DE19607382A1 - Verbindungselement - Google Patents
VerbindungselementInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/18—Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
- B44D3/185—Stretching frames for canvases
Landscapes
- Massaging Devices (AREA)
- Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungselement für die Rechteckstäbe eines
Rahmens zum Aufspannen eines Tuches, einer Folie oder einer Leinwand in einer
Ebene.
Als Malgrund für Tafelbilder werden in der Kunst seit Jahrhunderten mit Leinwand
oder Nessel bespannte Holzrahmen eingesetzt. Hierfür werden heute entweder
entsprechende, meist vorgefertigte Keilrahmen verwendet oder der Künstler stellt mit
geringem Handwerklichen Aufwand seine Rahmen aus Holzleisten selbst her.
Diese Konstruktionen müssen eine große Stabilität aufweisen, um die Leinwand mit
der entsprechenden Spannung aufbringen zu können und es muß gewährleistet sein,
daß die Malfläche nur im äußersten Randbereich Kontakt zu dem darunterliegenden
Holzrahmen hat. Dies ist deshalb wichtig, weil die Leinwand dem Druck des Pinsels
beim Bemalen immer etwas federnd nachgibt und sich dadurch bei Kontakt die
darunterliegenden Holzstrukturen, wie die Innenkante einer Rahmenleiste oder ein
Versteifungskreuz in der Mitte des Rahmens, auf die Malfläche übertragen. Dieser
"Frottage-Effekt" wird verhindert, wenn die Leinwand bei der Bemalung nicht gegen
die darunterliegenden Rahmenelemente gepreßt werden kann, weil ein
ausreichender Abstand vorhanden ist. Weiterhin ist es hilfreich wenn diese
Konstruktionen ein einfaches Nachspannen der Leinwand ermöglichen.
Die handelsüblichen Keilrahmen sind zur Vermeidung des Frottage Effekts an den
Außenleisten ausgefräst. Dieses Ausfräsen vermindert jedoch die Biege- und
Torsionsfestigkeit des Rohmaterials, der Rahmen verliert wertvolle Stabilität.
Weiterhin werden auch die Eckverbindungen durch spanabhebende Bearbeitung, -
Ausfräsungen zu Schlitzen und Zapfen -, hergestellt. Diese traditionelle Form der
Eckverbindung stellt in diesem Fall nur eine Gelenkige Verbindung zwischen zwei
Rahmenleisten her. Dadurch besteht statisch gesehen ein Mißverhältnis zwischen der
Stabilität der Holzleisten an sich und der Stabilität von deren Eckverbindungen. Die
mögliche Gesamtstabilität des Rahmens wird durch diese Art der Holzverbindung
stark beeinträchtigt. Es kommt in der Praxis nicht selten vor, daß die Leinwand nicht
ausreichend stark gespannt werden kann oder aber der Keilrahmen sich stark verzieht
und ersetzt werden muß.
Die Erfindung bezweckt hier Abhilfe zu schaffen.
Erreicht wird dies durch die in dem Schutzanspruch angegebenen Merkmale.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden handelsübliche Holzstäbe rechteckigen
Querschnitts mit den Verbindungselementen so fixiert, das jeder Holzstab um seine
Längsachse zum Inneren des Rahmens hin leicht geneigt ist. Sobald die Oberfläche
des Holzstabes nicht mehr planparallel unter der Ebene der gespannten Leinwand
liegt, sondern um einen kleinen Winkel von z. B. 5° geneigt ist, wird ihr Kontakt mit
der Leinwand auf den äußersten Randbereich reduziert. Von dort aus wird der
Abstand zwischen Holz und Leinwand kontinuierlich größer, genau so wie es die
Durchbiegung der Leinwand erfordert. Der Frottage-Effekt wird wirkungsvoll
verhindert, die aufwendige und stabilitätsmindernde Bearbeitung der Holzleisten
durch Ausfräsen kann eingespart werden.
Das Verbindungselement stellt zwischen zwei Außenstäben eine biegefeste
Eckverbindung her. Für die gesamte Rahmenkonstruktion vergrößert sich dadurch die
Stabilität gegen Durchbiegung, Verwindung und Nichtrechtwinkligkeit um den Faktor
3 bis 6, bei gleichem Holzquerschnitt und gleicher Holzart.
Die Befestigung zwischen Holzleiste und Verbindungselement erfolgt mit Hilfe von
Schrauben in Langlöchern und ermöglicht damit das Nachspannen der Leinwand.
Der Künstler kann mit geringem handwerklichen und zeitlichen Aufwand aus
beliebigen Holzstäben rechteckigen Querschnitts und den Verbindungselementen
hochwertige Rahmen erstellen. Eine aufwendige Bearbeitung der Holzleisten ist nicht
erforderlich.
Bei vergleichbaren oder günstigeren Gesamtpreisen können wesentlich belastbarere
Rahmenkonstruktionen hergestellt werden. Dabei ist die Holzart, der Holzquerschnitt,
das Bildformat und die Anzahl der Stützleisten frei wählbar. Der Künstler kann die
Rahmenkonstruktion genau an seine Bedürfnisse anpassen.
Das hier erläuterte Beispiel für rechtwinklige und vierseitige Rahmen ist der
Ausgangspunkt für ein System von Verbindungselementen mit verschiedenen
Standardgrößen und beliebig erweiterbaren Standardwinkeln. Nach dem gleichen
Konstruktionsprinzip und mit den gleichen Vorzügen lassen sich Verbindungselemente
mit 60°, 120°, 135° etc. herstellen. Damit ist eine Vielzahl von neuen Formen für
Rahmen realisierbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es
werden rechtwinklige Eckverbindungen und ein vierseitiger Rahmen gezeigt. Das
Verbindungselement ist in diesem Fall aus Blech gefertigt, die Rechteckstäbe
bestehen aus Holz und die Fixierung erfolgt über eine Verschraubung.
In Fig. 1 wird der Schnitt durch einen Holzstab 2, das Verbindungselement 1, die
Leinwand 3 und die Verschraubung 4 gezeigt. Die beiden Auflageflächen des
Verbindungselements sind um 5° bzw. 95° zur gespannten Leinwandebene geneigt.
Der für den Frottage-Effekt maßgebliche Abstand D zwischen Leinwand und
Innenkante der Außenstäbe beträgt dadurch in diesem Beispiel 4 mm.
In Fig. 2 wird das Verbindungselement 1 und ein Teil des Holzstabes 2 gezeigt. Die
Neigung der Auflageflächen zur Leinwandebene wird durch eine 5° Kantung in der
Achse A hergestellt. Die Befestigungslöcher für die Verschraubung des Holzstabes
sind teilweise als Langlöcher ausgeführt und mit 5 bezeichnet. Das
Verbindungselement weist in diesem Beispiel zwei mit 6 und 7 bezeichnete
Versteifungskantungen zur Erhöhung der Stabilität auf. Sie bilden gleichzeitig
zusätzliche Auflageflächen für die Holzstäbe im Winkel von 95° zur Leinwandebene.
In Fig. 3 wird die Lage von Verbindungselement und Holzstäben vor dem
Nachspannen gezeigt und in Fig. 4 die Verschiebungen durch ein Nachspannen des
Rahmens verdeutlicht.
In Fig. 5 wird der gesamte Rahmen ohne Leinwand mit einem zusätzlichen
Versteifungskreuz 10 gezeigt.
Claims (1)
- Verbindungselement für die Rechteckstäbe eines Rahmens zum Aufspannen eines Tuches, einer Folie oder einer Leinwand in einer Ebene, gekennzeichnet durch Auflageflächen für die Stäbe (2), die jeweils zum Innern des Rahmens hin leicht geneigt sind, vorzugsweise in einem Winkel von bis zu 20° und Befestigungslöcher (5) für Verschraubungen in Langlochform.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19607382A DE19607382A1 (de) | 1995-03-01 | 1996-02-28 | Verbindungselement |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503438U DE29503438U1 (de) | 1995-03-01 | 1995-03-01 | Verbindungselement |
| DE19607382A DE19607382A1 (de) | 1995-03-01 | 1996-02-28 | Verbindungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19607382A1 true DE19607382A1 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=8004673
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29503438U Expired - Lifetime DE29503438U1 (de) | 1995-03-01 | 1995-03-01 | Verbindungselement |
| DE19607382A Withdrawn DE19607382A1 (de) | 1995-03-01 | 1996-02-28 | Verbindungselement |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29503438U Expired - Lifetime DE29503438U1 (de) | 1995-03-01 | 1995-03-01 | Verbindungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12077013B2 (en) | 2018-10-12 | 2024-09-03 | Clicart Inc. | Frame for receiving and applying tension to a canvas and method |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2857296B1 (fr) | 2003-07-09 | 2006-11-10 | Prismaflex Int | Dispositif apte a realiser la mise sous tension et le maintien d'une toile. |
| DE202014100819U1 (de) | 2014-02-24 | 2014-03-14 | Leistenfabrik Schmidt Gmbh | Keilrahmen mit Keilrahmeneckeinsatz |
-
1995
- 1995-03-01 DE DE29503438U patent/DE29503438U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1996
- 1996-02-28 DE DE19607382A patent/DE19607382A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12077013B2 (en) | 2018-10-12 | 2024-09-03 | Clicart Inc. | Frame for receiving and applying tension to a canvas and method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29503438U1 (de) | 1995-04-27 |
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Legal Events
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