[go: up one dir, main page]

DE19613390A1 - Walzenpresse - Google Patents

Walzenpresse

Info

Publication number
DE19613390A1
DE19613390A1 DE19613390A DE19613390A DE19613390A1 DE 19613390 A1 DE19613390 A1 DE 19613390A1 DE 19613390 A DE19613390 A DE 19613390A DE 19613390 A DE19613390 A DE 19613390A DE 19613390 A1 DE19613390 A1 DE 19613390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
press
additional
suction
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19613390A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Meschenmoser
Heinz Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority to DE29613944U priority Critical patent/DE29613944U1/de
Priority to DE19613390A priority patent/DE19613390A1/de
Priority to AT97103279T priority patent/ATE200324T1/de
Priority to DE59703264T priority patent/DE59703264D1/de
Priority to EP97103279A priority patent/EP0799931B1/de
Priority to JP9085341A priority patent/JPH1025687A/ja
Priority to CA002201668A priority patent/CA2201668C/en
Publication of DE19613390A1 publication Critical patent/DE19613390A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof
    • D21F3/045Arrangements thereof including at least one extended press nip
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/24Arrangements of devices using drying processes not involving heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Walzenpresse einer Maschine wie insbesondere einer Papiermaschine, mit einer eine Material­ bahn wie insbesondere eine Karton- oder Papierbahn von einem Sieb oder dergleichen übernehmenden Saugpreßwalze mit zuge­ ordnetem, um die Saugpreßwalze geführtem Preßfilz sowie mit einer mit der Saugpreßwalze einen Preßspalt bildenden, die Materialbahn von der Saugpreßwalze übernehmenden Abgabepreß­ walze zur Abgabe der Materialbahn an einen sich anschließen­ den Teil der Maschine.
Eine solche Walzenpresse dient insbesondere der Entwässerung der betreffenden Materialbahn. Hierbei ist die jeweils er­ zielte Entwässerungsleistung unter anderem zwar von der An­ zahl der Preßspalte abhängig. Einer Erhöhung der Preßspaltan­ zahl sind in der Regel jedoch Grenzen gesetzt. So wurde zwar bereits vorgeschlagen, dem aus der Saugpreßwalze und der Ab­ gabepreßwalze gebildeten Walzenpaar wenigstens ein weiteres getrenntes Walzenpaar zur Bildung eines jeweiligen zusätzli­ chen Walzenspaltes nachzuschalten. Der sich damit ergebende Raumbedarf ist jedoch beträchtlich. Problematisch sind fer­ ner die sich zwischen den jeweiligen Walzenpaaren ergebenden offenen Züge.
Ziel der Erfindung ist es, eine Walzenpresse der eingangs ge­ nannten Art zu schaffen, die bei minimalem Platzbedarf eine höhere Pressenleistung, d. h. eine höhere Entwässerungslei­ stung sicherstellt.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß so­ wohl der Saugpreßwalze als auch der Abgabepreßwalze jeweils wenigstens eine zusätzliche Preßwalze zugeordnet ist, um mit der Saugpreßwalze bzw. der Abgabepreßwalze jeweils wenig­ stens einen zusätzlichen Preßspalt zu bilden, wobei über jede zusätzliche Preßwalze wiederum ein Preßfilz geführt ist, und daß wenigstens einer der zusätzlichen Preßspalte ein in Laufrichtung der Materialbahn verlängerter Preßspalt ist.
Aufgrund dieser Ausbildung ergibt sich eine äußerst kompakte Walzenpresse hoher Preßleistung. Im einfachsten Fall ergibt dich eine drei Preßspalte aufweisende Walzenanordnung aus le­ diglich vier Walzen mit einer beidseitigen Entwässerung im Bereich des ersten Preßspaltes zwischen der Saugpreßwalze und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze, einer zumindest einseitigen Entwässerung im Bereich des Preßspaltes zwischen der Saugpreßwalze und der Abgabepreßwalze sowie einer zumin­ dest einseitigen Entwässerung im Bereich des dritten Preß­ spaltes zwischen der Abgabepreßwalze und der dieser zugeord­ neten zusätzlichen Preßwalze. Zudem ergibt sich ausgehend von der siebseitigen Übernahmestelle bis zur Abgabestelle eine geschlossene Bahnführung mit Vorentwässerung der Karton- oder Papierbahn. Aufgrund der auf ein Minimum herabgesetzten Rückbefeuchtung läßt sich ein maximaler Trockengehalt erzielen. Aufgrund fehlender offener Züge zwi­ schen den Walzenanordnungen ist auch jegliche Papierdehnung ausgeschlossen. Es treten keinerlei Verluste an Naßfestig­ keit auf. Der erste offene Zug ergibt sich erst im Anschluß an die Pressenanordnung bei maximaler Naßfestigkeit. Ein ent­ scheidender Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß aufgrund des wenigstens einen verlängerten zusätz­ lichen Preßspaltes trotz der äußerst kompakten Walzenanord­ nung eine deutlich höhere Preßleistung bzw. Entwässerungslei­ stung erzielt wird.
Von besonderem Vorteil ist hierbei, wenn zumindest der zu­ sätzliche Preßspalt zwischen der Abgabepreßwalze und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze ein verlängerter Preßspalt ist.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walzenpresse liegt die Saugpreßwalze über den zugeordneten Preßfilz zur unmittelbaren Übernahme der Materialbahn am Sieb an. Dadurch wird bei einfachstem Aufbau die Übernahme der Materialbahn wesentlich vereinfacht.
Vorteilhafterweise ist zumindest eine der zusätzlichen Preß­ walzen eine Durchbiegungsausgleichswalze mit einem umlaufen­ den Walzenmantel, einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem hydrostatischen und/oder hydrodynami­ schen Stützelement, durch das der Walzenmantel am Joch abge­ stützt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Saugpreßwal­ ze, die Abgabepreßwalze und die zusätzlichen Preßwalzen der­ art angeordnet und/oder gelagert, daß die Kräfte der Preß­ spalte gegenseitig kurzgeschlossen sind und nicht vom Maschi­ nenfundament und/oder einer eventuell vorgesehenen Außenstuh­ lung aufgenommen werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, daß der Abgabepreßwalze wenigstens eine als Durchbiegungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preß­ walze mit einem flexiblen Walzenmantel, einem den flexiblen Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützele­ ment zugeordnet ist, um mit der Abgabepreßwalze einen in Laufrichtung der Materialbahn verlängerten Preßspalt zu bil­ den.
Aufgrund des sich zwischen der Abgabepreßwalze und der zuge­ ordneten zusätzlichen Preßwalze ergebenden verlängerten Preß­ spaltes wird unter Aufrechterhaltung einer kompakten, aus einer geringen Anzahl von Walzen bestehenden Walzenanordnung ein Optimum an Entwässerungsleistung erzielt.
Vorzugsweise ist auch der Saugpreßwalze wenigstens eine als Durchbiegungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preß­ walze mit einem flexiblem Walzenmantel, einem den flexiblen Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützele­ ment zugeordnet, um mit der Saugpreßwalze einen in Laufrich­ tung der Materialbahn verlängerten Preßspalt zu bilden, wo­ durch eine weitere Optimierung der Entwässerungsleistung er­ zielt wird.
Auch die Abgabepreßwalze kann vorteilhafterweise eine Durch­ biegungsausgleichswalze mit einem umlaufenden Walzenmantel, einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement sein, durch das der Walzenmantel am Joch abgestützt ist.
Vorzugsweise besitzt eine solche als Durchbiegungsausgleichs­ walze ausgebildete Abgabepreßwalze einen starren Walzenman­ tel. Grundsätzlich kann jedoch auch diese Walze mit einem flexiblen Mantel versehen sein.
Der Walzenmantel einer als Durchbiegungsausgleichswalze aus­ gebildeten Abgabepreßwalze kann zumindest während des Be­ triebs an seinen Enden radial fixiert sein. Damit sind Ra­ dialbewegungen während des Betriebs zumindest im wesentli­ chen ausgeschlossen. Somit kann auch unter Preßbelastung eine jeweilige Position beibehalten werden.
Insbesondere in dem Fall, daß der Abgabepreßwalze wenigstens eine als Durchbiegungsausgleichswalze ausgebildete zusätzli­ che Preßwalze zugeordnet ist und auch die Abgabepreßwalze eine Durchbiegungsausgleichswalze ist, können die hydrau­ lisch betätigten hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelemente der zusätzlichen Preßwalze und der Abgabepreß­ walze vorteilhafterweise hydraulisch miteinander gekoppelt sein, was beispielsweise im Zusammenhang mit einer Positions­ regelung von Vorteil ist.
Zur Erzielung möglichst definierter Verhältnisse ist die Ab­ gabepreßwalze vorzugsweise ohne die Möglichkeit einer radia­ len Auslenkung in definierter Position fest an einem Ständer angebracht, der wiederum fest auf dem Maschinenfundament mon­ tiert ist.
Die Abgabepreßwalze kann als Durchbiegungsausgleichswalze mit einem flexiblen Walzenmantel, einem den flexiblen Walzen­ mantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem nicht konve­ xen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement ausgebildet sein, um mit der zugeordneten zusätzlichen Preß­ walze und/oder Saugwalze einen in Laufrichtung der Mate­ rialbahn verlängerten Preßspalt zu bilden.
Ist zudem die der Abgabepreßwalze zugeordnete zusätzliche Preßwalze eine Durchbiegungsausgleichswalze mit einem flexi­ blen Walzenmantel, so können vorteilhafterweise die Stützele­ mente der Abgabepreßwalze und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze auf ihrer dem betreffenden Walzenmantel zugewand­ ten Seite zumindest im wesentlichen eben ausgebildet sein, um einen zumindest im wesentlichen ebenen Preßspalt zu bil­ den.
In bestimmten Fällen kann es zweckmäßig sein, wenigstens eine der Walzen als Durchbiegungsausgleichswalze mit radial verschiebbarem Walzenmantel auszubilden. In diesem Fall ist der betreffende Walzenmantel vorzugsweise starr.
Grundsätzlich ist es jedoch auch hier möglich, einen flexiblen Walzenmantel zu verwenden.
Wiederum zur Erzielung möglichst definierter Verhältnisse ist zweckmäßigerweise zumindest der zwischen der Abgabepreß­ walze und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze gebildete Preßspalt während des Betriebs durch eine entsprechende Posi­ tionsregelung fest auf einer bestimmten Position gehalten.
Die Saugpreßwalze kann eine Hohlwalze mit um einen Kern um­ laufendem, innenseitig abgestütztem Walzenmantel sein. In diesem Fall ist die Saugwalze vorzugsweise mit einem äuße­ ren Saugkasten versehen, durch den ein im Walzeninneren gele­ gener Bereich abgesaugt wird.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs­ varianten der erfindungsgemäßen Walzenpresse angegeben.
Der Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte schematische Teildarstel­ lung einer Ausführungsform einer Walzenpres­ se,
Fig. 2 eine vereinfachte schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Walzen­ presse,
Fig. 3 eine Teildarstellung der in Fig. 2 gezeig­ ten Walzenpresse mit angedeuteten Kraftfluß­ verläufen in den Spaltbereichen,
Fig. 4 die in Fig. 2 gezeigte Walzenpresse in einer Phase, in der der Preßfilz für die Saugpreßwalze ausgewechselt wird,
Fig. 5 die in Fig. 2 gezeigte Walzenpresse in einer Phase, in der der Preßfilz für die der Abgabepreßwalze zugeordnete zusätzliche Preß­ walze ausgewechselt wird,
Fig. 6 die in Fig. 2 gezeigte Walzenpresse in einer Phase, in der der Preßfilz für die der Saugpreßwalze zugeordnete zusätzliche Preß­ walze ausgewechselt wird.
In Fig. 1 ist in vereinfachter schematischer Darstellung eine Walzenpresse einer Maschine wie insbesondere einer Pa­ piermaschine dargestellt. Diese Walzenpresse umfaßt eine eine Materialbahn wie insbesondere eine Karton- oder Papier­ bahn A von einem Sieb 1 übernehmende Saugpreßwalze 4 mit zu­ geordnetem, um die Saugpreßwalze 4 geführtem Preßfilz 6 so­ wie eine mit der Saugpreßwalze 4 einen Preßspalt B bildende, die Karton- oder Papierbahn A von der Saugpreßwalze 4 über­ nehmende Abgabepreßwalze 7 zur Abgabe der Karton- oder Pa­ pierbahn A einen sich anschließenden Maschinenteil.
Wie beispielsweise anhand von Fig. 1 deutlich zu erkennen ist, liegt die Saugpreßwalze 4 über den zugeordneten Preß­ filz 6 am Sieb 1 so an, daß sie die Materialbahn A unmittel­ bar übernimmt.
Sowohl der Saugpreßwalze 4 als auch der Abgabepreßwalze 7 ist jeweils eine zusätzliche Preßwalze 14 bzw. 24 zugeord­ net, um mit der Saugpreßwalze 4 bzw. der Abgabepreßwalze 7 jeweils einen zusätzlichen Preßspalt R, S zu bilden. Hierbei ist über jede zusätzliche Preßwalze 14, 24 wiederum ein Preß­ filz 15, 25 geführt.
Dieses in Fig. 1 dargestellte Ende einer Siebpartie der Pa­ piermaschine umfaßt ferner Siebwalzen 2, 3, um die das Sieb 1 geführt ist. Hierbei liegt die Saugpreßwalze 4 über den zu­ geordneten Preßfilz 6 in dem zwischen den beiden Siebwalzen 2, 3 geführten Bereich am Sieb 1 an.
Die auf dem Sieb 1 gebildete Karton- oder Papierbahn A wird durch den Preßfilz 6 und die Saugpreßwalze 4 vom Sieb 1 abgehoben und dann hintereinander durch die drei Preßspalte R, B und S geführt. Dabei erfolgt im ersten Preßspalt R zwischen der Saugpreßwalze 4 und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze 14 eine zweiseitige Entwässerung aufgrund der Preßwirkung der Saugpreßwalze 4 bzw. des der zusätzlichen Preßwalze 14 zugeordneten Preßfilzes 15. Dagegen erfolgt im zwischen der Saugpreßwalze 4 und der Abgabepreßwalze 7 gebildeten Preßspalt B lediglich eine einseitige Entwässerung aufgrund der Saugwirkung der Saugpreßwalze 4. Im zwischen der Abgabepreßwalze 7 und der dieser zugeordneten zusätzlichen Preßwalze 24 gebildeten Preßspalt S tritt ebenfalls wieder eine einseitige Entwässerung auf, was durch den der zusätzlichen Preßwalze 24 zugeordneten Preßfilz 25 erreicht wird.
Beim in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Saug­ preßwalze 4 als Hohlwalze mit einem starren Walzenmantel 30 ausgebildet, der auf seiner Innenseite abgestützt sein kann und sich um einen Kern 32 dreht.
Hierbei ist die Saugpreßwalze 4 mit einem äußeren Saugkasten 34 versehen, durch den ein im Walzeninneren gelegener Be­ reich 36 abgesaugt wird.
Beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide zusätzlichen Preßspalte R und S in Laufrichtung der Material­ bahn A verlängert. Dasselbe gilt im vorliegenden Fall auch für den Preßspalt B zwischen der Saugpreßwalze 4 und der Ab­ gabepreßwalze 7.
Hierzu sind sowohl die beiden zusätzlichen Preßwalzen 14, 24 als auch die Abgabepreßwalze 7 jeweils als Durchbiegungsaus­ gleichswalze mit einem umlaufenden Walzenmantel 17, 26, 38, einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch 16 und wenigstens einem hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement 18, 27, 40 ausgebildet, durch das der betreffende Walzenman­ tel 17, 26, 38 im jeweiligen Spaltbereich am Joch 16 abge­ stützt ist. Der Walzenmantel 38 der Abgabepreßwalze 7 ist somit nicht nur im Bereich des Preßspaltes S, sondern über das wenigstens eine hydrostatische und/oder hydrodynamische Stützelement 40 auch im Bereich des mit der Saugpreßwalze 4 gebildeten Preßspaltes B abgestützt.
Der Walzenmantel 26 der als Durchbiegungsausgleichswalze aus­ gebildeten, der Abgabepreßwalze 7 zugeordneten zusätzlichen Preßwalze 24 ist flexibel. Das in Fig. 1 zu erkennende, die­ ser zusätzlichen Preßwalze 24 zugeordnete hydrostatische und/oder hydrodynamische Stützelement 27 ist auf seiner dem Walzenmantel 26 zugeordneten Seite nicht konvex, im vor­ liegenden Fall eben ausgebildet. Dasselbe gilt auch für das der gegenüberliegenden Abgabepreßwalze 7 zugeordnete hydro­ statische und/oder hydrodynamische Stützelement 27, das den im vorliegenden Fall ebenfalls flexiblen Walzenmantel 38 der Abgabepreßwalze 7 abstützt. Damit ergibt sich ein in Laufrichtung der Karton- oder Papierbahn A verlängerter ebe­ ner Preßspalt S.
Dagegen ist das auf der gegenüberliegenden Seite des Jochs 16 der Abgabepreßwalze 7 angeordnete Stützelement 40 mit einer konkaven Anpreßfläche versehen, durch die der flexible Walzenmantel 38 gegen den starren Walzenmantel 30 der Saug­ preßwalze 4 gepreßt wird. Auch hier wird jedoch ein in Lauf­ richtung der Karton- oder Papierbahn A verlängerter Preß­ spalt B gebildet.
Auch die der Saugpreßwalze 4 zugeordnete zusätzliche Preßwal­ ze 14 ist wiederum als Durchbiegungsausgleichswalze mit fle­ xiblem Walzenmantel 17, einem den flexiblen Walzenmantel 17 durchsetzenden Joch 16 und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement 18 ausgebildet. Im vorliegenden Fall besitzt dieses Stützele­ ment 18 eine konkave Anpreßfläche. Diese erstreckt sich über einen größeren Teil des Umfangs der Saugpreßwalze 4 als die konkave Anpreßfläche des Stützelements 40. Zwischen der Saug­ preßwalze 4 und der dieser zugeordneten zusätzlichen Preßwal­ ze 4 wird somit ein in Laufrichtung der Karton- oder Papier­ bahn A verlängerter Preßspalt R gebildet.
Insbesondere die der Abgabepreßwalze 7 zugeordnete zusätzliche Preßwalze 24 kann auch mit einem Walzenmantel versehen sein, der Ausnehmungen zur Aufnahme von Preßwasser besitzt. Diese Ausnehmungen können beispielsweise in Form von Umfangsrillen und/oder Sackbohrungen vorgesehen sein.
Die Joche 16 der Durchbiegungsausgleichswalzen sind zumin­ dest während des Betriebs feststehend. Zudem kann insbesonde­ re die Abgabepreßwalze 7 mit einem Walzenmantel versehen sein, der zumindest während des Betriebs an seinen Enden ra­ dial fixiert ist.
Gemäß Fig. 1 liegen die Saugpreßwalze 4, die Abgabepreßwal­ ze 7 sowie die dieser zugeordnete zusätzliche Preßwalze 24 auf einer Geraden, die mit der Vertikalen einen Winkel ein­ schließt, der im vorliegenden Fall beispielsweise etwa 45° beträgt. Die der Saugpreßwalze 4 zugeordnete zusätzliche An­ preßwalze 14 ist rechts unterhalb der Saugpreßwalze 4 ange­ ordnet. Die durch die Achsen dieser beiden Walzen verlaufen­ de Gerade bildet mit der durch die Saugpreßwalze 4, die Ab­ gabepreßwalze 7 und die dieser zugeordnete zusätzliche Preß­ walze 24 verlaufenden Geraden einen rechten Winkel.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist die der Ab­ gabepreßwalze 7 zugeordnete zusätzliche Preßwalze 24 direkt oberhalb der Abgabepreßwalze 7 angeordnet, so daß die sich durch die Achsen dieser beiden Walzen erstreckende Gerade in Vertikalrichtung verläuft. Im übrigen besitzt die in Fig. 2 gezeigte Walzenpresse im wesentlichen den gleichen Aufbau wie die in Fig. 1 dargestellte Presse. Einander entsprechen­ den Teilen wurden gleiche Bezugszeichen zugeordnet.
Aus der Fig. 2 ergibt sich zudem die jeweilige Lagerung der Walzen.
So ist die Abgabepreßwalze 7 ohne die Möglichkeit einer ra­ dialen Auslenkung in definierter Position fest an einem Stän­ der 42 angebracht, der wiederum fest auf dem Maschinenfunda­ ment 44 montiert ist.
Der Mantel der Abgabepreßwalze 7 kann zumindest während des Betriebs an seinen Enden zumindest im wesentlichen radial fi­ xiert sein, so daß er auch unter Preßbelastung eine im we­ sentlichen unveränderte Position beibehält.
Durch eine Positionsregelung kann sichergestellt sein, daß der Preßspalt S in einer vorgegebenen Position verbleibt. In dieser Position wird er somit unabhängig von der jeweiligen Preßkraft und der jeweiligen Maschinengeschwindigkeit gehal­ ten. Hierzu kann wenigstens ein Positionssensor und eine Preßkraftregelung für wenigstens eines der betreffenden Stützelemente vorgesehen sein.
Wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ergibt, sind die die drei Preßspalte bildenden Walzen 4, 7, 14 und 24 während des Betriebs kräftemäßig so gegeneinander ab­ gestützt und/oder miteinander verbunden, daß praktisch keine Preßkräfte von anderen Stuhlungselementen aufgenommen werden müssen. Diese sind nur von den zugeordneten, die Walzenzap­ fen oder die Walzenjoche tragenden Lagerteilen aufzunehmen.
In Fig. 3 sind die sich im Bereich der drei Preßstellen ergebenden entsprechenden Kraftflußverläufe durch fette Linien angedeutet. Demnach ergeben sich über die jeweiligen Preßspalte in sich geschlossene Kraftlinien, was dazu führt, daß die in der Regel relativ hohen Preßkräfte nur von den zugeordneten, die Walzenzapfen oder die Joche tragenden La­ gerteilen aufgenommen werden müssen. Die anderen Stuhlungs­ elemente brauchen daher nicht für diese hohen Preßkräfte aus­ gelegt sein.
Die zwischen diesen Lagerteilen vorgesehenen Verbindungsele­ mente können für einen Walzen- oder Bespannungswechsel ge­ löst werden.
In Fig. 4 ist die Walzenpresse der Fig. 2 in einer Phase dargestellt, in der der Preßfilz 6 für die Saugpreßwalze 4 ausgewechselt wird. Nach einem Lösen der Verbindungselemente zur Abgabepreßwalze 7 und zur zusätzlichen Preßwalze 14 wird der Preßfilz 6 von einem Cantileverträger 46 auf der Führer- oder Bedienerseite frei getragen. Dieser ist auf der Trieb­ seite abgestützt. Zuvor wurden die in Fig. 2 gezeigten Zwischenstücke 48 abgenommen, wozu zunächst die darüber lie­ gende Lageranordnung mittels eines Krans angehoben wurde.
Der zuvor über eine Umlenkrolle 50 (vgl. Fig. 2) gespannte Preßfilz 6 ist gemäß Fig. 4 teilweise auf eine Walze 52 auf­ gewickelt.
Fig. 5 zeigt die Walzenpresse der Fig. 2 in einer Phase, in der der Preßfilz 25 für die der Abgabepreßwalze 7 zugeord­ nete zusätzliche Preßwalze 24 ausgewechselt wird, nachdem zuvor wiederum die entsprechenden Zwischenstücke 48 (vgl. Fig. 2) entfernt wurden.
Zum Auswechseln dieses Preßfilzes 25 werden zunächst die Ver­ bindungselemente der zusätzlichen Preßwalze 24 zur Abgabe­ preßwalze 7 sowie zur Stuhlung auf der Führerseite gelöst. Danach wird die zusätzliche Preßwalze 24 durch eine an deren Joch befestigbare Abstützvorrichtung angehoben, um die der Filz zuvor drapiert wurde.
Der zuvor über eine Umlenkrolle 54 (vgl. Fig. 2) gespannte Preßfilz 25 ist gemäß Fig. 5 teilweise auf eine Walze 56 aufgewickelt.
Die Rahmenstuhlung ist ausschließlich zum Tragen der Filz­ laufeinrichtungen und zur Aufnahme der Eigengewichte der Preßeinrichtungen vorgesehen. Sie dient somit nicht zur Auf­ nahme von auf die Karton- oder Papierbahn ausgeübten Preß­ kräften.
Die Rahmenstuhlung kann in die stromaufwärts angeordnete For­ mer- und Siebpartie integriert sein und für einen Siebwech­ sel entsprechende, auf der Führerseite vorgesehene Unterbre­ chungseinrichtungen besitzen. Hierbei wird die Rahmenstuh­ lung von dem Cantileverträger der Saugpreßwalze 4 auf der Führerseite getragen.
Die gesamte Preßanordnung weist keinerlei Stuhlungsteile vor der Papiermaschine auf dem Maschinenboden auf, d. h. daß vor dem führerseitigen Maschinenbalken, auf dem die Rahmenständer und der Ständer der Abgabepreßwalze abgestützt sind, frei von solchen Stuhlungsteilen ist.
Gemäß Fig. 6 wird für einen Wechsel des um die zusätzliche Preßwalze 14 geführten Preßfilzes 15 die zusätzliche Preßwal­ ze 14 nach einem Lösen der führerseitigen Verbindungselemen­ te zur Saugpreßwalze 4 auf der Führerseite durch eine am Joch der Preßwalze 14 befestigbare Abstützvorrichtung abge­ senkt, um die der neue Filz zuvor drapiert wurde. Bei der Abstützvorrichtung kann es sich beispielsweise um ein Auf­ steckrohr handeln.
Für einen jeweiligen Walzenwechsel kann die Walzenpresse eine Kranschiene aufweisen, die quer zur Papiermaschine ver­ läuft und zumindest die folgenden Funktionen erfüllen soll:
Diese Kranschiene 58 soll zunächst als Ausfahrhilfe zum Tra­ gen des triebseitigen Endes der Saugwalze 4 dienen. Ferner findet sie Verwendung als Einfahrhilfe zum Tragen des triebseitigen Endes der Filzeinfahrvorrichtung für den der Saugpreßwalze 4 zugeordneten Preßfilz 6. Schließlich kann sie auch als Einfahrhilfe zum Tragen des triebseitigen Endes der Filzeinfahrvorrichtung für den Preßfilz 25 dienen, der um die der Abgabepreßwalze 7 zugeordnete zusätzliche Preßwal­ ze 24 geführt ist.
Die erfindungsgemäße Walzenpresse besitzt unter anderem die folgenden Vorteile:
Es ergibt sich eine geschlossene Bahnführung von der siebsei­ tigen Aufnahmestelle bis zum Ende der Presse. Insgesamt ist eine geringe Rückbefeuchtung gewährleistet, was ein Höchst­ maß an Trockengehalt mit sich bringt. Nachdem zwischen Pres­ se vorhandene offene Züge fehlen, tritt keinerlei Papierdeh­ nung und auch kein Verlust an Naßfestigkeit auf. Der erste offene Zug liegt nach der Presse bei maximaler Naßfestig­ keit. Nachdem nur eine Überführstelle nach der Pressenpartie vorliegt, ist ein Höchstmaß an Naßfestigkeit gewährleistet.
Es läßt sich auch bei einer Produktionsbreitenvariation stets eine konstante Papierbreite durch alle Preßspalte oder Nips gewährleisten. Ein variabler Randstreifen läuft an der Zentralwalze ab. Wesentlich ist auch, daß Filze und Walzen stets mit gleicher Papierbreite gefahren werden können. Der angestrebte hohe Trockengehalt läßt sich insbesondere auch mit nur einer Schuhpresse erzielen, was eine geringere An­ zahl von Walzen mit sich bringt.
Zudem ergibt sich eine äußerst kompakte Bauweise, was außer der Raumersparnis insbesondere auch für problemlose Umbauten wesentlich ist.
Für alle Nips ergibt sich ein direkter Kraftfluß. Eine Por­ talstuhlung entfällt. Auf der Führerseite sind keine außen­ liegenden Ständer vorgesehen. Vor der Maschine wird mehr Freiraum geschaffen. Eine Deckenbelastung liegt nicht vor.
Ferner ist für eine gute Zugänglichkeit durch die Brücken­ stuhlung gesorgt. Ein jeweiliger Filz- und Walzenwechsel ist problemlos möglich. Darüber hinaus ist auch für eine bessere Zugänglichkeit für Einstell-, Wartungs- und Reinigungsarbei­ ten gesorgt.
Bei fehlendem Querträger über der Presse ergibt sich eine optimale Nipanordnung als 4-Walzen-NipconFlex-Combipresse.
Mit einer feststehenden angetriebenen Zentralwalze (Nipco-P-Walze) ergibt sich eine ortsfeste Bahnlaufgeometrie nach der Presse, nachdem diese Walze auf einem Ständer mon­ tiert ist. Zudem ist eine ortsstabile Schaber-Anbindung mög­ lich. Die Anordnung ist auch unempfindlich gegenüber An­ triebsschwingungen.
Darüber hinaus ergibt sich eine hohe Betriebssicherheit für eine jeweilige Schuhpresse in einer solchen Einbauposition. Durch die geschlossene Bahnabnahme wird die Batzengefahr auf ein Minimum reduziert. Ein manuelles Aufführen (mittels Glas­ rohr) entfällt ebenso wie die beiden Nips zur Vorkalibrie­ rung vor der Schuhpresse. Bei invertierter Schuhanordnung ergibt sich eine optimale Preßmantelschmierung.
Trotz kompakter Bauweise ist ein relativ einfacher Walzen­ wechsel möglich. Die Preßwalzen sind bei geringem Zeitauf­ wand unabhängig voneinander auswechselbar. Es können für alle Preßwalzen Ausfahrvorrichtungen vorgesehen sein. Es er­ gibt sich ein nur kurzzeitiger Kraneinsatz. Grundsätzlich ist jedoch auch ein Walzenwechsel ohne Kran beispielsweise über Schienen vor der Maschine möglich.
Der der Saugpreßwalze zugeordnete Preßfilz kann voll cantile­ vert sein. Der Filz kann problemlos über eine Filzwechselein­ fahrvorrichtung ausgewechselt werden.
Der Oberfilz ist mittels einer Preßmantelwechselvorrichtung porterbar. Es kann wiederum eine Filzwechseleinfahrvorrich­ tung vorgesehen sein.
Der Unterfilz ist porterbar (Aufsteckrohr auf Nipco-Joch) Es können innenliegende ausfahrbare Filzleitwalzen vorgese­ hen sein.
Zudem wird eine verbesserte Zugänglichkeit für Scanpro-Mes­ sungen erreicht.
Schließlich ergibt sich insgesamt ein kostengünstiges Pres­ senkonzept. Nachdem keine getrennte NipcoFlex-Presse vorgese­ hen ist, sind nur wenige Reservewalzen erforderlich. Auf­ grund des kleinen Raumbedarfs ergibt sich auch ein geringer Baukostenanteil.
Bezugszeichenliste
1 Sieb
2 Siebwalze
3 Siebwalze
4 Saugpreßwalze
6 Preßfilz
7 Abgabepreßwalze
14 zusätzliche Preßwalze
15 Preßfilz
16 Joch
17 Walzenmantel
18 Stützelement
24 zusätzliche Preßwalze
25 Preßfilz
26 Walzenmantel
27 Stützelement
30 Walzenmantel
32 Kern
34 Saugkasten
36 Bereich
38 Walzenmantel
40 Stützelement
42 Ständer
44 Maschinenfundament
46 Cantileverträger
48 Zwischenstücke
50 Umlenkrolle
52 Walze
54 Umlenkrolle
56 Walze
A Papierbahn
B Preßspalt
R zusätzlicher Preßspalt
S zusätzlicher Preßspalt

Claims (25)

1. Walzenpresse einer Maschine wie insbesondere einer Pa­ piermaschine, mit einer eine Materialbahn (A) wie insbe­ sondere einer Karton- oder Papierbahn von einem Sieb (1) oder dergleichen übernehmenden Saugpreßwalze (4) mit zu­ geordnetem, um die Saugpreßwalze (4) geführtem Preßfilz (6) sowie mit einer mit der Saugpreßwalze (4) einen Preßspalt (B) bildenden, die Materialbahn (A) von der Saugpreßwalze (4) übernehmenden Abgabepreßwalze (7) zur Abgabe der Materialbahn (A) an einen sich anschließenden Teil der Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Saugpreßwalze (4) als auch der Abgabepreß­ walze (7) jeweils wenigstens eine zusätzliche Preßwalze (14, 24) zugeordnet ist, um mit der Saugpreßwalze (4) bzw. der Abgabepreßwalze (7) jeweils wenigstens einen zu­ sätzlichen Preßspalt (R, S) zu bilden, wobei über jede zusätzliche Preßwalze (14, 24) wiederum ein Preßfilz (15, 25) geführt ist, und daß vorzugsweise wenigstens einer der zusätzlichen Preßspalte (R, S) ein in Laufrich­ tung der Materialbahn (A) verlängerter Preßspalt ist.
2. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der zusätzliche Preßspalt (S) zwischen der Abgabepreßwalze (7) und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze (24) ein verlängerter Preßspalt ist.
3. Walzenpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugpreßwalze (4) über den zugeordneten Preßfilz (6) am Sieb (1) anliegt und die Materialbahn (A) unmit­ telbar übernimmt.
4. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugpreßwalze (4), die Abgabepreßwalze (7) und die zusätzlichen Preßwalzen (14, 24) derart angeordnet und/oder gelagert sind, daß die Kräfte der Preßspalte (R, B, S) gegenseitig kurzgeschlossen sind und nicht vom Maschinenfundament und/oder einer eventuell vorgesehenen Außenstuhlung aufgenommen werden.
5. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen (14, 24) eine Durchbiegungsausgleichswalze mit einem umlaufenden Walzenmantel (17, 26), einem den Walzenmantel (17, 26) durchsetzenden Joch (16) und wenigstens einem hydrostati­ schen und/oder hydrodynamischen Stützelement (18, 27) ist, durch das der Walzenmantel (17, 26) am Joch (16) ab­ gestützt ist.
6. Walzenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabepreßwalze (7) wenigstens eine als Durchbie­ gungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preßwalze (24) mit einem flexiblen Walzenmantel (26), einem den flexiblen Walzenmantel (26) durchsetzenden Joch (16) und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement (27) zugeordnet ist, um mit der Abgabepreßwalze (7) einen in Laufrichtung der Ma­ terialbahn (A) verlängerten Preßspalt (S) zu bilden.
7. Walzenpresse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugpreßwalze (4) wenigstens eine als Durchbie­ gungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preßwalze (14) mit einem flexiblen Walzenmantel (17), einem den flexiblen Walzenmantel (17) durchsetzenden Joch (16) und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement (18) zugeordnet ist, um mit der Saugpreßwalze (4) einen in Laufrichtung der Mate­ rialbahn (A) verlängerten Preßspalt (R) zu bilden.
8. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabepreßwalze (7) wenigstens eine als Durchbie­ gungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preßwalze (24) mit einem starren Walzenmantel (26) zugeordnet ist.
9. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugpreßwalze (4) wenigstens eine als Durchbie­ gungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preßwalze (14) mit einem starren Walzenmantel (17) zugeordnet ist.
10. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel wenigstens einer Durchbiegungsaus­ gleichswalze mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Preßwas­ ser im betreffenden Preßspalt versehen ist.
11. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabepreßwalze (7) eine Durchbiegungsausgleichs­ walze mit einem umlaufenden Walzenmantel (38), einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch (16) und wenigstens einem hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützele­ ment (27, 40) ist, durch das der Walzenmantel (38) am Joch (16) abgestützt ist.
12. Walzenpresse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die als Durchbiegungsausgleichswalze ausgebildete Ab­ gabepreßwalze (7) einen starren Walzenmantel (38) be­ sitzt.
13. Walzenpresse nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (38) der als Durchbiegungsausgleichswalze ausgebildeten Abgabepreßwal­ ze (7) zumindest während des Betriebs an seinen Enden ra­ dial fixiert ist.
14. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabepreßwalze (7) wenigstens eine als Durchbie­ gungsausgleichswalze ausgebildete zusätzliche Preßwalze (24) zugeordnet ist, daß die Abgabepreßwalze (7) eine Durchbiegungsausgleichswalze ist und daß die hydraulisch betätigten hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelemente (27) der zusätzlichen Preßwalze (24) und der Abgabepreßwalze (7) hydraulisch miteinander gekop­ pelt sind.
15. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabepreßwalze (7) vorzugsweise drehbar an einem Ständer (42) angebracht ist, an dem er ohne die Möglichkeit einer radialen Auslenkung in definierter Po­ sition festlegbar ist, wobei der Ständer (42) wiederum fest auf dem Maschinenfundament montiert ist.
16. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabepreßwalze (7) eine Durchbiegungsausgleichs­ walze mit einem flexiblen Walzenmantel (38), einem den flexiblen Walzenmantel (38) durchsetzenden Joch (16) und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement (27, 40) ist, um mit der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze (24) und/oder der Saugpreßwalze (4) einen in Laufrichtung der Materialbahn (A) verlängerten Preßspalt (R) zu bilden.
17. Walzenpresse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abgabepreßwalze (7) zugeordnete zusätzliche Preßwalze (24) eine Durchbiegungsausgleichswalze mit einem flexiblen Walzenmantel (26) ist und daß die Stütz­ elemente (27) der Abgabepreßwalze (7) und der zugeordne­ ten zusätzlichen Preßwalze (24) auf ihrer dem betreffen­ den Walzenmantel (26) zugewandten Seite zumindest im we­ sentlichen eben ausgebildet sind, um einen zumindest im wesentlichen ebenen Preßspalt (S) zu bilden.
18. Walzenpresse nach einem der vorhergehen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Walzen als Durchbiegungsaus­ gleichswalze mit radial verschiebbarem Walzenmantel aus­ gebildet ist.
19. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der zwischen der Abgabepreßwalze (7) und der zugeordneten zusätzlichen Preßwalze (24) gebildete Preßspalt (S) während des Betriebs durch eine entspre­ chende Positionsregelung fest auf einer bestimmten räumli­ chen Position gehalten ist.
20. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugpreßwalze (4) eine Hohlwalze mit einem um einen Kern (32) umlaufenden, innenseitig abgestützten Walzenmantel (30) ist.
21. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugpreßwalze (4) mit einem äußeren Saugkasten (34) versehen ist, durch den ein im Walzeninneren gelege­ ner Bereich (36) abgesaugt wird.
22. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswechseln wenigstens eines der Preßfilze (6, 15, 25) eine jeweilige Filzwechseleinfahrvorrichtung vorgesehen ist.
23. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswechseln des Preßfilzes (6) für die Saugpreß­ walze (4) ein Cantileverträger (46) vorgesehen ist, von dem der Preßfilz (6) frei getragen wird.
24. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswechseln des Preßfilzes (25) für die der Abga­ bepreßwalze (7) zugeordnete zusätzliche Preßwalze (24) diese zusätzliche Preßwalze (24) durch eine an deren Joch (16) befestigbare Abstützvorrichtung anhebbar ist, um die der Preßfilz (25) zuvor drapierbar ist.
25. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswechseln des Preßfilzes (15) für die der Saugpreßwalze (4) zugeordnete zusätzliche Preßwalze (14) diese zusätzliche Preßwalze (14) durch eine an deren Joch (6) angreifende Abstützvorrichtung wie insbesondere ein Aufsteckrohr oder dergleichen absenkbar ist, um das der Preßfilz (15) zuvor drapierbar ist.
DE19613390A 1996-04-03 1996-04-03 Walzenpresse Ceased DE19613390A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29613944U DE29613944U1 (de) 1996-04-03 1996-04-03 Walzenpresse
DE19613390A DE19613390A1 (de) 1996-04-03 1996-04-03 Walzenpresse
AT97103279T ATE200324T1 (de) 1996-04-03 1997-02-26 Walzenpresse
DE59703264T DE59703264D1 (de) 1996-04-03 1997-02-26 Walzenpresse
EP97103279A EP0799931B1 (de) 1996-04-03 1997-02-26 Walzenpresse
JP9085341A JPH1025687A (ja) 1996-04-03 1997-04-03 ローラプレス
CA002201668A CA2201668C (en) 1996-04-03 1997-04-03 Roll press

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19613390A DE19613390A1 (de) 1996-04-03 1996-04-03 Walzenpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19613390A1 true DE19613390A1 (de) 1997-10-09

Family

ID=7790408

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19613390A Ceased DE19613390A1 (de) 1996-04-03 1996-04-03 Walzenpresse
DE59703264T Expired - Fee Related DE59703264D1 (de) 1996-04-03 1997-02-26 Walzenpresse

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59703264T Expired - Fee Related DE59703264D1 (de) 1996-04-03 1997-02-26 Walzenpresse

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0799931B1 (de)
JP (1) JPH1025687A (de)
AT (1) ATE200324T1 (de)
CA (1) CA2201668C (de)
DE (2) DE19613390A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19912497A1 (de) * 1999-03-19 2000-09-21 Voith Sulzer Papiertech Patent Presseanordnung
JP2004169245A (ja) * 2002-11-22 2004-06-17 Mitsubishi Heavy Ind Ltd 抄紙機用シュープレス及び抄紙機用プレス装置
AT514547B1 (de) * 2013-06-25 2015-02-15 Andritz Ag Maschf Pressenpartie für die Entwässerung einer Faserstoffbahn
CN114261073B (zh) * 2021-12-23 2024-11-15 福融新材料股份有限公司 一种用于大型bopp生产加工的铸片系统

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH607635A5 (de) * 1976-06-14 1978-09-29 Escher Wyss Ag
DE4301750C2 (de) * 1993-01-23 1996-10-10 Voith Gmbh J M Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Bahn mittels Pressen

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FI772990A7 (fi) * 1977-10-11 1979-04-12 Valmet Oy Foerfarande och anordning i en pappersmaskin foer loesgoering av banan fraon formeringsviran och dess framledning som sluten oeverfoering till pappersmaskinens pressdel
DE4140879A1 (de) * 1991-12-11 1993-06-17 Voith Gmbh J M Pressenpartie
DE4301751C2 (de) * 1993-01-23 1996-10-31 Voith Gmbh J M Verfahren zum Ablösen einer laufenden Faserstoffbahn von zwei endlosen Siebbändern
DE4321399A1 (de) * 1993-06-26 1993-11-11 Voith Gmbh J M Pressenpartie einer Papiermaschine
DE4340041A1 (de) * 1993-11-24 1994-04-07 Voith Gmbh J M Pressenpartie für eine Papiermaschine
DE29613944U1 (de) * 1996-04-03 1996-10-24 Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH, 89522 Heidenheim Walzenpresse

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH607635A5 (de) * 1976-06-14 1978-09-29 Escher Wyss Ag
DE4301750C2 (de) * 1993-01-23 1996-10-10 Voith Gmbh J M Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Bahn mittels Pressen

Also Published As

Publication number Publication date
CA2201668C (en) 2007-03-13
CA2201668A1 (en) 1997-10-03
JPH1025687A (ja) 1998-01-27
EP0799931A1 (de) 1997-10-08
DE59703264D1 (de) 2001-05-10
EP0799931B1 (de) 2001-04-04
ATE200324T1 (de) 2001-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0608533B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Bahn mittels Pressen
DE69524206T2 (de) Presspartie einer Papiermaschine mit zwei getrennten Walzenspalten
DE4420801C2 (de) Verfahren zum Betreiben einer Doppelsiebzone einer Papiermaschine zur Herstellung von Faserstoffbahnen sowie Siebzone hierzu
DE4140879A1 (de) Pressenpartie
EP0309530B1 (de) Maschine zur herstellung von faserstoffbahnen
DE3343941A1 (de) Entwaesserungsmaschine fuer zellstoff, schlaemme oder dergleichen fasermaterial
EP0950759A2 (de) Pressenanordnung
EP0837181B1 (de) Pressenpartie
EP0993520B1 (de) Vorrichtung zur entwässerung von feststoff-flüssigkeitssuspensionen, insbesondere faserstoffsuspensionen
EP0799931B1 (de) Walzenpresse
DE19603640B4 (de) Pressenpartie einer Papiermaschine
DE2630448B2 (de) Walzenpresse einer Papiermaschine
DE19832066A1 (de) Kalander für Bahnen aus Papier oder ähnlichem Material
DE3330423C2 (de)
DE29811048U1 (de) Pressenanordnung
DE29613944U1 (de) Walzenpresse
DE60126079T2 (de) Schuhpresse
DE1303620B (de) Papiermaschine
DE2552485A1 (de) Zylindrische fuehrungsvorrichtung fuer faserstoffbahnen
DE29823556U1 (de) Pressenanordnung
EP1022380A2 (de) Pressenordnung
CH673127A5 (de)
DE3335177C2 (de)
EP1637648B1 (de) Pressenpartie einer Maschine zum Erzeugen einer Bahn aus Papier oder Karton
DE10203089A1 (de) Antriebseinheit

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection