DE19608399A1 - Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von Fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der
Geschwindigkeit von Fahrzeugen, insbesondere von Kraft
fahrzeugen, umfassend eine den gesamten möglichen
Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeugs repräsentierende
Skaleneinteilung, der ein Indikator zur Anzeige der
jeweiligen momentanen Geschwindigkeit des Fahrzeugs
zugeordnet ist.
Eine Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von
Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, ist
bekannt (DE-OS 38 34 229). Diese bekannte Vorrichtung
entspricht im wesentlichen den Vorrichtungen, wie sie
seit sehr langer Zeit zur Anzeige der Geschwindigkeit
von Fahrzeugen verwendet werden, wobei derartige Vor
richtungen auch Tachometer oder Analog-Tachometer
genannt werden, d. h., daß die Geschwindigkeit des
Fahrzeuges mittels eines Zeigers als Indikator und einer
um den Zeiger herum angeordneten, das gesamte mögliche
Geschwindigkeitsintervall des jeweiligen Fahrzeuges
repräsentierenden Skalenteilung für einen Betrachter
erkennbar ist. Diese Skalenteilung ist, bis auf den
untersten Bereich der möglichen Geschwindigkeit, in dem
aus technischen Gründen regelmäßig nur mit sehr hohem
Aufwand eine der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit
des Fahrzeugs entsprechende Anzeige möglich ist, an
sonsten bis zur möglichen Endgeschwindigkeit des Fahr
zeugs und noch darüber hinaus linear ausgebildet.
Diese Vorrichtungen mit dem bekannten vorbeschriebenen
Aufbau haben sich mit gewissen in Kauf genommen Unzu
länglichkeiten zwar im allgemeinen im Einsatz bewährt,
sie weisen jedoch den erheblichen Mangel auf, daß sie
dem Fahrer eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraft
fahrzeugs, in dem eine derartige Vorrichtung angeordnet
ist, keine Information über die tatsächliche Geschwin
digkeit des Fahrzeugs hinaus geben. So ist es bei
spielsweise weder für einen ungeübten Fahrer noch für
einen geübten Fahrer ohne weiteres möglich, sich in
Abhängigkeit der gefahrenen Geschwindigkeit eine Vor
stellung darüber zu machen wie groß bei einer bestimmten
gefahrenen Geschwindigkeit ein Bremsweg im Falle einer
plötzlichen notwendigen Bremsung des Fahrzeugs wäre,
d. h. er hat keine Vorstellungen davon, wie groß bei
spielsweise die Zunahme des Bremswegs des Fahrzeugs sein
würde, wenn er anstatt 30 km/h 50 km/h fahren würde bzw.
die Zunahme des Bremswegs sein würde, wenn er anstelle
von 50 km/h 70 km/h fahren würde, obwohl bei diesem
Beispiel jeweils die Geschwindigkeit des Fahrzeugs von
30 km/h auf 50 km/h bzw. von 50 km/h auf 70 km/h "line
ar" um 20 km/h zunehmen würde.
Der Fahrer eines Fahrzeugs mit einer herkömmlichen
Vorrichtung der vorangehend beschriebenen Art würde
somit regelmäßig glauben, daß es bezüglich seines
Bremsweges bzw. der Zunahme seines Bremsweges bei
Erhöhung der Geschwindigkeit einen linearproportionalen
Zusammenhang gäbe, was natürlich den Realitäten aufgrund
allgemeiner physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht
entspricht, da die kinetisches Energie eines Fahrzeugs,
abgesehen von der Masse des Fahrzeugs, nicht linear
sondern quadratisch mit der Geschwindigkeit des Fahr
zeugs zunimmt und somit auch der Bremsweg des Fahrzeugs.
Um einem Fahrer eines Fahrzeugs diesen physikalisch
bedingten Zusammenhang fortwährend darzustellen, so daß
dieser sich fortwährend dieses Zusammenhanges bewußt ist
und seine Fahrgeschwindigkeit darauf einstellen kann,
sind verschiedenste Maßnahmen ergriffen worden, bei
spielsweise durch Kopplung von Vorrichtungen dieser Art
mit der bekannten linearen Skaleneinteilung mit Ein
richtungen, die bei zunehmender Geschwindigkeit für
akustische und/oder Zusatzsignale sorgen, um dem Fahrer
zu signalisieren, daß der Bremsweg bei der momentanen
gefahrenen Geschwindigkeit nunmehr schon eine bestimmte
zulässige Größe in Abhängigkeit von der allgemeinen
Fahrsituation erreicht hat. Diese bekannten Systeme
bieten allerdings nicht die Möglichkeit mit einem Blick
den vorbeschriebenen physikalischen Zusammenhang, der
bestimmend für den Bremsweg ist, zu erfassen, wobei
diese Systeme aufwendig und störanfällig sind und die in
sie gesetzten Erwartungen letztlich aufgrund der voran
gehend aufgeführten Problematik auch nicht haben erfül
len können.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
es dem Fahrer eines Fahrzeugs bei allen Geschwindig
keitszuständen des Fahrzeugs ermöglicht, sich eine
Vorstellung bzw. eine Gewißheit darüber zu verschaffen,
wie groß in Abhängigkeit der momentan gefahrenen Ge
schwindigkeit der Bremsweg des Fahrzeugs ist, so daß
sich dieser bezüglich der Geschwindigkeit des Fahrzeuges
augenblicklich an die momentan vorherrschende Verkehrs
situation zur Verminderung der Gefahr für sich und für
andere anpassen kann, wobei die Vorrichtung einfach und
kostengünstig herstellbar sein soll und den Kostenrahmen
bisheriger bekannter Vorrichtungen dieser Art nicht oder
nicht wesentlich überschreitet.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß
die Skalenteilung mit der Geschwindigkeit nicht-linear
zunehmend ausgebildet ist.
Dieses hat den wesentlichen Vorteil, daß der Fahrer
eines Fahrzeugs mit zunehmender Geschwindigkeit des
Fahrzeugs sofort erkennt, daß die kinetische Energie der
Fahrzeugs und damit der Bremsweg des Fahrzeugs nicht
linear mit der Geschwindigkeit zunimmt, wobei dieser
Zusammenhang sofort aus den mit der Zunahme der Ge
schwindigkeit zunehmend größer werdenden Teilungsab
ständen der Skala untereinander ersichtlich ist bzw. dem
Fahrer ins Bewußtsein dringt, ohne daß dieser konkret
den Zusammenhang bezüglich der mit der Geschwindigkeit
quadratischen Zunahme der kinetischen Energie des
Fahrzeugs und damit des Bremsweges erkennen muß. Eine
Vorrichtung dieser Art unterscheidet sich ansonsten
grundsätzlich nicht vom Aufbau bisheriger Vorrichtungen
dieser Art mit einer bezüglich der Geschwindigkeit
linearen Skaleneinteilung, so daß die erfindungsgemäß
vorgeschlagene Maßnahme schlechthin ein an sich ohne
Mehraufwand möglicher sinnvoller Beitrag zur
Verminderung von Fahrzeugunfällen und eine einfache aber
effektive Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist die Skaleneinteilung quadratisch mit der Geschwin
digkeit (v2) geteilt ausgebildet, wobei eine derartige
Teilung den tatsächlich proportionalen Zusammenhang
zwischen der Zunahme der kinetischen Energie und damit
des Bremswegs des Fahrzeugs in Abhängigkeit der Zunahme
der Geschwindigkeit des Fahrzeugs gemäß Ekin = ½ m v2
zeigt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Vorrichtung ist die Skalenteilung auf einer im wesent
lichen wenigstens teilweise kreisförmigen Ebene und um
einen Mittelpunkt der Ebene und von diesem im wesent
lichen gleich beabstandet umlaufend angeordnet. Dieser
Aufbau entspricht im wesentlichen klassischer Tachome
ter, wie sie in Fahrzeugen aller Art und auch in Kraft
fahrzeugen eingebaut sind bzw. benutzt werden. Das
bedeutet, daß es ohne weiteres möglich ist, nicht nur
Neufahrzeuge mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne
Mehrkosten und ohne Veränderung des Gesamterscheinungs
bildes und ohne zusätzliche Einbaumaßnahmen und Schal
tungsmaßnahmen in Neufahrzeugen vorzusehen, sondern auch
ohne Schwierigkeiten einen Austausch gegen bisherige
Vorrichtungen dieser Art mit linear geteilter Geschwin
digkeitsskala vorzunehmen.
Bei einer noch anderen vorteilhaften Ausgestaltung der
Vorrichtung kann es sinnvoll sein, beispielsweise
zusätzlich zu der nicht-linearen Skalenteilung eine nach
konventionellem Vorbild ausgestaltet lineare Skalenein
teilung zusätzlich vorzusehen, die linear mit der
Geschwindigkeit (v) geteilt ist. Dieses könnte
beispielsweise dadurch geschehen, daß um eine zuvor be
schriebene kreisförmig angeordnete erfindungsgemäße
nicht-lineare Skalenteilung auch eine lineare Skalen
teilung vorgesehen wird, wobei mittels eines elek
trischen und/oder elektronischen und/oder mechanischen
Umschaltmittels entweder die nicht-lineare Skala oder
die lineare Skala oder bei geeignet ausgebildeten, die
momentane Geschwindigkeit relativ zu den Skalen anzei
genden Indikatoren zwei Indikatoren bzw. Indikatorsy
steme vorzusehen, wobei der eine Indikator bzw. das eine
Indikatorsystem mit der nicht-linearen Geschwindig
keitsskala zusammenwirkt, wohingegen der andere Indika
tor bzw. das andere Indikatorsystem mit der linearen
Geschwindigkeitsskala zusammenwirkt.
Es ist eingangs erwähnt worden, daß im untersten Bereich
der möglichen Geschwindigkeit bei Vorrichtungen dieser
Art aus technischen Gründen nur mit einem sehr hohen
Aufwand eine der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit
des Fahrzeugs entsprechende Anzeige möglich ist, bezogen
auf das Gesamtintervall der die Geschwindigkeit anzei
genden Geschwindigkeitsskala bzw. deren Teilung. Um auch
für diese Fälle eine dem erfindungsgemäßen Prinzip
gehorchende Geschwindigkeitsskala gut erkennbar für
einen Betrachter auszubilden, was aber auch gleicherma
ßen für den höheren Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeugs
äußerst sinnvoll sein kann, sind vorzugsweise die
Skalenteilungen in eine Mehrzahl von Geschwindigkeits
intervallen aufgeteilt, die je nach momentaner Ge
schwindigkeit des Fahrzeugs entweder automatisch
und/oder manuell gesteuert zur Darstellung gebracht
werden, d. h. es folgt eine Spreizung der Anzeige der
Geschwindigkeit des Fahrzeugs in den einzelnen Geschwin
digkeitsintervallen, die zur Darstellung gebracht werden
können.
Die Skaleneinteilung bei der Vorrichtung selbst kann,
wie sinngemäß vorangehend beschrieben, in Form einer
Kreisteilung um einen Mittelpunkt einer im wesentlichen
kreisförmigen Ebene herum angeordnet sein, wie dieses
bei gewöhnlichen analogen Tachometern regelmäßig der
Fall ist ähnlich dem Zifferblatt einer Uhr mit analoger
Zeitanzeige. Für bestimmte Fahrzeuge bzw. Anwendungs
fälle kann es aber auch sinnvoll sein, die Skalenteilung
vorzugsweise in einer Linie auf einer linearen Ebene
vorzusehen oder aber nur halbkreis- oder teilkreisförmig
zu gestalten. Je nach Anwendungsfall können eine Viel
zahl unterschiedlicher Skalenaufbauten im Sinne des
vorangehend Gesagten als möglich gewählt werden.
Bei allen vorangehend beschriebenen Ausgestaltungen der
Vorrichtung kann der Indikator grundsätzlich auf belie
bige geeignete Weise ausgebildet sein, beispielsweise in
der einfachsten Form in Form eines Zeigers, wie es bei
gewöhnlichen analogen Tachometern regelmäßig der Fall
ist.
Vorteilhafterweise ist der Indikator jedoch in Form
eines Leuchtmittels ausgebildet, d. h. es ist dabei auf
einen mechanisch drehbeweglich angeordneten Zeiger
verzichtet worden. Dieses Leuchtmittel kann beispiels
weise bei kreisförmig angeordneter Skalenteilung im
wesentlichen gleich beabstandet zur Skalenteilung um die
kreisförmige Ebene und gleich beabstandet zu einem
Mittelpunkt der Ebene umlaufen, wobei die jeweiligen
Leuchtmittel, die die momentane Geschwindigkeit des
Fahrzeuges anzeigen, der Geschwindigkeitsskala zugeord
net sind. Es ist aber auch sinnvoll, ein matrixartig
angeordnetes Leuchtmittelfeld auf der Ebene vorzusehen,
auf der die Skalenteilung angeordnet ist, wobei dann
durch elektronische Mittel nach Art eines von einem
Mittelpunkt ausgehenden Zeigers in Abhängigkeit der
Geschwindigkeit des Fahrzeugs die Korrelation zur Skala
hergestellt wird und ggf. zusätzliche Warnhinweise auf
dem matrixartig angeordneten Feld der Ebene in Abhän
gigkeit geschwindigkeitsabhängiger Vorgaben angezeigt
werden können.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung
ist es sinnvoll, den Indikator, ob nun als umlaufenden
Kreis oder als matrixartig angeordnetes Feld, in Form
von leuchtemittierenden Dioden (LED) oder in Form eines
Feldes aus leuchtemittierenden Dioden (LED-Feld) auszu
bilden, wobei eine derartige Ausgestaltung nicht nur zur
Abgabe von Hinweisen auf die Geschwindigkeit, d. h. zur
eigentlichen Geschwindigkeitsanzeige dienen kann,
sondern auch zur Darstellung von Hinweisen, Warnhin
weisen und sonstigen Angaben in Wort- bzw. Zeichen- und
Zahlenform.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nach
folgenden schematischen Zeichnungen anhand zweier Aus
führungsbeispiele eingehend beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine kreisförmige Ebene als Anzeigefeld der
Vorrichtung (10) mit einer nicht-linearen
Skalenteilung, hier dargestellt am Außenumfang
des Kreises, und einer linearen Skalenteilung,
hier angeordnet innerhalb der kreisförmigen
Ebene um den kreisförmigen Außenumfang herum,
und
Fig. 2 eine kreisförmige Anzeigenebene der Vorrichtung
mit einer bezüglich der Geschwindigkeit eines
Fahrzeugs quadratisch zunehmend ausgebildeten
Skalenteilung.
Eine bekannte Vorrichtung 10 besteht im wesentlichen aus
einer hier nicht dargestellten Einrichtung, die die
Geschwindigkeit eines Fahrzeugs auf an sich bekannte
Weise in Signale umwandelt, die wiederum einem Indikator
13 zugeordnet werden, der auf einer eigentlichen Anzei
geeinrichtung der Vorrichtung 10 angeordnet ist bzw.
dieser zugeordnet ist, um auf einer bestimmten ge
schwindigkeitsskalibrierten Skala die Geschwindigkeit
eines Fahrzeugs anzeigen.
Diese bekannte Vorrichtung 10, die gewöhnlich auch
Tachometer genannt wird, weist einen dem Fachmann in
bezug auf ihre einzelnen Konstruktions- und Funktions
komponenten bekannten Aufbau auf, so daß es entbehrlich
ist, diesen an dieser Stelle zu beschreiben.
Auch die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 weist gemäß den
Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 eine kreis
förmige Ebene 12 auf, von deren Kreismittelpunkt 15 aus
ein Indikator 13 in Form eines Zeigers oder dergleichen
auf bekannte Weise auf eine um den Kreisumfang der
kreisförmigen Ebene 12 herum angeordnete nicht-lineare
Skalenteilung 11 bzw. lineare Skalenteilung 14 zeigt,
vgl. Fig. 1, und somit die Geschwindigkeit eines Fahr
zeugs anzeigt.
Gemäß Fig. 1 weist die Skalenteilung 11, die beliebig um
den Kreisumfang der kreisförmigen Ebene 12 oder einer
beliebig anders gestalteten Anzeigeebene 12 herum
angeordnet sein kann, einen nicht-linearen Aufbau auf.
Bei der besonderen Ausgestaltung gemäß Fig. 2 ist die
Skalenteilung 11 quadratisch mit der Geschwindigkeit
zunehmend (v2) geteilt ausgestaltet, d. h. diese führt
einem Betrachter bzw. einem Fahrer eines Fahrzeugs
optisch die mit zunehmender Geschwindigkeit quadratisch
mit der Geschwindigkeit zunehmende kinetische Energie
der Fahrzeugs und damit den quadratisch zunehmenden
Bremsweg des Fahrzeugs vor Augen.
Die besondere Ausgestaltung der Vorrichtung 10 gemäß
Fig. 1, die natürlich an ihrem Außenumfang der kreis
förmigen Ebene 12 nicht nur nicht-linear sondern auch
quadratisch mit der Geschwindigkeit (v2) geteilt aufge
baut sein kann, ist, wie schon erwähnt, mit einer zu
sätzlichen Skalenteilung 14 versehen, die auf her
kömmliche Weise eine linear mit der Geschwindigkeit
zunehmende Skalenteilung 14 aufweist. Durch hier nicht
näher beschriebene Mittel kann der Indikator 13 hier auf
nicht-linearen Betrieb bzw. linearen Betrieb umgeschal
tet werden, so daß entweder die eine oder die andere
Skalenteilung 11, 14 aktiv ist.
Die Skalenteilung 11, 14, die in den Fig. 1 und 2
kreis- bzw. kreisbogenförmig ausgebildet ist, muß nicht
zwingend derart ausgebildet sein. Es ist auch möglich,
die Skalenteilung 11, 14 anstatt kreis- bzw. kreisbo
genförmig linear auszubilden, vorzugsweise in einer
Ebene. Auch kann der Indikator 12 anstelle eines kon
ventionellen Zeigers in Form eines Leuchtmittels ausge
bildet sein, beispielsweise mittels einer längs der
Skalenteilung 11, 14 aufleuchtenden LED, einer LED-Kette
oder in Form eines LED-Feldes, das die gesamte Ebene, an
der die Skalenteilung 11, 14 angeordnet ist, ausfüllt,
so daß nicht nur der Skalenteilung 11, 14 die momentane
Geschwindigkeit des Fahrzeugs zugeordnet werden kann,
sondern auch zusätzliche Informationen und Warnhinweise
in Abhängigkeit der Geschwindigkeit dadurch dargestellt
werden können.
10
Vorrichtung
11
Skalenteilung (nicht-lineare)
12
kreisförmige Ebene
13
Indikator
14
Skalenteilung (linear)
15
Mittelpunkt
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von
Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, umfassend
eine das gesamte mögliche Geschwindigkeitsintervall des
Fahrzeugs repräsentierende Skalenteilung, der ein
Indikator zur Anzeige der jeweiligen momentanen Ge
schwindigkeit des Fahrzeugs zugeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Skalenteilung (11) mit der
Geschwindigkeit nicht-linear zunehmend ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Skalenteilung (11) quadratisch mit der Ge
schwindigkeit (v2) geteilt aufgebaut ist.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur
nicht-linearen Skalenteilung (11) eine mit der
Geschwindigkeit (v) lineare Skalenteilung (14) vorgese
hen ist.
4. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenteilungen
(11, 14) in eine Mehrzahl von Geschwindigkeitsintervallen
aufgeteilt sind, die je nach momentaner Geschwindigkeit
des Fahrzeugs entweder automatisch und/oder manuell
gesteuert zur Darstellung gebracht werden.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenteilung
(11) auf einer im wesentlichen wenigstens teilweise
kreisförmigen Ebene (12) und um einen Mittelpunkt (15)
der Ebene (12) und von diesem im wesentlichen gleich
beabstandet umlaufend angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenteilung
(11, 14) auf einer im wesentlichen linearen Ebene aufge
baut ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Indikator (13)
ein Zeiger ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Indikator (13)
ein Leuchtmittel ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Indikator (13)
ein LED oder ein LED-Feld ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996108399 DE19608399A1 (de) | 1996-03-05 | 1996-03-05 | Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996108399 DE19608399A1 (de) | 1996-03-05 | 1996-03-05 | Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19608399A1 true DE19608399A1 (de) | 1999-05-12 |
Family
ID=7787235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996108399 Withdrawn DE19608399A1 (de) | 1996-03-05 | 1996-03-05 | Vorrichtung zur Anzeige der Geschwindigkeit von Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19608399A1 (de) |
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1996
- 1996-03-05 DE DE1996108399 patent/DE19608399A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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