DE19612708A1 - Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger - Google Patents
Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende ZapfenträgerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, insbesondere Ring
spinnmaschine nach den Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits bekannt (DE 44 21 620 A1), einen derartigen
Endlosförderer an einer Ringspinnmaschine vorzusehen, wobei
die Beladung und Entladung von Leer- bzw. Vollhülsen an
einer an einer Stirnseite der Spinnmaschine vorgesehenen
Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation erfolgt.
Um beim Hülsenwechsel an einer bestimmten Spinnstelle zwei
Hülsenzapfen zur zeitweisen gleichzeitigen Aufnahme einer
Leerhülse und einer Vollhülse zur Verfügung zu haben, hat
man bereits (EP 0 404 875 B1) an einem Zapfenschlitten
hintereinander einen üblichen Hülsenzapfen und einen Zusatz
zapfen (Fig. 18 bis 20) oder den Haupt-Hülsenzapfen an
einem Zapfenschlitten und den Zusatzzapfen an einem für den
Zapfenschlitten vorgesehenen Mitnehmer angeordnet (Fig.
21, 22).
Nachteilig an den bekannten Spinnmaschinen ist, daß an den
vom Endlosförderer über die Mitnehmer vorgeschobenen Zapfen
schlitten erhebliche Reibungsverluste auftreten. Weiter be
steht für die Zapfenschlitten eine erhebliche Verschmutzungs
gefahr. Schließlich können vom Endlosförderer nur auf einer
Führung verschobene Zapfenträger aus der Führung herausfal
len.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Spinnmaschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
welche zwar ebenfalls ein schnelles Wechseln von Voll- und
Leerhülsen an jeder Spinnstelle gestattet, gleichwohl aber
die mit der Herstellung und der Arbeitsweise der vom
Förderer getrennten Zapfenschlitten verbundenen Nachteile
vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Spinnmaschine der
eingangs genannten Gattung die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Anspruches 1 vorgesehen.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß die
Zapfenträger nicht mehr vom Endlosförderer getrennte Bauele
mente sind, die nur zeitweise mit ihm in Antriebsmitnahmekon
takt kommen, sondern daß die Zapfenträger ständig mit dem
Endlosförderer in mechanischer Verbindung stehen. Auf diese
Weise können durch geeignete Verteilung der Abstützkräfte
auf den Förderer und die Zapfenträger Reibungsverluste und
Verschmutzungsgefahr minimiert werden. Ein Herunterfallen
der Zapfenschlitten vom Maschinengestell ist aufgrund ihrer
festen Verbindung mit dem Endlosförderer ausgeschlossen.
Nach Anspruch 2 kann vorgesehen sein, daß die Zapfenträger
einseitig vom Förderer und anderseitig von den Stütz
gleitmitteln getragen werden. Die Gewichtskraft wird hier
also auf zwei Bauelemente verteilt.
Es ist aber auch möglich, daß die Zapfenträger vollständig
von den Stützgleitmitteln getragen werden und der Förderer
nur dem Antrieb der Zapfenträger dient und vorzugsweise noch
über die Zapfenträger mit abgestützt wird (Anspruch 3).
Gegenüber den vorbekannten Zapfenschlitten besteht hier der
Vorteil, daß die Zapfenträger ständig mit dem Förderer
verbunden bleiben, so daß sie beispielsweise auch nicht von
den Stützgleitmitteln herunterfallen können.
Eine weitere Ausführungsform sieht nach Anspruch 4 vor, daß
die Zapfenträger vollständig von dem Endlosförderer getragen
werden. Hierbei sollte allerdings nach Anspruch 5 eine seit
liche Führung insbesondere an den Umlenkstellen des För
derers vorgesehen sein.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist durch An
spruch 6 gekennzeichnet, wobei eine besonders sichere Füh
rung und Halterung der Zapfenträger am Maschinengestell
gewährleistet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform entnimmt man An
spruch 7. Hierbei kann die Neigung der Zapfenträger zur
Horizontalen während des Transports durch eine geeignete
Höhenveränderung der Zusatz-Stützgleitmittel in gewünschter
Weise verändert werden.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung können die Hülsen
zapfen und Zusatzzapfen nach Anspruch 8 hintereinander oder
gemäß Anspruch 9 nebeneinander angeordnet werden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer erfin
dungsgemäßen Ringspinnmaschiene,
Fig. 2 eine perspektivische schematische Ansicht
von zwei nebeneinander angeordneten
Zapfenträgern gemäß vorliegender Erfindung,
Fig. 3 eine Teildraufsicht einer weiteren Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Spinn
maschine,
Fig. 4 einen schematischen Schnitt nach dem IV-IV
in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf einen Teil eines End
losförderers nach einer weiteren Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Ringspinn
maschine, wobei der Anschaulichkeit halber
die aus Fig. 6 ersichtlichen Führungsmittel
fortgelassen sind,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5
unter zusätzlicher Wiedergabe der Führungs
mittel,
Fig. 7 eine Schnittansicht analog Fig. 6 einer
weiteren Ausführungsform,
Fig. 8 eine entsprechende Schnittansicht einer
weiteren Ausführungsform der Anordnung des
erfindungsgemäßen Zapfenträgers am Maschi
nengestell,
Fig. 9 eine entsprechende Schnittansicht wie Fig.
8 einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 eine entsprechende Schnittansicht einer wei
ter abgewandelten Ausführungsform.
Fig. 11 eine entsprechende Schnittansicht einer mit
einem Drahtseil als Förderer arbeitenden Aus
führungsform,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht des Gegenstan
des der Fig. 11 und
Fig. 13 eine schematische Teildraufsicht einer mit
den Zapfenträgern nach den Fig. 11, 12
ausgestatteten Ringspinnmaschine.
Nach Fig. 1 sind an zwei voneinander abgewandten Seiten
eines länglichen Maschinengestells 25 einer Ringspinnmaschi
ne in gleichmäßigen Abständen voneinander nur schematisch
angedeutete Spinnstellen 11 vorgesehen, entlang denen sich
in Längsrichtung des Maschinengestells 25 jeweils eine
Hülsenwechselvorrichtung (Doffer) 14 und zwei zueinander
parallele Trümer 17′, 17′′ eines Endlosförderers 17 erstrec
ken, welcher über an den Stirnenden des Maschinengestells 25
vorgesehene Umlenkrollen 26 mit vertikaler Achse geführt und
zu einer Bewegung in Pfeilrichtung antreibbar ist.
An den Trümern 17′, 17′′ des Endlosförderers 17 sind in den
Abständen der Spinnstellen 11 Zapfenträger 18 befestigt,
welche hintereinander Hülsenzapfen 13 und Zusatzzapfen 23
tragen, auf welche mittels der Hülsenwechselvorrichtung 14
von den Spinnstellen 11 abgenommene Vollhülsen 15 (Fig. 8)
aufgesteckt und von denen zu den Spinnstellen 11
hinbeförderte Leerhülsen 16 (Fig. 8) abgenommen werden
können.
Die Arbeitsweise einer derartigen Spinnmaschine ist wie
folgt:
Die durch die Hülsenwechselvorrichtung 14 von den Spinn stellen 11 abgenommenen Vollhülsen 15 werden bei stillste hendem Endlosförderer 17 und mit den Spinnstellen 11 aus gerichteten Zapfenträgern 18 auf die Hülsenzapfen 13 ge steckt, worauf anschließend ebenfalls durch die Hülsenwech selvorrichtung 14 die Leerhülsen 16 von den Zusatzzapfen 23 abgenommen und an die zugeordnete Spinnstelle 11 gebracht werden.
Die durch die Hülsenwechselvorrichtung 14 von den Spinn stellen 11 abgenommenen Vollhülsen 15 werden bei stillste hendem Endlosförderer 17 und mit den Spinnstellen 11 aus gerichteten Zapfenträgern 18 auf die Hülsenzapfen 13 ge steckt, worauf anschließend ebenfalls durch die Hülsenwech selvorrichtung 14 die Leerhülsen 16 von den Zusatzzapfen 23 abgenommen und an die zugeordnete Spinnstelle 11 gebracht werden.
Anschließend wird dann der Endlosförderer 17 in Bewegung ge
setzt, worauf die Vollhülsen 15 zu einer in Fig. 1 an einem
Stirnende des Maschinengestells 25 schematisch angedeuteten
Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation 12 befördert wer
den, wo die Vollhülsen 15 von den Hülsenzapfen 13 abgenommen
und der weiteren Verwendung zugeführt werden. Anschließend
werden dann an gleicher Stelle auf die Zusatzzapfen 23 Leer
hülsen 16 aufgesteckt und durch erneutes Inbetriebsetzen des
Förderers 17 zu den Spinnstellen 11 befördert, wo nach dem
Bewickeln der an die Spinnstellen 11 gebrachten Leerhülsen
16 der vorstehend beschriebene Vorgang sich wiederholt.
Nach Fig. 2 sind an dem Förderer 17 mit jeweils zwei hinter
einanderliegenden Hülsen-Tragzapfen, nämlich einem Hülsen
zapfen 13 und einem Zusatzzapfen 23 bestückte Zapfenträger
18 seitlich befestigt, welche sich im wesentlichen unterhalb
der Zapfen 13, 23 auf einem maschinenfesten Stützgleitmittel
19 abstützen, das in Fig. 1 als rundum das Maschinengestell
25 entlang des Förderers 17 verlaufende Schiene 19 angedeu
tet ist. Aufgrund dieser Ausbildung werden die Zapfenträger
18 teilweise vom Endlosförderer 17 und teilweise von der
Schiene 19 getragen. Da die Zapfenträger 18 dauerhaft mit
dem Endlosförderer 17 verbunden sind, können sie nicht von
der Maschine herunterfallen und auch nicht unbefugt entfernt
werden.
In allen folgenden Figuren bezeichnen gleiche Bezugszahlen
entsprechende Bauteile, wie beim vorangehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel.
Nach den Fig. 3 und 4, in denen auch ein eine Umlenkrolle
26 antreibender Motor 27 angedeutet ist, bestehen die Zapfen
träger 18 aus einem Führungstragteil 18′ und einem Zapfen
tragteil 18′′ an dem jeweils ein Hülsenzapfen 13 und ein
Zusatzzapfen 23 in Förderrichtung hintereinander befestigt
sind. Das Führungstragteil 18′ und das Zapfentragteil 18′′
sind über eine in Förderrichtung weisende Gelenkachse 24
miteinander verbunden, welche durch ein Scharnier, bevorzugt
jedoch durch eine elastisch flexible Verbindung realisiert
ist.
Das Führungstragteil 18′ ist mittels einer Führungsausneh
mung 22 auf einer sich entlang des Maschinengestells 25 er
streckenden maschinenfesten Schiene 19 so gelagert, daß es
in einer formflüssigen Gleitverbindung mit der Abstützschie
ne 19 steht.
In einem Abstand neben der Abstützschiene 19 ist unterhalb
der Zapfenträger 18 noch eine sich ebenfalls entlang des Ma
schinengestells 25 und parallel zur Abstützschiene 19 verlau
fende Zusatzabstützschiene 19′ maschinenfest angeordnet, auf
der sich der von der Gelenkachse 24 abgewandte Endbereich
des Zapfentragteils 18′′ abstützt und welche entlang des
Transportweges ihre Höhenlage verändert, derart, daß die
Zapfentragteile 18′′ ihren Winkel α relativ zum Führungs
tragteil 18′ beispielsweise zwischen 60 und 85° verändern
können. Auf diese Weise können die Zapfentragteile 18′′ beim
Transport entlang der Spinnstellen 11 die in Fig. 4 in
ausgezogenen Linien dargestellte geneigte Lage einnehmen,
jedoch im Bereich der Vollhülsenentlade-Leerhülsenbelade
station 12 (Fig. 1) in eine annähernd horizontale Position
angehoben werden, wie das in Fig. 4 gestrichelt angedeutet
ist.
Der als vertikal stehendes Zugband ausgebildete Endlosförde
rer 17 greift an den Führungstragteilen 18′ in der aus den
Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise an und übt eine reine
Förderfunktion aus. Bevorzugt wird der Endlosförderer 17
seinerseits auch noch über das Führungstragteil 18′ an der
Abstützschiene 19 vertikal abgestützt.
Nach den Fig. 5 und 6 kann unterhalb der in Förderrich
tung hintereinander angeordneten Hülsen- und Zusatzzapfen 13
bzw. 23 ein den Endlosförderer darstellendes Stahlseil 17
verlaufen, welches in einem unterhalb jedes Zapfenträgers 18
vorgesehenen Befestigungsvorsprunges 18′′′ festgelegt ist.
Nach einer ersten Ausführungsform kann das entsprechend
straff gespannte Stahlseil 17 die Zapfenträger 18 tragen,
wozu sie jedoch durch seitliche Führungen 20 gemäß Fig. 5
geführt sein sollten. Gegebenenfalls könnte aber auch der
Stahlseil-Befestigungsvorsprung 18′′′ sich in der in Fig. 6
gestrichelt angedeuteten Weise bis zum Boden des die seit
lichen Führungen 20 tragenden U-förmigen Bauelementes er
strecken und dort gleiten, so daß der Zapfenträger 18 auch
in vertikaler Richtung abgestützt ist.
Nach einer weiteren in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungs
form kann unterhalb der Zapfenträger 18 eine U-förmige
Abstützschiene 19 vorgesehen sein, innerhalb der das Stahl
seil 17 verläuft und auf deren oberem Rand die Zapfenträger
19 gleitend aufliegen. Durch gestrichelt angedeutete
seitliche Vorsprünge am Stahlseilbefestigungsvorsprung 18′′′
kann zusätzlich auch noch eine Seitenführung realisiert
werden.
Nach Fig. 7 besitzt der Zapfenträger 18 ein horizontales
die Zapfen 13, 23 nebeneinander tragendes, plattenförmiges
Basisteil 18′′′′, an dessen einer Seite sich ein mit einer
Führungsausnehmung 22 versehenes Führungstragteil 18′
befindet, welches eine maschinenfeste Abstützschiene 19 in
ähnlicher Weise umgibt wie nach Fig. 4.
Unten ist das Führungsteil 18′ auf der von dem Basisteil
18′′′′ abgewandten Seite mit dem als vertikales Stahlband 17
ausgebildeten Endlosförderer verbunden.
Fig. 8 beschreibt eine ähnliche Ausführungsform, wobei je
doch der als vertikales Stahlband ausgebildete Endlosförde
rer 17 in einem Aufnahmeraum 28 innerhalb der maschinen
festen Abstützschiene 19 untergebracht ist und über einen
Mitnahmezapfen 29 mit dem Führungstragteil 18′ des Zapfenträ
gers 18 in Mitnahmeeingriff steht.
Fig. 9 zeigt eine Abwandlung des Gegenstandes der Fig. 8
dahingehend, daß das vertikal stehende Endlos-Förderband 17
unterhalb des Basisteils 18′′′′ angeordnet ist und mit dem
unteren Bereich des Führungstragteils 18′ in Mitnahmeverbin
dung steht.
Nach Fig. 10 besitzt der Zapfenträger 18 an seiner Unter
seite eine symmetrisch zu den Zapfen 13, 23 angeordnete Füh
rungsausnehmung 22, welche auf einer vertikal angeordneten
und sich in Förderrichtung erstreckenden Abstützschiene 19
sitzt und mit dieser im Gleiteingriff steht. Der Endlosför
derer 17 steht wieder über dem Mitnahmezapfen 19 mit dem
Zapfenträger 18 in Mitnahmeeingriff.
Nach Fig. 11 erstreckt sich parallel zu einer mit einem
T-Profil versehenen maschinenfesten Abstützschiene 19, die
im Gleiteingriff mit einer Führungsausnehmung 22 auf der
Unterseite des Zapfenträgers 18 steht, ein Stahlseil 17,
welches den Endlosförderer bildet und mittels Verbindungs
gliedern 20 mit den Zapfenträgern 18 fest verbunden ist. Die
Draufsicht dieser Ausführungsform entnimmt man den Fig.
12 und 13.
Um das Herumfahren der Zapfenträger 18 im Bereich der Umlenk
rollen 26 zu erleichtern, sind die T-förmigen Abstützschie
nen 19 in den Eckbereichen durch ein gebogenes Führungsdraht
stück 19′ ersetzt, welches nur mit der radial inneren Begren
zung der Ausnehmung 22 der Zapfenträger 18 in Führungsein
griff steht. An den geraden Bereichen des Förderweges, d. h.
auch im Bereich der Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladesta
tion 12 sind jedoch wieder die T-förmigen Abstützschienen 19
vorgesehen.
Bezugszeichenliste
11 Spinnstelle
12 Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation
13 Hülsenzapfen
14 Hülsenwechselvorrichtung (Doffer)
15 Vollhülsen (Kopse)
16 Leerhülsen
17 Endlosförderer
17′ Trum
17′ ′ Trum
18 Zapfenträger
18′ Führungstragteil
18′′ Zapfentragteil
18′′′ Stahlseilbefestigungsvorsprung
18′′′′ Basisteil
19 Stützgleitmittel (Abstützschiene)
20 seitliche Führungen
21 Verbindungsglied
22 Führungsausnehmung
23 Zusatzzapfen
24 Gelenkachse
25 Maschinengestell
26 Umlenkrollen
27 Motor
28 Aufnahmeraum
29 Mitnahmezapfen
12 Vollhülsenentlade-Leerhülsenbeladestation
13 Hülsenzapfen
14 Hülsenwechselvorrichtung (Doffer)
15 Vollhülsen (Kopse)
16 Leerhülsen
17 Endlosförderer
17′ Trum
17′ ′ Trum
18 Zapfenträger
18′ Führungstragteil
18′′ Zapfentragteil
18′′′ Stahlseilbefestigungsvorsprung
18′′′′ Basisteil
19 Stützgleitmittel (Abstützschiene)
20 seitliche Führungen
21 Verbindungsglied
22 Führungsausnehmung
23 Zusatzzapfen
24 Gelenkachse
25 Maschinengestell
26 Umlenkrollen
27 Motor
28 Aufnahmeraum
29 Mitnahmezapfen
Claims (9)
1. Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine mit an
einem länglichen Maschinengestell (25) in gleichem
Abstand nebeneinander angeordneten Spinnstellen (11),
einer Hülsenwechselvorrichtung (14) zum Auswechseln von
mit Garn bespulten Vollhülsen (15) gegen Leerhülsen (16)
an jeder Spinnstelle (11) und mit einem syn
chron-Endlosförderer (17), welcher entlang der Spinnstel
len (11) verläuft und auf einem Zapfenträger (18) angeord
nete Hülsenzapfen (13, 23) zu den Spinnstellen (11) hin
bzw. von ihnen weg fördert, wobei zumindest an einem Ende
einer Spinnstellengruppe eine Vollhülsenentlade-Leerhül
senbeladestation (12) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Endlosförderer (17) hintereinander jeweils ei
nen Hülsenzapfen (13) und einen Zusatzzapfen (23) tragen
de Zapfenträger (18) befestigt sind, deren Gewicht ganz
oder teilweise unmittelbar oder über den Endlos-Förderer
(17) an sich in Längsrichtung des Maschinengestells (25)
erstreckenden, maschinenfesten Stützgleitmitteln (19,
19′) aufgenommen ist.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger einseitig vom Förderer (17) und
anderseitig von den Stützgleitmitteln (19, 19′) getragen
werden.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger (18) vollständig von den Stützgleit
mitteln (19, 19′) getragen werden und der Förderer (17)
nur dem Antrieb der Zapfenträger (18) dient und vorzugs
weise noch durch die Stützgleitmittel (19, 19′) über die
Zapfenträger (18) mit abgestützt wird.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger (18) vollständig von dem Förderer
(17) getragen werden.
5. Spinnmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger (18) insbesondere an den Umlenkstel
len seitlich geführt sind.
6. Spinnmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger (18) Führungsausnehmungen (22) auf
weisen und mit diesen auf einer sich entlang der Spinn
stellen (11) erstreckenden, maschinenfesten Abstütz
schiene (19) im Führungsgleiteingriff stehen.
7. Spinnmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfenträger (18) aus einem mit der Abstützschie
ne (19) in Gleiteingriff stehenden Führungstragteil (18′)
und einem mit dieser um eine in Förderrichtung verlaufen
de Achse (24) verschwenkbaren Zapfentragteil (18′′) beste
hen, welcher durch entlang der Spinnstellen (11) verlau
fende, maschinenfeste Zusatz-Stützgleitmittel (19′) vor
zugsweise in einem während des Transportes sich verändern
den Winkel (α) zum Führungstragteil (18′) gehalten ist.
8. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülsenzapfen und Zusatzzapfen in Förderrichtung
gesehen hintereinander am Zapfenträger (18) befestigt
sind.
9. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülsenzapfen und Zusatzzapfen in Förderrichtung
gesehen nebeneinander auf den Zapfenträgern (18)
befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112708 DE19612708A1 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112708 DE19612708A1 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19612708A1 true DE19612708A1 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=7789967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996112708 Withdrawn DE19612708A1 (de) | 1996-03-29 | 1996-03-29 | Spinnmaschine mit Endlosförderer für Hülsenzapfen tragende Zapfenträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19612708A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19823875A1 (de) * | 1998-05-28 | 1999-12-02 | Buehler Optima Maschf | Vorrichtung zum Zuführen von Beuteln |
| DE102004043732B4 (de) * | 2004-04-02 | 2006-12-21 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Spinn-und Zwirnmaschine mit automatischer Spulenwechseleinrichtung |
| CN107618945A (zh) * | 2017-10-23 | 2018-01-23 | 广东溢达纺织有限公司 | 筒纱自动换管套袜装置 |
| CN110550480A (zh) * | 2019-08-28 | 2019-12-10 | 李旋 | 一种纺织车间流水线用布料活动式悬挂输送机构 |
-
1996
- 1996-03-29 DE DE1996112708 patent/DE19612708A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19823875A1 (de) * | 1998-05-28 | 1999-12-02 | Buehler Optima Maschf | Vorrichtung zum Zuführen von Beuteln |
| US6176366B1 (en) | 1998-05-28 | 2001-01-23 | Optima-Maschinenfabrik Dr. Buhler Gmbh & Co. | Apparatus for the supply of bags |
| DE102004043732B4 (de) * | 2004-04-02 | 2006-12-21 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Spinn-und Zwirnmaschine mit automatischer Spulenwechseleinrichtung |
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