DE19609637A1 - Kabel mit mindestens einer Lage von Bewehrungselementen und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Kabel mit mindestens einer Lage von Bewehrungselementen und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kabel mit mindestens einer Lage
von Bewehrungselementen, die auf einem Zentralelement aufge
seilt sind.
Es sind Kabel bekannt, bei denen auf einem Zentralelement
mindestens eine Lage von Bewehrungselementen, insbesondere in
Form von Drähten aufgebracht ist. Meist handelt es sich bei
dem Zentralelement um einen rohrförmigen Körper, der einen
oder mehrere elektrische und/oder optische Leiter enthält,
die insbesondere der Nachrichtenübertragung dienen. Es ist
aber auch möglich, daß das Kabel einen aus leitenden Material
bestehenden Kern aufweist, beispielsweise dann, wenn es sich
um ein Erdseil oder ein Leiterseil für eine Hochspannungs-
Freileitung handelt. Auch elektrische Energiekabel haben
vielfach einen derartigen Aufbau mit einer äußeren Bewehrung,
insbesondere dann wenn sie für einen Einsatz in mechanisch
sehr stark beanspruchten Bereichen vorgesehen sind.
Vielfach wird für die Bewehrung Stahldraht verwendet, weil
dieser neben guten Zugfestigkeitseigenschaften auch einen
besonders wirksamen Schutz gegen mechanische Druckbeanspru
chungen bietet. Diese Stahldrähte werden mit Rückdrehung auf
geseilt.
In manchen Fällen ist es zur Verringerung des Gewichtes
und/oder zur Verbesserung der Leitfähigkeit zweckmäßig, die
Bewehrungslage aus unterschiedlichen Bewehrungselementen
zusammenzusetzen. So können beispielsweise mit Aluminium
beschichtete Stahldrähte ("Alumoclad") verwendet werden, die
eine hohe Zugfestigkeit aufweisen, wobei in der gleichen Lage
reine Aluminiumdrähte oder Aldrey-Drähte verseilt sind. Das
Aufbringen mit Rückdrehung aufgeseilten Bewehrungselementen
stellt einen erheblich größeren Aufwand dar, weil die Ablauf
spulen in dem Verseilkäfig in einem besonderen Joch so ange
bracht werden müssen, daß die Drehachse der Ablaufspule räum
lich ihre Richtung nicht verändert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzei
gen, wie der Aufbau des Kabel in verseiltechnischer Hinsicht
vereinfacht werden kann. Diese Aufgabe wird bei einem Kabel
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß innerhalb der
Lage Bewehrungselemente mit unterschiedlichen Materialeigen
schaften derart vorgesehen sind, daß die materialmäßig wei
chen Elemente ohne Rückdrehung und die materialmäßig härteren
Bewehrungselemente mit Rückdrehung aufgeseilt sind.
Auf diese Weise sind nur noch die Vorratsspulen für die mate
rialmäßig härteren Bewehrungselemente in einem entsprechenden
Verseilkorb mit Rückdrehung anzubringen, während die Vor
ratsspulen für die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente
einfach, d. h. ohne Rückdrehungsmechanismus in einem Verseil
korb untergebracht werden können. Die materialmäßig weicheren
Bewehrungselemente bedingen dabei keine Gefahr z. B. eines
Aufkorbens oder eines Aufspringens und zwar deshalb, weil sie
durch die rückgedreht aufgebrachten härteren Bewehrungsele
mente in Position gehalten werden. Außerdem sind die mecha
nisch weicheren Bewehrungselemente beim Verseilvorgang leich
ter bleibend verformbar und stellen somit keine unzulässige
Beeinträchtigung der mechanischen Eigenschaften der Bewehrung
dar.
Besonders zweckmäßig ist es, für die materialmäßig weicheren
Bewehrungselemente duktile Materialien zu verwenden, d. h.
solche, beim Verseilvorgang (ohne Rückdrehung) zumindest
teilweise bleibend verformt werden. Hierzu gehören vor allem
z. B. Aluminium, Aluminiumlegierungen sowie Kupfer.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
eines erfindungsgemäßen Kabels, welches dadurch gekennzeich
net ist, daß innerhalb der Lage Bewehrungselemente mit unter
schiedlichen Materialeigenschaften derart aufgeseilt werden,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente ohne Rück
drehung und die materialmäßig härteren Bewehrungselemente mit
Rückdrehung aufgeseilt werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen wieder
gegeben.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachfolgend
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt ein erstes Kabel gemäß der Erfindung
mit kreisrunden Bewehrungselementen,
Fig. 2 ein Kabel gemäß der Erfindung mit kreisrunden
harten Bewehrungselementen und die Zwickel füllen
den weichen Bewehrungselementen im Querschnitt,
Fig. 3 ein Kabel entsprechend Fig. 1 im Querschnitt mit
zwei Bewehrungslagen,
Fig. 4 ein Kabel entsprechend Fig. 2 im Querschnitt mit
ebenfalls zwei Bewehrungslagen,
Fig. 5 eine Verseileinrichtung zur Herstellung eines
Kabels nach Fig. 1 oder 2.
In Fig. 1 ist ein Kabel CA1 dargestellt, bei dem ein rohr
förmiges, vorzugsweise ebenfalls aus Metall (bevorzugt Stahl)
bestehendes Zentralelement ST1 vorgesehen ist. Im Inneren
dieses Zentralelementes ST1 sind im vorliegenden Beispiel
mehrere Lichtwellenleiter LW1-LWn vorgesehen, so daß das
Zentralelement ST1 ein optische Nachrichtenübertragungsele
ment darstellt. Es ist möglich, den Innenraum mit einer
weichen Füllmasse zu füllen. Es ist auch möglich im Inneren
des Zentralelementes ST1 z. B. elektrische Leiter anzuordnen,
bevorzugt Leiter eines Nachrichtenkabels oder eines Stark
stromkabels. Wenn, wie dies bei elektrischen Leitern im
allgemeinen der Fall ist, der innere Aufbau derartiger
Leiterdrähte für sich bereits ausreichend mechanisch druck
fest ist, dann ist es nicht notwendig, eine rohrförmige Hülle
auf diesen Leiterelementen anzubringen. Vielmehr kann dann
die nachfolgende Bewehrungslage direkt auf die Leiter bzw.
deren Isolierung aufgebracht werden. Dies gilt insbesondere
auch dann, wenn es sich bei dem Kabel beispielsweise um ein
Leiterseil für eine elektrische Hochspannungsleitung (Erdseil
oder Phasenseil) handelt, in dessen Kern ein entsprechender
Leiter aus Vollmaterial angeordnete ist, auf dem die erste
Verseillage aufgebracht ist.
Auf dem Zentralelement ST1 ist in dem vorliegenden Beispiel
eine Lage von drahtförmigen, einen kreisrunden Querschnitt
aufweisenden Bewehrungselementen aufgebracht. Diese bestehen
aus unterschiedlichen Materialien, wobei die erste Gruppe aus
hartem Material besteht und mit HB11-HB14 bezeichnet ist.
Bevorzugt werden hierfür Stahldrähte verwendet. Daneben gibt
es eine Reihe von Bewehrungselementen die mit WB11-WB14
bezeichnet sind und die materialmäßig aus weicherem Material
aufgebaut sind, beispielsweise aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung. Um die Bildung elektrischer Elemente zu
vermeiden, sind die materialmäßig härteren Bewehrungselemente
HB11-HB14 mit einer Oberfläche versehen, die dem Material
der mechanisch weicheren Bewehrungselemente WB11-WB14
entspricht. Beispielsweise kann auf den harten Bewehrungsele
mente HB11-HB14 in Form von Stahldrähten eine äußere Alumi
niumbeschichtung ("Alumoclad") aufgebracht sein, während die
weicheren Elemente WB11-WB14 aus Aluminium bzw. einer
Aluminiumlegierung bestehen.
Die materialmäßig harten Bewehrungselemente HB11-HB14 sind
mit Rückdrehung auf das Zentralelement aufgeseilt, d. h. sie
liegen praktisch spannungsfrei innerhalb der Bewehrungslage.
Dagegen werden die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente
WB11-WB14 ohne oder mit sehr geringer Rückdrehung aufge
seilt, was vor allem deswegen möglich ist, weil sie durch die
härteren Elemente in ihrer Position fixiert werden. Außerdem
kann der Verseilvorgang bei den weicheren Elementen wegen
ihrer geringeren mechanischen Steifigkeit im allgemeinen ohne
weiteres im Rahmen des Verseilvorganges durchgeführt werden,
ohne daß es zu einem Auffedern, Aufkorben oder dergleichen
kommt.
Es ist besonders zweckmäßig, wenn die aus weicherem Material
bestehenden Bewehrungselemente HB11-HB14 beim Verseilvor
gang bleibend, d. h. jenseits ihrer Elastizitätsgrenze,
verformt werden, so daß ihre Neigung zum Rück- oder Auffedern
entsprechend gering ist. Eine kleine verbleibende Auffede
rungs- oder Rückstellkraft wird, wie bereits erwähnt durch
die benachbarten, mit Rückdrehung aufgebrachten harten Beweh
rungselemente HB11-HB14 stabilisiert.
Es ist zweckmäßig, wenn jeweils auf ein aus hartem Material
bestehendes Bewehrungselement (z. B. HB11) unmittelbar als
nächstes ein aus weichem Material bestehendes Bewehrungsele
ment (WB11) folgt usw., so daß eine gleichmäßig symmetrisch
verteilte Belegung der Oberfläche des Zentralelementes ST1
erreicht wird. Es kann aber auch so vorgegangen werden, daß
z. B. auf eine Gruppe von 2 oder 3 aus hartem Material beste
henden Elementen ein einzelnes oder ebenfalls eine Gruppe von
aus weicherem Material bestehende Elemente folgt. Insbeson
dere dann, wenn die Bewehrungslage gute Leitfähigkeitseigen
schaften aufweisen soll, dann kann es zweckmäßig sein, die
Anzahl der aus weichem Material bestehenden und im allgemei
nen besser leitenden Bewehrungselemente innerhalb der Beweh
rungslager größer zu wählen, als die aus härterem und deswe
gen meist weniger gut leitenden Materialien bestehenden
Bewehrungselemente.
In Fig. 2 ist das zentrale Element ST2 analog zu Fig. 1
aufgebaut, wobei außen eine Lage von sechs aus hartem Mate
rial bestehenden Bewehrungselementen HB21-HB26 vorgesehen
ist. Dazwischen liegen jeweils weiche Bewehrungselemente WB21
-WB26, die ohne Rückdrehung aufgeseilt sind, während die
harten Elemente HB21-HB26 mit Rückdrehung aufgeseilt sind.
Die weichen Bewehrungselemente WB21-WB26 sind so geformt,
daß sie die durch die Folge von harten Bewehrungselementen
HB21-HB26 gebildeten Zwickelräume möglichst vollständig
auffüllen. Dies bedeutet, daß sie seitlich jeweils Vertie
fungen aufweisen, welche genau die Kontur der harten Beweh
rungselemente HB21-HB26 paßt (Formschluß). Außen ist die
Kontur der weichen Bewehrungselemente WB21-WB26 in etwa
durch einen Kreisbogen definiert, dessen Mittelpunkt im
Bereich der Kabelachse liegt. Gleiches gilt vorteilhaft auch
für die innere Kontur der weichen Bewehrungselemente WB21-
WB26, die ebenfalls Kreisbogenform aufweisen, dessen Radius
durch den Abstand von der Kabelachse bestimmt wird. Dieser
Aufbau der Bewehrung hat den besonderen Vorteil, daß die
Bewehrung außen eine praktisch geschlossene, weitgehend
gleichförmige Oberfläche bildet, daß sie einen hohen
Leitungsquerschnitt für die verlustarme elektrische Energie
übertragung darstellt, daß die weichen Elemente satt und
gleichmäßig (formschlüssig) auf der Außenoberfläche des Zen
tralelementes ST2 aufliegen und daß die Lagesicherung der aus
weichem Material bestehenden Bewehrungselemente WB21-WB26
(die ja ohne Rückdrehung aufgeseilt sind) durch die mit Rück
drehung aufgeseilten Bewehrungselemente HB21-HB26 in beson
ders zuverlässiger Weise gewährleistet werden kann. Die
weichen Bewehrungselemente WB21-WB26 können beispielsweise
aus Aluminium bestehen, während die harten Bewehrungselemente
HB21-HB26 aus einem mit Aluminium beschichteten hochzugfe
sten Stahldraht mit kreisförmigen Querschnitt gebildet sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist davon ausgegan
gen, daß der Kern aus einem Kabel mit einem Aufbau entspre
chend CA1 aus Fig. 1 besteht, während außen eine weitere
Verseillage aufgebracht ist. Die äußere Verseillage hat hier
kreisförmige Leiterdrähte WB31-WB3m, die aus materialmäßig
weichem Material bestehen und die ohne Rückdrehung auf den
Kern CA1 aufgeseilt sind. Es ist aber auch möglich, für diese
äußere Lage ebenfalls teilweise Drähte aus mit Rückdrehung
aufgebrachten, materialmäßig härterem Material vorzusehen,
wenn die Zugfestigkeit der harten und zugfesten Drähte in der
inneren Lage nicht ausreichen sollte.
In Fig. 4 ist ein ähnlicher Aufbau wie bei Fig. 3 vorgese
hen, nämlich eine zusätzlichen äußere Lage bestehend aus vor
zugsweise ganz oder weitgehend weichem Material bestehenden
Bewehrungselementen WB41-WB4m, die auf einem Kernteil auf
geseilt sind, der den in Fig. 2 dargestellten und mit CA2
bezeichneten Aufbau hat.
In Fig. 5 ist eine Verseileinrichtung VE dargestellt, welche
zwei hintereinander angeordnete Verseilkörbe VO und VR auf
weist. In dem Verseilkorb VO sind die Vorratsspulen z. B. VS1
fest angeordnet, d. h. die auf ihnen angeordneten Bewehrungs
elemente z. B. WB11 aus weichem Material werden ohne Rückdre
hung abgezogen und dem gemeinsamen Verseilpunkt VP zugeführt.
In dem zweiten Verseilkorb VR sind die Vorratsspulen z. B. VS2
in entsprechenden Jochen JO derart gelagert, daß bei der
Rotation des Verseilkorbes die Achsen der Vorratsspulen VS2
raumfest erhalten bleiben. Dadurch werden die auf ihnen ange
brachten Bewehrungselemente z. B. HB11 mit Rückdrehung abgezo
gen und gelangen so zum gemeinsamen Verseilpunkt VP. Mit
dieser Verseileinrichtung läßt sich somit z. B. ein Kabel
entsprechend den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2
herstellen. Das zentrale Element, z. B. ST1 läuft durch die
Achse der Verseileinheit zu.
Die beiden Verseilkörbe VO und VR rotieren mit der gleichen
Geschwindigkeit und sind in einem gemeinsamen Halterahmen HR
untergebracht, der von einem ebenfalls gemeinsamen Motor MO
angetrieben wird. Um ein Kabel entsprechend Fig. 3 oder 4
herzustellen, ist ein zusätzlicher weiterer Verseilkorb links
an den Verseilkorb VO angesetzt vorzusehen.
Die gezeichneten Kabel CA1-CA4 stellen optische Kabel dar,
die bevorzugt als Erd- oder Phasenseile bei Hochspannungs-
Freileitungen eingesetzt werden können. Es ist aber auch mög
lich, auf diese Kabel einen oder mehrere Außenmäntel aus
Kunststoffmaterial aufzubringen, um so ein stark bewehrtes
Kabel oder z. B. auch ein Seekabel zu erhalten.
Claims (10)
1. Kabel (CA1) mit mindestens einer Lage von Bewehrungs
elementen, die auf einem Zentralelement (ST1) aufgeseilt
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb der Lage Bewehrungselemente mit unterschied
lichen Materialeigenschaften derart vorgesehen sind,daß die
materialmäßig weichen Elemente (WB11-WB14) ohne Rückdrehung
und die materialmäßig härteren Bewehrungselemente (HB11-
HB14) mit Rückdrehung aufgeseilt sind.
2. Kabel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB11-
WB14) aus einem duktilen Material bestehen, das beim Verseil
vorgang zumindest teilweise bleibend verformt wird.
3. Kabel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB11-
WB14) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen.
4. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß materialmäßig weichere Bewehrungselemente (WB11-WB14)
einzeln oder gruppenweise mit materialmäßig härteren Beweh
rungselementen (HB11-HB14) innerhalb der Verseillage auf
einander folgen.
5. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB21-
WB26) einen Querschnitt aufweisen, der die von den material
mäßig härteren Bewehrungselementen (HB21-HB26) gebildeten
Zwickelräume möglichst weitgehend abschließt.
6. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB21-
WB26) in ihrer Außenkontur etwa dem Verlauf einer Kreisbahn
aufweisen, deren Mittelpunkt etwa in der Kabelachse liegt.
7. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB21-
WB26) an ihrer Innenseite etwa einen kreisbogenförmigen Ver
lauf aufweisen, wobei der Mittelpunkt des zugehörigen Kreises
etwa im Bereich der Kabellängsachse liegt.
8. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es als Erd- oder Phasenseil für eine Hochspannungs-Frei
leitung ausgebildet ist.
9. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es als Nachrichtenkabel, insbesondere als optisches Nach
richtenkabel, ausgebildet ist.
10. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eine Lage von
Bewehrungselementen auf einem Zentralelement (ST1) aufge
bracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb der Lage Bewehrungselemente mit unterschied
lichen Materialeigenschaften derart aufgeseilt werden, daß
die materialmäßig weicheren Bewehrungselemente (WB11-WB14)
ohne Rückdrehung und die materialmäßig härteren Bewehrungs
elemente (HB11-HB14) mit Rückdrehung aufgeseilt werden.
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