DE19610884A1 - Belüftungssystem für die Räume von Gebäuden - Google Patents
Belüftungssystem für die Räume von GebäudenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Belüftungssystem für
die Räume von Gebäuden zum Zuführen von Außenluft.
Aus der DE 39 42 017 C2 ist bereits ein Lüftungssystem
für die Räume von Gebäuden bekannt, das gleichermaßen
zum Zuführen von Außenluft als auch zum Abführen von
Raumluft dient. Dieses Lüftungssystem umfaßt ein im
Brüstungsbereich unter einem Fenster angeordnetes Lüf
tungsaggregat mit einem Gebläse und je einem Luftleitka
nal zum Zuführen von Außenluft und zum Abführen von
Raumluft, die sich jeweils zwischen einem gebäudeaußen
seitigen Außenlufteinlaß und einem rauminnenseitigen
Außenluftauslaß bzw. einem rauminnenseitigen Raumluft
einlaß und einem gebäudeaußenseitigen Raumluftauslaß
erstrecken.
Dieses vorbekannte Lüftungssystem hat sich bewährt, ist
aber im Aufbau recht aufwendig und erfordert zur Minde
rung der vom Gebläse ausgehenden Geräuschemissionen
besonderer Maßnahmen zur Schalldämmung.
Ferner ist aus der DE 34 39 231 C2 eine Lüftungsvor
richtung zum Zuführen von Frischluft in die Räume von
Gebäuden vorbekannt, die ebenfalls mit einem Gebläse
ausgerüstet ist und bei der mehrere rauminnenseitig aus
mündende Luftauslaßöffnungen vorgesehen und letztere mit
als einstellbare Luftleiteinrichtungen ausgebildeten Ab
sperrorganen ausgerüstet sind. Auch diese Lüftungsvor
richtung, bei der es sich insbesondere um ein Wandgerät
handelt, ist im Aufbau recht aufwendig und es bedarf im
Hinblick auf die im Betrieb des Gebläses unvermeidbar
auftretenden Geräuschemissionen ebenfalls besonderer
Maßnahmen zur Geräuschminderung.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgegen
über in der Schaffung eines äußerst einfachen, gleich
wohl aber effizienten Lüftungssystems zum Zuführen von
Außenluft zu den Räumen von Gebäuden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch ein Belüftungs
system der vorgenannten Zweckbestimmung gelöst, bei dem
ein sich zwischen einer gebäudeaußenseitigen Lufteinlaß
öffnung und einer rauminnenseitig ausmündenden Luftaus
laßöffnung erstreckender Luftleitkanal mit einem Einweg-
Absperrorgan versehen ist, das bei gebäudeaußenseitigem
Überdruck selbsttätig in eine den Luftleitkanal für die
Zufuhr von Außenluft freigebende Öffnungslage, hingegen
bei gebäudeaußenseitigem Unterdruck in eine den Luft
leitkanal absperrende Schließlage gelangt.
Bei der Erfindung handelt es sich um ein gebläseloses
Belüftungssystem, dessen Einweg-Absperrorgan immer dann
in eine den Luftleitkanal freigebende und damit die Zu
fuhr von Außenluft zu einem mit einem derartigen Lüftungs
system ausgestatteten Raum zulassende Öffnungslage ge
langt, wenn der in dem zu belüftenden Raum herrschende
Luftdruck kleiner ist als der gebäudeaußenseitig herr
schende Luftdruck. In der Regel tritt auf der vom Wind
angeströmten Seite eines Gebäudes ein das Einweg-Ab
sperrorgan in seine Öffnungslage betätigender Überdruck
auf, hingegen auf der Abströmseite infolge des dort auf
tretenden Sogs ein Unterdruck, was zum Schließen des
Einweg-Absperrorgans führt und so verhindert, daß mit
einem derartigen Belüftungssystem ausgerüstete Räume
entlüftet werden.
Derartige Raumentlüftungen sollten deshalb unterbunden
werden, weil ansonsten Luft aus benachbarten Räumen in
den entlüfteten Raum nachströmt, so insbesondere aus
außenbelüfteten Naßräumen. Als Folge davon können unan
genehme Geruchsbelästigungen auftreten oder gar Keime in
den Raum eingetragen werden.
Bei Räumen, die zu Wohnungen mit Gasthermen oder Gas
heizung gehören, muß zwingend das Risiko einer uner
wünschten Entlüftung unterbunden werden, weil im Falle
einer derartigen Entlüftung die Gefahr des Zurücksaugens
der von einer Brennstelle abströmenden Rauchgase und
infolge der dadurch bedingten Abwesenheit von Sauerstoff
an der Brennstelle deren Erlöschen eintreten kann. Dies
ist bei der erfindungsgemäßen Belüftungseinrichtung da
durch ausgeschlossen, daß bei gebäudeaußenseitigem Un
terdruck, der auf der Wind abgewandten Seite von Gebäu
den infolge des dort zu beobachtenden Sogs grundsätzlich
immer auftreten kann, das Einweg-Absperrorgan selbsttä
tig in seine Schließlage gelangt und dadurch das Abströ
men von Raumluft unterbindet.
Bei dem erfindungsgemaßen Belüftungssystem kann ein Ein
weg-Absperrorgan beliebiger Ausgestaltung zum Einsatz kom
men, sofern dieses die aufgabengemäßen Funktionen erfüllt,
nämlich den Luftleitkanal zum Zuführen von Außenluft in
einen Raum bei gebäudeaußenseitigem Überdruck freigibt
und bei gebäudeaußenseitigem Unterdruck diesen Luftleit
kanal absperrt und damit das Abströmen von Raumluft sowie
das damit verbundene Austragen von Wärmeenergie verhindert.
Als besonders zweckmäßig hat sich, gemäß einer Weiterbil
dung der Erfindung, jedoch erwiesen, wenn das Einweg-Ab
sperrorgan als um eine Anlenkachse verschwenkbare Rück
schlagklappe ausgebildet ist, die unter Schwerkraftwir
kung in ihrer den Luftleitkanal absperrenden Schließlage
steht und in ihre Öffnungslage betätigt wird, wenn
gebäudeaußenseitig Überdruck auftritt.
Das in Abhängigkeit von den Luftdruckverhältnissen
selbsttätig in seine Öffnungs- oder Schließlage gehende
Absperrorgan kann an beliebiger Stelle des Luftleitka
nals angeordnet sein, so insbesondere unmittelbar hinter
der gebäudeaußenseitigen Lufteinlaßöffnung. Als vorteil
haft hat sich jedoch, gemäß einer anderen Weiterbildung
der Erfindung, die Anordnung des Einweg-Absperrorgans in
einem mittleren, mit schallabsorbierendem Material aus
gekleideten Kanalabschnitt des Luftleitkanals erwiesen.
Eine besonders wichtige Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß dem Luftleitkanal neben dem Einweg-Absperrorgan
ein von letzterem unabhängiges zweites Absperrorgan zuge
ordnet ist, das manuell oder mittels eines Stellgliedes
zwischen einer den Luftleitkanal freigebenden Öffnungslage
und einer absperrenden Schließlage betätigbar ist.
Das zweite Absperrorgan ermöglicht mithin eine wahlweise
Abschaltung des Belüftungssystems. Das zweite Absperr
organ kann aber auch in sinnvoller Weise so ausgelegt
sein, daß es auf beliebige Zwischenstellungen einstellbar
und dadurch der Strömungsquerschnitt des Luftleitkanals
variierbar ist.
In gleicher Weise wie das nur in einer Richtung Luft
strömungen zulassende erste Absperrorgan kann auch das
zweite Absperrorgan an beliebiger Stelle des Luftleitka
nals angeordnet sein. Im Interesse eines einfachen System
aufbaus hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn
das zweite Absperrorgan im Bereich der rauminnenseitigen
Luftauslaßöffnung angeordnet ist.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß
der Luftleitkanal mäanderförmig ausgebildet ist und min
destens je einen gebäudeaußenseitigen Kanalabschnitt mit
der Lufteinlaßöffnung und einen rauminnenseitigen Kanal
abschnitt mit der Luftauslaßöffnung sowie einen zwischen
diesen beiden Kanalabschnitten verlaufenden mittleren
Kanalabschnitt umfaßt und daß der mittlere Kanalab
schnitt auf voneinander abgewandten Seiten jeweils über
Umlenkbereiche von etwa 180° mit den beiden anderen Ka
nalabschnitten in Strömungsverbindung steht.
Bei dieser Weiterbildung durch strömt die über die Luft
einlaßöffnung eintretende Außenluft zunächst den gebäu
deaußenseitigen Kanalabschnitt des Luftleitkanals, wird
dann am Ende dieses Kanalabschnittes um etwa 180° umge
lenkt und durchströmt den mittleren Kanalabschnitt, um
anschließend über einen weiteren Umlenkungsbereich von
etwa 180° in den raumseitigen Kanalabschnitt einzutreten
und nach dessen Durchströmung über die rauminnenseitige
Luftauslaßöffnung in den zu belüftenden Raum zu gelan
gen. Eine derartige Luftführung hat sich im Hinblick auf
eine wirksame Abschirmung des zu belüftenden Raums von
Außengeräuschen als vorteilhaft erwiesen.
Schließlich ist eine abermalige Weiterbildung der Erfin
dung durch ein in einem Wanddurchbruch aufgenommenes Be
lüftungsgerät mit dem eine gebäudeaußenseitige Luftein
laßöffnung aufweisenden und in einer rauminnenseitigen
Luftauslaßöffnung ausmündenden Luftleitkanal gekenn
zeichnet. Insbesondere kann dieses Lüftungsgerät im
Brüstungsbereich unter einem Fenster angeordnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Lüftungs
systems soll nachstehend anhand der beigefügten Zeich
nung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 ein im Brüstungsbereich unter einem Fenster auf
genommenes Belüftungsgerät in einer vertikalen
Schnittansicht,
Fig. 2 ein der Schnittlinie II-II in Fig. 3 entsprechen
den Vertikalschnitt durch das Belüftungsgerät,
Fig. 3 einen der Schnittlinie III-III in Fig. 2 entspre
chenden Horizontalschnitt durch das Belüftungs
gerät und
Fig. 4 eine Abwandlungsform in einer Ansicht wie in Fig. 3.
Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Belüftungssystem 10
ist im Brüstungsbereich 11 unter einem Fenster 12 mit
einer rauminnenseitig vorstehenden Fensterbank 13 ein Be
lüftungsgerät 14 angeordnet. Durch das Belüftungsgerät 14
erstreckt sich ein Luftleitkanal 15 hindurch, der eine
gebäudeaußenseitige Lufteinlaßöffnung 16 besitzt und in
einer rauminnenseitigen Luftauslaßöffnung 17 über einem
Heizkörper 18 ausmündet.
Der Luftleitkanal 15 ist, wie insbesondere Fig. 2 zeigt,
mäanderförmig ausgebildet und umfaßt je einen gebäude
außenseitigen Kanalabschnitt 20 und einen rauminnensei
tigen Kanalabschnitt 21 sowie einen mittleren Kanalab
schnitt 22, der sich zwischen den beiden anderen Kanal
abschnitten 20, 21 und im wesentlichen in Parallellage
zu diesen erstreckt. Der gebäudeaußenseitige Kanalab
schnitt 20 und der rauminnenseitige Kanalabschnitt 21
einerseits sowie letzterer und der rauminnenseitige Ka
nalabschnitt 21 sind jeweils über einen sich etwa über
180° erstreckenden Umlenkbereich 23, 24 an voneinander
entfernten Enden miteinander verbunden.
Der gebäudeaußenseitige Kanalabschnitt 20 ist in der
Nähe seines von dem die Strömungsverbindung zu dem
mittleren Kanalabschnitt 22 herstellenden Umlenkbe
reichs 23 entfernten Ende mit einer Lufteinlaßöffnung 16
versehen und der rauminnenseitige Kanalabschnitt 21 be
sitzt eine rauminnenseitig ausmündende Luftauslaßöff
nung 17, die ebenfalls in der Nähe von dem die Strö
mungsverbindung mit dem mittleren Kanalabschnitt 22
vermittelnden Umlenkungsbereich 24 entfernten Ende an
geordnet ist. Diese Anordnung der Lufteinlaß- und Luft
auslaßöffnung 16, 17 einerseits und der mäanderförmige
Verlauf des Luftleitkanals 15 mit den jeweils das Über
strömen von Luft aus einem Kanalabschnitt in den nächsten
Kanalabschnitt im Bereich des von der Lufteinlaß- und
Luftauslaßöffnung 16, 17 abgewandten Kanalendes gewähr
leistet, daß die dem zu belüftenden Raum zugeführte Außen
luft die Kanalabschnitte 20, 21, 22 im wesentlichen über
deren gesamte Länge durchströmt.
Der gebäudeaußenseitige Kanalabschnitt 20 erstreckt sich
durch eine von einem langgestreckten Profil 26 gebildete
äußere Vorsatzkammer 27 hindurch. Diese Vorsatzkammer 27
ist durch eine Zwischenwand 28 von dem mittleren Kanal
abschnitt 22 getrennt, strömungstechnisch mit diesem
aber über den an dem einen Kanalende angeordneten Umlen
kungsbereich 23 verbunden. In der Nähe des von dem ge
nannten Umlenkungsbereich abgewandten Ende ist eine un
tere Wand der Vorsatzkammer 27 von der Lufteinlaßöff
nung 16 durchbrochen.
Der rauminnenseitige Kanalabschnitt 21 verläuft in einer
ebenfalls von einem langgestreckten Profil 30 gebildeten
inneren Vorsatzkammer 31, die in gleicher Weise durch
eine Zwischenwand 32 vom inneren Kanalabschnitt 22 ge
trennt, strömungstechnisch mit diesem aber über einen
vom erstgenannten Umlenkbereich 23 entfernten Umlen
kungsbereich 24 verbunden ist. In der Nähe des von
diesem Umlenkungsbereich 24 abgewandten Endes ist eine
untere Wand der inneren Vorsatzkammer 31 von der Luft
einlaßöffnung 17 durchbrochen.
Die beiden die gebäudeaußenseitige und rauminnenseitige
Vorsatzkammer 27, 31 bildenden Profile 26, 30 sind mit
Steckkonturen ausgerüstet und in diesen Steckkonturen
sind das Gerät oberseitig und unterseitig abschließende
Wandungen 34, 35 aufgenommen, was indessen hier im ein
zelnen nicht interessiert.
Der als Durchbrechung der unteren Abschlußwand des die
gebäudeaußenseitige Vorsatzkammer 27 bildenden Pro
fils 26 ausgebildeten Lufteinlaßöffnung 16 ist als Ein
weg-Absperrorgan eine Rückschlagklappe 36 zugeordnet,
die um eine horizontal verlaufende Anlenkachse 37 zwi
schen einer die Lufteinlaßöffnung 16 absperrenden und
mehr oder weniger freigebenden Öffnungslage verschwenk
bar ist. In der in der Zeichnung in gestrichelten Linien
angedeuteten Schließlage ist die Rückschlagklappe 36
unter Schwerkraftwirkung gehalten. Sobald jedoch ge
bäudeaußenseitig ein gegenüber dem Druck der Raumluft
erhöhter Luftdruck auftritt, erfährt die Rückschlag
klappe 36 infolge der dann außenseitig erhöhten Luft
druckbeaufschlagung eine Verschwenkung um die Anlenk
achse 37 in ihre Öffnungslage und demgemäß ist der Luft
leitkanal 15 als Strömungsweg zum Zuführen von Außenluft
zu einem zu belüftenden Raum frei.
Äußerer Überdruck tritt beispielsweise auf der vom Wind
angeströmten Seite eines Gebäudes auf. Auf der vom Wind
abgewandten Seite eines Gebäudes hingegen stellt sich
Sog und mithin Unterdruck ein, was zur Folge hat, daß
die Rückschlagklappe 36 in ihre Schließlage geht und
dadurch den Luftleitkanal 15 absperrt, so daß eine Ent
lüftung des Innenraums wirksam verhindert wird.
Ein zweites Absperrorgan ist der rauminnenseitigen Luft
auslaßöffnung 17 in Form eines in Längsrichtung des die
innere Vorsatzkammer 31 bildenden Profils 30 verschieb
baren Schiebers 38 zugeordnet. Dieser Schieber 38 kann
manuell oder mittels eines Stellgliedes zwischen seiner
die rauminnenseitige Luftauslaßöffnung 17 abschließenden
oder freigebenden Schließ- bzw. Öffnungslage betätigt
werden, desgleichen aber auch in beliebige Zwischenstel
lungen, in denen die rauminnenseitige Luftauslaßöff
nung 17 mehr oder weniger freigegeben wird. Auf diese
Weise kann der Strömungsquerschnitt den Erfordernissen
des jeweiligen Bedarfsfalles angepaßt und die einem zu
belüftenden Raum zuzuführende Außenluft quantitativ
variiert werden. Ferner vermittelt der der rauminnensei
tigen Luftauslaßöffnung 17 zugeordnete Schieber 38 die
wahlweise Abschaltung der Belüftung, indem der Schieber
in seine die Luftauslaßöffnung 17 vollständig ver
schließende Lage betätigt wird.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform des
Lüftungsgerätes 14′ ist das Absperrorgan ebenfalls als
bei äußerem Überdruck in die Öffnungslage, hingegen bei
äußerem Unterdruck selbsttätig in die Schließlage gelan
gende Rückschlagklappe 36′ ausgebildet und letztere in
einem inneren Kanalabschnitt 22′ des Luftleitkanals an
geordnet. Dieser innere Kanalabschnitt 22′ ist mit schall
absorbierendem Material ausgekleidet, so daß etwaige
Klappenschließgeräusche direkt absorbiert werden.
Claims (10)
1. Belüftungssystem für die Räume von Gebäuden zum Zu
führen von Außenluft, bei dem ein sich zwischen einer
gebäudeaußenseitigen Lufteinlaßöffnung (16) und einer
rauminnenseitig ausmündenden Luftauslaßöffnung (17) er
streckender Luftleitkanal (15) mit einem Einweg-Absperr
organ (36) versehen ist, das bei gebäudeaußenseitigem
Überdruck selbsttätig in eine den Luftleitkanal (15) für
die Zufuhr von Außenluft freigebende Öffnungslage, hin
gegen bei gebäudeaußenseitigem Unterdruck in eine den
Luftleitkanal (15) absperrende Schließlage gelangt.
2. Belüftungssystem nach Anspruch 14 dadurch gekenn
zeichnet, daß als Einweg-Absperrorgan eine um eine An
lenkachse (37) verschwenkbare Rückschlagklappe (36)
dient, die unter Schwerkraftwirkung in ihrer den Luft
leitkanal (15) absperrenden Schließlage steht und durch
gebäudeaußenseitig auftretenden Überdruck gegenüber dem
Luftdruck im Raum in ihre Öffnungslage betätigt wird.
3. Belüftungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Einweg-Absperrorgan (36) unmittel
bar hinter der gebäudeaußenseitigen Lufteinlaßöffnung (16)
angeordnet ist.
4. Belüftungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (36′) in einem
mittleren mit schallabsorbierendem Material ausgeklei
deten Kanalabschnitt (22′) des Luftleitkanals (15) an
geordnet ist.
5. Belüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Luftleitkanal (15) neben
dem Einweg-Absperrorgan (36) ein von letzterem unabhän
giges, manuell oder mittels eines Stellgliedes zwischen
einer den Luftleitkanal (15) freigebenden Öffnungslage
und absperrenden Schließlage betätigbares zweites Ab
sperrorgan (38) zugeordnet ist.
6. Belüftungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Absperrorgan (38) auf beliebige
Zwischenstände einstellbar und dadurch der Strömungs
querschnitt des Luftleitkanals variierbar ist.
7. Belüftungssystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß es sich bei dem zweiten Absperrorgan
um einen Schieber (38) handelt.
8. Belüftungssystem nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Absperrorgan im
Bereich der rauminnenseitigen Luftauslaßöffnung ange
ordnet ist.
9. Belüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Luftleitkanal mäander
förmig ausgebildet ist und mindestens je einen gebäude
außenseitigen Kanalabschnitt mit der Lufteinlaßöffnung
und einen rauminnenseitigen Kanalabschnitt mit der Luft
auslaßöffnung sowie einen zwischen diesen beiden Kanal
abschnitten verlaufenden mittleren Kanalabschnitt umfaßt
und daß die äußeren Kanalabschnitte auf voneinander ab
gewandten Seiten mit dem inneren Kanalabschnitt jeweils
über Umlenkbereiche von etwa 180° in Strömungsverbindung
stehen.
10. Belüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch ein in einem Wanddurchbruch, insbe
sondere unter einem Fenster in einem Brüstungsbereich,
aufgenommenes Belüftungsgerät mit dem eine gebäudeaußen
seitige Lufteinlaßöffnung aufweisenden und in einer raum
innenseitigen Luftauslaßöffnung ausmündenden Luftleit
kanal.
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| Country | Link |
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