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DE2948482A1 - Wirbelschichtverfahren - Google Patents

Wirbelschichtverfahren

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Publication number
DE2948482A1
DE2948482A1 DE19792948482 DE2948482A DE2948482A1 DE 2948482 A1 DE2948482 A1 DE 2948482A1 DE 19792948482 DE19792948482 DE 19792948482 DE 2948482 A DE2948482 A DE 2948482A DE 2948482 A1 DE2948482 A1 DE 2948482A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
fluidized bed
pipe
conveyor
chute
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792948482
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LENTJES DAMPFKESSEL FERD
Original Assignee
LENTJES DAMPFKESSEL FERD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LENTJES DAMPFKESSEL FERD filed Critical LENTJES DAMPFKESSEL FERD
Priority to DE19792948482 priority Critical patent/DE2948482A1/de
Publication of DE2948482A1 publication Critical patent/DE2948482A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/0015Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor
    • B01J8/0025Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor by an ascending fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C10/00Fluidised bed combustion apparatus
    • F23C10/002Fluidised bed combustion apparatus for pulverulent solid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • F23K1/04Heating fuel prior to delivery to combustion apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Die erfindung betrifft Wirbelschiohtverfahren zum Verbrennen
  • fester Brennstoffe zum Beheizen eines Dampferzeugers.
  • Die Wirbelschichtfeuerung zeichnet sich durch ein breites Brennstoffband hinsichtlich Heizwert, Aschegehalt und Feuchtigkeit verbrennungstechnisch und wirtschaftlich besonders aus und gewährleistet in den Abgasen nur geringe Gehalte an S02 und NOx.
  • Bei der Wirbelschichtfeuerung wird feinteiliger fester Brennstoff gemeinsam mit einer inerten Feststoffmasse dadurch im Sc'nwt-bezustand gehalten, daß Verbrennungsluft mit entsprechender Geschwindigkeit in die Wirbelschicht eingeblasen wird. Als Brennstoff kommen praktisch alle Steinkohlen- und Braunkohlenarten in Betracht. Feinteilige Brennstoffe lassen sich in einer Wirbelschicht ohne Vorbehandlung verfeuern. Grobstückige Brennstoffe müssen jedoch in einem Brecher oder einer Mühle auf eine Teilchengröße bis 10 mm zerkleinert werden.
  • Eine handelsübliche Kraftwerks-Steinkohle weist im Anlieferungszustand im allgemeinen Wassergehalte von 4 bis 15% auf. Der Wassergehalt der Kohle steigt aber bei der allgemein üblichen Lagerung im Freien in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen zumeist beträchtlich an. Selbst eine mit niedrigem Wassergehalt angelieferte Kohle kann daher bei der Förderung vom Kohlebunker zur Wirbelschicht beispielsweise durch eine Ansat7bildung Probleme mit sich bringen, insbesondere wenn die Kohle pneumatisch gefördert wird, was bei großen Anlagen regelmäßig der Fall ist.
  • Bei bekannte Verfahren wird die in Kchlebunkern gelagerte feinteilig Kohle über pneumatische Förderleitungen vom Kohlebunker unmit,elbar in die Wirbelschicht eingespeist. Dies erfordert ein Vertrocknen der Kohle vor dem Einbringen in den Bunker und für jede Brennstoffdüse eine eigene pneumatische Förderleitung.
  • Hinzu kommt, daß bei dem bekannten Verfahren jede Brennstoffdüse nur eine Bettfläche von 1 bis 2 m2 erfaßt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben einer Wirbelschichtfeuerung zu schaffen, bei denen der Brennstoff ständig mit einem bestimmten Trockenheitsgrad in die Wirbelschicht eingespeist wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art die Brennstoffe auf dem Wege zu der Wirbelschicht mechanisch gefördert iind dabei gleichzeitig getrocknet wird. Damit ist sichergestellt, daß beim Eindüsen der Brennstoffe in die Wirbelschicht die bisherigen auf dem zu hohen Feuchtigkeitsgehalt der Kohle beruhenden Schwierigkeiten nicht mehr auftreten. Gleichzeitig kann sich aber auch an die mechanische Förderstrecke eine pneumatische Förderstrecke für die dann getrockneten Brennstoffe anschließen, die ein senkrechtes Einspeisen der Brennstoffe in die Wirbelschicht erlaubt.
  • Die Verbrennungsluft kann von unten her in die Wirbelschicht eingeblasen werden, während die Brennstoffe etwas oberhalb des Lufteintritts ebenfalls von unten in die Wirbelschicht eingedüst werden können. Durch die von unten her eingeblasene Verbrennungsluft wird zum einen die Wirbelschicht aufrechterhalten und zum anderen die in die Wirbelschicht eingedüsten Brennstoffe gleichmäßig in die Wirbelschicht eingetragen, um hier zu verbrennen.
  • Ublionerweise wird den Brennstoffen vor ihrem Einbringen in die Wirbelschicht Inertmaterial beigemischt, um bei Brennstoffen mit niedrigem Aschegehalt die notwendige inerte Masse in der Wirbelschicht zu gewährleisten. Hierfür kommen Asche oder Sand infrage.
  • Vorteilhafterweise werden die Brennstoffe mit Rauchgasen aus dem Dampferzeuger getrocknet. Hierbei sollten die Brennstoffe aus einem Vorratsraum über einen Förderer abgezogen und über eine Schurre einem Förderrohr zugeführt werden, wobei die Brennstoffe in der Schurre und dem Förderrohr mit Rauchgasen aus dem Dampferzeuger getrocknet werden. Diese Art von Trocknung bietet sich an, wenn die Brennstoffe, wie Braunkohle, einen besonders hohen Feuchtigkeitsgehalt besitzen.
  • Für clen Fall, daß der Feuchtigkeitsgehalt der Brennstoffe niedriger liegt, genügt es, wenn sie nur in dem Förderrohr mittels Rauchgasen aus dem Dampferzeuger getrocknet werden.
  • Nach dem Trocknen und Verlassen des Färderrohres können die Brenrstoffe pneumatisch über eine vertikale Förderstrecke mittels Brennstoffdüsen in die Wirbelschicht eingedüst werden.
  • Die von den Brennstoffen mitgeführten Rauchgase werden zusammen mit den Brennstoffen in die Wirbelschicht eingespeist.
  • Es empfiehlt sich, die Verbrennungsluft vorzuwärmen und durch einen Anströmboden mit einer hohen Geschwindigkeit von 10 bis 70 m/s, insbesondere von 20 bis 50 m/s in die Wirbelschicht zu blasen. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Verbrennungsluft mit 30 bis 550, insbesondere 35 bis, 450 schräg in bezug auf die Vertikale in die Wirbelschicht eingeblasen wird.
  • In Abwandlung des vorstehend beschriebenen Verfahrens kann die Kohle auch mittels erhitzter Luft getrocknet werden.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens, bei der zwischen einem Brennstoffbunker und der Wirbelschichtfeuerung eines Dampferzeugers Transportmittel für die Brennstoffe zu der Wirbelscfiichtfeuerung angeordnet sind. Bei einer bekannten Vorrichtung ist der Brennstoffbunker mit der Wirbelschiclltfeuerung über çine Rohrlei-tung verbunden. Die Brennstoffe werden durch diese Rohrleitung pneumatisch in die Wirbelschicht gefördert, m zll verhindern, daß die Brestoffe auf ihrem Wege vom Bunker rur Wirbelschicht veuchtigkeit aus der Atm-osphare aufne lmc11, Die Vorrichtung zur Durchführung des erfirtdungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß zwischen dem Brennstoffbunker und der Wirbelschicht eine Schurre und ein vorzugsweise drehbares Förderrohr angeordnet sind und ctie Schurre sowie das Förderrohr an eine Rauchgasleitung angeschlossen sind. Zweckmäßigerweise befindet sich zwischen der Schurre und dem Förderrohr ein Brennstoff-Aufnahmekopf, in den die Rauchgasleitung mündet. Dadurch stehen die Brennstoffe auf einem wesentlichen Teil ihres Weges vom Bunker zur Wirbelschicht unter dem Einfluß der heißen Rauchgase und geben auf diese Weise die in ihnen enthaltene Feuchtigkeit ab. Die Brennstoffe lassen sich auf diese Weise mit einem bestimmten Trockenheitsgrad in die Wirbelschicht einbringen.
  • Unterhalb der Wirbelschichtfeuerung kann ein Düsenkopf angeordnet sein, in den das Förderrohr mündet. Vorteilhafterweise ist das Förderrohr zur Wirbelschichtfeuerung hin gezeigt, so daß sich die Brennstoffe durch eine Drehbewegung des Rohres fördern lassen. Das Förderrohr kann jedoch auch horizontal verlaufen und innen ein Förderband aufweisen. Auch in diesem Fall können mittels der Drehbewegung des Fökbrrohres die Brennstoffe zur Wirbelschicht gefördert werden.
  • Unterhalb der Wirbelschicht erstreckt sich ein Anströmboden unter dem sich eine Luftkammer befindet, die über einen Heißluftkanal mit einem Luitvorwärmer in Verbindung steht. Des weiteren kann sich unterhalb der Luftkammer mindestens ein Verteilerkopf für die Brennstoffe befinden, der über ein Steigrohr mit dem darunter befindlichen Düsenkopf und über schräg nach oben gerichtete Verteilerrohre mit mehreren Brennstoffdüsen verbunden ist. Auf diese Weise läßt sich mittels einer Förderleitung bzw. -vorrichtung eine große Fläche des Anströmbodens mit Brennstoffen versorgen, ohne daß die Gefahr eines Verstopfens besteht. Außerdem kann an den Düsenkopf ein Brennstoff-Fördergebläse angeschlossen sein. Auf diese Weise können die on dem Förderrohr in den Düsenkopf gelangenden Brennstoffe mittels des Fördergebläses über den Verteilerkopf zu den einzelnen Düsen gefördert werden.
  • Zweckmäßigerweise sind in dem Anströmboden um jede Brennstoffdüse kreisförmig Luftdüsen für die Zufuhr der Verbrennungsluft angeordnet, die eine Neigung von 30 bis 55 , insbesondere von 75 bis 450 besitzen können. Hierdurch wird die mit hoher Geschwindigkeit eingedüste Verbrennungsluft kreisförmig zum äußeren Kreiswifang hin verteilt. Diese Anordnung und Ausführung der Luftdüsen ermöglicht es, die Verteilung der durch die zentrischen Brennstoffdüsen eingebrachten Brennstoffe zu unterstützen und einen großen Radius zu erfassen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen: Hier. 1 eine Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung teilweise im Schnitt und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Betreiben einer Wirbelschichtfeuerung 1 eines Dampferzeugers 2.
  • Der Dampferzeuger 2 weist in seinem unteren Teil die Wirbelschichtfeuerung 1 mit eingebauten HeiZflachen und in seinem oberea Teil weitere Heizflächen 3 auf. Zwischen der Wirbelschicht 1 und den Heizflächen 3 liegt ein Ausbrennraum 4. Ein Lurtvorwärmer 5 steht über eine Heißluftleitung 6 mit einer Luftkammer 7 in Verbindung. Zwischen der Luftkammer 7 und der trTilbe'scllic}-ltteuerung 1 erstreckt sich ein Anströmboden 8.
  • Kurz oberhalb des Anströmbodens 8 enden mehrere Düsen 9 beisphelsweise für die Kohle, die über Verteilerleitungn 10 mit einem Verteilerkopf 11 in Verbindung stehen. Unter dem Verteilerkopf 11 liegt unter Zwischenschaltung einer Steigleitung 12 ein Düsenkopf 13, der über ein Rohrstück 14 und ein Ventil 15 5 mit einem Brennstoff-Fördergebläse 16 verbunden ist.
  • Von dem Düsenkopf 13 zweigt ein Förderrohr 17 ab, das mit seinem anderen Ende mit einem Brennstoff-Aufnahmekopf 18 drehbar verbunden ist. Der Brennstoff-Aufnahmekopf 18 enthält einen Wellenstumpf 19 mit zwei bis drei Förderschaufeln 20. An den Brennstoff-Aufnahmekopf 18 schließt sich eine Schurre 21 an, deren oberes Ende 22 unter dem Abgabeende 23 eines Kettenbandförderers 24 liegt. Uber dem Aufgabeende 25 des Kettenbandförderers 24 steht ein Kohlebunker 26 mit einer Bunkertasche 27 für Asche oder Sand. Von dem Dampferzeuger 2 zweigt ein Rauchgasrohr 28 ab und führt über ein Ventil 30 zu dem Brennstoff-Aufnahmekopf 18. Kurz vor dem BrennstoffrAufnahmekopf 18 zweigt vor dem Ventil 30 eine weitere Rauchgasleitung 31 ab und mündet in das obere Ende 22 der Schurre 21. In der Rauchgasleitung 31 befindet sich ein Ventil 32. Die Schurre 21 ist für den Fall mit kaskadenförmig angeordneten Blechen 33 versehen, daß die Schurre bei sehr nassen Kohlen mit zur Trocknung herangezogen wird, beispielsweise Braunkohle.
  • Die in dem Kohlebunker 26 lagernde Kohle wird, wie bei einer Anlage mit Rostfeuerung oder Kohlenstaubfeuerung, mittels des Kettenbandförderers 24 oder einer ähnlichen Vorrichtung abgezogen. Asche oder Sand werden der Kohle aus der Bunkertasche 27 dosiert zugemischt, um bei Brennstoffen mit niedrigem Aschegehalt die inerte Masse in der Wirbelschicht 1 zu erhalten. Von dem Bandförderer 24 aus gelangt die Kohle in die runde Kohlenschurre 21, die nach unten hin leicht konisch erweitert ist.
  • Innerhalb einer derartigen Schurre 21 kann sich feuchte Kohle nicht infolge Brückenbildung festsetzen. In dem an das Schurrenende 34 anschließenden Brennstoff-Aufnahmekopf 18 dreht sich ein Wellenstumpf 19 mit zwei bis drei Förderschaufeln 20, der die Kohle in das Förderrohr 17 eindosiert, das in dem Brennstoffaufnahmekopf 18 und dem Düsenkopf 13 drehbar gelagert ist. Es kann mit Neigung zum Wirbelbett 1 hin verlegt sein. In diesem Fall wird die Kohle allein durch die Drehbewegung des Rohres 17 gefördert. Das Förderrohr 17 karin aber auch horizontal verlaufen, so daß es erforderlich ist, in dem Förderrohr 17 innen ein spiralförmig gewundenes Schneckenband anzuordnen. Bei einer Drehbewegung des Förderrohres 17 wird die Kohle in Richtung der Wirbelschicht 1 gefördert.
  • Der Wellenstumpf 19 im Brennstoff-Aufnahmekopf 18 ist mit einem stufenlos regelbaren Antrieb versehen. Der Antrieb für das Förderrohr 17 braucht hingegen nicht regelbar zu sein, da das Förderrohr 17 nicht mehr Kohle fördern kann als ihm die Dosiervorrichtung zuführt.
  • Durch das Förderrohr 17 können zum Trocknen feuchter Kohle Rauchgase aus dem Dampferzeuger oder Heißluft gesaugt werden.
  • Das ist deswegen möglich, weil der Querschnitt des Förderrohrs 17 nicht, wie im Falle einer Förderschnecke, durch Förderblätter, Welle und Lager ausgefüllt ist. Das Trocknen wird durch das ständige Umwälzen der Kohle infolge der Drehbewegung des Fbrderrohres 17 unterstützt.
  • Wenn die Kohle lediglich einen begrenzten Feuchtigkeitsgehalt besitzt, ist das Ventil 32 geschlossen und das Ventil 30 geöffnet, so daß die Rauchgase über die Rauchgasleitung 28 in den Brennstoff-Aufnahmekopf 18 gelangen und von hier aus durch das Förderrohr 17 zusammen mit der zu fördernden Kohle in Richtung des Seiles d strömen. In diesem Fall wird die Kohle ausschließlich in dem Förderrohr 17 getrocknet. Wenn jedoch die Kohle einen höheren Feuchtigkeitsgehalt besitzt, können bei geschlossenem Ventil 30 und geöffnetem Ventil 32 die Rauchgase in das Aufgabeende 22 der Schurre 21 geleitet werden, so daß die zu trocknende Kohle und die Rauchgase längere Zeit in Kontakt miteinander bleiben. In diesem Falle wird die Kohle über den Kettenbandförderer 24 dosiert. Das Förderrolir 17 fördert auch dann nur die ihm über die Dosiervorrichtung beziehungsweise den Wellenstumpf 19 zugeleitete Menge an Kohle.
  • Die Kohle gelangt über die etwa senkrecht angeordnete Kohlenschurre 21 in den Brennstoff-Aufnahmekopf 18; dabei ist eine intensive Berührung von Rauchgas und Kohle gewährleistet. Das Förderrohr 17 transportiert die getrocknete Kohle in den unter dem Wirbelbett 1 liegenden Düsenkopf 13, von dem aus die getrocknete Kohle pneumatisch senkrecht nach oben in ds Wirbelbett 1 eingedüst wird. Die zum Trocknen der Kohle erforderlichen Rauchgase werden je nach Feuchtigkeitsgehalt der Kohle an beliebigen Stellen des Dampferzeugers 2 entnommen; sie werden entweder durch den im Düsenkopf 13 herrschenden Unterdruck oder durch das Brennstoff-Fördergebläse 16 abgesaugt. Von hier aus gelangen die Rauchgase gemeinsam mit der Gebläse luft in das Wirbelbett 1. Die Rauchgase können auch durch ein besondes Gebläse aus dem Düsenkopf 13 über ein Absperrventil 29 abgesaugt werden und alsdann dem Abgaskanal des Kessels zugeführt werden, und zwar dann, wenn der Brennstoff sehr naß ist.
  • Außer der Rauchgasleitung 28 beziehungsweise einer nicht dargestellten Heißluftleitung sind zum Trocknen der Kohle keine besonderen Vorrichtungen erforderlich. Hinzu kommt, daß für das Absaugen des Rauchgases nur ein sehr geringer Energieaufwand erforderlich ist. Im übrigen ist die Vorrichtung im Aufbau äußerst einfach und übersichtlich. Sie weist den weiteren Vorteil auf, daß für die pneumatische Förderung nur e.ine kurze, fast senkrecht verlaufende Rohrstrecke verbleibt, durch die nur trockene Kohle gefördert wird, die sich auf eine große Bettfläche verteilen läßt. Hierbei besteht die Möglichkeit, eine Bettfläche von 12 bis 15 m2 zu erfassen.
  • Die Rauchgase aus der Wirbelschichtfeuerung 1 ziehen in Richtung des Pfeiles a aus dem Dampferzeuger 2 ab und strömen in Richtung des Pfeiles b durch den Luftvorwärmer 5. Im Gegenstrom hierzu strömt Verbrennungsluft in Richtung des Pfeiles c durch die Heißgasleitung 6 in die Luftkammer 7 und von hier aus durch den Anströmboden 8 in die Wirbelschichtfeuerung 1.
  • Von dem Verteilerkopf 11 aus gelangt die pneumatisch geförderte, getrocknete Kohle durch zwei bis sechs steil verlegte Verteilerrohre 10 zu den Düsen 9 am Ende der Verteilerrohre 10 oberhalb des Arströmbodens 8.
  • Die Düsen 9 sind im Anströmboden 8 so verteilt, daß jede Düse die gleiche quadratische Fläche erfaßt. Um jede Düse herum sind kreisförmig Luftdüsen 35 für die Verbrennungsluft angeordnet.
  • Die Luftdüsen 35 besitzen eine Neigung von etwa 30 bis 450, so daß sich die mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 bis 50 m/s eingeblasene Verbrennungsluft kreisförrnig zum äußeren Kreisumfang hin verteilt. Diese Anordnung der Luftdüsen 35 ermöglicht es, die Verteilung der durch die jeweils zentrisch angeordneten Düsen 9 eingebrachten Kohle zu unterstützen und einen großen Radius zu erfassen. Bei einer in sechs gleiche Quadrate aufgeteilten Bettfläche mit je 2,5 m2 beträgt die Gesamtbettfläche 15 m2 und die Kantenlänge eines jeden Quadrates 1,58 m, so daß der Verteilungsradius nur 0,79 m lang ist. Ein derartiger Verteilungsradius wird mit getrockneter Kohle und hohen Austrittsgeschwindigkeiten der Kohle aus den entsprechenden Düsen und mit Verbrennungsluft aus den die Kohleverteilung unterstützenden Luftdüsen 35 bei dem vorliegenden kurzen Förderweg mit vertretbarem Kraftaufwand für die Verbrennungsluft und die Förderluft erreicht. Bei einer Wirbelbettfläche von nur 15 m2 lassen sich so mit nur einer einzigen Fördervorrichtung etwa 40 t/n Heißdampf erzeugen. Bei Großanlagen mit mehreren neben-oder hintereinanderliegenden Wirbelbetten bleiben daher das Brennstoff-Förder- und Trocknungs system sowie das Eindüsungssystem einfach und übersichtlich sowie betriebssicher und kostensparen.
  • Mit der vorbeschriebenen Vorrichtung können alle festen Brennstoffe, gleichgültig welchen Feuchtigkeitsgehalt diese aufweisen, betriebssicher gefördert und in einer Wirbelschichtfeuerung verbrannt werden. Bei grobstückigen Brennstoffen wie Förder- odet Stückkohle kann ein Brecher zwischen Bunkerauslauf und Fördeik 24 oder zwischen Auslauf des Förderers und der Schurre 21 ode zwischen der Schurre 21 und dem Brennstoff-Aufnahmekopf 18 e -gebaut werden, in dem der Brennstoff auf die für eine Wirbelschichtfeuerung bestgeeignete Teilchengröße bis 10 mm zerkleinert wird.
  • Bei sehr nassen Brennstoffen, beispielsweise Braunkohle, sollte der Brecher zwischen Schurrenende 34 und Brennstoffaufnahmekopf 18 eingebaut werden, so daß in dem Brecher eine bereits vorgetrocknete Kohle leicht und störungsfrei zerkleinert wird.

Claims (20)

  1. "Wirbelschichtverfahren" Patentansprüche: 5 'Wirbelschichtverfahren zum Verbrennen fester Brennstoffe zum Beheizen eines Dampferzeugers, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Brennstoff auf dem Wege zu der Wirbelschicht mechanisch gefördert und gleichzeitig getrocknet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der getrocknete Brennstoff pneumatisch in die Wirbelschicht eingespeist wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Brennstoff über eine senkrechte Förderstrecke in die Wirbelschicht eingespeist wird.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Brennstoff im Zuge der mechanischen Förderung zerkleinert wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Brennstoff aus einem Vorratsraum über einen Förderer abgezogen und über eine Schurre einem Förderrohr zugeführt sowie in der Schurre und dem Förderrohr mit Rauchgasen aus dem Dampferzeuger getrocknet wird.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dae der Brennstoff mit Rauchgasen aus dem Dampferzeuger getrocknet wird.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verbrennungsluft mit einer Neigung von 30 bis 550 in bezug auf die Vertikale in die Wirbelschicht eingeblasen wird.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Brennstoff mit erhitzter Luft getrocknet wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, bei der zwischen einem Kohlebunker und einer Wirbelschichtfeuerung eines Dampferzeugers Transportmittel für Brennstoff angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen dem Kohlebunker (26) und der Wirbelschichtfeuerung (1) eine Schurre (21j und ein Förderrohr (17) angeordnet sind und die Schurre (21) sowie das Förderrohr (17) an eine Rauchgasleitung (28,31) angeschlossen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zwischen der Schurre (21) und dem Förderrohr (17) ein Brennstoff-Aufnahmekopf (18) angeordnet ist, in den die Rauchgasleitung (28) mündet.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß unterhalb der Wirbelshichtfeuerung (1) ein Düsenkopf (13) angeordnet ist, in den das Förderrohr (17) mündet.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 1 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das F£;rderrohr (17) zur Wirbelschichtfeuerung (1) hin geneigt verläuft.
  13. 13. Vc,rrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Förderrohr (17) horizontal verläuft und ein spiralförrnig gewundenes band enthält.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, d a d u r c il g e k e n n z e i c h n e t, daß das Förderrohr (17) zwischen dem Brennstoff-Aufnahmekopf (18) urd dem Düsenkopf (13) dreh1:r gelagert ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß unterhalb der Wirbelschicht (1) ein Aströmboden (8) und darunter eine Luftkammer (7) angeordnet sind, die über einen Heißluftkanal (6) mit einem Luftvorwärmer (5) in Verbindung steht.
  16. 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sich unterhalb der Luftkammer (7) mindestens ein Bremlstoff-Verteilerkopf (11) befindet, der über ein Steigrohr (12) mit den darunter befindlichen Düsenkopf (13) und über Verteilerrohre (10) mit mehreren Brennstoffdüsen (9) verbuaden ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß von dem Verteilerkopf (11) schräg nach oben gerichtete Verteilerrohre (10) abgehen und zu den Brennstoffdüsen (9) führen.
  18. 18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß an den Düsenkopf (13) ein Brennstoff-Fördergebläse (16) angeschlossen ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem ibr mehreren der Ansprüche 12 bis 18, d-a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in dem Anströmboden (8) um jede Brennstoffdüse (9) Luftdüsen (35) angeordnet sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, da dur c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Luftdüsen (35) eine Neigung von 30 bis 550 in bezug auf die Vertikale aufweisen.
DE19792948482 1979-12-01 1979-12-01 Wirbelschichtverfahren Withdrawn DE2948482A1 (de)

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