DE1961194A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/10—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
- A01D78/12—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement
- A01D78/125—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement by a guiding track
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Description
Maschinenfabrik Fahr Aktiengesellschaft, 7702 Gottmadingen
Krs. Konstanz
Heuwerbungsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heuwerbungsmaschine mit mindestens einem um eine vertikale Achse umlaufenden angetriebenen
Rechenrad mit Radial angeordneten, Zinken tragenden Rechenarmen, die über sich an einer Kurve abstützende Steuerhebel
um ihre Achse schwenkbar sind.
Bei bekannten Heuwerbungsmaschinen (USA-Patentschrift 333 917) hat sich die Tatsache als nachteilig herausgestellt,
daß die Rechenarme einmal sehr sperrige* Lagerkonstruktionen aufweisen, denen zusätzlich verhältnismäßig aufwendige, ungeschützt
liegende Federvorrichtungen zugeordnet sein müssen, um
die radial angeordneten, Zinken tragenden Rechenanae in einer bevorzugten Lage zu halten, aus der sie heräusgesehwenkt werden,
wenn sie über ihre Steuerungshebel mit der stationär angeordneten Kurve zusammenwirken, an der sich die Steuerungshebel
abstützen,
109839/0612 _2-
ca·. ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine baulich vergleichsweise einfache, wesentlich gedrungenere übersicht-,
lichere Ausführung zu schaffen, deren Teile leichter zugänglich
sind, was etwaige Wartungs- ocer Reparaturarbeiten begünstigt.
! Die erfindungsgemäße Heuwerbungsmaschine zeichnet sich
im wesentlichen dadurch aus, daß jeder Rechenarm etwa in seinem mittleren Bereich mit einer Buchse od.dgl. ausgerüstet ist, die
auf das Ende einer Radspeiche aufgesteckt und über mindestens ein federndes Element an der Radspeiche abgestützt ist.
Da die Buchse mit dem in ihm geschützt untergebrachten federnden Element gleichzeitig die Lagerungsfunktion für den
Rechenarm übernimmt, werden besondere Lagerungen, vor allem im Bereich des die Zinken tragenden Abschnittes entbehrlich, und
es ergibt sich eine relativ einfache Konstruktion.
Eine sehr vorteilhafte weitere Ausgestaltung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der mit
dem Rechenarm verbundenen Buchse in bezug auf die Radspeiche, daß das federnde Element unter Vorspannung steht. Auf diese
Weise ist sichergestellt, daß das Ende des Steuerhebels, dem üblicherweise eine Steuerrolle zugeordnet ist, an der Kurve anliegt,
wodurch beim Betrieb der Maschine unangenehme Klappergeräusche unterdrückt werden.
In baulicher Hinsicht besonders einfach ist eine Ausführung,
bei der zwischen die Buchse und die ladspeiche mindestens
eis Element aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, eingeschaltet ist. Derartige Gummieiemente sind keiner Korrosionsgefahr
unterworfen und innerhalb der Buchse gegen äußere mechani«
sehe Einwirkungen geschützt.
1ÖS839/O612
Dabei hat es sich als zweckmäßig 'erwiesen, wenn sowohl
die Buchse als auch der mit der Buchse zusammenwirkende Abschnitt der Radspeiche jeweils einen von einea runden Querschnitt
abweichenden Querschnitt besitzen und die so gebildeten seitlich zueinander offenen Teilräume einzelne, vorzugsweise
strangförmige Elemente aus elastischem i-iaterial, beispielsweise
Gummi, enthalten. Vorzugsweise besitzen die Buchse und die Radspeiche jeweils einen quadratischen Querschnitt und
die seitlich offenen, im Querschnitt dreieckigen Teilräume sind jeweils durch eine Radspeichenseite und die Hälften zweier benachbarter
Buchsenseiten gebildet. Die Querschnittsänderung dor Toilräume bei Relativverdrehung der den Rechenarm tragenden
-iuciise gegenüber der Radspeiche führt zu einer elastischen
Verformung der diese Teilräume zumindest teilweise ausfüllenden Elemente aus elastischem Material, die bestrebt sind, unter
Entspannung die Buchse mit dem Rechenarm wieder in die Ausgangslage zurückzuführen.
Eine analoge -Wirkung wird erreicht, wenn sowohl die Buchse
als auch der mit der Buchse zusammenwirkende Abschnitt der Radspeiche jeweils einen vorzugsweise runden Querschnitt besitzen
und daß der zwischengeschaltete Ringraum durch einen an die Begrenzungsflächen von Buchse bzw. Radspeiche fest anvulkanisierten
Hohlzylinder aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, ausgefüllt ist.
Als äußerst vorteilhaft hat sich ferner das Kennzeichen herausgestellt, wonach die Achse des die Zinken tragenden Abschnittes
des Rechenarms einen Vertikalabstand von der ideellen Achse der zugehörigen Radspeiche hat. Auf diese Weise bringt
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ein und derselbe Zinkenschwenkwinkel beim Aussteuern ein ebenso
hohes Abheben der Zinken vom Boden mit sich, wie es sonst nur erreichbar wäre, wenn die Zinken eine bis zur "Radspeichenachse
reichende Länge hätten und um diese Achse schwenkbar wären. Trotz Kürzung der Zinken, die zu einer erheblichen Ersparnis
führt, läßt sich dennoch der Vorteil besonders langer Zinken erreichen.
Dieser erhöhte vertikale Abstand ist in besonders einfacher Weise dadurch erreichbar, daß jeder Rechenarm zwischen
dem die Zinken tragenden Abschnitt und dem Steuerhebel bogenförmig ausgebildet ist und im Bereich des Bogenscheitels mit
der auf das Ende der Radspeiche aufsteckbaren Buchse verbunden ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist die. Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar
zeigen
Fig. 1 eine Heckansicht der erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 mit in Arbeitsstellung befindlichen
Rechenarmen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles III der Fig. 1 mit in Abgabestellung befindlichen
Rechenarmen,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Rechenarm im Bereich der mit
ihm verbunden Buchse mit federnden Elementen und
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Fig. 5 eine abgewandelte Ausführung der Buchse nach Fig. 4.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt die dargestellte Heuwerbungsmaschine mindestens ein um eine vertikale Achse
umlaufendes, auf nicht näher veranschaulichte Weise angetriebenes Rechenrad 1 mit sich radial erstreckenden Radspeichen 2.
Zinken 3 an ihrem einen, äußeren Abschnitt tragende Rechenarme 4, die zu ihrem anderen Ende hin bogenförmig ausgebildet sind,
sind im Bereich des Bogenscheltels mit einer Buchse 5 od.dgl. ·
verbunden. Jede Buchse 5 läßt sich auf das Ende einer der Radspeichen 2 aufstecken, und zwar über zwischen Buchse 5 und
Radspeiche 2 eingeschaltete federnde Elemente 6.
Das dem Abschnitt mit den Zinken 3 abgewandte Ende des Rechenarms 4 ist mit einem Steuerhebel 7 verbunden, der sich
über eine Rolle 8 auf einer im Bereich der vertikalen Achse der Maschine befindlichen, fest angeordneten Kurve 9 abstützt. Diese
Kurve 9 ist Teil eines zentralen Sockels 10, von dem ein Fahrgestell 11 mit Stützrollen 12 ausgeht.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann sowohl die Buchse 5 als auch der mit der Buchse 5 zusammenwirkende Abschnitt der
Radspeiche 2 jeweils einen von einem runden Querschnitt abweichenden Querschnitt, vorzugsweise quadratischen Querschnitt
besitzen. Auf diese Weise entstehen zwischen Buchse und Radspeiche seitlich offene, im Querschnitt dreieckige Teilräume 13,
in die die durch Stränge aus elastischem Material, vorzugsweise Gummi, bestehenden federnden Elemente 6 eingeführt sind.
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Stattdessen können sowohl die Buchse 5 als auch der mit
der Buchse zusammenwirkende Abschnitt der Radspeiche 2, wie in Fig. 5 veranschaulicht, jeweils einen runden Querschnitt besitzen,
wobei der zwischengeschaltete Ringraum durch ein federndes Element 6 in Form eines Hohlzylinders aus elastischem
Material, beispielsweise Gummi,-ausgefüllt ist. Lieser Hohl·-
zylinder ist an die Begrenzungsflächen von Buchse 5 bzw. Radspeiche
2 fest anvulkanisiert.
Die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, da3 die zwischen Buchse 5 und Radspeiche 2 eingeschalteten federnden Elemente 6
sich dann in praktisch entspanntem Zustand befinden, wenn die Zinken 3 ihre Arbeitsstellung einnehmen. Zweckmäßigerweise ist
die Buchse 5 jedoch so in bezug auf die Radspeiche 2 angeordnet, daß das federnde Element 6 unter leichter Vorspannung
steht, d.h. den Steuerhebel 7 mit der Rolle 3 in Anlage an der Kurve 9 hält,
3ei umlauf des Rechenrades 1 um seine vertikale Achse
führen die Radspeichen 2 über die Buchsen 5 mit den federnden Elementen 6 die Rechenarme 4 mit. Die Steuerhebel 7, die mit
P ihren Rollen 8 auf der Kurve 9 entlanglaufen, heben dabei die Rechenarme 4 in bestimmten Umlaufbahnbereichen aus der in
Fig. 2 veranschaulichten Arbeitsstellung in die in Fig. 3 veranschaulichte Abgabesteilung an. Hierbei werden durch Relativverdrehung
der Buchsen 5 in bezug auf die Radspeichen 2 die federnden Elemente 6 elastisch verformt, so daß sie bestrebt
sind, die Zinken 3 aus ihrer Abgabestellung gemäß Fig. 3 in
; die Arbeitsstellung gemäß Fig. 2 zurückzuführen,- Bei Auf treffen
der Zinken 3 auf größere Hindernisse, die nicht allein auf-
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grund der federnden Eigenschaften der Zinken passiert werden
können, kann der,zugehörige Rechenarm A insgesamt ausweichen,
wobei sich der Steuerhebel 7 mit der Bolle 8 kurzzeitig τοη
der Kurve 9 abhebt.
Fig. 1 läßt erkennen, daß infolge der bogenförmigen Ausbildung der Rechenarme 4 die Achse des die Zinken 3 tragend
cn Abschnittes jedes Rechenarms einen Vertikalabstand von
der ideellen Achse der zugehörigen Radspeiche 2 hat. Die effektive
Länge der Sinken 3 ist praktisch mn diesen Vertikalabstand
langer, da die Verschwenkung der Zinken 3 nicht um die Achse des sie tragenden Abschnittes des Rechenarms A, sondern um die
fragliche ideelle Achse der Sadspeiche 2 erfolgt. Infolge der effektiv größeren Länge der Einken 3 bringt ein bestimmter Verschwenkwinkel
einen größeren Abstand vom Boden mit sich, was die Heuabgabe begünstigt, ohne daß hierzu Zinken verwendet
werden müßten, deren Länge dec Vertikalabstand von der ideellen
Ac'.isG der Radspeiche 2 bis zum Boden entspricht.
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Claims (8)
- Patentansprüche :/1 ./Heuwerbungsmaschine mit mindestens einem um eine ver- \/ etwatikale~Achse umlaufenden angetriebenen Rechenrad mit/radial angeordneten, Zinken tragenden Rechenarmen, die über sich an einer Kurve abstützende Steuerhebel um ihre Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rechenarm (4) etwa in seinem mittleren Bereich mit einer Buchse (5) od.dgl. ausgerüstet ist, die auf das Ende einer Radspeiche (2) aufgesteckt und über mindestens ein federndes Element (6) an der Radspeiche abgestützt ist.
- 2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der mit dem Rechenarm (4) verbundenen Buchse (5) in bezug auf die Radspeiche (2), daß das federnde Element (6) unter Vorspannung steht.
- 3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Buchse (5) und die Radspeiche (2) mindestens ein Element (6) aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, eingeschaltet ist.
- 4. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Buchse (5) als auch der mit der Buchse zusammenwirkende Abschnitt der Radspeiche (2) jeweils einen von einem runden Querschnitt abweichenden Querschnitt besitzen und daß die so gebildeten seitlich zueinander offenen Teilräume (13) einzelne, vorzugsweise strangförmige elastische Elemente (6) enthalten, (Fig. 4).
- 5. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (5) und die Radspeiche (2) jeweils einen quadratischen Querschnitt besitzen und daß die seitlich10983970612offenen, im Querschnitt dreieckigen Teilräume (I3) jeweils durch eine Radspeichenseite und die Hälften zweier benachbarter Buchsenseiten gebildet sind, (Fig. 4).
- 6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 3r dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Buchse (5) als auch der mit der Buchse zusammenwirkende Abschnitt der Eadspeiche (2) jeweils einen vorzugsweise runden Querschnitt besitzen und daß der zwischengeschaltete Ringraum durch einen an die Begrenzungsflächen von Buchse bzw. Radspeiche fest anvulkanisierten Hohlzylinder (6) aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, ausgefüllt ist.
- 7. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des die Zinken (3) tragenden Abschnittes des Rechenarms (4) einen Vertikalabstand von der ideellen Achse der zugehörigen Radspeiche (2) hat.
- 8. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rechenarm (4) zwischen dem die Zinken (3) tragenden Abschnitt und dem Steuerhebel (7) bogenförmig ausgebildet ist und im Bereich des Bogenscheitels mit der auf das Ende der Radspeiche (2) aufsteckbaren Buchse (5) verbunden ist.109839/0612Leerseife
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Cited By (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4275551A (en) * | 1976-04-08 | 1981-06-30 | Lely Cornelis V D | Haymaking machines |
Also Published As
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| AT311708B (de) | 1973-11-26 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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