DE2832589C2 - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q11/00—Selecting arrangements for multiplex systems
- H04Q11/04—Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum
Empfang von digitalen Nachrichtensignalen in einer
digitalen Vermittlungsstelle eines PCM-Zeitmultiplexfern
meldenetzes, die in Form von wenigstens zwei nacheinan
der erzeugten zusammengehörigen Nachrichtensignalwörter,
ein Signalisierwort, sowie ein diesen vorangestelltes
Synchronisierwort umfassenden Nachrichtensignalblöcken
von digitalen Teilnehmerstellen aus auf Teilnehmeran
schlußleitungen übertragen werden, wobei diese Nach
richtensignale eine Codedarstellung aufweisen, die eine
eindeutige Unterscheidung beider Arten ihre Binärwerte
vom Ruhezustand gestattet.
Die erwähnte Codedarstellung ist vorgeschlagen worden,
um aus empfangenen Nachrichtensignalblöcken ein Signal
ableiten zu können, das die zeitliche Lage und die Zeit
dauer des jeweiligen Nachrichtensignalblockes angibt.
Obwohl der Bittakt solcher Nachrichtensignale weit
gehend taktsynchron zum Amtstakt der Vermittlungsstelle
ist, da die Taktgeber der einzelnen Teilnehmerstellen
auf diesen Amtstakt aufsynchronisiert werden, ist wegen
der unterschiedlichen Laufzeiten auf den einzelnen Teil
nehmeranschlußleitungen, die auch unterschiedlichen
Schwankungen unterworfen sind, die erwähnte zeitliche
Lage des Empfangs eines Nachrichtensignalblockes nicht
exakt festlegbar. Die Schaltungsanordnung zum Empfang
der Nachrichtensignalblöcke in der Vermittlungsstelle
muß also innerhalb einer bestimmten Empfangszeitspanne
zu jeder Zeit Nachrichtensignalblöcke aufnehmen können
und dabei in der Lage sein, nur solche Informationen
zur Weiterverarbeitung freizugeben, die richtig und voll
ständig sind, die also ein richtiges Synchronwort sowie
eine richtige Anzahl von Bits umfassen und Störsignale,
die vor und nach einem Nachrichtensignalblock innerhalb
der Empfangszeitspanne der Schaltungsanordnung auftreten,
zu unterdrücken.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Schaltungsanordnung anzugeben, die den vorerwähnten For
derungen genügt, und die darüber hinaus gut in inte
grierter Schaltkreistechnik zu realisieren ist.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Schaltungsanordnung
der obengenannten Art dadurch erreicht, daß diese ein
Empfangsschieberegister mit der Anzahl der Bits eines
Nachrichtensignalblocks gleicher Stufenzahl, ferner
eine erste bistabile Kippstufe, die mit Empfang des inner
halb einer Empfangszeitspanne der Schaltungsanordnung
ersten Bits vom Binärwert 1 bei Koinzidenz mit dem im
rückgesetzten Zustand abgegebenen Signal vom Binärwert 1
einer zweiten bistabilen Kippstufe gesetzt wird, und die
durch ihr dann vorliegendes Ausgangssignal das Empfangs
schieberegister zur seriellen Informationsaufnahme frei
gibt, ferner einen Zähler mit der Anzahl der Bits eines
Nachrichtensignalblockes entsprechenden Zählvolumen,
der durch das von der ersten Kippstufe im Setzzustand
abgegebene Ausgangssignal zum Zählen der vom Amtstakt
geber gelieferten Bittaktimpulse freigegeben wird und
der bei Erreichen seines Zählerendstandes die zweite
bistabile Kippstufe setzt, sowie einen Synchronisier
wortvergleicher und eine dritte bistabile Kippstufe
aufweist, wobei der Synchronisierwortvergleicher den
Inhalt der dem Serieneingang abgewendeten letzten, in
ihrer Anzahl der Bitanzahl des Synchronisierwortes
gleichen Stufen des Empfangsschieberegisters mit einem
periodisch erzeugten Synchronisierbitmuster vergleicht
und mit seinem bei Übereinstimmung abgegebenen Ausgangs
signal bei Koinzidenz mit einem von der zweiten bistabilen
Kippstufe im Setzzustand abgegebenen Ausgangssignal
einerseits die dritte bistabile Kippstufe setzt, die
dann den Empfang eines vollständigen Nachrichtensignal
blockes mit richtigem Synchronwort anzeigt, und anderer
seits die erste bistabile Kippstufe zurücksetzt, und
daß mit einem aufgrund der erwähnten Codedarstellung
erzeugbaren, das vorläufige oder endgültige Ende des
Empfangs einer Gruppe von Nachrichtensignalbits anzei
genden Signal der Zähler und alternativ zur Rückstellung
durch den Vergleicher die erste bistabile Kippstufe zurück
gestellt werden. Eine Schaltungsanordnung mit diesen
Merkmalen ist in der Lage, jederzeit innerhalb ihrer
Empfangszeitspanne einen Nachrichtensignalblock auf
zunehmen und eine Prüfung desselben auf Richtigkeit
und des Synchronwortes auf Vollständigkeit vorzunehmen.
Sie gewährleistet darüber hinaus, daß vor und nach einem
solchen richtigen Nachrichtensignalblock innerhalb der
Empfangszeitspanne auftretende Störungen unterdrückt
werden.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispiels unter Bezugnahme auf zwei Figuren näher er
läutert.
Fig. 1 zeigt ein Zeitdiagramm für den Betrieb der er
findungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung.
Im obersten Teil der Fig. 1 wird gezeigt, daß bei einer
Vermittlungsstelle derjenigen Art, deren Bestandteil die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist, abwechselnd
Sendebetrieb S und Empfangsbetrieb E herrscht, wobei je
weils zwischen dem Sendebetrieb und dem nachfolgenden
Empfangsbetrieb eine Pause P eingehalten wird, die in
erster Linie verhindern soll, daß aufgrund von der Ver
mittlungsstelle zu einer Teilnehmerstelle ausgesendeter
Informationen zurückgesendete Echosignale in der Vermitt
lungsstelle empfangen werden können. Die Zeiten für
diese Betriebsarten S und E sind in der Vermittlungs
stelle festgelegt und unabhängig von der zeitlichen
Lage der empfangenen Nachrichtensignalblöcke. In dem
erwähnten obersten Teil der Fig. 1 ist auch die zeit
liche Lage eines solchen Nachrichtensignalblockes NB
innerhalb der für den Empfangsbetrieb E vorgesehenen
Zeit dargestellt. Die zeitliche Lage ist, wie erläutert,
innerhalb der Empfangszeit beliebig und hängt von der
Laufzeit auf der betreffenden Teilnehmeranschlußleitung
ab. Wie ebenfalls in Fig. 1 gezeigt, können die Nach
richtensignalblöcke NB von Störungen A und B begleitet
sein, die ihnen vorangehend oder nachfolgend empfangen
werden.
In der Zeile E der Fig. 2 ist ein Signal dargestellt,
das die Empfangsbereitschaft der Schaltungsanordnung be
wirkt. In der darunter befindlichen Zeile ist ein
Empfangssteuersignal SB dargestellt, das die zeitliche
Lage und die Dauer eines Nachrichtensignalblockes angibt,
wie er in der darunter befindlichen Zeile NB angedeutet
ist. Dieses Empfangssteuersignal ist ableitbar, wenn
wie vorausgesetzt, die Nachrichtensignale in einer
Codedarstellung angeliefert werden, bei der beide Binär
werte vom Ruhezustand unterscheidbar sind, und entsteht
bei der Umwandlung der Nachrichtensignale aus dieser
Signaldarstellung in die sonst übliche Signaldarstellung,
bei der die den Binärwert 0 charakterisierenden elektrischen
Werte auf der Leitung sich nicht von den in Signalpausen
herrschenden elektrischen Werten unterscheiden.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 gelangen an
kommende Nachrichtensignalblöcke NB an eine Taktauswahl
schaltung TA, die dazu dient, aus einer Reihe phasenver
schobener Bittaktfolgen, die durch eine Taktschaltung TS
aus dem Amtstakt abgeleitet werden, diejenige Bittakt
folge auszuwählen, die mit dem dem ankommenden Nach
richtensignalblock zugrunde liegenden Bittakt koinzi
diert, womit kleine Phasenschwankungen (Jitter) ausge
glichen werden. Solche Schaltungsanordnungen sind an sich
bekannt (siehe z. B. DE-OS 26 41 547) und sind nicht
Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Zur Aufnahme der Nachrichtensignalblöcke in der Empfangs
schaltung dient ein Empfangsschieberegister, das hier aus
drei Teilen SCH 1, SCH 2 und SCH 3 mit jeweils 8 Stufen be
steht, von denen das Schieberegister SCH 3 zur Aufnahme
des Synchronisierwortes und des Signalisierwortes und
die Schieberegister SCH 1 und SCH 2 zur Aufnahme der bei
den Nachrichtensignalwörter eines Nachrichtensignal
blockes bestimmt sind. Die drei Schieberegister sind
in Serie geschaltet, wobei das Schieberegister SCH 1
den Serieneingang der Gesamtregisteranordnung bildet,
dem die ankommenden Nachrichtensignalblöcke von der Takt
auswahlschaltung aus mit dem exakten Amtstakt versehen
zugeführt werden.
Weiterer Bestandteil der Schaltungsanordnung gemäß
Fig. 3 ist eine erste bistabile Kippstufe FF 1, die sich
außerhalb der Empfangszeit E im rückgesetzten Zustand be
findet und die bei Auftreten des innerhalb der Empfangs
zeitspanne jeweils ersten Bits vom Binärwert 1 bei Koinzi
denz mit dem im rückgesetzten Zustand abgegebenen Signal
vom Binärwert 1 einer zweiten bistabilen Kippstufe FF 2
gesetzt wird, da dann die Koinzidenzbedingung des Koinzi
denzgliedes K 1 erfüllt ist, das ihrem Setzeingang S vorge
schaltet ist.
Das Umschalten der ersten bistabilen Kippstufe in den
Setzzustand bewirkt die Freigabe des Empfangsschiebe
registers zur seriellen Informationsaufnahme. Das Aus
gangssignal der Kippstufe liegt nämlich einerseits an
den ersten Eingängen der Koinzidenzglieder K 11, K 12 und
K 13, bei denen im Falle des Koinzidenzgliedes K 11 am
zweiten Eingang die Nachrichtensignalblöcke von der Takt
auswahlschaltung TA aus zugeführt und bei erfüllter Koinzi
denzbedingung an den Serieneingang JJ des Schieberegisters
SCH 1 weitergegeben werden, und im Falle der Koinzidenz
glieder K 12 und K 13 an deren zweitem Eingang das von der
letzten Stufe des jeweils vorangehenden Schieberegisters
SCH 1 bzw. SCH 2 abgegebene Ausgangssignal anliegt, so daß
bei erfüllter Koinzidenzbedingung die Informationen des
jeweils vorangehenden Schieberegisters an die Informations
eingänge JJ der Schieberegister SCH 2 bzw. SCH 3 gelangen
können. Das im Setzzustand der ersten bistabilen Kipp
stufe FF 1 auftretende Ausgangssignal liegt andererseits
an den ersten Eingängen der Koinzidenzglieder K 21, K 22 und
K 23, an deren zweite Eingänge über den Ausgang E 1 der
Taktauswahlschaltung TA der ausgewählte Bittakt ge
langt, wobei das Ausgangssignal dieser Koinzidenzglieder
über die ODER-Glieder OD 1, OD 2 bzw. OD 3 als Schiebetakt
an die Schieberegister SCH 1, SCH 2 bzw. SCH 3 gelangt.
Das im Setzzustand der ersten bistabilen Kippstufe FF 1
abgegebene Signal bewirkt außerdem, daß über das Koinzidenz
glied K 4 der von der Taktauswahlschaltung über deren Aus
gang E 1 gelieferte Bittakt als Fortschaltetakt an einen
Zähler Z gelangt, der sich zu diesem Zeitpunkt in seinem
Ausgangszustand befindet. Der Zähler Z hat eine Zählkapa
zität, die der Anzahl der Bits eines Nachrichtensignal
blockes entspricht, also bei dem angenommenen Beispiel
von 3 × 8 Bits bis auf 24 zu zählen vermag. Bei Erreichen
dieses Zählerstandes wird die schon erwähnte 2. bistabile
Kippstufe FF 2 gesetzt. Damit liefert der mit dem einen Ein
gang des Koinzidenzgliedes K 1 verbundene eine Ausgang dieser
Kippstufe ein Signal, bei dessen Vorliegen die Koinzi
denzbedingung nicht mehr erfüllt ist, so daß, solange
die bistabile Kippstufe FF 2 sich im gesetzten Zustand
befindet, die bistabile Kippstufe FF 1 nicht erneut ge
setzt werden kann.
Wenn im Zuge der Eingabe eines Nachrichtensignalblockes
in das Empfangsschieberegister die Bits des zugehörigen
Synchronisierwortes in die beiden letzten Stufen des
Schieberegisters SCH 3 gelangt sind, ergibt der Ver
gleich des Inhalts dieser beiden Stufen mit den Bits
eines innerhalb der Vermittlungsstelle periodisch erzeugten
Synchronisierbitmusters durch einen Vergleicher VG ein
positives Vergleichsergebnis. Das in diesem Falle abge
gebene Signal wird durch das Koinzidenzglied K 5 mit dem
am zweiten Ausgang der zweiten bistabilen Kippstufe FF 2
abgegebenen Signal verknüpft. Das von dem Koinzidenzglied
K 5 abgegebene Ausgangssignal wird einerseits an den
Setzeingang S einer dritten bistabilen Kippstufe FF 3,
andererseits über ein ODER-Glied OD 4 an den Rücksetz
eingang R der ersten bistabilen Kippstufe FF 1 gelegt.
An diesen Rücksetzeingang gelangt über das erwähnte
ODER-Glied außerdem das vorerwähnte die Zeitlage und
Zeitdauer eines empfangenen Nachrichtensignalblockes
anzeigenden Empfangssteuersignals SB in der Weise,
daß bei dessen Verschwinden die erste bistabile
Kippstufe FF 1 rückgesetzt wird.
Nachstehend wird auf Einzelheiten der Funktionsweise
der beschriebenen Schaltungsanordnung eingegangen.
Es wird hierzu zunächst angenommen, daß innerhalb einer
Empfangszeitspanne E der Schaltungsanordnung eine Störung A
vor Empfang eines Nachrichtensignalblockes NB auftritt,
wie dies in Fig. 2 angedeutet ist und zwar in Form eines
Bits mit dem Binärwert 1. Es wird hierdurch die erste
bistabile Kippstufe FF 1 gesetzt mit der Folge, daß, wie
beschrieben, die Schieberegister SCH 1 bis SCH 3 zur Infor
mationsaufnahme freigegeben werden. Außerdem wird über
das Koinzidenzglied K 4 der Bittakt als Zähltakt an den
Zähler Z gelegt.
Auch im Falle einer solchen Störung A entsteht ein
dem die zeitliche Lage und die Zeitdauer eines Nach
richtensignalblockes anzeigenden Signal entsprechendes
Signal. Das heißt, daß nach Beendigung der Störung, die
mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kürzer ist als ein Nach
richtensignalblock und auch vor dessen Beginn beendet
ist, dieses Signal SB wieder verschwindet, mit der Folge,
daß über das ODER-Glied OD 4 die erste bistabile Kipp
stufe rückgesetzt wird. Damit sind die Schieberegister
SCH 1 bis SCH 3 wieder gegen eine Informationsaufnahme
gesperrt, außerdem wird der Zähler Z, der seine Zähler
endstellung noch nicht erreicht hatte, wieder in den
Anfangszustand zurückgestellt.
Wenn nunmehr ein echter Nachrichtensignalblock NB
empfangen wird, wiederholen sich die beschriebenen
Vorgänge der Schieberegisterfreigabe und des Zählbe
ginns. Die aufgrund des Fehlers A vorher in das Schiebe
register aufgenommenen Nachrichtensignalbits werden da
bei schrittweise aus dem Schieberegister ausgeschoben.
Selbst wenn durch sie ein Synchronwort simuliert würde,
könnte dies jedoch nicht zu einer fehlerhaften Auswertung
führen. Da, wie erwähnt, der Zähler Z am Ende der Störung A
zurückgestellt worden ist, hat er nämlich dann, wenn die
weitergeschobenen Fehlerbits die beiden letzten Stufen
des Schieberegisters SCH 3 erreicht haben, deren Inhalt
dem Vergleicher VG angeboten werden, noch nicht seinen
Zählerendstand erreicht, so daß die zweite bistabile
Kippstufe FF 2 sich nach wie vor in ihrem rückge
setzten Zustand befindet und damit die Koinzidenzbe
dingung des Koinzidenzgliedes K 5 nicht erfüllt ist, also
die dritte bistabile Kippstufe FF 3, die das Vorliegen
eines richtigen Nachrichtensignalblockes anzeigen soll,
nicht gesetzt wird.
Mit den nachfolgenden Zählertaktschritten würden die
Fehlerbits aus dem Schieberegister ausgeschoben. Auf
diese Art und Weise erübrigt es sich, fehlerhafte Ein
träge im Schieberegister gesondert zu löschen, was ent
sprechende Zuleitungen zu den einzelnen Schieberegister
stufen erfordern würde, die bei Ausführung in integrier
ter Schaltkreistechnik einen Aufwand darstellen, der
demjenigen für den Zähler Z, der eine solche Ersparnis
an Leitungen ermöglicht, überwiegt.
Wenn dagegen das Synchronisierwort eines Nachrichten
signalblockes, das hier 2 Bits aufweisen soll, in die
beiden letzten Schieberegisterstufen des Schieberegisters 3
gelangt ist, hat auch der Zähler Z seine Zählerend
stellung erreicht und damit die zweite bistabile Kipp
stufe FF 2 gesetzt. Das durch den Vergleicher VG ein
positives Vergleichsergebnis anzeigende Signal kann
also über das Koinzidenzglied K 5 die dritte bistabile
Kippstufe FF 3 setzen, womit angezeigt wird, daß ein
richtiger Nachrichtensignalblock empfangen worden ist.
Das erwähnte Ergebnissignal führt über das ODER-Glied OD 4
außerdem zum Rücksetzen der bistabilen Kippstufe FF 1 mit
der Folge, daß weitere unmittelbar im Anschluß an einen
Nachrichtensignalblock auftretende Störungen, wie die
Störung B, die dazu führen, daß das Empfangssteuersignal SB
aufrechterhalten bleibt, dennoch nicht mehr in das Schiebe
register übernommen werden.
Weitere mit einem gewissen zeitlichen Abstand auftretende
Störungen wie die Störung C in Fig. 2 können innerhalb der
betrachteten Empfangszeitspanne E die bistabile Kipp
stufe FF 1 nicht mehr in den Setzzustand bringen, da das
Koinzidenzglied K 1 nur dann durchlässig ist, wenn die
zweite bistabile Kippstufe FF 2 rückgesetzt ist, ein
solches Rücksetzen über die Rücksetzleitung RL erst am
Ende der Empfangszeitspanne erfolgt.
Der Inhalt des Empfangsschieberegisters bleibt nunmehr
also unverändert, bis durch ein entsprechendes Signal
auf der Leitung UG die Koinzidenzglieder K 31, K 32 und K 33
für die von der Taktschaltung TS gelieferten Schiebetakte
durchlässig gemacht werden und damit über die ODER-Glieder
OD 1 bis OD 3 an die Takteingänge der Schieberegister ge
langen, so daß deren Inhalt jeweils gleichzeitig über
die Ausgabeleitungen AL 1, AL 2 bzw. AL 3 zur weiteren
Verarbeitung an Einrichtungen der Vermittlungsstelle
ausgeschoben werden. Nach einer solchen Übernahme
erfolgt, wie angedeutet, durch ein entsprechendes Signal
auf der Rücksetzleitung RL ein Rücksetzen der zweiten
bistabilen Kippstufe FF 2 und auch der dritten bistabilen
Kippstufe FF 3, womit die Schaltungsanordnung zum Empfang
eines weiteren Nachrichtensignalblockes vorbereitet ist,
da auch die erste bistabile Kippstufe FF 3 entweder durch
das Vergleichsergebnissignal oder bei Beendigung des
Empfangssteuersignals SB zurückgesetzt worden ist.
Claims (1)
- Schaltungsanordnung zum Empfang von digitalen Nachrichten signalen in einer digitalen Vermittlungsstelle eines PCM- Zeitmultiplexfernmeldenetzes, die in Form von wenigstens zwei nacheinander erzeugten zusammengehörigen Nachrichten signalwörter, ein Signalisierwort sowie ein diesen voran gestelltes Synchronisierwort umfassenden Nachrichtensignal blöcken von digitalen Teilnehmerstellen aus auf Teilnehmer anschlußleitungen übertragen werden, wobei diese Nach richtensignale eine Codedarstellung aufweisen, die eine eindeutige Unterscheidung beider Arten ihrer Binärwerte vom Ruhezustand gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Empfangsschieberegister (SCH 1 bis SCH 3 ) mit der Anzahl der Bits eines Nachrichtensignalblockes gleicher Stufenzahl, ferner eine erste bistabile Kippstufe (FF 1), die mit Empfang des innerhalb einer Empfangszeitspanne der Schaltungsanordnung ersten Bits vom Binärwert 1 bei Koinzidenz mit dem im rückgesetzten Zustand abgegebenen Signal vom Binärwert 1 einer zweiten bistabilen Kippstufe (FF 2) gesetzt wird und die durch ihr dann vorliegendes Ausgangssignal das Empfangsschiebe register zur seriellen Informationsaufnahme freigibt, ferner einen Zähler (Z) mit der Anzahl der Bits eines Nachrichtensignalblockes entsprechenden Zählvolumen, der durch das von der ersten Kippstufe im Setzzustand ab gegebene Ausgangssignal zum Zählen der vom Amtstaktgeber gelieferten Bittaktimpulse freigegeben wird und der bei Erreichen eines Zählerendstandes die zweite bistabile Kippstufe setzt, sowie einen Synchronisierwortvergleicher (VG) und eine dritte bistabile Kippstufe (FF) aufweist, wobei der Synchronisierwortvergleicher den Inhalt der dem Serieneingang abgewendeten letzten, in ihrer Anzahl der Bitanzahl des Synchronisierwortes gleichen Stufen des Empfangsschieberegisters mit einem periodisch erzeugten Synchronisierbitmuster vergleicht und mit seinem bei Übereinstimmung abgegebenen Ausgangssignal bei Koinzidenz mit einem von der zweiten bistabilen Kippstufe im Setzzustand abgegebenen Ausgangssignal einerseits die dritte bistabile Kippstufe setzt und damit den Empfang eines richtigen und vollständigen Nachrichtensignalblockes anzeigt, und andererseits die erste bistabile Kippstufe zurücksetzt, und daß mit einem aufgrund der erwähnten Codedarstellung erzeugten, das vorläufige oder endgültige Ende des Empfangs einer Gruppe von Nachrichtensignalbits anzeigenden Signal (SB) der Zähler und alternativ zur Rückstellung durch den Vergleicher die erste bistabile Kippstufe zurückgestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782832589 DE2832589A1 (de) | 1978-07-25 | 1978-07-25 | Schaltungsanordnung zum empfang von digitalen nachrichtensignalen in einer digitalen vermittlungsstelle eines zeitmultiplexfernmeldenetzes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782832589 DE2832589A1 (de) | 1978-07-25 | 1978-07-25 | Schaltungsanordnung zum empfang von digitalen nachrichtensignalen in einer digitalen vermittlungsstelle eines zeitmultiplexfernmeldenetzes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2832589A1 DE2832589A1 (de) | 1980-02-07 |
| DE2832589C2 true DE2832589C2 (de) | 1987-06-11 |
Family
ID=6045328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782832589 Granted DE2832589A1 (de) | 1978-07-25 | 1978-07-25 | Schaltungsanordnung zum empfang von digitalen nachrichtensignalen in einer digitalen vermittlungsstelle eines zeitmultiplexfernmeldenetzes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2832589A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840952A1 (de) * | 1978-09-20 | 1980-04-10 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum empfang von digitalen nachrichtensignalen in einer digitalen vermittlungsstelle eines pcm- zeitmultiplexfernmeldenetzes |
-
1978
- 1978-07-25 DE DE19782832589 patent/DE2832589A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2832589A1 (de) | 1980-02-07 |
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