DE19611787A1 - Anordnung zum Falzen von Bögen - Google Patents
Anordnung zum Falzen von BögenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Falzen von Bögen mittels
Falzwalzen und einem verstellbaren Anschlag.
Falzvorrichtungen werden benötigt zur Vorbereitung von Briefbögen
zum Kuvertieren oder zum Falzen von Blättern für die Buchbinderei. Je
nach Anwendungsfall sind die Bögen einfach mittig zu falzen, wenn
beispielsweise A4 Format-Bögen in C5 Format-Kuverts einzufüllen
sind, oder zweimal zu falzen, wenn beispielsweise A4 Format-Bögen in
C6 Format-Kuverts einzufüllen sind. Im letzten Fall kann der Falz
Z-förmig oder als sogenannter Wickelfalz ausgeführt werden.
Wenn derartige Falzvorrichtungen integraler Bestandteil von Sortier-
und Kuvertiereinrichtungen sind, ist es mitunter auch erforderlich,
beispielsweise bei Kontoauszügen oder Buchungsbelegen, daß die
Bögen die Falzvorrichtung ungefalzt passieren.
Zwei Falzprinzipien haben sich vor allen durchgesetzt, das Schwert
falzprinzip, vergleiche DE 40 18 709 A1 und DE 43 24 199 C1 und das
Taschenfalzprinzip, auch als Stauchfalzprinzip bekannt, vergleiche
DE 40 12 859 C2, EP 0 583 587 A1, EP 0 595 105 A1 und
EP 0 641 733 A1.
Beim Schwertfalzprinzip werden die zu falzenden Bögen mittels eines
spitz zulaufenden, scharfkantigen Schwertes durch einen Spalt
zwischen zwei Falzwalzen gedrückt.
Bei der Falzvorrichtung gemäß DE 43 24 199 C1 ist jede Falzwalze in
Lagerhebeln gelagert, die um Schwenkachsen verstellbar sind.
Der Falzwalzenspalt wird mittels eines Schwenkantriebes eingestellt,
der an einem Lagerhebel angreift. Die Einstellung des Falzwalzen
spaltes muß genau abgestimmt sein auf die Dicke des Falzgutes - ein
oder mehrere Bögen - und des Falzschwertes. Fehleinstellungen
können zu Beschädigungen des Falzgutes oder zu Falzfehlern führen.
Bei jedem Wechsel der Dicke des Falzgutes ist der Falzwalzenspalt
neu einzustellen. Um eine symmetrische Verschwenkung der
gegenüberliegenden Lagerhebel zu erzielen, weisen diese Fortsätze
auf, die mittels einer Abdrückschraube und einer Feststellschraube
zueinander justierbar sind.
Der Aufwand für diese Falzvorrichtung, insbesondere für den
erforderlichen Linearantrieb für den ersten Lagerhebel und die
Justierung, ist entsprechend groß.
Beim Taschenfalzprinzip sind mindestens ein Falzwalzenpaar und eine
Falztasche vorhanden. Das Falzgut wird zwischen Transportwalzen
zunächst in die Falztasche bis zu einem Anschlag geleitet. Die Öffnung
der Falztasche, der Falztaschenmund, befindet sich in unmittelbarer
Nähe des Falzbereiches der Falzwalzen. Wenn das hintere Ende des
Falzgutes durch die Transportwalzen weiterbewegt wird, tritt ein Stau
ein und das Falzgut wölbt sich vor dem Falztaschenmund in den
Falzbereich der Falzwalzen, wird von diesen erfaßt und gefalzt. Damit
keine Wölbung des Falzgutes innerhalb der Falztasche eintritt, muß
diese entsprechend der Dicke des Falzgutes eng sein, das heißt, der
Spielraum ist eng begrenzt. Erfahrungsgemäß sind mit dem
Falztaschenverfahren zwischen ein bis fünf Bögen gleichzeitig falzbar.
Es besteht aber durchaus das Bedürfnis, eine größere Anzahl von
Bögen gleichzeitig zu falzen.
Es ist eine Stauchfalzmaschine bekannt, siehe EP 0 583 587 A1, die in
der Falztasche eine verstellbare Anschlagschiene aufweist. Die
Anschlagschiene ist zur Bestimmung der Falzlänge - entspricht der
Eintauchtiefe des Falzgutes in die Falztasche - und der Falzform
individuell mit Hilfe eines elektrischen Antriebes durch eine
programmierbare Steuereinrichtung oder manuell einstellbar. Die
Anschlagschiene weist auf ihrer dem Falztaschenmund zugekehrten
Seite mehrere Anschlagfinger auf, deren vordere Stirnflächen in einer
gemeinsamen Ebene liegend den Papieranschlag in der Falztasche
bilden. Die Anschlagschiene kann weiterhin eine vordere
Umlenkposition einnehmen, in der die vorderen Stirnflächen
gemeinsam als Papierabweiser dienen und den Falztaschenmund
verschließen. Das am Falztaschenmund ankommende Falzgut wird
dann an der Falztasche vorbei durch die Falzwalzen wahlweise zu
einer nachfolgenden Falztasche oder in eine Kuvertiermaschine
gelenkt. Auf jedem Fall ist mit diesem Teil der Stauchfalzmaschine
sowohl die Funktion "Falzen" als auch die Funktion "glatter Durchlauf",
wie eingangs erwähnt, realisierbar. Die Probleme mit der Schlitzbreite
der Falztasche bestehen aber weiterhin.
Es ist weiterhin eine Stauchfalzmaschine bekannt, siehe
EP 0 595 105 A1, die wenigstens eine Falztasche und auf
unterschiedliche Falzspaltweiten einstellbare und gegeneinander
federnd schwenkbewegliche Falzwalzen aufweist. Die Falzwalzen sind
in zweiarmigen Schwenkhebelpaaren drehbar gelagert und bilden mit
jeweils einer weiteren Falzwalze eine Einzugs- beziehungsweise
Falzstelle. Der Einlaufspalt der Falztasche weist eine Mindestweite auf
und ist der Falzgutdicke entsprechend federnd veränderbar. Boden und
Decke der Falztasche werden durch Gitter gebildet, die um Achsen am
Falztaschengrund schwenkbar sind. Die einlaufseitigen Endabschnitte
der Gitter sind an quer zur Füllrichtung verlaufenden Winkelschienen
befestigt, die andererseits mit den Schwenkhebelpaaren der
Falzwalzen gekoppelt sind. Infolgedessen wird zugleich mit der
Veränderung des Falzspaltes der Falzwalzen der Einlaufspalt der
Falztasche angepaßt. Die Falztasche ist auf diese Weise in der Regel
im Profil keilförmig mit veränderbarer Keilbreite, wobei die Keilspitze
aber im wesentlichen gleich dick ist. Damit sind der Falztaschenmund
und die ersten zwei Drittel der Falztasche der Dicke des Falzgutes
anpaßbar, Verklemmungen am Falztaschengrund sind damit aber nicht
ausgeschlossen. Eine Einlaufsperre sowie ein verstellbarer Anschlag
fehlen bei dieser Stauchfalzmaschine. Demzufolge sind nur Bögen
einer Länge verarbeitbar.
Zweck der Erfindung sind eine Vergrößerung der Funktionssicherheit
und des Einsatzbereiches.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Falzen
von Bögen unterschiedlicher Länge und größerer Anzahl mittels
Falzwalzen und einem verstellbaren Anschlag zu schaffen, bei der der
Falzspalt automatisch der Falzgutdicke angepaßt wird, ein Verzicht auf
ein Falzschwert oder eine Falztasche möglich ist und die Funktionen:
Einfachfalzen, Mehrfachfalzen - Wickel- oder Z-Falz, Leporello-Falz -
und glatter Durchlauf - direkt oder mit Wendung - ausführbar sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß den Patentansprüchen
gelöst.
Durch die Kombination aus aktiven angetriebenen Falzwalzen und
passiven Andruckwalzen mit Umlenkelement wird eine schonende und
sichere Falzung ermöglicht. Die federnde Lagerung der Falzwalzen
ermöglicht eine automatische Anpassung des Falzspaltes an die
Falzgutdicke und die gleichzeitige Falzung einer größeren Anzahl von
Bögen. Die entsprechende Wahl der Federkraft ist Routine. Da die
Andruckwalzen durch die Falzwalzen direkt oder über das Falzgut
angetrieben werden, sind stets Synchronität zwischen allen Walzen
und ein symmetrischer Papiereinzug in den Falzspalt gewährleistet.
Das Umlenkelement dient lediglich dazu, daß die Falzgutwölbung nach
der gewünschten Richtung erfolgt, an dem eigentlichen Falzvorgang ist
es nicht beteiligt. Da das Umlenkelement stets einen genügend großen
Abstand zu den Falzwalzen hat, sind Beschädigungen des Falzgutes,
wie beim Schwertfalzprinzip, völlig ausgeschlossen. Das
Umlenkelement ist zwar am Falzprozeß nicht unmittelbar beteiligt, es
dient aber zur Realisierung der Funktion "glatter Durchlauf" und "glatter
Durchlauf mit Wenden". Im ersten Fall wird der Hubtisch mit den
Andruckwalzen und dem Umlenkelement an die Falzwalzen
herangefahren, bevor die Bögen in dem Bereich zwischen
Umlenkelement und Falzwalzen eingelaufen sind. Im zweiten Fall wird
der Hubtisch mit den Andruckwalzen und dem Umlenkelement an die
Falzwalzen herangefahren, nachdem die Bögen den Bereich zwischen
Umlenkelement und Falzwalzen in Richtung Anschlag verlassen
haben, sich aber noch zwischen den hinteren Andruck- und Falzwalzen
befinden.
Werden entsprechend viele erfindungsgemäße Anordnungen versetzt
nacheinander angeordnet, so kann eine Leporello- oder
Zieharmonikafalzung erfolgen.
Für besonders kurzes Falzgut ist die Ausgestaltung mit mehr als zwei
Andruckwalzen und diesen zugeordneten angetriebenen zusätzlichen
Führungswalzen geeignet.
Es ist auch möglich, mit angetriebenen Andruckwalzen zu arbeiten,
allerdings muß dann gesichert sein, daß alle Walzen stets die gleiche
Umfangsgeschwindigkeit haben.
Die Erfindung wird nachstehend am Ausführungsbeispiel näher
erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 Eine perspektivische Darstellung einer Falzeinrichtung,
Fig. 2 den Ablauf eines Falzvorganges mit einer Anordnung gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 einen Ablauf eines Falzvorganges mit nachgeordneter Falz
tasche und Falzwalzen,
Fig. 4 den Ablauf für die Funktion "glatter Durchlauf",
Fig. 5 den Ablauf für die Funktion "glatter Durchlauf mit Wenden",
Fig. 6 eine Anordnung für Mehrfachfalzung,
Fig. 7 eine Anordnung zum Falzen kurzer Bögen,
Fig. 8 Details einer Lagerung der Falzwalzen in schwenkbaren Lagern.
Zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis sind die Zeichnun
gen teilweise schematisiert ausgeführt.
Gemäß Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Anordnung zum Falzen
von Bögen aus einem Gleittisch 2, auf dem ein Paar Falzwalzen 3 in
Lagern 32 und ein Anschlag 21 in nicht näher bezeichneten Schlitzen
verstellbar angeordnet sind. Die Lager 32 sind mit Langlöchern 321
versehen, in denen die Falzwalzen 3 mit ihren Achsen 31
drehbeweglich und verschiebbar gehalten sind. Zwischen den Achsen
31 gespannte Zugfedern 33 bewirken, daß die Falzwalzen 3
kraftschlüssig aneinander anliegen beziehungsweise angepaßt an
unterschiedlich dickes Falzgut, dasselbe zwischen sich einspannen.
Der Gleittisch 2 nimmt vorzugsweise eine abschüssige Lage unter
einen Winkel von 35° ein; aus Gründen der vereinfachten Darstellung
nicht zeichnerisch berücksichtigt. Unterhalb des Gleittisches 2 sind auf
einem parallel zu demselben verstellbaren Hubtisch 6 ein Paar
Andruckwalzen 4 und Umlenkelemente 5 gelagert. Der Hubtisch 6 ist
zum Gleittisch 2 so positioniert, daß die Andruckwalzen 4
axialsymmetrisch zu den Falzwalzen 3 liegen.
Die Andruckwalzen 4 sind in Achsenrichtung unterteilt, und die
Umlenkelemente 5 sind in den Lücken 42 zwischen den Achsen 41
angeordnet.
In Fig. 2 ist der Ablauf eines Falzvorganges mit der erfindungs
gemäßen Anordnung schematisch dargestellt. Gemäß Fig. 2a wird ein
Bogen 1 auf dem Gleittisch 2 in Richtung Anschlag 21 bewegt. Der
Anschlag 21 ist entsprechend auf die Bogenlänge und die gewünschte
Falzlänge eingestellt. In diesem Fall soll der Bogen 1 in der Mitte
gefalzt werden. Nachdem der Bogen 1 den Anschlag 21 erreicht hat,
vergleiche Fig. 2b, wird der Hubtisch 6 nach oben gefahren, bis die
Andruckwalzen 4 den Bogen 1 gegen die Falzwalzen 3 drücken, siehe
Fig. 2c. Durch die über die Andruckwalzen 4 vorragenden
Umlenkelemente 5 wird der Bogen 1 in Richtung Falzwalzen 3
vororientiert. Infolge der Klemmwirkung zwischen den Andruckwalzen 4
und den Falzwalzen 3 wird der Bogen 1 in den Bereich zwischen den
Falzwalzen 3 gedrückt, vergleiche Fig. 2d. Die Falzwalzen 3 werden
dabei entgegen der Federkraft der Zugfeder 33 um die doppelte
Bogendicke automatisch auseinandergeschoben.
In Fig. 3 ist der Ablauf einer nachfolgenden Falzung mittels einer
Falztasche 8 dargestellt. Der bereits einmal durch das erste
Falzwalzenpaar 3 gefalzte Doppel-Bogen 1 wird mittels einer
Falzweiche 7 in den Falztaschenmund 81 und weiter bis zum Anschlag
in der Falztasche 8 geleitet, vergleiche Fig. 3a. Die Falzweiche 7 ist
drehbeweglich um eine Achse 71 gelagert. Die Achse 71 kann in nicht
dargestellter Weise zweckmäßig in den Lagern 32 für die Falzwalze 3
gelagert sein. Bei Weiterbewegung des Doppel-Bogens 1 wird dieser
am Falztaschenboden gestaut und der Teil vor dem Falztaschenmund
81 und der Falzweiche 7 gemäß Fig. 3b zwischen das zweite
Falzwalzenpaar 3 gedrückt, von diesem erfaßt und gefalzt, vergleiche
Fig. 3c.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 enthält allerdings die durch die
Verwendung einer Falztasche bedingten Nachteile. Anstelle der
Falztasche ist eine Wiederholung der erfindungsgemäßen Anordnung
möglich, wie in Fig. 6 ersichtlich.
In Fig. 4 ist der Ablauf dargestellt, wenn der Bogen 1 die Falzwalzen 3
ungefalzt passiert. Zunächst werden der Bogen 1 auf den Gleittisch 2
bis in die Nähe des Bereiches zwischen erster Falzwalze 3 und erster
Andruckwalze 4 bewegt und gleichzeitig der Hubtisch 6 nach oben
gefahren, siehe Fig. 4a und 4b. Der Bogen 1 kann die Position vor oder
zwischen dem Walzenpaar 3, 4 einnehmen; das hängt ganz von der
Steuerung des Bewegungsablaufes ab. Nach Durchlauf durch die erste
Klemmstelle trifft der Bogen 1 auf die Flanke des Umlenkelementes 5
und wird von dieser zwischen die Falzwalzen 3 geleitet, vergleiche
Fig. 4c. Die Falzwalzen 3 erfassen den Bogen 1 und bewegen diesen
glatt weiter entsprechend Fig. 4d. Der Anschlag 21 bleibt bei dieser
Funktion außer Kraft.
Gemäß Fig. 5 passiert der Bogen 1 zunächst den Bereich zwischen
Andruck- und Falzwalzen 4, 3 bis Erreichen des Anschlages 21, siehe
Fig. 4a und 4b. Der Hubtisch 6 nimmt hierbei die untere distanzierte
Lage ein. Der Anschlag 21 ist so eingestellt, daß sich der anliegende
Bogen 1 mit seinem hinteren Teil zwischen zweiter Andruckwalze 4 und
zweiter Falzwalze 3 befindet. Wird der Hubtisch 6 nach oben gefahren,
so wird der hintere Teil des Bogens 1 zwischen den genannten Walzen
eingeklemmt und an der hinteren Flanke des Umlenkelementes 5
entlang zwischen die Falzwalzen 3 geführt, die der so gewendete
Bogen 1 glatt passiert, vergleiche Fig. 4c und 4d.
In Fig. 6 sind mehrere erfindungsgemäße Falzanordnungen
nacheinander und versetzt zueinander angeordnet. Damit der Vorteil
des Bewegungsablaufes mit dem unter 35° abfallenden Gleittisch 2
ausgenutzt wird, sind hierbei die Andruckwalzen oberhalb und die
Falzwalzen unterhalb des zugeordneten Gleittisches angeordnet. Die
schwarze voll ausgezeichnete Linie bedeutet in der Darstellung den
Verlauf des Bogens. Als begleitende Symbolik ist der jeweilige
Falzzustand eingezeichnet. Das Endergebnis bei drei
Falzanordnungen ist ein vierfacher Leporello-Falz.
Gemäß Fig. 7 sind beidseitig parallel und gleichlaufend neben den
Falzwalzen 3 noch antreibende Führungswalzen 9 vorgesehen.
Zugeordnet zu den Führungswalzen 9 sind auf einem entsprechend
verbreiterten Hubtisch 6 weitere Andruckrollen gelagert. Diese
Anordnung ist zur sicheren Führung für besonders kurzes Falzgut
gedacht.
In Fig. 8 ist eine Alternative einer federnden Lagerung der Falzwalzen
3 gezeigt. Die Falzwalzen 3 sind hierbei mit ihren Achsen 31 in als
drehbare Hebel ausgeführten schwenkbaren Lagern 32 gelagert,
zwischen die jeweils eine Zugfeder 33 gespannt ist. Die Lager 32 sind
ihrerseits mit ihrer Achse 322 in Lagerböcken 34 drehbeweglich
befestigt.
Bezugszeichenliste
1 Bogen, Falzgut
2 Gleittisch
21 verstellbarer Anschlag am Gleittisch 2
22 Ausnehmungen im Gleittisch
3 Falzwalzen
31 Achsen der Falzwalzen
32 Lager für Achsen 31
321 Langlöcher in Lagern 32
322 Achse der schwenkbaren Lager 32
33 Zugfedern
34 Lagerböcke für schwenkbare Lager 32
4 Andruckwalzen
41 Achsen der Andruckwalzen 4
42 Lücken in den Andruckwalzen 4
5 Umlenkelement/e
6 Hubtisch
7 Falzweiche
71 Achse für Falzweiche
8 Falztasche
81 Falztaschenmund
9 Führungswalzen
fm maximaler Federweg der Zugfeder 33
2 Gleittisch
21 verstellbarer Anschlag am Gleittisch 2
22 Ausnehmungen im Gleittisch
3 Falzwalzen
31 Achsen der Falzwalzen
32 Lager für Achsen 31
321 Langlöcher in Lagern 32
322 Achse der schwenkbaren Lager 32
33 Zugfedern
34 Lagerböcke für schwenkbare Lager 32
4 Andruckwalzen
41 Achsen der Andruckwalzen 4
42 Lücken in den Andruckwalzen 4
5 Umlenkelement/e
6 Hubtisch
7 Falzweiche
71 Achse für Falzweiche
8 Falztasche
81 Falztaschenmund
9 Führungswalzen
fm maximaler Federweg der Zugfeder 33
Claims (12)
1. Anordnung zum Falzen von Bögen mittels Falzwalzen und einem
verstellbaren Anschlag vor den Falzwalzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bogendurchlaufrichtung vor paarweise achsenparallel federnd aneinander anliegenden Falzwalzen (3) Andruckwalzen (4) paarweise achsenparallel zueinander und axialsymmetrisch zu den Falzwalzen (3) verstellbar angeordnet sind und
daß mindestens ein Umlenkelement (5) mittig zwischen und vorstehend vor den Andruckwalzen (4) im Falzbereich der Falzwalzen (3) aber mit Abstand zu diesen und gemeinsam mit den Andruckwalzen (4) verstellbar angeordnet ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bogendurchlaufrichtung vor paarweise achsenparallel federnd aneinander anliegenden Falzwalzen (3) Andruckwalzen (4) paarweise achsenparallel zueinander und axialsymmetrisch zu den Falzwalzen (3) verstellbar angeordnet sind und
daß mindestens ein Umlenkelement (5) mittig zwischen und vorstehend vor den Andruckwalzen (4) im Falzbereich der Falzwalzen (3) aber mit Abstand zu diesen und gemeinsam mit den Andruckwalzen (4) verstellbar angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Andruckwalzen (4) in Achsenrichtung unterteilt und in den
Lücken (42) die Umlenkelemente (5) angeordnet sind und
daß die Andruckwalzen (4) und die Umlenkelemente (5) auf einem
gemeinsamen Hubtisch (6) befestigt sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeich
net, daß für die Bögen (1) ein Gleittisch (2) vorgesehen ist, der im
Hubbereich der Andruckwalzen (4) und der Umlenkelemente (5) diesen
angepaßte Ausnehmungen (22) aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleittisch (2) in Bogendurchlaufrichtung abfallend,
vorzugsweise unter einem Winkel von 35°, geneigt, ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in Bogendurchlaufrichtung nach den Falzwalzen (3) eine
Falzweiche (7), eine Falztasche (8) und weitere paarweise
achsenparallel federnd aneinander anliegende Falzwalzen (3)
angeordnet sind, wobei der Falztaschenmund (81) bis in den Bereich
zwischen den Falzwalzen (3) reicht.
6. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Falzwalzen (3) oberhalb und die Andruckwalzen (4)
unterhalb des Gleittisches (2) angeordnet sind.
7. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Falzwalzen (3) unterhalb und die Andruckwalzen (4)
oberhalb des Gleittisches (2) angeordnet sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeich
net, daß in Bogendurchlaufrichtung mehrere Falzanordnungen
alternierend zueinander versetzt angeordnet sind.
9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß die Falzwalzen (3) in festen Lagern (32) mit Langlöchern (321)
gelagert und die Achsen (31) der Falzwalzen (3) durch Zugfedern (33)
verbunden sind.
10. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Falzwalzen (3) in schwenkbaren Lagern (32) gelagert sind, die
durch Zugfedern (33) verbunden sind.
11. Anordnung nach Anspruch 1 und 8 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der maximale Federweg (fm) der Zugfedern (33) der
maximal zu verarbeitenden Falzgutdicke entspricht.
12. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß parallel zu den Falzwalzen (3) mit derselben
Umfangsgeschwindigkeit angetriebene Führungswalzen (9) und diesen
zugeordnet weitere Andruckwalzen (4) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996111787 DE19611787C2 (de) | 1996-03-12 | 1996-03-12 | Anordnung zum Falzen von Bögen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996111787 DE19611787C2 (de) | 1996-03-12 | 1996-03-12 | Anordnung zum Falzen von Bögen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19611787A1 true DE19611787A1 (de) | 1997-09-18 |
| DE19611787C2 DE19611787C2 (de) | 1999-11-11 |
Family
ID=7789377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996111787 Expired - Fee Related DE19611787C2 (de) | 1996-03-12 | 1996-03-12 | Anordnung zum Falzen von Bögen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19611787C2 (de) |
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