DE1961579C3 - Umstellvorrichtung für eine regenerativ beheizte Verbund-Koksofenbatterie - Google Patents
Umstellvorrichtung für eine regenerativ beheizte Verbund-KoksofenbatterieInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B21/00—Heating of coke ovens with combustible gases
- C10B21/10—Regulating and controlling the combustion
- C10B21/14—Devices for reversing the draught
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Description
Die Erfindung betrifft eine Umstelleinrichtung für die Umstellung der Beheizung einer regenerativ beheizten
Verbund-Verkokungsofenbatterie von Starkgas auf Schwachgas oder umgekehrt, mit einem
Schaltaggregat für die automatische periodische Umsteuerung der Regenerativ-Beheizung mit Hilfe eines
Druckmittels, z. B. 01, mit dem Arbeitszylinder zum Verstellen von Hähnen, Ventilen und anderen Absperrorganen
angetrieben sind, mit Druckspeichern und Druckpumpen.
Durch das deutsche Patent 1 188553 ist eine Umsteuereinrichtung
für eine regenerativ beheizte Verbund-Koksofenbatterie bekannt, bei der die Hähne,
Ventile usw. der einzelnen Heizwände durch hydraulisch betriebene, über eine Steuerung gespeiste Arbeitszylinder
betätigt werden, und auf jeder Ofenseite für jede Art von gruppenweise durch ein gemeinsames
Gestänge oder dergleichen umzustellenden Hähnen, Ventilen usw. je ein Arbeitszylinder angeordnet ist
und die zentral gesteuerte Druckmittelbetätigung des Arbeitszylinders für die Gashähne einer Ofenseite
Gegengewichtes unter Rücklauf des DracJonitteJs in
den Vorratsbehälter zum Schließen der Abaitzeven- '
tue und Offnen der Luftklappen vorgesehen ist, wobei
elektrische Kontakteinrichtungen an dem Gestänge der Arbeitszylinder in Verbindung mit Sperrelais in
der zenüalen Steuerung zur Sicherung der Folgerichtigkeit der Umsteuerung angeordnet sind und daß in
jeder Druckflüssigkeitsleitung, die von dem Steuergerät zu den Arbeitszylindern der Gashähne geht, Dreiwegehärme,
die durch den Druck des Ofenbeheiao zungsgaües gesteuert werden, so angebracht sind, daß
bei Minderung des Gasdruckes die für die geöffnet gehaltenen Gashähne bestehenden Rohrleitungswege
der Druckflüssigkeit zwischen Steuergerät und Arbeitszylindern gesperrt und für die Flüssigkeit aus dieas
sen Arbeitszylindern nach einer Ableitung hin geöffnet und dadurch für die Zylinder die Rückbewegungen
eingeleitet werden.
Nach der besonderen Ausführung der deutschen Patentschrift 1 236465 wird dabei koks- und maschinenseitig
je eine Druckmittelpumpe für die verschiedenen koks- und maschinenseitig angeordneten Arbeitszylinder
sowie für beide Druckmittelpumpen ein gemeinsamer ölvorratsbehälter angebracht.
Diese Einrichtungen haben sich im Betrieb bewährt. Jedoch können sie das Problem der zentral gesteuerte
η Umstellung der Beheizung von Schwachgas auf Starkgas und umgekehrt nicht lösen und sind auch
nicht dafür bestimmt. Sie dienen ausschließlich dem zentral gesteuerten und automatischen Wechsel der
Beheizungsrichtung.
Bei der Umstellung der Beheizung von Starkgas auf Schwachgas und umgekehrt sind bisher nacheinander
folgende Tätigkeiten von Hand auszuführen:
1. Die Abstellhähne der einen Gasart an jeder Hetzwand müssen geschlossen werden;
2. Die Abstellhähne der anderen Gasart an jeder Heizwand müssen geöffnet werden;
3. Due Luftklappen der Abgasventile der Regeneratorenkammern,
die für die Gas vorwärmung bei Schwachgasbeheizung benutzt werden, müssen
bei Schwachgasbeheizung von dem Betätigungsgestänge gelöst werden, damit sie geschlossen
bleiben.
Bei Starkgasbeheizung müssen sie mit dem Gestänge verbunden werden und im vorgeschriebenen
Rhythmus betätigt werden. Die Lufteinfälle in den Umstellventilen der Regeneratorenkammern,
die sowohl bei Starkgas· als auch bei Schwachgasbeheizung mit Luft beaufschlagt werden, müssen aus bekannten Gründen
bei Wechsel von Starkgas auf Schvvachgas um etwa das Doppelte vergrößert wera^Mid
umgekehrt. ■;
5. Der Kaminzug muß je nach Gasart verschieden eingestellt werden.
Diese Arbeiten erfordern erheblichen Aufwand an Zeit und Arbeitskräften. Aufgabe der Erfindung ist
es, diese Arbeitsvorgänge von einer Zentralstelle aus
4.
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«toes Schaltaggregates einzuleiten
giarkgas auf Schwachgas
mjnzuregler einbezogenist, de
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die Umsteuerung der eine Schaltung f£y die Umstellung
der Beheizong von einer Gasart auf die andere»adigesiJialtetjst,indenjdieS<*alUeitungen
(K, N, Λ O; e, Ws e~ Z1 bis Q der Arbeitszylinder (1
bis 4; <fc 8 bis 12) über Hahngruppen (D1; D2; Ei
bis E4; F1 iss. PA geführt sind, nacb deren Betätigung
der Umsteuerrhythmus wahlweise mittels Starkgasoder Schwachgasbeheizung durchführbar ist.
Aus bekannten Gründen wird bei Starkgasbeheizung nur eine der beiden Abschlußklappen der Umstellventfle
int Zuge der periodischen Umstellung der Beheizung von einer Batterieseite auf die andere geöffnet
und geschlossen, während bei Schwachgasbeheisung für den Lufteinfall der gesamte Öffnungsquerschnitt benötigt wird und deswegen beide
Abschlußklappen geöffnet und geschlossen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Umstellung der Batteriebeheizung
von Starkgas auf Schwachgas oder umgekehrt durch Betätigung eines Befehls-Schalters
oder -Ventils übernimmt die selbsttätige Einrichtung auch das folgerichtige Offnen und Schließen von einer
oder beiden Abschlußklappen, je nachdem, mit welcher Gasart beheizt wird.
Man kann der Einfachheit halber das Schaltaggregat 13 für die Umsteuerung der Beheizungsrichtung
mit dem für die Umstellung der Beheizung von einer Gasart auf die andere in einer Baueinheit kombinieren.
Die Hahngruppen werden vozugsweise aus Magnethähnen gebildet, die von einem einzigen Schalter
bedient werden, dessen Stromimpuls über eine an sich bekannte Verriegelungsschaltung geführt ist, die eine
Betätigung der Magnethähne nur zu den Zeitpunkten zuläßt, wenn das Schaltaggregat in der entsprechenden
Stellung für die Umstellung der Gasart steht.
Man kann die erfindungsgemäße Umstelleinrichtung
so ausgestalten, daß für jeden Umstellvorgang auf jeder Batterieseite je ein Arbeitszylinder angeordnet
uid mittels der Schaltwalze zentral gesteuert wird. Die Übertragung der Bewegung der Kolben in
den Arbeitszylindern auf die Hähne, Ventile u. dgl. geschieht dann über Gestänge und Seilzüge. Dabei
ist üblicherweise für das Offnen und Schließen der Luftklappen und Abgasventile der Luftregeneratoren
beider Batterieseiten nur ein Arbeitszylinder angeordnet. Dieser arbeitet nach beiden Seiten mit Druck,
ist also doppelt wirkend, und er ist mit den Hebeln zur Betätigung der Luftkiappen und Abgasventile in
einem »Rundlauf« angeordnet.
Man kann nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung jedoch auch auf die Übertragung durch
Gestänge und Seilzüge verzichten und das Hydraulikmittel, z. B. öl, bis nahe an jeden einzelnen Hahn bzw.
jedes einzelne Ventil od. dgl. durch Rohrleitungen heranführen und für die Betätigung jedes einzelnen
Hahnes, Ventils od. dgl. je einen doppelt wirkenden Arbeitszylinder anordnen, der sowohl die öffnung als
auch die Schließung mit Öldruck erfolgen läßt. In diesem Falle wird durch die Schaltwalze jeweils eine
große Zahl kleiner Aggregate betätigt, an Stelle der wenigen großen, die bei bekannter Ausführung für
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erforderlichen Wert einregelt
fällt das Einstellen des Reglers von Hand und kann
nicht vergessen werden. .·,
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An Stelle der Steuerwalzen können, zwecj
ίο auchSteueruhren angeordnet werden, die die
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sehen Steuerventile im vorgeschriebenen. Rhythmus betätigen.
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In das Schaltprogramm können dabei auch an sich bekannte besondere Bebetzuagsmaßnahmen, wie die
periodisch geregelte Reduzierung der Heizgasmenge sowie die periodisch geregelte völlige Unterbrechung
der Beheizung aufgenommen sein (deutsche Patentschrift 1771137).
ao erläutert. Sie stellt ein Schaltschema dar, in dem der Übersichtlichkeit halber nur die wesentlichen Leitungen
eingezeichnet sind. Die Verriegelungsschaltungen sind fortgelassen worden, da sie an sich bekannt sind
und den Gegenstand der Erfindung nicht berühren.
as Ebenso ist die Anlage, die das Antriebsöl unter Druck
setzt und wieder entspannt, nicht eingezeichnet; sie entspricht den in den deutschen Patentschriften
1188553 und 1236465 geschilderten Anlagen.
drehung über dir vier Segmente J, K, N und O die
ölventile J°, IC, Λ/° und O" derart, daß die ölsteuerleitungen
zu den Arbeitszylindern so beaufschlagt werden, daß vom Zustand beim Brennen auf der Maschinenseite
auf den Zustand beim Brennen auf der Koksseite gewechselt wird. Bei der nächsten halben
Umdrehung findet das Umgekehrte statt. Die Schaltwalze braucht für eine halbe Umdrehung etwa 45
Zeitsekunden, d.h.,Jeder Uimtellvorgang dauert 45
Zeitsekunden. Die ölsteuerventile f, IC, N° und O"
werden dabei derart bedient, daß beim Brennen des Heizgases auf der Maschinenseite (MS) die ölventile
J° und O° Drucköl in die entsprechenden Steuerleitungen
J f und O+ schalten und die ölventile IC und
N° den ölablauf auf die entsprechenden Steuerleitun-
gen K+ und JV' schalten. Beim Brennen des Heizgases
auf der Koksseite (KS) ist es umgekehrt. Die Steuerleitung N* vom Steuerventil N° ist dauernd durch
die Leitung /V7der Seite 7 des doppelt wirkenden Arbeitszylinders
5/7 verbunden und die Steuerleitung
O + vom Steuerventil O" dauernd durch die Leitung
O5 mit der Seite 5. Die Arbeitsweise des doppelt wirkenden Arbeitszylinders 5/7 ist unabhängig vom
Starkgas- bzw. Schwachgasbetrieb. Wenn das Steuerventil O° bei Beheizung auf der Koksseite auf Drucköl
geschaltet hat, hat das Steuerventil N° auf ölablaß
geschaltet, der Arbeitszylinder 5/7 hat sich dann von 5 nach 7 bewegt und hat auf der Maschinenseite die
oberen Luftklappen (1. Art) der Luftregeneratorenkammern geschlossen und die Abgasventile der Luftgeneratoren
geöffnet. Gleichzeitig sind auf der Maschinenseite die Luftklappen (1. Art) der Luftregeneratorenkammern
geöffnet uiid die Abgasventile der Luftregeneratorenkammern ; geschlossen worden.
Dies ist die Stellung, die bei Beheizung auf der Koksseite sowohl bei Starkgas als auch bei Schwachgas vorgeschrieben
ist. Während und nach dem Umsteuern der Beheizung von der Koksfceite zur Maschinenseite
schaltet dann das Steuerventil N° auf Drucköl und
das Steuerventil O° auf ölablauf. Der Arbeitszylinder
5/7 bewegt sich in die Endstellung bei 5 und der Wechsel der Stellung der angeschlossenen Armaturen
ist vollzogen.
Die Steuerleitungen /', K', N', O' führen zu der
Hahngruppe Dl, Dl, die aus Dreiwegehähnen besteht, die gleichzeitig betätigt werden. Diese Hahngruppe
kann, wie es dargestellt ist, aus zwei mechanisch betätigten Dreiwegehähnen, die gekoppelt sind,
bestehen,'aber auch aus Magnetventilen, die durch
einen entsprechenden Schalter bedient werden. Bei Starkgasbeheizung ist die Steuerleitung JV über dl
mit dem Arbeitszylinder 12 und die Steuerleitung O' über dl mit dem Arbeitszylinder 11 verbunden, das
bedeutet, daß die Arbeitszylinder 11 und 12, die die Abgasventile der Gasregeneratoren auf Maschinen-
und Koksseite bedienen, im selben Rhythmus arbeiten wie der doppelt wirkende Arbeitszylinder 5/7. Bei
Schwachgasbeheizung, d. h. in der anderen Stellung der Hahngruppe Dl, D2, ist die Steuerleitung K' über
dl mit dem Arbeitszylinder 12 und die Steuerleitung JT über dl mit dem Arbeitszylinder 11 zu verbinden.
Die Betätigung der Abgasventil der Gasregeneratorenkammern geschieht jetzt im selben Rhythmus wie
das öffnen und Schließen der Gashähne. Dies ist bei Schwachgasbeheizung aus Sicherheitsgründen bekanntlich
notwendig.
Die Steuerleitungen K" und N" führen weiter zu
einer Hahngruppe £1 bis £4, die ebenfalls aus Dreiwegehähnen besteht und im Prinzip der Hahngruppe
Dl, D2 entspricht. Diese Hahngruppe bedient die Arbeitszylinder auf der Koksseite wie folgt:
Bei Starkgassteilung der Hahngruppe £1 bis £4 ist die Steuerleitung K" über el mit dem Arbeitszylinder
2 für die Betätigung der Starkgashähne auf der Maschinenseite {MS) verbunden. Der Arbeitszylinder
4 für die Betätigung der Schwachgashähne auf der Koksseite ist über el auf dauernden Ablauf geschaltet,
d.h., die Schwachgashähne sind dauernd geschlossen. Die Steuerleitung N" ist über ei auf den
Arbeitszylinder 10 für die Betätigung der Luftklappen an den Abgasventilen der Schwachgasregeneratoren
auf der MS geschaltet, d. h., diese Luftklappen arbeiten im selben Rhythmus wie der Arbeitszylinder 5/7.
Der Arbeitszylinder 8 für die Betätigung der Luftklappen (2. Art) an den Abgasventilen der Luftregeneratoren
auf der MS ist über e4 auf dauernden Ablauf geschaltet, d. h., diese Luftkl&ppen sind dauernd
geschlossen. In den Schwachgassteihingen der Hahngruppe £1 bis £4 ist die Steuerleitung el und damit
der Arbeitszylinder 2 für die Starkgashähne auf der 4« auf-dSüfeniden'AibTauf geschaltet, d.h., diese
^iridää shl £» Steuerieitung
i f d Ar-
def^e5^al^dsfr(,^e^Tivrachgashähn
im Rhythmus'äes Steuerventils FC. Die SteuerlcrtuDg
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Luftregerieratoreri auf der"::MS arbeiten im siellJen
Rhythmus wie-der Arbeitszylinder: 5/7^
Die Steuerleitüngeh J"' und 0'^ führer» «u der Hahrtgruppe Fl, bis F4, die der^ H^ngruppe|El bis E4 entspricht; aber die Arb^itszyh1rtder;auf djef'JCoks^ seite (KS) bedient. Die ArbeitsweiseiiriStarkga^bzw. S<?hwachgässtellung entspricht -^er'/i^eiteweise der ίο FlaltfigruppeElbis £4Slr?St^g^syiüng ist J''' über Jl mit 1, 3 über /2 mit Dauerablauf. 0'*' über /3 mit 9 und 6 über /4 mit Dauerablauf verbunden und in Schwachgasstellung 1 über /1 mit Dauerablauf, J'" über /2 mit 3,9 über /3 mit Dauerablauf und O'" über /4 mit 6.
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Das Umstellen von einer Gasart auf die andere geschieht folgendermaßen:
Ausgegangen wird beispielsweise von dem Zustand, daß Starkgas auf der Koksseite brennt und daß
die Beheizung auf Schwachgas umgestellt werden soll. Dabei sind die Ölsteuerventile /" und 0° auf Drucköl
geschaltet und die ölsteuerventile K° und N0 auf ölablauf.
Die Hahngruppen Dl, D2, £1 bis £4 und Fl bis F4 stehen in Starkgasstellung. Die Arbeitszylinder
1 bis 12 stehen so alle in der Stellung, wie es beim Brennen von Starkgas auf der Koksseite notwendig
ist.
1. Die Hahngruppen Dl, D2 und Fl bis F4 (für die KS) werden auf Schwachgasstellung umgestellt,
dadurch ändert sich die Stellung der Arbeitszylinder nicht, so daß weiter Starkgas auf
der Koksseite brennt.
L Wird umgesteuert, dabei arbeiten jetzt die Arbeitszylinder
so, daß Schwachgas auf der KS brennt.
J. Wird die Hahngruppe El bus E4 auf Schwachgasstellung
umgestellt, so daß jetzt auch die Arbeitszylinder auf der Maschinenseite in den Arbeitsrhythmus
für Schwachgasbeheizung geschaltet sind.
Entsprechend geht auch das Umstellen von Schwachgas auf Starkgas vor sich.
Entsprechend geht auch das Umstellen von Schwachgas auf Starkgas vor sich.
Die Hahngruppe Dl, D2 hat noch einen elektrischen Schalter (nicht gezeichnet), angebaut, der je
nach der Stellung der Hahngruppe einen Impuls zum Kaminzuregier gibt, der dessen SoUeinstellung je nach
Gasart umstellt. Diese Impulsgabe ist über elektrische Schalter an der Steuerwalze 13 so verriegelt, daß sie
nicht beim Umlegen der Hahngruppe Dl, D2 sorbit wirkt, sondern erst beim nächsten Umstellen der Beheizung
von einer Batterieseite auf die andere. Die Schaltung istM^t?i|ijSjch^p<|pppsap .. ,
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Claims (4)
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- 2. Umstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltaggregat (13) für die Umsteuerung mit dem für die Umstellung der Beheizung in einer Baueinheit kombiniert ist.
- 3. Umstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hahngruppen aus Magnethähnen bestehen, die von einem einzigen Schalter zu bedienen sind, dessen Stromimpuls über eine Verrigelungsschaltung geführt ist, die eine Betätigung der Magnethähne nur zu den Zeitpunkten zuläßt, wenn das Schaltaggregat in der entsprechenden Stellung für die Umstellung der Gasart steht.
- 4. Umstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umstellautomatik der Beheizung von Starkgas auf Schwachgas oder umgekehrt ein Kaminzugregler einbezogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691961579 DE1961579C3 (de) | 1969-12-09 | 1969-12-09 | Umstellvorrichtung für eine regenerativ beheizte Verbund-Koksofenbatterie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691961579 DE1961579C3 (de) | 1969-12-09 | 1969-12-09 | Umstellvorrichtung für eine regenerativ beheizte Verbund-Koksofenbatterie |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961579A1 DE1961579A1 (de) | 1971-06-09 |
| DE1961579B2 DE1961579B2 (de) | 1974-10-31 |
| DE1961579C3 true DE1961579C3 (de) | 1975-06-12 |
Family
ID=5753326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691961579 Expired DE1961579C3 (de) | 1969-12-09 | 1969-12-09 | Umstellvorrichtung für eine regenerativ beheizte Verbund-Koksofenbatterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1961579C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4159924A (en) | 1976-08-19 | 1979-07-03 | Firma Carl Still Recklinghausen | Combined control device for the operation of coke oven batteries to effect switching of the regenerative heating system from one group of flues to another and for converting from one heating gas to another |
-
1969
- 1969-12-09 DE DE19691961579 patent/DE1961579C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4159924A (en) | 1976-08-19 | 1979-07-03 | Firma Carl Still Recklinghausen | Combined control device for the operation of coke oven batteries to effect switching of the regenerative heating system from one group of flues to another and for converting from one heating gas to another |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1961579B2 (de) | 1974-10-31 |
| DE1961579A1 (de) | 1971-06-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |