DE1960585C - Hängestellage für Schiffsinnenräume - Google Patents
Hängestellage für SchiffsinnenräumeInfo
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Description
3 4
stangen durch Anbringen der Arretierungsarme auf geböcke 1, die Hängestangen 2 *e Qaerstangen 3
eine^ beliebigen Länge der Hängestange verkürzbar aufweisen, und die auf f^J»fä^J&Sfft I
ist. Damit läßt sich auf einfache Weise der Abs and ten 4 in Form von Bohlen, Stahlplatten od dgl Die
der Hängestellage vom zugeordneten Deck einstellen. Querstangen 3 sind, wie «^^""J* °* Γ 1^
Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind im 5 3 und 4 erkennen lassen, an die Hangestangen 2; we
wesentlichen in der einfacheren Montage der Hänge- Schirmstangen ein- und ausklappbar angeschlrasen
Stellagen zu sehen. Die erfindungsgemäße Hängestel- so daß die HKngeböcke 1 m.t AufhMg.elemcnten
lage ist funktionssicher und erfüllt alle sicherheit*- und eingeklappten Querstangen 3 du^Decfcausn?h,
techniscnen Anforderungen. Sie ermöglicht auf ein- mungen5 in den Sch.ffs.nnenraum anhängbar and
fache Weise die Durchführung von Inspektion- und 10 und entsprechend auch wieder entfernt werden kon-
Instandhaltungsarbeiten an der Deckunterseite gro- neti. Die Hängestangen 2 sind dazu an ihrem oberen
ßer Räume in Schiffen wie Tankern u. dgl. Da bei Ende mit Befestigungsmitteln versehen Im Ausfun-
der erfindungsgemäßen Hängsstellage die Anord- rungsbeispiel sind die Befestigungsmittel einfache
nung der ω die Hängestangen angeschlossenen Arretierungsarme 7, die über die Deckausnehmun-
Querstangen nicht unbedingt orthogonal erfolgen 15 gen 5 reichen und auf dem Rand der Ueckausnen
muß, lassen sich vorhandene Deckausnehmungen mungen aufliegen. Die Querstangen 3 sind teleskop
ohne weiteres auch für den Einsatz der Hängestella- artig ein- und ausziehbar. Sie sind an lnren tnuen
gen verwenden. Bei der Anordnung zusätzlicher mit einer Verbindungskupplung« ausgerüstet, w>
dal.
Decksausnehmungen treten keine Festigkeitspro- sie mit den Quersta-.-en 3 benachbarter «d»^
bleme auf, weil die Querschnittsschwächung bei- ao bocke 1 verbunden werden können, im Ausiui,
spieisweise im Hauptdeck von Tätern sowohl durch rungsbeispiei und nach bevorzugter Austunrung·.
die vorhandenen als auch durch zusätzliche Decks- form dtr Erfindung ist jede Hangestange ζ mit Mr
ausnehmungen im Verhältnis zum verbleibenden Querstangen 3 versehen, die zwischen sich ;ewei,v
Decksquerschnitt unbedeutend sind. Es ist daher einen Winkel von 90 bilden. Um die Querstangen »
auch die Anordnung von speziellen, nur für die erfin- a5 an- und abzuklappen, sind im Ausfuhrungsbeispu-i
dungsgemäße Hängestellage vorgesehenen Decksaus- an die Querstangen 3 Stellstangen 9 angeschlossen
nehmungen möglich, die das Netz der vorhandenen die mit einer nach oben geführten Schubstange 1«
Decksausnehmungen ergänzen. verbunden sind. In momier'em Zustand fuhrt diese
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Schubstange 10 zur Deckoberseite. Man entnimmt
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden 30 aus den Fig. 3 bis 5, daß die Hangestangen 2 au<
Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt einem Außerrohr mit daran im Bereich des unteren
Fi g. 1 einen Querschnitt durch ein Schiff mit ein- Endes wie Schirmrtangen angelenkten Querstangen λ
gehängter erfindungsgeinäßer Hängestellage, und der darin geführten Schubstange 10 bestehen.
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach An das untere Ende der Schubstange IO s;nd die
F i g. 1, wobei das Oberdeck entfernt gedacht ist, 35 Stellstangcn 9 angelenkt. Alle Gelenke i 1 haben BoI-
Fig. 3 den vergrößerten Ausschnitt A aus dem zenelemente, die in Lagerbocken od. dgl. angeordnet
GeprastandnachFig. 1, sind. Wird auf die Schubstange 10 m Richtung des
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 mit einge- Pfeiles (s. Fig. 3) eine Kraft ausgeübt, so -vird die
klappten Querstangen und Schubstange 10 in das Außenrohr der Hangestan-
Fig. 5 einen Schnitt in Richtung B-B durch den 40 gen 2 eingezogen und die Querstangen 3 klappen
Gegenstand nach Fig. 3. heran. Nicht dargestellt ist, daß die Hangestangen 2
In den Fig. 1 und2 ist ein Querschnitt, der etwa verlängert und verkürzt werden können, beispiels-
mittschiffs geführt ist, durch ein Schiff, und zwar weist so, daß die Arretierungsarme 7 ihrerseits auf
einen Tanker dargestellt. Eine Hängestellage gemäß unterschiedlicher Länge der Hängestangen 2 befestigt
der Erfindung ist eingehängt. Man erkennt die Hän- 45 werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Hängestellage für Schiffsinnsnräume, beste- geeignet sind. Besondere Schwierigkeiten bereitet der
hend aus mehreren Hängeböcken, die Hängestan- 5 Aufbau und die Installation dieser bekannten Hängegen
und Querstangen aufweisen, und aus auf Stellagen in sehr großen Schiffen, z. B. in den Tankdiese
auflegbaren Bodenplatten, dadurch räumen großer Tanker, weil die untere Hälfte als
gekennzeichnet, daß die Querstangen(3) Standstellage ausgebildet ist und dementsprechend
an die Hängestangen (2) anklappbar sind und die am Boden abgestützt werden muß.
Hängeböcke bei angtklappten Querstangen (3) in io Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
den Schiffsinnenraum (6) durch Deckausnehmun- Hängestellage für Schiffsinnenräume zu schaffen, die
gen (5) einbringbar und an diesen befestigbar ohne großen Arbeitsaufwand monticrbar ist und die
sind. auch in größeren Schiffen, z.B. großen Tankern
2. Hängestellage nach Anspruch 1, dadurch kurzfristig und schnell für Inspektions- und Instandgekennzeichnet,
daß die Querstangen (3) tele- is haltungsarbeiten eingesetzt werden kann,
skopartig ausziehbar sind. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin-
skopartig ausziehbar sind. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin-
3. Hängestellage nach den Ansptüchen 1 und dung vorgeschlagen, daß die Querstangen an die
2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Quer- Hängestangen anklappbar sind und die Hängeböcke
stangen (3) ai. ihrem äußeren Ende eine Verbin- bei angeklappten Querstangen in den Schiffsinnendungskupplung
(8) aufweist. ao raum durch Deckausnehmungen einbringbar und an
4. Hangestellage nach den Ansprüchen 1 bis 3, diesen befestigbar sind.
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Hängestan- Um bei unterschiedlichen Schiffen Dzw. unter-
gjn(2) ein Außenrohr, an dessen unterem Ende schiedücher Rasterung der Deckausnehmungen die
die Querstangen (3) angelenkt sind, und eine im erfindungsgemäße Hangestellage einsetzen zu kön
Außenrohr geführte Schubstange (10) aufweist, as nen, ist eine bevozugte Ausführungsform der Erfinan
deren unterem Ende die mit den Querstan- dung dadurch gekennzeichnet, daß die Querstangen
gen (3) gelenkig verbundenen Stellstangen (9) teleskopartig ausziehbar sind. Es ist ausreichend, die
angelenkt sind. in der beschriebenen Weise aufgebauten Hängestan-
5. Hängeste nage nach den Ansprüchen I bis 4, gen mit den daran angeschlossenen Querstangen
dadurch gekennzeichnet, daß 'ede der Hängestan- 30 durch die Deckausnehmungen in den Schiffsinnengen
(2) durch Arretierungsarme (7), die den raum einzuhängen und die Querstangen abzuklap-Querschnitt
der Deckausnehm ng (S) Überspan- pen, um darauf die Bodenplatten aufzulegen. Die
nen, gehalten wird. Bodenplatten können hierbei benachbarte Querstan-
6. Hangestellage nach den Ansprüchen 1 bis 5, gen verbinden, wenn besondere Befestigungsmittel
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Hängestan- 35 zwischen den Bodenplatten und Querstangen vorgegen
(2) durch Anbringen der Arretierungs- sehen sind. Von Vorteil ist jedoch eine Ausführungsarme
(7) auf einer beliebigen Länge der Hänge- form, bei der jede der Querstangen an ihrem äußeren
stange (2) verkürzbar ist. Ende eine Verbindungskupplung aufweist, mit der sie
an eine benachbarte Querstange anschließbar ist. Im
40 allgemeinen ist es ausreichend, an jeder Hängestange
vier Querstangen vorzusehen, zwischen denen jeweils ein Winkel von 90° gebildet ist. Man erreicht auf
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hängestellage diese Weise ein orthogonales Netz von Querstangen,
für Schiffsinnenräume, bestehend aus mehreren Hän- auf welches die Bodenplatten aufgelegt werden köngeböcken,
die Hängestangen und Querstangen auf- 45 nen. Bei dieser Ausführungsform brauchen die
weisen, und aus auf diese auflegbaren Bodenplatten. Bodenplatten für die Festigkeit der Hangestellage
Oie Hängestellage kann zur Durchführung von insgesamt keine besondere Funktion mehr zu erfül-Inspektions-,
Instandhaltung-, Reparatur- und Mon- len. Sie können aber an den Querstangen befestigt
tagearbeifen an Bord von Schiffen verwendet werden. sein.
Derartige Hängestelk^en sind bekannt, insbesondere se Zum Ein- und Aushängen der Hängestellage müssolche,
die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus sen die Querstangen angeklappt werden. Das kann
mehret en Hängeböcken, die Häneestansen und im einfachsten Fall von Hand geschehen, wozu sich
Querstangen aufweisen, und darauf ablegbaren allerdings eine Hilfsperson in den Schiffsinnenraum
Bodenplatten bestehen (vgl. Zeitschrift Hansa, 1961, begeben muß. Soll dieses vermieden werden, so emp-Nr.
19, S. 2004 bis 2006). Bei der bekannten AusfUh- 55 fiehlt es sich, die Anordnung so zu treffen, daß jede
rungsform ist die Anordnung so getroffen, daß die der Hängestangen, ein Außenrohr, an dessen unterem
untere Hälfte des Gerüstes aus Standstellagen und Ende die Querstangen angelenkt sind, und eine im
die obere Hälfte aus Hängestellagen besteht. Derar- Außenrohr geführte Schubstange aufweist, an deren
tige Hängestellagen werden sowohl an der Außen- unterem Ende die mit den Querstangen gelenkig verwand
von Schiffen als auch in Innenräumen, Luken, 60 bundenen Stellstangen angelenkt sind. Hier kann die
Laderäumen und Tankräumen eingesetzt. Die für Schubstange von der Oberseite des Decks her von
diese Stellagenbauweisc entwickelten Hängeböcke Hand oder mittels geeigneter Hilfseinrichtungen ohne
werden an Teilen des Schiffes, z. B. an Lukensüllcn, Schwierigkeiten betätigt und die Querstangen anangeschweißt.
Das ist nicht nur in montagetechni- bzw. abgeklappt werden. Nach einem weiteren Vorscher
Hinsicht aufwendig, sondern erfordert nach 63 schlag der Erfindung soll jede der Hängestangen
Entfernen der Hängestellagen auch ein umständliches durch Arretierungsarme, die den Querschnitt der
Nachbearbeiten derjenigen Teile des Schiffes, an Deckausnehmung überspannen, gehalten werden,
denen die Hängestellagen befestigt worden sind. wobei die Erfindung empfiehlt, daß jede der Hänge-
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