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DE19610537A1 - Kalender - Google Patents

Kalender

Info

Publication number
DE19610537A1
DE19610537A1 DE1996110537 DE19610537A DE19610537A1 DE 19610537 A1 DE19610537 A1 DE 19610537A1 DE 1996110537 DE1996110537 DE 1996110537 DE 19610537 A DE19610537 A DE 19610537A DE 19610537 A1 DE19610537 A1 DE 19610537A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calendar
housing
calendar according
rear wall
receiving compartment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996110537
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Walz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996110537 priority Critical patent/DE19610537A1/de
Priority to EP96106936A priority patent/EP0742110A3/de
Publication of DE19610537A1 publication Critical patent/DE19610537A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
    • B42D5/04Calendar blocks
    • B42D5/048Calendar blocks movable-strip-type calendars

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kalender, insbesondere Tischkalender, mit einem Gehäuse, das ein Aufnahmefach für wenigstens ein Kalenderblatt, vorzugsweise einen Kalenderblattstapel, enthält und mit einer frontseitigen Fensteraussparung versehen ist, der eine vorzugsweise ein gehäuseseitig parallel zu einer Flanke der Fensteraussparung verschiebbar gelagertes Lineal und einen hierauf verschiebbar angeordneten Markierungsschieber aufweisende Anzeigeeinrichtung zugeordnet ist, und mit einem am Gehäuse schwenkbar gelagerten Stützfuß, der von einer an der Rückwand des Aufnahmefachs anliegenden Transportstellung in eine Stützstellung ausschwenkbar ist.
Ein Kalender dieser Art ist aus der DE-U 88 11 481.3 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung besteht das Gehäuse aus zwei wannenförmig ineinander eingreifenden Teilen. Das Aufnahmefach ist hierbei an allen Seiten geschlossen. Die im Aufnahmefach aufgenommene Blattanordnung kann hier zwar nicht verrutschen, Ist andererseits aber auch nur dann einlegbar bzw. herausnehmbar, wenn ein Gehäuseteil abgenommen ist. Dies erweist sich als nicht bedienungsfreundlich genug. Zudem ist die Herstellung eines zweiteiligen Gehäuses aufwendig.
Wenn bei der bekannten Anordnung das Aufnahmefach als nach oben offener Schacht ausgebildet wäre, bestünde die Gefahr, daß die Blattanordnung beim Transport eines derartigen Kalenders soweit herausrutscht, wie es die Verpackung zuläßt, und im so ungeschützten Bereich beschädigt wird, beispielsweise sogenannte Eselsohren bekommt.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß trotz einfacher Herstellbarkeit eine hohe Bedienungsfreundlichkeit gewährleistet und eine Beschädigungsgefahr zuverlässig ausgeschaltet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Aufnahmefach, das als oben offener Schacht ausgebildet ist, eine mit der hierin aufgenommenen Blattanordnung von hinten zum Eingriff bringbare Klemmeinrichtung zugeordnet ist, die in der Transportstellung des Stützfußes durch diesen betätigbar ist, und daß der Stützfuß in der Transportstellung durch eine die Reaktionskräfte aufnehmende Rasteinrichtung gesichert ist.
Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise eine einteilige Gehäuseausbildung, was die Herstellung vereinfacht. Das oben offene, schachtförmige Aufnahmefach ermöglicht ein einfaches Einstecken bzw. Ausfahren der Blattanordnung. Dies erleichtert vor allem die Aktualisierung der Kalenderangaben durch Austausch des Jeweils obersten Kalenderblatts. Durch die Klemmeinrichtung ist die im Aufnahmefach aufgenommene Blattanordnung in der Transportstellung verrutschsicher fixiert. Es besteht daher keine Gefahr, daß die Blattanordnung aus dem oben offenen Aufnahmefach herausrutscht und beschädigt werden kann. Dies erleichtert die Handhabung bei der Verpackung, beim Versand und bei der Lagerhaltung. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gewährleisten somit eine hohe Bedienungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Zweckmäßig kann die Klemmeinrichtung wenigstens eine im Bereich der Rückwand vorgesehene Blattfeder aufweisen, die mittels des Stützfußes nach vorne auslenkbar ist. Eine derartige Blattfeder kann in vorteilhafter Weise einfach an die Rückwand angeformt sein. Hierzu kann die Rückwand einfach mit einem U-förmigen, eine Federzunge ergebenden Schlitz versehen sein.
Vorteilhaft kann die Klemmeinrichtung zwei Blattfedern aufweisen, die von die Fensteraussparung begrenzenden Flanschen zumindest teilweise übergriffen sind. Diese bilden dabei den Blattfedern zugeordnete Gegendruckanschläge, so daß die im Aufnahmefach aufgenommene Blattanordnung dem Druck der Blattfedern nicht ausweichen kann, was eine zuverlässige Klemmung gewährleistet.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann das Gehäuse das Aufnahmefach an drei Seiten umfassende Randerhöhungen aufweisen, die frontseitig mit die Fensteraussparung begrenzenden Flanschen versehen sind und einen nach hinten offenen Querschnitt aufweisen, wobei der Stützfuß mit in den offenen Querschnitt der seitlichen Randerhöhungen eingreifenden Laschen versehen ist, die einander zugewandte Lagerstummel tragen, die in im Bereich der Seitenflanken der Rückwand des Aufnahmefachs vorgesehene Lagerausnehmungen einrastbar sind. Dies gewährleistet trotz einfacher Montierbarkeit des Stützfußes eine satte Anlage des Stützfußes an der Rückwand und damit einem zuverlässige Auslenkbarkeit der Blattfedern. Diese können hierzu einfach mit rückwärtigen Nasen versehen sein, auf die der Stützfuß in der Transportstellung aufläuft.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß die Rückwand des Aufnahmefachs mit wenigstens einer Durchgriffsöffnung versehen ist. Dies erleichtert die Handhabung des Kalenderblattstapels beim Ein- bzw. Ausführen.
Vorteilhaft kann eine seitliche Randerhöhung des Gehäuses als Führung für einen auf ihr aufgenommenen Gleitschuh ausgebildet sein, von welchem das im Bereich der gegenüberliegenden Randerhöhung frei endende Lineal der Anzeigeeinrichtung absteht. Die einteilige Gehäuseausbildung ermöglicht in vorteilhafter Weise die Verwendung eines die zugeordnete Randerhöhung des Gehäuses schellenartig umfassenden Gleitschuhs als Linealträger, ohne daß dieser beim Blattwechsel abgenommen werden müßte. Dieser somit offenliegende Gleitschuh kann in vorteilhafter Weise als Verschiebegriff dienen und ermöglicht eine kippsichere Lagerung, so daß eine zuverlässige Einhandbedienung des Lineals möglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung entnehmbar.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kalender in der Transportstellung,
Fig. 2 die Anordnung gemäß Fig. 1 als Tischkalender,
Fig. 3 eine Frontansicht der Anordnung gemäß Fig. 1 ohne Kalenderblatt,
Fig. 4 eine rückwärtige Ansicht der Anordnung gemäß Fig. 1 in der Transportstellung und
Fig. 5 einen Teilquerschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 1.
Der der Zeichnung zugrundeliegende Kalender enthält, wie den Fig. 1 und 2 entnehmbar ist, ein als einteiliger Kunststoff-Spritzgußformling ausgebildetes Gehäuse 1. Dieses besitzt ein nach oben offenes, schachtförmiges Aufnahmefach 2 für eine Kalenderblattanordnung 3, die aus einem einzelnen mit Kalenderdaten bedruckten Kalenderblatt oder einem mehrere derartige Kalenderblätter enthaltenden Stapel bestehen kann. Die Blattanordnung 3 ist von oben in das Aufnahmefach 2 einführbar und umgekehrt, wie in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeutet ist. Das Aufnahmefach 2 ist durch eine Rückwand 4 des Gehäuses 1 nach hinten begrenzt, die mit angeformten Gleitleisten 5 versehen ist, auf denen die eingeführte Blattanordnung 3 zur Auflage kommt. Frontseitig ist eine Fensteraussparung 6 vorgesehen, welche die Sicht auf das oberste Blatt der im Aufnahmefach 2 enthaltenen Blattanordnung 3 freigibt. Die Rückwand 4 ist, wie die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, mit einer Aufhängöse 7 und Durchgriffsfenstern 8 versehen. Diese erleichtern die Handhabung der Blattanordnung 3 beim Ein- bzw. Ausführen. Die Gleitleisten 5 ergeben ausreichend Freiraum für einen mit der Aufhängeöse zum Eingriff bringbaren Haken etc.
Die Fensteraussparung 6 ist, wie den Fig. 1 und 2 weiter entnehmbar ist, an der Unterseite und an den beiden Längsseiten durch gehäuseseitige Randflansche 9 begrenzt. Hierzu ist das Gehäuse 1 mit einer das Aufnahmefach 2 auf drei Seiten, d. h. unten und an den beiden Längsseiten, umschließenden Randerhöhung 10 versehen, von der die Flansche 9 nach innen abstehen. Die Randerhöhung 10 besitzt einen nach hinten offenen, U-förmigen Querschnitt, so daß sich eine die Rückwand 4 an drei Seiten umfaßende Rinne 11 ergibt, wie am besten aus Fig. 4 erkennbar Ist. Die im unteren Gehäusebereich vorgesehene Randerhöhung kann vergleichsweise breit ausgebildet sein, wodurch sich ein breites Beschriftungsfeld 12 ergibt, wie die Fig. 3 zeigt.
Am Gehäuse 1 ist ein ebenfalls als Kunststoff-Spritzgußformling ausgebildeter Stützfuß 13 schwenkbar gelagert, der von der der Fig. 1 zugrundeliegenden, an das Gehäuse 1 angestellten Transportstellung in die der Fig. 2 zugrundeliegende, vom Gehäuse 1 abstehende Stützstellung schwenkbar ist und umgekehrt. Der Stützfuß 13 ermöglicht dementsprechend eine freistehende Aufstellung des Gehäuses 1 auf einem Tisch etc . . Alternativ dazu kann das Gehäuse 1, wie oben schon angedeutet wurde, mittels der Öse 7 an einem über eine Wand etc. vorstehenden Nagel etc. aufgehängt werden. Der Stützfuß 13 ist, wie am besten aus Fig. 4 erkennbar ist, als plattenförmiges Bauteil ausgebildet, das unten V-förmig ausgenommen ist und zur Verstärkung eine über die Längsseiten und Teile der Unterseite erstreckende Randleiste 14 aufweist. Diese greift in der Transportstellung in die gehäuseseitige, das Aufnahmefach 2 umgebende Rinne 11 ein, wie die Fig. 1 und 4 zeigen.
Die oberen Enden der seitlichen Randleiste 14 laufen, wie am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, in nach innen, d. h. zum Gehäuse 1 hingewandte Lagerlaschen 15 aus, die mit in den Fig. 4 und 5 erkennbaren, einander zugewandten Lagerstummeln 16 versehen sind. Der obere Bereich der seitlichen Randleiste 14 ist durch einen Schlitz 18 von der benachbarten Platte abgesetzt, wie die Fig. 4 und 5 weiter zeigen. Hierdurch ergeben sich den Lagerstummeln 16 zugeordnete, seitlich ausspreizbare Federleisten, die die Montage bzw. Demontage des Stützfußes 13 erleichtern. Durch den Federleisten 19 zugeordnete, schräge Anlaufflächen kann bewirkt werden, daß die Federleisten 19 im Falle einer Überlastung nach außen gespreitzt werden, womit die Lagerstummel 16 außer Eingriff mit den Lagerausnehmungen 17 kommen. Zur Bildung eines Anschlags, der den Ausstellwinkel des Stützfußes 13 begrenzt, können die seitlichen Bereiche der Rinne 11 überquerende Stege 20 vorgesehen sein, an denen die Oberseite der Lagerlaschen 15 in der Stützstellung zur Anlage kommt, wie den Fig. 2 und 4 entnehmbar ist. Die Stege 20 können auch die oben erwähnten schrägen Anlaufflächen zur Bewerkstelligung einer Ausrastung der Lagerstummel bei Überlastung enthalten.
Im unteren Bereich der Rückwand 4 des Aufnahmefachs 2 ist, wie am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, eine Rastausnehmung 21 vorgesehen. Der Stützfuß 13 besitzt einen der Rastausnehmung 21 zugeordneten, hakenförmig ausgebildeten Rastzahn 22, der in der Transportstellung die Rastausnehmung 21 durchgreift, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Durch diese Rastverbindung werden in der Transportstellung auf den Stützfuß 13 in Ausstellrichtung wirkende Kräfte aufgenommen.
Die Rückwand 4 ist, wie die Fig. 4 weiter erkennen läßt, etwa auf mittlerer Höhe mit zwei U-förmigen Schlitzen 23 versehen, die jeweils eine Federzunge 24 bilden. Diese sind, wie aus Fig. 3 erkennbar ist, seitlich so positioniert, daß sie von den Flanschen 9 der Randerhöhungen 12 weitgehend übergriffen werden. Die Federzungen 24 sind, wie am besten aus den Fig. 1 und 2 entnehmbar ist, mit rückwärtigen Nasen 25 versehen, die bei abgestelltem Stützfuß 13 über die Rückseite der Rückwand 4 nach hinten vorstehen. In der Transportstellung läuft der Stützfuß 13 mit seinem plattenförmigen Bereich auf die Nasen 25 auf, wodurch die Federzungen 24, wie Fig. 1 anschaulich zeigt, nach vorne in das Aufnahmefach 2 hinein ausgelenkt werden. Die Federzungen 24 drücken dabei auf die im Aufnahmefach 2 enthaltene Kalenderblattanordnung 3 und klemmen diese zwischen sich und den gegenüberliegenden Flanschen 9 der seitlichen Randerhöhungen 10 ein. Diese Klemmhalterung stellt sicher, daß die Kalenderblattanordnung 3 in der Transportstellung verrutschsicher gehalten wird. Die von den Federzungen 24 auf den Stützfuß 13 wirkenden Reaktionskräfte werden durch die oben erwähnte Rastverbindung in Form des die Rastausnehmung 21 durchgreifenden Rastzahns 22 aufgenommen.
Der Fensteraussparung 6 ist eine in den Fig. 3 und 5 gezeigte, einstellbare Anzeigeeinrichtung zugeordnet, durch die das jeweils akutelle Datum in Form von Tag und Woche anzeigbar ist. Die Kalenderblätter der Blattanordnung 3 sind mit die Tage jeweils einer Woche enthaltenden Zeilen bedruckt. Die genannte Anzeigeeinrichtung besitzt ein über die Fensteraussparung 6 sich erstreckendes, auf die betreffende Woche einstellbares Lineal 26, das einen auf den betreffenden Tag dieser Woche einstellbaren Markierungsschieber 27 trägt. Das Lineal 26 besteht aus durchsichtigem Material. Der Markierungsschieber 27 ist rahmenförmig ausgebildet, so daß sich ein hiervon umfaßtes Anzeigefenster ergibt. Der rahmenförmige Markierungsschieber 27 ist auf dem zungenförmigem Lineal 26 verschiebbar aufgenommen. Dieses ist seinerseits quer zu seiner Längsrichtung und dementsprechend quer zur Verschieberichtung des Markierungsschiebers 27 verschiebbar am Gehäuse 1 gelagert.
Hierzu ist ein das Lineal 26 tragender Gleitschuh 28 vorgesehen, der eine seitliche Randerhöhung 10 des Gehäuses 1 umfaßt und hierauf geführt ist. Im dargestellten Beispiel ist das Lineal 26 an den Gleitschuh 28 angeformt, der dementsprechend aus demselben, durchsichtigen Material wie das Lineal 26 besteht. Zur Bildung einer exakten Führung des Gleitschuhs 28 ist dieser mit einander zugewandten Spurrillen 29, 30 versehen, in die gehäuseseitige Führungsleisten eingreifen. In die innere Spurtille 29, die durch eine an den Gleitschuh 28 angeformte Klaue 31 gebildet wird und einen V-förmigen Querschnitt aufweist, greift der benachbarte Randflansch 9 mit seinem entsprechend V-förmig verjüngten seitlichen Randbereich 32 ein. Die äußere Spurrille 30 ist im diametral gegenüberliegenden Bereich des Gleitschuhs 28 vorgesehen. Zur Bildung der zugeordneten Führungsleiste 33 Ist im Bereich des hinteren, äußeren Rands der Randerhöhung 10 eine nach außen vorspringende Rippe vorgesehen. Diese besitzt, wie die zugeordnete Spurrille 30 einen halbkreisförmigen Querschnitt.
Das lichte Innenmaß des Gleitschuhs 28 besitzt gegenüber dem Abstand der Führungsflächen der Führungsleisten 32, 33 leichtes Untermaß, so daß die Führungsflächen mit leichter Vorspannung aneinander zur Anlage kommen und eine unerwünschte Verstellung des Gleitschuhs 28 unterbleibt. Die Führungsleisten 32, 33 erstrecken sich vom unteren Ende der Fensteraussparung 6 bzw. des Gehäuses 1 bis zum oberen Gehäuserand. Der Gleitschuh 28 kann dementsprechend von oben auf die zugeordnete, gehäuseseitige Führung aufgeschoben werden. Beim Ein- bzw. Ausführen einer Blattanordnung über die obere Öffnung des Aufnahmefachs 2 können der Gleitschuh 28 und mit diesem das Lineal 26 in Stellung bleiben.
Der die zugeordnete Randerhöhung 10 außen umfassende Gleitschuh 28, von dem das im Bereich der gegenüberliegenden Randerhöhung 10 frei endende Lineal 26 absteht, dient auch als Bedienungsgriff zum Verschieben des Lineals. Um dies zu erleichtern, ist der Gleitschuh 28, wie aus Fig. 3 erkennbar ist, zum seitlichen Rand hin verbreitert und im Bereich der rechten Randerhöhung 10 vorgesehen, was für Rechtshänder eine hohe Bedienungsfreundlichkeit ergibt. Die Benutzung der zweiten Hand Ist nicht erforderlich. Durch die Verbreiterung des Gleitschuhs 28 ergibt sich gleichzeitig auch eine Verlängerung der wirksamen äußeren Führungsflächen, was auch bei Einhandbedienung hohe Verkantungsfreiheit gewährleistet.

Claims (10)

1. Kalender, insbesondere Tischkalender, mit einem Gehäuse (1), das ein Aufnahmefach (2) für wenigstens ein Kalenderblatt, vorzugsweise einen Kalenderblattstapel, enthält, und mit einer frontseitigen Fensteraussparung (6) versehen ist, der eine vorzugsweise ein gehäuseseitig parallel zu einer Flanke der Fensteraussparung (6) verschiebbar gelagertes Lineal (26) und einen hierauf verschiebbar angeordneten Markierungsschieber (27) aufweisende Anzeigeeinrichtung zugeordnet ist, und mit einem am Gehäuse (1) schwenkbar gelagerten Stützfuß (13), der von einer an der Rückwand (4) des Aufnahmefachs (2) anliegenden Transportstellung in eine Stützstellung ausschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufnahmefach (2), das als nach oben offener Schacht ausgebildet ist, eine mit der hierin aufgenommenen Blattanordnung von hinten zum Eingriff bringbare Klemmeinrichtung zugeordnet ist, die in der Transportstellung des Stützfußes (13) durch diesen betätigbar ist, und daß der Stützfuß (13) in der Transportstellung durch eine die Reaktionskräfte aufnehmende Rasteinrichtung (21, 22) gesichert ist.
2. Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung wenigstens eine im Bereich der Rückwand (4) vorgesehene Blattfeder (24) aufweist, die mittels des Stützfußes (13) nach vorne auslenkbar ist.
3. Kalender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Blattfeder (24) als von einem U-förmigen Schlitz umgebene, an die Rückwand (4) angeformte Federzunge ausgebildet ist.
4. Kalender nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Blattfeder (24) im Bereich ihres freien Endes mit einer rückwärtigen Nase (25) versehen ist, mit welcher der Stützfuß (13) zum Eingriff bringbar ist.
5. Kalender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blattfedern (24) vorgesehen sind, die von die Fensteraussparung (6) begrenzenden Flanschen (9) zumindest teilweise übergriffen sind.
6. Kalender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) das Aufnahmefach (2) an drei Seiten umfaßende Randerhöhungen (10) aufweist, die frontseitig mit die Fensteraussparung (6) begrenzenden Flanschen (9) versehen sind und einen nach hinten offenen Querschnitt aufweisen und daß der Stützfuß (13) mit in den offenen Querschnitt der seitlichen Randerhöhungen (10) eingreifenden Lagerlaschen (15) versehen ist, die einander zugewandte Lagerstummel (16) tragen, die in im Bereich der Seitenflanken der Rückwand (4) vorgesehene Lagerausnehmungen (17) einrastbar sind.
7. Kalender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (4) im Bereich des unteren Endes des Aufnahmefachs (2) eine Rastausnehmung (21) aufweist, in die ein am Stützfuß (13) vorgesehener Rastzahn (22) einrastbar ist.
8. Kalender nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstummel (16) an seitlich ausspreizbare Federleisten (19) angesetzt sind.
9. Kalender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stützfuß (13) ein Schwenkwinkel-Begrenzungsanschlag (20) zugeordnet ist.
10. Kalender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitliche Randerhöhung (10) des Gehäuses (1) als Führung für einen auf ihr aufgenommenen Gleitschuh (28) ausgebildet ist, von dem das im Bereich der gegenüberliegenden Randerhöhung frei endende Lineal (26) der Anzeigeeinrichtung absteht.
DE1996110537 1995-05-09 1996-03-18 Kalender Withdrawn DE19610537A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20116478U1 (de) 2001-10-08 2001-12-13 Vela Werbeartikel Produktion und Service GmbH & Co. KG, 32107 Bad Salzuflen Gehäuse für einen Stapel von Blättern, insbesondere Kalenderblättern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20116478U1 (de) 2001-10-08 2001-12-13 Vela Werbeartikel Produktion und Service GmbH & Co. KG, 32107 Bad Salzuflen Gehäuse für einen Stapel von Blättern, insbesondere Kalenderblättern

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Legal Events

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