DE19610217A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von Losgut - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von LosgutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuier
lichen Fördern von Losgut über große Höhendifferenzen.
Insbesondere im Tagebau beim Abbau von Rohstoffen, wie
Braunkohle, Steinkohle, Kalkstein, Ölschiefer u. dgl.
ist es erforderlich, Losgut über große Höhendifferenzen
zu fördern. Bisher werden je nach Einsatzfall und in
Abhängigkeit von der jeweiligen Förderleistung sowie
insbesondere unter Berücksichtigung der Art und
Beschaffenheit des zu fördernden Losgutes sowie unter
Berücksichtigung der ständig steigenden Anforderungen
des Umweltschutzes beim Fördern von Losgut die unter
schiedlichsten Vorrichtungen eingesetzt.
Besonders aufwendig ist die Förderung von Losgut mittels
Fahrzeugen, wobei häufig Spezialfahrzeuge mit extrem
hoher Ladekapazität eingesetzt werden. Bei Abbaugruben
mit entsprechenden Tiefen wird der Abraum, der von
Schaufelradbaggern o. dgl. - also beispielsweise kon
tinuierlich - abgebaut wird, über entsprechende Belade
stationen in die Fahrzeuge übergeben. Die Fahrzeuge
transportieren dann das Losgut über serpentinenartig
angeordneten Fahrwegen auf die Normalebene zur weiteren
Aufbereitung bzw. zum Weitertransport. Durch die be
grenzte Steigfähigkeit der genannten Fahrzeuge unter
Vollast ergeben sich je nach Grubentiefe entsprechend
weite Fahrdistanzen und somit auch entsprechend hohe
Fahrzeiten pro Fahrzeug, so daß bei hohen Abraum
leistungen eine Vielzahl solcher Fahrzeug eingesetzt
werden. Ein weiterer Nachteil ergibt sich durch die
unwirtschaftliche leere Rückfahrt der Fahrzeuge.
Ein Vorteil der vorstehend beschriebenen Förderung von
Losgut besteht darin, daß auf betrieblich bedingte Ände
rungen in bezug auf Förderleistung und Ortswechsel der
Abraummaschine durch eine Anpassung der Anzahl der ein
gesetzten Fahrzeuge flexibel reagiert werden kann sowie
darin, daß die Erstinvestition bei Abbaubeginn relativ
gering gehalten und der Fahrzeugpark erst nach und nach
erweitert werden muß.
Es ist ferner bekannt, die Förderung von Losgut mittels
Förderbandsystemen durchzuführen. Jedoch ist bei Ver
wendung von glatten Fördergurten die Steigfähigkeit auf
ca. 20° bis 22° beschränkt, so daß die Höhenüberwindung
eine extrem lange Förderstrecke mit entsprechend hohen
Investition- und Betriebskosten erforderlich macht und
auf betriebliche Veränderungen nur mit großem Aufwand
reagiert werden kann.
Der Vorteil der vorgenannten Förderung besteht darin,
daß sie eine kontinuierliche Materialförderung er
möglicht, oftmals von der Abraummaschine bis zur
Weiterverarbeitung.
Es ist auch bereits bekannt, die Förderung von Losgut
mittels Eimer- oder Becherwerken durchzuführen. Hierbei
kann das Losgut jedoch nur durch Überwurf auf an
schließende Förderer oder Anlagenteile übergeben werden.
Dies ist in vielen Fällen problematisch und erfordert
verhältnismäßig viel Raum für den Abwurf des Losgutes.
Die Materialübergabe durch Überwurf bedeutet darüber
hinaus einen erheblichen Höhenverlust.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung zu schaffen, mit der die jeweiligen Vorteile der
vorgenannten Fördersysteme insgesamt realisiert werden
können, die aber nicht die Nachteile dieser Förder
systeme aufweist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht bei einer
Vorrichtung der eingangs erwähnten Art darin,
- - daß die Förderung des Losgutes mittels Schalen elevatoren erfolgt,
- - daß mindestens zwei Schalenelevatoren in unterschied lichen Höhen nebeneinander angeordnet sind
- - und daß zwischen dem oberen Ende des unteren Schalen elevators und dem unteren Ende des oberen Schalen elevators eine Einrichtung für die Übergabe des Losgutes von dem unteren auf den oberen Schalen elevator vorgesehen ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Vorrichtung
ist es möglich, beliebig viele Schalenelevatoren über
einander anzuordnen, so daß die Vorrichtung jeder
beliebigen Höhendifferenz angepaßt werden kann. Hierbei
kann das Losgut am Fuß des Schalenelevators sowohl
kontinuierlich zugeführt werden als auch diskontinuier
lich durch entsprechende Anordnung eines Bunkers. Die
Schalenelevatoren sind zweckmäßigerweise senkrecht an
geordnet; sie können jedoch auch schräg angeordnet sein.
Zweckmäßigerweise ist jeder Schalenelevator als Ketten
förderer mit einer oder mehreren zwischen zwei Umlenk
stationen gespannten Ketten ausgebildet, wobei an den
Ketten in bestimmten Abständen die schalenförmigen Mit
nehmer mittels Bolzen befestigt sind. Ein derartiger
Schalenelevator erfordert nur eine geringe Wartung.
In Ausgestaltung der Erfindung sind die schalenförmigen
Mitnehmer jedes Schalenelevators seitlich geschlossen
und an der Innenseite flacher ausgebildet als an der
Außenseite. Durch die flachere Ausbildung der Mitnehmer
an der Innenseite erfolgt bei den Schalenelevatoren der
erfindungsgemäßen Vorrichtung - anders als bei Eimer- und
Becherwerken - ein nahezu zentrischer Abwurf des
Losgutes am oberen Ende des Schalenelevators zwischen
den Kettensträngen, da das Losgut an der oberen
Umkehrstelle jedes Schalenelevators schon früh aus dem
Mitnehmer abzufließen beginnt.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vor
richtung sind die schalenförmigen Mitnehmer des Schalen
elevators mit mindestens einer ebenfalls mittels Bolzen
an den Ketten befestigten Strebe gehalten, wobei - nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung - der Bolzen, mit
dem eine Strebe eines bestimmten Mitnehmers an der Kette
befestigt ist, gleichzeitig zur Befestigung des darüber
liegenden Mitnehmers dient. Hierdurch ist bei einem
Minimum an konstruktivem Aufwand und an Bauelementen
eine sichere Aufnahme der Lastmomente gewährleistet.
Darüber hinaus heben sich die an den einzelnen
Mitnehmern angreifenden Momente gegenseitig auf.
Die schrägverlaufenden Streben bewirken noch einen wei
teren, sehr wesentlichen Vorteil. Während nämlich bei
der üblichen Befestigung der schalenförmigen Mitnehmer
beim Auflaufen der Mitnehmer auf das Umlenkrad jeweils
eine schlagartige Beschleunigung der Außenseiten der
Mitnehmer auf etwa die doppelte Geschwindigkeit erfolgt,
so daß erhebliche Schläge in den Gelenken auftreten, die
zu einem erhöhten Verschleiß führen, wird durch die
Streben - und zwar infolge des Vorlaufs des inneren, an
der Kette befestigten Gelenkpunktes jeder Strebe - eine
allmähliche Beschleunigung der Vorderkanten der Mit
nehmer beim Auflaufen der Kette auf das Kettenrad und
eine allmähliche Verzögerung der Vorderkanten der
Mitnehmer beim Ablaufen der Kette vom Kettenrad bewirkt.
Dadurch werden die durch die Beschleunigung der
Außenseiten der Mitnehmer auftretenden Kräfte erheblich
herabgesetzt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann noch dadurch
verbessert werden,
- - daß die Schalenelevatoren in verschiedenen Höhen unmittelbar senkrecht nebeneinander - und somit für eine Schachtförderung geeignet - angeordnet sind, derart, daß sich die oberen Kettenräder des unteren Schalenelevators nur geringfügig oberhalb der unteren Kettenräder des oberen Schalenelevators befinden,
- - daß die Einrichtung für die Übergabe des Losgutes von dem unteren Schalenelevator auf den oberen Schalen elevator durch einen quer angeordneten Schnecken förderer gebildet ist, der zentrisch unter den oberen Kettenrädern des unteren Schalenelevators und über den unteren Kettenrädern des oberen Schalenelevators, zwischen den Kettensträngen des Schalenelevators ange ordnet ist,
- - und daß der Schneckenförderer seitlich aus dem un teren Schalenelevator herausragt und sich bis in den oberen Schalenelevator erstreckt.
Eine derart ausgestaltete Vorrichtung könnte beispiels
weise auch im Untertagebau eingesetzt werden.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
besteht darin,
- - daß die Schalenelevatoren in verschiedenen Höhen mit Abstand senkrecht nebeneinander - und somit für eine Kaskadenförderung geeignet - angeordnet sind, derart, daß sich die oberen Kettenräder des unteren Schalen elevators nur geringfügig oberhalb der unteren Ketten räder des oberen Schalenelevators befinden,
- - daß die Einrichtung für die Übergabe des Losgutes von dem unteren Schalenelevator auf den oberen Schalen elevator durch einen quer angeordneten Schnecken förderer gebildet ist, der zentrisch unter den oberen Kettenrädern des unteren Schalenelevators und über den unteren Kettenrädern des oberen Schalenelevators, zwischen den Kettensträngen des Schalenelevators ange ordnet ist,
- - daß zwischen jeweils zwei Schalenelevatoren ein Zu führband vorgesehen ist
- - und daß der Schneckenförderer seitlich aus dem unte ren Schalenelevator herausragt und sich bis zu dem Zuführband erstreckt.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung wirft der obere Schnecken
förderer das zugeführte Losgut im Zentrum der Um
kehrstation des Schalenelevators ab, wodurch dieses sich
im unteren Teil des geschlossenen Elevatortroges sammelt
und von den Mitnehmern in deren Umkehrbewegung re
gelrecht aufgeschaufelt und nach oben mitgenommen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Vorrichtung ist die Einrichtung für die Übergabe
des Losgutes von einem Schalenelevator auf den anderen
Schalenelevator reversibel ausgebildet. Dadurch ist eine
Förderung des Losgutes sowohl nach oben als auch nach
unten möglich.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann noch dadurch
verbessert werden, daß jeder Schalenelevator mit einem
umfassenden Traggerüst ausgestattet ist, wobei in weite
rer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung das
Traggerüst Antriebseinheiten, Wartungsstege, Treppen,
Hydraulik, Wartungshubzug u. dgl. trägt.
Vorzugsweise ist an dem Traggerüst an jeder Übergabe
stelle eine überkragende Bühne vorgesehen, auf der die
vorstehend erwähnten, zu jedem Schalenelevator gehören
den Einzelelemente, wie Antriebseinheiten, Hydraulik
u. dgl. angeordnet sind. Hierbei ist nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung im oberen Bereich des Traggerüstes
ein quer verfahrbarer Montagehubzug mit einer bis zur
untersten Sohle reichenden Seillänge angeordnet. Zum
Erreichen der auf der betreffenden Bühne installierten
Einzelelemente ist unter jeder Bühne ein spezielles
Hebelsystem mit Seilzugverstellung vorgesehen, mit
dessen Hilfe das Zugseil des Montagehubzuges so um
gelenkt werden kann, daß die Möglichkeit besteht,
schwere Einzelelemente auf der jeweiligen Bühne zu er
reichen, aus dem Bühnenbereich herauszuheben und an den
unteren Bühnen vorbei auf die unterste Sohle abzulassen,
um von dort den Weitertransport durchzuführen.
Eine weitere wesentliche Verbesserung der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß an dem
Traggerüst ein Personenaufzug angebracht ist.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung, in der Ausfüh
rungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung schema
tisch dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine aus mehreren Schalenelevatoren gebildete
Vorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Vorderansicht;
Fig. 3 eine aus in verschiedenen Höhen unmittelbar
senkrecht nebeneinander angeordneten Schalen
elevatoren gebildete Vorrichtung in Seiten
ansicht;
Fig. 4 die Seitenansicht einer aus in verschiedenen
Höhen mit Abstand senkrecht nebeneinander ange
ordneten Schalenelevatoren gebildeten Vorrich
tung;
Fig. 5 die Seitenansicht einer anderen aus in verschie
denen Höhen mit Abstand senkrecht nebeneinander
angeordneten Schalenelevatoren gebildeten Vor
richtung
Fig. 6 einen Abschnitt einer Elevatorkette mit daran
befestigten Mitnehmern.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel
zeigt Schalenelevatoren 1, 2 und 3, die in unterschied
licher Höhe nebeneinander angeordnet sind. Zwischen dem
oberen Ende des unteren Schalenelevators 1 und dem unte
ren Ende des sich daran anschließenden - in Bezug auf
den Schalenelevator 1 oberen - Schalenelevators 2 ist
für die Übergabe des zu fördernden Losgutes von dem
Schalenelevator 1 auf den Schalenelevator 2 ein quer
angeordneter Schneckenförderer 4 vorgesehen. Der Schnecken
förderer 4 ist zentrisch unter den oberen Ketten
rädern 5 des unteren Schalenelevators 1 und über den
unteren Kettenrädern 6 des Schalenelevators 2, zwischen
den Kettensträngen 7 angeordnet.
Die Übergabe des zu fördernden Losgutes von dem Schalen
elevator 2 auf den - in Bezug auf den Schalenelevator 2
oberen - Schalenelevator 3 erfolgt in der Weise, daß
mittels eines Schneckenförderers 8 das Losgut auf ein
Zuführband 9 und sodann mittels des Zuführbandes 9 auf
den Schalenelevator 3 übergeben wird.
Wie in den Fig. 1 und 2 mit dünnen Vollinien angedeutet
ist, ist jeder Schalenelevator mit einem umfassenden
Traggerüst 13 ausgestattet, in dessen oberem Bereich ein
quer verfahrbarer Montagehubzug 14 mit einer bis zur
untersten Sohle reichenden Seillänge angeordnet ist.
Ferner ist an dem Traggerüst 13 ein Personenaufzug 15
angebracht.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
mehrere Schalenelevatoren in verschiedenen Höhe unmit
telbar übereinander angeordnet. Hierbei befinden sich
die oberen Kettenräder 5 des unteren Schalenelevators 1
nur geringfügig oberhalb der unteren Kettenräder 6 des
Schalenelevators 2. Die Übergabe des zu fördernden
Losgutes von dem Schalenelevator 1 auf den Schalen
elevator 2 erfolgt in diesem Falle durch einen quer
angeordneten Schneckenförderer 4.
Die Fig. 4 und 5 zeigen aus in verschiedenen Höhe mit
Abstand senkrecht nebeneinander angeordneten Schalen
elevatoren 1, 2 gebildete Vorrichtungen, wobei sich die
beiden Ausführungsbeispiele nur hinsichtlich ihres von
der Form der Böschung abhängigen Abstandes der einzelnen
Schalenelevatoren voneinander unterscheiden. Auch bei
diesen Ausführungsbeispielen befinden sich die oberen
Kettenräder 5 des unteren Schalenelevators 1 jeweils nur
geringfügig oberhalb der unteren Kettenräder 6 des
Schalenelevators 2. Für die Übergabe des zu fördernden
Losgutes von dem Schalenelevator 1 auf den Schalen
elevator 2 ist jeweils ein Zuführband 9 vorgesehen. Die
Übergabe des zu fördernden Losgutes von dem Schalen
elevator 1 auf das Zuführband 9 kann auch bei diesen
Ausführungsbeispielen mittels eines - nicht darge
stellten - Schneckenförderers erfolgen.
Die Schalenelevatoren sind als Kettenförderer mit einer
oder mehreren Ketten ausgebildet. Wie aus Fig. 6 zu
ersehen ist, sind an den Ketten 10 schalenförmige
Mitnehmer 11 befestigt, wobei die Mitnehmer 11 ferner
mittels Streben 12 an den Ketten 10 gehalten sind. Dabei
dient der Bolzen, mit dem eine Strebe 21 eines be
stimmten Mitnehmers 20 an der Kette befestigt ist,
gleichzeitig zur Befestigung des darüberliegenden Mit
nehmers 20, so daß die betreffende Strebe 21 und der
betreffende Mitnehmer 20 einen gemeinsamen Gelenkpunkt
haben.
Es versteht sich, daß der vorstehend anhand eines Senk
rechtförderers erläuterte Erfindungsgedanke auch er
folgreich bei einem schräg angeordneten Steilförderer
eingesetzt werden kann.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von Losgut
über große Höhendifferenzen,
dadurch gekennzeichnet,
- 1.1 daß die Förderung des Losgutes mittels Schalen elevatoren (1, 2, 3) erfolgt,
- 1.1 daß mindestens zwei Schalenelevatoren (1, 2, 3) in unterschiedlichen Höhen nebeneinander ange ordnet sind
- 1.2 und daß zwischen dem oberen Ende des unteren Schalenelevators (1 bzw. 2) und dem unteren Ende des oberen Schalenelevators (2 bzw. 3) eine Ein richtung für die Übergabe des Losgutes von dem unteren auf den oberen Schalenelevator vorge sehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Schalenelevator (1, 2, 3) als Ketten
förderer mit einer oder mehreren zwischen zwei
Umlenkstationen gespannten Ketten (10) ausgebildet
ist, wobei an den Ketten (10) in bestimmten Ab
ständen die schalenförmigen Mitnehmer (11) mittels
Bolzen befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die schalenförmigen Mitnehmer (11)
jedes Schalenelevators (1, 2, 3) seitlich geschlos
sen und an der Innenseite flacher ausgebildet sind
als an der Außenseite.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die schalenförmigen Mitnehmer (11) der
Schalenelevatoren (1, 2, 3) mit mindestens einer
ebenfalls mittels Bolzen an den Ketten (10) be
festigten Strebe (12) gehalten sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen, mit dem eine Strebe (21) eines
bestimmten Mitnehmers (20) an der Kette befestigt
ist, gleichzeitig zur Befestigung des darüber
liegenden Mitnehmers (20) dient.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- 6.1 daß die Schalenelevatoren (1, 2, 3) in ver schiedenen Höhen unmittelbar senkrecht neben einander - und somit für eine Schachtförderung geeignet - angeordnet sind, derart, daß sich die oberen Kettenräder des unteren Schalenelevators nur geringfügig oberhalb der unteren Ketten räder (6) des oberen Schalenelevators (2) befinden,
- 6.2 daß die Einrichtung für die Übergabe des Los gutes von dem unteren Schalenelevator (1) auf den oberen Schalenelevator (2) durch einen quer angeordneten Schneckenförderer (4) gebildet ist, der zentrisch unter den oberen Kettenrädern (5) des unteren Schalenelevators (1) und über den unteren Kettenrädern (6) des oberen Schalenele vators (1), zwischen den Kettensträngen (7) des Schalenelevators angeordnet ist
- 6.3 und daß der Schneckenförderer (4) seitlich aus dem unteren Schalenelevator (1) herausragt und sich bis in den oberen Schalenelevator (2) erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- 7.1 daß die Schalenelevatoren (1, 2, 3) in ver schiedenen Höhen mit Abstand senkrecht neben einander - und somit für eine Kaskadenförderung geeignet - angeordnet sind, derart, daß sich die oberen Kettenräder (5) des unteren Schalen elevators (1) nur geringfügig oberhalb der unteren Kettenräder (6) des oberen Schalen elevators (2) befinden,
- 7.2 daß die Einrichtung für die Übergabe des Los gutes von dem unteren Schalenelevator (1) auf den oberen Schalenelevator (2) durch einen quer angeordneten Schneckenförderer (4) gebildet ist, der zentrisch unter den oberen Kettenrädern (5) des unteren Schalenelevators (1) und über den unteren Kettenrädern (6) des oberen Schalenele vators (1), zwischen den Kettensträngen (7) des Schalenelevators angeordnet ist,
- 7.3 daß zwischen jeweils zwei Schalenelevatoren (1, 2) ein Zuführband (9) vorgesehen ist
- 7.3 und daß der Schneckenförderer (4) seitlich aus dem unteren Schalenelevator (1) herausragt und sich bis zu dem Zuführband (9) erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die
Übergabe des Losgutes von einem Schalenelevator (1
bzw. 2) auf den anderen Schalenelevator (2 bzw. 3)
reversibel ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalenelevator
(1, 2, 3) mit einem umfassenden Traggerüst (13)
ausgestattet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Traggerüst (13) Antriebseinheiten, Wartungs
stege, Treppen, Hydraulik, Wartungshubzug u. dgl.
trägt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß im oberen Bereich des Traggerüstes
(13) ein quer verfahrbarer Montagehubzug (14) mit
einer bis zur untersten Sohle reichenden Seillänge
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Traggerüst (14) ein
Personenaufzug (15) angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110217 DE19610217A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von Losgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110217 DE19610217A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von Losgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19610217A1 true DE19610217A1 (de) | 1997-09-18 |
Family
ID=7788393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996110217 Withdrawn DE19610217A1 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Fördern von Losgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
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