DE19614145A1 - Neuartiges Saugrohr (Halm) integriert in Getränkedosen, -flaschen und -boxen - Google Patents
Neuartiges Saugrohr (Halm) integriert in Getränkedosen, -flaschen und -boxenInfo
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Description
Das vorliegende Patent bringt Neuheiten, welche das Trinken
von allen Arten Getränken, wie diese in handelsüblichen
Dosen, Flaschen und Boxen angeboten werden, problemlos und
genüßlich gestaltet.
Generell ist die Getränkedose z. B. versehen mit einer
Lasche, die beim Anheben einen vorgezeichneten Teil des
Deckels erst nach unten (innen) drückt und dann seitlich,
so daß eine fast ovale Öffnung von ca. 18 × 14 mm senkrecht
zur Peripherie des Deckels entsteht.
Weil diese Getränke überall mitgenommen bzw. getrunken
werden, (z. B. am Arbeitsplatz, unterwegs, im Freien, auf
sportlichen und sonstigen Veranstaltungen etc.) wo
üblicherweise keine Gläser oder Becher vorhanden sind,
entsteht bei vielen Verbrauchern, vor allem bei Frauen, ein
Problem, da nicht alle aus der Dose trinken können.
Strohhalme sind meistens nicht zur Stelle. So endet das
Zu-sich-nehmen von Erfrischungsgetränken oft mit
Verschlucken und dem daraus entstehenden Husten, mit
Bekleckern von Kleidern und anderen nicht zum Genuß
gehörenden Nebenerscheinungen.
Ähnliche Schwierigkeiten treten auch auf beim Trinken aus
der Flasche auf. Auch Form und Größe der Strohhalme
(Saugrohre - sofern diese mit angeboten werden) befriedigen
nicht die physiologischen Genußbedürfnisse des
Verbrauchers.
Daraus ergeht, daß der heutige Stand der Technik kein
problemfreies Zu-sich-nehmen von Getränken aus der Flasche
und vor allem aus der Dose dem Verbraucher bietet,
geschweige denn ein Genießen.
Das vorliegende Patent, dank seiner erfindungsreichen
Neuheiten, befreit den Verbraucher von Getränken von dem
Problem der Besorgung des Saugrohres (Strohhalm) und dessen
Einführung in die Getränkedose bzw. -flasche. Denn: das
Saugrohr der Erfindung befindet sich in der Getränkedose
bzw. Flasche. Dies macht die Suche nach Strohhalmen, nach
deren Sauberkeit, nach deren Intakt-sein (nicht gebrochen)
überflüssig. Ferner wird der Verbraucher befreit vom
Hantieren mit den Fingern, die in vielen Situationen, wie
oben ausgeführt, nicht gerade die erforderliche Sauberkeit
aufweisen. Wie wir gleich sehen werden, kommt das integrale
Saugrohr der Erfindung überhaupt nicht in Berührung mit den
Fingern des Verbrauchers. Beim Öffnen der Dose bzw. der
Flasche kommt aus diesen das Mundstück des Saugrohrs aus
eigener Kraft und zwar so weit heraus, daß der Mund bzw.
die Lippen des Verbrauchers nicht in Berührung mit dem
Dosendeckel/Flaschenöffnung kommen.
Die Hauptmerkmale der Erfindung sind:
- a) Das Saugrohr.
- b) Das Mundstück des Saugrohrs
- c) Die Führung des Mundstücks in die Deckelöffnung.
Mit Hilfe nachstehender Skizzen werden Form und Funktion
der Hauptmerkmale der Erfindung demonstriert:
Skizze 1 zeigt Getränkedose/flasche mit integriertem
Saugrohr.
Skizze 2 zeigt das Saugrohr der Erfindung.
Skizzen 3 und 4 zeigen das Saugrohr der Erfindung in
gepreßtem und in ungepreßtem Zustand.
Skizzen 5 und 6 zeigen eine weitere Form des Saugrohrs in
der Dose bzw. in der Flasche.
Skizze 7 zeigt den Querschnitt des Mundstücks des
Saugrohrs der Erfindung.
Skizze 8 zeigt den Deckel einer marktüblichen
Getränkedose.
Skizzen 9 und 10 zeigen den Vorgang der Öffnung der Dose
der Skizze 8.
Skizzen 11 und 12 zeigen, wie das Mundstück des Halms der
Erfindung aus der Dose herauskommt.
Skizze 13 zeigt eine weitere Variation des Vorgangs der
Skizze 12.
Jede Getränkedose/Flasche trägt ein Plastik-Saugrohr
(Strohhalm) in sich, Skizze 1.
Es handelt sich um ein Plastikrohr (Skizze 2), dessen
unteres- Ende aus einem glatten Rohrteil 10 besteht. Das
Zwischenstück 11 zeigt den dehnbaren Teil. Das obere Ende
12 ist als Mundstück geformt.
Ohne Druckausübung auf die Teile (Enden) 10 und/oder 12
des Saugrohrs behält dieses seine ursprüngliche Länge in
spannungsfreiem Zustand (Skizze 2a). Durch Druckausübung
an den Enden des Saugrohrs wird das gefaltete Teil 11
zusammengepreßt (Skizze 2b) und dadurch wird die
ursprüngliche Gesamtlänge des Saugrohres verkleinert.
Diese zusammengepreßte Länge ist so berechnet, daß das
Saugrohr in der Getränkedose bzw. Flasche untergebracht
werden kann wie in den Skizzen 3a, 3b und 4.
Die Druckausübung an den Enden des Saugrohrs erzeugt an
den Falten des Teils 11 Zugkräfte. Sobald keine
Druckkräfte mehr an den Enden des Saugrohrs wirken,
erzwingen die Zugkräfte der Falten die Umformung des
Teils 11 in seine ursprüngliche Gestalt bzw. das Saugrohr
erlangt wieder seine ursprüngliche Länge des
spannungsfreien Zustands. Wie Skizze 3c zeigt, reicht
diese spannungsfreie Länge des Saugrohrs vom Boden der
Getränkedose bzw. Flasche bis zur bequemen Führung des
Mundstücks 12 im Munde der Verbrauchers.
Bei einer Getränkeflasche, versehen mit dem Saugrohr der
Erfindung, erlangt dieses seinen spannungsfreien Zustand
bzw. seine ursprüngliche Länge beim Abnehmen des
Flaschenverschlusses. (Skizze 4b).
Die Skizzen 5 und 6 zeigen eine andere Art der
Unterbringung des Saugrohrs in der Dose bzw. Flasche.
Hierbei nimmt das Saugrohr eine gebogene Haltung innerhalb
der Dose bzw. der Flasche ein. Der dehnbare Teil 13 ist
wesentlich kürzer und hilft dem Saugrohr beim Aufrichten.
Die Länge des so gebogenen Saugrohrs in aufgerichtetem
(geradem) Zustand (als die Summe zweier Seiten eines
Dreiecks) reicht weit über die Öffnung der Dose bzw. der
Flasche hinaus, so daß der Mund/Lippen des Verbrauchers
nicht in Berührung mit dem Dosendeckel bzw.
Flaschenöffnung kommen kann.
Skizze 6 zeigt diese freie Länge 14 des Saugrohrs.
Dieses ist so geformt, daß der Benutzer ohne besondere
Mühe spielend, d. h. sicher und bequem, eine ihm angenehme
Getränkemenge in den Mund befördern kann.
Das Mundstück eines markenüblichen Saugrohres (Strohhalm)
ist nicht anders als das eine Ende eines gleichmäßigen,
runden Plastikröhrchens. Skizze 7 zeigt die Querschnitte
gewöhnlicher Saugröhren im Maßstab 1 : 1. Daraus ergeben
sich folgende Feststellungen: die Getränkeergiebigkeit des
Querschnitts 15 ist so minimal, daß für eine Mundfüllung
eine lange Saugtätigkeit erforderlich ist. Es ist kein
schneller, kräftiger Schluck möglich, Voraussetzung für
das Löschen des Durstes oder für das Aufkommen des
Genußempfindens. Der Querschnitt 16 mit dem größeren
Saugrohr-Querschnitt bietet eine größere Getränkeer
giebigkeit. Um diese größere Ergiebigkeit zu sichern, wird
von den Lippen 19o und 19u (Skizze 7) und den Zähnen eine
solche Stellung gefordert, die gegen ihre physiologische
Haltung gerichtet ist, nämlich während sich einerseits die
Lippen um das Röhrchen pressen, müssen, um dieses fest zu
halten und die Luftsaugstellen 17 zwischen Lippen und
Röhrchen möglichst dicht zu halten, müssen andererseits
die Zähne, d. h. die Gebisse, sich in die Gegenrichtung
bewegen, d. h. auseinander gehen, um das Röhrchen nicht zu
beißen, bzw. zu zerdrücken oder seine Querschnittsfläche
nicht zu vernichten. Diese Unzulänglichkeiten sowohl des
Röhrchens 15 wie auch 16 beseitigt das Mundstück des
Saugrohrs der Erfindung. Dieses verfügt über einen ovalen
Querschnitt 18 über die gesamte freie Länge des Mundstücks
12, auf der der Verlauf der Lippen keine Luftsaugstellen
17 bildet. Die Fläche des Querschnitts entspricht der
eines dickeren Strohhalms. Lippen und Gebiß bewegen sich
physiologisch, d. h. das Mundstück wird durch den Biß der
Zähne festgehalten, was einem physiologischen Bedürfnis
des Verbrauchers entspricht, während die Lippen sich in
gleicher Richtung bewegen. Die Wandstärke des Mundstücks
verträgt unbeschadet sein kräftiges Festhalten durch den
Biß der Zähne.
Diese befindet sich unmittelbar unterhalb des Dosendeckels
und sorgt dafür, daß das Mundstück des Saugrohrs beim
Öffnen der Dose automatisch in die vorgesehene, übliche,
Deckelöffnung geführt wird.
Skizze 8 zeigt den Deckel 20 einer marktüblichen
Getränkedose mit der Lasche 21 und das vorgezeichnete
Blech der Öffnung 22. Die Lasche 21 ist drehbar um ihre
gestanzte Halterung 23. Um die Dose zu öffnen, wird die
Lasche 21 angehoben. Ihr vorderer Teil 24 drückt das
vorgezeichnete Öffnungsblech 22 nach unten, d. h. in die
Dose hinein, gedreht und gehalten um die nicht
vorgezeichnete Stelle 25 des Öffnungsblechs 22, wie Skizze
9 zeigt. Beim weiteren Anheben der Lasche 21 bis senkrecht
zu dem Deckel 20, (Skizze 10) dreht sich das Öffnungsblech
22 um die Stelle 25 weiter nach unten bis zu seiner
Endposition, die ebenfalls senkrecht zum Deckel 20 ist.
Diese Bewegungsabläufe des Öffnungsblechs 22 macht sich
die Neuheit der Erfindung zu Nutze bei der Führung des
Mundstücks in die Dosenöffnung und zwar wie folgt:
um das Mundstück 12 des Saugrohrs der Erfindung wird eine Schlinge 26 aus Aluminiumdraht oder Plastik angelegt, welcher an der Halterung 23 befestigt ist, wie die Skizze 11 zeigt. Beim Öffnen der Dose bewegt sich das Öffnungsblech 22 im Inneren der Dose nach unten und drückt die Schlinge ebenfalls nach unten. Diese zieht das Mundstück in Richtung Halterung 23 und verlegt zunehmend sein oberstes freies Ende von seiner ursprünglichen Position in Richtung Öffnung des Deckels. Bevor das Öffnungsblech 22 seine Endposition erlangt hat, ist das obere Ende des Mundstücks in der inzwischen offenen Deckelöffnung angelangt. Das Saugrohr steht nicht mehr unter Druck und erlangt automatisch seine ursprüngliche Position, wie Skizze 12 zeigt.
um das Mundstück 12 des Saugrohrs der Erfindung wird eine Schlinge 26 aus Aluminiumdraht oder Plastik angelegt, welcher an der Halterung 23 befestigt ist, wie die Skizze 11 zeigt. Beim Öffnen der Dose bewegt sich das Öffnungsblech 22 im Inneren der Dose nach unten und drückt die Schlinge ebenfalls nach unten. Diese zieht das Mundstück in Richtung Halterung 23 und verlegt zunehmend sein oberstes freies Ende von seiner ursprünglichen Position in Richtung Öffnung des Deckels. Bevor das Öffnungsblech 22 seine Endposition erlangt hat, ist das obere Ende des Mundstücks in der inzwischen offenen Deckelöffnung angelangt. Das Saugrohr steht nicht mehr unter Druck und erlangt automatisch seine ursprüngliche Position, wie Skizze 12 zeigt.
Eine andere Möglichkeit der Führung des Mundstücks in die
Deckelöffnung bietet sich durch die Befestigung der
Schlinge 26 an der Stelle 27. Das Öffnungsblech 22, bei
seiner nach-unten-Bewegung (ins Innere der Dose) und
seines anschließenden Drehens um die Achse x-x, zieht die
Schlinge 26, mit welcher wiederum das obere Ende des
Mundstücks 12 gezielt in die Deckelöffnung führt
(Skizze 13).
Claims (8)
1. Neuartiges Getränkesaugrohr (Getränkehalm) aus Plastik
zum Gebrauch bei Einnahme von Getränken aus marktüblichen
Getränkedosen, -flaschen und -boxen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Saugrohr der Erfindung in den
Dosen bzw. Flaschen und Boxen zusammen mit dem Getränk
enthalten ist.
2. Saugrohr nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
seine Einheit aus drei (3) formverschiedenen Teilen
besteht: dem Bodenteil (10), dem dehnbaren, elastischen
mittleren Teil (11) und dem oberen Mundstückteil (12).
3. Saugrohr nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch
gekennzeichnet, daß dieses in den Getränkedosen/Flaschen
senkrecht (3a), diagonal (3b) oder gebrochen (15)
untergebracht werden kann.
4. Saugrohr nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge seines mittleren elastischen
Teils (11) durch Druckausübung an seinen Endteilen (10 und
12) so weit verkleinert wird, daß das gesamte Saugrohr in
Getränkedosen, -flaschen und -boxen untergebracht werden
kann.
5. Saugrohr nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch
gekennzeichnet, daß bei Aufhebung der Druckausübung dieses
seine ursprüngliche Länge wieder erlangt und so weit (14)
aus der Öffnung der Dose bzw. der Flasche herausragt, daß
die Lippen des Verbrauchers nicht in Berührung mit dem
Dosendeckel bzw. Flasche kommen.
6. Saugrohr nach Ansprüchen 1 bis 5 dadurch
gekennzeichnet, daß das Mundstück (12) über - fast - seine
gesamt Länge einen ovalen Querschnitt (18) aufweist,
welcher einerseits die Bildung von Luftsaugstellen (17)
zwischen Lippen und Saugrohr ausschließt und andererseits
groß und stark genug ist, um beim Saugen eine größere
Getränkergiebigkeit zu sichern und dabei fest von den
Zähnen gehalten werden kann, ohne Verringerung seines
Querschnitts.
7. Saugrohr nach den Ansprüchen 1 bis 6 dadurch
gekennzeichnet, daß, sofern dieses in einer Getränkedose
untergebracht ist, um sein Mundstück (12), dicht unter dem
Dosendeckel, eine Schlinge (26) aus Aluminiumdraht bzw.
Plastik trägt, die entweder an der gestanzten Halterung
(23) oder an einer anderen Stelle (27) befestigt ist.
8. Saugrohr nach den Ansprüchen 1 bis 7 dadurch
gekennzeichnet, daß beim Öffnen der Dose das Eintauchen des
Öffnungsblechs (22) des Dosendeckels die Schlinge und mit
ihr auch das obere Ende des Mundstücks (12) des
zusammengedrückten Saugrohrs in die offene Stelle des
Dosendeckels führt, wo dieses, nicht mehr unter Druck
stehend, automatisch aus der Dosenöffnung herauskommend,
seine ursprüngliche freie Länge (14) erlangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114145 DE19614145A1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Neuartiges Saugrohr (Halm) integriert in Getränkedosen, -flaschen und -boxen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114145 DE19614145A1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Neuartiges Saugrohr (Halm) integriert in Getränkedosen, -flaschen und -boxen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19614145A1 true DE19614145A1 (de) | 1997-10-16 |
Family
ID=7790885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996114145 Withdrawn DE19614145A1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Neuartiges Saugrohr (Halm) integriert in Getränkedosen, -flaschen und -boxen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19614145A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007050000A1 (de) * | 2006-10-18 | 2008-06-26 | Le, Thanh-Son, Dipl.-Ing. | Trinkhalm |
-
1996
- 1996-04-10 DE DE1996114145 patent/DE19614145A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007050000A1 (de) * | 2006-10-18 | 2008-06-26 | Le, Thanh-Son, Dipl.-Ing. | Trinkhalm |
| DE102007050000B4 (de) * | 2006-10-18 | 2009-02-26 | Le, Thanh-Son, Dipl.-Ing. | Schraubverschlusskappe mit integriertem Trinkhalm |
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