DE19607171C1 - Schließblech - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schließblech für ein Schloß, wobei
das Schloß eine Falle und das Schließblech eine zum Zusammen
wirken mit der Falle des Schlosses ausgestaltete Ausnehmung mit
einer Längsabmessung und einer Querabmessung aufweist. Schließ
bleche der genannten Art sind millionenfach im Einsatz und fin
den sich beispielsweise an nahezu jeder Zimmertür. Normalerweise
ist ein solches Schließblech mit mehreren Schrauben auf der Höhe
des Türschlosses im Türstock befestigt. Abhängig davon, ob das
Türschloß neben einer Falle auch noch einen oder mehrere
Schließriegel aufweist, hat auch das Schließblech eine entspre
chende Anzahl an Ausnehmungen, in die die verschiedenen Riegel
beim Schließen bzw. beim Absperren der Türe eingreifen können.
Heutzutage übliche Schließbleche haben eine L-förmige Quer
schnittsgestalt, so daß das Schließblech sich mit seinem kurzen
Schenkel um die benachbarte Kante des Türstocks herum auch auf
die Frontseite des Türstocks, d. h. die dem Raum zugewandte Sei
te, erstreckt. Je nachdem, ob eine Tür links oder rechts ange
schlagen ist (sog. DIN-links Tür bzw. DIN-rechts Tür), muß daher
ein anderes Türschließblech verwendet werden; es ist nicht mög
lich, ein und dasselbe Türschließblech bei einer links oder bei
einer rechts angeschlagenen Tür einzusetzen. Dies führt zu höhe
ren Produktions-, Vertriebs- und Lagerkosten und hat auch Nach
teile bei der Montage von Türen, da immer eine genügend große
Anzahl beider Türschließblechversionen mitgeführt werden muß.
Um ein Klappern der geschlossenen Tür zu unterdrücken, ist es
üblich, nach der Montage einer Tür den kurzen bzw. schmalen
Schenkel des Schließblechs etwas nach innen zu drücken, so daß
die mit der Falle des Schlosses zusammenwirkende Ausnehmung
im Schließblech verengt wird, wodurch bei geschlossener Tür
für einen satten Sitz der Falle in der entsprechenden Ausneh
mung des Schließblechs gesorgt ist. Ebenso kann der angespro
chene Teil des Schließblechs auch etwas nach außen gebogen
werden, falls sich herausstellt, daß die Tür zu streng
schließt. Die vorgenannten Einstellprozeduren können aller
dings nur durch eine gewisse Verformung des Schließblechs im
Bereich der entsprechenden Ausnehmung vorgenommen werden, was
zu einem häufig als unästhetisch empfundenen Aussehen des
Schließblechs führt.
Aus der EP 0 331 979 A1 ist ein Schließblech für Türver
schlüsse bekannt, das ein in Querrichtung der Fallenausneh
mung verstellbares Fallenanschlagteil aufweist. Das Fallenan
schlagteil wird in der gewünschten Position durch einen
Rastrilleneingriff fixiert, wobei die Rastrillen senkrecht
zur Hauptebene des Schließbleches angeordnet sind. Dieses
Schließblech ist entweder für rechts angeschlagene oder für
links angeschlagene Türen konfiguriert, so daß wie bei ande
ren herkömmlichen Schließblechen zwei Versionen bereit gehal
ten werden müssen.
Aus der GB 2 245 305 A ist ein weiteres Schließblech für Tü
ren bekannt, das aus einem Grundkörper mit einer randseits
allseitig geschlossenen Ausnehmung besteht, die größer als
die erforderliche Fallenausnehmung ist. In den Grundkörper
ist sandwichartig ein plattenförmiges Teil mit der eigentli
chen, ebenfalls randseitig allseits geschlossenen Fallenaus
nehmung eingesetzt. Dieses plattenförmige Teil kann in Quer
richtung der Fallenausnehmung relativ zur im Grundkörper
vorhandenen Ausnehmung verschoben werden, um die Fallenaus
nehmung so zu positionieren, daß eine genaue Übereinstimmung
mit der Falle erreicht wird. Auch dieses Türschließblech muß
für rechts bzw. für links angeschlagene Türen in zwei Versio
nen gefertigt werden.
Aus der FR 2 225 994 A1 ist ein Türschließblech mit einem
Grundkörper bekannt, in dem eine Fallenausnehmung ausgebildet
ist, deren Rand auf drei Seiten geschlossen ist. Als Fallen
anschlag dient eine über die Längserstreckung der Fallenaus
nehmung verlaufende Anschlagleiste, die oben und unten in je
einer Nut im Grundkörper geführt und in Querrichtung der Fal
lenausnehmung verstellbar ist. In der gewünschten Position
kann die Anschlagleiste durch zwei sich durch dieselbe er
streckende Schrauben fixiert werden, die gegen den Boden der
Fallenausnehmung drücken und so die Anschlagleiste in ihren
Führungsnuten verklemmt. Dieses Türschließblech ist ferti
gungstechnisch relativ aufwendig und überdies nur für rechts
oder nur für links angeschlagene Türen verwendbar.
Aus der US 1 214 227 ist ein Türschließblech bekannt, das dem
zuvor im Zusammenhang mit der GB 2 245 305 A beschriebenen
Türschließblech ähnlich ist und ebenfalls in zwei unter
schiedlichen Versionen produziert werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schließblech
für ein Schloß bereitzustellen, insbesondere für das Schloß
einer Zimmertür, das in einer einzigen Version sowohl bei
rechts angeschlagenen als auch bei links angeschlagenen Türen
Verwendung finden kann, und das das nach dem beschriebenen
Einstellvorgang häufig unschöne optische Erscheinungsbild
einfacher herkömmlicher Schließbleche vermeidet.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch ein Schließblech ge
löst, das einen Grundkörper mit einer darin ausgebildeten
Fallenausnehmung, die einen Boden aufweist und längsseitig
auf beiden Seiten offen ist, und eine schmale, den Fallenan
schlag bildende und über die Längserstreckung der Fallenaus
nehmung verlaufende Anschlagleiste hat, die in die Fallenaus
nehmung eingesetzt und in Querrichtung derselben verstellbar
ist und die in einer gewünschten Position am Boden der Fal
lenausnehmung fixierbar ist. Auf diese Weise ist es möglich,
die verstellbare Anschlagleiste sowohl in Verbindung mit ei
ner rechts angeschlagenen Tür als auch in Verbindung mit ei
ner links angeschlagenen Tür in diejenige Position zu bewe
gen, die zur korrekten Funktion des Schlosses erforderlich
ist. Nach dem Einbau des Schlosses kann eine Feineinstellung
der Anschlagleiste vorgenommen und die Anschlagleiste in der
gefundenen Position arretiert werden. Falls vorhanden, bildet
die abnehmbare Begrenzungsleiste dann den der verstellbaren
Anschlagleiste gegenüberliegenden Abschnitt der Begrenzung
der Ausnehmung im Schließblech. Sie ist jedoch zur ein
wandfreien Funktion des erfindungsgemäßen Schließblechs nicht
erforderlich, sondern ist nur aus optischen Gründen optional
vorgesehen. Sofern vorhanden, muß sie allerdings abnehmbar
ausgeführt seine damit ggf. die verstellbare Anschlagleiste
in diese Position verschoben werden kann.
Ein erfindungsgemäßes Schließblech besteht aus einem schmalen
und länglichen, plattenförmigen Grundkörper mit einer darin
ausgebildeten, quer verlaufenden Fallenausnehmung, deren
Längsseiten bis zum Boden der Fallenausnehmung offen sind. In
dieser rinnenförmigen Fallenausnehmung ist dann die verstell
bare Anschlagleiste querverschiebbar befestigt, so daß sie
den linken oder den rechten Längsrand der Fallenausnehmung
bilden kann, je nachdem ob das Schließblech bei einer rechts
anschlagenden oder links anschlagenden Tür Verwendung finden
soll.
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließblechs
ist die Anschlagleiste abnehmbar und hat einen L-förmigen
Querschnitt. Der L-förmige Querschnitt führt zu einer breite
ren und damit stabileren Auflagefläche der Anschlagleiste und
stellt zudem mehr Platz zur Anbringung von Befestigungsmit
teln zur Verfügung. Eine solche Ausführungsform des Schließ
blechs kann allerdings nicht mehr nur durch einfaches Ver
schieben der Anschlagleiste in die rechte bzw. linke Endstel
lung zur Verwendung für links bzw. rechts anschlagende Türen
hergerichtet werden, sondern die Anschlagleiste muß abgenom
men und um 180° gedreht wieder eingesetzt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schließblechs weist einen Grundkörper auf, der im Bereich der
Fallenausnehmung mit wenigstens zwei quer verlaufenden, zu
einander parallelen Schlitzen versehen ist, in denen die ver
stellbare Anschlagleiste geführt ist. Damit ist eine stufen
lose Verstellbarkeit der Anschlagleiste realisierbar und die
Anschlagleiste ist in den zumindest zwei Schlitzen verkan
tungssicher positioniert. Bevorzugt ist bei einer solchen
Ausführungsform die verstellbare Anschlagleiste
mittels Schrauben arretierbar, die sich durch die Anschlagleiste
und die Schlitze erstrecken. Dadurch ist gewährleistet, daß auch
im eingebauten Zustand des Schließblechs die Verstellung und
genaue Justierung der Anschlagleiste bequem vorgenommen werden
kann.
Eine Abwandlung der zuvor genannten Ausführungsform eines er
findungsgemäßen Schließblechs hat einen im Bereich der Fallenausnehmung
angeordneten und sich in den Türstock hinein erstreckenden Fortsatz, in dem
unterhalb jedes zur Führung der Anschlagleiste dienenden
Schlitzes eine Quernut zur Aufnahme einer Kontermutter aus
gebildet ist, die zum Zusammenwirken mit einer der sich durch
die Anschlagleiste und die Schlitze erstreckenden Schrauben
bestimmt ist. Die Abmessung der Quernut in Richtung der Längs
abmessung der Fallenausnehmung ist so gewählt, daß sich die Kontermutter beim Fest
ziehen der zugehörigen Schraube, deren Schaft sich in die Quer
nut erstreckt, nicht mitdreht. Auf diese Weise wird zur Ver
stellung der Anschlagleiste nur ein Schraubenzieher benötigt,
mit dem die die Anschlagleiste befestigenden Schrauben etwas
gelöst und nach erfolgter Verstellung bzw. Justierung wieder
angezogen werden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Schließblechs ist die verstellbare Anschlagleiste im arretierten
Zustand durch einen Formschluß an einer Bewegung in Querrichtung der Fallenausnehmung
im Schließblech gehindert. Ein einmal eingestellter
Zustand bleibt so über lange Zeit erhalten und wird auch durch
stoßartige Belastungen des Schließblechs, wie sie beispielsweise
bei einem Zuschlagen einer Tür auftreten, nicht verändert. Vor
zugsweise wird der Formschluß durch eine in Längsrichtung der Fallenausnehmung
verlaufende Verzahnung an der Unter
seite der verstellbaren Anschlagleiste und eine dazu komple
mentäre Verzahnung auf dem Boden der Fallenausnehmung des Schließ
blechs erzeugt. Dabei kann die Verzahnung, ohne ihre Funktion zu
verlieren, sehr fein ausgeführt sein, so daß trotz der Verzah
nung eine nahezu stufenlose Verstellbarkeit der Anschlagleiste
möglich ist.
Allen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schließblechs ist
gemeinsam, daß sie in einer einzigen Ausführung sowohl rechts als auch links verwendet werden
können, was zu einem Produktionskostenvorteil führt und weniger
Lager- sowie Vertriebskosten nach sich zieht.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Schließblechs wird im folgenden anhand mehrerer schematischer
Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Schließblechs,
Fig. 2 je eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer ver
stellbaren Anschlagleiste und einer abnehmbaren Be
grenzungsleiste des Schließblechs aus Fig. 1, und
Fig. 3 die Draufsicht und eine Seitenansicht des in Fig. 1
gezeigten Schließblechs, wobei in der Seitenansicht
aus Gründen der Deutlichkeit die Anschlagleiste und
die Begrenzungsleiste nicht dargestellt sind.
Das in Fig. 1 dargestellte und allgemein mit 10 bezeichnete
Schließblech für ein Türschloß hat einen langgestreckten, plat
tenförmigen Grundkörper 12 mit einer Fallenausnehmung 14 und einer
weiteren Ausnehmung 16. Die Fallenausnehmung 14 mit einer sich in
Richtung der langen Abmessung des Grundkörpers 12 erstreckenden
Längsabmessung und einer dazu rechtwinkligen Querabmessung ist
zum Zusammenwirken mit der Falle eines hier nicht dargestellten
Schlosses bestimmt. Wie besser aus Fig. 3 hervorgeht, ist die
Fallenausnehmung 14 durch eine sich quer durch den Grundkörper 12 er
streckende, rinnenförmige Ausnehmung 18 gebildet, deren Längs
seiten bis zu deren Boden 20 offen sind. Die Ausnehmung 16 ist
zum Zusammenwirken mit einem Sperriegel des nicht dargestellten
Schlosses vorgesehen.
Um die Fallenausnehmung 14 entlang zumindest einer ihrer Längsseiten
mit der funktionsnotwendigen, körperlichen Begrenzung zu ver
sehen, ist in der rinnenförmigen Ausnehmung 18 eine Anschlag
leiste 22 angeordnet. Diese Anschlagleiste 22, die wie aus Fig.
2 ersichtlich als separates Teil mit L-förmigem Querschnitt aus
gebildet ist, läßt sich mittels zweier Schrauben 24, deren
Schäfte 26 durch Löcher 28 im langen Schenkel der Anschlagleiste
22 geführt werden, am Grundkörper 12 befestigen. Hierzu sind im
Boden 20 der rinnenförmigen Ausnehmung 18 des Grundkörpers 12
zwei in Querrichtung der Fallenausnehmung 14 verlaufende
und zueinander parallele Schlitze 30 vorhanden, in die bzw.
durch die sich die Schäfte 26 der Schrauben 24 erstrecken. Un
terhalb der rinnenförmigen Ausnehmung 18 befindet sich am Grund
körper 12 ein Fortsatz 32 (siehe Fig. 1 und Fig. 3), der in
Fortsetzung der Schlitze 30 zwei Quernuten 34 aufweist, in die
die Schäfte 26 der Schrauben 24 ragen. Jede Quernut 34 ist zur
Aufnahme einer hier nicht dargestellten, vorzugsweise sechsecki
gen Kontermutter für die zugehörige Schraube 24 bestimmt. Die
Breite jeder Quernut 34 d. h. ihre Abmessung in Längsrichtung der
Fallenausnehmung 14, ist dabei so gewählt, daß sich
die Kontermutter beim Festziehen der zugehörigen Schraube 24
nicht mitdrehen kann.
Die zuvor beschriebene Ausgestaltung des Schließblechs 10 er
möglicht es, die über die Schrauben 24 in den Schlitzen 30 ge
führte Anschlagleiste 22 in Querrichtung der Fallenaus
nehmung 14 zu verschieben, indem die Schrauben 24 zunächst etwas
gelöst und nach erfolgter Verstellung wieder festgezogen werden.
Die Innenseite 35 des kurzen Schenkels der Anschlagleiste 2,
die eine Längsseite der Fallenausnehmung 14 begrenzt und die mit der Falle
eines Schlosses in Eingriff tritt, wenn sich die Falle in der
Fallenausnehmung 14 befindet, kann somit in bezug auf die Falle ver
schoben werden, wodurch eine genaue Justierung des Schließzu
standes vorgenommen werden kann. Das hier nicht dargestellte
Schloß kann demnach mittels der verstellbaren Anschlagleiste 22
so eingestellt werden, daß ein klapperfreies und dennoch nicht
zu strenges Schließen erzielt wird.
Gegenüber der verstellbaren Anschlagleiste 22 ist in der rinnen
förmigen Ausnehmung 18 eine herausnehmbare Begrenzungsleiste 36
angeordnet, die im gezeigten Ausführungsbeispiel die andere
Längsseite der Ausnehmung 14 körperlich begrenzt. Die quader
förmige Begrenzungsleiste 36 ist lediglich aus optischen Gründen
vorhanden und für die Funktion des Schließblechs 10 nicht not
wendig. Die Begrenzungsleiste 36 dient dazu, nicht oberflächen
behandelte Teile des Türstocks zu verdecken, wenn das Schließ
blech 10 in einen Türstock eingebaut ist. Die Begrenzungsleiste
36 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines an
ihrer Unterseite angebrachten Klebstreifens aus doppelseitigem
Klebeband am Grundkörper 12 befestigt, sie kann jedoch bei
spielsweise auch durch eine Steck- oder Rastverbindung mit dem
Grundkörper 12 verbunden sein.
Das abgebildete Schließblech 10 ist zur Verwendung mit einer
links angeschlagenen Tür (sog. DIN-links Tür) vorbereitet. Soll
das Schließblech 10 zusammen mit einer rechts angeschlagenen Tür
(sog. DIN-rechts Tür) verwendet werden, brauchen nur die beiden
die Anschlagleiste 22 haltenden Schrauben 24 vollständig gelöst
zu werden, woraufhin die Anschlagleiste 22 aus der rinnenförmi
gen Ausnehmung 18 herausgenommen und bezüglich ihrer Hochachse
um 180° gedreht wieder eingesetzt und befestigt werden kann.
Statt wie dargestellt den rechten Längsrand der Fallenausnehmung 14 zu
begrenzen, begrenzt die Anschlagleiste 22 dann den linken Längs
rand der Fallenausnehmung 14. Falls vorhanden, muß zuvor selbstver
ständlich die Begrenzungsleiste 36 entfernt werden, die nach Ab
schluß des Umsetzvorgangs der Anschlagleiste 22 an die Stelle
gesetzt werden kann, die zuvor von den Anschlagleiste 22 einge
nommen worden war.
Damit die eingestellte Position der Anschlagleiste 22 sicher
arretiert ist, ist an der Unterseite der Anschlagleiste 22 eine
in Fig. 2 der Deutlichkeit halber übertrieben groß dargestellte
Verzahnung 38 ausgebildet, die mit einer entsprechenden, auf dem
Boden 20 der Fallenausnehmung 14 vorhandenen Verzahnung (nicht gezeigt) zusammen
wirkt. In der Realität kann die Verzahnung 38, ohne daß ihre
arretierende Wirkung verloren geht, so fein ausgeführt sein, daß
eine nahezu stufenlose Verstellbarkeit der Anschlagleiste 22 in
Querrichtung gegeben ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die
Außenfläche 40 der Anschlagleiste 22, auf die die Falle eines
Schlosses beim Schließen auftrifft, abgeschrägt und etwas abge
rundet ausgeführt, um einen weicheren Schließvorgang zu er
reichen.
Der Grundkörper 12, die Anschlagleiste 22 und die Begrenzungs
leiste 36 sind bevorzugt als Gußteile aus Metall hergestellt,
beispielsweise aus Messing, aus Edelstahl oder aus vermessingtem
Stahl. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Grundkörper 12
mittels dreier nicht dargestellter Senkkopfschrauben, die sich
durch Löcher 42 im Grundkörper 12 erstrecken, in einem Türstock
befestigt, der zuvor mit einer entsprechenden Ausnehmung ver
sehen worden ist.
Claims (9)
1. Schließblech (10), mit einem Grundkörper (12) und einer
darin ausgebildeten Fallenausnehmung (14), die einen Boden
(20) aufweist und längsseitig auf beiden Seiten offen ist,
und mit einer schmalen, den Fallenanschlag bildenden und über
die Längserstreckung der Fallenausnehmung (14) verlaufenden
Anschlagleiste (22), die in die Fallenausnehmung (14) einge
setzt und in Querrichtung derselben verstellbar ist und die
in einer gewünschten Position am Boden (20) der Fallenausneh
mung (14) fixierbar ist.
2. Schließblech nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagleiste (22) abnehmbar
ist und einen L-förmigen Querschnitt hat.
3. Schließblech nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Grundkörper (12) des Schließ
blechs (10) im Bereich unterhalb der Fallenausnehmung (14)
wenigstens zwei quer verlaufende, zueinander parallele
Schlitze (30) aufweist, in denen die verstellbare Anschlag
leiste (22) geführt ist.
4. Schließblech nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Anschlagleiste
(22) mittels Schrauben (24) arretierbar ist, die sich durch
die Anschlagleiste (22) und die Schlitze (30) erstrecken.
5. Schließblech nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem Fortsatz (32) des
Schließblechs (10) unterhalb jedes Schlitzes (30) eine Quer
nut (34) zur Aufnahme einer Kontermutter für eine zugehörige
Schraube (24) ausgebildet ist, wobei die Abmessung der Quer
nut (34) in Richtung der Längsabmessung der Fallenausnehmung
(14) so gewählt ist, daß sich die Kontermutter beim Festzie
hen der zugehörigen Schraube (24) nicht mitdreht.
6. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Anschlagleiste
(22) im arretierten Zustand durch Formschluß an einer Bewe
gung in Querrichtung der Fallenausnehmung (14) gehindert ist.
7. Schließblech nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß durch eine in
Längsrichtung der Fallenausnehmung (14) verlaufende und auf
ihrem Boden (20) ausgebildete Verzahnung und eine dazu kom
plementäre Verzahnung (38) auf der Auflagefläche der ver
stellbaren Anschlagleiste (22) erzeugt wird.
8. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Grundkörper (12) eine
zweite Ausnehmung (16) für einen Riegel ausgebildet ist.
9. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die der Anschlagleiste (22) ge
genüberliegende Längsseite der Fallenausnehmung (14) durch
eine abnehmbare Begrenzungsleiste (36) verschlossen ist.
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Also Published As
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|---|---|
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