DE19615114A1 - Hebevorrichtung für Fahrzeuge - Google Patents
Hebevorrichtung für FahrzeugeInfo
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- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für Fahrzeuge,
insbesondere für wasser- oder schienengebundene Fahrzeuge,
wie sie durch die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1
näher definiert ist.
Vor allem in Freizeitparks mit Wildwasseranlagen werden
häufig Schiffshebevorrichtungen benötigt. Dabei werden die
einzelnen, in der Regel antriebslosen Fahrzeuge von einer
unteren Position mittels eines Schrägförderers mit Kette
und Haltefingern in eine obere Position gehoben. Von dort
fahren die Fahrzeuge dann über eine längere mit Biegungen
versehene Strecke, bis sie wiederum an der unteren Position
der Hebevorrichtung angelangen und gehoben werden müssen.
Nachteilig ist bei den bekannten Schrägförderern unter
anderem, daß ihre Neigung nicht zu groß gewählt werden
darf, weil sich die Neigung auf die Fahrzeuge überträgt und
bei ihren Insassen zu einem Gefühl der Unsicherheit führt.
Eine geringe Neigung des Schrägförderers bedingt jedoch
eine große Baulänge der Hebevorrichtung. Als Ausweg werden
üblicherweise mehrere Teilstrecken vorgesehen, was wiederum
den Nachteil besitzt, daß mit jeder Teilstrecke der
Bewegungsablauf der Fahrzeuge in der Wildwasseranlage
gestört wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Hebevorrichtung anzugeben, bei der die Neigung der
Fahrzeuge möglichst gering bleibt und eine stufenlose
Anhebung auch über größere Höhen bei geringem Platzbedarf
möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben besonders vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung wieder.
Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken,
zwischen unterer und oberer Position der Hebevorrichtung
ein rotierendes System mit mindestens einer pendelnd
angeordneten Lastgondel vorzusehen, wobei die Lastgondel
eine Auffahrtstrecke für das zu hebende Fahrzeug aufweist.
Bei dem rotierenden System kann es sich beispielsweise um
ein drehbares oder festes Riesenrad handeln. Es kommen aber
auch Systeme in Frage, bei denen ein Endlosband, eine
Endloskette o. dgl. (im folgenden zusammenfassend als
Endlosband bezeichnet) mit kreisförmiger, ovaler oder
ähnlicher Ausrichtung bewegt wird.
Aufgrund der pendelnden Anordnung der Lastgondeln weisen
die Fahrzeuge bei dem Hebevorgang praktisch keine von der
Horizontalen abweichende Neigung auf, so daß die Insassen
ein großes Sicherheitsgefühl haben. Außerdem ist eine
derartige Vorrichtung für die Insassen der jeweils
gehobenen Fahrzeuge attraktiv, weil sie eine gute Obersicht
über das Gelände und das dortige Geschehen haben.
Ferner ist mit der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung eine
stufenlose Oberwindung selbst größerer Höhen bei kürzester
Wegstrecke - und damit bei geringem Platzbedarf - möglich.
Der Verschleiß der Teile der Hebevorrichtung und ihr
Energiebedarf ist in bezug auf bekannte Hebevorrichtungen
gering. Außerdem läßt sich mit der erfindungsgemäßen
Hebevorrichtung eine hohe Taktzeit realisieren, was zu
größeren Durchlaufkapazitäten führt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das
rotierende System als ein drehbares Riesenrad ausgebildet,
an dem die jeweiligen Lastgondeln im Bereich der Peripherie
des Rades befestigt sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung handelt es
sich bei dem rotierenden System um ein feststehendes
Riesenrad, welches im Bereich seines äußeren Umfanges mit
einem Zahnkranz versehen ist. Jeder Lastgondel ist ein
eigener Antrieb mit Zahnrad zugeordnet, so daß die
entsprechende Gondel bei dem Hebevorgang entlang des
Zahnkranzes bewegt wird.
Zum Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge in die Lastgondeln
sollte das rotierende System anhalten, so daß ein
taktweiser Betrieb der Hebevorrichtung erfolgt.
Die Auffahrtstrecke der jeweiligen Lastgondel kann
insbesondere beim Transport von wassergebundenen Fahrzeugen
aus Rollen bestehen.
Sofern die entsprechende Hebevorrichtung zum Transport von
schienengebundenen Fahrzeugen verwendet werden soll, muß
die Auffahrtstrecke der jeweiligen Lastgondel Schienen
und/oder gegebenenfalls Führungsbleche besitzen.
Vorzugsweise wird das jeweilige Fahrzeug während der
Hebephase fixiert. Dabei können spezielle Fixiermittel
vorgesehen werden, welche ein Ausweichen der jeweiligen
Lastgondel aus der waagerechten Position während der
Drehung des rotierenden Systems verhindern.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im
folgenden anhand eines in Figuren dargestellten
Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Hebevorrichtung mit einem Riesenrad als
rotierendes System und
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Hebevorrichtung.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Hebevorrichtung für wassergebundene
Fahrzeuge 2 bezeichnet. Die Fahrzeuge 2 sollen dabei von
einer unteren Position 3 in eine obere Position 4 gehoben
werden. In dem Bereich der unteren Position 3 ist daher ein
Einlaufbereich 5 vorgesehen, der aus einem die Fahrzeuge 2
aus dem Wasser eines Kanals 6 transportierenden
Transportband 7 besteht. In der oberen Position 4 weist die
Hebevorrichtung 1 einen Auslaufbereich 8 auf, der aus einer
Vielzahl von Rollen 9 besteht, über welche das jeweilige
nach oben beförderte Fahrzeug 2 wieder in den mit Wasser
gefüllten Kanal 6 gelangt.
Das Heben der Fahrzeuge 2 erfolgt mit Hilfe eines taktweise
rotierenden Riesenrades 10, welches sich um eine Achse 11
dreht. An dem Riesenrad 10 sind umfangseitig fünf
Lastgondeln 12 angeordnet. Die Lastgondeln 12 sind jeweils
um Achsen 13 frei pendelnd angeordnet, so daß sie bei der
Drehung des Riesenrades 10 um die Achse 11 stets horizontal
ausgerichtet bleiben.
Der Boden 14 jeder der Lastgondeln 12 ist als
Auffahrtstrecke für das Fahrzeug 2 ausgebildet und im
vorliegenden Fall mit Rollen 15 versehen.
Zum Ein- bzw. Ausfahren des Fahrzeuges 2 in bzw. aus der
jeweiligen Lastgondel 12 muß das Riesenrad angehalten
werden.
Mit einer derartigen Hebevorrichtung können beispielsweise
Höhenunterschiede von 20 bis 30 in bequem überwunden werden,
sofern das Riesenrad einen entsprechenden Durchmesser (von
z. B. 50 m) besitzt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das
vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So
ist es beispielsweise möglich, mit der Hebevorrichtung
anstatt wassergebundene auch schienengebundene Fahrzeuge zu
heben. Hierzu werden die jeweiligen Schienen für das
Fahrzeug bis zu den Einlauf- und Auslaufbereichen geführt.
Auch die Auffahrtstrecke in der jeweiligen Lastgondel
besteht aus Schienen, so daß das Fahrzeug bis in die Gondel
gefahren werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Hebevorrichtung
2 Fahrzeug
3 untere Position
4 obere Position
5 Einlaufbereich
6 Kanal
7 Transportband
8 Auslaufbereich
9 Rollen
10 rotierendes System, Riesenrad
11 Achse
12 Lastgondel
13 Achse
14 Auffahrtstrecke, Gondelboden
15 Rollen
2 Fahrzeug
3 untere Position
4 obere Position
5 Einlaufbereich
6 Kanal
7 Transportband
8 Auslaufbereich
9 Rollen
10 rotierendes System, Riesenrad
11 Achse
12 Lastgondel
13 Achse
14 Auffahrtstrecke, Gondelboden
15 Rollen
Claims (8)
1. Hebevorrichtung für Fahrzeuge (2), insbesondere für
wasser- oder schienengebundene Fahrzeuge, bei der das
jeweilige Fahrzeug (2) in einer unteren Position (3)
in Verbindung mit der Hebevorrichtung (1) tritt und
von dieser anschließend bis zu einer oberen Position
(4) mitgenommen und dort wieder freigesetzt wird,
gekennzeichnet durch ein zwischen unterer und oberer
Position (3 und 4) angeordnetes rotierendes System
(10), an dem mindestens eine Lastgondel (12) um eine
horizontale Achse (13) frei pendelnd angeordnet ist,
die eine Auffahrtstrecke (14) für das zu hebende
Fahrzeug (2) aufweist, und daß das zu hebende Fahrzeug
(2) in der Lastgondel (12) während der Hebephase
fixierbar ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem rotierenden System
(10) um ein drehbares Riesenrad handelt, an dem die
jeweilige Lastgondel (12) im Bereich der Peripherie
des Rades befestigt ist.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem rotierenden System
(10) um ein feststehendes Riesenrad handelt, welches
im Bereich seines äußeren Umfanges mit
Führungselementen versehen ist, und daß der jeweiligen
Lastgondel ein eigener Antrieb zugeordnet ist, mit dem
die Gondel entlang der Führungselemente bewegbar ist.
4. Hebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem Führungselement
des Riesenrades um einen Zahnkranz handelt, in welchen
ein entsprechendes mit dem Antrieb der Lastgondel
verbundenes Zahnrad eingreift.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem rotierenden System
um ein feststehendes Riesenrad handelt, welches
entlang seines äußeren Umfanges mit Führungselementen
versehen ist, entlang derer ein Endlosband bewegbar
angeordnet ist, und daß die jeweilige Lastgondel mit
dem Endlosband verbindbar ist.
6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das rotierende System (10)
taktweise betreibbar ist, derart, daß das rotierende
System zum Ein- und Ausfahren des jeweiligen
Fahrzeuges (2) in bzw. aus der Lastgondel anhält.
7. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auffahrtstrecke (14)
der Lastgondel (12) mit Rollen (15) versehen ist.
8. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auffahrtstrecke (14)
der Lastgondel (12) mit Führungsblechen versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996115114 DE19615114C2 (de) | 1996-04-17 | 1996-04-17 | Hebevorrichtung für Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996115114 DE19615114C2 (de) | 1996-04-17 | 1996-04-17 | Hebevorrichtung für Fahrzeuge |
Publications (2)
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| DE19615114A1 true DE19615114A1 (de) | 1997-12-04 |
| DE19615114C2 DE19615114C2 (de) | 2003-07-17 |
Family
ID=7791501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996115114 Expired - Fee Related DE19615114C2 (de) | 1996-04-17 | 1996-04-17 | Hebevorrichtung für Fahrzeuge |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE19615114C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| NL1020996C2 (nl) * | 2002-07-04 | 2004-01-06 | Vekoma Rides Eng Bv | Amusementsinrichting. |
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| DE32934C (de) * | HÖVERMANN & JÜRGENS in Altona, Adolphstr. 34 | Einrichtung an russischen Schaukeln | ||
| AT392598B (de) * | 1989-03-21 | 1991-04-25 | Waagner Biro Ag | Hebevorrichtung fuer fahrzeuge einer freizeiteinrichtung |
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1996
- 1996-04-17 DE DE1996115114 patent/DE19615114C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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Legal Events
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