DE19612197A1 - Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors für eine Leuchte und ein im Querschnitt V-förmiger Reflektor - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors für eine Leuchte und ein im Querschnitt V-förmiger ReflektorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren bzw. einen Reflektor nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1, 3, 5 oder 13.
Es ist der Zweck eines Reflektors einer Leuchte, das von der Lichtquelle der Leuchte
ausgehende Licht in die Beleuchtungsrichtung zu reflektieren und dadurch die
Lichtleistung der Leuchte zu erhöhen.
Bei länglichen Leuchten mit einer röhrenförmigen Lichtquelle ist es üblich, wenigstens
einen Längsreflektor und mehrere, einen längsgerichteten Abstand voneinander
aufweisende Querreflektoren anzuordnen, von denen letztere sich zwischen den
Seitenwänden des Längsreflektors erstrecken und ein sogenanntes Leuchtenraster
bilden. Solche Querreflektoren, die in der Fachsprache auch mit Querlamellen des
Leuchtenrasters bezeichnet werden, dienen zum einen ebenfalls der Reflexion und zum
anderen der wenigstens teilweisen Entblendung der Leuchte.
Es ist üblich, einen im Querschnitt V-förmigen Querreflektor durch Biegen aus einer
Platine zu formen, wobei die Reflektorwände um den Scheitel der V-Form gefaltet
werden. Dabei wird eine möglichst schmale Ausbildung der Falte angestrebt, um den
Querreflektor in schmalerer Baugröße erstellen zu können. Ideal wäre ein
Aneinanderliegen der Reflektorwände im Bereich des Scheitels, so daß die Breite des
Scheitels der doppelten Materialdicke des Reflektors entspricht. Eine solche schmale
Ausgestaltung des Scheitels ist in den Druckschriften DE 30 05 762 C2 und
EP 0 435 394 A1 zeichnerisch dargestellt.
In der Praxis zeigt es sich jedoch, daß bei den bekannten Ausgestaltungen und
Herstellungsverfahren ein Aneinanderliegen der Reflektorwände im Bereich des
Scheitels nicht zu erreichen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Scheitel nach
dem Falten aufgrund der Eigenelastizität des Materials "aufgeht" und sich somit eine
Innenrundung im Scheitel selbsttätig einstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Reflektor der
eingangs angegebenen Arten so auszuführen, daß eine schmale Baubreite oder ein
schmaler Scheitel, vorzugsweise ein Aneinanderliegen der Reflektorwände im Bereich
des Scheitels erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 3 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Scheitel seitlich gequetscht, gerollt
oder gewalzt. Hierdurch wird das Material im Bereich des Scheitels über seine
Elastizitätsgrenze hinaus belastet, wobei eine Gefügeveränderung des Materials und ggf.
auch ein Fließen des Materials stattfindet, wodurch die ein "Aufgehen" des Scheitels
bewirkende Eigenelastizität beseitigt oder auf einen vernachlässigbaren kleinen Wert
reduziert wird. Infolgedessen verbleiben die Reflektorwände im wesentlichen in der
durch Quetschen gefalteten Position.
Im weiteren ist es vorteilhaft, den Scheitel in einer solchen Position der Reflektorwände
zu quetschen, in der vom Scheitel ausgehende Tangenten der konkaven Krümmung der
Reflektorwände mit der vorhandenen vertikalen Längsmittelebene des Reflektors einen
spitzen Winkel einschließen. Hierbei läßt sich nicht nur das angestrebte Anliegen der
Reflektorwände aneinander einfach erreichen, sondern es wird auch ein im wesentlichen
spitz auslaufender Scheitel erzielt.
Es hat sich bei Versuchen gezeigt, daß im Bereich der Seitenflächen des Scheitels keine
oder nur vernachlässigbare Beschädigungen der Oberfläche aufgrund des Quetschens,
Rollens oder Walzens die Folge sind und zwar auch dann, wenn eine besondere
Beschichtung vorhanden ist. Im Firstbereich des Scheitels können dagegen
Beeinträchtigungen der Oberfläche entstehen und akzeptiert werden, da der Firstbereich
des Scheitels für die Reflexion und das ästhetische Erscheinungsbild von geringerer
Bedeutung ist.
Das angestrebte Aneinanderliegen der Reflektorwände im Bereich des Scheitels
und/oder im Bereich der aneinanderliegende Scheitelkanten der Reflektorwände ohne
eine sie voneinander distanzierende Spannung läßt sich durch das erfindungsgemäße
Quetschen, Rollen oder Walzen erreichen und zwar auch dann, wenn die
Reflektorwände durch Scheitelstücke miteinander verbunden sind, die in die
erfindungsgemäßen Maßnahmen einbezogen oder freigestellt sein können. Beim
Vorhandensein einer Ausnehmung ist der problematische Spannungsbereich im Scheitel
durch die Ausnehmung entfernt, wodurch das "Aufgehen" nach dem Biegen wesentlich
reduziert wird und die Reflektorwände an ihren durch die Ausnehmung gebildeten
Längskanten aneinanderliegen. Bei dieser Ausgestaltung können die durch die
wenigstens eine Ausnehmung definierten Scheitelstücke in bekannter Weise mit einem
Innenradius gebogen oder gequetscht sein. Das Aneinanderliegen der Längskanten läßt
sich in beiden Fällen erreichen.
Dabei ist es im Rahmen der Erfindung möglich, eine oder mehrere in der Längsrichtung
des Scheitels mit Abstand hintereinanderliegende Ausnehmungen vorzusehen, wodurch
wenigstens zwei endseitige Scheitelstücke oder auch ein oder mehrere Scheitelstücke im
mittleren Bereich gebildet sind. Eine einzige, zwei endseitige Scheitelstücke
definierende Ausnehmung ist besonders vorteilhaft, weil diese endseitigen
Scheitelstücke sich für eine vorteilhafte Fügetechnik zur Verbindung mit den
Seitenwänden eines Längsreflektors zur Bildung eines Leuchtenrasters eignen. Dabei
können die Scheitelstücke die Seitenwände des Längsreflektors hintergreifen, wodurch
sie der Sicht entzogen sind und nur die durch die Ausnehmung gebildeten Längskanten
der Reflektorwände des Querreflektors sichtbar sind.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, den Scheitel oder den
Ausnehmungskantenbereich im wesentlichen auf der gesamten Länge durch Klemm-
oder Quetschbacken zu quetschen. Hiervon unterscheidet sich das erfindungsgemäße
Rollen und Walzen dadurch, daß das Material jeweils in einem durch die Größe der
Rolle oder Walze vorgegebenen kurzen Längenbereich beansprucht wird. Hierdurch
werden zum Zusammendrücken oder Quetschen des Materials geringere Kräfte benötigt
und außerdem ergibt sich ein besseres Verformungs- und Fließverhalten des Materials.
Der Erfindung liegt im weiteren die Aufgabe zugrunde, das Formen des Reflektors in
seiner V-Form zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 5 gelöst. Bei diesem Verfahren
wird der Reflektor in die V-förmige Form gerollt, wobei als Ausgangsmaterial ein
Flachmaterial oder ein Rohr verwendet werden kann. Bei der Verwendung eines Rohrs
als Ausgangsmaterial läßt sich eine gute Formstabilität der Querschnittsform erreichen.
Die Erfindung bezieht sich im weiteren gemäß Anspruch 22 auch darauf, einen
besonderen Beleuchtungseffekt für eine Leuchte zu schaffen und dadurch deren
Aussehen und die Beleuchtung zu verbessern.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die das Biegen und die Herstellung
des Reflektors verbessern, sich durch einfache und kostengünstig herstellbare
Ausgestaltungen auszeichnen und außerdem eine bessere Ausnutzung des sogenannten
verlorenen Lichts ermöglichen.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand
von bevorzugten Ausführungsbeispielen und Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Leuchte mit einem durch Längs- und
Querreflektoren gebildeten Leuchtenraster in perspektivischer
Unteransicht;
Fig. 2 einen Querreflektor in perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 den Querreflektor nach Fig. 2 im vertikalen Querschnitt;
Fig. 4a bis 4d jeweils im vertikalen Querschnitt vier Verformungsschritte zur Formung
des Querreflektors;
Fig. 4e ein weiterer Verformungsschritt zur Formung des Querreflektors;
Fig. 5 den Reflektor innerhalb eines Formwerkzeugs;
Fig. 6 die Fügetechnik zwischen einem Längsreflektor und einem Querreflektor
in perspektivischer Unteransicht und vergrößerter Darstellung.
Fig. 7 einen erfindungsgemäßen Querreflektor in abgewandelter Ausgestaltung
in perspektivischer Ansicht;
Fig. 8 den Querreflektor nach Fig. 5 im vertikalen Schnitt;
Fig. 9 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Querreflektoren
durch ein Rollverfahren in der Seitenansicht;
Fig. 10 den Schnitt X-X in Fig. 9;
Fig. 11 den Schnitt XI-XI in Fig. 9;
Fig. 12 den Schnitt XII-XII in Fig. 9;
Fig. 13 ein Ausgangsmaterial in Form eines Flachbandes während mehrerer
Verfahrensschritte beim Rollen eines Querreflektors;
Fig. 14 ein rohrförmiger Querreflektor beim Rollen im Querschnitt;
Fig. 15 einen Roll- oder Walzvorgang im Scheitelbereich eines Querreflektors in
der Stirnansicht.
Die Hauptteile der in Fig. 1 mit 1 bezeichneten Decken- oder Wandleuchte sind ein
kastenförmiges, sich in seiner Längsrichtung gerade erstreckendes Gehäuse 2 mit einer
Gehäuseöffnung 3 für den Lichtaustritt, ein im Gehäuse 2 angeordneter Längsreflektor
4 in Form eines konkav und ggf. auch konvex gekrümmten, sich in der Längsrichtung
der Leuchte 1 erstreckenden Profils, der einstückig ausgebildet oder zwei seitliche
Längsreflektorteile oder -wände 4a, 4b aufweisen kann, mehrere, jeweils in einem längs
gerichteten Abstand voneinander angeordnete Querreflektoren 5, die mit den
Seitenwänden des Längsreflektors 4 bzw. den Längsreflektorwänden 4a, 4b verbunden
sind und eine längliche, sich in der Längsrichtung der Leuchte 1 erstreckende
Lichtquelle, z. B. eine Leuchtstoffröhre 6, die an ihren Enden in am Gehäuse 2
befestigten Fassungen 7 eingesteckt ist. Die Gehäuseöffnung 3 kann durch eine
Abdeckung aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material wie Glas oder
Kunststoff abgedeckt sein.
Die Querreflektoren 5 sind von gleicher Bauform und jeweils durch zwei
Querreflektorwände 5a, 5b gebildet, die im vertikalen Querschnitt V-förmig angeordnet
sind und im Bereich des Scheitels 8 der V-Form miteinander verbunden sind. Diese V-Form
wird durch Falten der Längsreflektorwände 4a, 4b um die Basis des Scheitels 8
gebildet.
Bei einem solchen Faltvorgang bildet sich im Bereich des Scheitels 8 an der Innenfläche
des Querreflektors 5 eine kleine Rundung aus, die zum einen aufgrund des
Widerstandsmoments des Materials beim Biegen und zum anderen aufgrund der
Elastizität des Materials entsteht, die die V-Form nach Beendigung des Biegevorgangs
geringfügig "aufgehen" läßt. Ein solches "Aufgehen" erfolgt auch dann, wenn die
Querreflektorwände 5a, 5b beim Falten mit einem so großen Druck zusammengedrückt
werden, daß sie sich aneinanderlegen. Auch bei einem solchen Druckvorgang ist mit
einem "Aufgehen" der Querreflektorwände 5a, 5b aufgrund der Werkstoffelastizität zu
rechnen. Vorzugsweise ist deshalb die Faltung im Bereich des Scheitels 8 seitlich durch
einen erhöhten Druck zusammengequetscht. Bei einem solchen Quetschvorgang wird
das Material über seine Elastizitätsgrenze hinaus zusammengedrückt, so daß eine
Quetschung und ein Fließen des Materials stattfindet. Hierbei wird das Material so stark
belastet, daß die Eigenelastizität beseitigt oder auf einen vernachlässigbaren kleinen
Wert reduziert wird. Das Höhenmaß h, in dessen Abstand von der äußeren Scheitellinie
8a die Quetschung stattfindet, kann ein Einfaches oder Mehrfaches der Materialdicke d
betragen, z. B. das Ein- bis Fünffache. Vorteilhaft ist, daß sich die Wände 5a, 5b im
wesentlichen nur entlang der inneren Scheitellinie 8b berühren. Es ist besonders
vorteilhaft, das Höhenmaß h nur so groß zu bemessen, daß es dem Einfachen bis Zwei-
oder Dreifachen der Materialdicke d entspricht. Bei einer solchen Ausgestaltung liegen
die Querreflektorwände 5a, 5b nur im Bereich der inneren Scheitellinie 8b aneinander
an. Bereits unmittelbar darüber divergieren die Querreflektorwände 5a, 5b in dem durch
die konkave Formgebung vorgegebenen Maß.
Dabei können die konkav oder parabelförmig gerundeten Reflexionsflächen R an der
inneren Scheitellinie 8b so angeordnet sein oder so verlaufen, daß an der inneren
Scheitellinie 8b angesetzte Tangenten T bezüglich der vertikalen Längsmittelebene E1
in einem Winkelbereich W verlaufen, der vorzugsweise größer als 0° bemessen ist und
bis etwa 14° betragen kann, insbesondere etwa 10° beträgt. Wenn der Winkel W 0°
beträgt, befindet sich der Krümmungsmittelpunkt M des Krümmungsbogensabschnitts
der zugehörigen Reflexionsfläche R im Bereich des Scheitels 8 auf einer sich
rechtwinklig zur Längsmittelebene E1 und in der inneren Scheitellinie 8b erstreckenden
Ebene E2. Wenn der Winkel W im vorgenannten Bereich größer als 0° ist, befindet
sich der Krümmungsmittelpunkt 35 unterhalb der Ebene E2.
Aufgrund der starken Zusammendrückung oder Quetschung im Bereich des Scheitels 8
erhält der Querreflektor 5 sowohl am Scheitel 8 als auch insgesamt eine geringe
Breite b, B. Dies ist aus folgenden Gründen vorteilhaft.
Ein Teil des Lichts, welches von der über den Querreflektoren 5 angeordneten
Lichtquelle 6 abgestrahlt wird, trifft auf die Basis (Oberseite) der Querreflektoren 5 und
geht bei nicht reflektierender Oberfläche dieser Basisseite verloren, oder es müssen
aufwendige konstruktive Maßnahmen, wie besondere Reflexionsflächen (siehe
EP 0 435 394 A1, Fig. 3) getroffen werden, damit zumindest wiederum ein Teil dieses
an sich verlorenen Lichtes so reflektiert wird, daß es keine störenden Reflexionen an
den Längsreflektorwänden 4a, 4b gibt. Die Breite B der Querreflektoren 5 hat somit
Einfluß auf den Wirkungsgrad der Leuchte 1 und zwar in der Art, daß mit zunehmender
Breite B der Wirkungsgrad abnimmt.
Der Längsreflektor 4 und die Querreflektoren 5 bestehen vorzugsweise aus
Aluminiumblech, wobei jeweils wenigstens die Reflexionsflächen R mit einer
reflexionsgünstigen und/oder die Blendung vermindernden Schicht beschichtet ist,
vorzugsweise eine Eloxalschicht.
Bisher wurde das Zusammenquetschen des Scheitels 8 nicht angewendet, da erwartet
wurde, daß die vorhandene Reflexionsschicht beschädigt und beeinträchtigt wird. Es hat
sich jedoch gezeigt, daß bei einem Zusammenquetschen Verletzungen dieser Schicht
nicht größer sind als bei üblichen Querreflektoren mit einem gebogenen Scheitel 8, in
dessen Bereich die Querreflexionswände einen kleinen Abstand voneinander aufweisen.
Durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß Beschädigungen der Reflexionsschicht
durch den Quetschvorgang im Bereich zu beiden Seiten des Scheitels 8 unwesentlich
sind oder sich zurückbilden, während die Beschädigungen im Firstbereich des Scheitels
8 kaum stören, da dieser Firstbereich insbesondere aufgrund der Quetschung spitz
ausläuft.
Die Fig. 4a bis 4d zeigen einen Formungsvorgang für eine Querlamelle 5 in drei
Verformungs- bzw. Verfahrensschritten. Fig. 4a zeigt einen Querreflektor 5 als
Zuschnitt in Form einer Platine P in flacher Erstreckung.
Beim ersten Verfahrensschritt gemäß Fig. 4b werden die Querreflektorwände 5a, 5b
konkav vorgeformt oder fertig geformt, was durch z. B. Biegen, Tiefziehen oder
Drücken erfolgen kann. Dabei können die Querreflektorwände 5a, 5b in eine bezüglich
der vertikalen Längsmittelebene spiegelbildliche Form gebogen werden, insbesondere
jeweils in eine parabelförmige Form.
Beim Verformungsschritt gemäß Fig. 4c werden die vorgebogenen Querreflektorwände
5a, 5b um den Scheitel 8 weiter eingebogen, vorzugsweise in Stellungen, die in etwa
den fertigen Stellungen entsprechen. Beim Verformungsschritt 4c bildet sich im Bereich
des Scheitels 8 eine Faltung mit einer Innenrundung aus, wie es aus Fig. 4c zu
entnehmen ist. Die Breite b1 dieses Scheitels 8 ist um das Breitenmaß der hohlen
Rundung größer als die vorbeschriebene Breite b.
Beim nachfolgenden Verformungsschritt gemäß Fig. 4d wird der Querreflektor 5 durch
ein Zusammenquetschen des Scheitelbereichs in seine endgültige Form gemäß Fig. 3
geformt, wobei bei diesem Verformungsvorgang der Querreflektor 5 nur im Bereich des
Scheitels 8 oder auch im Bereich seiner Querreflektorwände 5a, 5b verformt werden
kann, je nach Ausgestaltung einer zugehörigen Verformungsvorrichtung.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit
gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist ein Querreflektor 5 in einer
Verformungsvorrichtung 11 dargestellt, die zwei Formstempel 11a, 11b aufweist, von
denen einer oder beide aufeinander zu und voneinander weg verschiebbar gelagert sind.
Die übrigen Teile dieser Verformungsvorrichtung 11 sind aus Vereinfachungsgründen
nicht dargestellt.
Zur Ausführung einer Quetschung wird der gemäß Verformungsschritt 4c vorgeformte
Querreflektor 5 zwischen den Formstempeln 11a, 11b in einer solchen Position
positioniert, in der die Längsmittelebene E1 des Querreflektors 5 sich rechtwinklig zur
Bewegungs- bzw. Mittelachse 13 der Formstempel 11a, 11b erstreckt.
In den Stirnseiten der Formstempel 11a, 11b sind jeweils spiegelbildlich Ausnehmungen
14 angeordnet, deren Form jeweils der zu beiden Seiten der Mittelachse 13 befindlichen
Querschnittsformhälfte der Form des fertig geformten Querreflektors 5 entspricht.
D.h., die Ausnehmungen 14 weisen jeweils eine der Form und Größe der zugehörigen
Reflektorfläche R entsprechende Formfläche 15a, 15b auf, die ein Negativ der
Reflexionsfläche R darstellt. An den tiefsten Stellen der Ausnehmungen 14 sind sich
quer, insbesondere rechtwinklig zur Längsmittelebene 12 erstreckende Stufenflächen
16a, 16b angeordnet, die beim Verformungsvorgang die freien Längsränder der
Querreflektorwände 5a, 5b begrenzen. Im Bereich des Scheitels 8 sind die
Ausnehmungen 14a, 14b so angeordnet, daß in der vorgeschobenen Endstellung des
oder der Formstempel 11a, 11b die von den Formflächen 15a, 15b begrenzte Form der
fertigen Querschnittsform des Querreflektors 5 entspricht. Es ist auch möglich, daß in
dieser Vorschubeinstellung die Formstempel 11a, 11b stirnseitig aneinanderliegen, bei
der vorliegenden Ausgestaltung im Bereich von der äußeren Scheitellinie 8a ausgehende
Anschlagflächen 18a, 18b. Im gegenüberliegenden Bereich der Stirnseiten der
Formstempel 11a, 11b sind bezüglich der Anschlagflächen 18a, 18b rückversetzte
Stirnflächenteile 19a, 19b vorgesehen. Wie bereits die übrigen Teile der
Verformungsvorrichtung 11 ist auch ein Antrieb zum Verschieben und
Wiederzurückziehen des wenigstens einen Formstempels 11a, 11b nicht dargestellt.
Die Querreflektorwände 5a, 5b weisen an ihren Stirnseiten verlängerte Wandteile 21a,
21b auf, deren Höhenmaß h1 geringer bemessen ist als das Höhenmaß h2 der
Querreflektorwände 5a, 5b, wobei im Bereich des Scheitels 8 und im Bereich der
gegenüberliegenden freien Längskante Ausnehmungen 22, 23 vorgesehen sind, deren
Längenabmessungen L1, L2 an die Formkontur der Längsreflektorwände 4a, 4b
angepaßt sind, mit denen die Stirnenden der Querreflektorwände 5a, 5b durch
Einstecken der Wandteile 21a, 21b in Steckausnehmungen 23 und Umfalten der
Wandteile 21a, 21b an den Außenseiten der Längsreflektorwände 4a, 4b befestigt sind.
In Fig. 2 sind zwei solcher an die Querschnittsform der Querreflektoren 5 angepaßte
Steckausnehmungen 23 dargestellt, von denen eine mit einem Querreflektor 5 besetzt
ist. Diese Fügetechnik zum Verbinden der Querreflektorwände mit den
Längsreflektorwänden ist an sich bekannt.
Das Licht, das von der Lichtquelle ausgehend zwischen die Querreflektorwände 5a, 5b
eines Querreflektors 5 gelangt, ist verloren und verschlechtert so den Wirkungsgrad der
Leuchte 1. In Fig. 6 ist eine besondere Ausgestaltung dargestellt, die eine
Teilausnutzung dieser an sich verlorenen Lichtmenge ermöglicht, wobei diese
Ausgestaltung bei einem Längsreflektor 4 verwirklicht ist, der einen nach außen
abgebogenen oder abgewinkelten Randflansch 24 in dem der Lichtquelle abgewandten
Randbereich der Längsreflektorwände 4a, 4b aufweist. Hierzu ist vorzugsweise in
jedem Verbindungsbereich zwischen den Querreflektoren 5 und der zugehörigen
Längsreflektorwand, hier 4b, ein sich vorzugsweise winkelförmig erstreckender
Lichtleiter 25 vorgesehen, dessen erstes, der Lichtquelle zugewandtes Ende 25a sich im
Bereich zwischen den Querreflektorwänden 5a, 5b befindet, sich durch die zugehörige
Steckausnehmung 23 zur Außenseite der zugehörigen Längsreflektorwand 4b erstreckt
und dann abgebogen oder abgewinkelt durch eine Ausnehmung 26 im Randflansch 24
erstreckt, wobei der Lichtleiter 25 mit seinem zweiten Ende 25b vorzugsweise den
Randflansch 24 überragt. Dieser kann durch umgebogenen oder umgefalteten
Randflansch 24 stabilisiert sein.
Zur Vermeidung von störenden Reflexionen ist es vorteilhaft, die Basis, d. h. die
Oberseite der Querreflektoren 5 ganz oder teilweise mit einem schwarzen Streifen
abzudecken.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6, bei der der Randflansch 24 geringfügig konvex
gekrümmt ist, ist auch das zweite Ende 25b mit seiner Stirnfläche an diese Krümmung
angepaßt, so daß sie sich etwa parallel zur Krümmung erstreckt. Das zweite Ende 25b
kann jedoch auch eine andere Form aufweisen. Solche Lichtleiter 25 können in der
Praxis LISA-Elemente sein. Das von den ersten Enden 25a aufgenommene, an sich
verlorene Licht wird an den zweiten Enden 25b abgestrahlt, z. B. als
phosphoreszierender Lichtschimmer. Hierdurch wird nicht nur die Lichtleistung
verbessert sondern auch das Design der Leuchte 1. Ein solcher Lichtleiter 25 kann z. B.
aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material wie Glas oder Kunststoff bestehen.
Beim Vorhandensein solcher Lichtleiter und einer Abdeckung der Basis sind in letzterer
Ausnehmungen vorzusehen, damit Licht zu den Lichtleitern gelangen kann.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, anstelle eines vorbeschriebenen
winkelförmigen Lichtleiters 25 einen flachen oder quaderförmigen Lichtleiter aus den
bereits genannten Materialien auf dem Randflansch 24 anzuordnen und in geeigneter
Weise zu fixieren, z. B. durch Kleben.
Dabei ist es auch möglich, anstelle eines sperrigen Lichtleitelements eine Folie auf dem
Randflansch 24 oder in der Ausnehmung 26 anzuordnen. Hierbei kann es sich um eine
flexible bzw. biegsame Folie in Form eines Filmes oder auch um eine Folie in Form
einer festen Schicht im Sinne einer dünnen Scheibe handeln. Die Befestigung kann
ebenfalls in geeigneter Weise, z. B. durch Kleben, erfolgen.
Es ist im weiteren von Vorteil, vorgenannte lichtdurchlässige Elemente mit gefärbtem
Material zu verwenden, insbesondere Grün oder Blau. Bei einer solchen Ausgestaltung
wird ein Farbschimmer, insbesondere grünlich oder bläulich, erzeugt. Dies hat zur
Folge, daß ein sehr zarter farbiger Lichtschimmer durch die Ausnehmung 26 fällt.
Hierdurch wird der Beleuchtungseffekt und das Aussehen der Leuchte verbessert. Diese
Verbesserung ist bei allen Ausführungsbeispielen möglich und vorteilhaft.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8, das einen abgewandelten Querreflektor 5
zeigt, und bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind, unterscheidet sich durch eine andere Ausgestaltung im Bereich des
Scheitels 8.
Bei dieser abgewandelten Ausgestaltung weist der Scheitel 8 eine durchgehende
Ausnehmung 27 oder mehrere, in der Längsrichtung hintereinanderliegende
Ausnehmungen 27 auf, deren Höhenmaß h3 wenige mm beträgt und in einem Bereich
zwischen der Wanddicke d des Querreflektors 5 und etwas mehr, z. B. zwischen dem
Ein- bis Drei- oder Fünffachen der Wanddicke d betragen kann. In Fig. 6 sind die
stirnseitigen Endbereiche der Ausnehmung 27 als Beispiel rechteckig dargestellt. Die
durch die Ausnehmung gebildeten Längskanten 27a der Querreflektorwände 5a, 5b
können jedoch auch die Form eines vorzugsweise konkav gekrümmten Bogens
aufweisen.
Bei dieser abgewandelten Ausgestaltung ist wesentlich, daß die durch den
Ausnehmungsgrund 28 gebildeten Längskanten 27a an den Querreflektorwänden 5a, 5b
aneinanderliegen, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Dies läßt sich durch ein Biegen oder
Quetschen der durch die Ausnehmung 27 gebildeten Scheitelstücke 8c erreichen. Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Scheitelstücke 8c auf ihrer gesamten Höhe h3
gequetscht.
Die Herstellung des Querreflektors 5 in der abgewandelten Ausgestaltung gemäß Fig. 7
und 8 erfolgt entsprechend den Fig. 4a bis 4d, wobei jedoch das Stanzen der
Ausnehmung 27 nach dem Quetschen gemäß Fig. 4d erfolgen kann. Es ist jedoch auch
möglich, die Ausnehmung 27 vor dem ersten Biegeschritt gemäß Fig. 4b zu stanzen
bzw. eine vorgestanzte Platine P zu verwenden.
Im übrigen entspricht die Querschnittsform des Querreflektors 5 nach Fig. 7 und 8 dem
ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, wobei jedoch die in Fig. 3 dargestellte
Scheitelebene E2 sich etwa in der Höhe der Längskanten 27a, 27b befindet, und wobei
die übrigen Winkel w etwa gleich sind.
Es ist vorteilhaft, die Länge L3 der Ausnehmung 27 bzw. die Länge M der
Scheitelstücke 8c unter Berücksichtigung des entsprechenden Außenabstands c der
Längsreflektorwände 4a, 4b so zu bemessen, daß sie sich im an die
Längsreflektorwände 4a, 4b montierten Zustand außerhalb befinden und somit Teile der
Wandteile 21a, 21b sind. Dabei sind die inneren Schulterflächen 8d der Scheitelstücke
8c unter Berücksichtigung der Materialdicke der zugehörigen Längsreflektorwand 4a,
4b so zu bemessen, daß sie sich außerhalb der Reflektorwände 4a, 4b befinden und ggf.
außenseitig an der zugehörigen Längsreflektorwand 4a, 4b anliegen können.
Im Rahmen der Erfindung gibt es zwei Möglichkeiten zur Fertigung der Ausnehmung
27 des zweiten Ausführungsbeispiels.
Bei einem ersten Verfahren wird die Ausnehmung 27 vorzugsweise nach dem Biegen
der Reflektorwände 5a, 5b zwecks ihrer Krümmung durch ein quer gerichtetes Stanzen
des Scheitels 8 gefertigt. Vor dem Stanzvorgang sollten die Reflektorwände 5a, 5b
bereits miteinander verbunden sein, vorzugsweise im Bereich der Scheitelstücke 8c. Bei
diesem Verfahren können die Reflektorwände 5a, 5b aus zwei separaten Blechteilen
hergestellt werden.
Beim zweiten Verfahren wird die Ausnehmung 27 in der Platine P, aus der der
Reflektor 5 gebogen wird, vorgestanzt. Dann wird die Platine so im Sinne der
Beschreibung zu den Fig. 4a bis 4d gebogen und vorzugsweise werden die
Scheitelstücke 8c auch gequetscht, daß die Kanten 27a, 27b in einer gemeinsamen Höhe
aneinanderliegen.
Bei allen Ausführungsbeispielen können der Längsreflektor 4 und/oder die
Querreflektoren 5 aus blankem oder eloxiertem Aluminiumblech mit matter oder
glänzender Oberfläche bzw. Reflexionsfläche gefertigt sein. Dabei ist es auch möglich,
Stahlblech zu verwenden. In beiden Fällen ist es auch vorteilhaft, die Oberfläche bzw.
Reflexionsfläche mit weißer Farbe zu lackieren, wobei die durch einen Lack oder
anderweitig gebildete Beschichtung matt oder glänzend sein kann.
Die allgemein mit 31 bezeichnete Vorrichtung zum Herstellen von Querreflektoren 5
durch ein besonderes Rollverfahren weist folgende Geräte bzw. Aggregate auf, die
hintereinander angeordnet sind.
Diese Vorrichtung 31 dient dazu, Querreflektoren 5 nach Fig. 2 oder hier nach Fig. 7
durch ein besonderes Rollverfahren herzustellen, bei dem der jeweilige Querreflektor 5
aus einem flachen Ausgangsmaterial, wie z. B. einem Blech, durch mehrere
nacheinander folgende Rollvorgänge in die V-Form verformt wird. Dabei kann es sich
um stückweise zugeschnittene Platinen oder um ein Bandmaterial handeln, das im Zuge
der fortlaufenden Fertigung von einem Vorrat abgewickelt und kontinuierlich oder
hubweise durch die Vorrichtung 31 geführt wird.
Die Hauptkomponenten der Vorrichtung 1 sind in deren Durchgangsrichtung 32
folgende:
Im Anfangsbereich der Vorrichtung 31 ist ein Drehlager 33 für einen Band-Vorrat 34 vorgesehen, auf dem der Vorrat 34 frei oder durch einen Antrieb drehbar gelagert und von dem ein Flachband 35 in Form eines Blechstreifens, z. B. aus Aluminium, abrollbar ist.
Im Anfangsbereich der Vorrichtung 31 ist ein Drehlager 33 für einen Band-Vorrat 34 vorgesehen, auf dem der Vorrat 34 frei oder durch einen Antrieb drehbar gelagert und von dem ein Flachband 35 in Form eines Blechstreifens, z. B. aus Aluminium, abrollbar ist.
In Durchgangsrichtung 32 kann hinter dem Vorrat 34 eine Antriebsvorrichtung 36 mit
oberen und unteren, gegen das Flachband 35 wirksamen Antriebsrollen vorgesehen
sein. Es ist auch möglich, an dieser Stelle eine Richtvorrichtung zum Richten des
Flachbandes 34 vorzusehen.
Dahinter ist in der Durchgangsrichtung 32 ein Stanzwerkzeug 37 mit einem
Werkzeugunterteil 37a und einem auf und ab bewegbaren Werkzeugoberteil 37b
angeordnet, zwischen denen das Flachband 35 sich erstreckt. Am beweglichen
Werkzeugteil 37a sind Stanzwerkzeuge angebracht, mit denen die Ausschnitte bzw.
Ausnehmungen 22, 23, 27 der Querreflektoren 5 gemäß Fig. 2 oder 7 einstanzbar sind.
Bei dem Stanzwerkzeug 37 kann es sich um ein in Durchgangsrichtung 32 stationäres
Werkzeug handeln, wobei der Verfahrensablauf so gesteuert ist, daß der Stanzvorgang
bei einem kurzzeitigen Stillstand des Vorschubs des Flachbands 35 erfolgt. Bei der
Ausgestaltung gemäß Fig. 9 ist ein kontinuierlicher Vorschub für das Flachband 35
vorgesehen. Bei einer solchen Anordnung ist das Stanzwerkzeug 37 in oder auf einer
Führung 39 längs der Durchgangsrichtung 32 durch einen Antrieb 41 hin und her
verschiebbar, wobei die Vorbewegung mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die der
Vorschubgeschwindigkeit des Flachbandes 35 entspricht und der Stanzvorgang bei der
Vorbewegung des Stanzwerkzeugs 37 stattfindet. Nach dem Stanzvorgang wird das
Stanzwerkzeug 37 mit vorzugsweise größeren Geschwindigkeit rückbewegt, um bei der
nächsten Vorbewegung an passender Stelle die nächste Stanzung im Flachband 35
anzubringen.
Wie bereits erwähnt, werden beim vorliegenden Ausführungsbeispiel Querreflektoren 5
gemäß Fig. 7 in der Vorrichtung 31 hergestellt. Die Herstellung von Querreflektoren 5
gemäß Fig. 2 erfolgt in prinzipiell gleicher Weise.
Hinter dem Stanzwerkzeug 37 bzw. Stanzbereich befindet sich eine Rollvorrichtung 42
erster Art, die dazu dient, das Flachband 35 in eine Querschnittsform gemäß Fig. 4b
(s. auch Fig. 10) oder 4e (andere Form der Rollen) zu biegen. Dieser Biegevorgang
erfolgt zwischen zwei Rollen 43a, 43b, die entlang ihren axialen Mantellinien konvex
und konkav eine Form aufweisen, die der Krümmung der Querreflektorwände 5a, 5b
entspricht. Die Verformung kann unter quer zur Durchgangsrichtung gerichteten, d. h.
auf die Breitseiten des Flachbandes 35 wirksamen Druck erfolgen. Im Rahmen der
Erfindung ist es auch möglich, mehrere, z. B. zwei Rollvorrichtungen 42 hintereinander
anzuordnen, von denen die erste Rollvorrichtung 42 einer Vorformung dient und die
zweite Rollvorrichtung 42 der endgültigen Form dient.
Dabei ist es im Rahmen der Erfindung Fig. 4e auch möglich, das Flachband 35 nicht
mit einer durchgehenden Krümmung gemäß Fig. 4b sondern gemäß Fig. 4e mit zwei
spiegelbildlichen Krümmungen flügelartig zu formen, wobei dazwischen ein Scheitel 8
vorgeformt wird.
Hinter der Rollvorrichtung 42 der ersten Art ist eine Rollvorrichtung 46 einer zweiten
Art angeordnet, in der das inzwischen vorgeformte Band 35 bei einer Vorformung
gemäß Fig. 10 in mehreren Verformungsschritten in die in Fig. 4d dargestellte V-Form
jeweils zwischen einem Rollenpaar geformt wird. Dabei erfolgt eine Biegung des
Bandes 35 um dessen Gelenkmittelachse, wobei sich der Scheitel 8 ausbildet. Die
Verformung bzw. Biegung in der Rollvorrichtung 46 der zweiten Art kann in mehreren
einander folgenden Verformungsschritten erfolgen, wobei von Verformungsschritt zu
Verformungsschritt das Band 35 in die V-Form eines immer kleineren Winkels (W+W
in Fig. 3), bis die endgültige V-Form erreicht ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung
erfolgt diese Verformung in vier Verformungsschritten jeweils an den Rollenpaaren R1,
R2, R3, R4. Die Rollen R jeden Rollenpaares sind jeweils gleich ausgebildet. Bei der
vorliegenden Anordnung und Ausgestaltung, bei der die in der Rollvorrichtung 42 der
ersten Art gebildete Form der endgültigen Krümmungsform der Seitenwände 5a, 5b des
Querreflektors 5 entspricht, sind alle vier Rollenpaare R1 bis R4 bezüglich der Form
ihrer Mantellinien 47 gleich ausgebildet. Die Rollenpaare unterscheiden sich jeweils
durch den zwischen ihren Drehachsen 48 eingeschlossenen Winkeln W1, W4. Beim
Durchgang des Bandes 34 durch die Rollenpaare R1 bis R4 erfolgt im vorderen
Endbereich dieser Verformung, z. B. am letzten Rollenpaar R4, eine seitliche
Quetschung des Scheitels 8 durch den Rollvorgang (Fig. 12). Hierdurch wird nicht nur
ein schmaler und ggf. auch spitzer Scheitel 8 gemäß dem Ausgestaltungen nach Fig. 2
oder 7 erreicht, sondern es erfolgt auch eine besondere Beanspruchung des Materials im
Scheitelbereich, wobei eine bleibende Verformung erreicht wird. Auch bei dieser
Verformung kann die Elastizitätsgrenze des Materials überschritten werden, so daß ein
gewisses Fließen des Materials stattfindet, wodurch elastische Rückspannungen im
Material abgebaut werden und das Material seine Verformung beibehält.
Im Bereich der Rollvorrichtung 46 der zweiten Art ist ein Niederhalter 49 für das Band
34 erforderlich, da aufgrund der V-Form das Band 34 anderenfalls nach oben
auszuweichen sucht. Die Niederhaltefunktion kann durch einen Niederhalter 49
unterschiedlicher Bauweise erfüllt werden. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist der
Niederhalter 49 ein schmaler aufrechter Steg, der an der Innenfläche des Scheitels 8
anliegt und eine Gleit- bzw. Führungsfläche 51 bildet, die ein Abheben des Bandes 34
in diesem Bereich verhindert, da die Gleitfläche 51 eine solche Bewegung begrenzt.
Hinter der Rollvorrichtung 46 ist wieder ein vereinfacht dargestelltes Stanzwerkzeug 52
mit einem Werkzeugunterteil 52a und einem Werkzeugoberteil 52b in Form eines
Messers angeordnet, das in mit der bezüglich der Stanzwerkzeugs 37 bereits
beschriebenen Weise funktionieren kann und ggf. mechanisch, z. B. durch eine
Gelenkstange 53 mit dem Antrieb 41 des Stanzwerkzeugs 37 verbunden und somit von
einem gemeinsamen Antrieb angetrieben sein kann. Das Messer 52b dient dazu, die
soweit geformten und durch einen kleinen Verbindungsabschnitt 35a des Bandes 35
zusammenhängenden Querreflektoren 5 durch Trennschnitte voneinander zu trennen.
In Fig. 13, die ein durch das vorbeschriebene Rollen V-förmig geformtes Flachband 35
zeigt, sind die ausgestanzten Ausnehmungen 23, 27 dargestellt. Von den jeweils
einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 23 benachbarter Querreflektoren 5
erstreckt sich jeweils nach innen von beiden Seiten eine Ausnehmung 54, wobei
zwischen diesen Ausnehmungen 54 ein die benachbarten Reflektoren 5 miteinander
verbindender Verbindungssteg 55 verbleibt, der im Stanzwerkzeug 52 abgeschnitten
wird, wodurch die Querreflektoren 5 frei werden.
Im folgenden werden die vorbeschriebenen Verfahrensschritte zusammenfassend
aufgeführt.
Abziehen bzw. Abrollen des Flachbandes 35 von einem Vorrat 34.
Vorschieben des Bandes 34 durch die Vorrichtung 31, wobei durch diesen Vorschub
das Band 35 auch vom Vorrat 34 abgezogen werden kann.
Stanzen der jeweiligen Vorform des Querreflektors 5 während des Vorschubs oder
während eines kurzzeitigen Stillstands des Bandes 35.
Verformen des Bandes 34 in mehreren Verformungsschritten jeweils zwischen zwei
Rollenpaaren 43a, 43b; R1 bis R4 und dabei Erzeugung der V-Form des
Querreflektors 5.
Trennen der hintereinander angeordneten und noch miteinander verbundenen
Querreflektoren 5 voneinander mit dem Stanzwerkzeug 52.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, als Ausgangsmaterial zur Herstellung
der Querreflektoren 5 nicht ein abziehbares Band 34 sondern einen vorgefertigten
Zuschnitt in Form einer Platine P gemäß Fig. 4a zu verwenden. Eine solche Platine
bedarf in der Vorrichtung 31 eine Vorschubvorrichtung, die sie in Durchgangsrichtung
32 zum jeweiligen Gerät und weiter führt.
Bei beiden vorbeschriebenen Verfahren bedarf es nicht unbedingt einer Anbringung der
Ausnehmungen 22, 23. Es ist auch möglich, die Querreflektoren 5 an ihren Enden
durchgehend auszubilden und nach ihrer Formung in die V-Form durch Ablängen
voneinander zu trennen, z. B. mittels einer Trennscheibe.
Im Rahmen der Erfindung ist es im weiteren auch möglich, als Ausgangsmaterial zur
Herstellung der Querreflektoren 5 ein Rohr, z. B. eine Profilstange, zu verwenden, das
mittels einem oder mehreren hintereinander angeordneten Rollenpaaren R5 in Fig. 14
in die V-Form durch Rollen verformt wird, wobei der bei dieser Ausgestaltung im
Querschnitt dreieckförmige Querreflektor 5 eine oberseitige Wand 5c aufweist, die mit
den Wänden 5a, 5b einstückig verbunden ist und die gerollte dreieckförmige Rohrform
bildet.
Bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen ist es möglich, das Zusammendrücken des
Scheitels 8 unabhängig von den übrigen Verformungsmerkmalen durch Rollen oder
Walzen des Scheitels 8 nur im Scheitelbereich durchzuführen, wie es Fig. 15
vereinfacht zeigt. Bei diesem Verfahren wird der Scheitel 8 mittels zwei Rollen R
zusammengedrückt oder gewalzt, deren Mantelflächenform zylindrisch oder an die
Krümmung der Reflektorwände 5a, 5b angepaßt sein kann. Diese Rollen R können
schmal bemessen sein, da sie lediglich im Scheitelbereich wirksam sind. Bei diesem
Verfahren ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, anstelle von zwei Rollen R
nur eine Rolle R zu verwenden, die den Scheitelbereich gegen ein sich mitbewegendes
oder stationäres Widerlager drückt. Auch bei einer solchen Ausgestaltung läßt sich der
Scheitel 8 entsprechend den vorbeschriebenen Verfahren zusammendrücken und
quetschen oder walzen.
Claims (24)
1. Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors (5) für eine
Leuchte (1), insbesondere eines Querreflektors (5) für eine längliche Leuchte (1),
aus einer Platine (P),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platine (P) zunächst zur Bildung des Scheitels (8) der V-Form in ihrem
mittleren Bereich vorgebogen wird, und daß dann auf die beiden durch den
Scheitel (8) gebildeten Platinenteile (5a, 5b) im Bereich des Scheitels (8) ein
seitlicher Quetschdruck ausgeübt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platinenteile (5a, 5b) vor oder während oder nach dem Vorbiegen der
Platine (P) im Bereich ihres Scheitels (8) mit einer konkaven oder
parabelförmigen Krümmung vorgebogen oder fertig gebogen werden, deren
Krümmungsachse (M) parallel zum Scheitel (8) verläuft.
3. Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors (5) für eine
Leuchte (1), insbesondere eines Querreflektors (5) für eine längliche Leuchte (1),
bei dem der Reflektor (5) aus einem Ausgangsmaterial geformt wird, dessen
Querschnittsform sich von der V-förmigen Querschnittsform des Reflektors (5)
unterscheidet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Scheitel (8) zwischen einer Rolle (R) oder Walze und einem Widerlager
oder zwischen zwei Rollen (R4; R6) oder Walzen gerollt oder gewalzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Scheitel (8) in seiner Längsrichtung gewalzt wird.
5. Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors (5) für eine
Leuchte (1), insbesondere eines Querreflektors (5) für eine längliche Leuchte (1),
bei dem der Reflektor (5) aus einem Ausgangsmaterial geformt wird, dessen
Querschnittsform sich von der V-förmigen Querschnittsform des Reflektors (5)
unterscheidet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die V-Form mittels zu beiden Seiten der Längsmittelebene der V-Form
angeordneten Rollen in der Längsrichtung des Reflektors gerollt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die V-Form mittels mehreren in der Durchgangsrichtung (32) hintereinander
angeordneten Rollenpaaren (R1 bis R4) in mehreren, sich in der Querschnittsgröße
voneinander unterscheidenden Stufen gerollt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Walzen des Scheitels (8) nach oder beim Rollen der V-Form,
insbesondere beim Rollen der letzten oder vorletzten Stufe (R4) erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangsmaterial während des Rollens der V-Form und/oder während
des Rollens oder Walzens des Scheitels (8) an seiner dem Scheitel (8)
gegenüberliegenden Seite her geführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangsmaterial an der Innenseite des Scheitels (8) gegenüberliegenden
Seite geführt wird.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (5) aus einem im Querschnitt flachen oder hohlprofilförmigen
oder rohrförmigen Ausgangsmaterial geformt oder gerollt wird.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die V-Form von einem durchgehenden Band geformt wird und nach dem
Formvorgang das Band in der jeweiligen Länge des Reflektors (5) entsprechende
Stücke abgelängt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Verwendung eines flachen Ausgangsmaterials vor dem Walzen oder
Rollen wenigstens eine Stanzung oder Einschneidungen (22; 23; 27) an den Enden
oder im mittleren Bereich des noch zu vervollständigenden Reflektors (5)
angebracht werden, daß die V-Form an einem völlig oder an kleinen
Verbindungsabschnitten (55) zusammenhängenden Abschnitten geformt wird und
daß nach dem Rollen das zusammenhängende Band in den gewünschten Längen
der Reflektoren (5) abgelängt wird.
13. Reflektor (5) für eine Leuchte (1), insbesondere Querreflektor (5) für eine
längliche Leuchte (1), bestehend aus zwei V-förmig angeordneten
Reflektorwänden (5a, 5b), die im Bereich des Scheitels (8) der V-Form
miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Scheitels (8) eine Ausnehmung (27) angeordnet ist, die beide
Reflektorwände (5a, 5b) durchsetzt und an ihren beiden Seiten von
Scheitelstücken (8c) begrenzt ist, wobei die den Ausnehmungsgrund (28)
bildenden Kanten (27a, 27b) der Reflektorwände (5a, 5b) aneinanderliegen.
14. Reflektor nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektorwände (5a, 5b) im Bereich der Scheitelstücke (8c) miteinander
verbunden sind.
15. Reflektor nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektorwände (5a, 5b) durch Falten einer Platine (P) im Bereich des
Scheitels (8) gebildet und einstückig miteinander verbunden sind.
16. Reflektor nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Ausnehmungsgrund (28) bildenden Kanten (27a, 27b) gerade
verlaufen oder eine von einer Geraden abweichende Form aufweisen, z. B. konkav
gekrümmt sind.
17. Reflektor nach einem der vorherigen Ansprüchen 3 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge (L3) der Ausnehmung (27) größer oder gleich dem Außenabstand
(c) der Reflektorwände (4a, 4b) eines den Querreflektor (5) aufweisenden
Längsreflektors (4) ist.
18. Reflektor nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faltung der Scheitelstücke (8c) zusammengequetscht ist.
19. Reflektor nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Quetschung sich über den gesamten Höhenbereich (h3) der Scheitelstücke
(8c) bis zu den Kanten (27a, 27b) der Reflektorwände (5a, 5b) erstreckt.
20. Reflektor nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenflächen der Reflektorwände (5a, 5b) konkav oder parabelförmig
gekrümmt sind, wobei die Krümmungsachse (M) parallel zum Scheitel (8)
verläuft.
21. Verfahren zum Herstellen eines Reflektors (5) nach einem der Ansprüche 13 bis
20, wobei eine Platine (P) in ihrem mittleren Bereich V-förmig gebogen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung (27) vor dem Biegen durch Stanzen der Platine (P) oder
nach dem Biegen durch Stanzen des Scheitels (8) gefertigt wird.
22. Reflektor (5) für eine längliche Leuchte (1), mit zwei seitlichen Reflektorwänden
(4a, 4b), zwischen denen sich wenigstens ein Querreflektor (5) mit zwei V-förmig
angeordneten Reflektorwänden (5a, 5b) erstreckt, wobei wenigstens einem
Stirnflächenbereich des Querreflektors (5) gegenüberliegend eine Ausnehmung
(23) in der zugehörigen Reflektorwand (5a, 5b) des Reflektors (5) angeordnet ist,
oder Reflektor nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Ausnehmung (23) ein Lichtleitelement (25) angeordnet und
gehalten ist, das sich nach unten vorzugsweise bis zur Unterkante der
Reflektorwand (5a, 5b) erstreckt oder diese überragt und durch die Ausnehmung (23)
von der vorhandenen Lichtquelle der Leuchte (1) empfangenes Licht nach
unten und/oder seitlich abstrahlt.
23. Reflektor nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lichtleitelement (25) winkelförmig geformt ist und sich mit seinem
oberen Schenkel durch die Ausnehmung (23) zwischen die V-förmigen
Reflektorwände (5a, 5b) erstreckt.
24. Reflektor nach Anspruch 22 oder 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektorwand (5a, 5b) des Reflektors an ihrem unteren Rand einen nach
außen abgewinkelten oder abgebogenen Randflansch (24) aufweist, der im
Anschlußbereich des oder eines Querreflektors (5) eine Ausnehmung (26) aufweist
und daß das Lichtleitelement (25) sich zur Ausnehmung (26) erstreckt und diese
durchsetzend den Randflansch (24) vorzugsweise überragt.
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ID=7789641
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| DE59708591T Expired - Lifetime DE59708591D1 (de) | 1996-03-27 | 1997-03-26 | Verfahren zum Herstellen eines im Querschnitt V-förmigen Reflektors für eine Leuchte und ein im Querschnitt V-förmiger Reflektor |
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