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DE19616564A1 - Klappbehälter aus Kunststoff für den Transport von Gegenständen - Google Patents

Klappbehälter aus Kunststoff für den Transport von Gegenständen

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Publication number
DE19616564A1
DE19616564A1 DE1996116564 DE19616564A DE19616564A1 DE 19616564 A1 DE19616564 A1 DE 19616564A1 DE 1996116564 DE1996116564 DE 1996116564 DE 19616564 A DE19616564 A DE 19616564A DE 19616564 A1 DE19616564 A1 DE 19616564A1
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DE
Germany
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hinge
side walls
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container according
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Withdrawn
Application number
DE1996116564
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Oster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoeller Plast Transportbehaelter Systeme AG
Original Assignee
Schoeller International GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Schoeller International GmbH and Co KG filed Critical Schoeller International GmbH and Co KG
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Priority to BR9702172A priority patent/BR9702172A/pt
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Priority to JP9538493A priority patent/JPH11508864A/ja
Priority to DE29723358U priority patent/DE29723358U1/de
Priority to ARP970101698A priority patent/AR006847A1/es
Publication of DE19616564A1 publication Critical patent/DE19616564A1/de
Priority to MXPA/A/1997/010456A priority patent/MXPA97010456A/xx
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D11/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
    • B65D11/18Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material collapsible, i.e. with walls hinged together or detachably connected
    • B65D11/1833Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material collapsible, i.e. with walls hinged together or detachably connected whereby all side walls are hingedly connected to the base panel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Klappbehälter aus Kunststoff für den Transport von Ge­ genständen, wie etwa Obst, Gemüse, der nach innen klappbare Seitenwände aufweist, so daß der Behälter aus einer Aufnahmeposition, in der die Seitenwän­ de bezüglich des Bodens senkrecht stehen, in eine eingeklappte Stellung über­ führt werden kann, in der der Behälter ohne großen Platzaufwand verstaut wer­ den kann.
Derartige Klappbehälter sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bereits bekannt. Überwiegend werden als Gelenke Gelenkscharniere verwendet, die überwiegend jedoch die Schwachstelle eines derartigen Klappbehälters darstel­ len, weil sie unter Last und häufigem Gebrauch beschädigt werden können. Der­ artige Behälter, die Massengüter darstellen, werden bei Gebrauch nicht sorgfältig behandelt, vielmehr erfolgt zumeist das Aufklappen sehr schnell und mit Gewalt, was für den Fall, daß die Gelenksdiarniere nicht außerordentlich robust ausge­ bildet sind, zu alsbaldigen Beschädigungen führen kann. Sind die Gelenkschar­ niere allerdings wiederum robust ausgebildet, so nehmen die Gelenkscharniere viel überflüssigen Platz ein und erhöht sich zudem das Gesamtgewicht des Klappbehälters, was für das Handling wiederum nachteilhaft ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Klappbehälter zu schaffen, der einfach montiert und demontiert werden kann, außerordentlich stabil und robust aufge­ baut ist und bei dem die Gelenkscharniere nicht länger die Schwachstelle des Klappbehälters bilden. Zudem soll der Behälter leicht gehandhabt werden kön­ nen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale ge­ kennzeichnet sind.
Nach Maßgabe der Erfindung sind die Gelenkscharniere als Öse und Stift mit Behälterteilen einstückig ausgebildet und weist jedes Scharnier mindestens einen Gelenkstift und mindestens eine Gelenköse auf, wobei die Gelenköse in zwei Teile bzw. zwei Hälften unterteilt ist, von denen eines ein fixes Scharnierteil bil­ det und das andere auf das fixe Scharnierteil nach Entnahme aus der Spritzguß­ form aufklappbar und fest verrastbar ist. In einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Montagescharnier einstückig mit dem fixen Scharnierteil über ein film­ scharnierartiges Gelenk verbunden. Durch die Zweiteilung der Gelenköse läßt sich beispielsweise der Behälterboden einstückig mit dem Scharniermechanismus ausbilden. In der Spritzgußstellung liegen hierbei das fixe Scharnierteil und das Montagescharnierteil aufgeklappt nebeneinander und sind über ein filmartiges Gelenk verbunden. Nach dem Ausheben aus der Spritzgußform kann das Monta­ gescharnierteil über das Filmscharnier auf das fixe Scharnierteil geklappt und mit diesem verrastet werden, wobei der Gelenkstift, der einstückig vorzugsweise an einem klappbaren Seitenwandteil ausgebildet ist, zwischen die beiden Schar­ nierhälften eingefaßt wird. Das fixe Scharnierteil ist in einem Randleistenprofil des Bodens ausgebildet, wohingegen das Montagescharnierteil in eine auf dieses Randleistenprofil aufklappbare Profilleiste oder umgekehrt integriert ist. In der aufeinandergeklappten Stellung der Profilleiste auf dem Randleistenprofil stützt sich die Profilleiste über Aufstandsflächen auf dem Randleistenprofil auf, wobei die Lastübertragung von den Seitenwänden her über diese Aufstandsflächen er­ folgt. Infolge dieser Aufstandsflächen nimmt der Gelenkscharniermechanismus an der Lastübertragung im wesentlichen nicht teil, so daß durch die Profilleiste getrennte Segmente für die Kraftübertragung und für die Schwenkbewegung gebildet sind. Dadurch kommt es zu einer erheblichen Entlastung der Gelenk­ scharniere. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß dann, wenn die Seitenwände nach außen gedrückt werden, über die Aufstandsflächen eine Ver­ spannung eintritt und die Bewegung der Seitenwände nach außen blockiert wird. Selbst in diesem Fall erfolgt keine Belastung der Gelenkscharniere und ergibt sich eine stabile Aufklappstellung des Behälters. Zweckmäßigerweise werden je Seitenwand eine Vielzahl von eng beabstandeten Gelenkscharnieren in Flucht verwendet, so daß die Gelenkscharniere in Art eines Ringbuches angeordnet sind. Fällt ein Gelenkscharnier durch Bruch oder sonstige Beschädigung aus, wird die Funktion durch die anderen Gelenkscharniere übernommen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Seitenwände miteinander durch Rastmechanismen verrastert, wobei die Verrastung durch Rastnasen er­ folgt, die an den seitlichen Rändern von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet sind. In Raststellung greifen die Rastnasen hinter entsprechende Rasthaken in die über Eck benachbart angeordneten Seitenwände. Will man den Klappbehälter von seiner aufgerichteten Stellung in die Klapposition überfüh­ ren, so muß man lediglich die V- oder U-förmigen Rastnasen zusammendrücken, so daß die Rastnasen an den Rasthaken vorbei geführt werden können, und da­ durch die Seitenwand nach innen geklappt werden kann. Kommt es jedoch in aufgeklappter Stellung zu einem Druck auf die Seitenwände, dann kommt es nicht zu einem unabsichtlichen Nachinnen-Klappen bzw. Einklappen der ent­ sprechenden Seitenwand, da durch die V- oder U-förmigen Rastnasen eine Ver­ spannung der aufgeklappten Seitenwände gegeneinander auftritt, die ein Zu­ sammenklappen der Seitenwände verhindert.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der schmalen Seite eines Klappbehälters von der Außenseite her,
Fig. 2 eine Ansicht der Längsaußenseite des Klappbehälters,
Fig. 3 eine Ansicht analog der Fig. 1, jedoch auf der linken Hälfte geschnit­ ten,
Fig. 4 eine Ansicht analog Fig. 2, jedoch auf der linken Hälfte geschnitten,
Fig. 5 eine Ansicht des zusammengeklappten Behälters, wobei wiederum die linke Hälfte im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 6 eine Schnittansicht durch eine Behälterhälfte mit nach innengeklapp­ ten Seitenwänden,
Fig. 7 eine Schnittansicht vergleichbar Fig. 6 mit aufgeklapptem Montage­ scharnier,
Fig. 8 eine Schnittansicht analog Fig. 6 mit verschiedenen Positionsdarstel­ lungen des klappbaren Scharnierteils,
Fig. 9 eine Schnittansicht analog Fig. 7 mit verschiedenen Positionsdarstel­ lungen des klappbaren Scharnierteils,
Fig. 10 eine Schnittansicht analog Fig. 6 in eingerasteter Stellung des klappba­ ren Scharnierteiles,
Fig. 11 eine Schnittansicht analog Fig. 7 des klappbaren Scharnierteils in Ver­ raststellung,
Fig. 12 eine Ansicht entsprechend der Fig. 11 in vergrößerter Darstellung mit Längsschnitt durch ein Gelenkscharnier,
Fig. 13 eine Schnittansicht vergleichbar Fig. 12 mit hochgeklappter Seiten­ wand,
Fig. 14 eine Schnittansicht mit nach innengeklappten Seitenwänden,
Fig. 15 eine Schnittansicht entsprechend Fig. 14, wobei der Schnitt jeweils versetzt ist,
Fig. 16 zwei zusammengeklappte Behälter in Stapelstellung,
Fig. 17 einen Teilschnitt C von Fig. 3 zur Darstellung der Seitenwandver­ rastung; und
Fig. 18 eine Schnittansicht D von Fig. 3 zur Darstellung der Verrastung beider Seitenwände.
Der in den Fig. 1-4 in Außenansicht und teilweise in geschnittener Darstellung gezeigte Klappbehälter ist einstückig hergestellt und umfaßt einen Boden 1 mit rechteckförmigen oder quadratischem Grundriß sowie vier Seitenwände, nämlich zwei gegenüberliegende schmale Seitenwände 2 und zwei einander gegenüberlie­ gende Längsseitenwände 3, an denen durch Ausnehmungen gebildete Grifföff­ nungen 4 vorhanden sind. Die vier Seitenwände 2, 3 sind nach innen zuklappbar und zwar längs den im folgenden noch näher beschriebenen Gelenkscharnieren 5. Die zusammengeklappte Stellung der vier Seitenwände ergibt sich aus Fig. 5.
Wie sich am besten aus den Fig. 1, 3 und 4 ergibt, sind am Boden 1 erhöhte Randleisten 6 bzw. 7 angeformt, an denen bei 8 die Seitenwände angelenkt sind. Diese erhöhten Randleisten sind in der Höhe so abgestimmt, daß ein Klappen der entsprechenden Seitenwand, die daran angelenkt ist, über eine andere Seiten­ wand des Behälters möglich ist. Beispielsweise ist die Randleiste 6 gemäß Fig. 4, also die der Längsseitenwand 3 zugeordnete Randleiste, höher ausgebildet, als die auf der schmalen Seite liegende Randleiste 7, so daß zuerst bezogen auf Fig. 4 die Schmalseitenwand 2 nach innen auf dem Boden 1 geklappt wird und danach die höher angelenkte Längsseitenwand 3 über die bereits geklappte Seitenwand 2 klappbar ist. Dies ergibt sich auch recht deutlich aus Fig. 5, wo die Längsseiten­ wände 3 über die bereits zuvor nach innen geklappten Schmalseitenwände 2 ge­ klappt sind. Dies wird erreicht durch die unterschiedlich hohe Randleistenausbil­ dung in Anpassung an die jeweiligen Klappstellungen.
Die Ausbildung der Gelenkscharniere 5 wird am besten anhand der Fig. 6-12 erläutert. Fig. 12 zeigt, daß am unteren Rand der Seitenwände, hier beispielswei­ se der schmalen Seitenwand 2, mehrere Gelenkbolzen 8 in regelmäßigen Abstän­ den über die Länge des unteren Rands der Seitenwand 2 angeordnet, das heißt, an die Seitenwand 2 an geformt sind. In Fig. 12 ist im Detail aufgrund der Schnittlegung jedoch nur einer der Gelenkbolzen 8 ersichtlich, der über zwei Flansche 9 und die Seitenwand 2 angeformt ist.
Wie am besten aus Fig. 12 oben links hervorgeht, ist jeder Gelenkbolzen 8 in ei­ ner den Gelenkbolzen 8 rundumgreifenden Gelenköse 10 aufgenommen. Die Ge­ lenköse 10 ist hierbei zweigeteilt, wobei die Teilungsebene mit 11 bezeichnet ist. Wenn in Fig. 12 links oben der Gelenkbolzen 8 in dieser Schnittdarstellung voll­ ständig von der Öse 10 umgriffen ist, so liegt dies nur am Verlauf der Schnit­ tebene, jedoch ergibt sich beispielsweise aus den Fig. 4 und 14 recht deutlich, daß der Gelenkbolzen 8 voll in einer kreisrunden Ausnehmung der Gelenköse 10 auf­ genommen ist, so daß eine einwandfreie Lage - und damit Gelenkfunktion er­ reicht ist.
Fig. 6 und 7 zeigen den Klappbehälter, wie er aus der Spritzgußform genommen ist, wobei Fig. 6 einen Schnitt beinhaltet, der den Rastmechanismus 12 aufzeigt und Fig. 7 einen Schnitt, der die Gelenköse 10 zeigt. Im einzelnen ist an der Randleiste 6, die hier als unten offenes Profil ausgebildet ist, und im folgenden mit Randleistenprofil bezeichnet wird, eine Profilleiste 13 über ein dünnes filmartiges Verbindungsteil 14 angelenkt, wobei in der Profilleiste 13 das Monta­ gescharnierteil 10b der Gelenköse 10 und auch der Teil des Rastmechanismus 11 ausgebildet ist. Zur Bildung des Gelenks wird lediglich die Profilleiste 13, wie sich aus den Fig. 8 und 9 ergibt, um das biegsame Verbindungsteil 14 auf das Randleistenprofil 6 geklappt, so daß der Rasthaken 12 hinter einer Rastnase 15 einschnappt, die im Randleistenprofil 6 ausgebildet ist. In gleicher Weise gelangt das Montagescharnierteil 10b auf die im Randleistenprofil 6 ausgebildete kom­ plementäre Hälfte der Öse, so daß sich die Ösenausbildung in der Profilleiste 13 mit dem fixen Scharnierteil 10a im Randleistenprofil 6 zur Gelenköse 10 ergänzt.
Die Teilungsebene 11 der zweigeteilten Öse 10 ist wiederum in Fig. 9 dargestellt. Die Fig. 10 und 11 zeigen die Funktionsstellung, wo also die Raste(n) den Rast­ haken 15 hintergreifen und die beiden Ösenausbildungen 10a, 10b sich zur Ge­ lenköse 10 ergänzen. Aus den Fig. 10, 11 und 12 geht recht deutlich hervor, daß sich in der Funktionsstellung des Gelenkscharniers, wo also die Profilleiste 13 auf das Randleistenprofil 6 geklappt ist, die beiden Ösenausbildungen 10a, 10b mit ihrer Fläche auf der Teilungsebene 11 aufeinanderliegen, also gemäß Fig. 7 für die gesamte mit 16 bezeichnete Aufstandsfläche links und rechts der Ösen­ ausbildung 10b einschließlich des vorstehenden Schenkels 17 der Profilleiste 13, so daß sich gemäß Fig. 12 eine sehr gute Aufstandsfläche über die Breite des Randleistenprofils 6 ergibt und zwar längs der Teilungsebene 11. Würde man gemäß Fig. 12 die Längsseitenwand 3 entgegen Uhrzeigersinn um den Gelenk­ bolzen 8 nach außen drücken, so drückt die untere Seitenwandfläche 18 auf die Profilleiste 13, so daß diese gegen das Randleistenprofil 6 verspannt wird. Dabei wird das Gelenkscharnier nicht belastet. Infolge der aufeinanderliegenden Auf­ standsflächen 16 an der Teilungsebene 11 kommt es hier zu einem Verspannen und damit zu einer Intensivierung des Gelenkscharniereingriffs, wobei sich ins­ besondere die Schenkel 17 der Profilleiste 13 und das Randleistenprofil 6 aufein­ anderdrücken, so daß ein Schwenken der Seitenwände 2, 3 nach außen durch die Ausbildung des Randleistenprofils 6 und der Profilleiste 13 wirkungsvoll bloc­ kiert ist. Das heißt, der Klappbehälter ist sehr wirkungsvoll in der hochgeklapp­ ten Stellung der Seitenwände gegen ein nach Außenschwenken der Seitenwände 2, 3 gesichert, so daß eine sehr stabile, aufgeklappte Position der Seitenwände erreicht ist. Das heißt, für die aufgeklappten Seitenwände 2, 3 bildet die sich im Rasteingriff mit dem Randleistenprofil 6 befindliche Profilleiste 13 einen Klap­ panschlag, der ein weiteres Ausschwenken der Seitenwände aus der aufrechten Lage hinaus verhindert. In dieser Stellung ist auch eine sehr gute Lastabtragung im Stapel möglich und zwar unter weitgehender Entlastung des Scharnierme­ chanismus. Dadurch wird der Scharniermechanismus entsprechend geschont. Durch diese Ausbildung ist eine Aufteilung in Bauteile für die Lastübertragring und für die Schwenkbewegung gewährleistet, so daß sowohl die Ösen wie auch die Gelenkbolzen weitgehend entlastet sind und nur für die Schwenkbewegung herangezogen werden. Wie sich insbesondere aus den Fig. 3 und 13 ergibt, sind je Seitenwand eine Vielzahl von den Abständen angeordnete Scharniere vorgese­ hen, so daß sich eine ringbuchartige Scharnierungausbildung ergibt. Dies hat den Vorteil, daß für den Fall eines Bruches einer Scharnierausbildung oder eines Gelenkbolzens, die Scharnierfunktion durch die anderen Scharniere übernom­ men werden kann. Selbstverständlich sind die Scharnierausbildungen, wie sie hier beschrieben sind, nur von beispielhafter Bedeutung, so daß auch längere Gelenkbolzen eingesetzt werden können, die mehrere Gelenkösen überspannen bzw. durchgreifen. Die Gelenkbolzen bzw. Stifte 8 können auch einen anderen Querschnitt als den gezeigten kreisrundförmigen Querschnitt aufweisen, etwa einen dreischenkeligen Querschnitt, was fertigungstechnisch vorteilhaft ist. Es ist zweckmäßig, wenn die Gelenkbolzen an ihren beiden Enden an den Seiten­ wänden über Flansche 9 angebunden sind, da dies für die Stabilität der Gelenk­ bolzen von Vorteil ist.
Fig. 16 zeigt schließlich die Übereinanderstapelung zusammengeklappter Behäl­ ter, wobei über Fußausbildungen 19 am Boden 1 ein seitlicher Stapeleingriff mit den unteren Rändern 18 der Seitenwände gewährleistet ist, so daß eine gewissen Fixierung der übereinandergestapelten, zusammengeklappten Klappbehälter er­ reicht ist.
Die Fig. 17 und 18 zeigen das Verrasten der aufgeklappten Seitenwände 2, 3, wo­ bei hier beispielsweise an der Seitenwand 2 links und rechts, also im Bereich der Seitenwände 3, V- oder U-förmige Rastnasen 19 vorgesehen sind, die hinter ent­ sprechenden Rasthaken 20 der Seitenwände 3 greifen. Will man die Seitenwand 2 nach innen auf den Boden zu klappen, dann müssen lediglich die beiden Rastna­ sen 19 manuell zusammengedrückt werden, so daß der vordere Nasenabschnitt 21 der Rastnasen 19 am Rasthaken 20 vorbei gelangt, so daß die Wand 2 nach innen geklappt werden kann. Andererseits erfolgt eine selbsttätige Sperrung über den Rastmechanismus, wenn beispielsweise die Wand 2 versehentlich nach innen gedrück wird, da sich dann die Rastnasen 19 vor dem Rasthaken 20 ver­ spannen. Auch insoweit ist eine stabile Aufklappstellung des Behälters gewähr­ leistet. Der Klappvorgang, also das Einklappen der Seitenwände nach innen, setzt voraus, daß auf die Rastnasen 19 manuell eine entsprechende Druckwir­ kung ausgeübt wird, indem die Rastnasen 19 zusammengedrückt werden, erst dann lassen sich die Rastnasen an den Rasthaken 20 vorbei nach innen durch­ führen. Ein unabsichtliches Zusammenklappen der Behälterseitenwände ist da­ durch ausgeschlossen. Vielmehr würde bei einem Drücken auf die Seitenwände nur ein Versperren der Wände über die Rastnasen 19 eintreten.

Claims (10)

1. Behälter aus Kunststoff für den Transport von Gegenständen mit nach in­ nen um Gelenke klappbaren Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß bei den jeweils als Stift (8) und Gelenköse (10) ausgebildeten Gelenk­ scharnieren (5) die Gelenköse (10) zweigeteilt ist in ein nach dem Spritzgie­ ßen an einem Behälterteil fixen Scharnierteil (10a) und in ein Montage­ scharnierteil (10b), das zur Bildung der Gelenköse (10) auf das fixe Schar­ nierteil (10a) aufsetzbar und in der aufgesetzten Stellung unter Umklam­ merung des Gelenkstiftes (8) durch die beiden Scharnierteile (10a, 10b) ver­ rastet ist und/oder an den beiden seitlichen Rändern gegenüberliegender Seitenwände (2, 3) vorzugsweise V- oder U-förmige Rastnasen (19) einstüc­ kig ausgebildet sind, die in aufgeklappter Stellung der Seitenwände (2, 3) hinter Rasthaken (20) der über Eck benachbarten Seitenwände greifen.
2. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenköse (10) mit dem Behälterboden und der Gelenkstift (8) mit einer Seitenwand des Behälters einstückig verbunden ist oder umgekehrt, und daß das Mon­ tagescharnierteil (10b) mit einem Behälterabschnitt (6, 7) über ein vorzugs­ weise filmscharnierartiges Gelenk (14) verbunden und auf das fixe Schar­ nierteil (10a) klappbar und in der darauf aufgeklappten Stellung verrastbar ist.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fixe Scharnierteil (10a) bodenseitig und zwar vorzugsweise in einem erhöhten Randleistenprofil (6, 7) des Bodens (1) ausgebildet ist, und daß das Montage­ scharnierteil (10b) in eine auf das Randleistenprofil (6, 7) aufklappbare Profilleiste (13) ausgebildet ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastmechanismus durch mindestens einen an der Profilleiste (13) ausgebildeten Rasthaken (12) und eine am Randleistenprofil (6, 7) ausgebil­ dete Rastnase (15) ausgebildet ist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Scharnierteile (10a, 10b) durch halbkreisförmige Aus­ nehmungen in Wänden des Randleistenprofils (6, 7) bzw. der Profilleiste (13) gebildet sind.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich an der halbkreisförmigen Ausnehmung Aufstandsflä­ chen (16) anschließen, über die das Randleistenprofil (6) und die Profilleiste (13) lastübertragend aufeinander liegen.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der bzw. die Gelenkstifte (8) jeweils beidendig über Flan­ sche (9) am unteren Rand der Seitenwände (2, 3) angeformt sind.
8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß je Seitenwand (2, 3) eine Vielzahl eng beabstandeter Gelenk­ scharniere (5) in Flucht angeordnet sind.
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Seitenwände (2, 3) an ihrem unteren Rand einen abge­ winkelten Randflansch (8) aufweisen, der in senkrechter Wandstellung der Behälterseitenwände (2, 3) mit der Profilleiste (13) eine Sperre gegen ein Verschwenken der Seitenwände (2, 3) nach außen bildet.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Profilleiste (13) und das Randleistenprofil (6) ins Quer­ schnitt U-förmig mit der offenen U-Seite nach unten ausgebildet sind.
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