DE1960859B2 - Verfahren und schaltungsanordnung zur unterscheidung der fehlbelegungsarten einer teilnehmeridentifiziereinrichtung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Verfahren und schaltungsanordnung zur unterscheidung der fehlbelegungsarten einer teilnehmeridentifiziereinrichtung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Kurzbelegungen
einerseits und interne Fehler andererseits umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teiinehmeridentifiziereinrichtung,
die die Teilnehmeradresse in mehreren Schritten identifiziert und an eine zentrale Steuereinrichtung meldet, sowie zur Auswertung
der Fehlbelegungen gemäß ihrer Art für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
In Fernmeldeanlagen sind Teilnehmeridentifiziereinrichtungen einerseits an die Teilnehmeranschlußschaltungen
und andererseits an zentrale Steuereinrichtungen anschaltbar. Während der Belegungszeit
der Teilnehmeridentifiziereinrichtung wird die Adresse einer belegten Teilnehmeranschlußschaltung ermittelt.
Dabei kann so vorgegangen werden, daß sämtliche Teilnehmeranschlußschaltungen der Vermittlungsanlage nacheinander abgetastet und auf das Vorliegen
dm Identifizierungssignals geprüft werden. Schneller
kann die Identifizierung jedoch erfolgen, wenn die Teilnehmerschaltungen zu Identifizierungszwecken in
Gruppen zusammengefaßt und innerhalb der Gruppe in Form einer Matrix angeordnet werden, wobei dann
durch Abtastung zunächst die Matrixpositionsnum-
mer, dann die Zeilenpositionsnummer und schließlich die Spaltenpositionsnummer festgestellt werden
kann.
Trotz der schnelleren Identifizierung gelingt diese nicht in allen Fällen, und zwar dann nicht,
wenn Kurzbelegungen der betreffenden Teilnehmeranschlußschaltung bzw. Identifiziereinrichtung auftreten.
Eine solche Kurzbelegung kann durch den rufenden Teilnehmer (kurzfristiges Ein- und Ausschalten
des Gabelumschalter; vorzeitiger Wahlbeginn) oder beispielsweise auch durch die Starkstromeinflüsse
auf die Teilnehmeranschlußleitung veranlaßt werden. Wenn also z. B. die Teiinehmerschleife
nicht lange genug geschlossen war, kann die aus diesen Positionsnummern (Teiladressen) bestehende
Teilnehmeradresse nicht ermittelt werden. Es gibt nun zwei Möglichkeiten der Behandlung von
Kurzbelegungen. Entweder man beachtet Kurzbelegungen überhaupt nicht; dann werden auch mögliche
Fehler, die sich wie Kurzbelegungen verhalten, nicht erkannt. Oder man meldet auch die Kurzbelegungen
der Identifiziereinrichtung der zentralen Steuereinrichtung bzw. dem Steuerrechner; dann ergeben sich
als Nachteile ein zusätzlicher Datenverkehr, zusätzliche Rechnerarbeit, eine umfangreichere Fehlerstatistik
und das Erfordernis einer größeren Kapazität der Fehlerspeicher (Speicherplatte).
Eine Identifizierung gelingt auch dann nicht, wenn ein Fehler in der Identifiziereinrichtung selbst vorliegt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren zur Unterscheidung der Kurzbelegungen
einerseits und interne Fehler andererseits umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung
anzugeben, welches die geschilderten Nachteile vermeidet und welches ermöglicht, gemäß
der Fehlbelegungsart geeignete Maßnahmen für einen möglichst störungsfreien Betrieb der Fernmeldeanlage
einzuleiten.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein einmaliges bzw. m-maliges aufeinanderfolgendes
Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte
festzustellenden Adressenteils während zweier bzw. m + 1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen
der Identifiziereinrichtung als ein- bzw. m-malige Kurzbelegungen gewertet und in der Identifiziereinrichtung
intern aufgezeichnet wird und daß ein zweimaliges bzw. ein [m + l)-maliges aufeinanderfolgendes
Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden
Adressenteils während zweier bzw. m+1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen als
Kennzeichen für das mögliche Vorliegen eines internen Fehlers gewertet und an die zentrale Steuereinrichtung,
insbesondere an einen Steuerrechner, gemeldet wird.
Damit wird erreicht, daß nur solche Fehlermeldungen von der Identifiziereinrichtung weitergegeben
werden, die für die in elektronischen Fernmeldeanlagen erwünschte Fehlerstatistik wichtig sind. Der
Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, daß die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von zwei
Identifizierungsfehlern in derselben Fehlerklasse, die durch zwei aufeinanderfolgende Kurzbelegungen bedingt
sind, klein ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß in diesem Fall ein interner Fehler vorliegt, ist dagegen
groß. Noch unwahrscheinlicher ist, daß Identifizierungsfehler in derselben Klasse durch drei (usw.)
aufeinanderfolgende Kurzbelegungen verursacht werden. Die Sicherheit der Aussage, daß es sich dann
um einen internen Fehler handelt, ist in diesem Fall noch größer.
Demgemäß ist eine Ausbildung des Verfahrens dadurch gekennzeichnet,, daß nach einem erfolglosen
Versuch der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils eine
ίο Information über die entsprechende Schrittnummer
(Fehlerklasse) in einem Fehlerspeicher der Identifiziereinrichtung eingeschrieben und danach die Identifiziereinrichtung
ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden Belegung der
Identifiziereinrichtung
a) nach der Ermittlung aller zu einer Adresse gehörenden Teile die genannte Information im
Fehlerspeicher gelöscht und danach die Identi-
ao fiziereinrichtung ausgelöst wird,
b) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem anderen Schritt festzustellenden
Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über die
entsprechende andere Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung
ausgelöst wird oder
c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden
Adressenteils die eingeschriebene Information der zentralen Steuereinrichtung als Kennzeichen
für das Vorliegen eines internen Fehlers angeboten wird.
Um die Aussagesicherheit für das Vorliegen der Fehlbelegungsart zu erhöhen, wird diese Ausbildung
des Verfahrens dahingehend abgewandelt, daß an Stelle des bei der zweiten Belegung möglichen Vor-
gangs c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden
Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über das zweimalige
aufeinanderfolgende Melden der gleichen Schritt-
nummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identinziereinrichrung ausgelöst wird und daß
innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden dritten Belegung der Identifiziereinrichtung einer der
Vorgänge a), b) oder c) abläuft.
Die Erfindung hat ferner zur Aufgabe, eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens
der genannten Art zu schaffen. Die Erfindung schlägt vor, daß mit den Identifizierschrittausgängen eines
einstellbaren Programmgebers jeweils eine Schal-
tungsgruppe individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen eines SuchzeitbegTenzungssignals und
vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und des an Ausgängen eines Fehlerspeichers abgTeifbaren
und der betreffenden Schalrungsgruppe zugeordneten
Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal übei einen ersten Ausgang an einen Einstelleingang des
Programmgebers für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Identifiziereinrichtung
und an einen individuell zugeordneten Steuereingang
des Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden
Fehlerinformation abgibt und die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und
des genannten Adressenteil-Quittungssignals ein Ein-
Stellsignal über einen zweiten Ausgang an den Ein- zustellen, gilt es, die Positionsnummern der Matri:
Stelleingang des Programmgebers für das Anbieten (Koppelgruppe), der Matrixzeile (Koppelvielfach
der Fehlerinformation an die zentrale Steuereinrich- eingang) und der Matrixspalte (Koppelvielfach) zi
tung abgibt. ermitteln.
Die Erfindung schlägt für eine Schaltungsanord- 5 Es wird ferner beispielsweise eine Identifizierein
nung zur Durchführung des genannten abgewandelten richtung vorausgesetzt, die aus logischen Schaltungei
Verfahrens vor, daß mit den Identifizierschrittausgän- aufgebaut und zeittaktgesteuert ist. Zur Steuerung de
gen eines einstellbaren Programmgebers jeweils eine Operationen in der Identifiziereinrichtung wird eii
Schaltungsgruppe individuell verbunden ist, die ab- einstellbarer Programmgeber PG in Form eines Zäh
hängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungs- 10 lers benutzt, der im Ruhezustand, im Programm
signals und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungs- schritt 0, veranlaßt, daß allen Teilnehmeranschluß
signals und des an Ausgängen eines Fehlerspeichers schaltungen über die Spaltendrähte der Matrizen Ab
abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zu- fragepotential angeboten wird. Dieses Abfragepoten
geordneten und das einmalige Auftreten der Fehler- tial tritt bei der Belegung einer Teilnehmeranschluß
information kennzeichnenden Fehlerinformations- 15 schaltung an dem betreffenden Zeilendraht der be
signals ein Einstellsignal über einen ersten Ausgang treffenden Matrix auf und veranlaßt die Einstellun]
an einen ersten Einstelleingang des Programmgebers des Programmgebers PG auf den Schritt 1. In de:
für die Rückstellung des Programmgebers und die Zeit, in der der Programmgeber PG auf dem Schritt'.
Auslösung der Identifiziereinrichtung und an einen verharrt, wird ein nicht dargestellter Zähler zur Er
ersten, individuell zugeordneten Steuereingang des ao mittlung der Matrixpositionsnummer angelassen, de
Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechen- die Matrizen nacheinander auf das Vorliegen de:
den Fehlerinformation bei ihrem erstmaligen Vor- Abfragepotentials an einer Zeile abtastet und de
liegen abgibt, die abhängig vom Vorliegen eines Such- nach Auffinden der betreffenden Matrix Stillgesetz
zeitbegrenzungssignals und des an Ausgängen des wird, so daß die Positionsnummer der Matrix
Fehlerspeichers abgreifbaren, der betreffenden Schal- 45 aus der der Anreiz kam, am Ausgang dieses Zähler:
tungsgruppe zugeordneten und das zweimalige Auf- zur Verfügung steht. Nach dem Auffinden der Ma
treten der Fehhrinformation kennzeichnenden Feh- trixpositionsnummer wird der Programmgeber PC
lerinformationssignals ein Einstellsignal über einen auf den Schritt 2 eingestellt. In der Zeit, in der diese:
zweiten Ausgang an den ersten Einstelleingang des Programmgeber in seiner Stellung 2 verbleibt, wire
Programmgebers und an einen zweiten, individuell 30 die das Abfragepotential führende Zeile gesucht, wo
zugeordneten Steuereingang des Fehlerspeichers für bei das Abfragepotential noch über alle Spalten an
die Speicherung der entsprechenden Fehlerinforma- geboten bleibt. Die Zeilensuche erfolgt mittels eine:
tion bei ihrem zweimaligen Vorliegen abgibt und die weiteren Zählers, der die Zeilendrähte, von denen di<
abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungs- positionsgleichen aller Matrizen jeweils mittels Und
signals und des genannten Adressenteil-Quittungs- 35 schaltungen zusammengefaßt sind, nacheinander au
signals ein Einstellsignal über einen dritten Ausgang das Vorhandensein des Abfragepotentials abtaste
an den Steuereingang des Programmgebers für das und der beim Auffinden der betreffenden Zeile still
Anbieten der Fehlerinformation an die zentrale gesetzt wird, wobei die Positionsnummer der Zeih
Steuereinrichtung abgibt. an seinem Ausgang zur Verfugung steht. Mit den
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind 40 Auffinden der betreffenden Matrixzeile wird der Pro
dem Folgenden zu entnehmen. grammgeber PG auf den Schritt 3 gesteuert. In dei
An Hand zweier Ausführungsbeispiele wird die Stellung 3 dieses Programmgebers findet die Ab
Erfindung näher erläutert. Es zeigt tastung der Matrixspalten mittels eines dritten Zählen
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung eines die Fehler- in analoger Weise statt. Nach dem Auffinden dei
erfassung betreffenden Teils einer Teilnehmeridenti- 45 betreffenden Spalte steht die Spaltenpositionsnummei
fiziereinrichtung für Fernsprechanlagen, bei der eine am Ausgang des dritten Zählers zur Verfügung; dei
Fehleranzeige erfo'.gt, wenn ein Identifizierfehler in Programmgeber PG wird danach in die Stellung t
derselben Fehlerklasse zum zweiten Mal auftritt, gebracht, in der beispielsweise das aus der Teilneh·
F i g. 2 eine Abwandlung der Schaltungsanordnung meranschlußschaltung kommende Abfragesignal nocl
gemäß Fig. 1, bei der in Abwandlung eine Fehler- 50 einmal überprüft werden kann. Es sind weitere Pro
anzeige erst erfolgt, wenn ein Identifizierfehler in grammschritte vorgesehen, von denen beispielsweisf
derselben Fehlerklasse zum dritten Mal auftritt. im Schritt 5 eine Fehlermeldung an eine zentral«
In diesen Ausführungsbeispielen wird eine Fern- Steuereinrichtung veranlaßt wird,
sprechanlage vorausgesetzt, bei der die Teilnehmer- Nach einer Kurzbelegung würde die Suche nacr
sprechanlage vorausgesetzt, bei der die Teilnehmer- Nach einer Kurzbelegung würde die Suche nacr
Stationen über Teilnehmeranschlußschaltungen Zu- 55 der Matrix-, Zeilen- oder Spaltenpositionsnummer ii
gang zu zugeordneten Eingängen eines Koppelfeldes der Identifiziereinrichtung endlos andauern, wem
haben, wobei die teilnehmerseitig gelegenen Koppel- nicht die Suchzeit für die einzelnen Positionsnummen
vielfache zu Koppelgruppen zusammengefaßt sind. begrenzt würde. Es ist daher ein Zeitzähler ZZ vor
Um den Aufwand in der Identifiziereinrichtung ge- gesehen, der die Suchzeit ie Positionsnummer auf ein«
ring zu halten und das Identifizierergebnis schnell zu 60 bestimmte Dauer (beispielsweise 77,5 ms) begrenzt
erhalten, sind die Teilnehmeranschlußschaltungen zu E? kann nun der Fall eintreten, daß innerhalb dei
Identifizierzwecken in Matrizen zusammengefaßt, Suchzeiten keine aus den drei Positionsnummen
wobei die Positionsnummer der Matrix der Positions- (Adressenteilen) bestehende Teilnehmeradresse zu·
nummer der Koppelgruppe, die Positionsnummer der stände kommt. Das kann entweder durch die gele
Matrixspalte der Positionsnummer des Koppelviel- 65 gentlich auftretenden Kurzbelegungen oder durcr
fachs und die Positionsnummer der Matrixzeile der dauernd wirkende Fehler in der Identifiziereinrich
Positionsnummer des Eingangs eines Koppelvielfachs rung selbst bedingt sein. Gemäß der Erfindung sol
entspricht. Um die Nummer eines Teilnehmers fest- nun die Fehlerart unterschieden werden können. lsi
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ίο
nach dem Verstreichen der Suchzeil die betreffende Positionsnummer der Matrix, Zeile oder Spalte nicht
gefunden, so wird grundsätzlich angenommen, daß es sich um eine Kurzbelegung handelt. Die Identifiziereinrichtung
wird dann sofort ausgelöst. Vorsorglich wird jedoch gleichzeitig in einem Fehlerspeicher
FS gekennzeichnet, welche Fehlerklasse vorliegt, d. h. ob die Matrix-, Zeilen- oder Spaltenpositionsnummer
fehlt. Der Fehlerspeicher FS dient innerhalb der Identifiziereinrichtung auch zur Erfassung anderer,
während der Operationen mit der zentralen Steuereinrichtung und den Teilnehmerar.schlußschaltungen
auftretender Fehler. Eine Fehlermeldung über das Fehlen einer Positionsnummer an die zentrale Steuereinrichtung
wird nicht abgegeben, um diese Steuereinrichtung nicht unnötig zu belegen (wenn es eine
Kurzbelegung war).
Bei der nächsten Belegung der Identifiziereinrichtung können drei Fälle auftreten.
A. Die Identifizierung läuft normal ab. Es lag mit hoher Wahrscheinlichkeit vorher eine Kurzbelegung
vor. Nach dem Auffinden der betreffenden Spalte wird der Fehlerspeicher FS gelöscht.
B. Die Identifizierung ergibt einen Fehler in einer anderen Fehlerklasse. Wahrscheinlich lag eine
Kurzbelegung vor. Weniger wahrscheinlich ist ein Fehler in der Identifiziereinrichtung. Die
alte Fehlerinformation wird im Fehlerspeicher FS gelöscht, und die neue Fehlerinformation der
anderen Fehlerklasse wird in diesen Fehlerspeicher eingeschrieben.
C. Die Identifizierung ergibt einen Fehler in derselben Fehlerklasse. Da zwei aufeinanderfolgende
Kurzbelegungen, die zu Fehlern in derselben Fehlerklasse führen, selten sind, ist die
Wahrscheinlichkeit schon größer, daß ein Fehler in der Identifiziereinrichtung vorliegt. Daher
wird mit dem Auftreten dieses zweiten Fehlers in derselben Fehlerklasse der Programmgeber
PG auf den Schritt 5 gesteuert und damit eine Fehlermeldung an die zentrale Steuereinrichtung
veranlaßt, die dann diese Identifizierungseinrichtung auf weitere gleichartige Fehlermeldungen
hin überwacht und dann beispielsweise eine Ersatz-Identifiziereinrichtung für die betreffende
Koppelgruppe bereitstellt.
Im einzelnen sind in F i g. 1 außer dem Programmgeber PG, dem Zeitzähler ZZ und dem Fehlerspeicher
FS eine Anzahl logischer Schaltungen dargestellt. So dient eine Schalrungsgruppe M zur Ableitung eines
Steuersignals für den Fehlerspeicher FS bzw. den Programmgeber PG, wenn ein Fehler bei der Ermittschaltungen
U 3, U 33 und einem Inverter /3 zusammensetzt. Die ersten Eingänge dieser Undschaltungen
sind mit dem Ausgang einer Undschaltung US verbunden, deren erster Eingang an eine Taktleitung T,
S deren zweiter Eingang an den Zeitzähler ZZ und deren dritter Eingang an den Ausgang eines Inverters
/4 angeschlossen ist. Der Taktleitung T werden
Taktimpulse zugeführt, die beispielsweise im Abstand von 2,5 ms auftreten und selbst eine Dauer
ίο von beispielsweise 0,15625 ms haben können. Diese Taktimpulse dienen dazu, nur zu definierten Zeitpunkten
Schaltvorgänge auszulösen. Der Zeitzähler ZZ wird in nicht dargestellter Weise bei der Steuerung
des Programmgebers vom Schritt 0 auf Schritt 1
is angelassen und liefert zur Begrenzung der Suchzeit
für eine der Positionsnummern nach beispielsweise 77,5 ms ein Signal an den zweiten Eingang der Undschaltung
U5. Dem Inverter /4 wird über einen Eingang
E ein Adressenteil-Quiltungssignal zugeführt,
welches aus der belegten Teilnehmeranschlußschaltung in nicht dargestellter Weise ableitbar ist und
unter anderem deren Belegung kennzeichnet.
Die zweiten Eingänge der Undschaltungen Ul, UH sind mit dem Ausgang 1 des Programmgebers
PG verbunden. In entsprechender Weise führen die
zweiten Eingänge der Undschaltungen U 2, U 22
bzw. U3, U 33 an den Ausgang 2 bzw. 3 des Programmgebers PG. Der dritte Eingang der Undschaltung
Ul ist an den Ausgang des Inverters /I und
der dritte Eingang der Undschaltung Uli ist an den Eingang dieses Inverters angeschlossen. In entsprechender
Weise sind die dritten Eingänge dtr Undschaltungen U 2, U22 bzw. U 3, U 33 mit dem Inverter
72 bzw. /3 verbunden. Die Eingänge der In-
verter /1, /2, /3 sind ferner an Ausgänge zugehöriger
Undschaltungen UAi, UZ, US ~ angeschlossen, deien Eingänge in nicht dargestellter, bestimmtei
Weise mit Ausgängen A bis D und A~ bis U des
Fehlerspeichers "FS verbunden sind. Der Fehlerspeicher
FS ist hier ein Binärspeicher. Bei einem ar seinen Ausgängen auftretenden, das Fehlen dei
Matrixpositionsnummer kennzeichnenden Codezeichen werden alle vier Eingänge der Undschaltunj
UM markiert. In analoger \Veise werden die Und-
schaltungen UZ bzw. US gesteuert, wenn ein da!
Fehlen der Zeilen- bzw. Spaltenpositionsnummei kennzeichnendes Codezeichen an den Ausgängen dei
Fehlerspeichers FS erscheint.
Die Ausgänge der Undschaltungen Ul, U2, Vl
sind einerseits an individuelle Steuereingänge MF ZF, SF des Fehlerspeichers FS und andererseits übo
eine leerschaltung Ol an einen Einstelleingang S (
des Programmgebers PG angeschlossen. Erschein ein L-Signal am Ausgang der Undschaltung Vl, st
wird in den Fehlerspeicher FS eine das Fehlen dei
Matrixpositionsnummer kennzeichnende Informatior
sar, wenn ein Fehler bei der Ermhtlu^L Zeilen-
Dieschaltungsgruppe M weist zwei Undschaltungen
Ul, Uli und einen Inverter /1 auf; die Schalrungsgruppe
Z enthält ebenso zwei Undschaliungen U28 U22 und einen Inverter II, während schlitß
lieh auch die Schalrungsgruppe 5 sich aus zwei Und-
mg^S^ ^(^JK
*f?S τ: Programmgebers PG verbun
PC Einstf eingang 54 des Programm
rs FS Sd T J-osc Ä heinSanS L ^Sg
der Taktleitung Γ, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang 3 des Programmgebers PG und deren dritter
Eingang mit dem Eingang E verbunden ist. Bei der Ansteuerung der Einstelleingänge 50, 55, 54
wird der Programmgeber PG in die entsprechenden Stellungen 0, 5, 4 gebracht. An seinen entsprechenden
Ausgängen erscheinen dann L-Signale. Tritt ein L-Signal am Ausgang der Undschaltung U 4 auf, so
wird auch im Fehlerspeicher FS eine etwa vorhandene Fehlerinformation gelöscht.
Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß F i g. 1 ist im einzelnen folgende.
a) Die Identifizierung läuft normal ab: Nach der Belegung der Identifiziereinrichtung wird der
Programmgeber PG vom Schritt 0 auf den Schritt 1 gesteuert und gleichzeitig der Zeitzähler
ZZ angelassen. Die Matrixpositionsnummer wird gefunden, bevor noch am Ausgang des
Zeitzählers ein L-Signal auftritt. Deshalb bleibt die Undschaltung US gesperrt. In nicht dargestellter
Weise wird nach dem Auffinden der Matrixpositionsnummer der Zeitzähler ZZ zurückgestellt,
der Programmgeber PG in die Stellung 2 gebracht und der Zeitzähler ZZ erneut
angelassen. Bevor die maximal vorgegebene Suchzeit (von 77,5 ms) beendet ist, wird auch
die Zeilenpositionsnummer ermittelt. Entsprechende Vorgänge finden in der Stellung 3 des
Programmgebers PG bei der Ermittlung der Spaltenpositionsnummer statt. In Stellung 3 tritt
mit dem Taktsignal auf der Taktleitung T ein Ausgangssignal an der Undschaltung U 4 auf,
welches die Löschung einer gegebenenfalls im Fehlerspeicher FS enthaltenen Information und
die Weiterschaltung des Programmgebers PG in die Stellung 4 bewirkt, in der z. B. besondere
Prüfungen stattfinden.
b) Bei zwei aufeinanderfolgenden Belegungen der Identifiziereinrichtung treten zwei Fehler in verschiedenen
Fehlerklassen auf: Es sei angenommen, daß in der vorgegebenen Suchzeit (von 77,5 ms) die Matrixpositionsnummer nicht gefunden
worden ist. Alle drei Eingänge der Undschaltung US sind daher beim Auftreten des
Taktimpulses auf der Taktleitung T markiert. Infolgedessen ist am ersten Eingang der Undschaltung
Ul ein L-Signal vorhanden, deren zweiter und dritter Eingang ebenfalls markiert
sind. Das am Ausgang der Undschaltung Ul auftretende L-Signal bewirkt nun das Einschreiben
der das Fehlen der Matrixpositionsnummer betreffenden Information in den Fehlerspeicher
FS (Eingang MF) und gleichzeitig über die Oderschaltung 01 die Rückstellung des Programmgebers
PG, womit die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird. Bei der nun folgenden Belegung
der Identifiziereinrichtung soll voraussetzungsgemäß bei der Ermittlung der Matrixpositionsnummer
kein Fehler auftreten. Es sei angenommen, daß diesmal die Zeilenpositionsnummer nicht gefunden worden ist. Nach Verstreichen
der vorgegebenen Suchzeit wird daher mit dem Auftreten des folgenden Taktimpulses
die Undschaltung £75 und nachfolgend die Undschaltung
Ul durchgeschaltet, da deren Eingänge alle markiert sind. Das am Ausgang der
Undschaltung Ul auftretende L-Signal bewirk in nicht dargestellter Weise das Löschen der
alten Information und das Neueinschreiben einer das Fehlen der Zeilenpositionsnummer
kennzeichnenden Information im Fehlerspeiche] FS (Eingang ZF) und gleichzeitig über die Oder
schaltung Ol das Auslösen der Identifizier einrichtung.
ίο c) Bei zwei aufeinanderfolgenden Belegungen dei
Identifiziereinrichtung treten zwei Fehler in derselben Fehlerklasse auf: Es folgen die gleichen
Vorgänge, wie unter b) bei der ersten Belegun der Identifiziereinrichtung beschrieben. Bei dei
folgenden zweiten Belegung der Identifizier einrichtung wird jedoch wieder die Matrixpositionsnummer
nicht gefunden. Da nach der ersten Belegung die Undschaltung UM an allen Eingängen
markiert ist, tritt ein L-Signal am dritten
ao Eingang der Undschaltung Uli auf, die beim
Auftreten des Taktimpulses ein Ausgangssignal über die Oderschaltung Ol an den Einstell·
eingang 55 des Programmgebers PG abgibt un somit diesen in die Stellung 5 bringt. Die Und
as schaltung Ul wird dabei über den Inverter /
gesperrt. In der Stellung 5 wird eine Meldun an die zentrale Steuereinrichtung gegeben, daß
ein wichtiger Fehler vorliegt und die Information über die Fehlerklasse an den Ausgängen
bis D und Ά bis ~D des Fehlerspeichers abgehol:
werden kann.
Entsprechende Vorgänge finden statt, wenn nich — wie in der vorhergehenden Beschreibung dei
Wirkungsweise angenommen — die Matrix- bzw Zeilenpositionsnummer, sondern die Spaltenpositionsnummer
nicht ermittelt werden konnte. In diesen Fall wird die Undschaltung U 3 bzw. U 33 benötigt
In F i g. 2 ist die Anordnung der F i g. 1 insofen
abgewandelt, als die Schaltungsgruppe M durch eint andere Schaltungsgruppe M' ersetzt worden ist um
ein zusätzlicher Eingang MF' am Fehlerspeicher F. sowie eine zusätzliche Undschaltung UM' vorgesehei
sind. Gezeigt ist nur die Abwandlung für eine Feh
lerklasse (Matrixpositionsnummer fehlt); für die bei den anderen Fehlerklassen sind entsprechende Ab
Wandlungen vorgesehen.
Die Schaltungsgruppe M' weist wieder die Und schaltungen Ul und Uli mit den gleichen Verbin
düngen auf mit der Ausnahme, daß der dritte Ein gang der Undschaltung Ul an den Ausgang eine
invertierten Oderschaltung N und der dritte Eingan der Undschaltung Uli an den Ausgang der zusatz
liehen Undschaltung UM' angeschlossen ist, der auc
mit einem Eingang der Oderschaltung Λτ sowie mi
dem Eingang eines Inverters /5 verbunden ist. De Inverter /S ist ausgangsseitig an den einen Einganj
einer Oderschaltung O 3 angeschlossen, deren ande rer Eingang zusammen mit dem zweiten Eingang de
Oderschaltung N mit dem Ausgang der Undschaltun UM und deren Ausgang mit dem dritten Eingan
einer Undschaltung U12 verbunden ist. Die anderei
beiden Eingänge der Undschaltung U12 sind wie di der Undschaltungen Ul, Uli geschaltet. Der Aus
gang der Undschaltung U12 führt einerseits an einei
Eingang der Oderschaltung Ol und andererseits ai den zusätzlichen Eingang MF' des Fehlerspeichel
FS.
Diese abgewandelte Anordnung soll ermöglichen, erst dann eine Fehlermeldung abzusetzen, wenn bei
drei aufeinanderfolgenden Belegungen des Identifizierers während der Ermittlung der Positionsnummern
jeweils ein Fehler derselben Fehlerklasse auftritt, d. h. hier im Beispiel, wenn jeweils die Matrixpositionsnummer
nicht festgestellt werden konnte. Tritt dies während der ersten Belegung der Identifiziereinrichtung
ein, so arbeitet die Undschaltung Ul wie schon beschrieben (JV führt ausgangsseitig ein
L-Signal, weil an beiden Eingängen O-Signale vorhanden
sind). Konnte die Matrixpositionsnummer während der zweiten Belegung der Identifiziereinrichtung
nicht ermittelt werden, so wird die Undschaltung i/12 unter anderem auf Grund der Ansteuerung
über die Undschaltung UM und die Oderschaltung O 3 aktiviert, während die Undschaltung
U1 auf Grund des O-Signals am Ausgang der Oderschaltung N gesperrt wird. Das Ausgangssignal an
der Undschaltung 1/12 bewirkt einerseits über den Eingang MF' die Einspeicherung einer Information
über das aufeinanderfolgende Auftreten zweier Fehler der gleichen Fehlerklasse in den Fehlerspeicher
FS, wobei die über den Eingang MF eingegebene Information wieder gelöscht wird, und eine entsprechende
Markierung der Undschaltung VM' sowie andererseits über die Oderschaltung Ol und den
Programmgeber PG die Auslösung der Identifiziereinrichtung. Beim Auftreten desselben Fehlers während
der dritten Belegung der Identifiziereinrichtung wird dann nur die Undschaltung U11 aktiviert, weil
die Undschaltungen UM', i/5 ausgangsseitig und der
Ausgang 1 des Programmgebers PG jeweils ein L-Signal führen. Erst mit der Aktivierung der Undschaltung
Uli wird über die Oderschaltung Ol der
Programmgeber PG auf den Schritt 5 gesteuert und damit die Fehlermeldung der zentralen Steuereinrichtung
angeboten. Mit einer solchen Anordnung gemäß F i g. 2 kann erreicht werden, daß die Sicherheit
für die Annahme, daß der Fehler in der IdentifiziereinrichiUng selbst liegt, wesentlich größer ist
als bei der Anordnung gemäß Fig. 1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Verfahren zur Unterscheidung der Kurzbelegungen einerseits und interne Fehler andererseits
umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung, die die Teilnehmeradresse
in mehreren Schritten identifiziert und an eine zentrale Steuereinrichtung meldet,
sowie zur Auswertung der Fehlbelegungen gemäß ihrer Art für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein einmaliges bzw. /n-maliges
aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten
der Schritte festzustellenden Adressenteils während zweier bzw. m +1 unmittelbar aufeinanderfolgender
Belegungen der Identifiziereinrichtung als ein- bzw. m-malige Kurzbelegungen
gewertet und in der Identifiziereinrichtung intern aufgezeichnet wird und daß ein zweimaliges bzw.
ein (m+l)-maliges aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung
eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressen teils während zweier bzw.
m +1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen als Kennzeichen für das mögliche Vorliegen
eines internen Fehlers gewertet und an die zentrale Steuereinrichtung, insbesondere an einen
Steuerrechner, gemeldet wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem erfolglosen Versuch
der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils
eine Information über die entsprechende Schrittnummer (Fehlerklasse) in einen Fehlerspeicher
der Identifiziereinrichtung eingeschrieben und danach die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird
und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden Belegung der Identifiziereinrichtung
a) nach der Ermittlung aller zu einer Adresse gehörenden Teile die genannte Information
im Fehlerspeicher gelöscht und danach die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird,
b) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem anderen Schritt festzustellenden
Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über die entsprechende andere
Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung
ausgelöst wird oder
c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung
eines in demselben Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information der zentralen Steuereinrichtung
als Kennzeichen für das Vorliegen eines internen Fehlers angeboten wird.
60
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des bei der zweiten
Belegung möglichen Vorgangs [c) nach Anspruch 2] nach einem erfolglosen Versuch der
Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information
gelöscht, dafür eine Information über das zweimalige aufeinanderfolgende Melden der
gleichen Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung
ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden dritten Belegung der Identifiziereinrichtung
einer der Vorgänge [a), b) oder c) nach Anspruch 2] abläuft.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Identifizierschrittausgängen (1, 2, 3) eines einstellbaren Programmgebers (PG)
jeweils eine Schaltungsgruppe (M, Z, 5) individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen
eines Suchzeitbegrenzungssignals (ZZ) und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und des
an Ausgängen (A bis D, Ά bis TJ) eines Fehlerspeichers
(FS) abgreifbaren und der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten Fehlerinformationssignals
ein Einstellsignal über einen ersten Ausgang an einen Einstelleingang (SO) des Programmgebers
(PG) für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Identifiziereinrichtung
und an einen individuell zugeordneten Steuereingang (MF, ZF, SF) des Fehlerspeichers
für die Speicherung der entsprechenden Fehlei Information abgibt und die abhängig vom
Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des genannten Adressenteil-Quittungssignals ein
Einstellsignal über einen zweiten Ausgang an den Einstelleingang (55) des Programmgebers für
das Anbieten der Fehlerinformation an die zentrale Steuereinrichtung abgibt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltungsgruppe
(z. B. M) zwei mit je drei Eingängen versehene Undschaltungen (CZl1 U11) und einen Inverter
(71) aufweist, daß die ersten Eingänge dieser Undschaltungen an den Ausgang einer das Suchzeitbegrenzungssignal
(ZZ) und das Adressenteil-Quittungssignal empfangenen Undschaltung (U 5)
und die zweiten Eingänge an den zugeordneten Identifizierschrittausgang (1) des Programmgebers
angeschlossen sind, daß der dritte Eingang der ersten Undschaltung (LZl) mit dem Ausgang des
durch die zugeordnete Fehlerinformation beeinflußbaren Inverters (/1) und der dritte Eingang
der zweiten Undschaltung (Uli) mit dem Eingang des Inverters verbunden ist und daß der
erste Ausgang jeder Schaltungsgruppe (M) durch den Ausgang der jeweils ersten Undschaltung
(LZl) und der zweite Ausgang jeder Schaltungsgruppe (M) durch den Ausgang der jeweils zweiten
Undschaltung (U2) gebildet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils
ersten Ausgänge der Schaltungsgruppen (M, Z, S) über eine erste Oderschaltung (01) mit dem betreffenden
Einstelleingang (SO) und die jeweils zweiten Ausgänge der Schaltungsgruppen über
eine zweite Oderschaltung (O 2) mit dem anderen betreffenden Einstelleingang (S 5) des Programmgebers
verbunden sind.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang jedes Inverters
(/1, /2, /3) mit dem Ausgang einer das
Vorliegen einer zugeordneten Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung (UM, UZ, US)
verbunden ist.
8. Schaltungsanordnung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Identifiziersciirittausgängen
(1, 2, 3) eines einstellbaren Projrammgebers (PG)
jeweils eine Schaltungsgnippe (M', F i g. 2) individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen
eines Suchzeitbegrenzungssignals (ZZ1 und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und
des an Ausgängen (A bis D, Ά bis D) eines Fehlerspeichers
(FS) abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten und das einmalige
Auftreten der Fehlerinformation kennzeichnenden Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal
über einen ersten Ausgang (Ausgang Ul) an einen ersten Einstelleingang (50) des Programmgebers
für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Iden'ifiziereinrichtung
und an einen ersten, individuell zugeordneten Steuereingang (MF...) des Fehlerspeichers
für die Speicherung der entsprechenden Fehlerinformation bei ihrem erstmaligen Vorliegen ab- ao
gibt, die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des an Ausgängen des
Fehlerspeichers abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten und das zweimalige
Auftreten der Fehlerinformalion kennzeichnenden Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal
über einen zweiten Ausgang (Ausgang t/12) an den ersten Einstelleingang (50) des Programmgebers
und an einen zweiten, individuell zugeordneten Steuereingang (MF', F i g. 2) des
Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden Fehlerinformation bei ihrem zweimaligen
Vorliegen abgibt und die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des genannten
Adressenteil-Quittungssignals ein Einstellsignal über einen dritten Ausgang (Ausgang U11)
an den Steuereingang (55) des Programmgebers für das Anbieten der Fehlerinformation an die
zentrale Steuereinrichtung abgibt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltungsgruppe
(M') drei mit je drei Eingängen versehene Undschaltungen (U 1, UU, UU), eine invertierte
Oderschaltung (N), eine Oderschaltung (O 3) und einen Inverter (/5) aufweist, daß die ersten Eingänge
dieser Undschaltungen an den Ausgang einer das Suchzeitbegrenzungssignal und das
Adressenteil-Quittungssignal empfangenden Undschaltung (US) und die zweiten Eingänge an den
zugeordneten Identifizierschrittausgang (1) des Programmgebers angeschlossen sind, daß der
dritte Eingang der ersten Undschaltung (Ul) mit dem Ausgang der invertierten Oderschaltung (N),
daß der dritte Eingang der zweiten Undschaltung (U 12) mit dem Ausgang der O^ischaltung (03)
und daß der dritte Eingang der dritten Undschaltung (Uli) mit dem Eingang des Inverters (/5)
verbunden ist, dessen Ausgang am ersten Eingang der Oderschaltung (O 3) liegt, daß die zweiten
Eingänge der Oderschaltungen (N, 03) mit dem Ausgang einer das einmalige Vorliegen einer zugeordneten
Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung (UM...) und der erste Eingang
der invertierten Oderschaltung (N) sowie der Eingang des Inverters (/5) mit dem Ausgang einer
das zweimalige Vorliegen einer zugeordneten Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung
(UM') gekoppelt sind und daß die Ausgänge jeder Schaltungsgruppe durch die entsprechenden
Ausgänge der Undschalt'ingen (Ul, U12, UU)
gebildet werden.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils
ersten (Ausgang Ul) und zweiten Ausgänge (Ausgang U12) der Schaltungsgruppen (M'...)
über eine erste Oderschaltung (01) mit dem betreffenden
Einstelleingang (50) und die jeweils dritten Ausgänge (Ausgang Uli) der Schaltungsgruppen über eine zweite Oderschaltung (02)
mit dem anderen betreffenden Einstelleingang (55) des Programmgebers verbunden sind.
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5, 6, 7, 9, 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Suchzeitbegrenzungssignal empfangende Undschaltung (US) mit ihrem ersten Eingang
an eine Taktleitung (T), mit ihrem zweiten Eingang an einen das Suchzeichenbegrenzungssignal
abgebenden Zeitzähler (ZZ) und mit ihrem dritten Eingang an den Ausgang eines Inverters
(/4) angeschlossen ist, dem eingangsseitig das Adressenteil-Quittungssignal zuführbar ist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Undschaltung (U4) vorgesehen ist, die mit ihrem ersten Eingang an eine Taktleitung (T), mit
ihrem zweiten Eingang an den letzten Identifizierschrittausgang (3) des Programmgebers und mit
ihrem dritten Eingang an den das Adressenteil-Quittungssignal liefernden Anschluß (E) angeschlossen
ist, während ihr Ausgang an einen Löscheingang (L) des Fehlerspeichers für die Löschung der genannten Fehlerinformationen
und an einen Einstelleingang (54) des Programmgebers für die Weiterschaltung des Programmgebers
liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960859 DE1960859C3 (de) | 1969-12-04 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Fehlbelegungsarten einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960859 DE1960859C3 (de) | 1969-12-04 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Fehlbelegungsarten einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960859A1 DE1960859A1 (de) | 1971-06-09 |
| DE1960859B2 true DE1960859B2 (de) | 1976-02-05 |
| DE1960859C3 DE1960859C3 (de) | 1976-09-16 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2922233C2 (de) * | 1979-05-31 | 1981-08-06 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen |
| DE2922300C2 (de) * | 1979-05-31 | 1981-10-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlgen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2922233C2 (de) * | 1979-05-31 | 1981-08-06 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen |
| DE2922300C2 (de) * | 1979-05-31 | 1981-10-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlgen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1960859A1 (de) | 1971-06-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |