DE19615725A1 - Zahnradpumpe - Google Patents
ZahnradpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zahnradpumpen der hier angesprochenen Art sind be
kannt. Sie weisen ein Gehäuse auf, in das minde
stens ein Zahnrad sowie eine zugehörige Lagerein
richtung und eine Dichtungseinrichtung eingebracht
sind. Es hat sich herausgestellt, daß für eine
Vielzahl von Anwendungsfällen der Platzbedarf einer
derartigen Zahnradpumpe zu groß ist, so daß sich
für deren Verwendung Schwierigkeiten ergeben.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zahnrad
pumpe der eingangs genannten Art zu schaffen, die
sich durch einen sehr kleinen Raumbedarf auszeich
net.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Zahnradpumpe
vorgeschlagen, die die in Anspruch 1 genannten
Merkmale aufweist. Die Zahnradpumpe ist sehr kom
pakt aufgebaut, weil die zugehörige Lagereinrich
tung nur ein einziges, dem Zahnrad zugeordnetes La
ger aufweist. Die Teile der Zahnradpumpe, das
heißt, der Zahnradsatz, das Lager und die Dich
tungseinrichtung, sind in einer einseitig offenen,
napfförmigen Ausnehmung untergebracht, die so tief
ist, daß die Dichtungseinrichtung die Oberkante der
Ausnehmung etwas überragt, also bei einer Montage
der Pumpe mit einer Kompressionskraft beaufschlagt
wird und somit Toleranzen ausgleichen kann.
Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der
Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß der
Boden der Ausnehmung eine Lagerung für den auf den
Boden aufliegenden Zahnradsatz bildet. Es ergibt
sich also auch dann ein sehr ruhiger und damit ver
schleißarmer Lauf der Pumpe, wenn nur ein einziges
Lager vorhanden ist, das den Zahnradsatz hält.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der
Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß der
Zahnradsatz zwei miteinander kämmende Zahnräder
aufweist, die auf ihren beiden Seiten jeweils mit
einem Lagerzapfen versehen sind. Der erste Lager
zapfen wirkt mit dem Lager zusammen, der andere mit
in den Boden der Ausnehmung eingebrachten Lagerboh
rungen. Obwohl also die Lagereinrichtung nur ein
einziges Lager umfaßt, ergibt sich ein sicherer
Halt und eine sichere Führung des Zahnradsatz es in
nerhalb der Zahnradpumpe. Gleichzeitig ist die An
zahl der Bauteile der Zahnradpumpe stark reduziert,
so daß diese sehr klein baut und kostengünstig her
stellbar ist.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der
Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß das
Gehäuse mehrere Gehäuseabschnitte aufweist, die je
weils als eine Pumpenstufe ausgebildet sind. Da
durch, daß jede Stufe sehr kompakt baut, ergibt
sich insgesamt auch für eine mehrstufige Zahnrad
pumpe eine sehr kleine raumsparende Bauform, die
kostengünstig realisierbar ist.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der
Zahnradpumpe, bei der mehrere, vorzugsweise alle
Ausnehmungen eine gemeinsame Zuleitung aufweisen,
während die mit den Ausnehmungen verbundenen Ablei
tungen voneinander getrennt sind. Es ist damit mög
lich, eine mehrstufige Zahnradpumpe zu realisieren,
deren einzelne Stufen verschiedene Fördervolumina
aufweisen.
Schließlich wird eine Ausführungsform der Zahnrad
pumpe bevorzugt, bei der in benachbarten Gehäuseab
schnitten untergebrachte Zahnradsätze durch Steck
kupplungen miteinander verbunden sind. Es muß also
bei einer derartigen Pumpe nur ein einziger Zahn
radsatz mit einem Antrieb verbunden werden, der
dann als Antrieb für sämtliche Stufen beziehungs
weise Zahnradsätze dient. Auch diese Ausgestaltung
führt zu einer kompakten, kostengünstigen Bauform
der Zahnradpumpe.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übri
gen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeich
nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Zahnrad
pumpe, die drei Pumpenstufen umfaßt;
Fig. 2 eine erste Seitenansicht der in Fig. 1
gezeigten Zahnradpumpe und
Fig. 3 eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite
der in Fig. 2 gezeigten Zahnradpumpe.
Die im folgenden beschriebene Pumpe kann für belie
bige Einsatzzwecke verwendet werden. Besonders ge
eignet ist sie jedoch für die Bereitstellung klei
nerer Fördervolumina. Sollte eine größeres Volumen
erforderlich sein, kann die Zahnradpumpe mehrstufig
aufgebaut werden, wobei mehrere Stufen einem Ver
braucher zugeordnet werden. Es ist auch denkbar,
die einzelnen Stufen mehreren Verbrauchern zuzuord
nen.
Fig. 1 zeigt eine dreistufige Zahnradpumpe 1 im
Längsschnitt. Das Gehäuse 3 der Pumpe umfaßt hier
drei Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9, wobei die zu
letzt genannten Gehäuseabschnitte 7 und 9 identisch
aufgebaut sind.
Alle Gehäuseabschnitte weisen einen Grundkörper 11,
13, 15 auf, in den eine einseitig offene, napfför
mige Ausnehmung 17, 19, 21 eingebracht ist. In die
Ausnehmungen ist jeweils ein Zahnradsatz 23, 25, 27
eingesetzt, der zwei miteinander kämmende Zahnräder
aufweist, die auf dem Boden 29, 31, 33 der Ausneh
mung 17, 19, 21 aufliegen. Auf der dem Boden gegen
überliegenden Seite der Zahnradsätze ist jeweils
eine Lagereinrichtung vorgesehen, die ein hier als
Lagerbrille ausgebildetes Lager 35, 37, 39 umfaßt.
Auf der dem Zahnradsatz 23, 25, 27 gegenüberliegen
den Seite des Lagers 35, 37, 39, das auf den Zahn
radsätzen aufliegt, ist jeweils eine Aussparung 41,
43, 45 vorgesehen, die der Aufnahme einer hier
nicht dargestellten Dichtungseinrichtung dient, die
als Kompensationsdichtung wirkt und beispielsweise
einen Stütz- und einen Dichtring aufweist. Die Form
der Ausnehmungen ist an die Außenkontur der Zahn
radsätze angepaßt.
Die Tiefe der Ausnehmung 17, 19, 21 ist so gewählt,
daß diese den Zahnradsatz 23, 25 und 27 sowie das
Lager 35, 37, 39 aufnimmt, außerdem die in die Aus
sparung 41, 43, 45 eingesetzte Dichtungseinrich
tung. Die Dichtungseinrichtung überragt die Ober
kante der Ausnehmung 17, 19, 21 im demontierten Zu
stand der Zahnradpumpe 1 und wird im montierten Zu
stand der Zahnradpumpe zusammengepreßt, so daß ei
nerseits eine optimale Dichtwirkung gegeben ist,
andererseits Längentoleranzen ausgeglichen werden.
Wesentlich ist, daß bei der hier beschriebenen
Zahnradpumpe 1 nur eine einzige Dichtungseinrich
tung in jeder Pumpenstufe vorgesehen ist.
Die Zahnräder der Zahnradsätze 23, 25 und 27 weisen
auf beiden Seiten jeweils einen Lagerzapfen auf.
Der in Fig. 1 links liegende erste Lagerzapfen 47,
49, 51 der Zahnradsätze 23, 25, 27 ist jeweils in
einer Lagerbohrung 53, 55, 57 gelagert, die in den
Boden 29, 31, 33 der Ausnehmungen 17, 19, 21 einge
bracht ist. Der Boden dient insofern jeweils als
Lagerung für die Zahnradsätze. Der gegenüberlie
gende zweite Lagerzapfen 59, 61, 63 ist jeweils in
dem zugehörigen Lager 35, 37, 39 geführt und gela
gert, so daß die Zahnradsätze 23, 25, 27 sicher in
den Gehäuseabschnitten 5, 7, 9, die jeweils eine
Pumpenstufe der Zahnradpumpe 1 darstellen, geführt
sind.
Die Ausnehmung 21 wird durch eine Abschlußplatte 65
abgeschlossen, die die in die Aussparung 45 einge
setzte Dichtungseinrichtung zusammendrückt, so daß
sich ein druckdichter Abschluß der in Gehäuseab
schnitt 9 vorhandenen Pumpenstufe ergibt.
Die Ausnehmungen 19 und 21 werden von den benach
barten Gehäuseabschnitten 7 und 9 druckdicht abge
schlossen, die damit quasi die Abschlußplatte für
die entsprechenden Ausnehmungen 19 und 21 bilden
beziehungsweise diese ersetzen und damit die in den
Gehäuseabschnitten 5 und 6 vorhandenen Pumpenstufen
druckdicht abschließen.
Aus dem oben Gesagten und aus der Darstellung in
Fig. 1 ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Ab
deckplatte 65 auch unmittelbar auf den Gehäuseab
schnitt 5, der in Fig. 1 ganz links angeordnet
ist, aufgesetzt werden kann. Damit würde eine ein
stufige Zahnradpumpe realisiert. Es ist sehr wohl
ersichtlich, daß die Abschlußplatte 65 auch auf den
zweiten Gehäuseabschnitt 7 aufgebracht werden
könnte, um eine zweistufige Pumpe zu realisieren.
Bei dem hier dargestellten, dreistufigen Ausfüh
rungsbeispiel der Zahnradpumpe 1 ist die Lagerboh
rung 53 im Boden 29 des ganz links angeordneten Ge
häuseabschnitts 5 als Sackloch ausgebildet, während
die Lagerbohrungen 55 und 57, die jeweils die er
sten Lagerzapfen 49 und 51 der Zahnradsätze 23 und
25 aufnehmen, als Durchgangsbohrungen ausgebildet
sind. Auf diese Weise ist es möglich, einen Kraft
schluß zwischen den Zahnradsätzen sicherzustellen,
wobei hier Steckkupplungen, vorzugsweise Evolven
tenzahn-Steckkupplungen 64a, 64b eingesetzt werden,
die einerseits die Übertragung eines hohen Drehmo
ments ermöglichen, andererseits einfach und kosten
günstig aufgebaut sind.
Die Steckkupplungen sind auf folgende Weise reali
siert: In die einander gegenüberliegenden Lagerzap
fen benachbarter Pumpenstufen beziehungsweise Ge
häuseabschnitte werden Bohrungen eingebracht, deren
Mittelachsen miteinander fluchten. Die Bohrungs
oberflächen werden auf geeignete Weise ausgeformt,
so daß in die Bohrungen eingesteckte Stifte mit ei
ner entsprechenden Ausformung formschlüssig in den
Bohrungen Halt finden. Ein auf einen Lagerzapfen
ausgeübtes Drehmoment wird über den Stift auf den
benachbarten Lagerzapfen übertragen. Bei einer ent
sprechenden Auslegung der Tiefe der Bohrungen und
der Länge der Stifte können die Lagerzapfen sehr
nah nebeneinanderliegen. Es ist sogar möglich, daß
sich deren Stirnseiten berühren. Es ist also ohne
weiteres ersichtlich, daß hiermit eine sehr kom
pakte Bauform realisiert ist.
Die Antriebsmomente für die Zahnradpumpe 1 werden
in den oberen zweiten Lagerzapfen 63 des im ganz
rechts angeordneten Zahnradsatzes 27 im Gehäuseab
schnitt 9 eingeleitet. Der Lagerzapfen 63 ist ver
längert ausgebildet und durchdringt die Abschluß
platte 65, so daß hier in dessen Ende 67 Antriebs
momente eingeleitet werden können.
Die Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9 sind hier alle
gleich breit ausgebildet. Es ist jedoch möglich,
verschieden breite Abschnitte beziehungsweise Pum
penstufen vorzusehen, um Zahnradsätze verschiedener
Breite einbringen zu können. Damit kann das Förder
volumen der einzelnen Pumpenstufen variiert werden.
Aber auch bei dem hier dargestellten Ausführungs
beispiel sind verschieden breite Zahnradsätze vor
gesehen: Der im ersten Gehäuseabschnitt 5 einge
setzte Zahnradsatz 23 ist schmaler ausgebildet, als
die beiden beispielhaft gleich breiten Zahnradsätze
25 und 27 der Gehäuseabschnitte 7 und 9. Die Breite
der Lager 35, 37 und 39 ist vorzugsweise immer
gleich. Verschiedene Breiten der Zahnradsätze kön
nen leicht durch verschieden tiefe Ausnehmungen 17,
19 und 21 ausgeglichen werden. Es ist damit ohne
weiteres möglich, daß Fördervolumen einer Pumpe be
ziehungsweise ihrer Stufen auf einfache Weise zu
ändern.
Die Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9 des Gehäuses 3
sind auf geeignete Weise, beispielsweise durch
Schrauben 69 miteinander verbunden, die das Gehäuse
3 in Längsrichtung durchdringen und beispielsweise
in der Abschlußplatte 65 festgeschraubt sind. Zur
Lagesicherung können noch Stifte 69, 71, 73 vorge
sehen werden, die in Fig. 1 beispielhaft angedeu
tet sind und in benachbarte Gehäuseabschnitte ein
greifen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Bauteile der
Zahnradpumpe 1 auf ein Minimum reduziert sind. Pro
Stufe beziehungsweise Gehäuseabschnitt sind ledig
lich ein Zahnradsatz, ein Lager einer Lagereinrich
tung und eine Dichtungseinrichtung vorgesehen. Bei
mehrstufigen Pumpen werden Steckkupplungen verwen
det, die in aneinandergrenzende Lagerzapfen benach
barter Zahnradsätze eingesteckt werden und daher -
in Längsrichtung der Pumpe gesehen - keinen zusätz
lichen Bauraum brauchen. Die Steckkupplungen sind
quasi vollständig in die benachbarten Lagerzapfen
integriert.
In Fig. 1 ist gestrichelt angedeutet, daß dem
Saugbereich der Zahnradsätze 23, 25 und 27 eine ge
meinsame Zuleitung aufweisen, die in eine Zulei
tungsöffnung 75 mündet. Die Zuleitungsöffnung ist
mit einem Verbindungskanal 77 verbunden, der die
Saugbereiche der Zahnradsätze, nämlich den Bereich,
in dem die Zahnräder miteinander kämmen, verbindet.
Der Verbindungskanal 77 erstreckt sich in Längs
richtung durch das Gehäuse 3 der Zahnradpumpe 1 und
verbindet alle Saugbereiche der Pumpenstufen in den
Gehäuseabschnitten 5, 7 und 9.
Aus Fig. 1 ist auch ersichtlich, daß jeder Gehäu
seabschnitt 5, 7 und 9 eine eigene Auslaßöffnung
79, 81, 83 aufweist, die jeweils mit einer entspre
chenden Ableitung verbunden ist. Es zeigt sich
also, daß bei dem hier dargestellten Ausführungs
beispiel die Zahnradpumpe 1, beziehungsweise deren
drei Stufen, eine gemeinsame Zuleitung und ge
trennte Ableitungen haben, die zu verschiedenen
Verbrauchern geführt werden können. Denkbar ist es
natürlich auch, einem Verbraucher mehrere Stufen
zuzuordnen und so mit einer größeren Förderleistung
zu versorgen.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Zahnradpumpe 1
mit der Zuleitungsöffnung 75. Fig. 3 zeigt die ge
genüberliegende Seite der Zahnradpumpe 1. Aus die
ser Darstellung sind die mehreren Auslaßöffnungen
79, 81 und 83 ersichtlich, die den Gehäuseabschnit
ten 5, 7 und 9 beziehungsweise den einzelnen Stufen
der Pumpe zugeordnet sind.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Pumpe baut
überaus kompakt und ist kostengünstig realisierbar.
Die Baulänge konnte durch die hier dargestellte
Ausführungsform um circa 20% reduziert werden, so
daß sich eine sehr universelle Verwendbarkeit er
gibt. Außerdem ist die Pumpe leicht und kostengün
stig.
Aus dem oben Gesagten wird auch deutlich, daß die
Zahnradpumpe 1 eine oder mehrere - beispielsweise
auch sechs - Stufen aufweisen kann. Dabei ist der
erste Gehäuseabschnitt 5 quasi als Grundgehäuse
aufgebaut und einseitig druckdicht abgeschlossen.
Die übrigen Gehäuseabschnitte sind alle vorzugs
weise identisch aufgebaut und weisen auf einer
Seite Durchgangsöffnungen für die Steckkupplungen
auf, auf der anderen Seite die napfförmige Ausneh
mung, in die Bauteile der Pumpe eingesetzt werden.
Die Gehäuseabschnitte können auf einfache Weise
aufeinandergesetzt und miteinander verschraubt wer
den, wobei auf den letzten Gehäuseabschnitt die Ab
schlußplatte aufgesetzt wird. Durch das Verspannen
der Gehäuseabschnitte und der Abschlußplatte unter
einander ergibt sich ein druckdichter Abschluß für
jede der Einzelstufen der Zahnradpumpe. Eine Demon
tage ist sehr einfach, so daß auch verschieden
breite Zahnradsätze später noch in die Ausnehmungen
eingesetzt werden können, wobei jeweils entspre
chend breite Lager mit den Zahnradsätzen kombiniert
werden müssen, um sicherzustellen, daß die napfför
mige Ausnehmung durch den Zahnradsatz, das Lager
und die Dichtungseinrichtung vollständig ausgefüllt
ist, so daß bei der Montage die Dichtungseinrich
tung einen sicheren Abschluß ergeben kann.
Der Aufbau der Zahnradpumpe 1 ist auch deshalb be
sonders einfach, weil in jeder Stufe nur eine ein
zige Lagereinrichtung und nur eine Dichtungsein
richtung vorzusehen sind, die ein axiales Spiel
ausgleicht und einen druckdichten Abschluß sicher
stellt.
Claims (18)
1. Zahnradpumpe mit einem mindestens einen Zahn
radsatz sowie eine zugehörige Lagereinrichtung und
eine Dichtungseinrichtung aufnehmenden Gehäuse, da
durch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung ein
einziges, dem Zahnradsatz (23, 25, 27) zugeordnetes
Lager (35, 37, 39) aufweist, daß das Gehäuse (3) mit
einer einseitig offenen, napfförmigen, dem Zahnrad
satz, das Lager und die Dichtungseinrichtung auf
nehmende Ausnehmung (17, 19, 21) versehen ist, deren
Tiefe auf den Zahnradsatz, das Lager und die Dich
tungseinrichtung so abgestimmt ist, daß die Dich
tungseinrichtung die Oberkante der Ausnehmung etwas
überragt.
2. Zahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Boden (29, 31, 33) der Ausnehmung
(17, 19, 21) eine Lagerung für den auf den Boden an
liegenden Zahnradsatz (23, 25, 27) bildet.
3. Zahnradpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lager (35, 37, 39) der Lager
einrichtung auf der dem Boden (29, 31, 33) abgewand
ten Seite des Zahnradsatzes (23, 25, 27) angeordnet
ist.
4. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnrad
satz (23, 25, 27) zwei miteinander kämmende Zahnräder
aufweist.
5. Zahnradpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zahnräder je einen ersten Lager
zapfen (47, 49, 51) aufweisen, der in eine in den Bo
den (29, 31, 33) der Ausnehmung (17, 19, 21) einge
brachte Lagerbohrung (53, 55, 57) eingreift.
6. Zahnradpumpe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zahnräder je einen mit dem
Lager (35, 37, 39) zusammenwirkenden zweiten Lager
zapfen (59, 61, 63) aufweisen.
7. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
durch eine Abschlußplatte (65) druckdicht ver
schlossen ist, wobei die Abschlußplatte mit der
Dichtungseinrichtung zusammenwirkt.
8. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(3) mehrere Gehäuseabschnitte (5, 7, 9) aufweist, die
jeweils als eine Pumpenstufe ausgebildet sind.
9. Zahnradpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Gehäuseabschnitt (5, 7, 8) jeweils
eine einseitig offene, napfförmige Ausnehmung
(17, 19, 21) aufweist, in die ein Zahnradsatz
(23, 25, 27), ein Lager (35, 37, 39) und eine Dich
tungseinrichtung eingebracht sind, und die durch
einen benachbarten Gehäuseabschnitt oder durch eine
Abschlußplatte (65) druckdicht verschlossen ist.
10. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
(17, 19, 21) mit mindestens einer Zu- und wenigstens
einer Ableitung für das geförderte Medium verbunden
ist.
11. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere - vorzugs
weise alle - Ausnehmungen (17, 19, 21) eine gemeinsame
Zuleitung (Verbindungskanal (77)) aufweisen.
12. Zahnradpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausnehmungen (17, 19, 21) über
einen vorzugsweise in Längsrichtung des Gehäuses
(3) verlaufenden Verbindungskanal (77) miteinander
und mit der Zuleitung verbunden sind.
13. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 10 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitungen der
Pumpenstufen getrennt sind.
14. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisie
rung verschiedener Fördervolumina Zahnradsätze
(23, 25, 27) verschiedener Breite in die zugehörige
Ausnehmung (17, 19, 21) eingesetzt sind.
15. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 8 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenstufen
einer mehrstufigen Zahnradpumpe (1) verschiedene
Fördervolumina aufweisen.
16. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Boden (29) einer Ausnehmung (17) eines endstän
digen Gehäuseabschnitts (5) als Sacklöcher ausge
bildete Lagerbohrungen (53) eingebracht sind, die
die ersten Lagerzapfen (47) der Zahnräder des in
die Ausnehmung (17) eingesetzten Zahnradsatzes (23)
aufnehmen.
17. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Boden (31, 33) einer Ausnehmung (19, 21) eines an
den endständigen Gehäuseabschnitt (5) angrenzenden
Gehäuseabschnitts (7, 9) als Durchgangslöcher ausge
bildete Lagerbohrungen (55, 57) eingebracht sind,
die die ersten Lagerzapfen (49, 53) der Zahnräder
des in die Ausnehmung (19, 21) eingesetzten Zahnrad
satzes (25, 27) aufnehmen.
18. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in
benachbarten Gehäuseabschnitten untergebrachte
Zahnradsätze durch Steckkupplungen (64a, 64b), vor
zugsweise durch Evolventenzahn-Steckkupplungen mit
einander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996115725 DE19615725C2 (de) | 1996-04-20 | 1996-04-20 | Zahnradpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996115725 DE19615725C2 (de) | 1996-04-20 | 1996-04-20 | Zahnradpumpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19615725A1 true DE19615725A1 (de) | 1997-10-23 |
| DE19615725C2 DE19615725C2 (de) | 1999-04-08 |
Family
ID=7791896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996115725 Expired - Fee Related DE19615725C2 (de) | 1996-04-20 | 1996-04-20 | Zahnradpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19615725C2 (de) |
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