DE19609085A1 - Fehlerblock-Erfassungssystem - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein System zur Erfassung eines Feh
lerblocks in einer Halbleitervorrichtung wie einer CMOS-Vor
richtung, die aus einer Anzahl von Logikblöcken gebildet
ist.
In einem bekannten System zum Testen einer Halbleitervor
richtung wird die Vorrichtung unter Verwendung eines Funk
tionstestmusters betrieben, und als Ergebnis wird ein Aus
gabemuster an den Ausgängen der Vorrichtung erhalten. Dann
wird das Ausgabemuster mit einem erwarteten Muster vergli
chen. Auf diese Weise wird auf der Basis, ob das Ausgabemu
ster mit dem erwarteten Muster übereinstimmt oder nicht,
eine Entscheidung getroffen, ob eine Vorrichtung normal
oder fehlerhaft ist.
Nachdem festgestellt wurde, daß die Vorrichtung fehlerhaft
ist, wird ein Fehlerpunkt entsprechend einer Fehlertabelle
zum Speichern der Beziehung zwischen Funktionstestmustern
und Ausgabemustern für virtuelle Fehler abgeschätzt.
Die Fehlertabelle wird durch Durchführung einer Fehlersimu
lation erstellt.
Bei dem oben beschriebenen bekannten Testgerät ist jedoch
eine große Anzahl von Fehlersimulationen erforderlich, um
die Fehlertabelle zu vervollständigen, wenn die Vorrichtung
hoch integriert ist.
Desweiteren ist das Volumen der Fehlertabelle sehr groß.
Beispielsweise
V₀ ∼ L²∼³
wobei V₀ das Volumen der Fehlertabelle ist und
L die Anzahl der Logikschaltungen in der Vorrichtung ist.
Es ist somit extrem schwierig, einen Fehlerpunkt einer
hochintegrierten Halbleitervorrichtung festzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, effektiv einen
Fehlerpunkt einer hochintegrierten Halbleitervorrichtung
feststellen zu können.
Erfindungsgemäß werden in einer Halbleitervorrichtung, die
durch eine Anzahl von Logikblöcken gebildet ist, eine An
zahl von Funktionstestmustern erzeugt und an die Halbleiter
vorrichtung übertragen. Falls ein fehlerhafter Strom bei
Empfang des i-ten Funktionstestmusters erfaßt wird und ein
Ausgabedatum sich von einem erwarteten Datum bei Empfang
des j-ten (j < i) Funktionstestmusters unterscheidet, wird
ein Fehlerblock in Übereinstimmung mit dem i-ten Funktions
testmuster und dem j-ten Funktionstestmuster bestimmt.
Nachdem der Fehlerblock bestimmt wurde, wird ein Fehler
punkt innerhalb des Fehlerblocks durch das bekannte Testsy
stem abgeschätzt. In diesem Fall erfordert das vorbekannte
Testsystem keine umfangreiche Fehlertabelle.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung in Verbin
dung mit beigefügten Zeichnungen und im Vergleich mit dem
Stand der Technik dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltungsdiagramm einer normalen CMOS-NOR-Schal
tung mit zwei Eingängen,
Fig. 1B eine Wahrheitstabelle der NOR-Schaltung von Fig.
1A,
Fig. 2A ein Schaltungsdiagramm einer fehlerhaften CMOS-NOR-Schal
tung mit zwei Eingängen,
Fig. 2B eine Wahrheitstabelle der NOR-Schaltung von Fig.
2A,
Fig. 3 ein dreidimensionales Diagramm zur Erläuterung der
Signalfortpflanzung von einem Fehlerpunkt zu Ausgangsdaten
stiften,
Fig. 4 ein Blockschaltungsdiagramm zur Erläuterung eines
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fehlerblock-Er
fassungsgerätes,
Fig. 5 eine Tabelle zur Erläuterung der Beziehung zwischen
den Funktionstestmustern und betriebenen Blöcken,
Fig. 6A und 6B Flußdiagramme eines ersten Betriebs der
Steuerschaltung von Fig. 4,
Fig. 7 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm (IQQD) zur Erläute
rung des Flußdiagramms der Fig. 6,
Fig. 8 ein Layout-Diagramm der Halbleitervorrichtung der
Fig. 4 zur Erläuterung des Betriebs des Flußdiagramms der
Fig. 6,
Fig. 9A und 9B Flußdiagramme eines zweiten Betriebs der
Steuerschaltung der Fig. 4,
Fig. 10 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm (Iqqd) zur Erläute
rung des Flußdiagramms der Fig. 9,
Fig. 11 ein Layout-Diagramm der Halbleitervorrichtung von
Fig. 4 zur Erläuterung des Betriebs des Flußdiagramms der
Fig. 9,
Fig. 12A und 12B Flußdiagramme einer Modifikation des Ab
laufs der Fig. 6,
Fig. 13 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm (Iqqd) zur Erläute
rung des Flußdiagramms der Fig. 12,
Fig. 14A und 14B Flußdiagramme einer Modifikation des Ab
laufs der Fig. 9,
Fig. 15 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm (Iqqd) zur Erläute
rung des Flußdiagramms der Fig. 14,
Fig. 16A und 16B Flußdiagramme einer weiteren Modifikation
des Ablaufs der Fig. 9,
Fig. 17 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm (Iqqd) zur Erläute
rung des Ablaufs der Fig. 16,
Fig. 18 ein Layoutdiagramm der Halbleitervorrichtung der
Fig. 4 zur Erläuterung des Betriebs des Flußdiagramms der
Fig. 16,
Fig. 19A und 19B Flußdiagramme einer weiteren Modifikation
des Ablaufs der Fig. 9,
Fig. 20 ein VDD-Ruhezufuhrstromdiagramm zur Erläuterung des
Ablaufs der Fig. 19,
Fig. 21 ein Layoutdiagramm der Halbleitervorrichtung der
Fig. 4 zur Erläuterung des Betriebs des Flußdiagramms der
Fig. 19, und
Fig. 22A, 22B und 22C Diagramme zur Erläuterung eines Test
systems, bei dem die vorliegende Erfindung angewandt ist.
Zunächst wird das Prinzip der vorliegenden Erfindung mit
Bezug auf die Fig. 1A, 1B, 2A, 2B und 3 erläutert.
In Fig. 1A, die eine normale CMOS-NOR-Schaltung mit zwei
Eingängen erläutert, sind P-Kanal-MOS-Transistoren Qp1 und
Qp2 in Reihe zwischen ein Versorgungsspannungsanschluß VDD
und einen Ausgangsanschluß OUT geschaltet, und N-Kanal-MOS-Tran
sistoren Qn1 und Qn2 sind parallel zwischen den Aus
gangsanschluß OUT und einen Masseanschluß GND geschaltet.
Die Transistoren Qp1 und Qn1 werden durch die Spannung an
einem Eingangsanschluß IN1 gesteuert, und die Transistoren
Qp2 und Qn2 werden durch die Spannung an einem Eingangsan
schluß IN2 gesteuert. Die Wahrheitstabelle der NOR-Schal
tung von Fig. 1A ist in Fig. 1B dargestellt.
In Fig. 1A ergibt sich kein VDD-Ruheversorgungsstrom Iqqd,
der vom Spannungsversorgungsanschluß VDD zum Masseanschluß
GND fließt. Das bedeutet, daß der VDD-Versorgungsstrom Iqqd
in einem normalen Zustand ist.
In Fig. 2A, die eine fehlerhafte CMOS-NOR-Schaltung mit
zwei Eingängen darstellt, sei angenommen, daß das Gate des
N-Kanal-Transistors Qn2 offen ist, so daß der N-Kanal-Tran
sistor Qn2 in einem normalerweise eingeschalteten Zustand
ist. Wenn die Spannungen an den Eingangsanschlüssen IN1 und
IN2 beide niedrig sind, fließt als Ergebnis ein Penetrati
onsstrom, d. h. ein großer VDD-Ruheversorgungsstrom Iqqd.
Das bedeutet, daß der VDD-Ruheversorgungsstrom Iqqd in ei
nem abnormen Zustand ist.
Wenn die Spannungen an den Eingangsanschlüssen IN1 und IN2
beide auf niedrig sind, ist desweiteren in Fig. 2A die
Spannung Vout am Ausgangsanschluß OUT
Vout = VDD · (Zn)/(2 · Zp + Zn)
wobei Zp die Impedanz des P-Kanaltransistors Qp2 ist,
Zn die Impedanz jedes N-Kanaltransistors Qn1 und Qn2 ist
und
Vth die Logikschwellenspannung eines CMOS-Inverters ist. Falls Zp = Zn, dann gilt
Vth die Logikschwellenspannung eines CMOS-Inverters ist. Falls Zp = Zn, dann gilt
Vout = (1/3)VDD < Vth
Aufgrund dessen ist die Wahrheitstabelle der NOR-Schaltung
der Fig. 2A in Fig. 2B angegeben.
Falls somit eine Halbleitervorrichtung in einer solchen
CMOS-Vorrichtung einen physikalischen Defekt aufweist,
fließt durch sie im allgemeinen ein abnormer VDD-Ruhever
sorgungsstrom (vgl.: M. Sanada, "New Application of Laser
Beam to Failure Analysis of LSI with Multi-Metal Layers",
Microelectronics and Reliability, Band 33, Nr. 7, Seite
993-1009, 1993, und M. Sanada, "Evaluation and Detection of
CMOS-LSI with abnormal IDDQ", Microelectronics and Reliabi
lity, Band 35, Nr. 3, Seiten 619 bis 629, 1995).
In Fig. 3, die ein dreidimensionales Diagramm zur Erläute
rung der Fehlerfortpflanzung von einem Fehlerpunkt an die
Datenausgangsstifte darstellt, bezeichnet ein in der
XY-Ebene dargestelltes Rechteck eine Halbleitervorrichtung
(Chip) und das Rechteck wandert entlang der Z-Achse, die
eine Änderung eines Funktionstestmusters FTP (ADD) zeigt.
Das bedeutet, wenn ein Funktionstestmuster FTB (a) an die
Halbleitervorrichtung angelegt wird, wird ein VDD-Zufuhr
strom Iqqd erfaßt. In diesem Fall sei angenommen, daß der
Ruhezufuhrstrom von einem Fehlerpunkt (oder Block) P abge
leitet wird. Wenn dann das Funktionstestmuster FTP fort
schreitet, pflanzt sich eine Fehlerinformation, die von dem
Fehlerpunkt P abgeleitet wird, durch die Halbleitervorrich
tung fort. Wenn ein Funktionstestmuster FTP(b) an die Halb
leitervorrichtung angelegt wird, erreicht als Ergebnis die
Fehlerinformation einen Ausgangsdatenstift Pb. Dies kann
durch Vergleich der Daten am Ausgangsdatenstift Pb mit den
erwarteten Daten erfaßt werden. Wenn ein Funktionstestmu
ster FTP(c) an die Halbleitervorrichtung angelegt wird, er
reicht die Fehlerinformation auch einen Ausgangsdatenstift
Pc. Dies kann durch Vergleich von Daten an dem Ausgangsda
tenstift Pc mit den erwarteten Daten bestimmt werden. Wenn
des weiteren ein Funktionstestmuster FTP(d) an die Halblei
tervorrichtung angelegt wird, erreicht die Fehlerinforma
tion einen Ausgangsdatenstift Pd. Dies kann durch Vergleich
von Daten an dem Ausgangsdatenstift Pd mit den erwarteten
Daten erfaßt werden.
Erfindungsgemäß wird ein Fehlerpunkt (Block) aus Blocks be
stimmt, die sich auf das Funktionstestmuster FTP(a) bezie
hen, und aus Blocks, die sich auf die Funktionstestmuster
FTP(b), FTP(c) oder FTP(d) beziehen.
Fig. 4 erläutert ein Ausführungsbeispiel der Halbleitervor
richtung wie eine CMOS-LSI-Vorrichtung mit einer Anzahl von
Logikblöcken B₁, B₂ . . Bz. Dateneingangsstifte 1a der Halb
leitervorrichtung 1 werden mit einem Funktionstestmuster
FTP versorgt. Das Funktionstestmuster wird durch einen
Speicher 2, eine Zeitgeneratorschaltung 3, eine Mustergene
ratorschaltung 4, einen Formatkontroller 5 und PIN-Elektro
nikeinheiten 61, 62 . . . , die mit den Eingangskissen der
Halbleiterschaltung 1 verbunden sind, erzeugt.
Die Zeitgeneratorschaltung 3 erzeugt ein Zeitsteuersignal
zum Definieren einer Testrate T0, einer Verzögerungszeit TD
und einer Pulsbreite TW. Desweiteren erzeugt die Zeitgene
ratorschaltung 3 ein Tastsignal (Strobe) STB und überträgt
es an einen Stromdetektor 8 zur Erfassung eines VDD-Ruhezu
fuhrstroms Iqqd, der von einem Versorgungsanschluß VDD zu
einem Masseanschluß GND in der Halbleitervorrichtung 1
fließt.
Die Mustergeneratorschaltung 4 erzeugt ein momentanes Mu
stersignal in Übereinstimmung mit Daten, die aus dem Spei
cher 2 ausgelesen werden und im allgemeinen komprimiert
sind.
Jede der PIN-Elektronikeinheiten 61, 62, . . . wird von Span
nungen VH und VL gespeist, die durch Digital/Analog-Wandler
(D/A) 71 bzw. 72 erzeugt werden. Wenn beispielsweise der
PIN-Elektronikeinheit 61 "0" zugeführt wird, wird die Span
nung VL(= 0V) dem entsprechenden Eingangskissen angelegt.
Wenn "1" der PIN-Elektronikeinheit 61 zugeführt wird, wird
die Spannung VH an das entsprechende Eingangskissen ange
legt.
Der Speicher 2 erhält ein Adreßsignal SADD von einer Steu
erschaltung 9, die eine Zentralprozessoreinheit (CPU),
ROMs, RAMs u. dgl. aufweist.
Falls somit der Inhalt ADD des Adreßsignals SADD durch die
Steuerschaltung 9 inkrementiert wird, werden sequentiell
Funktionstestmuster erzeugt und an die Halbleitervorrich
tung 1 übertragen. Gleichzeitig überwacht die Steuerschal
tung 9 mittels des Stromdetektors 8 den Ruheversorgungs
strom Iqqd, der durch die Halbleitervorrichtung 1 fließt.
Desweiteren vergleicht die Steuerschaltung 9 die Ausgangs
daten an den Datenausgangsstiften 1b mit erwarteten Daten
vom Speicher 2.
Desweiteren sind mit der Steuerschaltung 9 ein Eingabegerät
10 wie eine Tastatur oder Kontroller und ein Ausgabegerät
11 wie eine CRT(Bildschirm) verbunden.
In dem RAM der Steuerschaltung 9 ist eine Tabelle gespei
chert, die die Beziehung zwischen den Funktionstestmustern
FTP(ADD) und den Blöcken angibt, die durch die Funktions
testmuster FTP(ADD) betrieben werden, wie in Fig. 5 darge
stellt ist. Es soll festgestellt werden, daß diese Blöcke
unter Verwendung von anwendungsspezifischer integrierter
Schaltungstechnologie (ASIC) wie Gatearraytechnologie be
zeichnet werden, und aufgrunddessen kann die obengenannten
Beziehung vorher erstellt werden.
Die Fig. 6A und 6B zeigen einen ersten Betrieb der Steu
erschaltung 9, Fig. 7 ist ein Ruhestromzufuhrdiagramm zur
Erläuterung des Ablaufs der Fig. 6, und Fig. 8 ist ein
Layoutdiagramm zur Erläuterung des Ablaufs der Fig. 6.
Zunächst, im Schritt 601, wird die Adresse ADD rückge
stellt.
Der Schritt 602 wartet, bis eine vorgegebene Zeitspanne ab
gelaufen ist, so daß die Halbleitervorrichtung 1 auf das
Funktionstestmuster FTP der Adresse ADD antwortet, um einen
stabilen Ruhezufuhrstrom Iqqd zu erhalten. Nachdem die vor
gegebene Zeit abgelaufen ist, geht die Steuerung weiter zum
Schritt 603.
Im Schritt 603 wird festgestellt, ob Iqqd < IR (definitiver
Wert) erfüllt ist. Falls Iqqd IR, was bedeutet, daß der
Ruhezufuhrstrom Iqqd normal ist, geht die Steuerung zu den
Schritten 604 und 605. Wenn andererseits Iqqd < IR, was be
deutet, daß der Ruheversorgungsstrom Iqqd abnorm ist, geht
die Steuerung zum Schritt 606.
Die Schritte 604 und 605 wiederholen den Betrieb der
Schritte 602 und 603 bis ADD seinen Maximalwert MAX er
reicht. Wenn ADD im Schritt 605 MAX erreicht, geht die
Steuerung direkt zum Schritt 617.
Wie in Fig. 7 dargestellt ist, ist der Ruheversorgungsstrom
Iqqd gewöhnlich normal (Iqqd IR). Falls somit Iqqd < IR
bei ADD = a ist, wie in Fig. 7 dargestellt ist, bedeutet
dies, daß der Ruheversorgungsstrom Iqqd vom normalen Zu
stand in einen abnormen Zustand geschaltet wird. Aufgrund
dessen werden im Schritt 606 Übergangsblöcke zwischen dem
Funktionstestmuster FTP (a-1) und dem Funktionstestmuster
FTP (a) mit Bezug auf die Tabelle, die in Fig. 5 darge
stellt ist, herausgezogen (extrahiert), da anzunehmen ist,
daß ein Fehlerpunkt in einem oder mehreren der Übergangs
blöcke existiert. In diesem Fall sind die Übergangsblöcke
wie in Fig. 8 dargestellt. Dann geht die Steuerung weiter
zum Schritt 607.
Im Schritt 607 wird festgestellt, ob die Ausgangsdaten an
den Datenausgangsstiften 1b dieselben wie die erwarteten
Daten vom Speicher 2 sind. Falls die Ausgangsdaten an den
Datenausgangsstiften 1b dieselben wie die erwarteten Daten
sind, geht als Ergebnis die Steuerung weiter zu den Schrit
ten 608, 609 und 610, die den Betrieb des Schritts 607 wie
derholen, bis ADD MAX erreicht. Wenn ADD im Schritt 609 MAX
erreicht, geht die Steuerung über den Schritt 611 weiter
zum Schritt 615. Es soll festgestellt werden, daß im
Schritt 611 angenommen wird, daß alle Übergangsblöcke Feh
lerpunkte enthalten.
Wenn andererseits die Ausgangsdaten sich von den erwarteten
Daten unterscheiden, und zwar bei ADD = b, wie in Fig. 7
dargestellt ist, geht die Steuerung vom Schritt 607 zum
Schritt 612.
Im Schritt 612 wird ein Ausgangsstift für abnorme Daten wie
Pb der Datenausgangsstifte 1b, der in Fig. 8 dargestellt
ist, extrahiert.
Als nächstes werden im Schritt 613 die Ausgangssignale der
Übergangsblöcke durch eine Logiksimulation oder eine Schal
tungsaufbauinformation fortgepflanzt, oder erfolgt, während
die Funktionstestmuster FTP (a), FTP(a+1) . . .FTP(b-1) und
FTP(b), wie in Fig. 7 dargestellt ist, sequentiell an die
Halbleitervorrichtung 1 angelegt werden.
Als nächstes wird im Schritt 614 ein Fehlerblock von den
Übergangsblöcken extrahiert. Das heißt, ein oder mehrere
der Übergangsblöcke, die in Fig. 8 dargestellt sind, deren
Ausgangssignale den Datenausgangsstift Pb erreichen, werden
als Fehlerblöcke extrahiert; zwei oder mehr Blöcke können
jedoch als Fehlerblöcke extrahiert werden.
Im Schritt 615 wird bewirkt, daß die Ausgangssignale der
Fehlerblöcke auf 1(hoch) oder 0(niedrig) bleiben. Dann wer
den die Ausgangssignale der Fehlerblöcke durch eine Logik
simulation oder durch eine Schaltungsaufbauinformation
fortgepflanzt, während die Funktionstestmuster FTP(a),
FTP(a+1) . . . FTP(b-1) und FTP(b) sequentiell der Halbleiter
vorrichtung 1 angelegt werden.
Als nächstes wird im Schritt 616 ein entsprechender Extrak
tionsprozeß wie im Schritt 614 durchgeführt. Das bedeutet,
daß nur ein Fehlerblock, dessen festgehaltenes Ausgangssi
gnal den Datenausgabestift Pb erreicht, extrahiert wird.
Dann wird der Ablauf der Fig. 6 durch den Schritt 617 been
det.
Die Fig. 9A und 9B zeigen einen zweiten Betrieb der
Steuerschaltung 9, Fig. 10 ist ein VDD-Ruhezufuhrstromdia
gramm zur Erläuterung des Ablaufs der Fig. 9, und Fig. 11
ist ein Layoutdiagramm zur Erläuterung des Ablaufs der Fig.
6.
In der Fig. 9 sind die Schritte 901, 902 und 903 anstatt
der Schritte 613 und 614 der Fig. 6 vorgesehen.
Die Steuerung geht vom Schritt 612 zum Schritt 901. Im
Schritt 901 wird das Ausgabesignal am Datenausgabestift Pb,
der in Fig. 11 dargestellt ist, durch eine Logiksimulation
oder durch eine Schaltungsaufbauinformation rückgeleitet
oder verfolgt, während die Funktionstestmuster FTP(b),
FTP(b-1) . . . FTP(a+1) und FTP(a) sequentiell der Halbleiter
vorrichtung 1 angelegt werden, wie in Fig. 10 dargestellt
ist.
Als nächstes werden im Schritt 902 Blöcke, die sich auf den
Datenausgangsstift Pb beziehen, wie in Fig. 11 dargestellt
ist, extrahiert.
Als nächstes wird im Schritt 903 ein gemeinsamer Block zwi
schen den Übergangsblöcken und den Blöcken, die sich auf
den Datenausgabestift Pb beziehen, als Fehlerblock extra
hiert. Auch in diesem Fall wird in Fig. 11 nur ein Block
als Fehlerblock extrahiert; zwei oder mehr Blöcke können
jedoch als Fehlerblöcke extrahiert werden.
Dann geht die Steuerung weiter zum Schritt 615.
In den Fig. 12A und 12B, die eine Modifikation des Ab
laufs der Fig. 6 zeigen, sind die Schritte 1201 und 1202
dem Ablauf der Fig. 6 zugefügt. Als Ergebnis können der Be
trieb zum Extrahieren von Übergangsblöcken im Schritt 603
und 606 und der Betrieb zum Extrahieren von Fehlerblöcken
in den Schritten 612 bis 614 durch den Schritt 1201 eine
Anzahl von Malen durchgeführt werden. Wie in Fig. 13 darge
stellt ist, werden beispielsweise erste Fehlerblöcke aus
Übergangsblöcken bei FTP(a), und aus Blöcken, die sich auf
einen abnormen Datenausgabestift beziehen, der bei FTP(b)
bestimmt wurde, extrahiert, zweite Fehlerblöcke werden aus
Übergangsblöcken bei FTP(c) und Blöcken, die sich auf einen
abnormen Datenausgabestift beziehen, der bei FTP(d) be
stimmt wurde, extrahiert, und dritte Fehlerblöcke werden
aus Übergangsblöcken bei FTP(e) und Blöcken, die sich auf
einen abnormen Datenausgabestift beziehen, der bei FTP(f)
bestimmt wurde, extrahiert. Als nächstes werden im Schritt
1202 unter den ersten Fehlerblöcken, den zweiten Fehler
blöcken und den dritten Fehlerblöcken gemeinsame Fehler
blocks extrahiert. In diesem Fall ist die Anzahl der ge
meinsamen Fehlerblöcke nicht größer als jede einzelne An
zahl von ersten Fehlerblöcken, von zweiten Fehlerblöcken
und von dritten Fehlerblöcken.
In den Fig. 14a und 14b, die eine Modifikation des Ab
laufs der Fig. 9 erläutern, sind die Schritte 1401 und 1402
dem Ablauf der Fig. 9 zugefügt. Als Ergebnis kann der Be
trieb zum Extrahieren von Übergangsblöcken im Schritt 603
und 606 und der Betrieb zum Extrahieren von Fehlerblöcken
bei den Schritten 612, 901 bis 903 durch den Schritt 1401
eine Anzahl von Malen durchgeführt werden. Wie in Fig. 15
dargestellt ist, werden beispielsweise erste Fehlerblöcke
aus Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken, die sich auf
einen abnormen Datenausgabestift, der bei FTP(b) bestimmt
ist, zweite Fehlerblöcke werden aus Übergangsblöcken FTP(c)
und Blöcken, die sich auf einen abnormen Datenausgangsstift
beziehen, der bei FTP(d) bestimmt wird, extrahiert, und
dritte Fehlerblöcke werden aus Übergangsblöcken bei FTP(e)
und Blöcken, die sich auf einen abnormen Datenausgangsstift
beziehen, der bei FTP(f) bestimmt wird, extrahiert. Danach
werden im Schritt 1402 aus den ersten Fehlerblöcken, den
zweiten Fehlerblöcken und den dritten Fehlerblöcken gemein
same Datenblöcke extrahiert. In diesem Fall ist die Anzahl
der gemeinsamen Datenblöcke nicht größer als jede Zahl von
ersten Datenblöcken, jede Zahl von zweiten Datenblöcken und
jede Zahl von dritten Fehlerblöcken.
In den Fig. 16a und 16b, die eine weitere Modifikation
des Ablaufs der Fig. 6 darstellen, sind die Schritte 1601
und 1602 dem Ablauf der Fig. 6 zugefügt. Als Ergebnis wird
nur der Betrieb zum Extrahieren von Fehlerblöcken in den
Schritten 612 bis 616 durch den Schritt 1601 eine Anzahl
von Malen durchgeführt werden, obwohl der Betrieb zum Ex
trahieren von Übergangsblöcken in den Schritten 603 und 606
nur einmal durchgeführt wird.
Beispielsweise ist, wie in Fig. 17 dargestellt ist, der
VDD-Ruhezufuhrstrom ID bei FTP(a) abnorm, und Daten an den
Datenausgangsstiften Pb, Pc, Pd, Pe und Pf sind bei FTP(b),
FTP(c), FTP(d), FTP(e) bzw. FTP(f) abnorm.
Dann werden, wie in Fig. 18 dargestellt ist, erste Fehler
blöcke B von den Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken,
die sich auf den Datenausgabestift Pb beziehen, der bei
FTP(b) bestimmt wird, extrahiert, zweite Fehlerblöcke C
werden aus den Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken, die
sie auf dem Datenausgabestift Pc beziehen, der bei FTP(c)
bestimmt wurde, extrahiert, dritte Fehlerblöcke D werden
aus den Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken, die sich
auf den Datenausgabestift Pd beziehen, der bei FTP(d) be
stimmt wurde, extrahiert, vierte Fehlerblöcke E werden aus
den Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken extrahiert, die
sich auf den Datenausgangsstift Pe beziehen, der bei FTP(e)
bestimmt ist, fünfte Fehlerblöcke F werden aus den Über
gangsblöcken FTP(a) und Blöcken extrahiert, die sich auf
den Datenausgangsstift Pf beziehen, der bei FTP(f) bestimmt
wurde. Als nächstes werden im Schritt 1602 aus den ersten
Fehlerblöcken, den zweiten Fehlerblöcken, den dritten Feh
lerblöcken, den vierten Fehlerblöcken und den fünften Feh
lerblöcken gemeinsame Fehlerblöcke extrahiert. In diesem
Fall ist die Anzahl der gemeinsamen Fehlerblöcke nicht
größer als jede Anzahl von ersten Fehlerblöcken, jede An
zahl von zweiten Fehlerblöcken, jede Anzahl von dritten
Fehlerblöcken, jede Anzahl von vierten Fehlerblöcken und
jede Anzahl von fünften Fehlerblöcken.
In den Fig. 19a und 19b, die eine weitere Modifikation
des Ablaufs der Fig. 9 darstellen, sind die Schritte 1901
und 1902 dem Ablauf der Fig. 6 zugefügt. Als Ergebnis kann
nur der Ablauf zum Extrahieren fehlerhafter Blöcke in den
Schritten 612, 901 bis 614 durch den Schritt 1901 eine An
zahl von Mahlen durchgeführt werden, obwohl der Betrieb zum
Extrahieren von Übergangsblöcken in den Schritten 603 und
606 nur einmal durchgeführt wird.
Wie in Fig. 20 dargestellt ist, ist beispielsweise der
VDD-Ruhezufuhrstrom Iqqd bei FTP(a) abnorm, und Daten an den
Datenausgangsstiften Pb, Pc, Pd, Pe und Pf sind bei FTP(b),
FTP(c), FTP(d), FTP(e) bzw. FTP(f) abnorm.
Wie in Fig. 21 dargestellt ist, werden dann erste Fehler
blöcke B aus den Überangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken
extrahiert, die sich auf den Datenausgabestift Pb beziehen,
der bei FTP(b) bestimmt wird, zweite Fehlerblöcken C werden
aus den Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken extrahiert,
die sich auf den Datenausgabestift P(c) beziehen, der bei
FTP(c) bestimmt wird, dritte Fehlerblöcke D werden aus den
Übergangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken extrahiert, die
sich auf den Datenausgabestift Pd beziehen, der bei FTP(b)
bestimmt wurde, vierte Fehlerblöcke E werden aus den Über
gangsblöcken bei FTP(a) und Blöcken extrahiert, die sich
auf den Datenausgangsstift Pe beziehen, der bei FTP(e) be
stimmt ist, fünfte Fehlerblöcke werden aus den Übergangs
blöcken FTP(a) und Blöcken extrahiert, die sich auf den Da
tenausgangsstift Pf beziehen, der bei FTP(f) bestimmt
wurde. Als nächstes werden im Schritt 1901 aus den ersten
Fehlerblöcken, den zweiten Fehlerblöcken, den dritten Feh
lerblöcken, den vierten Fehlerblöcken und den fünften Feh
lerblöcken gemeinsame Fehlerblöcke extrahiert. In diesem
Fall ist die Anzahl der gemeinsamen Fehlerblöcke nicht
größer als jede Anzahl von ersten Fehlerblöcken, jede An
zahl von zweiten Fehlerblöcken, jede Anzahl von dritten
Fehlerblöcken, jede Anzahl von vierten Fehlerblöcken und
jede Anzahl von fünften Fehlerblöcken.
Die vorliegende Erfindung kann auf ein hierarchisches Test
system angewendet werden, das in den Fig. 22a, 22b und 22c
dargestellt ist. Zunächst wird einer der oben beschriebenen
Abläufe bei einer Halbleitervorrichtung angewandt, die in
eine Anzahl von großen Blöcken unterteilt ist, wie in Fig.
22A dargestellt ist, so daß ein Fehlerblock X herausgefun
den wird. Als nächstes wird einer der oben beschriebenen
Abläufe auf den Fehlerblock X angewendet, der in eine An
zahl von kleinen Blöcken unterteilt ist, wie in Fig. 22B
dargestellt ist, so daß ein Fehlerunterblock Y herausgefun
den wird. Schließlich wird eine Logiksimulation durchge
führt, um eine Basislogikschaltung Z wie eine NOR-Schaltung
als Fehlerpunkt herauszufinden, wie in Fig. 22C dargestellt
ist.
Da erfindungsgemäß, wie vorstehend beschrieben wurde, ein
Fehlerblock innerhalb einer Halbleitervorrichtung durch
Verwendung des VDD-Ruhezufuhrstroms in Abhängigkeit von
Funktionstestmustern und abnormen Daten an den Datenaus
gangsstiften bestimmt wird, kann ein Fehlerpunkt innerhalb
der Halbleitervorrichtung, d. h. ein Fehlerpunkt innerhalb
eines Fehlerblöcken, ohne die Anwendung einer großen Feh
lertabelle herausgefunden werden.
Claims (13)
- l. System zur Erfassung eines Fehlerblocks in einer Halb leitervorrichtung, die aus einer Anzahl von Logikblöcken aufgebaut ist, mit:
Mitteln zum sequentiellen Erzeugen von Funktionstestmustern (FTP) und zum Übertragen der Funktionstestmuster an die Halbleitervorrichtung,
Mittel zur Erfassung eines abnormen Stroms, der durch die Halbleitervorrichtung fließt,
Mitteln zum Vergleichen von Ausgabedaten der Halbleitervor richtung mit erwarteten Daten und
Mitteln zur Erfassung des Fehlerblocks in Übereinstimmung mit einem i-ten Funktionstestmuster, wenn der abnorme Strom in einem j-ten Testmuster (j < i) erfaßt wird, wenn das Ausgabedatum sich vom erwarteten Datum unterscheidet. - 2. System zur Erfassung eines Fehlerblocks in einer Halb leitervorrichtung, die aus einer Anzahl von Logikblöcken aufgebaut ist, mit:
einer Tabelleneinrichtung zum Speichern der Beziehung zwi schen einer Anzahl von Funktionstestmustern und den Logik blöcken, die durch die Funktionstestmuster betrieben wer den,
Mitteln zum sequentiellen Erzeugen der Funktionstestmuster und zum Anlegen der Funktionstestmuster an die Halbleiter vorrichtung,
Mitteln zum Bestimmen, ob die Halbleitervorrichtung normal oder fehlerhaft ist, wenn ein Strom, der durch die Halblei tervorrichtung fließt, größer ist als ein bestimmter Wert, Mitteln zum Extrahieren von Übergangsblöcken aus den Logik blöcken in Übereinstimmung mit der Tabelle, wenn ein i-tes Funktionstestmuster der Halbleitervorrichtung angelegt wird, so daß die Halbleitervorrichtung von einem normalen in einen abnormen Zustand umgeschaltet wird,
Mitteln zum Vergleichen von Daten an den Datenausgabestif ten der Halbleitervorrichtung mit erwarteten Daten,
Mitteln zum Extrahieren eines abnormen Datenausgabestiftes, dessen Datum sich von dem erwarteten Datum unterscheidet, wenn ein j-tes Funktionstestmuster (j < i) der Halbleiter vorrichtung angelegt wird,
Mitteln zum Weiterleiten von Ausgangssignalen der Über gangsblöcke durch sequentielles Anlegen der Funktionstest muster von dem i-ten Funktionstestmuster zu dem j-ten Funk tionstestmuster, und
Mitteln zum Extrahieren von zumindest einem Fehlerblock aus den Übergangsblöcken, dessen Ausgangssignal, das durch die Weiterleitungsmittel weitergeleitet wurde, bei dem abnormen Datenausgangsstift angekommen ist. - 3. System nach Anspruch 2, mit weiterhin:
Mitteln zum Wiederholen von Betrieben der Sequentiell-Funk tionstestmustererzeugungsmittel, der Bestimmungsmittel, der Übergangsblockextraktionsmittel, Vergleichsmittel, der Abnormdatenausgabe-Extraktionsmittel, der Weiterleitungs mittel und der Fehlerblock-Extraktionsmittel und
Mitteln zum Extrahieren zumindest eines gemeinsamen Fehler blocks aus den Fehlerblöcken, die durch die Fehlerblock-Ex traktionsmittel extrahiert wurden. - 4. System nach Anspruch 2, mit weiterhin:
Mitteln zum Wiederholen des Betriebs der Vergleichsmittel, Abnormdatenausgabe-Extraktionsmittel, der Weiterlei tungsmittel und der Fehlerblock-Extraktionsmittel und
Mitteln zum Extrahieren zumindest eines gemeinsamen Blockes aus den Fehlerblöcken, die durch die Fehlerblock-Extrakti onsmittel extrahiert wurden. - 5. System nach Anspruch 2, wobei die Weiterleitungsmittel die Ausgangssignale der Übergangsblöcke durch eine Logiksimulation weiterleiten.
- 6. System nach Anspruch 2, wobei die Weiterleitungsmittel die Ausgangssignale der Übergangsblöcke durch eine Schaltungsanordnungsinformation weiterleiten.
- 7. System nach Anspruch 2, mit weiterhin Mitteln zum Durchführen einer Logiksimulation an dem Fehlerblock dadurch, daß die Ausgangssignale des Fehlerblocks auf einen definierten Wert gebracht werden.
- 8. System zur Erfassung eines Fehlerblocks in einer Halb leitervorrichtung, die durch eine Anzahl von Logikblöcken gebildet ist, mit:
einer Tabelleneinrichtung zum Speichern einer Beziehung zwischen einer Anzahl von Funktionstestmustern und den Lo gikblöcken, die durch die Funktionstestmuster betrieben werden,
Mitteln zum sequentiellen Erzeugen der Funktionstestmuster und zum Anlegen der Funktionstestmuster an die Halbleiter vorrichtung,
Mitteln zum Bestimmen, ob die Halbleitervorrichtung normal oder fehlerhaft ist, in Übereinstimmung damit, ob ein Strom durch die Halbleitervorrichtung fließt, der größer ist als ein bestimmter Wert,
Mitteln zum Extrahieren von Übergangsblöcken aus den Logik blöcken in Übereinstimmung mit der Tabelle, wenn ein i-tes Funktionstestmuster an die Halbleitervorrichtung angelegt wird, so daß die Halbleitervorrichtung von einem normalen in einen abnormen Zustand geschaltet wird,
Mitteln zum Vergleichen von Daten an den Datenausgangsstif ten der Halbleitervorrichtung mit erwarteten Daten,
Mitteln zum Extrahieren eines abnormen Datenausgabestiftes, dessen Datum sich von dem erwarteten Datum unterscheidet, wenn ein j-tes (j < i) Funktionstestmuster der Halbleiter vorrichtung angelegt wird,
Mitteln zum Rückführen von Signalen des abnormen Datenaus gangsstiftes durch sequentielles Anlegen der Funktionstest muster vom j-ten Funktionstestmuster zum i-ten Funktions testmuster und
Mitteln zum Extrahieren von zumindest einem Fehlerblock aus den Übergangsblöcken, bei denen das Signal des abnormen Da tenausgangsstiftes bei den Rückführungsmitteln angekommen ist. - 9. System nach Anspruch 8, mit weiterhin:
Mitteln zum Wiederholen des Betriebs der Sequentiell-Funk tionstestmustererzeugungsmittel, der Bestimmungsmittel, der Übergangsblockextraktionsmittel der Vergleichsmittel, der Abnormdatenausgabe-Extraktionsmittel, der Rückführungsmit tel und der Fehlerblockextraktionsmittel und
Mitteln zum Extrahieren zumindest eines gemeinsamen Blocks aus den Fehlerblöcken, die durch die Fehlerblockextrakti onsmittel extrahiert wurden. - 10. System nach Anspruch 8, mit weiterhin:
Mitteln zum Wiederholen des Betriebs der Vergleichsmittel, der Abnormdatenausgabe-Extraktionsmittel, der Rückführungs mittel und der Fehlerblockextraktionsmittel und
Mitteln zum Extrahieren zumindest eines gemeinsamen Fehler blocks aus den Fehlerblöcken, die durch die Fehlerblock-Ex traktionsmittel extrahiert wurden. - 11. System nach Anspruch 8, wobei die Rückführungsmittel das Signal des abnormen Daten ausgabestiftes durch eine Logiksimulation rückführen.
- 12. System nach Anspruch 8, wobei die Rückführungsmittel das Signal des abnormen Daten ausgabestiftes durch eine Schaltungsaufbauinformation rück führen.
- 13. System nach Anspruch 8, mit weiterhin Mitteln zur Durchführung einer Logiksimula tion an dem Fehlerblock, wobei die Ausgangssignale des Feh lerblocks auf einen definierten Wert gebracht werden.
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| DE19609085A1 true DE19609085A1 (de) | 1996-09-12 |
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ID=26392132
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| US (1) | US5864566A (de) |
| KR (1) | KR100204852B1 (de) |
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