DE19614302A1 - Vorrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens von Wasserzapfarmaturen - Google Patents
Vorrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens von WasserzapfarmaturenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung
von durch eine Wärmeausdehnung und/oder eine Behälter
volumenverringerung entstehendes Nachtropfen einer Was
serauslaufarmatur, insbesondere Wasserarmatur mit einem
Wasserauslaufschlauch.
Bei Wasserauslaufarmaturen, insbesondere Armaturen mit
einem Auslaufschlauch, kommt es häufig nach einem Zap
fen von Heißwasser zu einem Nachtropfen der Armatur.
Dieses ist meist darauf zurückzuführen, daß infolge der
Temperatureinwirkung sich der Auslaufschlauch erwärmt
und hierbei an Festigkeit verliert, so daß der Schlauch
durch den herrschenden Fließdruck etwas gedehnt wird.
Außerdem kommt es zu einer Wärmedehnung des Schlauches.
Nach dem Abschluß des Wasserzapfvorgangs zieht sich der
Schlauch aufgrund des Fließdruckabfalls zusammen und
der Wasserstrahl reißt nicht unmittelbar, sondern zeit
lich verzögert ab. Außerdem kühlt sich das im Schlauch
verbleibende Wasser und der Schlauch selber ab. Bei
diesem Vorgang reduziert sich das Schlauchvolumen und
drückt Wasser aus dem Auslaufmundstück bzw. der Aus
laufbrause, so daß das vom Benutzer als nachteilig emp
fundene Nachtropfen auftritt. Hierbei wird häufig vom
Benutzer nicht die tatsächliche Ursache des Nachtrop
fens erkannt, sondern eine Undichtigkeit der Zapfarma
tur vermutet.
Darüber hinaus tritt das unerwünschte Nachtropfen der
Wasserauslaufarmatur verstärkt auf, wenn das Heißwasser
in einem drucklosen Warmwasserbereiter bzw. Überlauf
Warmwasserspeicher erzeugt wird. In diesen Warmwasser
bereitern wird nämlich beim Heißwasserzapfvorgang eine
entsprechende Menge Kaltwasser in den Warmwasserberei
ter nachgespeist, welches dann innerhalb eines bestimm
ten Zeitraumes - ungefähr 30 Minuten - bis auf eine
Temperatur von maximal 90° aufgeheizt wird. Während des
Heizvorganges vergrößert sich das Volumen des Wassers
und führt somit zu einem verstärkten Tropfen an der
Auslaufarmatur. Bei einem 10 l Warmwasserspeicher kann
sich hierbei eine Wasservolumenvergrößerung von etwa
130 ml ergeben. Diese Wassermenge tropft dann in einem
Zeitraum von ungefähr 30 Minuten aus der Auslaufarmatur
aus.
Dieses Nachtropfen wird von den Benutzern als störend
empfunden und häufig reklamiert. Darüber hinaus können
sich durch die tropfende Auslaufarmatur, insbesondere
bei kalkhaltigem Wasser, unschöne Ausscheidungen und
Ablagerungen an den Tropfstellen im Wasch- oder Spül
becken bilden.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 40 39 329 A1
ist bereits eine Auslaufarmatur in Form eines Brause
kopfes bekannt, bei dem zur Verhinderung eines Verkal
kens der Wasseraustrittsöffnungen eine federelastische
Trennwand in dem Brausekopf vorgesehen ist, die beim
Brausevorgang durch den Fließdruck des Wassers ausge
wölbt wird. Nach dem Absperren des Wasserzuflusses
kehrt die federelastische Trennwand in ihre ursprüngli
che Lage zurück und saugt damit das in den Wasseraus
trittsöffnungen bzw. Wasserstrahlbildnern vorhandene
Wasser in den Brausekopf zurück, so daß unerwünschte
Kalkausscheidungen in den Strahlbildnern weitgehend
vermieden werden. Das Rücksaugvolumen ist jedoch rela
tiv klein und dürfte insbesondere bei einem Betrieb mit
einem Überlauf-Warmwasserspeicher nicht ausreichen.
Außerdem ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE
37 42 603 A1 eine Vorrichtung zum Volumenausgleich bei
Überlaufwarmwasserspeichern bekannt. Bei dieser Ein
richtung wird jedoch der Kaltwasserversorgungsleitungs
druck für den Betrieb dieser Einrichtung benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine relativ
einfach herstell- und installierbare Vorrichtung zur
Verhinderung eines Nachtropfens der Auslaufarmatur zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An
sprüchen 2 bis 10 angegeben.
Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß beim Zapfvor
gang über den Fließdruck des ausströmenden Wassers mit
Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung das Volumen des
Auslaufbereichs verkleinert und ein Federelement ge
spannt wird. Bei einer Beendigung des Zapfvorgangs be
wirkt das Federelement und/oder die Schwerkraft, daß
das Volumen des Auslaufbereichs auf die ursprüngliche
Größe zurückgeführt wird. Hierdurch wird das Wasser vom
Strahlbildner der Auslaufarmatur zurückgezogen, so daß
bei einem späteren Zusammenziehen des Schlauches
und/oder einem Ausdehnen des im Überlaufspeicher be
findlichen Wassers genügend Freiraum in der Auslauflei
tung für die Aufnahme des verdrängten Wassers vorhanden
ist und somit das unerwünschte Nachtropfen vermieden
wird.
Das zusätzliche Aufnahmevolumen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kann so ausgelegt werden, daß die volle
Ausdehnungsmenge eines Heißwasser-Überlaufwarmwasser
bereiters oder nur die geringfügige Volumenzunahme
durch eine Schrumpfung der Auslaufleitung bei Normal
druckarmaturen aufgenommen wird.
Vorteilhaft kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch
zusätzlich die Funktion eines Rückflußverhinderers er
füllen, so daß bei einer an einem Schlauch angeordneten
Auslaufarmatur ein unzulässiges Rücksaugen von Schmutz
wasser in das Versorgungsleitungsnetz verhindert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung angegeben und werden im folgenden näher beschrie
ben. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Vermeidung des
Nachtropfens in einer Auslaufleitung
im Längsschnitt in der Stellung bei
zapffreiem Betrieb;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung
nach Einleitung des Zapfvorgangs;
Fig. 3 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung
beim Zapfvorgang in voll geöffneter
Position;
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel bei
einer Vorrichtung zur Verhinderung
des Nachtropfens im Längsschnitt in
der Stellung bei zapffreiem Betrieb;
Fig. 5 die Vorrichtung gemäß Fig. 4 in der
Stellung beim Wasserzapfvorgang.
Der Einfachheit halber sind bei den Ausführungsbeispie
len in der Zeichnung gleiche oder entsprechende Elemen
te mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist ein Hohlkörper 2 in eine Auslaufleitung 1
zwischengeschaltet. Die Auslaufleitung 1 kann als fle
xible Schlauchleitung, z. B. für eine herausziehbare
Spültischbrause, oder auch als starre Auslaufleitung
ausgebildet sein. In dem Hohlkörper 2 ist in einer Zy
linderführung 21 ein Kolben 3 axial verschieblich ange
ordnet. Der Kolben 3 ist dabei mit einem Ansatz 31 aus
der Zylinderführung 21 herausgeführt und trägt an sei
nem vorstehenden Endbereich einen mit einer Schraubver
bindung gehalterten Flansch 51. Dem Flansch 51 gegen
überliegend ist an dem Hohlkörper 2 ein Hohlkörper
flansch 23 angeordnet, wobei zwischen den beiden Flan
schen eine Schraubenfeder 5 eingespannt ist, die be
strebt ist, den Kolben 3 aus der Zylinderführung 21
herauszuziehen. Koaxial in dem Ansatz 31 ist ein An
schluß 201 für den Einlaß der Auslaufleitung 1 vorgese
hen. An dem Anschluß 201 folgt ein Kanal 34, der in ei
ne Kammer 35 des Kolbens 3 mündet. In der Ebene der
Kammer 35 sind vier Radialbohrungen 351 ausgebildet,
die die Kammer 35 mit der zylindrischen Mantelfläche
des Kolbens 3 verbinden. Am äußeren Endbereich der Boh
rung 351 ist jeweils eine Abzweigbohrung 3511 ausgebil
det, die in einen von der Zylinderführung 21 und dem
Außenmantel des Ansatzes 31 gebildeten Ringraum 22 mün
den. Stromabwärts hinter den Radialbohrungen 351 ist in
einer umlaufenden Ringnut ein Dichtring 4 angeordnet,
der in der in Fig. 1 gezeigten Position des Kolbens 3
an der Wandung der Zylinderführung 21 dichtend anliegt
und somit ein unerwünschtes Rücksaugen von Wasser in
das Versorgungsleitungsnetz verhindert.
In der in Fig. 1 gezeigten Position des Kolbens 3 be
findet sich die Vorrichtung in Ruhestellung. Wird nun
an einer Zapfarmatur - in der Zeichnung nicht darge
stellt - Wasser gezapft, so gelangt dieses Zapfwasser
über den Anschluß 201 in den Kanal 34 und von hier über
die Kammer 35, die Radialbohrungen 351 sowie die Ab
zweigbohrungen 3511 in den Ringraum 22 und erzeugt hier
einen entsprechenden Wasserdruck, so daß der Kolben 3
mit dem Ansatz 31 in Fließrichtung des Wassers in den
Hohlkörper 2 eingeschoben wird, wie es insbesondere aus
Fig. 2 zu entnehmen ist. Hierbei gelangt der Kolben
mit seiner zylindrischen Mantelfläche über eine Erwei
terung 211 der Zylinderführung 21, so daß ein ringför
miger Drosselspalt 212 das Überströmen des Wassers in
den Anschluß 202 für das stromabwärts gelegene Teil der
Auslaufleitung 1 ermöglicht, und der Dichtring 4 un
wirksam wird. Bei einem entsprechend langen Zapfvorgang
wird dabei der Kolben 3 mit dem Ansatz 31 völlig in den
Hohlkörper hineingezogen, wie es aus der Zeichnung
Fig. 3 ersichtlich ist, so daß in dieser Position des
Kolbens 3 der Kanal 34 das zuströmende Wasser über die
Kammer 35 und die Radialbohrungen 351 relativ ungedros
selt in den Anschluß 202 für den Auslaß überführt. Wird
der Wasserzapfvorgang beendet, so fällt der Staudruck
im Ringraum 22 zusammen und die Schraubenfeder 5 drückt
den Kolben 3 mit Hilfe des Flansches 51 und des Ansat
zes 31 wieder in seine Ausgangsposition (vergl. Fig.
1) zurück. Bei dieser Rückführung wird das Volumen des
Ansatzes 31 für eine entsprechende Wassermenge in der
Zylinderführung 21 freigegeben, so daß eine entspre
chende Menge Wasser aus der stromabwärts angeordneten
Auslaufleitung 1 und dem Auslaufmundstück zurückgesaugt
wird.
Der Hohlkörper 2 und/oder der Kolben 3 kann aus geeig
netem Kunststoff oder Metall hergestellt sein. Zur
stirnseitigen Abdichtung der Zylinderführung 21 des
Hohlkörpers 2 ist ein Schraubdeckel 24 auf den Hohlkör
per 2 dicht aufgeschraubt, wobei die Führungsbohrung zu
dem Ansatz 31 des Kolbens 3 mit einem O-Ring 240 ge
dichtet ist.
Die Wasserzuführung erfolgt bei diesem Ausführungsbei
spiel über den axial verschiebbar angeordneten Kolben
3. Selbstverständlich kann das zufließende Wasser auch
stromaufwärts vor dem Kolben 3 vom Hohlkörper 2 aus in
den Ringraum 22 eingespeist werden. Auch kann die
Schraubenfeder 5 in einer entsprechend verlängerten Zy
linderführung 21 im Inneren des Hohlkörpers 2 angeord
net sein.
In Fig. 4 und Fig. 5 der Zeichnung ist ein anderes
Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt, wobei
der Hohlkörper 2 im wesentlichen dem vorstehenden Aus
führungsbeispiel entspricht. Anstatt eines Ansatzes ist
bei diesem Ausführungsbeispiel jedoch ein äußerer Fe
derbalg 32 und konzentrisch zum äußeren ein innerer Fe
derbalg 33 angeordnet. Beide Federbälge 32 und 33 sind
dabei mit der einen Stirnseite an der stromaufwärts ge
legenen Stirnseite des Kolben 3 und an der anderen
Stirnseite an einem Flansch 25 befestigt, wobei der
Flansch 25 andererseits an dem Hohlkörper 2 mit einer
Überwurfmutter 251 dicht befestigt ist. Wie es aus
Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, begrenzt der äußere Feder
balg 32 den Ringraum 22, während der innere Federbalg
33 die radiale Begrenzung des Kanals 34 für das zuflie
ßende Wasser bildet. Der zwischen dem äußeren Federbalg
32 und dem inneren Federbalg 33 gebildete Raum 320 ist
über die Bohrungen 252 mit der Atmosphäre verbunden. Im
übrigen entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem vor
stehend beschriebenen. Die Schraubenfeder 5 kann hier
bei entfallen, da die Federbälge 32, 33 neben der Funk
tion als volumenveränderlicher Ansatz auch die Feder
wirkung beinhalten.
Beim Beginn des Wasserzapfvorgangs wird somit der Kol
ben 3 von seiner in Fig. 4 gezeigten Position axial in
Richtung auf den Anschluß 202 verschoben und gibt damit
- entsprechend dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Aus
führungsbeispiel - den Durchfluß des Wassers frei. In
Fig. 5 der Zeichnung ist der Kolben 3 in voll geöffne
ter Position gezeigt, wobei zur Verhinderung eines An
legens an die stromabwärts gelegene Stirnwand Abstands
halter 26 vorgesehen sind. Wird nun der Wasserzapfvor
gang beendet, so bricht der Staudruck stromaufwärts vor
dem Kolben 3 im Ringraum 22 zusammen und die Federbälge
32 und 33 ziehen den Kolben 3 in seine Dichtposition
gemäß Fig. 4 zurück.
Anstatt des zentralen Wasserzuführungskanals 34 über
die Kammer 35 und die Radialbohrungen 351 kann die Zu
führung des Wassers auch direkt vom Flansch 25 oder der
Wandung des Hohlkörpers 2 in den Ringraum 22 stromauf
wärts vor dem Kolben 3 erfolgen. Bei dieser Ausführung
kann der innere Federbalg 33 entfallen. Außerdem können
dann auch die Kammer 35, die Radialbohrungen 351 und
die Abzweigbohrungen 3511 in dem Kolben 3 entfallen.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Kolben 3 mit den
Federbälgen 32, 33 und dem Flansch 25 einstückig aus
Kunststoff hergestellt. Selbstverständlich können die
Teile auch separat hergestellt und danach z. B. durch
Kleben, Schweißen etc. zusammengefügt werden.
Die dargestellte Vorrichtung kann in eine flexible
Schlauchleitung eingefügt werden. Alternativ kann sie
aber beispielsweise auch im Handgriff einer Schlauch
brause oder einer starren Auslaufleitung angeordnet
werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Vermeidung von durch eine Wärmeaus
dehnung und/oder eine Behältervolumenverringerung
entstehendes Nachtropfen einer Wasserauslaufarma
tur, insbesondere Wasserarmatur mit einem Wasser
auslaufschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß das
durch die Auslaufleitung (1) ausfließende Wasser
einen Hohlkörper (2) mit einem in einer Zylinder
führung (21) bewegbaren Kolben (3) durchströmt,
derart, daß der Kolben (3) vom Staudruck des aus
fließenden Wassers in eine das aufnehmbare Wasser
volumen verringernde Position im Hohlkolben (2) be
wegt ist, während nach dem Abstellen des Wasseraus
laufs der Kolben (3) von einem Rückstellfederele
ment und/oder der Schwerkraft in seine ursprüngli
che volumenvergrößernde Position zurückgeführt ist,
wobei die Volumenvergrößerung so dimensioniert ist,
daß das nach einer Erwärmung und/oder einer Behäl
tervolumenverringerung nachströmende Wasser un
schädlich aufgenommen werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Kolben (3) mit einem im Durchmesser
verringerten Ansatz (31) aus dem Hohlkörper (2) an
der stromaufwärts gelegenen Seite gedichtet heraus
geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Kolben (3) an der einen Stirnseite an
einem im Durchmesser verringerten Federbalg (32)
befestigt ist, der andererseits an der stromauf
wärts gelegenen Seite des Hohlkörpers (2) befestigt
ist und der Innenraum des Federbalgs (32) mit der
Atmosphäre verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (21)
in Strömungsrichtung des Wassers im Durchmesser
stetig oder stufenweise erweitert ausgebildet ist,
wobei der Kolben (3) vom engsten Querschnitt der Zy
linderführung (21) dichtend aufgenommen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Ein
strömöffnungen für das zuströmende Wasser stromauf
wärts vor dem Kolben (3) im Bereich eines Ringraums
(22), der von der Zylinderführung (21) und dem An
satz (31) oder dem Federbalg (32) gebildet ist, im
Hohlkörper (2) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß das zufließende Wasser
durch einen Kanal (34) in eine Kammer (35) in dem
Kolben (3) geleitet ist, wobei im Kolben (3) eine
oder mehrere Radialbohrungen (351), vorzugsweise
vier symmetrisch angeordnete Radialbohrungen (351),
vorgesehen sind, die von der Kammer (35) ausgehend
an der Mantelfläche des Kolbens (3) austreten, wo
bei jeweils eine Abzweigbohrung (3511) ausgebildet
ist, die in den von der Zylinderführung (21) und
dem Ansatz (31) oder dem Federbalg (32) gebildeten
Ringraum (22) mündet.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei konzen
trisch angeordnete Federbälge (32, 33) vorgesehen
sind, wobei der äußere Federbalg (32) den Ringraum
(22) radial nach innen, und der innere Federbalg
(33) den Kanal (34) für das zufließende Wasser ra
dial nach außen begrenzt, während der von den bei
den Federbälgen (32, 33) begrenzte Raum (330) mit
der Atmosphäre in Verbindung steht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche des
Kolbens (3) ein Dichtring (4) angeordnet ist, der
im engsten Bereich der Zylinderführung (21) eine
Abdichtung bewirkt, so daß die Vorrichtung zusätz
lich auch die Funktion eines Rückflußverhinderers
erfüllt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) mit dem
Ansatz (31) oder der Kolben (3) mit einem oder meh
reren Federbälgen (32, 33) einstückig aus Kunststoff
hergestellt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß als Rückstellfederelement
eine Schraubenfeder (5) vorgesehen ist, die den
Hohlkörper (2) umgreift und die axial einerseits an
einem Hohlkörperflansch (23), andererseits an einem
am vorstehenden Ansatz (31) befestigten Flansch
(51) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114302 DE19614302A1 (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Vorrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens von Wasserzapfarmaturen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996114302 DE19614302A1 (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Vorrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens von Wasserzapfarmaturen |
Publications (1)
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| DE19614302A1 true DE19614302A1 (de) | 1997-10-16 |
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ID=7790984
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| DE1996114302 Withdrawn DE19614302A1 (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Vorrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens von Wasserzapfarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19614302A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005075754A1 (en) * | 2004-02-06 | 2005-08-18 | Jvl Engineering Pte Ltd | Water saving device |
-
1996
- 1996-04-11 DE DE1996114302 patent/DE19614302A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005075754A1 (en) * | 2004-02-06 | 2005-08-18 | Jvl Engineering Pte Ltd | Water saving device |
| US7971609B2 (en) | 2004-02-06 | 2011-07-05 | Jvl Engineering Pte Ltd. | Water saving device |
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Legal Events
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Owner name: FRIEDRICH GROHE AG & CO. KG, 58675 HEMER, DE |
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