DE19610352A1 - Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers und dadurch hergestellter Halbleiterlaser - Google Patents
Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers und dadurch hergestellter HalbleiterlaserInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsver
fahren eines Halbleiterlasers und einen dadurch hergestell
ten Halbleiterlaser und insbesondere ein Herstellungsver
fahren eines Halbleiterlasers, welcher eine Fensterstruktur
an einer Fläche aufweist und zu einer Funktionsweise einer
hohen Lichtausgabe imstande ist, und einen dadurch herge
stellten Halbleiterlaser.
Die Fig. 5(a) und 5(b) stellen einen Halbleiterlaser
im Stand der Technik dar. Fig. 5(a) zeigt eine perspektivi
sche Ansicht des Halbleiterlasers im Stand der Technik und
Fig. 5(b) zeigt eine Querschnittsansicht des gleichen Halb
leiterlasers, die entlang der Linie V-V in Fig. 5(a) genom
men ist, das heißt, eine Querschnittsansicht entlang der
Resonatorlängsrichtung. In den Figuren bezeichnet das Be
zugszeichen 1 ein GaAs-Halbleitersubstrat eines n-Typs. Ei
ne untere AlxGa1-xAs-Beschichtungslage 2 des n-Typs eines
Zusammensetzungsverhältnisses von Aluminium von x = 0.5 und
einer Dicke von 1.5 bis 2.0 µm ist auf dem Substrat 1 ange
ordnet. Das Bezugszeichen 3 bezeichnet eine aktive Schicht
einer Quantumwellstruktur, welche eine fünfschichtige
Struktur, die drei AlyGa1-yAs-Senkenschichten einer Dicke
von ungefähr 10 nm und eines Zusammensetzungsverhältnisses
von Aluminium von y = 0.05 bis 0.15 und zwei AlzGa1-zAs-
Sperrschichten einer Dicke von ungefähr 10 nm und eines Zu
sammensetzungsverhältnisses von Aluminium von z = 0.2 bis
0.35 aufweist, wobei die Senkenschichten und die Sperr
schichten abwechselnd geschichtet sind, und zwei Lichtlei
terschichten einer Dicke von 35 nm und der gleichen Zusam
mensetzung wie die der Sperrschicht aufweist, wobei die ei
ne auf der obersten Sperrschicht und die andere unter der
untersten Sperrschicht der fünfschichtigen Struktur ange
ordnet ist. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet eine obere
AlrGa1-rAs-Beschichtungslage eines p-Typs einer Dicke von
1.5 bis 2.0 µm und eines Zusammensetzungsverhältnisses von
Aluminium von r = 0.5, das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine
GaAs-Kontaktschicht des p-Typs einer Dicke von 0.5 bis 1.0
µm, das Bezugszeichen 8 bezeichnet einen Protonenimplanta
tionsbereich, das Bezugszeichen 9 bezeichnet eine n-seitige
Elektrode, das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine p-seitige
Elektrode, das Bezugszeichen 15 bezeichnet einen Silizium- bzw.
Si-Diffusionsbereich, das Bezugszeichen 20 bezeichnet
eine Laserresonatorfläche, das Bezugszeichen 3a bezeichnet
einen aktiven Bereich einer aktiven Schicht 3, welcher zu
einer Laserlichtabstrahlung beiträgt, und das Bezugszeichen
3b bezeichnet einen Fensterstrukturbereich, der in der Nähe
der Laserresonatorfläche 20 der aktiven Schicht 3 ausgebil
det ist. Die Abmessungen dieses Halbleiterlasers betragen
300 bis 600 µm in der Länge in der Resonatorlängsrichtung
und ungefähr 300 µm in der Breite.
Die Fig. 6(a) bis 6(e) zeigen Verfahrensdarstellun
gen, die ein Herstellungsverfahren des Halbleiterlasers im
Stand der Technik darstellen, der in den Fig. 5(a) und
5(b) gezeigt ist. In den Figuren dienen die gleichen Be
zugszeichen, die in den Fig. 5(a) und 5(b) verwendet
worden sind, dazu, die gleichen oder ähnliche Teile zu be
zeichnen, wobei das Bezugszeichen 11 einen streifenförmigen
SiN-Film bezeichnet, das Bezugszeichen 14 ein Photoresist
bezeichnet, das Bezugszeichen 22 einen Si-Film bezeichnet
und das Bezugszeichen 23 eine Protonenimplantation bezeich
net.
Das Herstellungsverfahren im Stand der Technik wird un
ter Bezugnahme auf die Fig. 6(a) bis 6(e) beschrieben.
Die untere Beschichtungslage 2, die aktive Schicht 3 der
Quantumwellstruktur, die obere Beschichtungslage 4 und die
Kontaktschicht 5 werden in dieser Reihenfolge epitaxial auf
das GaAs-Halbleitersubstrat 1 des n-Typs in einem Waferzu
stand (in den Figuren nicht als ein Wafer gezeigt) aufge
wachsen. Der Querschnitt des Wafers nach dem epitaxialen
Wachstum ist in Fig. 6(a) gezeigt. Als nächstes wird ein
SiN-Film auf der Oberfläche der Kontaktschicht 5 ausgebil
det und dieser SiN-Film wird gemustert, um den streifenför
migen SiN-Film 11 auszubilden, welcher sich in der Laserre
sonatorlängsrichtung ausdehnt, aber keinen Punkt erreicht,
an welchem sich die Laserresonatorfläche 20 befinden wird,
wie es in Fig. 6(b) gezeigt ist. Der Abstand zwischen dem
Ende des SiN-Films 11 und dem Punkt, an dem sich die Laser
resonatorfläche 20 des Halbleiterlasers befinden wird, be
trägt ungefähr 20 µm und die Breite des streifenförmigen
SiN-Films 11, das heißt, die Länge in der Richtung, die
senkrecht zu der Laserresonatorlängsrichtung verläuft, be
trägt 1.5 bis 5.0 µm.
Als nächstes wird, wie es in Fig. 6(c) dargestellt ist,
der Si-Film 22 so ausgebildet, daß er den Si-Film 11 und
die Kontaktschicht 5 bedeckt und dann wird, wie es in Fig.
6(d) dargestellt ist, der Wafer bei einer hohen Temperatur
von 900°C oder darüber geglüht, so daß das Si aus dem Si-
Film 22 durch die Kontaktschicht 5 diffundiert und das In
nere der unteren Beschichtungslage 2 erreicht, wodurch der
Si-Diffusionsbereich 15 ausgebildet wird. Während dieses
Diffusionsverfahrens sollte die Si-Konzentration in der ak
tiven Schicht 3 innerhalb des Si-Diffusionsbereichs 15 un
gefähr 3 × 10¹⁸ cm-³ betragen. Das Si diffundiert in keinen
Bereich unter dem SiN-Film 11, da der SiN-Film 11 zwischen
dem Si-Film 22 und der Kontaktschicht 5 angeordnet ist.
Aufgrund dieser Si-Diffusion aufgrund des Glühens wird ein
Teil der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur, welche
sich in dem Si-Diffusionsbereich 15 befindet, fehlgeordnet.
Der Teil der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur,
welcher fehlgeordnet ist und sich in der Nähe der Laserre
sonatorfläche 20 befindet, wird der Fensterstrukturbereich
3b, welcher als eine Fensterstruktur dient. Der Teil der
aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur, welcher nicht
fehlgeordnet ist, wird der aktive Bereich 3a.
Als nächstes werden der Si-Film 22 und der SiN-Film 11
durch ein Naßätzen unter bevorzugter Verwendung eines Ätz
mittels auf HCl-Basis entfernt. Dann wird die Oberfläche
der Kontaktschicht 5 mit einem Resist bedeckt und dieses
Resist wird bevorzugt durch ein Photolithographieverfahren
gemustert, um das streifenförmige Resist 14 auszubilden,
das die gleichen Abmessungen wie jene des SiN-Films 11 auf
weist und sich auf dem Bereich, auf dem der SiN-Film 11 an
geordnet war, in der Laserresonatorlängsrichtung ausdehnt,
wie es in Fig. 6(e) gezeigt ist. Dann wird unter Verwendung
dieses Resists 14 als eine Maske eine Protonenimplantation
von der Oberfläche der Kontaktschicht 5 bis zu einer Tiefe
durchgeführt, die das Innere der oberen Beschichtungslage 4
erreicht, aber nicht die aktive Schicht 3 erreicht, wodurch
der Bereich 8 ausgebildet wird, welcher innerhalb sowohl
der Kontaktschicht 5 als auch der oberen Beschichtungslage
4 mit Protonen implantiert ist. Dieser Bereich wird ein Be
reich eines hohen Widerstands und dient als eine Strom
sperrschicht.
Schließlich wird das Resist 14 entfernt und die p-sei
tige Elektrode 10 wird auf der Kontaktschicht 5 ausgebildet
und die n-seitige Elektrode 9 wird auf der Seite des
Substrats 1 ausgebildet. Dann wird der Wafer getrennt und
die Laserresonatorfläche 20 wird ausgebildet, wodurch der
Halbleiterlaser erzielt wird, der die Fensterstruktur auf
weist, wie er in den Fig. 5(a) und 5(b) gezeigt ist.
Die Funktionsweise des Halbleiterlasers im Stand der
Technik wird beschrieben. Wenn eine Spannung so an den
Halbleiterlaser angelegt wird, daß die p-seitige Elektrode
10 plus wird und die n-seitige Elektrode 9 minus wird, wer
den durch die Kontaktschicht 5 des p-Typs und die obere Be
schichtungslage 4 des p-Typs Löcher in die aktive Schicht 3
der Quantumwellstruktur injiziert, während Elektronen durch
das Halbleitersubstrat 1 des n-Typs und die untere AlGaAs-
Beschichtungslage 2 des n-Typs in die aktive Schicht 3 der
Quantumwellstruktur injiziert werden, und die Rekombination
der Elektronen und der Löcher tritt in dem aktiven Bereich
3a der aktiven Schicht 3 auf und eine induzierte Abstrah
lung von Licht ergibt sich in dem aktiven Bereich 3a der
aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur. Wenn die Injek
tionsrate von Trägern ausreichend hoch ansteigt und die Er
zeugung von Licht größer als ein Kompensieren der Dämpfung
entlang des Wellenleiters wird, ergibt sich eine Laseros
zillation. Da der Bereich 8, welcher mit Protonen implan
tiert ist, aufgrund der Protonenimplantation einen hohen
Widerstand aufweisen wird, fließt kein Strom durch Teile
der Kontaktschicht 5 des p-Typs und der oberen Beschich
tungslage 4 des p-Typs, welche sich in dem protonenimplan
tierten Bereich 8 befinden, sondern lediglich in einem Be
reich, welcher nicht mit Protonen implantiert ist.
Die Fensterstruktur wird beschrieben. Die maximale op
tische Ausgabe eines AlGaAs-Reihenhalbleiterlasers, welcher
ein Laserlicht einer Wellenlänge eines Bandes von 0.8 µm
erzeugt und im allgemeinen als eine Lichtquelle für Vor
richtungen mit einer optischen Scheibe, wie zum Beispiel
einem Kompaktdisk- bzw. CD-Player, verwendet wird, wird
durch die optische Ausgabe bestimmt, bei welcher eine Flä
chenbeschädigung auftritt. Die Flächenbeschädigung ist eine
Erscheinung, daß Kristalle, die den Halbleiterlaser bilden,
durch die Wärme schmelzen, die durch die Laserlichtabsorp
tion von Oberflächenniveaus in dem Flächenbereich erzeugt
wird, und der Resonator kann nicht länger funktionsfähig
sein. Um die Funktionsweise einer hohen optischen Ausgabe
zu verwirklichen, ist es deshalb notwendig, sich eine Ein
richtung auszudenken, die die Flächenbeschädigung für höhe
re optische Ausgaben vermeidet. Um dies zu erreichen, ist
es bemerkenswert wirkungsvoll, eine Struktur in einem Flä
chenbereich einer aktiven Schicht zu haben, welche die Ab
sorption des Laserlichts erschwert, das heißt, eine Fen
sterstruktur, welche gegenüber dem Laserlicht "transparent"
ist. Diese Fensterstruktur kann durch ein Ausbilden einer
Struktur in der Nähe der Laserresonatorfläche erzielt wer
den, deren Bandlückenenergie größer als die des aktiven Be
reichs der aktiven Schicht ist, welcher das Laserlicht ab
strahlt. Bei dem in den Fig. 5(a) und 5(b) gezeigten
Halbleiterlaser im Stand der Technik wird die Fensterstruk
tur, wie zum Beispiel die, die vorhergehend beschrieben
worden ist, da die aktive Schicht 3 eine Quantumwellstruk
tur aufweist, unter Verwendung der Fehlordnung der Quantum
wellstruktur 3 aufgrund der Si-Diffusion ausgebildet, die
ein Wärmebehandlungsverfahren beinhaltet. Die Fig. 7(a)
und 7(b) zeigen Ansichten, die Profile des Zusammensetz
ungsverhältnisses von Aluminium in der Nähe der aktiven
Schicht 3 zur Beschreibung der Fehlordnung der Quantumwell
struktur darstellen. Fig. 7(a) stellt das Profil des Zusam
mensetzungsverhältnisses von Aluminium der aktiven Schicht
3 der Quantumwellstruktur vor der Fehlordnung dar und Fig.
7(b) stellt das Profil des Zusammensetzungsverhältnisses
von Aluminium der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur
nach der Fehlordnung dar.
In den Fig. 7(a) und 7(b) dienen die gleichen Be
zugszeichen, die in den Fig. 5(a) und 5(b) verwendet
worden sind, dazu, die gleichen oder ähnliche Teile zu be
zeichnen, wobei die Bezugszeichen 30, 31 und 32 eine Sen
kenschicht, eine Sperrschicht bzw. eine Lichtleiterschicht
der aktiven Schicht 3 bezeichnen. Ebenso stellt in den
Figuren die Ordinate das Zusammensetzungsverhältnis von Alu
minium dar und die Abszisse stellt die Stelle der unteren
Beschichtungslage 2, der aktiven Schicht 3 und der oberen
Beschichtungslage 4 in der Richtung eines Kristallwachstums
dar, Al2 stellt das Zusammensetzungsverhältnis von Alumi
nium der Senkenschicht 30 dar, Al1 stellt das Zusammensetz
ungsverhältnis der Sperrschicht 31 und der Lichtleiter
schicht 32 dar und Al3 stellt das Zusammensetzungsverhält
nis von Aluminium der aktiven Schicht 3 nach der Fehlord
nung dar. Wenn Störstellen, wie zum Beispiel Zink (Zn) oder
Silizium (Si) in die aktive Schicht 3 der Quantumwellstruk
tur diffundiert werden, wie sie in Fig. 7(a) gezeigt ist,
wird diese Diffusion von dem Mischen von Atomen, die die
Senkenschicht 30 und die Sperrschicht 31 bilden, begleitet,
und das Zusammensetzungsverhältnis von Aluminium des Be
reichs, der mit den Störstellen diffundiert wird, wird, wie
es in Fig. 7(b) gezeigt ist, Al3, welches zwischen Al1 und
Al2 liegt, und die aktive Schicht 3 der Quantumwellstruktur
wird fehlgeordnet. Das heißt, das Zusammensetzungsverhält
nis von Aluminium der fehlgeordneten aktiven Schicht 3 der
Quantumwellstruktur wird Al3, welches weitestgehend gleich
Al1, dem Zusammensetzungsverhältnis von Aluminium der
Sperrschicht 31 und der Lichtleiterschicht 32, ist, und die
effektive Bandlückenenergie der aktiven Schicht 3 wird wei
testgehend gleich der der Sperrschicht 31 und der Lichtlei
terschicht 32. Da die effektive Bandlückenenergie der akti
ven Schicht 3 der Quantumwellstruktur, welche durch die Si-
Diffusion fehlgeordnet ist, größer als die der aktiven
Schicht 3 wird, welche nicht fehlgeordnet ist, und der ak
tive Bereich 3a wird, wird deshalb der fehlgeordnete Teil
der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur "transparent"
gegenüber dem Laserlicht und dient als die Fensterstruktur
und der Bereich der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruk
tur in der Nähe der Laserresonatorfläche 20 wird der Fen
sterstrukturbereich 3b.
Wie es vorhergehend beschrieben worden ist, wird der
Fensterstrukturbereich 3b bei dem Halbleiterlaser im Stand
der Technik, der die Fensterstruktur aufweist, durch ein
Fehlordnen des Teils der aktiven Schicht 3 der Quantumwell
struktur in der Nähe der Laserresonatorfläche 20 durch das
Diffundieren von Störstellen, wie zum Beispiel Si, ausge
bildet. Jedoch ist es bei dem Verfahren eines Diffundierens
von Si notwendig, das Glühen bei einer hohen Temperatur von
900°C und darüber für mehrere Stunden durchzuführen. Zum
Beispiel ergibt das Glühen, das bei einer Temperatur von
900°C oder darüber für zehn Stunden oder mehr durchgeführt
wird, eine Diffusionstiefe von 1.5 µm oder mehr.
Wenn das Glühen, wie zum Beispiel das, das zuvor be
schrieben worden ist, durchgeführt wird, diffundieren je
doch thermisch Bestandteile, wie zum Beispiel Aluminium
(Al) oder Gallium (Ga), in den Bereich der aktiven Schicht
3 der Quantumwellstruktur ausgenommen des Bereichs, der
durch die Si-Diffusion fehlzuordnen ist, das heißt, in den
aktiven Bereich 3a der aktiven Schicht 3 der Quantumwell
struktur, und die Steilheit von Schnittstellen zwischen der
Senkenschicht 30 und der Sperrschicht 31 oder der Lichtlei
terschicht 32, welche die aktive Schicht 3 der Quantumwell
struktur bilden, wird beschädigt. Als Ergebnis wird der
Quanteneffekt beschädigt und hervorragende Vorrichtungscha
rakteristiken eines Halbleiterlasers, der die aktive
Schicht der Quantumwellstruktur aufweist, werden beträcht
lich verschlechert.
Des weiteren diffundieren während der Diffusion von
Störstellen, wie zum Beispiel Si, ein Dotierstoff des n-
Typs der unteren Beschichtungslage 2 und ein Dotierstoff
des p-Typs der oberen Beschichtungslage 4 ebenso und die
Schnittstellen zwischen der aktiven Schicht 3 und der unte
ren Beschichtungslage 2 und zwischen der aktiven Schicht 3
und der oberen Beschichtungslage 4 werden durch diese Do
tierstoffdiffusion gemischt, wodurch die Steilheit beschä
digt wird oder die aktive Schicht 3 zusammen mit der der
Dotierstoffdiffusion fehlgeordnet wird, was die Verschlech
terung von Lasercharakteristiken ergibt.
Des weiteren diffundiert der Dotierstoff des n-Typs der
unteren Beschichtungslage 2 bis zu der oberen Beschich
tungslage 4 oder der Dotierstoff des p-Typs der oberen Be
schichtungslage 4 diffundiert bis zu der unteren Beschich
tungslage 2, was die Ausbildung eines pn-Übergangs an einer
von der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur entfern
ten Stelle in der oberen Beschichtungslage 4 oder der unte
ren Beschichtungslage 2 ergibt, welcher als ein Fernüber
gang bezeichnet wird, und dieser verschlechtert Lasercharak
teristiken. Insbesondere weist Zink (Zn), welches oft als
ein Dotierstoff des p-Typs verwendet wird, einen hohen Dif
fusionskoeffizienten in GaAs oder AlGaAs auf und diffun
diert leicht unter einem Wärmebehandlungszustand von mehre
ren Stunden, wie er zuvor beschrieben worden ist, und der
Fernübergang tritt leicht auf.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers, bei wel
chem eine Fensterstruktur ohne ein Diffundieren von Dotier
stoffstörstellen bei einer hohen Temperatur ausgebildet
werden kann, und einen durch das Herstellungsverfahren her
gestellten Halbleiterlaser zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im An
spruch 1, 2 und Anspruch 9 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist ein Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers die
folgenden Schritte auf: Vorbereiten eines GaAs-Substrats
eines ersten Leitfähigkeitstyps, das eine vordere und eine
hintere Oberfläche aufweist; aufeinanderfolgendes epitaxia
les Aufwachsen einer unteren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage
(0 < x < 1) des ersten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven
Schicht einer Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von
AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder
eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z)
aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußer
sten Schichten der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur
werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, einer oberen
AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (z < r <1) eines zweiten
Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht des zwei
ten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des
Substrats; Diffundieren von In in der Nähe eines Bereichs
der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur, welcher eine
Laserresonatorfläche wird, durch eine Wärmebehandlung, wo
durch dieser Bereich der aktiven Schicht der Quantumwell
struktur fehlgeordnet wird; und Ausbilden einer ersten
Elektrode und einer zweiten Elektrode auf der hinteren
Oberfläche des Substrats bzw. der Oberfläche der Kontakt
schicht. Deshalb kann die aktive Schicht in der Nähe der
Laserresonatorfläche durch ein Diffundieren von In bei ei
ner Temperatur, die so niedrig wie 600°C ist, fehlgeordnet
werden und eine Fensterstruktur kann ohne ein Diffundieren
von Dotierstoffstörstellen bei einer hohen Temperatur aus
gebildet werden.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist ein Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers die
folgenden Schritte auf: Vorbereiten eines GaAs-Substrats
eines ersten Leitfähigkeitstyps, das eine vordere und eine
hintere Oberfläche aufweist; aufeinanderfolgendes epitaxia
les Aufwachsen einer unteren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage
(0 < x < 1) eines ersten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven
Schicht einer Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von
AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder
eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z)
aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußer
sten Schichten der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur
werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, einer oberen
Al-Ga1-rAs-Beschichtungslage (z < r < 1) eines zweiten
Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht des zwei
ten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des
Substrats; Ausbilden eines In-Diffusionsblockierfilms, der
sich in der Richtung ausdehnt, welche die Laserresonator
längsrichtung wird, der eine Länge aufweist, die die Nähe
eines Bereichs nicht erreicht, welcher eine Laserresonator
fläche wird, der eine Streifenform aufweist, die eine vor
geschriebene Breite aufweist, und der ein Material auf
weist, welches die Diffusion von In auf der Oberfläche der
Kontaktschicht abblockt, und dann Ausbilden eines In-Diffu
sionsquellenfilms, welcher eine Diffusionsquelle von In
wird, auf dem In-Diffusionsblockierfilm und der Kontakt
schicht; Diffundieren von In von dem In-Diffusionsquellen
film bis zu einer Tiefe, die das Innere der unteren Be
schichtungslage erreicht, durch eine Wärmebehandlung, wo
durch ein Teil der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur,
welcher sich in dem Bereich befindet, der mit dem In dif
fundiert wird, fehlgeordnet wird; Entfernen des In-Diffu
sionsquellenfilms und des In-Diffusionsblockierfilms; Aus
bilden eines Resistfilms auf einem Bereich der Kontakt
schicht ausgenommen des Bereichs, welcher mit dem In dif
fundiert ist, und dann Implantieren von Protonen von der
Oberfläche der Kontaktschicht bis zu einer Tiefe, die das
Innere der oberen Beschichtungslage erreicht, aber nicht
die aktive Schicht der Quantumwellstruktur erreicht, unter
Verwendung dieses Resistfilms als eine Maske; Entfernen des
Resistfilms; und Ausbilden einer ersten Elektrode und einer
zweiten Elektrode auf der hinteren Oberfläche des Substrats
bzw. auf der Oberfläche der Kontaktschicht. Deshalb kann
die aktive Schicht in der Nähe dieser Resonatorfläche durch
ein Diffundieren von In bei einer Temperatur, die so nied
rig wie 600°C ist, fehlgeordnet werden und eine Fenster
struktur kann ohne ein Diffundieren von Dotierstoffstör
stellen bei einer hohen Temperatur ausgebildet werden.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß der In-Diffusionsblockierfilm SiN auf
weist. Deshalb kann eine Fensterstruktur ohne ein Diffun
dieren von Dotierstoffstörstellen bei einer hohen Tempera
tur ausgebildet werden.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß der In-Diffusionsblockierfilm SiO₂ auf
weist. Deshalb kann eine Fensterstruktur ohne ein Diffun
dieren von Dotierstoffstörstellen bei einer hohen Tempera
tur ausgebildet werden.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß der In-Diffusionsquellenfilm In aufweist.
Deshalb kann eine Fensterstruktur ohne ein Diffundieren von
Dotierstoffstörstellen bei einer hohen Temperatur ausgebil
det werden.
Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß der In-Diffusionsquellenfilm In₂O₃ auf
weist. Deshalb kann die unebene Verteilung des diffundier
ten In auf einer Ebene, die parallel zu der Oberfläche der
Kontaktschicht verläuft, beseitigt werden und der Teil der
aktiven Schicht der Quantumwellstruktur in dem Diffusions
bereich kann gleichmäßig fehlgeordnet werden, wodurch sich
eine Fensterstruktur einer gleichmäßigen Qualität ergibt.
Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß es die folgenden Schritte aufweist: Aus
bilden eines SiO₂-Films auf dem In-Diffusionsquellenfilm
nach dem Ausbilden des In-Diffusionsquellenfilms; und Ent
fernen des SiO₂-Films nach dem Fehlordnen der aktiven
Schicht der Quantumwellstruktur. Deshalb kann das Ausfallen
des As von der Oberfläche der Kontaktschicht während der
In-Diffusion verhindert werden.
Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist das Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß
dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß: das Substrat des ersten Leitfähig
keitstyps GaAs des n-Typs aufweist; die untere Beschich
tungslage des ersten Leitfähigkeitstyps AlxGa1-xAs
(x = 0.5) des n-Typs aufweist; die aktive Schicht der Quan
tumwellstruktur eine fünfschichtige Struktur aufweist, die
drei AlzGa1-zAs-Sperrschichten (z = 0.2 bis 0.35) und zwei
AlyGa1-yAs-Senkenschichten (y = 0.05 bis 0.15) aufweist,
wobei die Sperrschichten und die Senkenschichten abwech
selnd geschichtet sind; die obere Beschichtungslage des
zweiten Leitfähigkeitstyps AlrGa1-rAs (r = 0.5) des p-Typs
aufweist; und die Kontaktschicht des zweiten Leitfähig
keitstyps GaAs des p-Typs aufweist. Deshalb kann die aktive
Schicht in der Nähe der Laserresonatorfläche durch ein Dif
fundieren von In bei einer Temperatur, die so niedrig wie
600°C ist, fehlgeordnet werden und eine Fensterstruktur
kann ohne ein Diffundieren von Dotierstoffstörstellen bei
einer hohen Temperatur ausgebildet werden.
Gemäß einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist ein Halbleiterlaser auf: ein GaAs-Substrat eines er
sten Leitfähigkeitstyps, das eine vordere Oberfläche und
eine hintere Oberfläche aufweist; eine untere AlxGa1-xAs-
Beschichtungslage (0 < x < 1) des ersten Leitfähigkeits
typs, die auf der vorderen Oberfläche des Substrats ange
ordnet ist; eine aktive Schicht einer Quantumwellstruktur,
die auf der unteren Beschichtungslage angeordnet ist, die
eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und
eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senken
schichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschich
ten, welche die äußersten Schichten der aktiven Schicht der
Quantumwellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht
dienen, und die einen Bereich aufweist, der durch die Dif
fusion von Indium (In) aufgrund einer Wärmebehandlung in
der Nähe der Laserresonatorfläche fehlgeordnet ist; eine
obere AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (z < r < 1) eines zwei
ten Leitfähigkeitstyps, die auf der aktiven Schicht der
Quantumwellstruktur angeordnet ist; eine GaAs-Kontakt
schicht des zweiten Leitfähigkeitstyps die auf der oberen
Beschichtungslage angeordnet ist; eine erste Elektrode, die
auf der hinteren Oberfläche des Substrats angeordnet ist;
und eine zweite Elektrode, die auf der Kontaktschicht ange
ordnet ist. Deshalb kann die aktive Schicht in der Nähe ei
ner Laserresonatorfläche durch ein Diffundieren von In bei
einer Temperatur, die so niedrig wie 600°C ist, fehlgeord
net werden und eine Fensterstruktur kann ohne ein Diffun
dieren von Dotierstoffstörstellen bei einer hohen Tempera
tur ausgebildet werden.
Gemäß einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist der Halbleiterlaser gemäß dem neunten Aspekt der vor
liegenden. Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein Bereich
der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur ausgenommen der
Nähe der Laserresonatorfläche und ausgenommen des streifen
förmigen aktiven Bereichs, der sich in der Laserresonator
längsrichtung ausdehnt und der eine vorgeschriebene Breite
aufweist, durch die Diffusion von In aufgrund einer Wärme
behandlung fehlgeordnet ist; und Bereiche eines oberen
Teils der oberen Beschichtungslage und der Kontaktschicht
ausgenommen der Bereiche, welche sich oberhalb des aktiven
Bereichs befinden, mit Protonen implantiert sind und zu ei
nem Bereich eines hohen Widerstands gewandelt sind. Deshalb
kann die aktive Schicht in der Nähe der Laserresonatorflä
che durch ein Diffundieren von In bei einer Temperatur, die
so niedrig wie 600°C ist, fehlgeordnet werden und eine Fen
sterstruktur kann ohne ein Diffundieren von Dotier
stoffstörstellen bei einer hohen Temperatur ausgebildet
werden.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand der
Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1(a) eine einen Halbleiterlaser gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung darstellende perspek
tivische Ansicht;
Fig. 1(b) eine entlang der Linie I-I in Fig. 1(a)
genommene Querschnittsansicht des glei
chen Halbleiterlasers;
Fig. 2(a) bis 2(e) ein Herstellungsverfahren des Halblei
terlasers gemäß dem ersten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung
zeigende Verfahrensdarstellungen;
Fig. 3 eine das Hauptverfahren eines Herstel
lungsverfahrens eines Halbleiterlasers
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellende
Querschnittsansicht;
Fig. 4 eine das Hauptverfahren eines Herstel
lungsverfahren eines Halbleiterlasers
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellende
Querschnittsansicht;
Fig. 5(a) eine einen Halbleiterlaser im Stand der
Technik darstellende perspektivische
Ansicht;
Fig. 5(b) eine entlang der Linie V-V in Fig. 5(a)
genommene Querschnittsansicht des glei
chen Halbleiterlasers;
Fig. 6(a) bis 6(e) ein Herstellungsverfahren des Halblei
terlasers im Stand der Technik zeigende
Verfahrensdarstellungen;
Fig. 7(a) bis 7(b) das Aluminiumprofil des Wafers darstel
lende Ansichten zum Beschreiben der
Fehlordnung der aktiven Schicht der
Quantumwellstruktur des Halbleiterla
sers im Stand der Technik; und
Fig. 8 einen eine Beziehung zwischen der Dif
fusionstiefe von In und den Diffusions
stunden darstellenden Graph zum Be
schreiben des In-Diffusionsverfahrens
bei dem Herstellungsverfahren des Halb
leiterlasers gemäß dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung.
Es folgt die Beschreibung von bevorzugten Ausführungs
beispielen der vorliegenden Erfindung.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines ersten be
vorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1(a) zeigt eine perspektivische Ansicht eines
Halbleiterlasers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung und Fig. 1(b) zeigt eine Quer
schnittsansicht des gleichen Halbleiterlasers, die entlang
der Linie I-I in Fig. 1(a) genommen ist, das heißt, die
Querschnittsansicht in der Laserresonatorlängsrichtung. In
den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein GaAs-Halb
leitersubstrat eines n-Typs. Eine untere AlxGa1-xAs-Be
schichtungslage 2 des n-Typs einer Dicke von 1.5 bis 2.0 µm
und eines Zusammensetzungsverhältnisses von Aluminium von
x = 0.5 wird auf dem Substrat 1 angeordnet. Das Bezugszei
chen 3 bezeichnet eine aktive Schicht einer Quantumwell
struktur, welche eine fünfschichtige Struktur, die drei
AlyGa1-yAs-Senkenschichten einer Dicke von ungefähr 10 nm
und eines Zusammensetzungsverhältnisses von Aluminium von
y = 0.05 bis 0.15 und zwei AlzGa1-zAs-Sperrschichten einer
Dicke von ungefähr 10 nm und eines Zusammensetzungsverhält
nisses von Aluminium von z = 0.2 bis 0.35 aufweist, wobei
die Senkenschichten und die Sperrschichten abwechselnd ge
schichtet sind, und zwei Lichtleiterschichten einer Dicke
von ungefähr 35 nm und von der gleichen Zusammensetzung wie
die der Sperrschicht aufweist, wobei die eine auf der ober
sten Senkenschicht bzw. die andere unter der untersten
Schicht der fünfschichtigen Struktur angeordnet ist. Das
Bezugszeichen 4 bezeichnet eine obere AlrGa1-rAs-Beschich
tungslage eines p-Typs einer Dicke von 1.5 bis 2.0 µm und
eines Zusammensetzungsverhältnisses von Aluminium r = 0.5,
das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine GaAs-Kontaktschicht des
p-Typs einer Dicke von 0.5 bis 1.0 µm, das Bezugszeichen 8
bezeichnet einen Protonenimplantationsbereich, das Bezugs
zeichen 9 bezeichnet eine n-seitige Elektrode, das Bezugs
zeichen 10 bezeichnet eine p-seitige Elektrode, das Bezugs
zeichen 6 bezeichnet einen Indium- bzw. In-Diffusionsbe
reich, das Bezugszeichen 20 bezeichnet eine Laserresonator
fläche, das Bezugszeichen 3a bezeichnet einen aktiven Be
reich der aktiven Schicht 3, welcher zu der Laserlichtab
strahlung beiträgt, und das Bezugszeichen 3b bezeichnet ei
nen Fensterstrukturbereich, der in der Nähe der Laserreso
natorfläche 20 der aktiven Schicht 3 ausgebildet ist. Die
Abmessungen dieser Halbleiterlaservorrichtung betragen 300
bis 600 µm in der Länge in der Resonatorlängsrichtung und
ungefähr 300 µm in der Breite.
Die Fig. 2(a) bis 2(e) zeigen Verfahrensdarstellun
gen, die ein Herstellungsverfahren des Halbleiterlasers ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung zeigen. In den Figuren dienen die gleichen Bezugszei
chen, die in den Fig. 1(a) und 1(b) verwendet worden
sind, dazu, die gleichen oder ähnliche Teile zu bezeichnen.
Das Bezugszeichen 11 bezeichnet einen SiN-Film, das Bezugs
zeichen 14 bezeichnet ein Photoresist bzw. einen Photolack,
das Bezugszeichen 12 bezeichnet einen In-Film und das Be
zugszeichen 23 bezeichnet eine Protonenimplantation.
Das Herstellungsverfahren wird beschrieben. Zuerst wer
den die untere AlxGa1-xAs-Beschichtungslage 2 des n-Typs,
die aktive Schicht 3 der Quantumwellstruktur, die obere
Alr-Ga1-rAs-Beschichtungslage 4 des p-Typs und die GaAs-Kon
taktschicht 5 des p-Typs in dieser Reihenfolge epitaxial
auf das GaAs-Halbleitersubstrat 1 des n-Typs, welches sich
in einem Waferzustand befindet (in den Figuren nicht als
ein Wafer gezeigt), aufgewachsen. Für dieses epitaxiale
Wachstum sind eine metall-organische chemische Gasphasenab
scheidung (MOCVD) oder eine Molekularstrahlepitaxie (MBE)
geeignet, von denen beide eine hervorragende Steuerbarkeit
der Schichtdicke aufweisen. Der Querschnitt des Wafers nach
dem epitaxialen Wachstum ist in Fig. 2(a) gezeigt.
Als nächstes wird die Oberfläche der Kontaktschicht 5
des p-Typs mit einem SiN-Film bedeckt und unter Verwendung
eines Photolithographieverfahrens und eines Ätzverfahrens
wird der streifenförmige SiN-Film 11, der sich in der La
serresonatorlängsrichtung ausdehnt, aber keinen Punkt er
reicht, welcher eine Laserresonatorfläche 20 wird, ausge
bildet, wie es in Fig. 2(b) gezeigt ist. Dieser SiN-Film 11
kann zum Beispiel durch eine Plasma-CVD bzw. -Gasphasenab
scheidung ausgebildet werden. Eine Dicke von 30 bis 200 nm
ist für den SiN-Film 11 zweckmäßig und die Breite dieses
Streifens beträgt 1.5 bis 5.0 µm.
Als nächstes wird der In-Film 12 auf den Oberflächen
des SiN-Films 11 und der Kontaktschicht 5 ausgebildet. Als
ein Verfahren zum Ausbilden des Films kann eine Elektronen
strahlverdampfung, Zerstäubung oder dergleichen verwendet
werden. Eine Breite von 10 bis 200 nm für den In-Film 12
ist zweckmäßig. Der Querschnitt des Wafers nach der Ausbil
dung des In-Films 12 ist in Fig. 2(c) gezeigt.
Nachdem der In-Film 12 ausgebildet worden ist, wird der
Wafer für eine Wärmebehandlung in einer Glühkammer angeord
net. Da In bei einer Temperatur von 600°C oder darüber in
eine Halbleiterschicht diffundiert, diffundiert das In von
der Oberfläche der Kontaktschicht 5 auch bei dieser Tempe
ratur in das Innere der unteren Beschichtungslage 2 und der
In-Diffusionsbereich 6 wird ausgebildet, wie es in Fig.
2(d) gezeigt ist. Während der Wärmebehandlung wird durch
die Diffusion von In aufgrund der Wärmebehandlung in einem
Teil der aktiven Schicht 3 der Quantumwellstruktur, welche
sich in dem In-Diffusionsbereich 6 befindet, die Quantum
wellstruktur fehlgeordnet und die effektive Bandlückenener
gie in dem fehlgeordneten Bereich der aktiven Schicht 3 der
Quantumwellstruktur wird größer als die des Bereichs, wel
cher nicht fehlgeordnet ist. Aus diesem Grund wird der Be
reich des fehlgeordneten Bereichs in der Nähe der Laserre
sonatorfläche die Fensterstruktur 3b, welche als ein
"Fenster" gegenüber einem Laserlicht dient, das in dem Be
reich der aktiven Schicht 3 erzeugt wird, welcher nicht
fehlgeordnet ist, das heißt, dem aktiven Bereich 3a.
Die Diffusionstiefe von In kann durch die Glühstunden
genau gesteuert werden und die Beziehung zwischen den Dif
fusionsstunden und der Diffusionstiefe für eine In-Diffu
sion in GaAs ist als ein Beispiel in Fig. 8 gezeigt. In
Fig. 8 stellt die Ordinate die Diffusionstiefe (Einheit:
µm) dar und die Abszisse stellt die Quadratwurzel der Diffu
sionsstunden dar. Da In nicht durch den SiN-Film 11 diffun
diert, diffundiert das In nicht unter den streifenförmigen
SiN-Film 11. In diesem Ausführungsbeispiel ist es bevor
zugt, daß In diffundiert, bis die Diffusionskonzentration
von In in der aktiven Schicht 3 5 × 10¹⁸ cm-3 wird. Anstel
le des SiN-Films 11 kann ein Film verwendet werden, der ein
Material aufweist, welches eine Diffusion von In verhin
dert, wie zum Beispiel SiO₂.
Nachdem das In diffundiert worden ist, werden der In-
Film 12 und der SiN-Film 11 durch ein Naßätzen unter bevor
zugter Verwendung eines Ätzmittels auf HCl-Basis entfernt.
Als nächstes wird die Oberfläche der Kontaktschicht 5 mit
einem Resistfilm bedeckt und dann wird unter Verwendung ei
nes Photolithographieverfahrens das streifenförmige Resist
14, das die gleichen Abmessungen wie jene des SiN-Films 11
aufweist und sich in der Laserresonatorlängsrichtung aus
dehnt, ausgebildet, wo der SiN-Film 11 ausgebildet war, wie
es in Fig. 2(e) gezeigt ist. Dann wird unter Verwendung
dieses Resists 14 als eine Maske eine Protonenimplantation
23 von der Oberfläche der Kontaktschicht 5 bis zu einer
Tiefe durchgeführt, die das Innere der oberen Beschich
tungslage 4 erreicht, aber die aktive Schicht 3 nicht er
reicht, bis die Konzentration ungefähr 4 × 10¹⁹ cm-3 wird.
Als Ergebnis wird der Protonenimplantationsbereich 8, der
Teile der Kontaktschicht 5 und den oberen Abschnitt der
oberen Beschichtungslage 4 ausgenommen des Unterbereichs
des Resists 14 aufweist, welche mit Protonen implantiert
sind, ausgebildet. Dieser Protonenimplantationsbereich 8
wird ein Bereich eines hohen Widerstands und dient als eine
Stromsperrschicht.
Schließlich wird die p-seitige Elektrode 10 auf der
Seite der Kontaktschicht 5 ausgebildet und die n-seitige
Elektrode 9 wird auf der Seite des GaAs-Substrats 1 ausge
bildet. Dann wird der Wafer getrennt und ein Paar von La
serresonatorflächen 20 wird ausgebildet, wodurch sich der
Halbleiterlaser ergibt.
Bei dem Halbleiterlaser gemäß dem ersten Ausführungs
beispiel wird, da ein Teil der aktiven Schicht 3, welcher
sich in dem In-Diffusionsbereich 6 befindet, aufgrund der
Diffusion von In durch eine Wärmebehandlung fehlgeordnet
wird, die Bandlückenenergie dieses Bereichs der aktiven
Schicht 3, welcher durch die Diffusion von In fehlgeordnet
ist, größer als die des Bereichs, welcher nicht fehlgeord
net ist, das heißt, des aktiven Bereichs 3a, wie er im
Stand der Technik beschrieben worden ist. Deshalb wird ein
Teil dieses fehlgeordneten Bereichs in der Nähe der Laser
resonatorfläche 20 der Fensterstrukturbereich 3b, welcher
das Laserlicht nicht absorbiert. Da des weiteren die Berei
che der aktiven Schicht 3, welche sich in der Nähe des ak
tiven Bereichs 3a in der Richtung befinden, die senkrecht
zu der Laserresonatorlängsrichtung verläuft, ebenso fehlge
ordnet sind, ergibt sich eine Brechungsindexverteilung in
der aktiven Schicht 3 in der Richtung, die senkrecht zu der
Laserresonatorlängsrichtung verläuft, und das Laserlicht
wird in den aktiven Bereich 3a eingeschränkt und in der La
serresonatorlängsrichtung geführt.
In dem ersten Ausführungsbeispiel wird die aktive
Schicht 3 der Quantumwellstruktur durch die Diffusion von
In fehlgeordnet, welche aufgrund des Glühens auftritt, um
eine Fensterstruktur auszubilden. Da In bei einer Glühtem
peratur diffundiert, welche um 200°C oder mehr niedriger
als die für eine Si-Diffusion ist, kann eine Verschlechte
rung einer Steilheit der Schnittstellen zwischen der Sen
kenschicht und der Sperrschicht oder der Lichtleiterschicht
in dem aktiven Bereich 3a der aktiven Schicht 3 der Quan
tumwellstruktur im Gegensatz zu dem Halbleiterlaser im
Stand der Technik verhindert werden.
Da die Diffusion bei einer niedrigeren Glühtemperatur
durchgeführt werden kann und folglich die Diffusion des Do
tierstoffs des n-Typs und des Dotierstoffs des p-Typs, wel
che in der unteren Beschichtungslage 2 des n-Typs bzw. in
der oberen Beschichtungslage 4 des p-Typs beinhaltet sind,
unterdrückt werden kann, kann auf eine ähnliche Weise die
Verschlechterung einer Steilheit der Schnittstellen zwi
schen der aktiven Schicht 3 und sowohl der unteren Be
schichtungslage 2 des n-Typs als auch der oberen Beschich
tungslage 4 des p-Typs aufgrund der Diffusion der Dotier
stoffe in den aktiven Bereich 3a der aktiven Schicht 3, die
Fehlordnung des aktiven Bereichs 3a der aktiven Schicht 3
und das Auftreten eines Fernübergangs, in welchem ein Do
tierstoff der oberen Beschichtungslage oder der unteren Be
schichtungslage in die andere Beschichtungslage diffun
diert, was alles bei dem Halbleiterlaser im Stand der Tech
nik auftritt, vermieden werden und die Verschlechterung von
ursprünglichen Lasercharakteristiken kann verhindert wer
den.
Da des weiteren bei dem Halbleiterlaser im Stand der
Technik das Si, welches ein Element der Gruppe V ist, in
den auf GaAs basierenden Halbleiterlaser diffundiert wird,
welcher ein Halbleiterlaser der Gruppe III-V ist, wird Si
zu den Störstellen, die den Leitfähigkeitstyp des Halblei
terlasers beeinträchtigen und bildet einen Störstellenbe
reich einer hohen Konzentration aus, erzeugt eine steile
Änderung eines Leitfähigkeitstyps und es wird schwierig,
den Diffusionsbereich während eines nachfolgenden Verfah
rens einer Protonenimplantation zu einem Bereich eines ho
hen Widerstands zu wandeln. Da jedoch In, das in diesem
Ausführungsbeispiel verwendet wird, ähnlich Ga in GaAs ein
Element der Gruppe III ist, unterscheidet es sich von dem
Fall, in welchem ein Dotierstoffelement, wie zum Beispiel
Si, diffundiert wird, und bildet keinen Bereich einer hohen
Störstellenkonzentration aus, was es gegenüber dem Fall ei
ner Si-Diffusion erleichtert, den Diffusionsbereich zu ei
nem Bereich eines hohen Widerstands zu wandeln.
Wie es vorhergehend beschrieben worden ist, ist es ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel möglich, einen Teil der
aktiven Schicht 3 in der Nähe der Laserresonatorfläche 20
auch bei einer Temperatur von ungefähr 600°C fehlzuordnen
und die Fensterstruktur ohne ein Durchführen einer Diffu
sion von Dotierstörstellen bei einer hohen Temperatur aus
zubilden, da In in einen Teil der aktiven Schicht 3 der
Quantumwellstruktur in der Nähe der Laserresonatorfläche 20
durch eine Wärmebehandlung diffundiert wird und somit die
Fensterstruktur ausgebildet wird. Als Ergebnis weist dieses
Herstellungsverfahren einen Effekt eines Vorsehens eines
hochqualitativen Halbleiterlasers auf.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines zweiten be
vorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht, die senkrecht zu
der Laserresonatorlängsrichtung geschnitten ist und das
Hauptverfahren eines Herstellungsverfahrens eines Halblei
terlasers gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt. In
der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 19 einen In₂O₃-Film.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird der In₂O₃-Film 19
anstelle des In-Films 12 verwendet, welcher in dem ersten
Ausführungsbeispiel verwendet worden ist, um In zu diffun
dieren.
In dem ersten Ausführungsbeispiel wurde der In-Film 12,
der auf der Kontaktschicht 5 ausgebildet ist, als eine Dif
fusionsquelle der In-Diffusion verwendet. In diesem Fall
besteht jedoch eine Möglichkeit, daß ein Aufblähen (ball-up)
auftritt, welches eine Erscheinung ist, daß der In-Film
12 auf der Oberfläche während eines Erwärmens für die In-
Diffusion schmilzt und sich aufgrund der Oberflächenspannung
lokal anhäuft. Wenn diese Erscheinung auftritt, wird die
Verteilung des In-Films 12 über der Kontaktschicht 12 un
eben und da die In-Diffusion an jeder Stelle startet, an
welcher der In-Film 12 schmilzt und sich verstreut, wird es
schwierig, die Diffusionsstelle, die Diffusionstiefe und
die Diffusionshöhe bezüglich einer Ebene, die parallel zu
der Oberfläche der Kontaktschicht 5 verläuft, zu steuern.
Als Ergebnis wird es unmöglich, die Fehlordnung zum Ausbil
den einer Fensterstruktur in dem In-Diffusionsbereich 6 in
der aktiven Schicht 3 gleichmäßig durchzuführen.
Das zweite Ausführungsbeispiel behebt diese Situation.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Verfahren eines
Ausbildens des In-Films 12 auf der Oberfläche der Kontakt
schicht 5 bei dem Herstellungsverfahren eines Halbleiterla
sers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, das in Fig. 2(c)
gezeigt ist, durch ein Verfahren eines Ausbildens des
In₂O₃-Films 19 ersetzt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Wenn
der In₂O₃-Film 19 wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel
als die In-Diffusionsquelle verwendet wird, kann eine
gleichmäßige Diffusion von In verwirklicht werden, da das
Oxid von In thermisch stabiler ist und härter zu schmelzen
als der In-Film 12 ist, und deshalb tritt die Aufbläher
scheinung nicht auf.
Wie es vorhergehend gemäß dem zweiten Ausführungsbei
spiel beschrieben worden ist, kann die unebene Verteilung
der In-Diffusion in einem Teil der aktiven Schicht der
Quantumwellstruktur, welche sich in dem Diffusionsbereich
auf einer Ebene befindet, die parallel zu der Oberfläche
der Kontaktschicht verläuft, vermieden werden, da der
In₂O₃-Film 19 anstelle des In-Films 12 auf der Kontakt
schicht 5 und dem SiN-Film 11 ausgebildet wird und dieser
verwendet wird, um In zu diffundieren. Der Teil der aktiven
Schicht 3 der Quantumwellstruktur, welcher sich in dem Dif
fusionsbereich befindet, kann gleichmäßig fehlgeordnet wer
den und eine Fensterstruktur einer gleichmäßigen Qualität
kann ausgebildet werden. Als Ergebnis weist dieses Herstel
lungsverfahren einen Effekt eines Vorsehens eines hochqua
litativen Halbleiterlasers auf.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines dritten be
vorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht, die senkrecht zu
der Laserresonatorlängsrichtung geschnitten ist und das
Hauptverfahren des Herstellungsverfahrens eines Halbleiter
lasers gemäß dem dritten Ausführungsbeispiels zeigt. In der
Figur bezeichnet das Bezugszeichen 13 einen SiO₂-Film.
In dem ersten Ausführungsbeispiel wird der Wafer auf
eine Temperatur von 600°C oder darüber erwärmt, wenn der
Wafer geglüht wird, um In zu diffundieren. Wenn das GaAs-
Kristall, welches ein Material der Kontaktschicht 5 ist,
einer Temperatur von 600°C oder darüber ausgesetzt wird,
fällt das Arsen (As) aus den Kristallen aus und die Ober
fläche wird rauh. Wenn die Oberflächenrauheit, wie zum Bei
spiel diese, auftritt, tritt bei einem Verfahren eines Aus
bildens einer Elektrode, zum Beispiel wenn ein Resist auf
der Kontaktschicht 5 angeordnet wird und es gemustert wird,
eine Unebenheit auf der Resistoberfläche auf. Dies er
schwert es, Licht während eines Nachbildens bzw. Kopierens
zu bündeln und ein erwünschtes Muster auszubilden.
Um das Ausfallen As zu verhindern, welches während der
In-Diffusion auftritt, wird in dem dritten Ausführungsbei
spiel der SiO₂-Film 13, welcher das Ausfallen von As ab
blocken kann, nach dem Verfahren eines Ausbildens des In-
Films 12, wie es in Fig. 2(c) des ersten Ausführungsbei
spiels gezeigt ist, auf dem In-Film 12 angeordnet und dann
wird In in einem zu dem einen in dem ersten Ausführungsbei
spiel ähnlichem Verfahren diffundiert. Da der SiO₂-Film 13
ausgebildet ist und dieser SiO₂-Film 13 als ein Blockier
film für das As dient, welches ausfällt, wird durch ein
Verhindern des Ausfallens des Arsens von der Oberfläche der
Kontaktschicht 5 die Oberflächenrauheit der Kontaktschicht
5 beträchtlich verringert. Folglich kann bei dem nachfol
genden Verfahren eines Ausbildens einer Elektrode die Elek
trode einer erwünschten Form einfach ausgebildet werden.
Dieser SiO₂-Film 13 kann durch Fluorwasserstoffsäure oder
dergleichen nach dem In-Diffusionsverfahren einfach ent
fernt werden.
Wie es vorhergehend beschrieben worden ist, kann das
Ausfallen des As von der Oberfläche der Kontaktschicht 5
während des In-Diffusionsverfahrens gemäß dem dritten Aus
führungsbeispiel abgeblockt werden, da die aktive Schicht 3
der Quantumwellstruktur durch die In-Diffusion fehlgeordnet
wird, nachdem der SiO₂-Film 13 auf dem In-Film 12 ausgebil
det worden ist, und die Oberflächenrauheit der Kontakt
schicht 5 wird verhindert.
Obgleich gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel das Ver
fahren eines Ausbildens des SiO₂-Films auf dem In-Film zu
dem Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel hinzugefügt worden ist, kann das
Verfahren eines Ausbildens des SiO₂-Films auf dem In₂O₃-
Film in der vorliegenden Erfindung zu dem Herstellungsver
fahren eines Halbleiterlasers gemäß dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel hinzugefügt werden, um das Ausfallen des As
während des In-Diffusionsverfahrens abzublocken, und ähnli
che Effekte wie in dem dritten Ausführungsbeispiel können
erzielt werden.
Des weiteren kann, obgleich in dem ersten, zweiten und
dritten Ausführungsbeispiel ein Halbleiterlaser beschrieben
wird, der eine Struktur aufweist, bei welcher Abschnitte
der Kontaktschicht und der obere Teil der unteren Beschich
tungslage ausgenommen der Abschnitte oberhalb des aktiven
Bereichs der aktiven Schicht durch einen Protonenimplanta
tion in einen Bereich eines hohen Widerstands gewandelt
werden, die vorliegende Erfindung an anderen Halbleiterla
sern angewendet werden, die andere Strukturen aufweisen,
wie zum Beispiel einem Halbleiterlaser, der eine Stegstruk
tur aufweist. In diesen Fällen können durch ein Diffundie
ren von In in der Nähe der Laserresonatorfläche durch eine
Wärmebehandlung und dadurch ein Fehlordnen des entsprechen
den Bereichs der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur
ähnliche Effekte wie in den vorhergehenden Ausführungsbei
spielen erzielt werden.
Bei einem Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers,
wie es in der vorhergehenden Beschreibung offenbart worden
ist, werden eine untere Beschichtungslage eines n-Typs, ei
ne aktive Schicht einer Quantumwellstruktur, eine obere Be
schichtungslage eines p-Typs und eine Kontaktschicht des p-
Typs in dieser Reihenfolge epitaxial auf ein GaAs-Substrat
des n-Typs aufgewachsen und dann wird ein streifenförmiger
SiN-Film, der sich in der Laserresonatorlängsrichtung aus
dehnt und eine Länge aufweist, die die Nähe eines Bereichs
nicht erreicht, welcher eine Laserresonatorfläche wird, auf
der Kontaktschicht ausgebildet. Dann wird ein In-Film auf
dem SiN-Film und der Kontaktschicht ausgebildet und dann
wird eine Wärmebehandlung durchgeführt, wodurch In bis zu
einer Tiefe diffundiert wird, die das Innere der unteren
Beschichtungslage erreicht, und ein Teil der aktiven
Schicht der Quantumwellstruktur innerhalb des In-diffun
dierten Bereichs fehlgeordnet wird. Deshalb kann die aktive
Schicht in der Nähe der Laserresonatorfläche durch ein Dif
fundieren von In bei einer Temperatur, die so niedrig wie
600°C ist, fehlgeordnet werden und eine Fensterstruktur
kann ohne ein Diffundieren von Dotierstoffstörstellen bei
einer hohen Temperatur ausgebildet werden.
Claims (10)
1. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers, das die
folgenden Schritte aufweist:
Vorbereiten eines GaAs-Substrats (1) eines ersten Leit fähigkeitstyps, das eine vordere und eine hintere Ober fläche aufweist;
aufeinanderfolgendes epitaxiales Aufwachsen einer unte ren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) des er sten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven Schicht (3) einer Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs- Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äu ßersten Schichten der aktiven Schicht (3) der Quantum wellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht die nen, einer oberen AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des Substrats (1);
Diffundieren von In in der Nähe eines Bereichs der ak tiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur, welcher eine Laserresonatorfläche (20) wird, durch eine Wärmebehand lung, wodurch dieser Bereich der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur fehlgeordnet wird; und
Ausbilden einer ersten Elektrode (9) und einer zweiten Elektrode (10) auf der hinteren Oberfläche des Substrats (1) bzw. der Oberfläche der Kontaktschicht (5).
Vorbereiten eines GaAs-Substrats (1) eines ersten Leit fähigkeitstyps, das eine vordere und eine hintere Ober fläche aufweist;
aufeinanderfolgendes epitaxiales Aufwachsen einer unte ren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) des er sten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven Schicht (3) einer Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs- Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äu ßersten Schichten der aktiven Schicht (3) der Quantum wellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht die nen, einer oberen AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des Substrats (1);
Diffundieren von In in der Nähe eines Bereichs der ak tiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur, welcher eine Laserresonatorfläche (20) wird, durch eine Wärmebehand lung, wodurch dieser Bereich der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur fehlgeordnet wird; und
Ausbilden einer ersten Elektrode (9) und einer zweiten Elektrode (10) auf der hinteren Oberfläche des Substrats (1) bzw. der Oberfläche der Kontaktschicht (5).
2. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers, das die
folgenden Schritte aufweist:
Vorbereiten eines GaAs-Substrats (1) eines ersten Leit fähigkeitstyps, das eine vordere und eine hintere Ober fläche aufweist;
aufeinanderfolgendes epitaxiales Aufwachsen einer unte ren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) eines ersten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven Schicht (3) ei ner Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußersten Schichten der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, einer oberen AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des Substrats (5);
Ausbilden eines In-Diffusionsblockierfilms (11), der sich in der Richtung ausdehnt, welche die Laserresona torlängsrichtung wird, der eine Länge aufweist, die die Nähe eines Bereichs nicht erreicht, welcher eine Laser resonatorfläche (20) wird, der eine Streifenform auf weist, die eine vorgeschriebene Breite aufweist, und der ein Material aufweist, welches die Diffusion von In auf der Oberfläche der Kontaktschicht (5) abblockt, und dann Ausbilden eines In-Diffusionsquellenfilms (12), welcher eine Diffusionsquelle von In wird, auf dem In- Diffusionsblockierfilm (11) und der Kontaktschicht (5);
Diffundieren von In von dem In-Diffusionsquellenfilm (12) bis zu einer Tiefe, die das Innere der unteren Be schichtungslage (2) erreicht, durch eine Wärmebehand lung, wodurch ein Teil der aktiven Schicht (3) der Quan tumwellstruktur, welcher sich in dem Bereich befindet, der mit dem In diffundiert wird, fehlgeordnet wird;
Entfernen des In-Diffusionsquellenfilms (12) und des In- Diffusionsblockierfilms (11);
Ausbilden eines Resistfilms (14) auf einem Bereich der Kontaktschicht (5) ausgenommen des Bereichs, welcher mit dem In diffundiert ist, und dann Implantieren von Pro tonen von der Oberfläche der Kontaktschicht (5) bis zu einer Tiefe, die das Innere der oberen Beschichtungs lage (4) erreicht, aber nicht die aktive Schicht (3) der Quantumwellstruktur erreicht, unter Verwendung dieses Resistfilms (14) als eine Maske;
Entfernen des Resistfilms (14); und
Ausbilden einer ersten Elektrode (9) und einer zweiten Elektrode (10) auf der hinteren Oberfläche des Substrats (1) bzw. auf der Oberfläche der Kontaktschicht (5).
Vorbereiten eines GaAs-Substrats (1) eines ersten Leit fähigkeitstyps, das eine vordere und eine hintere Ober fläche aufweist;
aufeinanderfolgendes epitaxiales Aufwachsen einer unte ren AlxGa1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) eines ersten Leitfähigkeitstyps, einer aktiven Schicht (3) ei ner Quantumwellstruktur, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußersten Schichten der aktiven Schicht der Quantumwellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, einer oberen AlrGa1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps und einer GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps auf die vordere Oberfläche des Substrats (5);
Ausbilden eines In-Diffusionsblockierfilms (11), der sich in der Richtung ausdehnt, welche die Laserresona torlängsrichtung wird, der eine Länge aufweist, die die Nähe eines Bereichs nicht erreicht, welcher eine Laser resonatorfläche (20) wird, der eine Streifenform auf weist, die eine vorgeschriebene Breite aufweist, und der ein Material aufweist, welches die Diffusion von In auf der Oberfläche der Kontaktschicht (5) abblockt, und dann Ausbilden eines In-Diffusionsquellenfilms (12), welcher eine Diffusionsquelle von In wird, auf dem In- Diffusionsblockierfilm (11) und der Kontaktschicht (5);
Diffundieren von In von dem In-Diffusionsquellenfilm (12) bis zu einer Tiefe, die das Innere der unteren Be schichtungslage (2) erreicht, durch eine Wärmebehand lung, wodurch ein Teil der aktiven Schicht (3) der Quan tumwellstruktur, welcher sich in dem Bereich befindet, der mit dem In diffundiert wird, fehlgeordnet wird;
Entfernen des In-Diffusionsquellenfilms (12) und des In- Diffusionsblockierfilms (11);
Ausbilden eines Resistfilms (14) auf einem Bereich der Kontaktschicht (5) ausgenommen des Bereichs, welcher mit dem In diffundiert ist, und dann Implantieren von Pro tonen von der Oberfläche der Kontaktschicht (5) bis zu einer Tiefe, die das Innere der oberen Beschichtungs lage (4) erreicht, aber nicht die aktive Schicht (3) der Quantumwellstruktur erreicht, unter Verwendung dieses Resistfilms (14) als eine Maske;
Entfernen des Resistfilms (14); und
Ausbilden einer ersten Elektrode (9) und einer zweiten Elektrode (10) auf der hinteren Oberfläche des Substrats (1) bzw. auf der Oberfläche der Kontaktschicht (5).
3. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der In-Diffu
sionsblockierfilm (11) SiN aufweist.
4. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der In-Diffu
sionsblockierfilm (11) SiO₂ aufweist.
5. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der In-Diffu
sionsquellenfilm (12) In aufweist.
6. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der In-Diffu
sionsquellenfilm (19) In₂O₃ aufweist.
7. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden
Schritte aufweist:
Ausbilden eines SiO₂-Films (13) auf dem In-Diffusions quellenfilm (12) nach dem Ausbilden des In-Diffusions quellenfilms (12); und
Entfernen des SiO₂-Films (13) nach dem Fehlordnen der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur.
Ausbilden eines SiO₂-Films (13) auf dem In-Diffusions quellenfilm (12) nach dem Ausbilden des In-Diffusions quellenfilms (12); und
Entfernen des SiO₂-Films (13) nach dem Fehlordnen der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur.
8. Herstellungsverfahren eines Halbleiterlasers nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß:
das Substrat (1) des ersten Leitfähigkeitstyps GaAs des n-Typs aufweist;
die untere Beschichtungslage (2) des ersten Leitfähig keitstyps AlxGa1-xAs (x = 0.5) des n-Typs aufweist;
die aktive Schicht (3) der Quantumwellstruktur eine fünfschichtige Struktur aufweist, die drei AlzGa1-zAs- Sperrschichten (z = 0.2 bis 0.35) und zwei AlyGa1-yAs- Senkenschichten (y = 0.05 bis 0.15) aufweist, wobei die Sperrschichten und die Senkenschichten abwechselnd ge schichtet sind;
die obere Beschichtungslage (4) des zweiten Leitfähig keitstyps AlrGa1-rAs (r = 0.5) des p-Typs aufweist; und
die Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps GaAs des p-Typs aufweist.
das Substrat (1) des ersten Leitfähigkeitstyps GaAs des n-Typs aufweist;
die untere Beschichtungslage (2) des ersten Leitfähig keitstyps AlxGa1-xAs (x = 0.5) des n-Typs aufweist;
die aktive Schicht (3) der Quantumwellstruktur eine fünfschichtige Struktur aufweist, die drei AlzGa1-zAs- Sperrschichten (z = 0.2 bis 0.35) und zwei AlyGa1-yAs- Senkenschichten (y = 0.05 bis 0.15) aufweist, wobei die Sperrschichten und die Senkenschichten abwechselnd ge schichtet sind;
die obere Beschichtungslage (4) des zweiten Leitfähig keitstyps AlrGa1-rAs (r = 0.5) des p-Typs aufweist; und
die Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähigkeitstyps GaAs des p-Typs aufweist.
9. Halbleiterlaser, der aufweist:
ein GaAs-Substrat (1) eines ersten Leitfähigkeitstyps, das eine vordere Oberfläche und eine hintere Oberfläche aufweist;
eine untere Al-Ga1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) des ersten Leitfähigkeitstyps, die auf der vorderen Oberfläche des Substrats (1) angeordnet ist;
eine aktive Schicht (3) einer Quantumwellstruktur, die auf der unteren Beschichtungslage (2) angeordnet ist, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußersten Schichten der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, und die einen Be reich aufweist, der durch die Diffusion von Indium (In) aufgrund einer Wärmebehandlung in der Nähe einer Laser resonatorfläche (20) fehlgeordnet ist;
eine obere Al-Ga1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps, die auf der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur angeordnet ist;
eine GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähig keitstyps die auf der oberen Beschichtungslage (4) ange ordnet ist;
eine erste Elektrode (9), die auf der hinteren Oberflä che des Substrats (1) angeordnet ist; und
eine zweite Elektrode (10), die auf der Kontaktschicht (5) angeordnet ist.
ein GaAs-Substrat (1) eines ersten Leitfähigkeitstyps, das eine vordere Oberfläche und eine hintere Oberfläche aufweist;
eine untere Al-Ga1-xAs-Beschichtungslage (2) (0 < x < 1) des ersten Leitfähigkeitstyps, die auf der vorderen Oberfläche des Substrats (1) angeordnet ist;
eine aktive Schicht (3) einer Quantumwellstruktur, die auf der unteren Beschichtungslage (2) angeordnet ist, die eine Mehrzahl von AlzGa1-zAs-Sperrschichten (0 < z < x) und eine einzige oder eine Mehrzahl von AlyGa1-yAs-Senkenschichten (0 < y < z) aufweist, wobei zwei der Sperrschichten, welche die äußersten Schichten der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur werden, als eine Lichtleiterschicht dienen, und die einen Be reich aufweist, der durch die Diffusion von Indium (In) aufgrund einer Wärmebehandlung in der Nähe einer Laser resonatorfläche (20) fehlgeordnet ist;
eine obere Al-Ga1-rAs-Beschichtungslage (4) (z < r < 1) eines zweiten Leitfähigkeitstyps, die auf der aktiven Schicht (3) der Quantumwellstruktur angeordnet ist;
eine GaAs-Kontaktschicht (5) des zweiten Leitfähig keitstyps die auf der oberen Beschichtungslage (4) ange ordnet ist;
eine erste Elektrode (9), die auf der hinteren Oberflä che des Substrats (1) angeordnet ist; und
eine zweite Elektrode (10), die auf der Kontaktschicht (5) angeordnet ist.
10. Halbleiterlaser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß
ein Bereich der aktiven Schicht (3) der Quantumwell struktur ausgenommen der Nähe der Laserresonatorfläche (20) und ausgenommen des streifenförmigen aktiven Be reichs (3a), der sich in der Laserresonatorlängsrichtung ausdehnt und der eine vorgeschriebene Breite aufweist, durch die Diffusion von In aufgrund einer Wärmebehand lung fehlgeordnet ist; und
Bereiche eines oberen Teils der oberen Beschichtungs lage (4) und der Kontaktschicht (5) ausgenommen der Be reiche, welche sich oberhalb des aktiven Bereichs (3a) befinden, mit Protonen implantiert sind und zu einem Bereich eines hohen Widerstands gewandelt sind.
ein Bereich der aktiven Schicht (3) der Quantumwell struktur ausgenommen der Nähe der Laserresonatorfläche (20) und ausgenommen des streifenförmigen aktiven Be reichs (3a), der sich in der Laserresonatorlängsrichtung ausdehnt und der eine vorgeschriebene Breite aufweist, durch die Diffusion von In aufgrund einer Wärmebehand lung fehlgeordnet ist; und
Bereiche eines oberen Teils der oberen Beschichtungs lage (4) und der Kontaktschicht (5) ausgenommen der Be reiche, welche sich oberhalb des aktiven Bereichs (3a) befinden, mit Protonen implantiert sind und zu einem Bereich eines hohen Widerstands gewandelt sind.
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|---|---|---|---|
| JP7080222A JPH08279649A (ja) | 1995-04-05 | 1995-04-05 | 半導体レーザの製造方法,及び半導体レーザ |
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|---|---|
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