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DE19612007A1 - Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbesondere Klärschlamm, in einen Feuerraum - Google Patents

Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbesondere Klärschlamm, in einen Feuerraum

Info

Publication number
DE19612007A1
DE19612007A1 DE1996112007 DE19612007A DE19612007A1 DE 19612007 A1 DE19612007 A1 DE 19612007A1 DE 1996112007 DE1996112007 DE 1996112007 DE 19612007 A DE19612007 A DE 19612007A DE 19612007 A1 DE19612007 A1 DE 19612007A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
funnel
housing
chamber wall
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996112007
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Dipl Ing Woehlte
Thomas Dipl Ing Prager
Peter Dipl Ing Rentzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEAG Vereinigte Energiewerke AG
Original Assignee
VEAG Vereinigte Energiewerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VEAG Vereinigte Energiewerke AG filed Critical VEAG Vereinigte Energiewerke AG
Priority to DE1996112007 priority Critical patent/DE19612007A1/de
Publication of DE19612007A1 publication Critical patent/DE19612007A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/44Details; Accessories
    • F23G5/442Waste feed arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
    • F23G7/001Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals for sludges or waste products from water treatment installations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbesondere von Klärschlamm, in einen Feuerraum.
Die Beschickung von Feuerungsanlagen mit pastösen Massen, unter anderem auch Klärschlamm, erfolgte bisher durch eine Aufgabeöffnung in der Decke des Reaktionsraumes. Es ist auch üblich, die pastöse Masse mittels Förderschnecken, über Fall­ schurren oder dergleichen dem Reaktionsraum zuzuführen. Eine vollständige Verbrennung kommt meist nicht zustande, da das zu verbrennende Gut in groben Stücken den Feuerraum durch­ fällt.
In der DE-OS 23 32 289 wird eine Vorrichtung zur Aufgabe von Schlamm für Verbrennungs- oder Trocknungsanlagen be­ schrieben, in der der Schlamm in einen Verteilerbehälter ge­ langt, der oberhalb der Verbrennungsanlage angebracht ist. In diesem Verteilerbehälter wird ein Zuteilaggregat betrieben, das den Schlamm durch Öffnungen im Boden des Verteilerbehäl­ ters dem Verbrennungsraum zuführt. Nachteilig hierbei ist, daß die Beschickung nur von oben in den Feuerraum erfolgen kann. Außerdem muß der Schlamm im Verbrennungsraum nicht vollständig ausbrennen, da eine Wirbelschichtfeuerung nachge­ ordnet ist. Die DE-OS 26 12 198 zeigt eine Vorrichtung zum Eintragen pastösen oder klumpigen Gutes in einen Wirbel­ schichtofen, insbesondere zum Eintragen von Klärschlamm. Hier wird über einen Wurfbeschicker das zu verbrennende Gut in den Feuerraum eingebracht. Dieser ist an einer Seitenwand des Feuerraumes montiert und besteht im wesentlichen aus einem sich in einem Gehäuse drehenden Schleuderrad, das die Aufgabe hat, das zu verbrennende Gut zu zerkleinern und bogenförmig nach oben in den Feuerraum zu schleudern. Hier stellt sich die Frage, ob die Zerkleinerung des pastösen oder klumpigen Gutes in dem erforderlichen Maß erfolgt, wie es zur vollstän­ digen Verbrennung nötig ist und ob ein ungesteuerter Luftein­ trag über diese Konstruktion in den Feuerraum erfolgt. Auch bei dieser Vorrichtung erfolgt die vollständige Verbrennung über eine Wirbelschichtfeuerung. In der DE-PS 38 06 022 ist eine Vorrichtung zum waagerechten Eintragen eines pastösen Brennstoffes beschrieben. Hier wird das zu verbrennende Gut über ein durch die Brennkammerwand geführtes Rohr in den Feuerraum gebracht. Eine Verteilung des Brenngutes erfolgt nicht, was sich nachteilig auf die Verbrennung auswirkt. Ebenfalls bekannt ist das Einbringen von Klärschlamm in einen Verbrennungsraum durch das Zumischen dieses Schlammes zu einem für die Verbrennung vorgesehenen Kohlestrom in einem Kohlekraftwerk (DD-PS 1 17 968). Dabei wird der Klärschlamm zu­ sammen mit der Kohle über die Mühle dem Feuerraum zugeführt. Neben einer schlechten Mischung mit der Kohle kommt es zu Förderschwierigkeiten in den Bandanlagen sowie Kohleausfluß­ schwierigkeit im Kesselbunker.
Weiterhin ist bekannt, den Klärschlamm mittels einer eigenen Gebläseschlägermühle nach erfolgter Trocknung in einer kombi­ nierten Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage einem Feuer­ raum zuzuführen (DE-OS 19 12 648; DE-PS 24 04 067). Beide Varian­ ten setzen allerdings spezielle aufwendige Maßnahmen techno­ logischer und konstruktiver Art in den Feuerungen voraus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pastöse Masse, insbesondere Klärschlamm, in einen Feuerraum so einzutragen, daß mit der Zuteilung die pastöse Masse aufbereitet wird, um einen optimalen Ausbrand zu erreichen, wobei die Einrichtung einfach im Aufbau und wartungsarm sein soll.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß in einem vor der Feuerraumwand aufgestellten Gehäuse ein drehbar gelagertes Rohrstück angeordnet ist, welches aus dem Gehäuse in Richtung Feuerraumwand hinausgeführt, in einen Trichter aufgeweitet, wobei der Trichter durch die Feuerraum­ wand hindurchgeführt und bündig mit der Brennkammerberohrung abgeschlossen ist und daß auf der der Feuerraumwand abgewand­ ten Seite ein mit einer Zuführung versehenes und für die pastöse Masse vorgesehenes Rohr angeordnet ist, welches mit dem Gehäuse fest verbunden und durch das Rohrstück hindurch­ geführt ist, wobei das Rohrstück auf der der Feuerraumwand abgewandten Seite mit einem auf dem Gehäuse angeordneten Antrieb versehen ist und daß um den Trichter in der Feuer­ raumwand eine ringförmige Luftzuführung angeordnet ist.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die dazugehörige Zeichnung zeigt schematisch die Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbesondere von Klärschlamm, in einen Feuerraum.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, welches an der Feuerraumwand 3 aufgestellt ist. In dem Gehäuse 1 ist ein drehbar gelagertes Rohrstück 2 angeordnet, das aus dem Gehäuse zur Feuerraumwand 3 hin hinaus geführt und in einen Trichter 4 aufgeweitet ist. Der Trichter 4 ist durch die Feuerraumwand 3 hindurchgeführt und schließt bündig mit der Berohrung der Feuerraumwand 3 ab. In dem Rohrstück 2 befindet sich ein Rohr 5, das auf der der Feuerraumwand 3 abgewandten Seite mit dem Gehäuse 1 fest verbunden, aus diesem herausge­ führt und mit einer Förderleitung für die pastöse Masse verbunden ist. Auf der der Feuerraumwand 3 zugewandten Seite ragt das Rohr 2 in den Trichter 4 hinein. Auf der der Feuerraumwand 3 abgewandten Seite ist das Rohrstück 2 mit einem Antrieb 6 versehen und versetzt dieses in Rotation. Der Antrieb 6 ist auf dem Gehäuse 1 befestigt. Ringförmig um den Trichtermund ist eine Luftzuführung 7 angeordnet, in der sich Drallklappen 8 befinden, um die Luft gerichtet zuzuführen. Diese Luftzuführung kann auch in einem der optimalen Verbren­ nung der pastösen Masse entsprechenden Abstand um den Trich­ ter 4 angebracht sein.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die über die Förderleitung ankommende pastöse Masse gelangt in das Rohr 5 und fällt an dessen Ende in den sich drehenden Trichter 4. Die Drehzahl von Rohrstück 2 und Trichter 4 wird dabei so gewählt, daß die aus dem Rohr 5 herausfallenden Stücke der pastösen Masse beim Auftreffen auf die Innenfläche des Trichters 4 aufgerissen werden, sich durch Neigung und Rotation dieser Innenfläche feinverteilt auf dieser in Richtung Feuerraum bewegen und in diesen hineingeschleudert werden. Dabei überragt das Ende des Rohres 5 den Trichter­ grund um einige Millimeter, um die Innenfläche des Trichters 4 für den Aufwirbelvorgang voll zu nutzen. Durch die Aufwir­ belung der pastösen Masse kommt es aufgrund der Oberflächen­ vergrößerung in Verbindung mit der geregelten und gerichteten Luftzufuhr im Feuerraum zum optimalen Ausbrand der pastösen Masse.
Durch den einfachen Aufbau der Vorrichtung werden weiterhin folgende Vorteile erreicht:
  • 1. Die Vorrichtung kann nicht verstopfen.
  • 2. Der Verschleiß der Vorrichtung ist minimal.
  • 3. Es gibt keine druckbeaufschlagten Bauteile.
  • 4. Es werden keine Zerstäubungsmedien benötigt.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2 Rohrstück
3 Feuerraumwand
4 Trichter
5 Rohr
6 Antrieb
7 Luftzuführung
8 Dralleinrichtung

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbeson­ dere von Klärschlamm, in einen Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß in einem vor der Feuerraumwand (3) aufgestellten Gehäuse (1) ein drehbar gelagertes Rohrstück (2) angeordnet ist, welches aus dem Gehäuse (1) in Richtung Feuerraumwand (3) hinausgeführt, in einen Trichter (4) aufgeweitet, wobei der Trichter (4) durch die Feuerraumwand (3) hindurchgeführt und bündig mit der Brennkammerberohrung abgeschlossen ist und daß auf der der Feuerraumwand (3) abgewandten Seite ein mit einer Zuführung versehenes und für die pastöse Masse vorgesehenes Rohr (5) angeordnet ist, welches mit dem Gehäuse (1) fest verbunden und durch das Rohrstück (2) hindurchgeführt ist, wobei das Rohrstück (2) auf der der Feuerraumwand (3) abgewandten Seite mit einem auf dem Gehäuse (1) angeordneten Antrieb (6) versehen ist und daß um den Trichter (4) in der Feuerraumwand (3) eine ringförmige Luftzuführung (7) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Luftzuführung (7) unmittelbar um den Trichter (4) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Luftzuführung (7) in einem der optimalen Ver­ brennung entsprechenden Abstand um den Trichter (4) angeord­ net ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftzuführung (7) eine Dralleinrichtung (8) vor­ gesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (5) um einige Millimeter über den Trichtergrund hinausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zweiteilig ausgeführt ist.
DE1996112007 1996-03-18 1996-03-18 Vorrichtung zum Eintragen einer pastösen Masse, insbesondere Klärschlamm, in einen Feuerraum Withdrawn DE19612007A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2501590A (en) * 2013-02-22 2013-10-30 Robert James Gooch An effluent burner having a rotating shaft
CN106594752A (zh) * 2015-10-19 2017-04-26 安乐工程有限公司 一种膏状物料焚烧入窑装置

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