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DE19615725A1 - Zahnradpumpe - Google Patents

Zahnradpumpe

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DE19615725A1
DE19615725A1 DE1996115725 DE19615725A DE19615725A1 DE 19615725 A1 DE19615725 A1 DE 19615725A1 DE 1996115725 DE1996115725 DE 1996115725 DE 19615725 A DE19615725 A DE 19615725A DE 19615725 A1 DE19615725 A1 DE 19615725A1
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/12Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F04C2/14Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
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    • F04C11/00Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations
    • F04C11/001Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations of similar working principle

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Description

Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zahnradpumpen der hier angesprochenen Art sind be­ kannt. Sie weisen ein Gehäuse auf, in das minde­ stens ein Zahnrad sowie eine zugehörige Lagerein­ richtung und eine Dichtungseinrichtung eingebracht sind. Es hat sich herausgestellt, daß für eine Vielzahl von Anwendungsfällen der Platzbedarf einer derartigen Zahnradpumpe zu groß ist, so daß sich für deren Verwendung Schwierigkeiten ergeben.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zahnrad­ pumpe der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch einen sehr kleinen Raumbedarf auszeich­ net.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Zahnradpumpe vorgeschlagen, die die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Die Zahnradpumpe ist sehr kom­ pakt aufgebaut, weil die zugehörige Lagereinrich­ tung nur ein einziges, dem Zahnrad zugeordnetes La­ ger aufweist. Die Teile der Zahnradpumpe, das heißt, der Zahnradsatz, das Lager und die Dich­ tungseinrichtung, sind in einer einseitig offenen, napfförmigen Ausnehmung untergebracht, die so tief ist, daß die Dichtungseinrichtung die Oberkante der Ausnehmung etwas überragt, also bei einer Montage der Pumpe mit einer Kompressionskraft beaufschlagt wird und somit Toleranzen ausgleichen kann.
Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß der Boden der Ausnehmung eine Lagerung für den auf den Boden aufliegenden Zahnradsatz bildet. Es ergibt sich also auch dann ein sehr ruhiger und damit ver­ schleißarmer Lauf der Pumpe, wenn nur ein einziges Lager vorhanden ist, das den Zahnradsatz hält.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß der Zahnradsatz zwei miteinander kämmende Zahnräder aufweist, die auf ihren beiden Seiten jeweils mit einem Lagerzapfen versehen sind. Der erste Lager­ zapfen wirkt mit dem Lager zusammen, der andere mit in den Boden der Ausnehmung eingebrachten Lagerboh­ rungen. Obwohl also die Lagereinrichtung nur ein einziges Lager umfaßt, ergibt sich ein sicherer Halt und eine sichere Führung des Zahnradsatz es in­ nerhalb der Zahnradpumpe. Gleichzeitig ist die An­ zahl der Bauteile der Zahnradpumpe stark reduziert, so daß diese sehr klein baut und kostengünstig her­ stellbar ist.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der Zahnradpumpe, die sich dadurch auszeichnet, daß das Gehäuse mehrere Gehäuseabschnitte aufweist, die je­ weils als eine Pumpenstufe ausgebildet sind. Da­ durch, daß jede Stufe sehr kompakt baut, ergibt sich insgesamt auch für eine mehrstufige Zahnrad­ pumpe eine sehr kleine raumsparende Bauform, die kostengünstig realisierbar ist.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der Zahnradpumpe, bei der mehrere, vorzugsweise alle Ausnehmungen eine gemeinsame Zuleitung aufweisen, während die mit den Ausnehmungen verbundenen Ablei­ tungen voneinander getrennt sind. Es ist damit mög­ lich, eine mehrstufige Zahnradpumpe zu realisieren, deren einzelne Stufen verschiedene Fördervolumina aufweisen.
Schließlich wird eine Ausführungsform der Zahnrad­ pumpe bevorzugt, bei der in benachbarten Gehäuseab­ schnitten untergebrachte Zahnradsätze durch Steck­ kupplungen miteinander verbunden sind. Es muß also bei einer derartigen Pumpe nur ein einziger Zahn­ radsatz mit einem Antrieb verbunden werden, der dann als Antrieb für sämtliche Stufen beziehungs­ weise Zahnradsätze dient. Auch diese Ausgestaltung führt zu einer kompakten, kostengünstigen Bauform der Zahnradpumpe.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übri­ gen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Zahnrad­ pumpe, die drei Pumpenstufen umfaßt;
Fig. 2 eine erste Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Zahnradpumpe und
Fig. 3 eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite der in Fig. 2 gezeigten Zahnradpumpe.
Die im folgenden beschriebene Pumpe kann für belie­ bige Einsatzzwecke verwendet werden. Besonders ge­ eignet ist sie jedoch für die Bereitstellung klei­ nerer Fördervolumina. Sollte eine größeres Volumen erforderlich sein, kann die Zahnradpumpe mehrstufig aufgebaut werden, wobei mehrere Stufen einem Ver­ braucher zugeordnet werden. Es ist auch denkbar, die einzelnen Stufen mehreren Verbrauchern zuzuord­ nen.
Fig. 1 zeigt eine dreistufige Zahnradpumpe 1 im Längsschnitt. Das Gehäuse 3 der Pumpe umfaßt hier drei Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9, wobei die zu­ letzt genannten Gehäuseabschnitte 7 und 9 identisch aufgebaut sind.
Alle Gehäuseabschnitte weisen einen Grundkörper 11, 13, 15 auf, in den eine einseitig offene, napfför­ mige Ausnehmung 17, 19, 21 eingebracht ist. In die Ausnehmungen ist jeweils ein Zahnradsatz 23, 25, 27 eingesetzt, der zwei miteinander kämmende Zahnräder aufweist, die auf dem Boden 29, 31, 33 der Ausneh­ mung 17, 19, 21 aufliegen. Auf der dem Boden gegen­ überliegenden Seite der Zahnradsätze ist jeweils eine Lagereinrichtung vorgesehen, die ein hier als Lagerbrille ausgebildetes Lager 35, 37, 39 umfaßt. Auf der dem Zahnradsatz 23, 25, 27 gegenüberliegen­ den Seite des Lagers 35, 37, 39, das auf den Zahn­ radsätzen aufliegt, ist jeweils eine Aussparung 41, 43, 45 vorgesehen, die der Aufnahme einer hier nicht dargestellten Dichtungseinrichtung dient, die als Kompensationsdichtung wirkt und beispielsweise einen Stütz- und einen Dichtring aufweist. Die Form der Ausnehmungen ist an die Außenkontur der Zahn­ radsätze angepaßt.
Die Tiefe der Ausnehmung 17, 19, 21 ist so gewählt, daß diese den Zahnradsatz 23, 25 und 27 sowie das Lager 35, 37, 39 aufnimmt, außerdem die in die Aus­ sparung 41, 43, 45 eingesetzte Dichtungseinrich­ tung. Die Dichtungseinrichtung überragt die Ober­ kante der Ausnehmung 17, 19, 21 im demontierten Zu­ stand der Zahnradpumpe 1 und wird im montierten Zu­ stand der Zahnradpumpe zusammengepreßt, so daß ei­ nerseits eine optimale Dichtwirkung gegeben ist, andererseits Längentoleranzen ausgeglichen werden. Wesentlich ist, daß bei der hier beschriebenen Zahnradpumpe 1 nur eine einzige Dichtungseinrich­ tung in jeder Pumpenstufe vorgesehen ist.
Die Zahnräder der Zahnradsätze 23, 25 und 27 weisen auf beiden Seiten jeweils einen Lagerzapfen auf. Der in Fig. 1 links liegende erste Lagerzapfen 47, 49, 51 der Zahnradsätze 23, 25, 27 ist jeweils in einer Lagerbohrung 53, 55, 57 gelagert, die in den Boden 29, 31, 33 der Ausnehmungen 17, 19, 21 einge­ bracht ist. Der Boden dient insofern jeweils als Lagerung für die Zahnradsätze. Der gegenüberlie­ gende zweite Lagerzapfen 59, 61, 63 ist jeweils in dem zugehörigen Lager 35, 37, 39 geführt und gela­ gert, so daß die Zahnradsätze 23, 25, 27 sicher in den Gehäuseabschnitten 5, 7, 9, die jeweils eine Pumpenstufe der Zahnradpumpe 1 darstellen, geführt sind.
Die Ausnehmung 21 wird durch eine Abschlußplatte 65 abgeschlossen, die die in die Aussparung 45 einge­ setzte Dichtungseinrichtung zusammendrückt, so daß sich ein druckdichter Abschluß der in Gehäuseab­ schnitt 9 vorhandenen Pumpenstufe ergibt.
Die Ausnehmungen 19 und 21 werden von den benach­ barten Gehäuseabschnitten 7 und 9 druckdicht abge­ schlossen, die damit quasi die Abschlußplatte für die entsprechenden Ausnehmungen 19 und 21 bilden beziehungsweise diese ersetzen und damit die in den Gehäuseabschnitten 5 und 6 vorhandenen Pumpenstufen druckdicht abschließen.
Aus dem oben Gesagten und aus der Darstellung in Fig. 1 ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Ab­ deckplatte 65 auch unmittelbar auf den Gehäuseab­ schnitt 5, der in Fig. 1 ganz links angeordnet ist, aufgesetzt werden kann. Damit würde eine ein­ stufige Zahnradpumpe realisiert. Es ist sehr wohl ersichtlich, daß die Abschlußplatte 65 auch auf den zweiten Gehäuseabschnitt 7 aufgebracht werden könnte, um eine zweistufige Pumpe zu realisieren.
Bei dem hier dargestellten, dreistufigen Ausfüh­ rungsbeispiel der Zahnradpumpe 1 ist die Lagerboh­ rung 53 im Boden 29 des ganz links angeordneten Ge­ häuseabschnitts 5 als Sackloch ausgebildet, während die Lagerbohrungen 55 und 57, die jeweils die er­ sten Lagerzapfen 49 und 51 der Zahnradsätze 23 und 25 aufnehmen, als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind. Auf diese Weise ist es möglich, einen Kraft­ schluß zwischen den Zahnradsätzen sicherzustellen, wobei hier Steckkupplungen, vorzugsweise Evolven­ tenzahn-Steckkupplungen 64a, 64b eingesetzt werden, die einerseits die Übertragung eines hohen Drehmo­ ments ermöglichen, andererseits einfach und kosten­ günstig aufgebaut sind.
Die Steckkupplungen sind auf folgende Weise reali­ siert: In die einander gegenüberliegenden Lagerzap­ fen benachbarter Pumpenstufen beziehungsweise Ge­ häuseabschnitte werden Bohrungen eingebracht, deren Mittelachsen miteinander fluchten. Die Bohrungs­ oberflächen werden auf geeignete Weise ausgeformt, so daß in die Bohrungen eingesteckte Stifte mit ei­ ner entsprechenden Ausformung formschlüssig in den Bohrungen Halt finden. Ein auf einen Lagerzapfen ausgeübtes Drehmoment wird über den Stift auf den benachbarten Lagerzapfen übertragen. Bei einer ent­ sprechenden Auslegung der Tiefe der Bohrungen und der Länge der Stifte können die Lagerzapfen sehr nah nebeneinanderliegen. Es ist sogar möglich, daß sich deren Stirnseiten berühren. Es ist also ohne weiteres ersichtlich, daß hiermit eine sehr kom­ pakte Bauform realisiert ist.
Die Antriebsmomente für die Zahnradpumpe 1 werden in den oberen zweiten Lagerzapfen 63 des im ganz rechts angeordneten Zahnradsatzes 27 im Gehäuseab­ schnitt 9 eingeleitet. Der Lagerzapfen 63 ist ver­ längert ausgebildet und durchdringt die Abschluß­ platte 65, so daß hier in dessen Ende 67 Antriebs­ momente eingeleitet werden können.
Die Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9 sind hier alle gleich breit ausgebildet. Es ist jedoch möglich, verschieden breite Abschnitte beziehungsweise Pum­ penstufen vorzusehen, um Zahnradsätze verschiedener Breite einbringen zu können. Damit kann das Förder­ volumen der einzelnen Pumpenstufen variiert werden.
Aber auch bei dem hier dargestellten Ausführungs­ beispiel sind verschieden breite Zahnradsätze vor­ gesehen: Der im ersten Gehäuseabschnitt 5 einge­ setzte Zahnradsatz 23 ist schmaler ausgebildet, als die beiden beispielhaft gleich breiten Zahnradsätze 25 und 27 der Gehäuseabschnitte 7 und 9. Die Breite der Lager 35, 37 und 39 ist vorzugsweise immer gleich. Verschiedene Breiten der Zahnradsätze kön­ nen leicht durch verschieden tiefe Ausnehmungen 17, 19 und 21 ausgeglichen werden. Es ist damit ohne weiteres möglich, daß Fördervolumen einer Pumpe be­ ziehungsweise ihrer Stufen auf einfache Weise zu ändern.
Die Gehäuseabschnitte 5, 7 und 9 des Gehäuses 3 sind auf geeignete Weise, beispielsweise durch Schrauben 69 miteinander verbunden, die das Gehäuse 3 in Längsrichtung durchdringen und beispielsweise in der Abschlußplatte 65 festgeschraubt sind. Zur Lagesicherung können noch Stifte 69, 71, 73 vorge­ sehen werden, die in Fig. 1 beispielhaft angedeu­ tet sind und in benachbarte Gehäuseabschnitte ein­ greifen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Bauteile der Zahnradpumpe 1 auf ein Minimum reduziert sind. Pro Stufe beziehungsweise Gehäuseabschnitt sind ledig­ lich ein Zahnradsatz, ein Lager einer Lagereinrich­ tung und eine Dichtungseinrichtung vorgesehen. Bei mehrstufigen Pumpen werden Steckkupplungen verwen­ det, die in aneinandergrenzende Lagerzapfen benach­ barter Zahnradsätze eingesteckt werden und daher - in Längsrichtung der Pumpe gesehen - keinen zusätz­ lichen Bauraum brauchen. Die Steckkupplungen sind quasi vollständig in die benachbarten Lagerzapfen integriert.
In Fig. 1 ist gestrichelt angedeutet, daß dem Saugbereich der Zahnradsätze 23, 25 und 27 eine ge­ meinsame Zuleitung aufweisen, die in eine Zulei­ tungsöffnung 75 mündet. Die Zuleitungsöffnung ist mit einem Verbindungskanal 77 verbunden, der die Saugbereiche der Zahnradsätze, nämlich den Bereich, in dem die Zahnräder miteinander kämmen, verbindet. Der Verbindungskanal 77 erstreckt sich in Längs­ richtung durch das Gehäuse 3 der Zahnradpumpe 1 und verbindet alle Saugbereiche der Pumpenstufen in den Gehäuseabschnitten 5, 7 und 9.
Aus Fig. 1 ist auch ersichtlich, daß jeder Gehäu­ seabschnitt 5, 7 und 9 eine eigene Auslaßöffnung 79, 81, 83 aufweist, die jeweils mit einer entspre­ chenden Ableitung verbunden ist. Es zeigt sich also, daß bei dem hier dargestellten Ausführungs­ beispiel die Zahnradpumpe 1, beziehungsweise deren drei Stufen, eine gemeinsame Zuleitung und ge­ trennte Ableitungen haben, die zu verschiedenen Verbrauchern geführt werden können. Denkbar ist es natürlich auch, einem Verbraucher mehrere Stufen zuzuordnen und so mit einer größeren Förderleistung zu versorgen.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Zahnradpumpe 1 mit der Zuleitungsöffnung 75. Fig. 3 zeigt die ge­ genüberliegende Seite der Zahnradpumpe 1. Aus die­ ser Darstellung sind die mehreren Auslaßöffnungen 79, 81 und 83 ersichtlich, die den Gehäuseabschnit­ ten 5, 7 und 9 beziehungsweise den einzelnen Stufen der Pumpe zugeordnet sind.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Pumpe baut überaus kompakt und ist kostengünstig realisierbar. Die Baulänge konnte durch die hier dargestellte Ausführungsform um circa 20% reduziert werden, so daß sich eine sehr universelle Verwendbarkeit er gibt. Außerdem ist die Pumpe leicht und kostengün­ stig.
Aus dem oben Gesagten wird auch deutlich, daß die Zahnradpumpe 1 eine oder mehrere - beispielsweise auch sechs - Stufen aufweisen kann. Dabei ist der erste Gehäuseabschnitt 5 quasi als Grundgehäuse aufgebaut und einseitig druckdicht abgeschlossen. Die übrigen Gehäuseabschnitte sind alle vorzugs­ weise identisch aufgebaut und weisen auf einer Seite Durchgangsöffnungen für die Steckkupplungen auf, auf der anderen Seite die napfförmige Ausneh­ mung, in die Bauteile der Pumpe eingesetzt werden. Die Gehäuseabschnitte können auf einfache Weise aufeinandergesetzt und miteinander verschraubt wer­ den, wobei auf den letzten Gehäuseabschnitt die Ab­ schlußplatte aufgesetzt wird. Durch das Verspannen der Gehäuseabschnitte und der Abschlußplatte unter­ einander ergibt sich ein druckdichter Abschluß für jede der Einzelstufen der Zahnradpumpe. Eine Demon­ tage ist sehr einfach, so daß auch verschieden breite Zahnradsätze später noch in die Ausnehmungen eingesetzt werden können, wobei jeweils entspre­ chend breite Lager mit den Zahnradsätzen kombiniert werden müssen, um sicherzustellen, daß die napfför­ mige Ausnehmung durch den Zahnradsatz, das Lager und die Dichtungseinrichtung vollständig ausgefüllt ist, so daß bei der Montage die Dichtungseinrich­ tung einen sicheren Abschluß ergeben kann.
Der Aufbau der Zahnradpumpe 1 ist auch deshalb be­ sonders einfach, weil in jeder Stufe nur eine ein­ zige Lagereinrichtung und nur eine Dichtungsein­ richtung vorzusehen sind, die ein axiales Spiel ausgleicht und einen druckdichten Abschluß sicher­ stellt.

Claims (18)

1. Zahnradpumpe mit einem mindestens einen Zahn­ radsatz sowie eine zugehörige Lagereinrichtung und eine Dichtungseinrichtung aufnehmenden Gehäuse, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung ein einziges, dem Zahnradsatz (23, 25, 27) zugeordnetes Lager (35, 37, 39) aufweist, daß das Gehäuse (3) mit einer einseitig offenen, napfförmigen, dem Zahnrad­ satz, das Lager und die Dichtungseinrichtung auf­ nehmende Ausnehmung (17, 19, 21) versehen ist, deren Tiefe auf den Zahnradsatz, das Lager und die Dich­ tungseinrichtung so abgestimmt ist, daß die Dich­ tungseinrichtung die Oberkante der Ausnehmung etwas überragt.
2. Zahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Boden (29, 31, 33) der Ausnehmung (17, 19, 21) eine Lagerung für den auf den Boden an­ liegenden Zahnradsatz (23, 25, 27) bildet.
3. Zahnradpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (35, 37, 39) der Lager­ einrichtung auf der dem Boden (29, 31, 33) abgewand­ ten Seite des Zahnradsatzes (23, 25, 27) angeordnet ist.
4. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnrad­ satz (23, 25, 27) zwei miteinander kämmende Zahnräder aufweist.
5. Zahnradpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zahnräder je einen ersten Lager­ zapfen (47, 49, 51) aufweisen, der in eine in den Bo­ den (29, 31, 33) der Ausnehmung (17, 19, 21) einge­ brachte Lagerbohrung (53, 55, 57) eingreift.
6. Zahnradpumpe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder je einen mit dem Lager (35, 37, 39) zusammenwirkenden zweiten Lager­ zapfen (59, 61, 63) aufweisen.
7. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung durch eine Abschlußplatte (65) druckdicht ver­ schlossen ist, wobei die Abschlußplatte mit der Dichtungseinrichtung zusammenwirkt.
8. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) mehrere Gehäuseabschnitte (5, 7, 9) aufweist, die jeweils als eine Pumpenstufe ausgebildet sind.
9. Zahnradpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Gehäuseabschnitt (5, 7, 8) jeweils eine einseitig offene, napfförmige Ausnehmung (17, 19, 21) aufweist, in die ein Zahnradsatz (23, 25, 27), ein Lager (35, 37, 39) und eine Dich­ tungseinrichtung eingebracht sind, und die durch einen benachbarten Gehäuseabschnitt oder durch eine Abschlußplatte (65) druckdicht verschlossen ist.
10. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (17, 19, 21) mit mindestens einer Zu- und wenigstens einer Ableitung für das geförderte Medium verbunden ist.
11. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere - vorzugs­ weise alle - Ausnehmungen (17, 19, 21) eine gemeinsame Zuleitung (Verbindungskanal (77)) aufweisen.
12. Zahnradpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausnehmungen (17, 19, 21) über einen vorzugsweise in Längsrichtung des Gehäuses (3) verlaufenden Verbindungskanal (77) miteinander und mit der Zuleitung verbunden sind.
13. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitungen der Pumpenstufen getrennt sind.
14. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisie­ rung verschiedener Fördervolumina Zahnradsätze (23, 25, 27) verschiedener Breite in die zugehörige Ausnehmung (17, 19, 21) eingesetzt sind.
15. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenstufen einer mehrstufigen Zahnradpumpe (1) verschiedene Fördervolumina aufweisen.
16. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in den Boden (29) einer Ausnehmung (17) eines endstän­ digen Gehäuseabschnitts (5) als Sacklöcher ausge­ bildete Lagerbohrungen (53) eingebracht sind, die die ersten Lagerzapfen (47) der Zahnräder des in die Ausnehmung (17) eingesetzten Zahnradsatzes (23) aufnehmen.
17. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in den Boden (31, 33) einer Ausnehmung (19, 21) eines an den endständigen Gehäuseabschnitt (5) angrenzenden Gehäuseabschnitts (7, 9) als Durchgangslöcher ausge­ bildete Lagerbohrungen (55, 57) eingebracht sind, die die ersten Lagerzapfen (49, 53) der Zahnräder des in die Ausnehmung (19, 21) eingesetzten Zahnrad­ satzes (25, 27) aufnehmen.
18. Zahnradpumpe nach einem der vorhergehenden An­ sprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in benachbarten Gehäuseabschnitten untergebrachte Zahnradsätze durch Steckkupplungen (64a, 64b), vor­ zugsweise durch Evolventenzahn-Steckkupplungen mit­ einander verbunden sind.
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