildlicher Anordnung zum Kontak­ tieren jeder Seite der gedruckten Schaltungsplatte 18 aufweist, wobei diese in integraler Weise mit einem einzigen Verbindungsabschnitt 34 verbunden sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Der Anschluß 7 schafft somit die doppelte elektrische Verbindung mit der ge­ druckten Schaltungsplatte und kann aus diesem Grund für höhere Stromanforderungen als denen des An­ schlusses 6 verwendet werden.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 zu sehen ist, besitzt der Verbinder 2 ferner einen Steu­ erflächenmechanismus 60, der zentral zwischen den bei­ den Reihen der Kontaktabschnitte 36 in der Nähe der Anschlußsteuerfläche 48 positioniert ist. Der Steu­ erflächenmechanismus 60 beinhaltet einen Steuer­ flächenabschnitt 62, der an jedem Ende 64, 66 in Hohl­ räumen 68 bzw. 70 schwenkbar gehaltert ist, die sich durch einander gegenüberliegende, in Längsrichtung verlaufende Enden 72 bzw. 74 des Gehäuses 4 hindurch­ erstrecken. Um den Hohlraum 70 herum ausgebildete Nu­ ten 76 tragen Elastomere O-Ring-Dichtungen 78, die eine Dichtung zwischen dem Gehäuse 4 und dem Steu­ erflächenmechanismus 60 herstellen. Von einer der Hal­ terungen 64 erstreckt sich ein Hebel 80 weg, um den Steuerflächenmechanismus 60 von Hand zu verschwenken.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 6 zu sehen ist, er­ strecken sich Flügelelemente 82 in entgegengesetzten Richtungen von beiden Seiten des Halterungsbereichs 64 weg, wobei die Flügelelemente außerhalb des Gehäuses 4 positioniert sind und sich über den Durchmesser des Halterungshohlraums 68 hinaus erstrecken. Die Ab­ deckung 28 des komplementären Verbindergehäuses 26 besitzt einen Ausschnitt 84, durch den hindurch der Steuerflächenmechanismus-Halterungsbereich 64 und die Flügelelemente 82 aufgenommen werden. Der Ausschnitt 84 erstreckt sich zu einem Mündungsbereich 86 an einem Ende 87 der Abdeckung 28. Der Mündungsbereich 86 be­ sitzt eine Breite, die geringer ist als die sich zwi­ schen gegenüberliegenden Enden 85 der Flügelelemente 88 erstreckende Breite, so daß in der vollständig ver­ riegelten Position, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, die Verbinder aufgrund der Anlage der Flügelelemente 82 an dem Abdeckungs-Verbindungsende 87 nicht gekoppelt wer­ den können.
Im verbundenen Zustand, wie er in Fig. 6 gezeigt ist, ist der Hebelhandgriff 80 in bezug auf Fig. 6 in der vertikalen Position durch einen federnd nachgiebigen Verriegelungsvorsprung 89 festgehalten, der in inte­ graler Weise an den komplementären Verbinder 14 ange­ formt ist. Feine Verdrehung des Steuerflächen­ mechanismus 60 im Gegenuhrzeigersinn ist durch das Anliegen der Flügelelemente 82 an Schultern 88, 90 des Ausschnitts 84 verhindert. Eine Bewegung im Uhrzeiger­ sinn wird durch den Verriegelungsvorsprung 89 verhin­ dert bzw. gehemmt.
Im Vorverbindungszustand wird der Hebelhandgriff 80 um 90° im Uhrzeigersinn verschwenkt, wie dies durch die unterbrochene Linie 80′ in Fig. 6 gezeigt ist. Die Flügelelemente 82′ befinden sich in einer vertikalen Position und können somit durch die Mündung 86 des Ausschnitts 84 hindurchtreten, so daß die Verbinder 2, 14 miteinander gekoppelt werden können.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist der Steuerflächenab­ schnitt 62 im Verbindungszustand dargestellt. Der Steuerflächenabschnitt 62 besitzt eine längliche Ge­ stalt, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel im wesentlichen ellipsenförmig ist, so daß sich im Ver­ bindungszustand die lange Achse in axialer Richtung bzw. Verbinder-Kopplungsrichtung erstreckt, so daß die federnd nachgiebigen Kontaktarme 42 der Anschlüsse frei gegen die gedruckte Schaltungsplatte 18 vorge­ spannt sind. Der Steuerflächenabschnitt besitzt eine zurückgesetzte Steuerfläche 96 nahe einer Schwenkachse A des Steuerflächenmechanismus 60 sowie eine in Längs­ richtung gelegene Steuerfläche 92, die von der Schwenkachse A abgelegen ist. In der Vorverbindungs­ position, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, ist der Steuerflächenabschnitt 62 um 90° verdreht, so daß die in Längsrichtung gelegenen bzw. an den Längsenden an­ geordneten Steuerflächen 92 an den Steuerflächen 48 der federnd nachgiebigen Arme 48 anliegen, um die Kon­ taktflächen 46 von den Oberflächen 24, 26 der gedruck­ ten Schaltungsplatte weg vorzuspannen. Im Vorverbin­ dungszustand läßt sich der Verbinder 2 somit mit dem Verbinder 14 ohne Reibungskontakt zwischen der Kon­ taktfläche 46 der Anschlüsse und den Oberflächen 24, 26 der gedruckten Schaltungsplatte koppeln. Der Kopp­ lungsvorgang wird so lange durchgeführt, bis ein Steckverbindungsende 94 der gedruckten Schaltungs­ platte 18 nahe der zurückgesetzten bzw. an der Schmal­ seite gelegenen Steuerfläche 96 positioniert ist. In dieser Position liegen die Steckverbindungsseiten 12, 22 der Verbinder 2 bzw. 14 im wesentlichen aneinander an.
Der Hebelhandgriff 80 kann dann um 90° aus der Posi­ tion 80′ in die Position 80 verschwenkt werden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, wobei sich der Steu­ erflächenbereich von der Position 62′ in die Position 62 dreht, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die an den Längsenden vorgesehenen Steuerflächen 92′ lösen sich somit von den Anschlußsteuerflächen 48, wodurch sie den Kontaktflächen 46 ein Angreifen an der gedruckten Schaltungsplatte ermöglichen. Die an dem einen Längs­ ende gelegene Steuerfläche 92 greift dann an dem Ende 94 der gedruckten Schaltungsplatte an, wodurch die Verbinder 2 und 14 in Richtung voneinander weg ge­ drückt werden. Diese Relativbewegung zwischen den Ver­ bindern verursacht eine Schleifwirkung der Kon­ taktflächen 46 an den Leiterbahnen der gedruckten Schaltungsplatte. Oxidationsschichten auf den Kon­ taktflächen werden dadurch aufgebrochen und weggerie­ ben, so daß ein guter elektrischer Kontakt sicherge­ stellt ist. Letzteres ermöglicht somit ein Plattieren der Kontakte mit oxidierenden Materialien, wie z. B. mit Zinn anstatt von Gold, um dadurch eine kostengün­ stigere Ausbildung zu schaffen.
Das schwenkbare Steuerflächenelement 60 sowie die Steuerfläche 62 ermöglichen die Übertragung hoher Steuerflächenkräfte für den Schleifvorgang, wobei an dem Hebel 80 relativ wenig Kraft erforderlich ist. Außerdem führt die Rotation des Hebels auch zu einer sicheren Verriegelung der Verbinder 2, 14 aneinander.
Das schwenkbare Steuerflächenelement ist mittels der O-Ring-Dichtungen auch relativ leicht abzudichten, und seine Position in dem Verbinder 2 ermöglicht eine wirksame Dichtung zwischen den Verbindern 2 und 14 mittels des ringförmigen Dichtungselements 32. Die einfache Ausbildung der Anschlüsse macht diese sowohl kostengünstig als auch zuverlässig. Für höhere Ströme kann ein einstückiger, durch Stanzen und Formen gebil­ deter Anschluß vorgesehen werden, der an beiden Seiten der gedruckten Schaltungsplatte angreift.
Vorteilhafterweise ist somit ein kostengünstiger Ver­ binder mit kräftefreier Einsteuerung zur Verwendung mit nicht mit Gold plattierten Anschlüssen geschaffen worden, wobei dies durch die Schleifwirkung ermöglicht wird, die durch den mit kräftefreier Einsteuerung ar­ beitenden Steuerflächenmechanismus bewerkstelligt wird. Die Konfiguration des Steuerflächenmechanismus ermöglicht eine wirksame Abdichtung des Verbinders. Die einfache Ausbildung der Anschlüsse macht diese sowohl kostengünstig als auch zuverlässig.

Claims (9)

1. Elektrischer Verbinder mit einem isolierenden Gehäuse (4) und einer Vielzahl darin angebrachter An­ schlüsse (6, 7), wobei der Verbinder eine Einrichtung (60) zum Vorspannen von Kontaktflächen (46) der An­ schlüsse in Richtung von ihrer Verbindungsposition weg in eine Vorverbindungsposition aufweist, um eine mit kräftefreier Einsteuerung erfolgende Kopplung mit einem komplementären Verbinder (14) zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (60) zum Vorspannen der Kon­ taktflächen einen Steuerflächenabschnitt (62) auf­ weist, der an dem Gehäuse (4) drehbar angebracht ist, wobei der Steuerflächenabschnitt (62) eine zurückge­ setzte Steuerfläche (96) nahe einer Schwenkachse (A) des Steuerflächenabschnitts sowie eine in dessen Längsrichtung angeordnete Steuerfläche (92) entfernt von der Schwenkachse (A) aufweist, wobei der Verbinder einen Zugang für ein Ende (94) des komplementären Ver­ binders (14) zur Anlage des Endes (94) an dem Steu­ erflächenabschnitt (62) schafft, wobei der Steu­ erflächenabschnitt von einer Vorverbindungsposition in eine Verbindungsposition verdrehbar ist, so daß die Anschlüsse mit dem komplementären Verbinder in Kontakt treten und die in Längsrichtung angeordnete Steu­ erfläche anschließend an dem Ende (94) des komplemen­ tären Verbinders anliegt, so daß die Verbinder (2, 14) eine Vorspannung in Richtung voneinander weg erhalten.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Steuerflächenabschnitt (62) um ein einziges integrales Teil handelt, bei dem die Steu­ erflächen (92, 96) direkt auf das Ende (94) des kom­ plementären Verbinders (14) sowie auf die Anschlüsse (6, 7) wirken.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerflächenabschnitt (62) zwischen zwei Rei­ den einander gegenüberliegender Anschlußkontaktab­ schnitte (36) positioniert ist.
4. Verbinder nach einem der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerflächenabschnitt (62) ein im wesentli­ chen ovales Profil aufweist.
5. Verbinder nach einem der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerflächenabschnitt (62) an beiden Enden (64, 66) in Hohlräumen (68, 70) drehbar gehaltert ist, die an gegenüberliegenden Längsenden (72 bzw. 74) des Gehäuses (4) vorgesehen sind.
6. Verbinder nach einem der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (64) des Steuerflächenabschnitts (62) diesen an dem Gehäuse (4) drehbar haltert, wobei das Ende (64) Flügelelemente (82) aufweist, die außer­ halb des Gehäuses (4) positioniert sind und mit einem Ausschnitt (84) einer Abdeckung (28) des komplemen­ tären Verbinders (14) in Eingriff bringbar sind, wobei sich die Flügelelemente (82) von dem Halterungsende (64) radial nach außen erstrecken und derart angeord­ net sind, daß sie sich im Vorverbindungszustand durch einen Mündungsbereich (86) des Ausschnitts (84) eines Steckverbindungsendes der Abdeckung (28) des komple­ mentären Verbinders einführen lassen, sich jedoch bei Rotation in den Verbindungszustand über die Breite des Mündungsbereichs (86) hinauserstrecken, um die Ver­ binder miteinander zu verriegeln.
7. Verbinder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein O-Ring-Dichtungselement zwischen dem Ende (64) des Steuerflächenabschnitts (62) und dem Gehäuse (4) positioniert ist und dazwischen eine Dichtung schafft.
8. Verbinder nach einem der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (6, 7) einen Kontaktabschnitt (36) umfassen, der einen Basisstreifen (38), der sich von einem Verbindungsabschnitt zur Verbindung mit einem Leiter zu einem Steckverbindungsende (40) in der Nähe einer Steckverbindungsseite (12) des Verbinders er­ streckt, sowie einen federnd nachgiebigen Kontaktarm (42) aufweist, der von diesem in umgekehrter Richtung umgebogen ist und sich zu einem freien Ende (44) in der Nähe des Verbindungsabschnitts erstreckt, wobei eine Kontaktfläche (46) von dem Kontaktarm (42) weg­ ragt und zum Kontaktieren von Anschlüssen des komple­ mentären Verbinders ausgelegt ist, wobei der Kontakt­ arm (42) zwischen dem freien Ende (44) und der Kon­ taktfläche (46) zur Vorspannung gegen den Steu­ erflächenabschnitt (62) angeordnet ist.
9. Verbinder nach einem der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Anschlüsse (7) ein Paar von­ einander beabstandeter, spiegelbildlich angeordneter Kontaktabschnitte in integraler Ausbildung mit dem Verbindungsabschnitt für Anwendungen bei höheren Strö­ men aufweist.
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