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DE19608827A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen von abschnittsweise zu verlegenden Bodenbelägen, wie Parkett - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen von abschnittsweise zu verlegenden Bodenbelägen, wie Parkett

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Publication number
DE19608827A1
DE19608827A1 DE19608827A DE19608827A DE19608827A1 DE 19608827 A1 DE19608827 A1 DE 19608827A1 DE 19608827 A DE19608827 A DE 19608827A DE 19608827 A DE19608827 A DE 19608827A DE 19608827 A1 DE19608827 A1 DE 19608827A1
Authority
DE
Germany
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section
support
sections
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support element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19608827A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Muehlboeck
Maximilian Janser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JANSER MAXIMILIAN FA
Original Assignee
JANSER MAXIMILIAN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JANSER MAXIMILIAN FA filed Critical JANSER MAXIMILIAN FA
Priority to DE19608827A priority Critical patent/DE19608827A1/de
Publication of DE19608827A1 publication Critical patent/DE19608827A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verlegen von abschnittsweise zu verlegenden Bodenbelägen, wie Parkett. Bei derartigen Belägen, hauptsächlich von Parkett, jedoch auch von anderen, insbesondere aus Holz bestehenden Abschnitten, werden diese Bodenbelagsabschnitte mit ihrer Vorderkante an die Hinterkante bereits verlegter Abschnitte nacheinander dicht angeschlossen. Sie haben dabei meist auch eine gegenseitige Verzahnung, beispielsweise ein Nut- und Federprofil. Die Verlegung erfolgt entweder in einem Kleber­ bett, d. h. der Boden ist mit einem Kleber eingestrichen oder die Verklebung erfolgt bei schwimmender Verlegung zwischen den aneinander anstoßenden Kanten der benachbarten Boden­ belagsabschnitte.
Es ist wichtig, den Abschnitt ohne wesentliche Verschie­ bung gegenüber dem Boden zu plazieren und dann die aneinander stoßenden Kanten durch einen Druck oder Schlag eng aneinander zu drücken. Dazu werden die Parkettabschnitte von Hand gegriffen, in Stellung gebracht und dann mit einem Schlag des Handballens dicht aneinander gefügt. Die Benutzung eines Hammers dazu würde die Parkettfliese schädigen. Auch für einen geübten Parkettverleger stellt diese Verlegeart ein Problem dar, weil seine Hände vom Greifen und Gegenstoßen wund werden. Auch besteht die Gefahr, daß er in das Kleber­ bett greift.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zum Verlegen von Bodenbelägen zu schaffen, die eine genaue, schonende und schnelle Verlegung mit verringerter körperlicher Belastung ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 8 gelöst.
Es wird also ein Tragelement an dem Bodenbelagsabschnitt angesetzt und daran entweder manuell oder mittels anderer z. B. mechanischer Mittel festgehalten. Danach kann der Abschnitt mit Hilfe des Tragelementes manuell in Position angrenzend an einen vorher verlegten Abschnitt gebracht werden, ohne daß der Abschnitt vorher das Kleberband berührt. Danach kann durch manuellen Stoß auf das Tragelement in horizontaler Richtung der Abschnitt mit seiner Vorderkante in genaue Position oder innigen Kontakt mit der Hinterkante des vorher verlegten Abschnittes gebracht werden. Schließlich kann durch das Tragelement dann auch noch im hinteren Bereich der nötige Kontaktdruck von oben aufgebracht werden, um eine gute Verlegung im Kleberbett zu ermöglichen.
Bei diesem Verfahren braucht der Handwerker allenfalls mit den Fingerspitzen das Tragelement an der Vorderkante anzu­ fassen, während sein Handballen und ggf. die übrigen Finger das Tragelement halten. Der Stoß mit dem Handballen erfolgt auf eine ggf. ergonomisch ausgeformte und auch abgepolsterte Fläche, wodurch die Hände geschont werden.
Das Tragelement kann formschlüssig an der Hinterkante des Abschnitts eingreifen, beispielsweise durch eine schmale Blechlasche, die entweder in die Nut oder unter die Feder des Parkettabschnitts greift. Dabei wird das Tragelement, wie schon erwähnt, entweder mit den Fingerspitzen gegen eine im wesentlichen vertikale Anlagefläche des Tragelementes ge­ drückt oder es können andere Haltemittel daran vorgesehen sein. Die Anlagefläche ist gleichzeitig auch für die Kraft­ übertragung der Stoßwirkung vorgesehen. Dementsprechend sollte sie sich über einen längeren Abschnitt erstrecken, um die aufgebrachte Kraft zu verteilen, wenn sie an der Hinter­ kante, evtl. auch an der Feder, anliegt.
Die mögliche und vorteilhafte Alternative zu einem manuellen Halt des Tragelementes an dem Abschnitt besteht in mit der Oberfläche zusammenwirkenden Haftmitteln, wie beispielsweise einem Sauger, der vom Handwerker zusammen mit dem Entnehmen und mit der Schlagwirkung betätigbar sein kann. Dies setzt eine einigermaßen rillenfreie, glatte Oberfläche voraus, die aber durch die Versiegelung der Parkettabschnitte meist gegeben ist. Es sind auch andere Haftmittel denkbar, bei­ spielsweise selbsthaftende Materialien. Auch ein an der Vorderkante angreifender Greifer wäre denkbar, der ausge­ schwenkt oder zurückgezogen wird, bevor der dichte Anschluß durch die Stoßwirkung erfolgt.
Es wird also zum Verlegen von Belägen, insbesondere Boden­ belägen, wie Fertigparkett-Abschnitten, ein Handhabungsgerät geschaffen, das an der Hinterkante des Abschnitts mit einer Eingriffsnase eingreift. Es wird mit der Hand ergriffen, während der Finger der verlegenden Person die Vorderkante ergreift. So kann der Abschnitt zum vorigen Abschnitt hin positioniert werden, und durch einen leichten Schlag auf eine Handgriff-Fläche des Handhabungsgerätes kann der Stoß geschlossen werden. Bei einer Alternative kann ein Saugmecha­ nismus verwendet werden, der statt der die Vorderkante greifenden Hand den Kontakt zwischen dem Handhabungsgerät und dem zu verlegenden Abschnitt hält.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh­ rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführun­ gen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Bodenbe­ lagsabschnittes mit daran angesetztem Trag­ element,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Tragelementes bei der Durchführung des Verfahrens,
Fig. 3 einen etwa mittleren Querschnitt durch das Gerät,
Fig. 4 und Fig. 5 mittlere Querschnitte durch eine Variante.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Tragelement 11 zum Verlegen von Bodenbelags-Abschnitten 12, wie einem Fertig­ parkett-Teilstück, die an bereits auf dem Boden 13 verlegte entspre­ chende Abschnitte 12 angeschlossen werden sollen. Diese Bodenbelags-Abschnitte 12 haben, jeweils in Verlegerichtung gesehen, eine Vorderkante 15 und eine Hinterkante 14, die ebenso wie die Seitenkanten 16, mit einer Nut- und Feder-Verbindung versehen sind. Beim dargestellten Beispiel hat die Hinterkante 14 die Feder 19 und die Vorderkante 15 die Nut 20.
Das Tragelement 11 weist einen Basiskörper 18 auf, der beispielsweise aus Aluminiumguß oder Kunststoff bestehen kann. Er hat eine generell prismatisch dreieckige Gestalt mit einem Auflageabschnitt 21 und einem davon ausgehend schräg aufwärts gerichteten Griffabschnitt 22, die einen spitzen Winkel von beispielsweise 45° zwischen sich einschließen. In ihrem Zwischenraum bilden sie eine Griffausnehmung 23 und sind durch Seitenwangen 24 an beiden Enden abgeschlossen. An den wulstigen Verbindungsabschnitt zwischen den beiden vom Auflageabschnitt 21 und Griffabschnitt 22 gebildeten Schen­ keln ist nach unten ein leistenförmiger Vorsprung 26 ange­ formt, der über die gesamte Breite des Tragelementes 11 ver­ läuft. Die dem Auflageabschnitt 21 zugewandte Fläche des Vorsprunges bildet eine Anlagefläche 27, die im wesentlichen rechtwinklig oder unter einem etwas spitzeren Winkel gegen­ über der unteren Fläche 28 des Auflageabschnitts 21 verläuft. In ihrer Mitte ist ein Eingriffselement 29 vorgesehen. Es hat die Form eines hockeyschlägerartig abgebogenen Blechstrei­ fens, dessen längerer Schenkel höheneinstellbar in einem Schlitz 30 gehalten und dort mittels einer Einstellschraube 31 festgelegt ist, während der kürzere Schenkel 32 aus einer entsprechenden Ausnehmung in der Anlagefläche 27 heraus vorspringt, und zwar unter einem Winkel gegenüber der Fläche 28 angestellt, so daß sich ein zur Anlagefläche 27 hin verjüngender Abstand bildet.
Wie aus den Fig. 1 und 3 zu erkennen ist, ist die untere Fläche 28 des Basiskörpers 18 durch ein Auflageblech 33 abgedeckt, das mit einer um das Ende des Auflageabschnitts 21 herumgreifenden Biegung 34 scharnierartig an diesem ange­ lenkt ist, während nach oben gebogene Seitenabschnitte 35 des Auflageblechs 33 über einen Schlitz 36 und eine Feststell­ schraube 37 an den Seitenwangen 24 einstellbar festgelegt ist. Auf diese Weise kann das Auflageblech um sein die Biegung aufweisendes Ende 34 herum verschwenkt werden. Die von der Unterseite des Auflagebleches gebildete Auflagefläche 38 wird in ihrer Höhe und ihrem Winkel verstellt. Zur Fixie­ rung können auch Distanzstücke eingelegt werden. Dies wirkt sich insbesondere auf die wirksame Höhe der Anlagefläche 27 aus. Es ist damit möglich, diese Anlagefläche auf die Dicke des Bodenbelagsabschnittes 12 sowie auf die Tatsache einzu­ stellen, ob die Auflagefläche an einer mit einer Nut oder einer Feder versehenen Kante angreifen soll. Die Einstellung könnte auch durch andere Mittel, wie Exzenterschrauben oder dgl., erfolgen.
Der Griffabschnitt 22 bildet einen Handgriff und seine schräg nach oben und hinten weisende Fläche 39 ist dem Handballen zum Halten und zum Aufbringen einer Stoßwirkung angepaßt.
Das Tragelement ist etwa handbreit, kann aber je nach dem Einsatzzweck und dem zu verlegenden Material auch in der Breite angepaßt sein. Dazu gehören neben Fertigparkettstücken auch Laminatstücke, Parkettfliesen, Keramikfliesen, Abschnitte von Wandvertäfelungen oder Holzverkleidungen etc . . Auch die Abmessung in der Verlegerichtung kann dadurch beeinflußt sein. So kann beispielsweise durch eine Vergrößerung oder Einstellbarkeit des horizontalen Abstandes zwischen der Anlagefläche 27 und der Griff-Fläche 39 des Handgriffes 22 das Tragelement auch für breitere Abschnitte brauchbar gemacht werden, so daß es möglich ist, auch von diesem Handgriff aus mit den Fingerspitzen die Vorderkante 15 des Abschnittes 12 zu erreichen.
Das Verfahren nach der Erfindung wird mit Hilfe des Tragele­ mentes 11 wie folgt durchgeführt:
Zum Verlegen eines Abschnitts 12 ist der Boden 13 mit einem Kleberbett 17 (strichliert angedeutet) versehen. Zum Anschluß an einen bereits verlegten Abschnitt 12, dessen Feder 19 über seine Hinterkante 14 hinausragt, wird am Ort, wo die Ab­ schnitte 12 zur Verlegung bereitgelegt werden, das Tragele­ ment 12 so auf die Oberfläche 40 des zu verlegenden Abschnit­ tes 12 aufgelegt, daß der Vorsprung 26 hinter der Hinterkante 14 liegt und die Anlagefläche 27 gegen diese Hinterkante drückt. Dazu ist das Auflageblech 13 entsprechend eingestellt worden.
Die Einstellung ist ferner so, daß das schräg nach unten weisende Eingriffselement 29 unter die Feder 19 greift (Fig. 2). In Fig. 3 ist die Einstellung für eine Verlegeart mit nach vorn weisender Feder dargestellt, bei der das Eingriffs­ element so verstellt wurde, daß es genau in die Nut 20 eingreift.
Die Einstellung der Auflagefläche 33 ist durch Lösen der Schrauben 37 und Verschiebung im Schlitz 36 bereits so vorgenommen, daß die Anlagefläche 27 einen möglichst guten, kraftübertragenden Kontakt mit der Hinterkante 14 hat.
Danach greift der Handwerker mit seiner Hand 41 am Handgriff 22 an und umfaßt ihn mit einigen Fingern, während er mit einem Finger 42 (Mittel- oder Zeigefinger) bzw. dessen Kuppe um die Vorderkante 15 greift. Auf den Finger kann er zum Schutz auch eine Gummikappe aufsetzen. So kann er den Ab­ schnitt 12 gut fassen, anheben und in die Position bringen, ohne daß er in Gefahr gerät, mit der Hand in das Kleberbett 17 zu fassen oder den Abschnitt 12 zu früh abzusetzen, so daß er bereits im Kleberbett haftet und nicht mehr gut angedrückt werden kann.
Wenn er den Abschnitt 12 möglichst nahe an der Hinterkante des bereits verlegten Abschnitts 12 plaziert hat, setzt er ihn auf dem Kleberbett ab und läßt ihn und das Tragelement los, um dann mit dem Handballen gegen die Fläche 39 des Handgriffs zu stoßen. Dadurch werden die durch Nut und Feder verbundenen Stoßfugen eng und genau aneinander gedrückt. Auch zum Andrücken des Abschnittes 12 an das Kleberbett kann das Tragelement verwendet werden. Es ist vorzugsweise an der Auflagefläche 38 und der Fläche 39 des Handgriffes mit einer Abpolsterung, beispielsweise aus einem Filz 43, versehen, der auch in die Griffausnehmung 23 hineinreichen kann. Er schützt die Oberfläche 40 des Abschnittes und die Hand bei der Verlegearbeit. Das Tragelement ist auch zum Herstellen eines passenden Anschlusses zwischen den Schmalseiten der Abschnit­ te zu verwenden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 ist dort nur schematisch dargestellt, kann aber im übrigen, bis auf die nachstehend geschilderten Unterschiede, mit der Ausführungs­ form nach den Fig. 1 bis 3 übereinstimmen, weswegen auf eine nochmalige Erläuterung der Ausbildung und Funktion verzichtet wird.
Das Tragelement 11a nach Fig. 4 und 5 besitzt ein Haftmittel 50 in Form eines Saugers 51. Er ist in dem Auflageabschnitt 21a vorgesehen und besteht aus einem elastischen Dom 52, der einen breiten ringförmigen Haftabschnitt 53 hat, der an dem Auflageabschnitt 21 abgestützt ist und etwas über ihn nach unten hervorragt. Der Dom erstreckt sich durch eine Ausneh­ mung 54 in dem Auflageabschnitt 21a zu dessen Oberseite und ist dort mit einem mittleren kugeligen Betätigungsknopf 55 an einem Ende 56 eines Armes 57 eines spitzwinklig zweiarmigen Hebels 58 eingespannt. Der Hebel ist mit seinem Betätigungs­ schenkel 59 in einem Schlitz 60 des Handgriffes 22a angeord­ net und im Bereich des Zusammentreffens von Griffabschnitt 22a und Auflageabschnitt 21a um eine Achse 61 schwenkbar gelagert. Der Betätigungsschenkel 59 ist etwas breiter als der Griffabschnitt 22a, so daß er je nach Stellung einseitig über diesen vorsteht.
Mit diesem Tragelement 11a kann das Verfahren wie folgt durchgeführt werden:
In der Stellung, in der das Tragelement auf den Abschnitt 22 aufgesetzt wird, ist oder wird der Sauger 21 in die in Fig. 4 dargestellte Lage gebracht, in der der Saugraum 62 relativ klein ist. Der Haftabschnitt 53, der aus einem besonders gut sich an die Oberfläche anpassenden gummiartigen Material bestehen und auch noch durch flexible Lippen nach innen oder außen verbreitert sein kann, legt sich dichtend auf die Oberfläche 40. Wenn nun zum Anheben des Abschnittes 12 der Handgriff 22a ergriffen wird, so kann der Handwerker den Betätigungsschenkel 59, der auf der Innenseite über den Griff hinaussteht, mit dem Finger hineindrücken (in Fig. 4 nach rechts oben), so daß er sich in die in Fig. 5 darge­ stellte Lage bewegt und dabei den Dom des Saugers anhebt und den Saugraum 62 vergrößert. Durch die damit entstehende Saugwirkung haftet jetzt der Abschnitt an dem Tragelement und kann durch bloßes Ergreifen des Handgriffes transportiert und richtig positioniert werden. Nach dem Positionieren, bei dem an der Vorderkante 15 kein Finger oder ein anderes Element stört, so daß die Positionierung sehr eng geschehen kann, wird der Abschnitt 12 auf dem Kleberbett abgelegt, und durch einen Stoß mit der Handfläche gegen den Griff 22a wird der gewünschte enge Anschluß erzielt. Dabei wird der Betätigungs­ schenkel 59 wieder in die in Fig. 4 dargestellte Lage ge­ drückt, der Saugraum 62 verkleinert sich, so daß die Saug­ wirkung zusammenbricht und das Tragelement nun ohne weiteres vom Abschnitt 12 vorgenommen werden kann.
Bei dieser Ausführung braucht also der Abschnitt selbst gar nicht mehr angefaßt zu werden. Dementsprechend kann auch die Ausgestaltung des Tragelementes in weiten Grenzen variiert werden. Der Abstand des Saugers 51 von der Anlagefläche 27 kann je nach Größe des Abschnitts 12 so groß wie möglich gewählt werden, um die Hebellänge der Haftwirkung zu erhöhen.
Auch die Betätigung eines Haftmittels, wie eines Saugers, kann sehr unterschiedlich gestaltet werden. Die Saugmechanik kann in den beiden Endstellungen selbsthaltend ausgebildet sein. Auch eine Feder- oder Schnappwirkung ist möglich. Die Breite der zu verlegenden Abschnitte kann in weiten Grenzen variieren und ist nicht mehr von der Größe einer Hand abhän­ gig. Während normalerweise bei Bodenbelägen und dichter Anschluß der nacheinander verlegten Abschnitte gefordert wird und dementsprechend eine ausgeprägte Stoßwirkung zur Herstel­ lung dieser engen Verbindung aufgebracht wird, ist es bei anderen Belägen, beispielsweise bei Fliesen, erwünscht, eine bestimmte Fuge einzuhalten. Hier kann jedoch mit entsprechen­ den Abstandsstücken, beispielsweise den bekannten kreuzförmi­ gen Abstandshaltern, gearbeitet werden, um die Fliese in einem entsprechenden Abstand anzuschließen. Auf jeden Fall verhindert das Tragelement, daß die Hand des Handwerkers ins Kleberbett gerät oder er den Abschnitt an einer falschen Stelle aufsetzt, so daß es Schwierigkeiten macht, die rich­ tige Position zu erreichen.

Claims (17)

1. Verfahren zum Verlegen von abschnittsweise zu verlegen­ den Belägen, wie Parkett-Teilstücken, wobei die Ab­ schnitte (12) mit ihrer Vorderkante (15) an die Hinter­ kante (14) bereits verlegter Abschnitte (12) nacheinan­ der angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den zu verlegenden Abschnitt (12) ein Tragelement (11) angesetzt und festgehalten wird, der Abschnitt (12) mit dessen Hilfe manuell in Position angrenzend an einen vorher verlegten Abschnitt (12) gebracht und danach der Abschnitt mit seiner Vorderkante (15) in die gewünschte genaue Zuordnung zu dem vorher verlegten Abschnitt (12) gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung innigen Kontaktes zwischen der Vorder­ kante des zu verlegenden Abschnittes (12) mit der Hinterkante des bereits verlegten Abschnittes eine Stoßwirkung auf das Tragelement (11) ausgeübt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das Tragelement (11) formschlüssig an der Hinterkante (14) des Abschnitts (12) angreift.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (11) durch manuellen Schub in Richtung auf die Vorderkante (15) zu am Abschnitt (12) gehalten wird, wobei vorzugsweise der Schub durch Abstützung wenigstens eines Fingers (42) an der Vorderkante (15) des Abschnittes (12) erzeugt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der formschlüssige Eingriff in eine Nut (20) oder unter eine Feder (19) des Abschnitts (12) vorgenom­ men wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (11) zusätz­ lich zu einem vorzugsweise formschlüssigen Eingriff an der Hinterkante (14) durch mit der Oberfläche (40) des Abschnitts (12) zusammenwirkende Haftmittel (50), wie Saugmittel oder dgl., an dem Abschnitt gehalten ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das durch wenigstens einen Sauger (51) gebildete Haft­ mittel (50) manuell am Tragelement (11) zur Erzeugung und/oder zum Lösen der Haftung betätigbar ist.
8. Vorrichtung zum Verlegen von abschnittsweise zu ver­ legenden Belägen, wie Parkett-Teilstücken, wobei die Belags-Abschnitte (12) mit ihrer Vorderkante (15) an die Hinterkante (14) bereits verlegter Abschnitte (12) nacheinander aneinander angeschlossen werden, gekenn­ zeichnet durch ein Tragelement (11) mit einer Anlageflä­ che (27) für die Hinterkante (14) des Abschnitts (12), einer auf der Oberfläche (40) des Abschnitts (12) auflegbaren Auflagefläche (38), einem Eingriffselement (29) zum formschlüssigen Eingriff an der Hinterkante (14) und einem Handgriff (22) zum manuellen Ergreifen des Tragelementes (11) mit dem Abschnitt (12) und zum Aufbringen einer Stoßwirkung auf das Tragelement in Richtung auf die Vorderkante (15).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (11) einen an einen den Handgriff (22) enthaltenden Basiskörper (18) verstellbar angelenkten Auflageteil (33) aufweist, der die Auflagefläche (38) enthält, und vorzugsweise über Stelleinrichtungen (37) die Feststellschrauben, Exzenter oder dgl. einstellbar ist, die vorzugsweise zwischen Seitenwangen (24) des Basiskörpers (18) und parallel dazu geführte Seitenab­ schnitte (35) des Auflageteils (33) wirksam sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich­ net, daß das Eingriffselement (29) an der Anlagefläche (27) in Form eines über diese vorspringenden Vorsprunges vorgesehen ist, der vorzugsweise in seinem Abstand zur Auflagefläche (27) und/oder zur Unterkante der Anlage­ fläche (27) einstellbar ist und insbesondere im Ver­ gleich zur Breite des Tragelementes (11) schmal und dünn ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung des Eingriffselementes (29) eine zur Auflagefläche (38) gerichtete Eingriffs­ fläche aufweist, die zur Auflagefläche (38) derart geneigt verläuft, daß sie mit dieser einen sich zur Anlagefläche (27) hin verjüngenden Spalt bildet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (27) zur Auflage­ fläche (33) einen Winkel von 90°, vorzugsweise etwas darunter, bildet und bevorzugt als leistenförmige Rippe an dem Basiskörper (18) ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (22) eine ggf. der Handform angepaßte, generell in Richtung auf die Vorder­ kante (15) schräg aufwärts gerichtete Griff- und Stoß­ fläche (39) hat und der Basiskörper (18) vorzugsweise an seiner der Griff-Fläche (39) gegenüberliegenden Seite eine ggf. von Seitenwangen (24) begrenzte Griffausneh­ mung (23) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, gekenn­ zeichnet durch im Abstand von der Anlagefläche (27) im Bereich der Auflagefläche (38) vorgesehene, vorzugsweise betätigbare Haftmittel (50), wie Sauger (51).
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftmittel (50) durch Betätigungseinrichtungen (59) im Bereich des Handgriffs (22) betätigbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Sauger (51) über eine Hebelmechanik (56 bis 61) vom Handgriff (22) aus betätigbar sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Griff- und Auflageflächen (38, 39) mit einer polsternden Oberfläche, wie Filz, überzogen sind.
DE19608827A 1996-03-07 1996-03-07 Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen von abschnittsweise zu verlegenden Bodenbelägen, wie Parkett Withdrawn DE19608827A1 (de)

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