DE19514178A1 - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Gargut - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von GargutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Gargut, wie z. B. eines Bratens oder
eines Bratens und Gemüse, wobei unter Beachtung der hohen Anforderungen an die Hygiene
einzelne Verfahrensschritte so aufeinander abgestimmt sind, daß ohne manuelle Einwirkung eine
Qualitätsverbesserung des Endproduktes gewährleistet wird. Auf weitere Vorteile wird in der
Patentbeschreibung eingegangen.
Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung, die als Gerät im Haushalt oder in
Großküchen genutzt werden kann. Die erfindungsgemäße Einrichtung kann als arteigenes
Produkt auf den Markt kommen. Es ist aber auch möglich, bestimmte vorhandene Geräte im
Sinne der neuen Einrichtung nachzurüsten.
Es handelt sich um ein Verfahren mit entsprechender Einrichtung, wobei im Gegensatz zu
bekannter Technik ausdrücklich die Besonderheiten bei der Behandlung von Gargut
berücksichtigt werden.
Unterzieht man vorhandene Gargeräte einer eingehenden Betrachtung, so stellt man fest, daß
diese Geräte zu sehr eine schnelle Garung bewirken, aber zu wenig auf die Besonderheiten der
Garung eingehen.
Auch bei der Kühllagerung und der einfachen Reerhitzung in einem umbauten Raum ohne die
sonst übliche Umlagerung, hierzu wird auf das DD-WP 1 39 159 verwiesen, wird auf die
arteigene Behandlung von Gargut nicht eingegangen.
Mit einer homogenen Temperaturverteilung soll der Garprozeß gemäß DD-WP 1 52 281
verbessert werden. Mit Hilfe strömungstechnischer Mittel wird die Heißluft im Garraum so
geleitet, daß der Garraum optimal mit Heißluft durchströmt wird. Das gleichmäßige Garen ist
aber nur eine von mehreren Forderungen, die an ein modernes Verfahren zur Behandlung des
Gargutes gestellt werden. Dem Austrocknen des Fleisches und der Verhinderung von
Bratverlusten wird nicht begegnet.
Zum automatischen Garen von Nahrungsgütern gemäß DD-WP 1 55 870 oder DE-OS 27 31 338
werden Schaltungen bzw. Steuerungen zur programmierten Temperatur- und Zeitwahl
beschrieben. Dabei wird als Ziel die verbesserte Erhaltung der Nährstoffzusammensetzung
formuliert. Durch ein spezielles Vorheizen und Nachbräunen sollen positive Effekte erzielt
werden. Die Nachteile im Zusammenhang mit dem Austrocknen durch Verlust von Fleischsaft
werden nicht genannt, bzw. die entsprechenden Probleme werden nicht als lösungsbedürftig
erkannt.
Eine maßgebliche Bereicherung des Standes der Technik ergibt sich aus dem DD-WP 2 62 531.
Damit wird es möglich, die Luftfeuchte im Garraum durch ein Wasserbad zu erhöhen. Es wird
bei Erfordernis das Gargut nicht nur mit Wasser, sondern mit der beim Garen abtropfenden
Flüssigkeit besprüht (Glasieren). Entsprechende Einbauten verhindern ein Vermischen der vom
Gargut abtropfenden Flüssigkeit mit einem Wasserbad, das heißt einer am Boden des Gargerätes
angeordneten Wasserschale. Damit ist während des Garprozesses eine hohe Luftfeuchtigkeit
garantiert. Mit dem gesonderten Auffangen der abtropfenden Garflüssigkeit ist auch bei einem
entsprechenden Garprogrammschritt das Ziehen von Soßenfonds möglich, die bei einer
derartigen Verfahrensweise besonders schmackhaft und ernährungsphysiologisch wertvoll sind.
Unter Beachtung der Ausführungen zum Stande der Technik läßt sich feststellen, daß einzelne
Verfahrensschritte bzw. die Geräte bei der Speiseaufbereitung Teilverbesserungen bewirken.
Bei dem hier nachfolgend beschriebenen Verfahren zur automatischen Behandlung von Gargut
und der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens wurde das Ziel gestellt, bei allen
Verfahrensschritten im Sinne einer durchgängigen Behandlung die arteigenen Geschmacksstoffe
(weiterhin auch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) zu erhalten und diese genußfähig
aufzubereiten. Mit der speziellen Einrichtung bzw. deren Einbauten sollen die jeweiligen
Besonderheiten bei der Behandlung des Gargutes Berücksichtigung finden, und es sollen wenig
Bratverluste entstehen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung soll aus möglichst einfach herzustellenden bzw. aus
weitgehend auf dem Markt verfügbaren Bauteilen bestehen.
Die weitere Patentbeschreibung konzentriert sich zuerst auf die Einrichtung, anschließend
werden die Verfahrensschritte erläutert.
Als Grundkörper kann jeder beliebige Heißluftofen genutzt werden, der mit Luftzirkulation
arbeitet.
Im Garraum (Backröhre) eines Gargerätes wird eine Verdampferplatte zur Kühlung möglichst
im oberen Bereich in der Nähe der Decke angeordnet. Alle anderen notwendigen Funktionsteile
wie Verdichter, Filtertrockner, Magnetventil, Saugdruckwächter, Schützen, Regelthermostat
werden außerhalb des Garraumes, z. B. unterhalb des Heißluftschrankes separat eingebaut und
mit der im Innenraum befestigten Verdampferplatte verbunden. Hinter der Verdampferplatte
wird ein Fühler für ein Begrenzungsthermostat angebracht. Der Heiz- bzw. der Kühlprozeß sind
parallel geschaltet unter Verwendung von Schaltuhren und Regelthermostaten oder
vergleichbarer Technik.
Im Garraum im Bodenbereich wird in bekannter Weise gemäß DD-WP 2 62 531 eine
Wasserschale, d. h. ein flacher, oben offener Wasserbehälter vorgesehen, welcher zum Zwecke
einer möglichst großen Verdunstungsoberfläche im wesentlichen im Grundriß mit der
Bodenfläche des Garraumes übereinstimmt. Eine in der Wasserschale angeordnete Heizspirale
ermöglicht im Bedarfsfalle bei bestimmten Garverfahren die Erzeugung einer zusätzlichen
Luftfeuchte. Die Wasserschale besitzt an ihrem tiefsten Punkt einen Anschluß zum Abfließen
des Wassers. Längs zur Oberfläche der Wasserschale ist mittig eine Fondschale angeordnet
(Oberfläche ca. 1/4 der Oberfläche der Wasserschale). An den Seiten des Garraumes werden
Leitbleche mit einer Neigung zur Fondschale so eingebaut, daß sie die Oberfläche der
Wasserschale überdecken.
Von der Fondschale aus wird eine Einsprühleitung bis an die Decke des Garraumes gezogen,
wobei die Fondförderung durch eine außen gelagerte Pumpe erfolgt. Ein elektronischer
Kerntemperaturmesser, der sich im Kern des Fleisches befindet, zeigt an, wann das Gargut fertig
gegart ist.
Das Verfahren zur Behandlung des Gargutes stellt sich wie folgt dar:
Ein für die Behandlung vorbereiteter Braten wird im Kühl-/Garraum plaziert, und in die Fondschale werden die entsprechenden Gewürze und wird Wasser gegeben. Nach einem vorgegebenen Programmablauf erfolgt zuerst die Kühlung oder es wird, je nach Bedarf gleich mit dem Erwärmen begonnen. In jedem Falle wird anfangs in die Wasserschale Wasser gepumpt, so daß Feuchtigkeit für die Verdunstung bereit steht, die auch im Falle einer anfänglichen Kühlung bzw. bei der Erwärmung ein Austrocknen des Bratenfonds verhindert.
Ein für die Behandlung vorbereiteter Braten wird im Kühl-/Garraum plaziert, und in die Fondschale werden die entsprechenden Gewürze und wird Wasser gegeben. Nach einem vorgegebenen Programmablauf erfolgt zuerst die Kühlung oder es wird, je nach Bedarf gleich mit dem Erwärmen begonnen. In jedem Falle wird anfangs in die Wasserschale Wasser gepumpt, so daß Feuchtigkeit für die Verdunstung bereit steht, die auch im Falle einer anfänglichen Kühlung bzw. bei der Erwärmung ein Austrocknen des Bratenfonds verhindert.
Wird das Gerät auf Heizen eingeschaltet, schließt sich ein Magnetventil und sperrt die Zufuhr
von Kühlmittel in den Verdampfer. Nachdem sich kein Kühlmittel mehr in dem Verdampfer
befindet, wird der Heizungsprozeß freigegeben. Bei Erreichen der vorgewählten Gartemperatur
beginnt nach einem vorgegebenen Rhythmus das Übergießen des Bratens (Glasieren) mit der
Flüssigkeit aus der Fondschale (Abstand 1-10 min). Durch abtropfendes Fett bzw. Fleischsaft
wird die Fondflüssigkeit geschmacklich verbessert und steht nach dem Erhitzen als Soße bzw.
als Grundlage für eine Soßenherstellung zur Verfügung. Der Kerntemperateurmesser schaltet
den Garvorgang ab. Das heiße Wasser wird aus der Wasserschale abgelassen und diese wird
mehrmals mit kaltem Wasser beaufschlagt. Neben der Reinigung wird damit ein ganz wichtiger
Effekt erzeugt, denn es wird ein schnelles Absinken der Temperatur im Garraum erreicht. Es ist
bekannt, daß insbesondere nach dem Garungsprozeß sich im Fleisch bei Temperaturen von 30-
40°C verstärkt Bakterien bilden und es dadurch zu schweren Erkrankungen gekommen ist und
immer wieder kommen kann. Mit der Verwendung von kaltem Wasser für das Spülen der
Wasserschale wird dieser Temperaturbereich schnell erreicht und bei dann einsetzender Kühlung
schnell unterschritten. Wann auch immer das Fleisch und der Fond benötigt wird, kann die
Entnahme mit der geforderten Kühltemperatur erfolgen.
Obwohl die Erfindung bereits recht eingehend erläutert wurde, sollen noch ergänzende
Ausführungen im Sinne eines Ausführungsbeispiels gemacht werden.
In dem Gerät können folgende Garungen durchgeführt werden:
- - Garen mit Heißluft
- - Niedertemperaturbraten
- - Grillen
- - Gratinieren und Glasieren als Teilgarungsart
- - Kurzbraten
- - Kombination aus verschiedenen Garungsarten sowie auch Regenerieren mit feuchter Luft.
In die Fondschale kommen Gewürze und Würzmittel, Wasser, Öl und Brühpulver bzw.
arteigene Brühe. Der Schweinebraten wird ohne Salz gewürzt, um nicht durch das Salz
Fleischsaft zu entziehen. Das notwendige Salz befindet sich in der Fondschale. Das Gerät wird
so eingestellt, daß nachts 2 h (Nutzung von Nachtstrom) der Garprozeß beginnt. Das bedeutet,
daß vorher eine Kühlung einsetzt. Vor Beginn des Garungsprozesses schaltet sich automatisch
der Kühlvorgang ab, und nachdem die Kühlflüssigkeit den Verdampfer verlassen hat, schaltet
sich die Wärmezufuhr ein, die bei Schweinebraten mit 160°C vorgegeben wird. Im
vorbestimmten Rhythmus werden aller 3 min 50-75 ml Fond über das Fleisch gegeben. Der
elektronische Kerntemperaturmesser im Fleisch gibt bei 70-80°C Kerntemperatur die
Beendigung des Garprozesses an. Die Zuführung von Heißluft wird abgeschaltet.
Es folgt das Ablassen des heißen Wassers aus der Wasserschale und ein dreimaliges Spülen mit
kaltem Wasser, das Absinken der Temperatur auf 40-50°C in ca. 20 min und das Einschalten der
Kühlung, so daß nach ca. 1 Stunde im Kühlraum bereits eine Temperatur unter 10°C und
spätestens in 3 Stunden die gewünschte Kerntemperatur des Fleisches erreicht wird.
Nach Entnahme des Gargutes und Soßenfonds kommt nach Entsorgung von evtl. verwendeter
Folie (zum Abdecken von Leitblechen und Garplatte) etwas Reinigungsmittel in die Fond- und
Wasserschale und das Gerät wird auf Selbstreinigung geschaltet mit anschließender
Klarspülung und Ableitung aus der Wasserschale.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die beschriebene Erfindung ein kombiniertes
Verfahren und eine entsprechende Einrichtung für elektronisch gesteuerte Gar- und
Kühlprozesse beinhaltet. Nach programmgesteuerten Zeitintervallen wird das selbständige
Glasieren des Gargutes ermöglicht, und es wird eine natürliche Luftfeuchtigkeit während des
Gar- und Kühlprozesses gewährleistet. Bei bestimmten Garverfahren wird durch eine
Heizspirale im Wasserbad zusätzlich Feuchtigkeit bereitgestellt.
Claims (5)
1. Verfahren zur automatischen Behandlung von Gargut, wobei durch Verdunstung aus
einer Wasserschale eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum für die Gargutbehandlung er
zeugt wird, im Falle der Erhitzung aus einer Fondschale die dort gesammelte Flüssigkeit
über das Gargut gesprüht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gargut für die
Speiseaufbereitung fertig gewürzt der weiteren Behandlung zugeführt wird, indem ein
vorprogrammierter Kühlprozeß mit zeitbedingter Umschaltung auf Erwärmen und Garen
einsetzt oder verfahrensabhängig gleich der Garprozeß durchgeführt wird, nach Erreichen
einer vorgegebenen Kerntemperatur im Gargut das Heizen beendet wird, ein Spülen der
Wasserschale mit Kühlwasser (Trinkwasser) erfolgt, dementsprechend relativ schnell
beim Abkühlen des Gargutes eine Temperatur von 30-40°C erreicht wird und in diesem
Temperaturbereich die Kühlung zur hygienischen Aufbewahrung des Gargutes
eingeschaltet wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine natürliche Luft
feuchte beim Heiz- und Kühlprozeß erzeugt wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des
Grillprozesses eine hohe künstliche Luftfeuchte erzeugt wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei der sich in einem Garraum im
Bodenbereich eine Wasserschale befindet, längs zur Oberfläche der Wasserschale mittig
eine Fondschale und Leitbleche mit einer Neigung zur Fondschale bei gleichzeitiger
Überdeckung der Oberfläche der Wasserschale angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Garraum im Bereich der Decke eine Verdampferplatte montiert ist mit
Temperaturfühlern.
5. Einrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen zur
Fondförderung und Kühlwasserförderung identisch sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114178 DE19514178A1 (de) | 1995-04-15 | 1995-04-15 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Gargut |
| EP96105771A EP0737423B1 (de) | 1995-04-15 | 1996-04-12 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
| AT96105771T ATE197871T1 (de) | 1995-04-15 | 1996-04-12 | Verfahren und einrichtung zur automatischen behandlung von kühlgut, gargut und backwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114178 DE19514178A1 (de) | 1995-04-15 | 1995-04-15 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Gargut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19514178A1 true DE19514178A1 (de) | 1996-10-17 |
Family
ID=7759737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995114178 Withdrawn DE19514178A1 (de) | 1995-04-15 | 1995-04-15 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Gargut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19514178A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614309A1 (de) * | 1996-04-11 | 1997-10-16 | Hdb Dienstleistungs Und Beratu | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
| DE10309487A1 (de) * | 2003-03-05 | 2004-09-23 | Rational Ag | Verfahren zum Regenerieren von vorgegartem Gargut |
| DE102012012318A1 (de) * | 2012-06-20 | 2013-12-24 | Rational Aktiengesellschaft | Gargerät mit flexibler Startzeit |
-
1995
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614309A1 (de) * | 1996-04-11 | 1997-10-16 | Hdb Dienstleistungs Und Beratu | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
| DE10309487A1 (de) * | 2003-03-05 | 2004-09-23 | Rational Ag | Verfahren zum Regenerieren von vorgegartem Gargut |
| DE10309487B4 (de) * | 2003-03-05 | 2006-06-14 | Rational Ag | Verfahren zum Regenerieren von vorgegartem Gargut |
| DE102012012318A1 (de) * | 2012-06-20 | 2013-12-24 | Rational Aktiengesellschaft | Gargerät mit flexibler Startzeit |
| DE102012012318B4 (de) | 2012-06-20 | 2019-02-14 | Rational Aktiengesellschaft | Gargerät mit flexibler Startzeit und Verfahren zum Garen von Gargut |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |