DE19610286A1 - Kommunikationsendgerät mit programmierbaren, Funktionstasten zugeordneten, optischen Signalisierungseinheiten - Google Patents
Kommunikationsendgerät mit programmierbaren, Funktionstasten zugeordneten, optischen SignalisierungseinheitenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem mit
zumindest einem angeschlossenen Kommunikationsendgerät, das
zumindest eine Funktionstaste mit einer zugeordneten opti
schen Signalisierungseinheit aufweist, mit Eingabemitteln zur
freien Zuordnung einer Funktion oder einer Rufnummer zu der
zumindest einer Funktionstaste, wobei im Kommunikationssystem
Mittel zur Speicherung der Zuordnung und zur Kommunika
tionsendgeräte-individuellen Steuerung der Funktion der je
weiligen Funktionstaste vorgesehen sind.
An zentralen Vermittlungsplätzen eines Kommunikationssystems
werden häufig die Besetzt-Zustände der internen Teilnehmer
optisch überwacht, um bereits vor einem möglichen Vermitt
lungsvorgang zu erkennen, ob sich der entsprechende interne
Teilnehmer bereits im Gesprächszustand befindet. Dies ge
schieht in der Regel durch Besetzt-Monitore, d. h. Terminal
bildschirme, an denen die Besetzt-Zustände angezeigt werden
oder durch sogenannte Besetzt-Lampenfelder. Besetzt-Lampen
felder sind durch Funktionstasten gebildet, denen jeweils
eine Wählinformation bzw. Rufnummer und eine optische Signa
lisierungseinheit fest zugeordnet ist. Derartige Funktions
tasten und die zugeordneten Signalisierungseinheiten sind in
der Fachwelt als Rufnummerngeber bekannt. Diese Rufnummernge
ber sind häufig in spezielle Beistellgeräte, passend zu den
Endgeräten eines Kommunikationssystems integriert, wobei die
optischen Signalisierungseinheiten durch LED′s realisiert
sind. Die LED′s zeigen die Besetzt-Zustände derjenigen an das
Kommunikationssystem angeschlossenen Kommunikationsendgeräte
an, deren Rufnummer der jeweiligen Funktionstaste fest zuge
ordnet ist.
Führt ein Teilnehmer ein Gespräch, so wird die diesem Teil
nehmer zugeordnete Besetzt-Lampe bzw. LED′s aktiv geschaltet,
bzw. bleibt inaktiv geschaltet, falls der Teilnehmer kein Ge
spräch führt.
Die Zuordnung der Rufnummer zur Funktionstaste und damit zur
optischen Signalisierungseinheit bzw. Besetzt-Lampe erfolgt
einmalig durch ein zentrales Konfigurationsprogramm im Kommu
nikationssystem. Eine Änderung der Zuordnung ist nur durch
das zentrale Konfigurationsprogramm möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorhergehend
beschriebene Kommunikationsanordnung hinsichtlich der Zuord
nung von Funktionen eines Besetzt-Lampenfeldes flexibel aus
zugestalten. Die Aufgabe wird ausgehend von einer Kommunika
tionsanordnung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Pa
tentanspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Der wesentliche Aspekt der erfindungsgemäßen Kommunika
tionsanordnung besteht darin, daß jeder optischen Signalisie
rungseinheit, welcher einer Funktionstaste zugeordnet ist,
zumindest eine frei programmierbare Signalisierungsfunktion
zugewiesen werden kann. Bei Zuordnung von mehr als einer Si
gnalisierungsfunktion zu einer optischen Signalisierungsein
heit - Anspruch 2 - kann jeweils eine Signalisierungsfunktion
über eine Serviceprozedur ausgewählt und aktiv geschaltet
werden (z. B. Taste "Service" drücken, zu ändernde Taste drücken,
Funktion auswählen, Rufnummer eingeben, Speichern). Vor
teilhaft kann bei einer Anordnung mehrerer optischer Signali
sierungseinheiten, denen mehr als eine Signalisierungsfunk
tion zugewiesen ist, mit Hilfe einer weiteren Service-Proze
dur gleichzeitig alle von der jeweils aktiven Signalisie
rungsfunktion auf jeweils eine weitere, für die jeweilige op
tischen Signalisierungseinheit definierte und abgespeicherte
Signalisierungsfunktion umgeschaltet werden - Anspruch 3. So
können beispielsweise die in einem als Vermittlungsplatz fun
gierenden Kommunikationsendgerät angeordneten, optischen Si
gnalisierungseinheiten wahlweise zur Anrufidentifizierung
und/oder als Besetzt-Lampenfeld genutzt werden, wobei bei der
Anrufidentifizierung diejenige optische Signalisierungsein
heit aktiv geschaltet wird, deren zugeordnete Funktionstas
ten-Rufnummer mit der Rufnummer des eingehenden Rufes über
einstimmt - Anspruch 4.
Bei mehreren Funktionstasten bzw. optischen Signalisierungs
einheiten und jeweils zwei zugeordneten Signalisierungsfunk
tionen, Anrufidentifizierung und Besetzt-Anzeige sind vor
teilhaft Mittel zur gleichzeitigen Auswahl aller Anrufidenti
fizierungs- oder Besetzt-Anzeige-Funktionen und deren Akti
vierung vorgesehen - Anspruch 5. Diese vorteilhafte Ausge
staltung der Erfindung stellt den Hauptanwendungsfall in der
Praxis dar. Für die Umsetzung der erfindungsgemäßen freien
Programmierung der Funktionalität der optischen Signalisie
rungseinheiten wird im Kommunikationssystem oder im Kommuni
kationsendgerät vorteilhaft eine spezielle zweigeteilte Da
tenstruktur genutzt - Anspruch 6, 7, 8 - deren Aufbau auf
schnelles und häufiges Durchsuchen von Rufnummern optimiert
ist - Anspruch 8. Da gemäß einer weiteren vorteilhaften Aus
gestaltung mehrere Einzelnachrichten zur Erfassung von Be
setzt-Zuständen von Kommunikationsendgeräten bzw. zur An
steuerung der optischen Signalisierungseinheiten zu einer
Sammelnachricht zusammengefaßt werden, kann eine relevante
Rechen- und Laufzeitersparnis erreicht werden - Anspruch 9.
Um auch bei Kommunikationsanordnungen mit einer großen Anzahl
von angeschlossenen Kommunikationsendgeräten, von denen viele
als Vermittlungsplatz eingesetzt werden, eine effiziente Er
mittlung von Besetzt-Zuständen von angeschlossenen Kommunika
tionsendgeräten zu gewährleisten, werden im Speicher des Kom
munikationssystems weitere Datenstrukturen generiert, durch
die die Zahl der Nachrichten zur Ermittlung von Besetzt-Zu
ständen weiter reduziert und so eine schnellere Verarbeitung
gewährleistet wird - Anspruch 12.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Kommunikationsanordnung sind den weiteren Ansprüchen zu ent
nehmen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä
ßen Anordnung anhand eines Blockschaltbildes näher erläutert.
Die dargestellte Kommunikationsanordnung KA zeigt ein Kommu
nikationssystem KS mit angeschlossenen Kommunikationsendgerä
ten KE, von denen eines stellvertretend für alle dargestellt
ist. Das Kommunikationssystem KS ist in drei wesentliche Mo
dule unterteilt:
- - eine zentrale Steuerungseinheit ZSE,
- - eine periphere Steuerungseinheit PSE und
- - ein Teilnehmeranschlußmodul zum Anschluß von Kommunikationsendgeräten KE.
Das Kommunikationsendgerät KE weist neben einer Anzeigeein
heit ANZ und einem Tastenfeld TB ein Feld von Funktionstasten
FT1 . . . m mit jeweils einer zugeordneten optischen Signalisie
rungseinheit SE1 . . . m auf. Im folgenden sei angenommen, daß
das Feld von Signalisierungseinheiten SE1 . . . m ein Besetzt-Lampenfeld
darstellt, wobei die einzelnen Besetzt-Lampen bei
spielsweise durch eine LED realisiert sind. Im Tastenfeld TB
ist für die Programmierung der Signalisierungseinheiten
SE1 . . . n mit einer Signalisierungsfunktion sf beispielsweise
eine Auswahl- und eine Bestätigungstaste AT, BT vorgesehen.
Durch die Auswahltaste AT werden mögliche Signalisierungs
funktionen sf in der Anzeigeneinheit ANZ angezeigt und aus
gewählt und durch Betätigen der Bestätigungstaste BT die aus
gewählte Signalisierungsfunktion sf für diejenige Signali
sierungseinheit SE1 . . . n programmiert, die aktuell aktiviert
bzw. betätigt ist. Die beiden genannten Tasten AT, BT können
auch zur Eingabe weiterer Signalisierungsfunktionen sf ver
wendet werden; desweiteren wird durch das Betätigen einer
weitern Taste - nicht dargestellt - des Tastenfeldes TB eine
gemeinsame Umschaltung der Signalisierungsfunktionen er
reicht.
In der zentralen Steuerungseinheit ZSE werden die Vermitt
lungsvorgänge in der Kommunikationsanordnung KA gesteuert so
wie die Besetzt-Zustände der angeschlossenen Kommunikations
endgeräte KE überwacht. Diese Besetzt-Zustände werden der pe
ripheren Steuerungseinheit PSE in definierten zeitlichen Ab
ständen in Form einer Nachricht ni mitgeteilt. In einer er
sten nachfolgend beschriebenen Realisierungsvariante meldet
die zentrale Steuerungseinheit ZSE der peripheren Steuerungs
einheit PSE die während eines Zeitintervalls aufgetretenen
Besetzt-Zustands-Änderungen aller Kommunikationsendgeräte KE,
d. h. auch derjenigen Kommunikationsendgeräte KE, deren Ruf
nummer auf keiner Funktionstaste FT1 . . . m des Kommunikations
endgerätes KE gespeichert ist.
Für die Speicherung der Funktionstasten-Daten bzw. Signali
sierungsfunktionen sind in einem Speicher der peripheren
Steuerungseinheit PSE zwei spezielle Datenstrukturen reali
siert. In der ersten, allgemeinen Datenstruktur TAK-DATA sind
allgemein gültige Funktionstasten-Daten - nicht dargestellt -,
die für alle Kommunikationsendgeräte KE, sei es Vermitt
lungsplatz oder einfaches Telefon, gleich strukturiert sind,
gespeichert. Diese Funktionstasten-Daten können durch die De
fault-Vorgaben eines die jeweilige Funktion realisierenden
Programms vorgegeben werden oder können am Kommunikationsend
gerät KE oder von einem zentralen Systemterminal programmiert
werden. Die Datenstruktur TAK-DATA der Funktionstasten-Daten
ist aufgrund des Umfangs individueller Funktionstasten-Daten
in der Kommunikationsanordnung KA derart optimiert, daß mög
lichst wenig Systemspeicher belegt wird. Diese Datenstruktur
TAK-DATA ist jedoch für ein schnelles und häufiges Durchsu
chen, wie es für die Besetzt-Lampenfunktion vorteilhaft wäre,
ungeeignet; andererseits existieren bereits alle Funktionen
und Programm-Schnittstellen, um diese Daten zu manipulieren -
Reaktion auf Tastenanreize, Schalten von optischen Signali
sierungseinheiten, Programmieren von Funktionstasten, etc.
Aus diesem, für jedes Kommunikationsendgerät KE vorhandenem,
allgemeinen Datenbereich TAK-DATA der Funktionstasten-Daten
wird bei jeder Änderung der Funktionstasten-Daten - z. B. nach
einer Tastenprogrammierung - für jedes Kommunikationsendgerät
KE ein zweiter Datenbereich BLF-DATA in der Weise generiert,
daß in diesen nur Daten von denjenigen Funktionstasten
FT1 . . . m des Kommunikationsendgerätes KE eingetragen werden,
denen eine Rufnummer zugeordnet ist. Alternativ wird aus den
genannten Datenbereichen TAK-DATA der Funktionstasten-Daten
insgesamt nur ein zweiter Datenbereich BLF-DATA generiert, in
dem von allen Kommunikationsendgeräten KE nur Daten von mit
einer Rufnummer belegten Funktionstasten FT1 . . . m eingetragen
werden - nicht gezeichnet. Dieser zweite Datenbereich BLF-DATA
ist prinzipiell aus zwei Tabellen TAB1 und TAB2 aufge
baut und derart strukturiert, daß eine optimale Bearbeitungs
geschwindigkeit und eine größtmögliche Flexibilität bei der
Zuordnung von Funktionen erreicht wird.
Die erste Tabelle TAB1 enthält die Rufnummern rn1 . . . n derje
nigen Funktionstasten FT1 . . . m, denen eine Rufnummer rn1 . . . n
eines Kommunikationsendgerätes KE zugeordnet ist. Um ein
schnelles Durchsuchen der Rufnummern rn1 . . . n zu ermöglichen,
sind diese Rufnummern sortiert - beispielsweise in steigender
Rufnummernfolge. Die zweite Tabelle TAB2 enthält die bereits
aufbereiteten Nachrichten na1 . . . n zum Schalten der den Ruf
nummern rn1 . . . n bzw. Funktionstasten FT1 . . . m zugeordneten,
optischen Signalisierungseinheiten SE1 . . . m, wobei diese Nach
richten na1 . . . n zu einer Sammelnachricht ns zusammengefaßt
werden.
Beim beispielhaften Ablauf der Steuerung der optischen Signa
lisierungseinheiten SE1 . . . m als Besetzt-Lampen erhält die pe
riphere Steuerungseinheit PSE von der zentralen Steuerungs
einheit ZSE eine Nachricht ni mit einer Liste von Rufnummern
rb1 . . . k und den dazugehörigen Besetzt-Zuständen. Die peri
phere Steuerungseinheit PSE durchsucht die erste Tabelle TAB1
mit den gespeicherten Rufnummern rn1 . . . n der Funktionstasten
FT1 . . . m nach allen in der Nachricht ni angegebenen Rufnummern
rb1 . . . k. Stimmt eine zu suchende Rufnummer rb1 . . . k der Nach
richt ni mit einer Rufnummer rn1 . . . n der ersten Tabelle TAB1
überein, d. h. wurde die Rufnummer gefunden, so befindet sich
die zugeordnete Nachricht na1 . . . n, die benötigt wird, um die
zugehörige optische Signalisierungseinheit SE1 . . . m zu schal
ten, in der zweiten Tabelle TAB2. Der entsprechende Signali
sierungsstatus wird noch anhand des Besetzt-Zustandes aus der
übermittelten Nachricht ni ermittelt. Für alle gefundenen
Rufnummern rn1 . . . n wird aus den jeweiligen einzelnen Nach
richten na1 . . . n der zweiten Tabelle TAB2 eine Sammelnachricht
ns gebildet. Eine Sammelnachricht ns wird an das Teilnehmer
anschlußmodul IWU gesendet, nach dem alle Rufnummern rb1 . . . n,
die in der Eingangsnachricht ni enthalten sind, auf Vorhan
densein in der Tabelle TAB1 überprüft wurden.
In Kommunikationsanordnungen KA mit einer großen Anzahl von
angeschlossenen Kommunikationsendgeräten KE, sind, um die Zu
stände der Kommunikationsendgeräte KE zu überwachen, wesent
lich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten und optimierte
Verarbeitungsabläufe notwendig. Hierzu wird in der nachfol
gend beschriebenen zweiten Realisierungsvariante der erfin
dungsgemäßen Anordnung der peripheren Steuerungseinheit PSE
von der zentralen Steuerungseinheit ZSE eine Nachricht ni
übermittelt, in der, im Gegensatz zur vorhergehend beschrie
benen Realisierungsvariante, nur die Änderungen der Besetzt-Zustände
derjenigen Kommunikationsendgeräte KE enthalten
sind, deren Rufnummer jeweils einer Funktionstaste FT1 . . . m
zugeordnet ist. Hierzu wird in der zentralen Steuerungsein
heit ZSE für jedes Kommunikationsendgerät KE eine zusätzliche
Datenstruktur ZSE-BLF-DATA generiert - durch strichlierte Li
nien angedeutet. Die darin realisierte Tabelle entspricht dem
Inhalt der ersten Tabelle TAB1 des zweiten Datenbereichs BLF-DATA
in der peripheren Steuerungseinheit PSE und enthält alle
zu überwachenden Rufnummern rn1 . . . n, die einer Funktionstaste
FT1 . . . m bzw. optischen Signalisierungseinheit SE1 . . . m zuge
ordnet sind. Alle Änderungen an Funktionstasten-Daten, z. B.
nach Programmiervorgängen, bewirken eine sofortige Aktuali
sierung der drei Datenbereiche mit Funktionstasten-relevanten
Daten - TAK-DATA, BLF-DATA und ZST-BLF-DATA.
Claims (17)
1. Kommunikationssystem (KS) mit zumindest einem angeschlos
senen Kommunikationsendgerät (KE), das zumindest eine Funk
tionstaste (FT1 . . . m) mit einer zugeordneten optischen Signa
lisierungseinheit (SE1 . . . m) aufweist, mit Eingabemitteln zur
freien Zuordnung einer Funktion oder einer Rufnummer
(rn1 . . . n) zu der zumindest einen Funktionstaste (FT1 . . . m),
wobei im Kommunikationssystem (KS) Mittel zur Speicherung der
Zuordnung und zur Kommunikationsendgeräte individuellen
Steuerung der Funktion der jeweiligen Funktionstaste
(FT1 . . . m) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kommunikationsendgerät (KE) und im Kommunikations
system (KS)
- - zusätzliche Eingabemittel (AT, BT) zum Zuordnen jeweils einer vermittlungstechnischen Signalisierungsfunktion (sf) zu den optischen Signalisierungseinheiten (SE1 . . . m), deren zugeordnete Funktionstaste (FT1 . . . m) eine Wählinforma tion (rn1 . . . n) zugeordnet ist, und
- - zusätzliche Steuermittel zum Steuern der zugeordneten Si gnalisierungsfunktion (sf . . . )
vorgesehen sind.
2. Kommunikationssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kommunikationsendgerät (KE) und im Kommunikationssys
tem (KS)
- - zusätzliche Eingabemittel (AT, BT) zum Zuordnen zumindest einer weiteren vermittlungstechnischen Signalisierungs funktion (sf . . . ) zu der zumindest einen optischen Signali sierungseinheit (SE1 . . . m), deren zugeordnete Funktionstas te (FT1 . . . m) einer Wählinformation (rn1 . . . n) zugeordnet ist, und
- - zusätzliche Steuermittel zum Steuern zumindest einer wei teren zugeordneten Signalisierungsfunktion (sf . . . )
- - sowie weitere Eingabe- und Steuermittel zur Auswahl der Signalisierungsfunktion (sf . . . ) oder der zumindest einer weiteren Signalisierungsfunktion (sf . . . ) sowie zur Akti vierung der ausgewählten Signalisierungsfunktion (sf . . . )
vorgesehen sind.
3. Kommunikationssystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Anordnung mehrerer Funktionstasten (FT1 . . . m)
mit jeweils einer zugeordneten optischen Signalisierungsein
heit (SE1 . . . m) im Kommunikationsendgerät (KE) sowie im Kommu
nikationssystem (KS) für alle Funktionstasten (FT . . . m) Mit
tel zur gleichzeitigen Auswahl aller einer der noch nicht ak
tivierten Signalisierungsfunktionen (sf . . . ) und zu deren Ak
tivierung vorgesehen sind.
4. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalisierungsfunktion (sf . . . ) durch eine Anrufiden
tifizierungs-Funktion und eine weitere Signalisierungsfunk
tion (sf . . . ) durch eine Besetztanzeige-Funktion repräsentiert
ist.
5. Kommunikationssystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß für alle Funktionstasten (FT1 . . . m) Mittel zur gleichzei
tigen Auswahl aller Anrufidentifizierungs- oder Besetztan
zeige-Funktionen und deren Aktivierung vorgesehen sind.
6. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Speicher des Kommunikationssystems (KS) für je
des Kommunikationsendgerät (KE) zwei Datenstrukturen (TAK-DATA,
BLF-DATA) realisiert sind, wobei in der ersten, auf mi
nimalen Systemspeicherbedarf optimierten, Datenstruktur (TAK-DATA)
allgemeine Bedienelemente-Daten gespeichert sind und in
der zweiten Datenstruktur (BLF-DATA) Daten derjenigen Funk
tionstasten (FT1 . . . m) gespeichert sind, denen eine Wählin
formation (rn1 . . . n) eines Kommunikationsendgerätes (KE) zuge
ordnet ist.
7. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Speicher des Kommunikationssystems (KS)
- - für jedes Kommunikationsendgerät (KE) eine erste, auf mini malen Systemspeicherbedarf optimierte, Datenstruktur (TAK-DATA), in welcher allgemeine Bedienelemente-Daten gespei chert sind und
- - eine zweite Datenstruktur (BLF-DATA), in welcher Daten der jenigen Funktionstasten (FT1 . . . m) aller Kommunikationsend geräte (KE) gespeichert sind, denen eine Wählinformation (rn1 . . . n) eines Kommunikationsendgerätes (KE) zugeordnet ist,
realisiert sind.
8. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Kommunikationsendgeräte individuelle Datenstrukturen
(TAK-DATA, BLF-DATA) jeweils im Speicher des Kommunikations
endgerätes (KE) realisiert sind, wobei in der ersten, auf mi
nimalen Systemspeicherbedarf optimierten, Datenstruktur (TAK-DATA)
allgemeine Bedienelemente-Daten gespeichert sind und in
der zweiten Datenstruktur (BLF-DATA) Daten derjenigen Funk
tionstasten (FT1 . . . m) gespeichert sind, denen eine Wählinfor
mation (rn1 . . . n) eines Kommunikationsendgerätes (KE) zugeord
net ist.
9. Kommunikationssystem nach Anspruch 6, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Datenstruktur (BLF-DATA) durch zwei Tabellen
gebildet ist, und
- - daß die erste Tabelle (TAB1) die den einzelnen Funk tionstasten (FT1 . . . m) des Kommunikationsendgerätes (KE) zugeordneten Wählinformationen (rn1 . . . n) enthält,
- - daß in der zweiten Tabelle (TAB2) jeweils einer Wählinfor mation (rn1 . . . n) eine Nachricht (na1 . . . n) zugeordnet ist.
10. Kommunikationssystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kommunikationssystem (KS) eine zentrale Steuerungsein
heit (ZSE) mit einer peripheren Steuerungseinheit (PSE) und
diese mit Teilnehmeranschlußmodulen (IWU) verbunden ist, wo
bei
- - die zentrale Steuerungseinheit (ZSE) zusätzliche Mittel zur Ermittlung von vermittlungstechnischen Zuständen aller an das Kommunikationssystem (KS) angeschlossenen Kommuni kationsendgeräte (KE) sowie Sendemittel aufweist, mit de nen in bestimmten zeitlichen Abständen Informationen (ni) über die vermittlungstechnischen Zustände in Form einer Liste an die periphere Steuerungseinheit (PSE) übermittelt werden,
- - die periphere Steuerungseinheit (PSE) Vergleichsmittel
- - zum Vergleichen von übermittelten Wählinformationen (rb1 . . . k) mit gespeicherten Wählinformationen (rn1 . . . n) aufweist, wobei nach einem Empfang einer Liste (ni) von Wählinformationen (rb1 . . . k) von der zentralen Steuerungs einheit (ZSE) die empfangenen Wählinformationen (rb1 . . . k) mit denen in der ersten Tabelle (TAB1) gespeicherten Wähl informationen (rn1 . . . n) verglichen werden und bei Überein stimmung weitere Mittel,
- - zum Generieren einer die zugeordneten Nachrichten (na1 . . . n) enthaltenden Sammelnachricht (ns) und zum
- - Übermitteln dieser Sammelnachricht (ns) über ein Teil nehmeranschlußmodul (IWU) an das betroffene Kommunika tionsendgerät (KE), in dem die Zustände der einzelnen op tischen Signalisierungseinheiten (SE1 . . . m) abhängig von der empfangenen Sammelnachricht (ns) physikalisch geschal tet werden, vorgesehen sind.
11. Kommunikationssystem nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zur Ermittlung der Änderungen der vermittlungs
technischen Zustände in vorgegebenen Zeitintervallen vorgese
hen sind, wobei die ermittelten Änderungen der vermittlungs
technischen Zustände in die zu übermittelnde Liste (ni) ein
getragen sind.
12. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Funktionstasten (FT1 . . . m) zugeordneten Signali
sierungseinheiten (SE1 . . . m) durch LED′s realisiert sind.
13. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Speicher des Kommunikationssystems (KS) für je
des Kommunikationsendgerät (KE) eine zusätzliche Datenstruk
tur (ZST-BLF-DATA) realisiert ist, in der die Wählinforma
tionen (rn1 . . . n) derjenigen Kommunikationsendgeräte (KE) ge
speichert sind, deren vermittlungstechnische Zustände über
wacht werden sollen.
14. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kommunikationsendgerät (KE) eine Auswahl- und eine Be
stätigungstaste (AT, BT) zur Auswahl und Programmierung von
Signalisierungsfunktionen (sf . . . ) zu Funktionstasten
(FT1 . . . n) zugeordneten Signalisierungseinheiten (SE1 . . . n)
vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19610286A DE19610286A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Kommunikationsendgerät mit programmierbaren, Funktionstasten zugeordneten, optischen Signalisierungseinheiten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19610286A DE19610286A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Kommunikationsendgerät mit programmierbaren, Funktionstasten zugeordneten, optischen Signalisierungseinheiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19610286A1 true DE19610286A1 (de) | 1997-09-18 |
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Family Applications (1)
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| DE19610286A Withdrawn DE19610286A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Kommunikationsendgerät mit programmierbaren, Funktionstasten zugeordneten, optischen Signalisierungseinheiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19610286A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19948090B4 (de) * | 1999-10-06 | 2005-11-24 | Siemens Ag | Verfahren zum Anschliessen eines Endgerätes an eine Telekommunikationsanlage sowie zugehörige elektronische Baueinheiten |
Citations (3)
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| DE3014440C2 (de) * | 1980-04-15 | 1982-06-03 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren für Fernsprechvermittlungsanlagen mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen und optischer Anzeige von Vermittlungszuständen |
| DE3729133C1 (de) * | 1987-09-01 | 1989-03-16 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer den Betrieb von Bedien- oder Abfrageplaetzen an zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungsanlagen,insbesondere Makler-Vielfachanlagen |
| DE4021333C1 (de) * | 1990-07-04 | 1991-11-07 | Telenorma Gmbh, 6000 Frankfurt, De |
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1996
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