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DE19605392C1 - Montageständer für Zweiradfahrzeuge - Google Patents

Montageständer für Zweiradfahrzeuge

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DE19605392C1
DE19605392C1 DE1996105392 DE19605392A DE19605392C1 DE 19605392 C1 DE19605392 C1 DE 19605392C1 DE 1996105392 DE1996105392 DE 1996105392 DE 19605392 A DE19605392 A DE 19605392A DE 19605392 C1 DE19605392 C1 DE 19605392C1
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Germany
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Hartmut Klein
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/0007Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby for engines, motor-vehicles or bicycles
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Montageständer für Zweiradfahrzeuge, insbesondere Fahrräder oder auch Mofas.
An Fahrrädern auszuführende Montage- und Wartungs­ arbeiten sind häufig beschwerlich und in Fußbodennähe auszuführen, so daß die betreffende, die Arbeit ausfüh­ rende Person in gebückter oder anderweitig unbequemer Stellung über längere Zeit ausharren muß. Darüber hinaus ist es häufig zu wünschen, daß das Fahrrad zur Ausführung der Arbeiten möglichst sicher und fest gehalten wird. Sind bspw. einzelne Schrauben mit größerem Drehmoment zu lösen oder anzuziehen, oder sind anderweitig festsitzende Teile zu bewegen, muß eine wie auch immer geartete Halte­ rung für das Fahrrad sicher abstützen und diese Kräfte aufnehmen.
Eine weitere Problematik besteht darin, daß bei vielen Pflege- und Wartungsarbeiten sowie bei Reparaturen ein möglichst weitgehend ungehinderter Zugang zu dem Fahrrad erforderlich ist. Jedenfalls soll ein zur Halte­ rung des Fahrrades verwendeter Ständer den Zugang zu dem Fahrrad nicht behindern.
Aus dem DE 84 05 612.6 U1 ist ein als Fahrradrepara­ turgestell bezeichneter Montageständer bekannt, der ein Fahrrad zu Reparaturzwecken sowohl in Normalstellung als auch in kopfstehender Stellung halten kann. Das Repara­ turgestell weist eine Grundplatte auf, an der ein senk­ recht aufragendes Rohrstück befestigt ist. Auf dem Rohr­ stück sitzt ein vertikal verschiebbares Rohr, das mit einer Klemmschraube in mehreren Positionen feststellbar ist. An seinem oberen Ende ist das Rohr mit einem Quer­ rohr verbunden, das mit dem vorgenannten Rohr einen T-förmigen Rohrkörper bildet. Beide Enden des Querrohres lagern drehbare Einsteckrohre, die mit jeweils einem Ende aus dem Querrohr herausragen und an ihrem freien Ende jeweils eine Klemmvorrichtung zur Aufnahme eines Rahmen­ rohres des Fahrrades tragen. Während ein Einsteckrohr nur drehbar, nicht aber axial verschiebbar gelagert ist, ist das andere Einsteckrohr zusätzlich axial verschiebbar oder teleskopierbar gelagert. Die Klemmvorrichtungen sind so ausgebildet, daß sie an das untere Rahmenrohr und an das Sitzrohr eines Fahrradrahmens angeschlossen werden können.
In Gebrauch wird das Fahrradreparaturgestell auf dem Boden aufgestellt und das Fahrrad wird mit seinem Rahmen an den Klemmvorrichtungen befestigt. Die Höhe, in der das Fahrrad gehalten wird, wird eingestellt, indem die T-förmige Rohreinheit so weit wie erforderlich angehoben und mittels einer Klemmschraube in dieser Höhe festge­ klemmt wird. Das so gehaltene Fahrrad ist um seine Längs­ achse schwenk- oder drehbar und kann sowohl in seine Normalstellung als auch in kopfstehende Stellung ge­ schwenkt werden.
Zur Positionierung des Fahrrades in bequemer Ar­ beitshöhe, die es einer Bedienungsperson ermöglicht, die erforderlichen Montagen an dem Fahrrad wenigstens nähe­ rungsweise aufrecht stehend durchzuführen, ist es vor­ gesehen, die T-förmige Rohreinheit mit dem daran befe­ stigten Fahrrad anzuheben und danach festzuklemmen. Dabei ist ein insgesamt nicht unbeträchtliches Gewicht mit einer Hand anzuheben, während die andere Hand die Klemm­ schraube bedient.
Aus der CH-PS 102452 ist ein Fahrradhalter für Reparaturzwecke bekannt, der an einer Werkbank zu montie­ ren ist. Der Fahrradhalter weist einen länglichen Hori­ zontalträger auf, der an seinen beiden Enden mit U-förmi­ gen, gepolsterten Aufnahmemitteln versehen ist, die den Fahrradrahmen an zwei Stellen aufnehmen. Der Horizontal­ träger ist in einer Halterung um seine Längsachse drehbar gelagert, wobei die Halterung ihrerseits um eine sich dazu rechtwinklig erstreckende Horizontalachse drehbar gelagert ist. Die gesamte Halterung ist in einem ortsfest gehaltenen Vertikalrohr in der Höhe verstellbar gehalten.
Um das Fahrrad an dem Montageständer zu befestigen, muß es in die Halterung gehoben werden.
Eine weitere Fahrradhaltung ist aus der FR-PS 889.690 bekannt. Diese weist eine mittels eines Standfu­ ßes gelagerte, vertikal teleskopierbare Säule auf, an deren oberen Ende ein Arm um eine Querachse schwenkbar gelagert ist. An dem dazu vorgesehenen Gelenk ist ein Klinkengesperre angeordnet, das den Arm in definierten Schwenkpositionen hält. Der Arm ist mit einer Halterung zur Aufnahme eines Fahrradrahmens versehen.
Auch hier ist der Fahrradrahmen zur Montage zunächst anzuheben und auf den Montageständer aufzusetzen.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, einen Montageständer für leichte Zweiradfahrzeuge, insbesondere Fahrräder, zu schaffen, der es ermöglicht, ein Fahrrad auf einfache Weise in angenehme Montagehöhe zu bringen und dort sicher zu halten.
Diese Aufgabe wird durch einen Montageständer mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Der Montageständer weist als Basis einen Grundrahmen mit wenigstens einem nach oben ragenden Ausleger auf, an dem eine Wippe um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse liegt dabei vorzugsweise etwa in Kniehöhe oder darüber. An einem Ende ist die Wippe mit einem Halter zur Aufnahme des Fahrrades ver­ sehen. Die Dimensionierung ist dabei vorzugsweise derart getroffen, daß die Wippe zur Aufnahme eines auf dem Boden stehenden Fahrrades etwa in einer horizontalen Schwenk­ stellung befindlich ist. Diese Stellung definiert eine Aufnahmeposition. Ist das Fahrrad mit der Wippe verbun­ den, wird diese unter Mitnahme des Fahrrades in die Vertikale überführt, das heißt um ungefähr 90° um ihre Achse geschwenkt. Dies kann erfolgen, indem eine Bedie­ nungsperson auf das von der Halteeinrichtung und dem Fahrrad abliegende Ende der Wippe, das heißt auf die Handhabeeinrichtung, tritt und diese damit nach unten drückt. In dieser Stellung ist die Wippe mittels einer Feststelleinrichtung arretierbar, so daß das Fahrrad in angehobener Stellung gehalten bleibt. Es ist hier von allen Seiten her zugänglich, so daß die weitaus meisten denkbaren Reparatur- und Wartungsarbeiten ausgeführt werden können.
Bei einer vorzugsweisen Konstruktion ist der Grund­ rahmen rechteckig bis nahezu quadratisch ausgebildet. Dies gibt ihm eine gute Standfestigkeit.
Die nach oben ragenden Ausleger des Grundrahmes sind mit dem Rahmen vorzugsweise fest verschweißt, so daß sich eine einstückige Konstruktion ergibt. Dies stellt eine hohe Festigkeit sicher. Bedarfsweise können die Ausleger auch beweglich oder von dem Grundrahmen trennbar ausge­ bildet sein, um bei Nichtgebrauch des Montageständers ein Zusammenlegen desselben zu ermöglichen.
Die als zweiarmiger Hebel ausgebildete Wippe weist vorzugsweise zwei im wesentlichen gleichlange Hebelarme auf. Dies ermöglicht bei bester Raumausnutzung eine leichte Bedienung des Montageständers. Wenn die Länge eines Hebelarmes mit der Höhe des Auslegers überein­ stimmt, wird das Fahrrad durch den Montageständer in eine Höhe gehoben, die der Gesamtlänge der Wippe im wesentli­ chen entspricht. Damit lassen sich bei relativ kompakten Montageständern gute Montagehöhen erreichen, was es ermöglicht, das gehaltene Fahrrad in aufrecht stehender Arbeitshaltung zu bearbeiten. Zusätzlich sorgt der Grund­ rahmen für eine angemessene Standsicherheit, wenn seine Kantenlänge im wesentlichen mit der Länge eines Hebel­ armes der Wippe übereinstimmt, wie sich herausgestellt hat.
Bedarfsweise kann die Wippe zur Platzersparnis zerlegbar oder zusammenklappbar ausgelegt sein.
Die Halteeinrichtung erfaßt das Zweirad vorzugsweise in der Nähe seines Schwerpunktes. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Halteeinrichtung an der Wippe um eine Schwenkachse drehbar gelagert ist, was ein Schwenken des in Montagehöhe gehaltenen Fahrrades um seine Längsachse ermöglicht. Dabei ist die Halteeinrich­ tung in wenigstens einer, vorzugsweise aber zwei oder mehreren Schwenkstellungen arretierbar.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform trägt die Wippe an ihrem fahrradseitigen Ende zwei ein­ ander gegenüber liegende Querausleger, deren einer die Halteeinrichtung für das Fahrrad und deren anderer einen Radhalter trägt.
Der Querausleger hält das Fahrrad oder anderweitige Zweirad in einem gewissen Abstand zu der in Gebrauchs­ stellung vertikal arretierten Wippe, so daß Zugang sowohl zu der von der Wippe weg weisenden Seite als auch zu der auf die Wippe zu weisenden Seite möglich ist. Der Radhal­ ter hingegen ist derart ausgebildet, daß er die Achse eines einzelnen Rades aufnehmen und halten kann. Das Rad ist dann drehbar, so daß bspw. Speichenspannarbeiten, Auswuchtarbeiten, Lagereinstellarbeiten und dergleichen ohne zusätzliche Ständer und Aufnahmen durchgeführt werden können.
Schließlich ermöglichen an der Unterseite des Grund­ rahmens vorgesehene Rollen sowohl das Heranfahren des Montageständers an ein zu montierendes Zweirad als auch die Befestigung der Halteeinrichtung an diesem. Darüber hinaus ermöglichen sie eine Drehung des Montageständers um eine Vertikalachse sowie ein Verschieben im Raum, falls die Rollen als Einzelrollen jeweils um Vertikal­ achsen drehbar gelagert sind. Dies dient der Erleichte­ rung des Zuganges zu dem Fahrrad bei Wartungs- und Monta­ gearbeiten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Montageständer in einer perspektivischen und vereinfachten Darstellung,
Fig. 2 den Montageständer nach Fig. 1, beim Heranfah­ ren an ein schematisiert dargestelltes Fahrrad, in Seitenansicht,
Fig. 3 den Montageständer nach Fig. 1 mit in Montage­ position befindlichem Zweirad, in einer schema­ tisierten Seitenansicht,
Fig. 4 den Montageständer nach Fig. 1, mit geschwenk­ tem in Montageposition befindlichem Fahrrad und mit separat gehaltertem Rad, in einer schemati­ sierten Seitenansicht, und
Fig. 5 den Montageständer in einer Position nach Fig. 4, in Vorderansicht.
In Fig. 1 ist ein Montageständer 1 für Fahrräder oder anderweitige leichte Zweiradfahrzeuge 2 dargestellt, die bspw. in den Fig. 2 und 3 schematisch angedeutet sind. Der Montageständer 1 ist vorzugsweise eine Alumini­ um-Schweißkonstruktion mit einem rechteckigen, nahezu quadratischen Grundrahmen 3. An seiner Unterseite ist der Grundrahmen mit vier an seinen Ecken angeordneten Lauf­ rollen 6 (a, b, c, d) versehen, die jeweils um eine vertikale Drehachse 7 (a, b, c, d) schwenkbar an dem Grundrahmen 3 gelagert sind. Jede Laufrolle 6 ist dabei um eine Horizontalachse drehbar gelagert, so daß der Grundrahmen 3 auf einer Unterlage in beliebiger Richtung verfahrbar ist.
Der Grundrahmen 3 ist durch vier endseitig mitein­ ander verschweißte Aluminium-Kastenprofile gebildet. An zwei einander gegenüberliegenden Kastenprofilen ist etwa mittig jeweils ein nach oben aufragender Ausleger 8, 9 befestigt. Die Ausleger 8, 9 sind dabei an der Innensei­ te, das heißt auf den aufeinander zu weisenden Flanken der jeweiligen Aluminium-Kastenprofile befestigt. Dies kann mittels Schweißen, Schrauben oder anderweitiger Verbindungstechnik erfolgt sein.
Die Ausleger 8, 9 sind im Abstand parallel zuein­ ander angeordnet und ragen von dem horizontal liegenden Grundrahmen 3 im spitzen Winkel zu der Vertikalen nach oben. Der Winkel liegt bei ungefähr 20°. In der Nähe ihrer freien Enden sind die Ausleger 8, 9 durch eine Querstrebe 11 miteinander verbunden, die mit den Auslegern 8, 9 verschweißt ist. Die vorzugsweise durch ein Aluminium- Kastenprofil oder ein Aluminiumrohr gebildete Querstrebe 11 ist horizontal angeordnet und steift die Ausleger 8, 9 aus.
Oberhalb der Querstrebe 11 ist der Ausleger 8 mit einer Horizontalbohrung 12 versehen, die mit einer in dem Ausleger 9 vorgesehenen Horizontalbohrung 13 fluchtet. Die Horizontalbohrungen 12, 13 sind von einem Lagerrohr 14 durchgriffen, das parallel zu der Querstrebe 11 ausge­ richtet ist und auf dem eine Wippe 16 um eine Horizontal­ achse 17 schwenkbar gelagert ist. Gegen Längsverschiebung ist die Wippe 16 mittels zweier auf dem Lagerrohr 14 sitzender Distanzrohre 18, 19 gesichert, die jeweils zwischen dem Ausleger 8 und der Wippe 16 sowie zwischen dem Ausleger 9 und der Wippe 16 sitzen.
Die Wippe 16 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Ein erster Hebelarm 16a dient der Halterung des Zweirad­ fahrzeuges 7 und ein zweiter, etwa gleichlanger Hebelarm der manuellen Bedienung. Die Wippe 16 weist zwei im Abstand parallel zueinander gehaltene Profilträger 21, 22 auf, die ebenfalls von Aluminium-Kastenprofilen abgelängt sind. Die Profilträger 21, 22 sind durch Querstreben oder Sprossen 24, 25, 26 miteinander fest verbunden, die parallel zu der Horizontalachse 17 angeordnet sind.
Endseitig, das heißt an ihrem in Fig. 1 oberen Ende, ist die Wippe 16 mit zwei Trägerabschnitten 28, 29 ver­ sehen, die sich bezüglich der Horizontalachse 17 in Umfangsrichtung von der Wippe 16 weg erstrecken. Dabei weist der Trägerabschnitt 28 in die entgegengesetzte Richtung wie der Trägerabschnitt 29. In Seitenansicht sind die Trägerabschnitte 28, 29 und die Wippe 16, wie aus Fig. 2 hervorgeht, T-förmig zueinander angeordnet.
Der Trägerabschnitt 28 weist zwei zueinander par­ allel gehaltene Holme 31, 32 auf, wobei der Holm 31 mit dem Profilträger 21 und der Holm 32 mit dem Profilträger 22 verbunden ist. Endseitig tragen die Holme 31, 32 eine Halteeinrichtung 34 zur Befestigung des Zweirades 2. Die Halteeinrichtung 34 wird durch ein Anlageelement 36 gebildet, das an seiner von den Holmen 31, 32 abliegenden Seite mit einer kratzhemmenden Beschichtung versehen ist. Dies kann eine Kunststoffbeschichtung, eine Polsterung oder dergleichen sein. In dem Anlageelement 36 ist außer­ dem eine Anzahl von Öffnungen 37 vorgesehen, die zur Aufnahme von Klemm- oder Befestigungsschrauben bei der Befestigung des Fahrrades 2 dienen. Die Befestigungsein­ richtung kann bedarfsweise von einer beliebigen alterna­ tiven Bauart sein.
Das Anlageelement 36 ist an seinen beiden Enden mittels einer Scharniereinrichtung an den beiden Holmen 31, 32 gehalten. Die Scharniereinrichtung definiert eine Schwenkachse 39, die parallel zu der Horizontalachse 17 und der Längserstreckung des Anlageelementes 36 ausge­ richtet ist. Zu der Scharniereinrichtung gehören ein rechtes Scharnier 41 sowie ein linkes Scharnier 42, die in drei unterschiedlichen Schwenkstellungen blockierbar sind, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht. Jedes Scharnier weist dazu eine seitliche Platte 43 auf, die drei auf einem Kreisbogen angeordnete Fixieröffnungen 44 aufweist. Damit ist ein Verschwenken des Anlageelementes 36 um insgesamt 90° um die Schwenkachse 39 sowie ein Fixieren des Anlageelementes 36 in 45°-Schritten möglich.
Der dem Trägerabschnitt 28 gegenüberliegende Träger­ abschnitt 29 wird von einer Einzelstrebe 46 gebildet, die endseitig eine gegabelte oder mit einem Loch 47 versehene Lasche 48 trägt. Die Lasche 48 dient als Halter für ein gesondert zu montierendes Rad 2a des Fahrrades 2.
Der in Fig. 1 unterhalb der Horizontalachse 17 befindliche, von der Halteeinrichtung 34 abliegende Hebelarm 16b der Wippe 16 ist von dieser abnehmbar. Dazu sind die Profilträger 21, 22 bei in Fig. 1 unterhalb der Horizontalachse 17 liegenden Stellen getrennt und mit einer Verbindungseinrichtung versehen, die die auftreten­ den Biegemomente überträgt. Die von den Sprossen 25, 26 verbundenen Abschnitte der Profilträger 21, 22 sind dazu mit Einsteckrohrabschnitten 49 versehen (Fig. 5), die in die Profilträger 21, 22 einsteckbar sind.
Zur Arretierung der Wippe 16 in der in Fig. 1 darge­ stellten Stellung ist an der Querstrebe 11 eine Verriege­ lungseinrichtung 51 vorgesehen, die auf den Profilträger 22 wirkt. Die Verriegelungseinrichtung kann eine Raste, eine Klemmeinrichtung oder ein Riegel sein.
Der insoweit beschriebene Montageständer 1 wird folgendermaßen verwendet:
Zunächst wird der Montageständer 1 in einiger Ent­ fernung von dem aufzunehmenden Fahrrad 2 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung gebracht, indem die Wippe 16 unge­ fähr in ihre Horizontallage geschwenkt wird. Das Anlage­ element 36 wird durch Entriegeln und Drehen der Scharnie­ re 41, 42 so gedreht, daß seine Flachseite zu dem Fahrrad 2 weist. Danach wird es in dieser Stellung verriegelt, indem ein nicht weiter dargestellter Stift in die ent­ sprechende der Bohrungen 44 gesteckt wird. In dieser Lage wird der Montageständer 1 in Richtung des Pfeiles 52 an das Fahrrad 2 herangefahren. Sobald das Anlageelement 36 an einem zur Befestigung anliegenden Rahmenteil, bspw. dem unteren Rahmenrohr und dem Sitzrohr oberhalb des Tretlagers, anliegt (Fig. 5), wird das Fahrrad 2 an der Halteeinrichtung 34 befestigt. Bspw. wird dazu ein ent­ sprechendes Halteband mittels Schrauben gegen die Rahmen­ rohre gespannt, die dadurch an das Anlageelement 36 angedrückt werden.
Ist das Fahrrad mit der Halteeinrichtung 34 ver­ bunden, wird das freie Ende der Wippe 16 niedergedrückt, indem die Bedienungsperson mit ihrem Fuß Druck auf die als Handhabungselement dienende Querstrebe oder Sprosse 26 ausübt. Die Wippe 16 wird dadurch um ungefähr 90° in Richtung des Pfeiles 53 in die in Fig. 3 gestellte Stel­ lung überführt, wodurch das Fahrrad 2 angehoben wird. Ist die Wippe in die Vertikale geschwenkt, wird sie mit Hilfe der Verriegelungseinrichtung 51 in dieser Stellung arre­ tiert. Das Fahrrad 2 befindet sich nun in einer angehobe­ nen, liegenden Position.
Sollen Arbeiten an dem aufrecht stehend gehaltenen Fahrrad 2 ausgeführt werden, werden die Scharniere 41, 42 entblockiert und um die Schwenkachse 39 in Richtung des Pfeiles 54 geschwenkt. Es wird dadurch in die in Fig. 4 dargestellte Position überführt und in dieser arretiert. Die Einstellung wenigstens einer Zwischenposition ist möglich.
Befindet sich das Fahrrad in seiner aufrecht stehen­ den Position, kann ein ausgebautes Rad 2a an der von der Einzelstrebe 46 und der Lasche 48 gebildeten Radhalterung befestigt werden. Dies ist in Fig. 4 schematisch angedeu­ tet.
Das Herunterlassen eines fertig montierten Fahrrades 2 erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge. Zunächst wird das Fahrrad in die Stellung nach Fig. 3 gebracht, indem die Scharniere 41, 42 entriegelt werden und das Fahrrad in seine liegende Position geschwenkt wird. Danach wird die Verriegelungseinrichtung 51 gelöst und die Wippe in ihre Horizontalposition geschwenkt, bis das Fahrrad 2 auf dem Boden steht. Es kann nun von dem Montageständer 1 gelöst werden.
Bei Nichtgebrauch wird die Wippe 16 durch Abnahme des lösbaren Hebelarmes 16b zerlegt. Bedarfsweise kann anstelle der mittels der Einsteckrohre 49 geschaffenen Einsteckverbindung auch ein Scharnier vorgesehen sein, mit dem sich ein Abschnitt der Wippe auf den anderen Abschnitt klappen läßt. Das Scharnier kann mittels einer Sperre oder mit Hilfe von entsprechenden Anschlagmitteln in Lastrichtung ausgesteift oder fixiert sein.

Claims (17)

1. Montageständer (1) zur Halterung von leichten Zweiradfahrzeugen (2), insbesondere Fahrrädern, in ange­ hobener, zur Montage geeigneter Stellung,
mit einem auf einer Unterlage aufstellbaren Grund­ rahmen (3), von dem sich in Gebrauchsstellung wenigstens ein Ausleger (8, 9) nach oben erstreckt,
mit einer an dem Ausleger (8, 9) um eine in Ge­ brauchsstellung horizontale Achse (17) schwenkbar gela­ gerten Wippe (16),
mit einer an einem Ende der Wippe (16) vorgesehenen Halteeinrichtung (34) zur Aufnahme und Halterung des Zweiradfahrzeuges (2),
mit einer an dem anderen Ende der Wippe (16) vor­ gesehenen Handhabeeinrichtung (26) zum gezielten Ver­ schwenken der Wippe (16) um ihre horizontale Achse (17) und
mit einer auf die Wippe (16) wirkenden Feststellein­ richtung (51), mittels derer die Wippe (16) in einer Lage feststellbar ist, in der das Zweiradfahrzeug (2) in der zur Montage geeigneten Stellung feststellbar ist.
2. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundrahmen (3) bis auf den sich nach oben erstreckenden Ausleger (8, 9) als im wesentlichen flacher Rahmen mit rechteckigem Grundriß ausgebildet ist und daß der sich nach oben erstreckende Ausleger (8, 9) ein gegen die Vertikale geneigter, mit dem übrigen Grund­ rahmen (3) verbundener Ausleger (8, 9) ist.
3. Montageständer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der nach oben ragende Ausleger (8, 9) einstückig mit dem übrigen Grundrahmen (3) verbunden ist.
4. Montageständer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der nach oben ragende Ausleger (8, 9) beweglich und bedarfsweise arretierbar an dem Grundrahmen (3) gelagert ist.
5. Montageständer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der nach oben ragende Rahmenabschnitt (8, 9) von dem Grundrahmen (3) abnehmbar ausgebildet ist.
6. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wippe (16) einen geraden zweiarmigen Hebel mit im wesentlichen gleichlangen Hebelarmen (16a, 16b) definiert.
7. Montageständer nach Anspruch 2 und 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die rechtwinklig zu der Achse (17) der Wippe (16) gemessene Kantenlänge des rechteckigen Grund­ rahmens (3) mit der Länge des nach oben ragenden Aus­ legers (8, 9) sowie mit der Länge der Hebelarme (16a, 16b) der Wippe (16) im wesentlichen übereinstimmt.
8. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wippe (16) einen bedarfsweise von der übrigen Wippe (16) trenn- und abnehmbaren Hebelarm (16b) aufweist.
9. Montageständer nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der abnehmbare Hebelarm (16b) mittels einer Verbindungseinrichtung (49) biegesteif mit der übrigen Wippe (16) verbindbar ist.
10. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halteeinrichtung (34) zur Aufnahme des Zweiradfahrzeuges (2) derart ausgebildet ist, daß das Zweiradfahrzeug (2) an der Halteeinrichtung (34) in der Nähe seines Schwerpunktes befestigbar ist.
11. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halteeinrichtung (34) an der Wippe (16) um eine Schwenkachse (39) drehbar gelagert ist, die im wesentlichen parallel zu der Achse (17) angeordnet ist, um die die Wippe (16) schwenkbar ist.
12. Montageständer nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halteeinrichtung (34) mittels einer Sperreinrichtung (44) in wenigstens einer Schwenkstellung in Bezug auf die Wippe (16) arretierbar ist.
13. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wippe (16) an ihrer die Halteeinrich­ tung (34) tragenden Seite abgewinkelt ist.
14. Montageständer nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wippe (16) zur Ausbildung des abgewin­ kelten Abschnittes einen Trägerabschnitt (28) enthält, der sich im rechten Winkel zu der Achse (17) der Wippe (16) erstreckt und endseitig die Halteeinrichtung (34) trägt.
15. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an der Wippe (16) ein Radhalter (48) zur Aufnahme eine Rades bei in Montagestellung befindlicher Wippe (16) vorgesehen ist.
16. Montageständer nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Radhalter (48) an einem Trägerab­ schnitt (46) vorgesehen ist, der den die Halteeinrichtung (34) tragenden Trägerabschnitten (31, 32) gegenüberlie­ gend angeordnet ist.
17. Montageständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundrahmen (3) an seiner Unterseite mit Rollen (6a, 6b, 6c, 6d) versehen ist.
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