DE1960728U - Reinigungs- oder etscheinrichtung fuer buerooffsetdruckmaschinen. - Google Patents
Reinigungs- oder etscheinrichtung fuer buerooffsetdruckmaschinen.Info
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Description
AGFA-GEVAERT AKTISNGESELLSCHAFT "■ 20. August I965
10/Bg/Ri Leverkusen
PD 18/MD 18
Relnlgungs- oder Etschelnrichtung für Bürooffsetdruckmasohlnen
Die Erfindung betrifft eine Reinigungs- oder Etscheinrichtung für BürooffsetdruokmasGhinen mit einem Wischband■, das abschnitt·=
weise mit der Oberfläche eines umlaufenden Maschinenzylinders in Berührung gebracht wird* einer Transport- und einer Befeuchtungseinrichtung
für das Wischband.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind fest an der Maschine angebracht und reichen über die volle Breite der Druckmaschinenzylinder
^ wodurch sie die Zugänglichkeit dieser Zylinder insbesondere dann sehr beeinträchtigen, wenn neben
einem Reinigungswerk für das Gummituch noch ein Etschwerk für
die Folien vorgesehen ist-. Da bei diesen Einrichtungen sowohl
das Befeuchten als auch das Wechseln des Wischbandes in der Gebrauchslage erfolgen muß,, ist ein verhältnismäßig großer
PD 18/MD 18 /
baulicher Aufwand erforderlich. Bel kleineren Maschinen, wie
z„ B. Bürooffsetdruckmaschine^ wird daher häufig auf die Anbringung von Reinigungs-· und Etschwerken verzichtet» Die
Reinigung des Gummituches naoh dem Wechseln der Druckform und
di© Vorfeuühtung der neuen Druokform wird in zeitraubender
Weise von Hand mittels eines Lappens oder mittels eines Wattebausches durchgeführt, obwohl gerade bei diesen Maschinen,,
auf denen in der Regel sehr kleine Auflagen gedruckt werden, die genannten Arbeitsgänge einen erheblichen Teil der gesamten
Druckzeit darstellen.
Demgegenüber ist gemäß der Erfindung das Wisehband in einem an eine fest an der Druckmaschine angebrachte Führung ansetzbaren
s an dieser Führung seitlich verschiebbaren Gehäuse angeordnet, das eine geringere Breite als die der Maschinenzylinder
aufweist. Vorzugsweise ist das Gehäuse als Handapparat
ausgebildet und gegebenenfalls mit Griffelementen versehen« Ferner ist gemäß der Erfindung zum Abstellen des
Handapparates ein Untersatz vorgesehen, der eine Feuchtvorrichtung
für das Wisehband enthält.
Bei dieser Anordnung sind die Druckmaschinenzylinder während
des Druckvorganges frei zugänglich. Sie seitlich verschiebbare
PD 18/MD 18
Wischvorrichtung läßt sich so schmal ausbilden, daß sie nach Art einer Handbürste von Hand umfaßt werden kann. Die in einem
getrennten Untersatz, d.h. also in beliebiger, für die Feuchtung günstiger Lage angeordnete Feuchtvorrichtung kann von
einfachster Art sein» Beispielsweise ist es möglich, gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung den Untersatz selbst
als verschließbaren Reinigungs- oder Etschmittelbehälter mit einem darin eintauchenden Docht oder Schwamm auszubilden.
Die Feuchtung erfolgt dann durch bloßes Aufsetzen des Wisehbandes auf diesen Dochte
Zweckmäßigerweise wird dabei an der Trennstelle zwischen dem Handapparat und dem Untersatz eine durch das Aufsetzen des
Handapparates schließbare Dichtvorrichtung, beispielsweise
in Form von Diohtleisten, vorgesehen, um die Verdunstung des meist leicht flüchtigen Reinigungsmittels klein zu halten«
Erfindungsgemäß weist ferner die fest an der Maschine angebrachte Führung einen die Eingriffsbewegung des Handapparates
mit dem Maschinenzylinder begrenzenden Anschlag auf. Dieser
Anschlag verhindert das Einfallen der Reinigungs- bzw» Etschvorrichtung
in die üblicherweise an den DruckzylIndern zum
Aufnehmen der Aufspannvorrichtungen vorgesehenen Ausnehmungen»
.' -♦- ζ
PD I8/HD-I8 '
Der Reinigungs- oder Etschvorgang kann infolgedessen wie bei
den fest in die Maschine eingebauten Vorrichtungen in besonders wirkungsvoller und zeltsparender Welse am laufenden
Zylinder durchgeführt werden0
Im einzelnen kann der Handapparat in eine Führungsschiene einhängbare Haken und in der Reinigungs- oder Etschstellung
mit einer Anschlagschiene zusammenwirkende Anschläge aufweisen« Wenn ferner die an der Maschine angebrachte Führung symmetrisch
zum Folienzylinder und zum Offsetzylinder angeordnet ist, so
kann in besonders vorteilhafter Weise eine einzige Führung sowohl
zum Einhängen einer Reinigungs- als auch einer Etschvorrichtung dienenο
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist am Handapparat
eine mit einer beispielsweise wlderhakenartigenEinhängevorrichtung
für das Wischband versehene, mit einem äußeren Drehknopf und einer das Rückdrehen verhindernden Sperrvorrichtung
in Verbindung stehende Aufwickelspule,eine Bremsvorrichtung für das Wischband und eine elastische, der Krümmung der
Maschinenzylinder angepaßte Unterlage für das Wischband vorgesehen.
_ 5 PD 18/HD 18
Vorteilhafterweise sind am Drehknopf der Aufwiekelspule Sperrzähne ausgebildet, die mit einer am Handapparat befestigten
Sperrvorrichtung in Eingriff stehen, und der Drehknopf ist mittels einer an der Aufwickelspule befestigten Rastvorrichtung
in Eingriff mit der Sperrvorrichtung gehalten. Wenn das mittels des Drehknopfes und der Sperrvorrichtung abschnittweise
durch den Handapparat transportierte Wischband verbraucht ist, kann es nach dem Ausrücken des Transportknopfes aus dem
Handapparat gezogen und durch ein neues ersetzt werden» Die Bremsvorrichtung sorgt während des Transports durch den
Handapparat für eine ausreichende Spannung des Wischbandes, das in bekannter Weise aus einer saugfähigen Stoff- oder
Papierbahn bestehen kann»
Schließlich sind noch außerhalb der Berührungsfläche des
Wischbandes mit dem Maschinenzylinder angeordnete Führungsnasen für das Wischband vorgesehen, damit es unter dem Einfluß
der seitlichen Wischbewegung keine seitliche Verschiebung gegenüber seiner Unterstutzungsfläche erleidet»
In der Zeichnung ist eine AusfUhnangsform der Erfindung beispielsweise
dargestellt» ■
- β
PD 18/MD 18
Dabei zeigt
Pig» 1 eine perspektivische Ansicht der an eine Druckmaschine angesetzten Reinigungseinrichtung,
Pig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes,
Pig«. 3 einen Schnitt durch die auf einen eine Feuchtvorrichtung enthaltenden Untersatz
aufgesetzte Reinigungs- oder Etscheinrichtung,
Pig» 4 einen Schnitt entlang der Linie I-I
in Fig. 3,
Fig0 5 einen Schnitt durch die Aufwickelspule
für das Wischband.
Gemäß Fig» 1 und 2 sind am Gehäuse 1 einer Bürooffsetdruckmaschine
symmetrisch zu einem Folienzylinder 2 und einem Offsetzylinder 3 Führungsschienen 4 und 5 angebracht. Auf
die Führungsschienen 4 und 5 ist ein hakenförmiger Teil 6b
des Gehäuses β einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
aufgesetzt. Der Führungsschiene 4 anliegende Lappen 6c
bilden dabei einen das Einfallen der Reinigungsvorrichtung in die Zylinderaussparung 3a verhindernden Anschlag,,
Wie aus Fig» 1 ersichtlicht ist, ist das Gehäuse β des Handreinigungsapparates so schmal gehalten, daß es nach Art einer
Handbürste von der Hand des Bedienenden umfaßt werden kann. Zur Erleichterung der Handhabung sind an den Seitenwänden
Griffelemente 6a in Form von parallelen Riefen angebrachte
- 7 PD 18/MD 18.
In Fig» 2 ist in gestrichelten- Linien angedeutet, daß das
Gerät infolge der zu den Zylindern 2 und 3 spiegelbildlichen
Lage der Führungsschienen 4 und 5 auch so angesetzt werden kann, daß es anstatt mit dem Offsetzylinder 3 mit dem
Folienzylinder 2 zusammenarbeitet. Im ersteren Fall dient es der Reinigung des in bekannter, nicht näher dargestellter Weise
auf den Offsetzylinder 3 aufgezogenen Gummituches 3a= Im
letzteren Fall kann mit dem Gerät eine Vorfeuchtung bzw, Etschung der auf den Folienzylinder aufgezogenen Druckfolie
2a durchgeführt werden« Auch hierbei verhindert die Anschlagschiene
4 ein Einfallen des Gerätes in die, die nicht näher-dargestellten.
Spannteile für die Druckfolie aufnehmende Aussparung 2b-des Folienzylinders 2„
Gemäß Fig* 3 ist im Gehäuse β der Reinigungsvorrichtung
eine Aufwickelspule 7 für ein Wischband 8 angeordnete Die Aufwiekelspule 7 ist mit einem auch aus-Pig. 2 ersichtlichen,
gerändelten Drehknopf 8 verbunden und trägt eine Befestigungsvorrichtung für das Wischband 8 in Form von am Spulenumfang
angebrachten widerhakenartigen Zähnen 7a»
Das Wisehband 8 besteht in bekannter Weise aus saugfähigem
Stoff oder Papier« Es wird nach Abnehmen eines Deckels 9 als Vorratsrolle 10 in das Gehäuse β eingelegt und mit ihrem
„ 8 - ■
PD 18/MD 18
PD 18/MD 18
freien Ende an den Widerhakenartigen Zähnen fa der Aufwickel»
spule 7 befestigt» Der Deckel 9 läßt sich mittels Haken 9a
im Gehäuse β einhängen und durch Eindrücken einer Nase 9b
in eine entsprechende Aussparung 6d des Gehäuses mit dem Gehäuse β verklemmena Außerdem wird der Deckel 9 noch dadurch
gehalten, daß sieh eine gefederte Rolle 11 hinter die Nase 6e
des Gehäuses β legte
Die Rolle 11, die von einer mittels Nieten 12 am Gehäusedeckel
9 angenieteten Blattfeder 1j5 gegen einen Ansatz 6e
des Gehäuses β gedrückt wird, dient gleichzeitig als Bremsrolle
zur Spannung des Wischbandes 8» Wird nun das Wischband 8 mittels der Aufwickelspule 7 bzw» des in im folgenden noch
,näher beschriebener Weise gegen Rückdrehen gesperrten Drehknopfes 8 von der Vorratsrolle abgezogen, so bleibt das
zwischen der Bremsrolle 11 und der Aufwiekelspule 7 liegende
Bandstück stets in gestreckter Lage. Für den Teil des Wisch» bandes 8, der während des Reinigungs- oder Etschvorganges
dem Druckmaschinenzylinder anliegt, ist eine aus elastischem Material, z» B* Gummi oder Filz, bestehende Unterlage 14
vorgesehen, die auf einem in seiner Krümmung der Krümmung des Druckmaschinenzylinders angepaßten Teil βΐ des Gehäuses β
befestigt ist»
Außerhalb dieses gekrümmten Teiles 6f sind am Gehäuse 6 Führungsnasen 6g - 6k angebracht B denen sich, wie aus Fig» 4
■ . ■ .- 9 -
PD 18/MD 18 ■ f
ersichtlich ist, das elastische Wischband 8 weitgehend
anschmiegt= Diese Führungsnasen verhindern ein seitliches Ausweichen des Bandes infolge der seitlichen Wischbewegung
der Reinigungseinrichtung gegenüber dem Druckzylinder<
>
Gemäß Pig» 5 ist die Aufwickelspule 7 in eine Bohrung 6n
des Gehäuses 6 eingesteckt und mittels hochgestellter Lappen 7b, 7c gegen axiale Verschiebung gesichert. Der gerändelte
Drehknopf 8 weist eine Achse 8a auf, die mit einer Rille 8b versehen ist. In die Rille 8b rasten zwei durch Schlitze
7d und 7e der Aufwickelspule 7 greifende Schenkel 20a und
20b einer U-förmigen Feder 20 ein. Sie halten eine am Drehknopf
8 ausgebildete Schulter 8c in Anlage mit der Spule 7·
An der Achse 8a des Drehknopfes 8 ist außerdem eine Abflachung
8d angebracht, die mit einer entsprechenden Innenfläche Je
der Spule J in Eingriff steht und dadurch den Knopf 8 drehfest mit der Spule 7 verbindet. Der Knopf 8 trägt ferner
eine Sägeverzahnung 8e, in die ein an einer Blattfeder 21
befestigtes, durch das Gehäuse 6 ragendes Rastniet 22 eingreift
-und dadurch ein Rückdrehen der Spule 7 bei eingestecktem Drehknopf 8 verhindert. Wird dagegen der Drehknopf
8 entgegen der Wirkung der Rastfeder 20 aus der Spule herausgezogen^ so kann der das verbrauchte Wischband enthaltende
Wickel 25 ungehindert von der Spule 7 abgezogen
werden.
-■10 -
PD T8/MD 18
Gemäß Pig« 3 ist ferner ein beispielsweise auf einer Tischplatte
15 abgestellter Reinigungs- oder Feuchtmittelbehälter
1β vorgesehen, auf den das Gehäuse 6 der Reinigungs-
oder Btscheinrichtung aufgesetzt werden kann* Im Deckel 17
des Behälters 1β ist ein Docht 18,» beispielsweise ein Schaumstoff-
oder Filzfolook, eingesetzt, der in das Feuoht» oder
Reinigungsmittel 19 eintaucht und dieses an das ihm anliegende WisGhband 8 abgibt. Die Feuchtwirkung wird noch erhöht,
wenn das Gerät vor dem Abnehmen auf den Docht 18 gedrückt
wirdo Der Deckel 17 enthält ferner eine mittels eines
Schraubverschlusses 18 verschließbare Einfüllöffnung 17a.
Des weiteren sind am Behälterdeckel 17 Dichtleisten 1'7a, 17b
ausgebildet* die sich bei aufgesetzter Reinigungsvorrichtung
dem Wischband 8 und den Seitenwänden des Gehäuses β anschmiegen
und somit ein übermäßiges Verdunsten des Reinigungs Etschmittels verhindern»
Solange das Gehäuse β auf den Untersatz T6, 17 aufgesetzt
ist, wird das dem Docht 18 anliegende Stück des Reinigungsbandes feucht gehalten und entfaltet somit nach dem Aufsetzen
auf den Maschinenzylinder eine starke Reinigung^- bzw.
Feuehtwirkungö Dabei wird bei laufendem Zylinder der Handapparat
auf dem Maschinenzylinder so lange seitlich verschoben,
pd 18/md 18
bis jeder Teil des Maschinenzylinders mit dem Wisohband 8
in Berührung gekommen ist. Sobald die dabei benutzte Stelle des Wisohbandes so stark beschmutzt ist, daß sie keine Reinigungs-
bzw0 Peuohtwirkung mehr entfaltet, wird das Wisohband
mittels des Drehknopfes 8 so weit verschoben, bis eine unbenutzte Stelle des Wischbandes über der Auflagefläohe 14
liegt. Diese Stelle wird dann durch Aufsetzen auf den Untersatz 16, 17 gefeuchtet.
Claims (1)
- PD 18/MD 18RA.U9 761*20.8.bbPafeentSEnsprüche1» Reinigungs- oder Etscheinriohtung für Bürooffsetdruckmaschinen mit einem Wischband s das abschnittweise mit der Oberfläche eines umlaufenden Maschinenzylinders in Berührung gebracht wird, einer Transport- und einer Befeuchtungseinrichtung für das Wischband, dadurch gekennzeichnet, daß das Wisohband (8) in einem an eine fest an der Druckmaschine angebrachte Führung (4, 5) ansetzbaren, an dieser Führung seitlich verschiebbaren Gehäuse (6) angeordnet ist, das eine geringere Breite als die der Maschinenzylinder (2, >) aufweist.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) als Handapparat ausgebildet und gegebenenfalls mit Griffelementen (6a) versehen ist.5» Einrichtung nach Anspruch 2S dadurch gekennzeichnets daß zum Abstellen des Handapparates ein Untersatz (16, 17) vorgesehen ist, der eine Feuchtvorrichtung (16) für das Wischband (8) enthält.PD 18/MD 184. Einrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet* daß der Untersatz als verschließbarer Reinigungs- oder Etsehmittelbehälter (16, 17) mit einem darin eintauchenden Docht (18) ausgebildet ist*5« Einrichtung nach Anspruch 3s dadurch gekennzeichnet, daß an der Trennstelle zwischen dem Handapparat (6, 9) und dem Untersatz (16, 17) eine durch das Aufsetzen des Handapparates schließbare Dichtvorrichtung, beispielsweise in Form von Dichtleisten (i7aJ 1Tb), vorgesehen ist.6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche* dadurch gekennzeichnet, daß die fest an der Maschine angebrachte Führung (4,- 5) einen die Eingriffsbewegung des Handapparates mit dem Maschinenzylinder begrenzenden Anschlag (4) aufweist.7. .Einrichtung nach Anspruch β, dadurch gekennzeichnet, daß der Handapparat in eine Führungsschiene (5) einhängbare Haken (6b) und in der Reinigungs- oder Etschstellung.mit einer Anschlagschiene (4) zusammenwirkende Anschläge (6c) aufweist.- 14 -.■
PD 18/MD 188» Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die fest an der Maschine angebrachte Führung (4, 5) symmetrisch zum Folienzylinder (2) und zum Offsetzylinder (3) angeordnet ist.9» Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Handapparat (6) eine mit einer beispielsweise widerhakenartigen Einhängevorrichtung (7a) für das Wischband (8) versehene, mit einem äußeren Drehknopf (8) und einer das Rückdrehen verhindernden Sperrvorrichtung (8e, 22) in Verbindung stehende Aufwiekelspule (7) vorgesehen ist.10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremsvorrichtung (6e, 11, 13) für das Wischband (8) vorgesehen ist.11, Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine elastische, der Krümmung der Maschinenzylinder angepaßte Unterlage (14) für das WischbandοPD 18/MD 1812. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Drehknopf (8) der Aufwiekelspule (7) Sperrzähne (8e) ausgebildet sind, die mit einer am Handapparat befestigten Sperrvorrichtung (21, 22) in Eingriff stehen, und daß der Drehknopf mittels einer an der Aufwickelspule befestigten Rastvorrichtung (20a, 20b) in Eingriff mit der Sperrvorrichtung gehalten ist.15· Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Berührungsfläche (14) des Wischbandes (8) mit dem Maschinenzylinder angeordnete Führungsnasen (6g-6k) für das Wlsohband vorgesehen sind»Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA24311U DE1960728U (de) | 1965-08-20 | 1965-08-20 | Reinigungs- oder etscheinrichtung fuer buerooffsetdruckmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA24311U DE1960728U (de) | 1965-08-20 | 1965-08-20 | Reinigungs- oder etscheinrichtung fuer buerooffsetdruckmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960728U true DE1960728U (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=33317943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA24311U Expired DE1960728U (de) | 1965-08-20 | 1965-08-20 | Reinigungs- oder etscheinrichtung fuer buerooffsetdruckmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1960728U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3824236C1 (de) * | 1988-07-16 | 1989-12-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg, De | |
| DE4209642A1 (de) * | 1992-03-25 | 1993-09-30 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zur wahlweisen Reinigung mehrerer Zylinder |
-
1965
- 1965-08-20 DE DEA24311U patent/DE1960728U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3824236C1 (de) * | 1988-07-16 | 1989-12-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg, De | |
| DE4209642A1 (de) * | 1992-03-25 | 1993-09-30 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zur wahlweisen Reinigung mehrerer Zylinder |
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