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DE19610714A1 - Stuhl - Google Patents

Stuhl

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Publication number
DE19610714A1
DE19610714A1 DE19610714A DE19610714A DE19610714A1 DE 19610714 A1 DE19610714 A1 DE 19610714A1 DE 19610714 A DE19610714 A DE 19610714A DE 19610714 A DE19610714 A DE 19610714A DE 19610714 A1 DE19610714 A1 DE 19610714A1
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DE
Germany
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chair according
seat
backrest
chair
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DE19610714A
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Inventor
Pius Ponticelli
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/002Chair or stool bases
    • A47C7/004Chair or stool bases for chairs or stools with central column, e.g. office chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/28Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • A47D1/002Children's chairs adjustable
    • A47D1/004Children's chairs adjustable in height

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stuhl mit einem Gestell aus Beinen, einem Sitz und einer Rückenlehne.
Stühle sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt und auf dem Markt. Ihre Ausgestaltung richtet sich vor allem nach ihrer Aufgabe und Funktionalität, ob der Stuhl beispielsweise als normaler Sitzstuhl, höhenverstellbarer Bürostuhl od. dgl. Anwendung finden soll.
Vor allem auch für Kinderstühle gibt es vielfältige Aus­ gestaltungen, die sich vor allem in ihrem Mechanismus auf die Anpassung an das Wachstum des Kindes ausrichten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei­ nen Stuhl zu schaffen, der sehr vielfältige Funktionen er­ füllen kann und gleichzeitig in seiner Formgebung sehr ei­ genartig ausgestaltet ist, wobei diese Formgebung sich wiederum sehr günstig auf die Standfestigkeit und Sicherheit des Stuhles auswirken soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß das Gestell unter­ schiedlich lange, etwa sternförmig verlaufende Beine auf­ weist.
Insbesondere ist daran gedacht, die Beine unterhalb des Sitzes länger auszubilden als die übrigen Beine. Hier­ durch wird dem ganzen Stuhl eine erhebliche Sicherheit ge­ geben, da der Stuhl über diese länger ausgebildeten Beine nicht kippen kann. Das Gewicht des Körpers des Sitzenden liegt gerade über diesen länger ausgebildeten Beinen, so daß beispielsweise auch bei einem Kippeln eines Kindes kein Nachvornefallen des Stuhles möglich ist. Nach hin­ ten und zur Seite hin stehen die Beine genügend weit über die Rückenlehne hinaus, so daß auch hier ein Umfallen des Stuhles kaum möglich ist.
Ferner wird durch diese Aufteilung der unterschiedlich langen Beine dem Rechnung getragen, daß beispielsweise junge Familien in der Regel kleinere Wohnungen besitzen. Da die längeren Beine unter der Sitzfläche angeordnet sind, nehmen sie keinen zusätzlichen Raum in Anspruch, die anderen Beine können kürzer ausgestaltet sein, wodurch der vom gesamten Stuhl beanspruchte Raum wesentlich vermindert wird.
Die Beine laufen in einem Zentrum zusammen, von dem ein Profil aufragt, an dem die Rückenlehne festliegt. An der Rückenlehne wiederum ist der Sitz angeordnet. Für die Ver­ bindung von Rückenlehne mit Gestell ist eine kragenförmige Wand vorgesehen, die das Zentrum des Gestells umläuft. Diese kragenförmige Wand ist bevorzugt so ausgestaltet, daß sie direkt aus den Beinen nach oben verläuft, während die Rückenlehne in ihrer äußeren Kontur so in die kragen­ förmige Wand eingesetzt wird, daß die kragenförmige Wand in die Rückenlehne ausläuft. Da die Rückenlehne in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dem Körper eines Octopus nachgeformt ist, ergibt sich so das Aussehen eines Octopus für den gesamten Stuhl, wodurch dessen ästhetischen Eigen­ art besonders beeinflußt wird, ohne daß es zu einer ne­ gativen Beeinflussung seiner Funktionalität kommt. Dies macht den Stuhl vor allem für Kinder sehr geeignet.
Um mit einem Kind mitwachsen zu können, sollte der Sitz höhenverstellbar sein. Das vorliegende Ausführungsbeispiel einer Höhenverstellung ist außerordentlich einfach zu be­ dienen, jedoch sehr wirkungsvoll und sicher ausgestaltet. Zu diesem Zweck ist das Profil, an dem auch die Rücken­ lehne festliegt, querschnittlich rechteckig ausgestaltet und weist einen längsverlaufenden Profilschlitz auf.
In dem Profil selbst ist eine Führungsplatte verschiebbar gelagert, wobei ein Gleiten dieser Führungsplatte noch durch entsprechende Rollen unterstützt wird. Von der Führungsplatte ragt ein Streifen durch den Profilschlitz und einen Schlitz in der Rückenlehne nach außen. Mit dem Streifen ist wiederum eine Tragplatte verbunden, auf wel­ cher der Sitz bzw. eine entsprechende Polsterung aufliegt.
Zum lösbaren Festlegen der Führungsplatte innerhalb des Profils ist zum einen eine Bremsplatte und zum anderen eine Klemmeinrichtung vorgesehen. Die Bremsplatte befindet sich auf der Rückseite der Führungsplatte und wirkt mit einer inneren Rückwand des Profils zusammen. Wird die Bremsplatte gegen diese Rückwand gedrückt, so ist die gesamte Höhenverstellung festgelegt. Dies geschieht durch eine Klemmeinrichtung, wobei eine Klemmplatte in Klemmlage gegen eine der Rückwand des Profils gegenüberliegende Innenfläche des Profils drückt, so daß durch diesen Druck die Bremsplatte gegen die Rückwand gedrückt wird.
Gelöst wird die Klemmeinrichtung durch ein Wegschwenken der Klemmbacke von der Innenfläche des Profils, wodurch auch die Bremsplatte freigegeben wird.
Das Wegschwenken der Klemmbacke geschieht der Einfachheit halber über einen Schwenkhebel, der in Klemmlage unter dem Druck einer Feder steht, die sich beispielsweise gegen eine Unterseite des Sitzes bzw. die Tragplatte abstützt. Über Hebel kann der Druck der Feder aufgehoben werden, so daß die Klemmbacke bzw. die Klemmbacken von der Innenfläche des Profils beidseits des Profilschlitzes weggeschwenkt werden. Die Führungsplatte kann dann entlang dem Profil nach oben oder nach unten geführt werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Stuhles kann der Rückenlehne eine Kopfstütze zugeordnet sein, deren Ausge­ staltung beliebig ist.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung richtet sich auf die Verwendung des Stuhles als Kinderstuhl. Zum Sitzen eines Kleinkindes ist ein besonderer Kindersitz vorgesehen, für den zwar gesondert Schutz begehrt wird, der jedoch insbesondere im Zusammenhang mit der eben be­ schriebenen Ausgestaltung des gesamten Stuhles hervorragend harmoniert. Dieser Kindersitz besteht aus zwei Teilen, die miteinander teleskopartig so verbunden sind, daß ein Raum zwischen einer Rückenlehne und einem vorderen Joch verän­ dert werden kann. Hierzu sind Rückenlehne und vorderes Joch teleskopartig verbunden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ragen von der Rückenlehne hülsenartige Aufnahmen ab, in denen abgerundete Arme gleiten können. Aufnahmen und Arme werden durch entsprechende lösbare Rastelemente miteinander verbunden, so daß der Abstand der Rückenlehne vom Joch variieren kann. Es versteht sich von selbst, daß Aufnahmen und Arme beliebig ausgestaltet sein können, sie müssen lediglich eine teleskopartige Bewegung relativ zueinander erlauben.
Das Joch wiederum ist über einen Winkelstreifen lösbar mit dem Sitz verbunden, wobei ein Teil des Winkelstreifens be­ vorzugt die Tragplatte für den Sitz untergreift und dort beispielsweise durch Schrauben festgelegt ist.
Auf diese Weise kann der erfindungsgemäße Stuhl für ein Kleinkind bis hin zu einem Erwachsenen Anwendung finden. Durch seine vielfältige Verstellmöglichkeit wächst er mit dem Kind mit. Er ist außerordentlich sicher ausgestaltet und in seiner Funktionalität vielfältig.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzug­ ter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsge­ mäßen Stuhles;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Fahrgestell des Stuhles gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Rückenlehne des Stuhles gemäß Fig. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Profil zur Verbindung der Rückenlehne gemäß Fig. 3 mit dem Fahrgestell gemäß Fig. 2;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Höhenverstellung für einen Sitz des Stuhles gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Höhenverstellung gemäß Fig. 5;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Aus­ führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Stuhles;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Kopfstütze;
Fig. 9 eine explosionsartige Darstellung der Kopfstütze gemäß Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Stuhles gemäß Fig. 7 mit einem erfindungsgemäßen Sitz für ein Kind;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Stuhles gemäß Fig. 10 in einer weiteren Gebrauchslage für ein größeres Kind;
Fig. 12 eine explosionsartige Darstellung des Kindersitzes.
Ein Stuhl R weist gemäß Fig. 1 ein Gestell 1 auf, von dem eine Rückenlehne 2 aufragt, an der ein Sitz 3 hö­ henverstellbar festliegt.
Beim Gestell 1 ragen sternförmig von einem Zentrum 4 Beine 5 ab, wobei vier Beine 5.1 bis 5.4 in etwa gleich lang ausgebildet sind, während die beiden vorderen Beine 5.5 und 5.6, welche unter dem Sitz 3 angeordnet sind, verlängert ausgebildet sind. Endwärtig ist an jedem Bein 5 eine Drehrolle 6 festgelegt.
Das Zentrum 4 wird von einer kragenförmigen Wand 7 be­ grenzt, in der in Gebrauchslage die Rückenlehne 2 sitzt, wobei die Rückenlehne 2 direkt in die kragenförmige Wand 7 übergeht und diese wiederum in den Beinen 5 ausläuft. Hierdurch wird dem gesamten Stuhl R die Form eines Octopus gegeben. Zu diesem Zweck besitzt auch die Rückenlehne 2, wie in Fig. 3 gezeigt, in etwa die Kontur von einem Ei, die dem Körper des Octopus nachgebildet ist.
Die Festlegung der Rückenlehne 2 an dem Gestell 1 er­ folgt über ein Profil 8, welches in Fig. 4 dargestellt ist. Hierbei handelt es sich um ein rechteckförmiges Pro­ fil, welches in eine entsprechende Aufnahme 9 im Zentrum 4 des Fahrgestells 1 eingesetzt wird. Es steht dann schräg nach oben, wobei die Rückenlehne 2 auf dieses Profil 8 aufgeschoben wird. Eine Festlegung der Rückenlehne 2 an dem Profil 8 erfolgt dann über beliebige Befestigungsmittel oder beispielsweise auch durch Haftvermittler.
Das Profil 8 hat jedoch noch die weitere Funktion, daß an ihm eine Höhenverstellung 10 angeordnet werden kann, wie sie in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Diese Höhen­ verstellung 10 dient der Höhenverstellung eines nur punk­ tiert angedeuteten Sitzes 11. Dabei ist dieser Sitz 11 auf einem etwa waagerechten Tragarm 12 festgelegt. Dieser Tragarm 12 weist eine Tragplatte 13 außerhalb der Rücken­ lehne 2 auf und einen etwa vertikal verlaufenden Streifen 14, welcher in seinem hinteren Bereich durch einen Schlitz 15 in der Rückenlehne 2 und einen Profilschlitz 16 in dem Profil 8 hindurchgreift und dort auf eine senkrechte Füh­ rungsplatte 17 trifft. Diese Führungsplatte 17 läuft in­ nerhalb des Profiles 8, wobei ihr Gleiten von Rollen 18 unterstützt wird.
Zum Festlegen der Höhenverstellung 10 ist an der Rückseite der Führungsplatte 17 eine Bremsplatte 19 vorgesehen, die mit einer Klemmeinrichtung zusammenwirkt. Die Klemmein­ richtung weist zwei Klemmbacken 20 im Inneren des Profils 8 auf, die neben dem Profilschlitz 16 auf eine Innenfläche 21 des Profils 8 drückt. Hierdurch wird eine Rückwand 22 des Profils 8 gegen die Bremsplatte 19 gedrückt. Klemm­ backen 20 und Bremsplatte 19 sind bevorzugt aus einem gummiartigen Material gebildet, so daß hierdurch die Bremswirkung erhöht wird.
Zum Lösen der Klemmeinrichtung wird der Klemmbacken 20 von der Innenfläche 21 weggeschwenkt, was über einen Schwenk­ hebel 23 geschieht, der zwischen zwei Streifen 24 gelenkig gelagert ist. Einerseits dieses Gelenkes 25 ist an dem Schwenkhebel 23 der Klemmbacken 20 festgelegt, das andere Ende des Schwenkhebels 23 wird von einer Feder 26 beauf­ schlagt, die sich gegen die Tragplatte 13 abstützt. Diese Feder 26 ist auch in Fig. 1 erkennbar, wobei der Druck der Feder 26 durch zwei Hebel 27.1 und 27.2 aufgehoben werden kann. Hierdurch erfolgt dann ein Wegschwenken der Klemmbacke 20 von der Innenfläche 21 des Profils 8. Danach kann die Führungsplatte 17 innerhalb des Profils 8 glei­ ten, wodurch der Sitz 3 in seiner Höhe verstellt wird.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Stuhls R₁ ge­ mäß Fig. 7 weist dieser anstelle eines fahrbaren Gestells 1 ein drehbares Gestell 28 auf. Dabei ist dieses Gestell 28 so ausgestaltet, daß sich ein größerer Teil des Gestells 28 unter dem Sitz 3 befindet. Deshalb sind auch hier die Beine 5.5 und 5.6 länger ausgestaltet als andere Beine 5.4 und 5.3. Insgesamt werden alle Beine 5 von einem Ring 29 umfangen und zusammengefaßt.
Ferner ist bei diesem Stuhl R₁ eine Kopfstütze 30 vorge­ sehen, die in Fig. 8 separat von dem Stuhl R₁ gezeigt ist. Sie besteht gemäß Fig. 9 im wesentlichen aus einer inneren Stützstruktur 31, die der Kopfstütze 30 auch ihre äußere Gestalt gibt. Auf diese Stützstruktur 31 ist ein Polster 32 und darauf gegebenenfalls ein Überzug 33 fest­ gelegt.
In den Fig. 10 und 11 ist dem Sitz 3 zusätzlich ein Kindersitz 34 zugeordnet. Dieser besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, wie dies in Fig. 12 gezeigt ist. Der eine Teil weist eine Rückenlehne 35 auf, von der jeweils seitlich Aufnahmen 36.1 und 36.2 abragen. Diese Aufnahmen 36.1 und 36.2 dürften in etwa parallel verlaufen und sind im vorliegenden Fall als Hülsen ausgebildet. Sie weisen eine Reihe von Bohrungen 37 auf.
Die Aufnahmen 36 wirken mit teleskopartig verstellbaren Armen 38.1 und 38.2 zusammen, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel in die hülsenartigen Aufnahmen 36 ge­ steckt werden können und in diesen gleiten. Dabei besitzen die Arme 38.1 und 38.2 Rastelement 39.1 bzw. 39.2, welche im vorliegenden Fall als Druckknöpfe ausgebildet sind und mit den Bohrungen 37 in den Aufnahmen 36.1 und 36.2 zusammenwirken. Hierdurch kann ein Raum zwischen der Rückenlehne 35 und einem die beiden Arme 38.1 und 38.2 verbindenden Joch 40 vergrößert werden, wodurch einem heranwachsenden Kind bzw. dessen sich ändernden Größe Rechnung getragen wird. Dies ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt.
Zur Festlegung des Kindersitzes 34 ist ein Winkelstreifen 41 vorgesehen, der sich von dem Joch 40 bis unter die Tragplatte 13 erstreckt und dort festgelegt ist. Das Fest­ legen sollte bevorzugt lösbar geschehen, so daß der Kin­ dersitz 34, falls er nicht mehr gebraucht wird, entfernt werden kann.

Claims (18)

1. Stuhl mit einem Gestell (1, 28) aus Beinen (5), einem Sitz (3) und einer Rückenlehne (2) dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (1, 28) unterschiedlich lange, etwa sternförmig verlaufende Beine (5) aufweist.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (5.5, 5.6) unterhalb des Sitzes (3) länger ausgebil­ det sind als die übrigen Beine (5.1-5.4).
3. Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (5.1-5.6) in einem Zentrum (4) zusammen­ laufen, von dem ein Profil (8) aufragt, an dem die Rücken­ lehne (2) festliegt.
4. Stuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum (4) eine kragenförmige Wand vorgesehen ist, welche in die Rückenlehne (2) übergeht.
5. Stuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (2) dem Körper eines Octopus nachgeformt ist.
6. Stuhl nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in dem Profil (8) eine Höhenverstellung (10) für den Sitz (3) angeordnet ist.
7. Stuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung (10) eine Führungsplatte (17) aufweist, die in dem Profil (8) verschiebbar angeordnet und durch einen Profilschlitz (16) mit einer Tragplatte (13) für den Sitz (3) verbunden ist.
8. Stuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsplatte (17) Rollen (18) zugeordnet sind.
9. Stuhl nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsplatte (17) eine Bremsplatte (19) an­ geordnet ist.
10. Stuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Bremsplatte (19) eine Klemmeinrichtung zusammen­ wirkt.
11. Stuhl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsplatte (19) gegen eine Rückwand (22) des Profils (8) drückt, wenn eine Klemmbacke (20) der Klemmeinrichtung eine der Rückwand (22) gegenüberliegende Innenfläche (21) des Profils (8) mit Druck beaufschlagt.
12. Stuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacke (20) an einem Schwenkhebel (23) befestigt ist, dessen anderes Ende von einer Feder (26) beaufschlagt ist.
13. Stuhl nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Klemmbacke (20) und Feder (26) ein Gelenk (25) vorgesehen ist.
14. Stuhl nach wenigstens einem der Ansprüche 1-13, da­ durch gekennzeichnet, daß der Rückenlehne (2) eine Kopf­ stütze (30) zugeordnet ist.
15. Stuhl mit einem Sitz (3), dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sitz (3) ein Kindersitz (34) mit einem veränderba­ ren Raum zwischen einer Rückenlehne (35), einem Joch (40) und seitlichen Armen (38.1, 38.2) festgelegt ist.
16. Stuhl nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß von der Rückenlehne (35) seitlich etwa parallel Aufnahmen (36.1, 36.2) abragen, die mit an dem Joch (40) befestigten Armen (38.1, 38.2) teleskopartig zusammenwirken.
17. Stuhl nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (36.1, 36.2) hülsenartig ausgestaltet sind und Bohrungen (37) zur Aufnahme von Rastelementen (39) aufweisen.
18. Stuhl nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen Sitz (3) und Joch (40) ein Winkelstreifen (41) vorgesehen ist.
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EP0891145B1 (de) 2003-05-28

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