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DE1960859B2 - Verfahren und schaltungsanordnung zur unterscheidung der fehlbelegungsarten einer teilnehmeridentifiziereinrichtung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung zur unterscheidung der fehlbelegungsarten einer teilnehmeridentifiziereinrichtung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen

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Publication number
DE1960859B2
DE1960859B2 DE19691960859 DE1960859A DE1960859B2 DE 1960859 B2 DE1960859 B2 DE 1960859B2 DE 19691960859 DE19691960859 DE 19691960859 DE 1960859 A DE1960859 A DE 1960859A DE 1960859 B2 DE1960859 B2 DE 1960859B2
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DE
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circuit
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programmer
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DE19691960859
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English (en)
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DE1960859A1 (de
DE1960859C3 (de
Inventor
Reinhold 7000 Stuttgart Ziegler
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Publication date
Application filed filed Critical
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Priority claimed from DE19691960859 external-priority patent/DE1960859C3/de
Publication of DE1960859A1 publication Critical patent/DE1960859A1/de
Publication of DE1960859B2 publication Critical patent/DE1960859B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1960859C3 publication Critical patent/DE1960859C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Kurzbelegungen einerseits und interne Fehler andererseits umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teiinehmeridentifiziereinrichtung, die die Teilnehmeradresse in mehreren Schritten identifiziert und an eine zentrale Steuereinrichtung meldet, sowie zur Auswertung der Fehlbelegungen gemäß ihrer Art für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
In Fernmeldeanlagen sind Teilnehmeridentifiziereinrichtungen einerseits an die Teilnehmeranschlußschaltungen und andererseits an zentrale Steuereinrichtungen anschaltbar. Während der Belegungszeit der Teilnehmeridentifiziereinrichtung wird die Adresse einer belegten Teilnehmeranschlußschaltung ermittelt. Dabei kann so vorgegangen werden, daß sämtliche Teilnehmeranschlußschaltungen der Vermittlungsanlage nacheinander abgetastet und auf das Vorliegen dm Identifizierungssignals geprüft werden. Schneller kann die Identifizierung jedoch erfolgen, wenn die Teilnehmerschaltungen zu Identifizierungszwecken in Gruppen zusammengefaßt und innerhalb der Gruppe in Form einer Matrix angeordnet werden, wobei dann durch Abtastung zunächst die Matrixpositionsnum-
mer, dann die Zeilenpositionsnummer und schließlich die Spaltenpositionsnummer festgestellt werden kann.
Trotz der schnelleren Identifizierung gelingt diese nicht in allen Fällen, und zwar dann nicht, wenn Kurzbelegungen der betreffenden Teilnehmeranschlußschaltung bzw. Identifiziereinrichtung auftreten. Eine solche Kurzbelegung kann durch den rufenden Teilnehmer (kurzfristiges Ein- und Ausschalten des Gabelumschalter; vorzeitiger Wahlbeginn) oder beispielsweise auch durch die Starkstromeinflüsse auf die Teilnehmeranschlußleitung veranlaßt werden. Wenn also z. B. die Teiinehmerschleife nicht lange genug geschlossen war, kann die aus diesen Positionsnummern (Teiladressen) bestehende Teilnehmeradresse nicht ermittelt werden. Es gibt nun zwei Möglichkeiten der Behandlung von Kurzbelegungen. Entweder man beachtet Kurzbelegungen überhaupt nicht; dann werden auch mögliche Fehler, die sich wie Kurzbelegungen verhalten, nicht erkannt. Oder man meldet auch die Kurzbelegungen der Identifiziereinrichtung der zentralen Steuereinrichtung bzw. dem Steuerrechner; dann ergeben sich als Nachteile ein zusätzlicher Datenverkehr, zusätzliche Rechnerarbeit, eine umfangreichere Fehlerstatistik und das Erfordernis einer größeren Kapazität der Fehlerspeicher (Speicherplatte).
Eine Identifizierung gelingt auch dann nicht, wenn ein Fehler in der Identifiziereinrichtung selbst vorliegt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren zur Unterscheidung der Kurzbelegungen einerseits und interne Fehler andererseits umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung anzugeben, welches die geschilderten Nachteile vermeidet und welches ermöglicht, gemäß der Fehlbelegungsart geeignete Maßnahmen für einen möglichst störungsfreien Betrieb der Fernmeldeanlage einzuleiten.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein einmaliges bzw. m-maliges aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils während zweier bzw. m + 1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen der Identifiziereinrichtung als ein- bzw. m-malige Kurzbelegungen gewertet und in der Identifiziereinrichtung intern aufgezeichnet wird und daß ein zweimaliges bzw. ein [m + l)-maliges aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils während zweier bzw. m+1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen als Kennzeichen für das mögliche Vorliegen eines internen Fehlers gewertet und an die zentrale Steuereinrichtung, insbesondere an einen Steuerrechner, gemeldet wird.
Damit wird erreicht, daß nur solche Fehlermeldungen von der Identifiziereinrichtung weitergegeben werden, die für die in elektronischen Fernmeldeanlagen erwünschte Fehlerstatistik wichtig sind. Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, daß die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von zwei Identifizierungsfehlern in derselben Fehlerklasse, die durch zwei aufeinanderfolgende Kurzbelegungen bedingt sind, klein ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß in diesem Fall ein interner Fehler vorliegt, ist dagegen groß. Noch unwahrscheinlicher ist, daß Identifizierungsfehler in derselben Klasse durch drei (usw.) aufeinanderfolgende Kurzbelegungen verursacht werden. Die Sicherheit der Aussage, daß es sich dann um einen internen Fehler handelt, ist in diesem Fall noch größer.
Demgemäß ist eine Ausbildung des Verfahrens dadurch gekennzeichnet,, daß nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils eine
ίο Information über die entsprechende Schrittnummer (Fehlerklasse) in einem Fehlerspeicher der Identifiziereinrichtung eingeschrieben und danach die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden Belegung der Identifiziereinrichtung
a) nach der Ermittlung aller zu einer Adresse gehörenden Teile die genannte Information im Fehlerspeicher gelöscht und danach die Identi-
ao fiziereinrichtung ausgelöst wird,
b) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem anderen Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über die
entsprechende andere Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird oder
c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden
Adressenteils die eingeschriebene Information der zentralen Steuereinrichtung als Kennzeichen für das Vorliegen eines internen Fehlers angeboten wird.
Um die Aussagesicherheit für das Vorliegen der Fehlbelegungsart zu erhöhen, wird diese Ausbildung des Verfahrens dahingehend abgewandelt, daß an Stelle des bei der zweiten Belegung möglichen Vor-
gangs c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über das zweimalige aufeinanderfolgende Melden der gleichen Schritt-
nummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identinziereinrichrung ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden dritten Belegung der Identifiziereinrichtung einer der Vorgänge a), b) oder c) abläuft.
Die Erfindung hat ferner zur Aufgabe, eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens der genannten Art zu schaffen. Die Erfindung schlägt vor, daß mit den Identifizierschrittausgängen eines einstellbaren Programmgebers jeweils eine Schal-
tungsgruppe individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen eines SuchzeitbegTenzungssignals und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und des an Ausgängen eines Fehlerspeichers abgTeifbaren und der betreffenden Schalrungsgruppe zugeordneten
Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal übei einen ersten Ausgang an einen Einstelleingang des Programmgebers für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Identifiziereinrichtung und an einen individuell zugeordneten Steuereingang
des Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden Fehlerinformation abgibt und die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des genannten Adressenteil-Quittungssignals ein Ein-
Stellsignal über einen zweiten Ausgang an den Ein- zustellen, gilt es, die Positionsnummern der Matri: Stelleingang des Programmgebers für das Anbieten (Koppelgruppe), der Matrixzeile (Koppelvielfach der Fehlerinformation an die zentrale Steuereinrich- eingang) und der Matrixspalte (Koppelvielfach) zi tung abgibt. ermitteln.
Die Erfindung schlägt für eine Schaltungsanord- 5 Es wird ferner beispielsweise eine Identifizierein nung zur Durchführung des genannten abgewandelten richtung vorausgesetzt, die aus logischen Schaltungei Verfahrens vor, daß mit den Identifizierschrittausgän- aufgebaut und zeittaktgesteuert ist. Zur Steuerung de gen eines einstellbaren Programmgebers jeweils eine Operationen in der Identifiziereinrichtung wird eii Schaltungsgruppe individuell verbunden ist, die ab- einstellbarer Programmgeber PG in Form eines Zäh hängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungs- 10 lers benutzt, der im Ruhezustand, im Programm signals und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungs- schritt 0, veranlaßt, daß allen Teilnehmeranschluß signals und des an Ausgängen eines Fehlerspeichers schaltungen über die Spaltendrähte der Matrizen Ab abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zu- fragepotential angeboten wird. Dieses Abfragepoten geordneten und das einmalige Auftreten der Fehler- tial tritt bei der Belegung einer Teilnehmeranschluß information kennzeichnenden Fehlerinformations- 15 schaltung an dem betreffenden Zeilendraht der be signals ein Einstellsignal über einen ersten Ausgang treffenden Matrix auf und veranlaßt die Einstellun] an einen ersten Einstelleingang des Programmgebers des Programmgebers PG auf den Schritt 1. In de: für die Rückstellung des Programmgebers und die Zeit, in der der Programmgeber PG auf dem Schritt'. Auslösung der Identifiziereinrichtung und an einen verharrt, wird ein nicht dargestellter Zähler zur Er ersten, individuell zugeordneten Steuereingang des ao mittlung der Matrixpositionsnummer angelassen, de Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechen- die Matrizen nacheinander auf das Vorliegen de: den Fehlerinformation bei ihrem erstmaligen Vor- Abfragepotentials an einer Zeile abtastet und de liegen abgibt, die abhängig vom Vorliegen eines Such- nach Auffinden der betreffenden Matrix Stillgesetz zeitbegrenzungssignals und des an Ausgängen des wird, so daß die Positionsnummer der Matrix Fehlerspeichers abgreifbaren, der betreffenden Schal- 45 aus der der Anreiz kam, am Ausgang dieses Zähler: tungsgruppe zugeordneten und das zweimalige Auf- zur Verfügung steht. Nach dem Auffinden der Ma treten der Fehhrinformation kennzeichnenden Feh- trixpositionsnummer wird der Programmgeber PC lerinformationssignals ein Einstellsignal über einen auf den Schritt 2 eingestellt. In der Zeit, in der diese: zweiten Ausgang an den ersten Einstelleingang des Programmgeber in seiner Stellung 2 verbleibt, wire Programmgebers und an einen zweiten, individuell 30 die das Abfragepotential führende Zeile gesucht, wo zugeordneten Steuereingang des Fehlerspeichers für bei das Abfragepotential noch über alle Spalten an die Speicherung der entsprechenden Fehlerinforma- geboten bleibt. Die Zeilensuche erfolgt mittels eine: tion bei ihrem zweimaligen Vorliegen abgibt und die weiteren Zählers, der die Zeilendrähte, von denen di< abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungs- positionsgleichen aller Matrizen jeweils mittels Und signals und des genannten Adressenteil-Quittungs- 35 schaltungen zusammengefaßt sind, nacheinander au signals ein Einstellsignal über einen dritten Ausgang das Vorhandensein des Abfragepotentials abtaste an den Steuereingang des Programmgebers für das und der beim Auffinden der betreffenden Zeile still Anbieten der Fehlerinformation an die zentrale gesetzt wird, wobei die Positionsnummer der Zeih Steuereinrichtung abgibt. an seinem Ausgang zur Verfugung steht. Mit den
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind 40 Auffinden der betreffenden Matrixzeile wird der Pro dem Folgenden zu entnehmen. grammgeber PG auf den Schritt 3 gesteuert. In dei
An Hand zweier Ausführungsbeispiele wird die Stellung 3 dieses Programmgebers findet die Ab Erfindung näher erläutert. Es zeigt tastung der Matrixspalten mittels eines dritten Zählen
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung eines die Fehler- in analoger Weise statt. Nach dem Auffinden dei erfassung betreffenden Teils einer Teilnehmeridenti- 45 betreffenden Spalte steht die Spaltenpositionsnummei fiziereinrichtung für Fernsprechanlagen, bei der eine am Ausgang des dritten Zählers zur Verfügung; dei Fehleranzeige erfo'.gt, wenn ein Identifizierfehler in Programmgeber PG wird danach in die Stellung t derselben Fehlerklasse zum zweiten Mal auftritt, gebracht, in der beispielsweise das aus der Teilneh·
F i g. 2 eine Abwandlung der Schaltungsanordnung meranschlußschaltung kommende Abfragesignal nocl gemäß Fig. 1, bei der in Abwandlung eine Fehler- 50 einmal überprüft werden kann. Es sind weitere Pro anzeige erst erfolgt, wenn ein Identifizierfehler in grammschritte vorgesehen, von denen beispielsweisf derselben Fehlerklasse zum dritten Mal auftritt. im Schritt 5 eine Fehlermeldung an eine zentral«
In diesen Ausführungsbeispielen wird eine Fern- Steuereinrichtung veranlaßt wird,
sprechanlage vorausgesetzt, bei der die Teilnehmer- Nach einer Kurzbelegung würde die Suche nacr
Stationen über Teilnehmeranschlußschaltungen Zu- 55 der Matrix-, Zeilen- oder Spaltenpositionsnummer ii gang zu zugeordneten Eingängen eines Koppelfeldes der Identifiziereinrichtung endlos andauern, wem haben, wobei die teilnehmerseitig gelegenen Koppel- nicht die Suchzeit für die einzelnen Positionsnummen vielfache zu Koppelgruppen zusammengefaßt sind. begrenzt würde. Es ist daher ein Zeitzähler ZZ vor Um den Aufwand in der Identifiziereinrichtung ge- gesehen, der die Suchzeit ie Positionsnummer auf ein« ring zu halten und das Identifizierergebnis schnell zu 60 bestimmte Dauer (beispielsweise 77,5 ms) begrenzt erhalten, sind die Teilnehmeranschlußschaltungen zu E? kann nun der Fall eintreten, daß innerhalb dei
Identifizierzwecken in Matrizen zusammengefaßt, Suchzeiten keine aus den drei Positionsnummen wobei die Positionsnummer der Matrix der Positions- (Adressenteilen) bestehende Teilnehmeradresse zu· nummer der Koppelgruppe, die Positionsnummer der stände kommt. Das kann entweder durch die gele Matrixspalte der Positionsnummer des Koppelviel- 65 gentlich auftretenden Kurzbelegungen oder durcr fachs und die Positionsnummer der Matrixzeile der dauernd wirkende Fehler in der Identifiziereinrich Positionsnummer des Eingangs eines Koppelvielfachs rung selbst bedingt sein. Gemäß der Erfindung sol entspricht. Um die Nummer eines Teilnehmers fest- nun die Fehlerart unterschieden werden können. lsi
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19 6ö
ίο
nach dem Verstreichen der Suchzeil die betreffende Positionsnummer der Matrix, Zeile oder Spalte nicht gefunden, so wird grundsätzlich angenommen, daß es sich um eine Kurzbelegung handelt. Die Identifiziereinrichtung wird dann sofort ausgelöst. Vorsorglich wird jedoch gleichzeitig in einem Fehlerspeicher FS gekennzeichnet, welche Fehlerklasse vorliegt, d. h. ob die Matrix-, Zeilen- oder Spaltenpositionsnummer fehlt. Der Fehlerspeicher FS dient innerhalb der Identifiziereinrichtung auch zur Erfassung anderer, während der Operationen mit der zentralen Steuereinrichtung und den Teilnehmerar.schlußschaltungen auftretender Fehler. Eine Fehlermeldung über das Fehlen einer Positionsnummer an die zentrale Steuereinrichtung wird nicht abgegeben, um diese Steuereinrichtung nicht unnötig zu belegen (wenn es eine Kurzbelegung war).
Bei der nächsten Belegung der Identifiziereinrichtung können drei Fälle auftreten.
A. Die Identifizierung läuft normal ab. Es lag mit hoher Wahrscheinlichkeit vorher eine Kurzbelegung vor. Nach dem Auffinden der betreffenden Spalte wird der Fehlerspeicher FS gelöscht.
B. Die Identifizierung ergibt einen Fehler in einer anderen Fehlerklasse. Wahrscheinlich lag eine Kurzbelegung vor. Weniger wahrscheinlich ist ein Fehler in der Identifiziereinrichtung. Die alte Fehlerinformation wird im Fehlerspeicher FS gelöscht, und die neue Fehlerinformation der anderen Fehlerklasse wird in diesen Fehlerspeicher eingeschrieben.
C. Die Identifizierung ergibt einen Fehler in derselben Fehlerklasse. Da zwei aufeinanderfolgende Kurzbelegungen, die zu Fehlern in derselben Fehlerklasse führen, selten sind, ist die Wahrscheinlichkeit schon größer, daß ein Fehler in der Identifiziereinrichtung vorliegt. Daher wird mit dem Auftreten dieses zweiten Fehlers in derselben Fehlerklasse der Programmgeber PG auf den Schritt 5 gesteuert und damit eine Fehlermeldung an die zentrale Steuereinrichtung veranlaßt, die dann diese Identifizierungseinrichtung auf weitere gleichartige Fehlermeldungen hin überwacht und dann beispielsweise eine Ersatz-Identifiziereinrichtung für die betreffende Koppelgruppe bereitstellt.
Im einzelnen sind in F i g. 1 außer dem Programmgeber PG, dem Zeitzähler ZZ und dem Fehlerspeicher FS eine Anzahl logischer Schaltungen dargestellt. So dient eine Schalrungsgruppe M zur Ableitung eines Steuersignals für den Fehlerspeicher FS bzw. den Programmgeber PG, wenn ein Fehler bei der Ermittschaltungen U 3, U 33 und einem Inverter /3 zusammensetzt. Die ersten Eingänge dieser Undschaltungen sind mit dem Ausgang einer Undschaltung US verbunden, deren erster Eingang an eine Taktleitung T,
S deren zweiter Eingang an den Zeitzähler ZZ und deren dritter Eingang an den Ausgang eines Inverters /4 angeschlossen ist. Der Taktleitung T werden Taktimpulse zugeführt, die beispielsweise im Abstand von 2,5 ms auftreten und selbst eine Dauer ίο von beispielsweise 0,15625 ms haben können. Diese Taktimpulse dienen dazu, nur zu definierten Zeitpunkten Schaltvorgänge auszulösen. Der Zeitzähler ZZ wird in nicht dargestellter Weise bei der Steuerung des Programmgebers vom Schritt 0 auf Schritt 1
is angelassen und liefert zur Begrenzung der Suchzeit für eine der Positionsnummern nach beispielsweise 77,5 ms ein Signal an den zweiten Eingang der Undschaltung U5. Dem Inverter /4 wird über einen Eingang E ein Adressenteil-Quiltungssignal zugeführt,
welches aus der belegten Teilnehmeranschlußschaltung in nicht dargestellter Weise ableitbar ist und unter anderem deren Belegung kennzeichnet.
Die zweiten Eingänge der Undschaltungen Ul, UH sind mit dem Ausgang 1 des Programmgebers
PG verbunden. In entsprechender Weise führen die zweiten Eingänge der Undschaltungen U 2, U 22 bzw. U3, U 33 an den Ausgang 2 bzw. 3 des Programmgebers PG. Der dritte Eingang der Undschaltung Ul ist an den Ausgang des Inverters /I und
der dritte Eingang der Undschaltung Uli ist an den Eingang dieses Inverters angeschlossen. In entsprechender Weise sind die dritten Eingänge dtr Undschaltungen U 2, U22 bzw. U 3, U 33 mit dem Inverter 72 bzw. /3 verbunden. Die Eingänge der In-
verter /1, /2, /3 sind ferner an Ausgänge zugehöriger Undschaltungen UAi, UZ, US ~ angeschlossen, deien Eingänge in nicht dargestellter, bestimmtei Weise mit Ausgängen A bis D und A~ bis U des Fehlerspeichers "FS verbunden sind. Der Fehlerspeicher FS ist hier ein Binärspeicher. Bei einem ar seinen Ausgängen auftretenden, das Fehlen dei Matrixpositionsnummer kennzeichnenden Codezeichen werden alle vier Eingänge der Undschaltunj UM markiert. In analoger \Veise werden die Und-
schaltungen UZ bzw. US gesteuert, wenn ein da! Fehlen der Zeilen- bzw. Spaltenpositionsnummei kennzeichnendes Codezeichen an den Ausgängen dei Fehlerspeichers FS erscheint.
Die Ausgänge der Undschaltungen Ul, U2, Vl
sind einerseits an individuelle Steuereingänge MF ZF, SF des Fehlerspeichers FS und andererseits übo eine leerschaltung Ol an einen Einstelleingang S ( des Programmgebers PG angeschlossen. Erschein ein L-Signal am Ausgang der Undschaltung Vl, st
wird in den Fehlerspeicher FS eine das Fehlen dei Matrixpositionsnummer kennzeichnende Informatior
sar, wenn ein Fehler bei der Ermhtlu^L Zeilen-
Dieschaltungsgruppe M weist zwei Undschaltungen Ul, Uli und einen Inverter /1 auf; die Schalrungsgruppe Z enthält ebenso zwei Undschaliungen U28 U22 und einen Inverter II, während schlitß lieh auch die Schalrungsgruppe 5 sich aus zwei Und-
mg^S^ ^(^JK *f?S τ: Programmgebers PG verbun PC Einstf eingang 54 des Programm
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der Taktleitung Γ, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang 3 des Programmgebers PG und deren dritter Eingang mit dem Eingang E verbunden ist. Bei der Ansteuerung der Einstelleingänge 50, 55, 54 wird der Programmgeber PG in die entsprechenden Stellungen 0, 5, 4 gebracht. An seinen entsprechenden Ausgängen erscheinen dann L-Signale. Tritt ein L-Signal am Ausgang der Undschaltung U 4 auf, so wird auch im Fehlerspeicher FS eine etwa vorhandene Fehlerinformation gelöscht.
Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß F i g. 1 ist im einzelnen folgende.
a) Die Identifizierung läuft normal ab: Nach der Belegung der Identifiziereinrichtung wird der Programmgeber PG vom Schritt 0 auf den Schritt 1 gesteuert und gleichzeitig der Zeitzähler ZZ angelassen. Die Matrixpositionsnummer wird gefunden, bevor noch am Ausgang des Zeitzählers ein L-Signal auftritt. Deshalb bleibt die Undschaltung US gesperrt. In nicht dargestellter Weise wird nach dem Auffinden der Matrixpositionsnummer der Zeitzähler ZZ zurückgestellt, der Programmgeber PG in die Stellung 2 gebracht und der Zeitzähler ZZ erneut angelassen. Bevor die maximal vorgegebene Suchzeit (von 77,5 ms) beendet ist, wird auch die Zeilenpositionsnummer ermittelt. Entsprechende Vorgänge finden in der Stellung 3 des Programmgebers PG bei der Ermittlung der Spaltenpositionsnummer statt. In Stellung 3 tritt mit dem Taktsignal auf der Taktleitung T ein Ausgangssignal an der Undschaltung U 4 auf, welches die Löschung einer gegebenenfalls im Fehlerspeicher FS enthaltenen Information und die Weiterschaltung des Programmgebers PG in die Stellung 4 bewirkt, in der z. B. besondere Prüfungen stattfinden.
b) Bei zwei aufeinanderfolgenden Belegungen der Identifiziereinrichtung treten zwei Fehler in verschiedenen Fehlerklassen auf: Es sei angenommen, daß in der vorgegebenen Suchzeit (von 77,5 ms) die Matrixpositionsnummer nicht gefunden worden ist. Alle drei Eingänge der Undschaltung US sind daher beim Auftreten des Taktimpulses auf der Taktleitung T markiert. Infolgedessen ist am ersten Eingang der Undschaltung Ul ein L-Signal vorhanden, deren zweiter und dritter Eingang ebenfalls markiert sind. Das am Ausgang der Undschaltung Ul auftretende L-Signal bewirkt nun das Einschreiben der das Fehlen der Matrixpositionsnummer betreffenden Information in den Fehlerspeicher FS (Eingang MF) und gleichzeitig über die Oderschaltung 01 die Rückstellung des Programmgebers PG, womit die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird. Bei der nun folgenden Belegung der Identifiziereinrichtung soll voraussetzungsgemäß bei der Ermittlung der Matrixpositionsnummer kein Fehler auftreten. Es sei angenommen, daß diesmal die Zeilenpositionsnummer nicht gefunden worden ist. Nach Verstreichen der vorgegebenen Suchzeit wird daher mit dem Auftreten des folgenden Taktimpulses die Undschaltung £75 und nachfolgend die Undschaltung Ul durchgeschaltet, da deren Eingänge alle markiert sind. Das am Ausgang der Undschaltung Ul auftretende L-Signal bewirk in nicht dargestellter Weise das Löschen der alten Information und das Neueinschreiben einer das Fehlen der Zeilenpositionsnummer kennzeichnenden Information im Fehlerspeiche] FS (Eingang ZF) und gleichzeitig über die Oder schaltung Ol das Auslösen der Identifizier einrichtung.
ίο c) Bei zwei aufeinanderfolgenden Belegungen dei Identifiziereinrichtung treten zwei Fehler in derselben Fehlerklasse auf: Es folgen die gleichen Vorgänge, wie unter b) bei der ersten Belegun der Identifiziereinrichtung beschrieben. Bei dei folgenden zweiten Belegung der Identifizier einrichtung wird jedoch wieder die Matrixpositionsnummer nicht gefunden. Da nach der ersten Belegung die Undschaltung UM an allen Eingängen markiert ist, tritt ein L-Signal am dritten
ao Eingang der Undschaltung Uli auf, die beim
Auftreten des Taktimpulses ein Ausgangssignal über die Oderschaltung Ol an den Einstell· eingang 55 des Programmgebers PG abgibt un somit diesen in die Stellung 5 bringt. Die Und
as schaltung Ul wird dabei über den Inverter / gesperrt. In der Stellung 5 wird eine Meldun an die zentrale Steuereinrichtung gegeben, daß ein wichtiger Fehler vorliegt und die Information über die Fehlerklasse an den Ausgängen bis D und Ά bis ~D des Fehlerspeichers abgehol:
werden kann.
Entsprechende Vorgänge finden statt, wenn nich — wie in der vorhergehenden Beschreibung dei Wirkungsweise angenommen — die Matrix- bzw Zeilenpositionsnummer, sondern die Spaltenpositionsnummer nicht ermittelt werden konnte. In diesen Fall wird die Undschaltung U 3 bzw. U 33 benötigt In F i g. 2 ist die Anordnung der F i g. 1 insofen
abgewandelt, als die Schaltungsgruppe M durch eint andere Schaltungsgruppe M' ersetzt worden ist um ein zusätzlicher Eingang MF' am Fehlerspeicher F. sowie eine zusätzliche Undschaltung UM' vorgesehei sind. Gezeigt ist nur die Abwandlung für eine Feh
lerklasse (Matrixpositionsnummer fehlt); für die bei den anderen Fehlerklassen sind entsprechende Ab Wandlungen vorgesehen.
Die Schaltungsgruppe M' weist wieder die Und schaltungen Ul und Uli mit den gleichen Verbin düngen auf mit der Ausnahme, daß der dritte Ein gang der Undschaltung Ul an den Ausgang eine invertierten Oderschaltung N und der dritte Eingan der Undschaltung Uli an den Ausgang der zusatz liehen Undschaltung UM' angeschlossen ist, der auc mit einem Eingang der Oderschaltung Λτ sowie mi dem Eingang eines Inverters /5 verbunden ist. De Inverter /S ist ausgangsseitig an den einen Einganj einer Oderschaltung O 3 angeschlossen, deren ande rer Eingang zusammen mit dem zweiten Eingang de Oderschaltung N mit dem Ausgang der Undschaltun UM und deren Ausgang mit dem dritten Eingan einer Undschaltung U12 verbunden ist. Die anderei beiden Eingänge der Undschaltung U12 sind wie di der Undschaltungen Ul, Uli geschaltet. Der Aus gang der Undschaltung U12 führt einerseits an einei Eingang der Oderschaltung Ol und andererseits ai den zusätzlichen Eingang MF' des Fehlerspeichel FS.
Diese abgewandelte Anordnung soll ermöglichen, erst dann eine Fehlermeldung abzusetzen, wenn bei drei aufeinanderfolgenden Belegungen des Identifizierers während der Ermittlung der Positionsnummern jeweils ein Fehler derselben Fehlerklasse auftritt, d. h. hier im Beispiel, wenn jeweils die Matrixpositionsnummer nicht festgestellt werden konnte. Tritt dies während der ersten Belegung der Identifiziereinrichtung ein, so arbeitet die Undschaltung Ul wie schon beschrieben (JV führt ausgangsseitig ein L-Signal, weil an beiden Eingängen O-Signale vorhanden sind). Konnte die Matrixpositionsnummer während der zweiten Belegung der Identifiziereinrichtung nicht ermittelt werden, so wird die Undschaltung i/12 unter anderem auf Grund der Ansteuerung über die Undschaltung UM und die Oderschaltung O 3 aktiviert, während die Undschaltung U1 auf Grund des O-Signals am Ausgang der Oderschaltung N gesperrt wird. Das Ausgangssignal an der Undschaltung 1/12 bewirkt einerseits über den Eingang MF' die Einspeicherung einer Information über das aufeinanderfolgende Auftreten zweier Fehler der gleichen Fehlerklasse in den Fehlerspeicher FS, wobei die über den Eingang MF eingegebene Information wieder gelöscht wird, und eine entsprechende Markierung der Undschaltung VM' sowie andererseits über die Oderschaltung Ol und den Programmgeber PG die Auslösung der Identifiziereinrichtung. Beim Auftreten desselben Fehlers während der dritten Belegung der Identifiziereinrichtung wird dann nur die Undschaltung U11 aktiviert, weil die Undschaltungen UM', i/5 ausgangsseitig und der Ausgang 1 des Programmgebers PG jeweils ein L-Signal führen. Erst mit der Aktivierung der Undschaltung Uli wird über die Oderschaltung Ol der Programmgeber PG auf den Schritt 5 gesteuert und damit die Fehlermeldung der zentralen Steuereinrichtung angeboten. Mit einer solchen Anordnung gemäß F i g. 2 kann erreicht werden, daß die Sicherheit für die Annahme, daß der Fehler in der IdentifiziereinrichiUng selbst liegt, wesentlich größer ist als bei der Anordnung gemäß Fig. 1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Unterscheidung der Kurzbelegungen einerseits und interne Fehler andererseits umfassenden Arten der Fehlbelegungen einer Teilnehmeridentifiziereinrichtung, die die Teilnehmeradresse in mehreren Schritten identifiziert und an eine zentrale Steuereinrichtung meldet, sowie zur Auswertung der Fehlbelegungen gemäß ihrer Art für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einmaliges bzw. /n-maliges aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils während zweier bzw. m +1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen der Identifiziereinrichtung als ein- bzw. m-malige Kurzbelegungen gewertet und in der Identifiziereinrichtung intern aufgezeichnet wird und daß ein zweimaliges bzw. ein (m+l)-maliges aufeinanderfolgendes Auftreten eines erfolglosen Versuchs der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressen teils während zweier bzw. m +1 unmittelbar aufeinanderfolgender Belegungen als Kennzeichen für das mögliche Vorliegen eines internen Fehlers gewertet und an die zentrale Steuereinrichtung, insbesondere an einen Steuerrechner, gemeldet wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem bestimmten der Schritte festzustellenden Adressenteils eine Information über die entsprechende Schrittnummer (Fehlerklasse) in einen Fehlerspeicher der Identifiziereinrichtung eingeschrieben und danach die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden Belegung der Identifiziereinrichtung
a) nach der Ermittlung aller zu einer Adresse gehörenden Teile die genannte Information im Fehlerspeicher gelöscht und danach die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird,
b) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in einem anderen Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über die entsprechende andere Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird oder
c) nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information der zentralen Steuereinrichtung als Kennzeichen für das Vorliegen eines internen Fehlers angeboten wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des bei der zweiten Belegung möglichen Vorgangs [c) nach Anspruch 2] nach einem erfolglosen Versuch der Identifizierung eines in demselben Schritt festzustellenden Adressenteils die eingeschriebene Information gelöscht, dafür eine Information über das zweimalige aufeinanderfolgende Melden der gleichen Schrittnummer im Fehlerspeicher eingeschrieben und dann die Identifiziereinrichtung ausgelöst wird und daß innerhalb der Dauer der unmittelbar folgenden dritten Belegung der Identifiziereinrichtung einer der Vorgänge [a), b) oder c) nach Anspruch 2] abläuft.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Identifizierschrittausgängen (1, 2, 3) eines einstellbaren Programmgebers (PG) jeweils eine Schaltungsgruppe (M, Z, 5) individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals (ZZ) und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und des an Ausgängen (A bis D, Ά bis TJ) eines Fehlerspeichers (FS) abgreifbaren und der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal über einen ersten Ausgang an einen Einstelleingang (SO) des Programmgebers (PG) für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Identifiziereinrichtung und an einen individuell zugeordneten Steuereingang (MF, ZF, SF) des Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden Fehlei Information abgibt und die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des genannten Adressenteil-Quittungssignals ein Einstellsignal über einen zweiten Ausgang an den Einstelleingang (55) des Programmgebers für das Anbieten der Fehlerinformation an die zentrale Steuereinrichtung abgibt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltungsgruppe (z. B. M) zwei mit je drei Eingängen versehene Undschaltungen (CZl1 U11) und einen Inverter (71) aufweist, daß die ersten Eingänge dieser Undschaltungen an den Ausgang einer das Suchzeitbegrenzungssignal (ZZ) und das Adressenteil-Quittungssignal empfangenen Undschaltung (U 5) und die zweiten Eingänge an den zugeordneten Identifizierschrittausgang (1) des Programmgebers angeschlossen sind, daß der dritte Eingang der ersten Undschaltung (LZl) mit dem Ausgang des durch die zugeordnete Fehlerinformation beeinflußbaren Inverters (/1) und der dritte Eingang der zweiten Undschaltung (Uli) mit dem Eingang des Inverters verbunden ist und daß der erste Ausgang jeder Schaltungsgruppe (M) durch den Ausgang der jeweils ersten Undschaltung (LZl) und der zweite Ausgang jeder Schaltungsgruppe (M) durch den Ausgang der jeweils zweiten Undschaltung (U2) gebildet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ersten Ausgänge der Schaltungsgruppen (M, Z, S) über eine erste Oderschaltung (01) mit dem betreffenden Einstelleingang (SO) und die jeweils zweiten Ausgänge der Schaltungsgruppen über eine zweite Oderschaltung (O 2) mit dem anderen betreffenden Einstelleingang (S 5) des Programmgebers verbunden sind.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang jedes Inverters (/1, /2, /3) mit dem Ausgang einer das Vorliegen einer zugeordneten Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung (UM, UZ, US) verbunden ist.
8. Schaltungsanordnung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Identifiziersciirittausgängen (1, 2, 3) eines einstellbaren Projrammgebers (PG) jeweils eine Schaltungsgnippe (M', F i g. 2) individuell verbunden ist, die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals (ZZ1 und vom Fehlen des Adressenteil-Quittungssignals und des an Ausgängen (A bis D, Ά bis D) eines Fehlerspeichers (FS) abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten und das einmalige Auftreten der Fehlerinformation kennzeichnenden Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal über einen ersten Ausgang (Ausgang Ul) an einen ersten Einstelleingang (50) des Programmgebers für die Rückstellung des Programmgebers und die Auslösung der Iden'ifiziereinrichtung und an einen ersten, individuell zugeordneten Steuereingang (MF...) des Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden Fehlerinformation bei ihrem erstmaligen Vorliegen ab- ao gibt, die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des an Ausgängen des Fehlerspeichers abgreifbaren, der betreffenden Schaltungsgruppe zugeordneten und das zweimalige Auftreten der Fehlerinformalion kennzeichnenden Fehlerinformationssignals ein Einstellsignal über einen zweiten Ausgang (Ausgang t/12) an den ersten Einstelleingang (50) des Programmgebers und an einen zweiten, individuell zugeordneten Steuereingang (MF', F i g. 2) des Fehlerspeichers für die Speicherung der entsprechenden Fehlerinformation bei ihrem zweimaligen Vorliegen abgibt und die abhängig vom Vorliegen eines Suchzeitbegrenzungssignals und des genannten Adressenteil-Quittungssignals ein Einstellsignal über einen dritten Ausgang (Ausgang U11) an den Steuereingang (55) des Programmgebers für das Anbieten der Fehlerinformation an die zentrale Steuereinrichtung abgibt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltungsgruppe (M') drei mit je drei Eingängen versehene Undschaltungen (U 1, UU, UU), eine invertierte Oderschaltung (N), eine Oderschaltung (O 3) und einen Inverter (/5) aufweist, daß die ersten Eingänge dieser Undschaltungen an den Ausgang einer das Suchzeitbegrenzungssignal und das Adressenteil-Quittungssignal empfangenden Undschaltung (US) und die zweiten Eingänge an den zugeordneten Identifizierschrittausgang (1) des Programmgebers angeschlossen sind, daß der dritte Eingang der ersten Undschaltung (Ul) mit dem Ausgang der invertierten Oderschaltung (N), daß der dritte Eingang der zweiten Undschaltung (U 12) mit dem Ausgang der O^ischaltung (03) und daß der dritte Eingang der dritten Undschaltung (Uli) mit dem Eingang des Inverters (/5) verbunden ist, dessen Ausgang am ersten Eingang der Oderschaltung (O 3) liegt, daß die zweiten Eingänge der Oderschaltungen (N, 03) mit dem Ausgang einer das einmalige Vorliegen einer zugeordneten Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung (UM...) und der erste Eingang der invertierten Oderschaltung (N) sowie der Eingang des Inverters (/5) mit dem Ausgang einer das zweimalige Vorliegen einer zugeordneten Fehlerinformation kennzeichnenden Undschaltung (UM') gekoppelt sind und daß die Ausgänge jeder Schaltungsgruppe durch die entsprechenden Ausgänge der Undschalt'ingen (Ul, U12, UU) gebildet werden.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ersten (Ausgang Ul) und zweiten Ausgänge (Ausgang U12) der Schaltungsgruppen (M'...) über eine erste Oderschaltung (01) mit dem betreffenden Einstelleingang (50) und die jeweils dritten Ausgänge (Ausgang Uli) der Schaltungsgruppen über eine zweite Oderschaltung (02) mit dem anderen betreffenden Einstelleingang (55) des Programmgebers verbunden sind.
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5, 6, 7, 9, 10, dadurch gekennzeichnet, daß die das Suchzeitbegrenzungssignal empfangende Undschaltung (US) mit ihrem ersten Eingang an eine Taktleitung (T), mit ihrem zweiten Eingang an einen das Suchzeichenbegrenzungssignal abgebenden Zeitzähler (ZZ) und mit ihrem dritten Eingang an den Ausgang eines Inverters (/4) angeschlossen ist, dem eingangsseitig das Adressenteil-Quittungssignal zuführbar ist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Undschaltung (U4) vorgesehen ist, die mit ihrem ersten Eingang an eine Taktleitung (T), mit ihrem zweiten Eingang an den letzten Identifizierschrittausgang (3) des Programmgebers und mit ihrem dritten Eingang an den das Adressenteil-Quittungssignal liefernden Anschluß (E) angeschlossen ist, während ihr Ausgang an einen Löscheingang (L) des Fehlerspeichers für die Löschung der genannten Fehlerinformationen und an einen Einstelleingang (54) des Programmgebers für die Weiterschaltung des Programmgebers liegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2922233C2 (de) * 1979-05-31 1981-08-06 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen
DE2922300C2 (de) * 1979-05-31 1981-10-08 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlgen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit störungsbehaftete verbindungsindividuelle Schalteinrichtungen feststellenden Fehlererkennungseinrichtungen

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