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DE19612708A1 - Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger - Google Patents

Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger

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Publication number
DE19612708A1
DE19612708A1 DE1996112708 DE19612708A DE19612708A1 DE 19612708 A1 DE19612708 A1 DE 19612708A1 DE 1996112708 DE1996112708 DE 1996112708 DE 19612708 A DE19612708 A DE 19612708A DE 19612708 A1 DE19612708 A1 DE 19612708A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pin
spinning
sleeve
support
machine according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996112708
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
Priority to DE1996112708 priority Critical patent/DE19612708A1/de
Publication of DE19612708A1 publication Critical patent/DE19612708A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/18Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, insbesondere Ring­ spinnmaschine nach den Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits bekannt (DE 44 21 620 A1), einen derartigen Endlosförderer an einer Ringspinnmaschine vorzusehen, wobei die Beladung und Entladung von Leer- bzw. Vollhülsen an einer an einer Stirnseite der Spinnmaschine vorgesehenen Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation erfolgt.
Um beim Hülsenwechsel an einer bestimmten Spinnstelle zwei Hülsenzapfen zur zeitweisen gleichzeitigen Aufnahme einer Leerhülse und einer Vollhülse zur Verfügung zu haben, hat man bereits (EP 0 404 875 B1) an einem Zapfenschlitten hintereinander einen üblichen Hülsenzapfen und einen Zusatz­ zapfen (Fig. 18 bis 20) oder den Haupt-Hülsenzapfen an einem Zapfenschlitten und den Zusatzzapfen an einem für den Zapfenschlitten vorgesehenen Mitnehmer angeordnet (Fig. 21, 22).
Nachteilig an den bekannten Spinnmaschinen ist, daß an den vom Endlosförderer über die Mitnehmer vorgeschobenen Zapfen­ schlitten erhebliche Reibungsverluste auftreten. Weiter be­ steht für die Zapfenschlitten eine erhebliche Verschmutzungs­ gefahr. Schließlich können vom Endlosförderer nur auf einer Führung verschobene Zapfenträger aus der Führung herausfal­ len.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spinnmaschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche zwar ebenfalls ein schnelles Wechseln von Voll- und Leerhülsen an jeder Spinnstelle gestattet, gleichwohl aber die mit der Herstellung und der Arbeitsweise der vom Förderer getrennten Zapfenschlitten verbundenen Nachteile vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Spinnmaschine der eingangs genannten Gattung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 vorgesehen.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß die Zapfenträger nicht mehr vom Endlosförderer getrennte Bauele­ mente sind, die nur zeitweise mit ihm in Antriebsmitnahmekon­ takt kommen, sondern daß die Zapfenträger ständig mit dem Endlosförderer in mechanischer Verbindung stehen. Auf diese Weise können durch geeignete Verteilung der Abstützkräfte auf den Förderer und die Zapfenträger Reibungsverluste und Verschmutzungsgefahr minimiert werden. Ein Herunterfallen der Zapfenschlitten vom Maschinengestell ist aufgrund ihrer festen Verbindung mit dem Endlosförderer ausgeschlossen.
Nach Anspruch 2 kann vorgesehen sein, daß die Zapfenträger einseitig vom Förderer und anderseitig von den Stütz­ gleitmitteln getragen werden. Die Gewichtskraft wird hier also auf zwei Bauelemente verteilt.
Es ist aber auch möglich, daß die Zapfenträger vollständig von den Stützgleitmitteln getragen werden und der Förderer nur dem Antrieb der Zapfenträger dient und vorzugsweise noch über die Zapfenträger mit abgestützt wird (Anspruch 3). Gegenüber den vorbekannten Zapfenschlitten besteht hier der Vorteil, daß die Zapfenträger ständig mit dem Förderer verbunden bleiben, so daß sie beispielsweise auch nicht von den Stützgleitmitteln herunterfallen können.
Eine weitere Ausführungsform sieht nach Anspruch 4 vor, daß die Zapfenträger vollständig von dem Endlosförderer getragen werden. Hierbei sollte allerdings nach Anspruch 5 eine seit­ liche Führung insbesondere an den Umlenkstellen des För­ derers vorgesehen sein.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist durch An­ spruch 6 gekennzeichnet, wobei eine besonders sichere Füh­ rung und Halterung der Zapfenträger am Maschinengestell gewährleistet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform entnimmt man An­ spruch 7. Hierbei kann die Neigung der Zapfenträger zur Horizontalen während des Transports durch eine geeignete Höhenveränderung der Zusatz-Stützgleitmittel in gewünschter Weise verändert werden.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung können die Hülsen­ zapfen und Zusatzzapfen nach Anspruch 8 hintereinander oder gemäß Anspruch 9 nebeneinander angeordnet werden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer erfin­ dungsgemäßen Ringspinnmaschiene,
Fig. 2 eine perspektivische schematische Ansicht von zwei nebeneinander angeordneten Zapfenträgern gemäß vorliegender Erfindung,
Fig. 3 eine Teildraufsicht einer weiteren Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Spinn­ maschine,
Fig. 4 einen schematischen Schnitt nach dem IV-IV in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf einen Teil eines End­ losförderers nach einer weiteren Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Ringspinn­ maschine, wobei der Anschaulichkeit halber die aus Fig. 6 ersichtlichen Führungsmittel fortgelassen sind,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5 unter zusätzlicher Wiedergabe der Führungs­ mittel,
Fig. 7 eine Schnittansicht analog Fig. 6 einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 8 eine entsprechende Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Anordnung des erfindungsgemäßen Zapfenträgers am Maschi­ nengestell,
Fig. 9 eine entsprechende Schnittansicht wie Fig. 8 einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 eine entsprechende Schnittansicht einer wei­ ter abgewandelten Ausführungsform.
Fig. 11 eine entsprechende Schnittansicht einer mit einem Drahtseil als Förderer arbeitenden Aus­ führungsform,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht des Gegenstan­ des der Fig. 11 und
Fig. 13 eine schematische Teildraufsicht einer mit den Zapfenträgern nach den Fig. 11, 12 ausgestatteten Ringspinnmaschine.
Nach Fig. 1 sind an zwei voneinander abgewandten Seiten eines länglichen Maschinengestells 25 einer Ringspinnmaschi­ ne in gleichmäßigen Abständen voneinander nur schematisch angedeutete Spinnstellen 11 vorgesehen, entlang denen sich in Längsrichtung des Maschinengestells 25 jeweils eine Hülsenwechselvorrichtung (Doffer) 14 und zwei zueinander parallele Trümer 17′, 17′′ eines Endlosförderers 17 erstrec­ ken, welcher über an den Stirnenden des Maschinengestells 25 vorgesehene Umlenkrollen 26 mit vertikaler Achse geführt und zu einer Bewegung in Pfeilrichtung antreibbar ist.
An den Trümern 17′, 17′′ des Endlosförderers 17 sind in den Abständen der Spinnstellen 11 Zapfenträger 18 befestigt, welche hintereinander Hülsenzapfen 13 und Zusatzzapfen 23 tragen, auf welche mittels der Hülsenwechselvorrichtung 14 von den Spinnstellen 11 abgenommene Vollhülsen 15 (Fig. 8) aufgesteckt und von denen zu den Spinnstellen 11 hinbeförderte Leerhülsen 16 (Fig. 8) abgenommen werden können.
Die Arbeitsweise einer derartigen Spinnmaschine ist wie folgt:
Die durch die Hülsenwechselvorrichtung 14 von den Spinn­ stellen 11 abgenommenen Vollhülsen 15 werden bei stillste­ hendem Endlosförderer 17 und mit den Spinnstellen 11 aus­ gerichteten Zapfenträgern 18 auf die Hülsenzapfen 13 ge­ steckt, worauf anschließend ebenfalls durch die Hülsenwech­ selvorrichtung 14 die Leerhülsen 16 von den Zusatzzapfen 23 abgenommen und an die zugeordnete Spinnstelle 11 gebracht werden.
Anschließend wird dann der Endlosförderer 17 in Bewegung ge­ setzt, worauf die Vollhülsen 15 zu einer in Fig. 1 an einem Stirnende des Maschinengestells 25 schematisch angedeuteten Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation 12 befördert wer­ den, wo die Vollhülsen 15 von den Hülsenzapfen 13 abgenommen und der weiteren Verwendung zugeführt werden. Anschließend werden dann an gleicher Stelle auf die Zusatzzapfen 23 Leer­ hülsen 16 aufgesteckt und durch erneutes Inbetriebsetzen des Förderers 17 zu den Spinnstellen 11 befördert, wo nach dem Bewickeln der an die Spinnstellen 11 gebrachten Leerhülsen 16 der vorstehend beschriebene Vorgang sich wiederholt.
Nach Fig. 2 sind an dem Förderer 17 mit jeweils zwei hinter­ einanderliegenden Hülsen-Tragzapfen, nämlich einem Hülsen­ zapfen 13 und einem Zusatzzapfen 23 bestückte Zapfenträger 18 seitlich befestigt, welche sich im wesentlichen unterhalb der Zapfen 13, 23 auf einem maschinenfesten Stützgleitmittel 19 abstützen, das in Fig. 1 als rundum das Maschinengestell 25 entlang des Förderers 17 verlaufende Schiene 19 angedeu­ tet ist. Aufgrund dieser Ausbildung werden die Zapfenträger 18 teilweise vom Endlosförderer 17 und teilweise von der Schiene 19 getragen. Da die Zapfenträger 18 dauerhaft mit dem Endlosförderer 17 verbunden sind, können sie nicht von der Maschine herunterfallen und auch nicht unbefugt entfernt werden.
In allen folgenden Figuren bezeichnen gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauteile, wie beim vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Nach den Fig. 3 und 4, in denen auch ein eine Umlenkrolle 26 antreibender Motor 27 angedeutet ist, bestehen die Zapfen­ träger 18 aus einem Führungstragteil 18′ und einem Zapfen­ tragteil 18′′ an dem jeweils ein Hülsenzapfen 13 und ein Zusatzzapfen 23 in Förderrichtung hintereinander befestigt sind. Das Führungstragteil 18′ und das Zapfentragteil 18′′ sind über eine in Förderrichtung weisende Gelenkachse 24 miteinander verbunden, welche durch ein Scharnier, bevorzugt jedoch durch eine elastisch flexible Verbindung realisiert ist.
Das Führungstragteil 18′ ist mittels einer Führungsausneh­ mung 22 auf einer sich entlang des Maschinengestells 25 er­ streckenden maschinenfesten Schiene 19 so gelagert, daß es in einer formflüssigen Gleitverbindung mit der Abstützschie­ ne 19 steht.
In einem Abstand neben der Abstützschiene 19 ist unterhalb der Zapfenträger 18 noch eine sich ebenfalls entlang des Ma­ schinengestells 25 und parallel zur Abstützschiene 19 verlau­ fende Zusatzabstützschiene 19′ maschinenfest angeordnet, auf der sich der von der Gelenkachse 24 abgewandte Endbereich des Zapfentragteils 18′′ abstützt und welche entlang des Transportweges ihre Höhenlage verändert, derart, daß die Zapfentragteile 18′′ ihren Winkel α relativ zum Führungs­ tragteil 18′ beispielsweise zwischen 60 und 85° verändern können. Auf diese Weise können die Zapfentragteile 18′′ beim Transport entlang der Spinnstellen 11 die in Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellte geneigte Lage einnehmen, jedoch im Bereich der Vollhülsenentlade-Leerhülsenbelade­ station 12 (Fig. 1) in eine annähernd horizontale Position angehoben werden, wie das in Fig. 4 gestrichelt angedeutet ist.
Der als vertikal stehendes Zugband ausgebildete Endlosförde­ rer 17 greift an den Führungstragteilen 18′ in der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise an und übt eine reine Förderfunktion aus. Bevorzugt wird der Endlosförderer 17 seinerseits auch noch über das Führungstragteil 18′ an der Abstützschiene 19 vertikal abgestützt.
Nach den Fig. 5 und 6 kann unterhalb der in Förderrich­ tung hintereinander angeordneten Hülsen- und Zusatzzapfen 13 bzw. 23 ein den Endlosförderer darstellendes Stahlseil 17 verlaufen, welches in einem unterhalb jedes Zapfenträgers 18 vorgesehenen Befestigungsvorsprunges 18′′′ festgelegt ist.
Nach einer ersten Ausführungsform kann das entsprechend straff gespannte Stahlseil 17 die Zapfenträger 18 tragen, wozu sie jedoch durch seitliche Führungen 20 gemäß Fig. 5 geführt sein sollten. Gegebenenfalls könnte aber auch der Stahlseil-Befestigungsvorsprung 18′′′ sich in der in Fig. 6 gestrichelt angedeuteten Weise bis zum Boden des die seit­ lichen Führungen 20 tragenden U-förmigen Bauelementes er­ strecken und dort gleiten, so daß der Zapfenträger 18 auch in vertikaler Richtung abgestützt ist.
Nach einer weiteren in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungs­ form kann unterhalb der Zapfenträger 18 eine U-förmige Abstützschiene 19 vorgesehen sein, innerhalb der das Stahl­ seil 17 verläuft und auf deren oberem Rand die Zapfenträger 19 gleitend aufliegen. Durch gestrichelt angedeutete seitliche Vorsprünge am Stahlseilbefestigungsvorsprung 18′′′ kann zusätzlich auch noch eine Seitenführung realisiert werden.
Nach Fig. 7 besitzt der Zapfenträger 18 ein horizontales die Zapfen 13, 23 nebeneinander tragendes, plattenförmiges Basisteil 18′′′′, an dessen einer Seite sich ein mit einer Führungsausnehmung 22 versehenes Führungstragteil 18′ befindet, welches eine maschinenfeste Abstützschiene 19 in ähnlicher Weise umgibt wie nach Fig. 4.
Unten ist das Führungsteil 18′ auf der von dem Basisteil 18′′′′ abgewandten Seite mit dem als vertikales Stahlband 17 ausgebildeten Endlosförderer verbunden.
Fig. 8 beschreibt eine ähnliche Ausführungsform, wobei je­ doch der als vertikales Stahlband ausgebildete Endlosförde­ rer 17 in einem Aufnahmeraum 28 innerhalb der maschinen­ festen Abstützschiene 19 untergebracht ist und über einen Mitnahmezapfen 29 mit dem Führungstragteil 18′ des Zapfenträ­ gers 18 in Mitnahmeeingriff steht.
Fig. 9 zeigt eine Abwandlung des Gegenstandes der Fig. 8 dahingehend, daß das vertikal stehende Endlos-Förderband 17 unterhalb des Basisteils 18′′′′ angeordnet ist und mit dem unteren Bereich des Führungstragteils 18′ in Mitnahmeverbin­ dung steht.
Nach Fig. 10 besitzt der Zapfenträger 18 an seiner Unter­ seite eine symmetrisch zu den Zapfen 13, 23 angeordnete Füh­ rungsausnehmung 22, welche auf einer vertikal angeordneten und sich in Förderrichtung erstreckenden Abstützschiene 19 sitzt und mit dieser im Gleiteingriff steht. Der Endlosför­ derer 17 steht wieder über dem Mitnahmezapfen 19 mit dem Zapfenträger 18 in Mitnahmeeingriff.
Nach Fig. 11 erstreckt sich parallel zu einer mit einem T-Profil versehenen maschinenfesten Abstützschiene 19, die im Gleiteingriff mit einer Führungsausnehmung 22 auf der Unterseite des Zapfenträgers 18 steht, ein Stahlseil 17, welches den Endlosförderer bildet und mittels Verbindungs­ gliedern 20 mit den Zapfenträgern 18 fest verbunden ist. Die Draufsicht dieser Ausführungsform entnimmt man den Fig. 12 und 13.
Um das Herumfahren der Zapfenträger 18 im Bereich der Umlenk­ rollen 26 zu erleichtern, sind die T-förmigen Abstützschie­ nen 19 in den Eckbereichen durch ein gebogenes Führungsdraht­ stück 19′ ersetzt, welches nur mit der radial inneren Begren­ zung der Ausnehmung 22 der Zapfenträger 18 in Führungsein­ griff steht. An den geraden Bereichen des Förderweges, d. h. auch im Bereich der Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladesta­ tion 12 sind jedoch wieder die T-förmigen Abstützschienen 19 vorgesehen.
Bezugszeichenliste
11 Spinnstelle
12 Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation
13 Hülsenzapfen
14 Hülsenwechselvorrichtung (Doffer)
15 Vollhülsen (Kopse)
16 Leerhülsen
17 Endlosförderer
17′ Trum
17′ ′ Trum
18 Zapfenträger
18′ Führungstragteil
18′′ Zapfentragteil
18′′′ Stahlseilbefestigungsvorsprung
18′′′′ Basisteil
19 Stützgleitmittel (Abstützschiene)
20 seitliche Führungen
21 Verbindungsglied
22 Führungsausnehmung
23 Zusatzzapfen
24 Gelenkachse
25 Maschinengestell
26 Umlenkrollen
27 Motor
28 Aufnahmeraum
29 Mitnahmezapfen

Claims (9)

1. Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine mit an einem länglichen Maschinengestell (25) in gleichem Abstand nebeneinander angeordneten Spinnstellen (11), einer Hülsenwechselvorrichtung (14) zum Auswechseln von mit Garn bespulten Vollhülsen (15) gegen Leerhülsen (16) an jeder Spinnstelle (11) und mit einem syn­ chron-Endlosförderer (17), welcher entlang der Spinnstel­ len (11) verläuft und auf einem Zapfenträger (18) angeord­ nete Hülsenzapfen (13, 23) zu den Spinnstellen (11) hin bzw. von ihnen weg fördert, wobei zumindest an einem Ende einer Spinnstellengruppe eine Vollhülsenentlade-Leerhül­ senbeladestation (12) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Endlosförderer (17) hintereinander jeweils ei­ nen Hülsenzapfen (13) und einen Zusatzzapfen (23) tragen­ de Zapfenträger (18) befestigt sind, deren Gewicht ganz oder teilweise unmittelbar oder über den Endlos-Förderer (17) an sich in Längsrichtung des Maschinengestells (25) erstreckenden, maschinenfesten Stützgleitmitteln (19, 19′) aufgenommen ist.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger einseitig vom Förderer (17) und anderseitig von den Stützgleitmitteln (19, 19′) getragen werden.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger (18) vollständig von den Stützgleit­ mitteln (19, 19′) getragen werden und der Förderer (17) nur dem Antrieb der Zapfenträger (18) dient und vorzugs­ weise noch durch die Stützgleitmittel (19, 19′) über die Zapfenträger (18) mit abgestützt wird.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger (18) vollständig von dem Förderer (17) getragen werden.
5. Spinnmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger (18) insbesondere an den Umlenkstel­ len seitlich geführt sind.
6. Spinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger (18) Führungsausnehmungen (22) auf­ weisen und mit diesen auf einer sich entlang der Spinn­ stellen (11) erstreckenden, maschinenfesten Abstütz­ schiene (19) im Führungsgleiteingriff stehen.
7. Spinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenträger (18) aus einem mit der Abstützschie­ ne (19) in Gleiteingriff stehenden Führungstragteil (18′) und einem mit dieser um eine in Förderrichtung verlaufen­ de Achse (24) verschwenkbaren Zapfentragteil (18′′) beste­ hen, welcher durch entlang der Spinnstellen (11) verlau­ fende, maschinenfeste Zusatz-Stützgleitmittel (19′) vor­ zugsweise in einem während des Transportes sich verändern­ den Winkel (α) zum Führungstragteil (18′) gehalten ist.
8. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenzapfen und Zusatzzapfen in Förderrichtung gesehen hintereinander am Zapfenträger (18) befestigt sind.
9. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenzapfen und Zusatzzapfen in Förderrichtung gesehen nebeneinander auf den Zapfenträgern (18) befestigt sind.
DE1996112708 1996-03-29 1996-03-29 Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger Withdrawn DE19612708A1 (de)

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