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DE19605844A1 - Vorrichtung zum Umlenken eines Fadens - Google Patents

Vorrichtung zum Umlenken eines Fadens

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Publication number
DE19605844A1
DE19605844A1 DE19605844A DE19605844A DE19605844A1 DE 19605844 A1 DE19605844 A1 DE 19605844A1 DE 19605844 A DE19605844 A DE 19605844A DE 19605844 A DE19605844 A DE 19605844A DE 19605844 A1 DE19605844 A1 DE 19605844A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spring
buckling
kink
deflecting element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19605844A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrik Jonas Magnusson
Ulf Raudberget
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iro AB
Original Assignee
Iro AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Iro AB filed Critical Iro AB
Priority to DE19605844A priority Critical patent/DE19605844A1/de
Priority to DE59700204T priority patent/DE59700204D1/de
Priority to EP97102302A priority patent/EP0790208B1/de
Publication of DE19605844A1 publication Critical patent/DE19605844A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/36Floating elements compensating for irregularities in supply or take-up of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/40Applications of tension indicators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer aus EP-A-0 268 550 bekannten Vorrichtung ist das Umlenkelement eine hakenförmig gebogene, ebene Federstahl- Lamelle, über deren hakenförmigen Endbereich der Faden unter Ablenkung aus einem geraden Fadenweg gezogen wird. Zusätzlich zur in Ablenkrichtung des Fadens wirkenden Rückstellkraft wird die Lamelle unterseitig mit Druckluft beaufschlagt. Die Kraft, mit der der Faden abgelenkt wird, und damit die Brems­ wirkung für den Faden, ist veränderbar durch Regulieren der Druckluftbeaufschlagung. Es handelt sich um eine fremdgesteu­ erte Fadenbremse mit veränderbarer Bremswirkung.
Bei einer aus US-A-4 715 411 bekannten Vorrichtung ist die auf den Faden ausgeübte Bremskraft umgekehrt proportional zur Fadengeschwindigkeit eingestellt, d. h., die Bremswirkung nimmt mit zunehmender Fadengeschwindigkeit ab. Es handelt es sich um eine fremdgesteuerte Fadenbremse.
Bei der Verarbeitung von Faden, z. B. beim Weben und Stricken oder Spinnen, ist die Fadenspannung ein besonders wichtiger Parameter für die ordnungsgemäße Funktion der fadenverarbei­ tenden Geräte, z. B. Fadenliefergeräte oder Eintragvorrichtun­ gen oder Webmaschinen. Die Fadenspannung verhält sich häufig proportional zur Geschwindigkeit oder Beschleunigung des Fa­ dens. Krasse Fadenspannungs-Variationen sind schädlich, auch für den Faden (Fadenbruch). Um eine Fadengrundspannung zu er­ zielen, werden u. a. Umlenkbremsen eingesetzt, wobei die Bremswirkung von der Reibung und in stärkerem Maß noch vom Umlenkwinkel abhängt. Mit gesteuerten Faden-Umlenkbremsen läßt sich die zum Spannungsaufbau beitragende Bremswirkung zurücknehmen. Jedoch ist hierfür ein hoher baulicher und steuerungstechnischer Aufwand erforderlich. Faden- Umlenkbremsen ohne Steuerung mit im wesentlichen konstanter Umlenkkraft für den Faden geben zwar bei steigender Faden­ spannung nach, so daß der Umlenkwinkel kleiner wird; jedoch bleibt die Umlenkkraft unerwünscht hoch.
In der fadenverarbeitenden Technik werden Umlenk- Vorrichtungen zum Ermitteln der Fadenspannung verwen­ det (Tensiometer). Das Ausmaß, über das das Umlenkelement vom Faden gegen die Rückstellkraft verlagert wird, korrespondiert mit der Fadenspannung. Abgesehen davon, daß zum Abgreifen der Spannung ein hoher steuerungstechnischer Aufwand erforderlich ist, bleibt als Nachteil, daß das den Faden abtastende Umlen­ kelement bei hoher Fadenspannung den Faden mit der gleichen Rückstellkraft belastet wie bei niedriger Spannung. Der Ten­ siometer leistet deshalb bei hoher Fadenspannung einen un­ zweckmäßigen Beitrag zur Spannungserhöhung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die baulich einfach, sehr funktionssicher und in der fadenverarbeitenden Technik universell einsetzbar ist, um einen Faden abzubremsen oder die Fadenspannung festzustellen, wobei die Vorrichtung ohne Fremdsteuerung ein intelligentes Ansprechverhalten besitzen soll, aufgrund dessen sie den Faden bei geringer Fadenspan­ nung und starker Umlenkung wesentlich stärker beaufschlagt als bei hoher Fadenspannung und geringer Umlenkung. Die Vor­ richtung soll als Fadenbremse oder/und als Fadenspannungsfüh­ ler verwendbar sein.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Die selbständigen Unteransprü­ che 16 und 21 betreffen konkrete Ausführungsbeispiele mit be­ sonderer erfinderischer Bedeutung.
Mit der Knickfeder und dem Knick-Druckpunkt, bis zu dem die Rückstellkraft des Umlenkelement s hoch und ab dessen Über­ schreitung die Rückstellkraft wesentlich niedriger ist, ist die Vorrichtung ohne Fremdsteuerung in der Lage, selbsttätig den Faden kräftig und weit umzulenken oder eine starke Beauf­ schlagung vom Faden aufzunehmen, solange dies gebraucht wird, und nach Überschreiten des Knick-Druckpunktes auf den Faden nur mehr eine wesentlich schwächere Beaufschlagung auszuüben bzw. den Faden wesentlich schwächer umzulenken. Dies läßt sich in einer Fadenumlenkbremse gewinnbringend einsetzen, weil das Umlenkelement den Faden bis zum Erreichen hoher Fa­ denspannung kräftig abstützt, bei Erreichen eines kritischen Fadenspannungswerts den Druckpunkt überschreitet, und dann schlagartig bei verringerter Umlenkung nur mehr eine vernach­ lässigbare Rückstellkraft erzeugt. Nach Überschreiten des Druckpunktes ist die Bremswirkung so weit reduziert, daß sie nur einen vernachlässigbaren Beitrag zu der dann im Faden vorliegenden, hohen Spannung leistet. Die Vorrichtung besitzt deshalb eine material- und/oder formbedingte Selbst- Kompensationswirkung, d. h., sie paßt sich in Abhängigkeit von der Fadenspannung selbsttätig an, um entweder einen gewünscht kräftigen Beitrag zur Fadenbremsung oder einen wünschenswert schwachen Beitrag zu leisten. Bei Verwendung in einer Span­ nungsfühl-Vorrichtung gibt das Umlenkelement bei Erreichen einer als kritisch angesehenen, vorherbestimmbaren Fadenspan­ nung schlagartig nach. Dieses schlagartige Abknicken läßt sich einfach zum Ableiten eines aussagefähigen Signals zur Fadenspannung nutzen. Nach Überschreiten des Druckpunktes ist der bremsende Einfluß auf den laufenden Faden sehr gering. Die Vorrichtung ist baulich einfach, da sie für diese einge­ baute Mehrstufen-Funktion keiner Fremdsteuerung bedarf.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 2 hat einen gespreizten Ansprechbereich, da die in Reihenanordnung nacheinander oder einander überlappend zur Wirkung kommenden Knickfedern über einen längeren Verlagungshub des Umlenkelementes kräftigen Widerstand leistet, ehe nach Überschreiten des Knickdruck­ punktes der in der Reihe letzten Knickfeder der Widerstand sehr stark abfällt. Durch Kombination zunehmend knicksteife­ rer oder knickweicherer Knickfedern oder unterschiedlich an­ sprechender Knickfedern läßt sich die Ansprechcharakteristik der Vorrichtung relativ genau an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Es können auch identisch oder identisch ansprechen­ de Knickfedern in Reihenanordnung gewählt werden. Dadurch läßt sich bis zum schlagartigen Abfall des Widerstands eine gleichbleibende, eine ansteigende, oder eine fallende bzw. sogar eine variable Charakteristik vorbestimmen.
Gemäß Anspruch 3 definiert die Knickfeder entweder direkt das Umlenkelement oder nimmt die Knickfeder nur einen Teil der Längserstreckung des Umlenkelements ein.
Gemäß Anspruch 4 ist das Umlenkelement - ausgenommen im Be­ reich der Knickfeder - biegesteif. Seine biegesteifen Längs­ abschnitte fungieren als Kraftübertragungselemente, um die Beaufschlagungskraft des Fadens auf die Knickfeder bzw. die Reaktionskraft der Knickfeder auf den Faden zu übertragen.
Eine einfache Ausführungsform geht aus Anspruch 5 hervor. Dank der gewölbten oder gekanteten Form der Federlamelle er­ hält diese bis zum Erreichen des Druckpunktes und bis zum Ab­ knicken einen integrierten hohen Abknickwiderstand, der ab dem Druckpunkt schlagartig bis auf eine vernachlässigbare Rückstellkraft zusammenbricht, ausreichend zum Rückstellen des Umlenkelements nach Abfallen der Fadenspannung. Die mit starker Hysteresis arbeitende Federlamelle kehrt selbsttätig in die Ausgangslage zurück. Die Federlamelle verhält sich wie ein aufrollbares Metall- oder Kunststoff-Maßband, das quer zu seiner Längsrichtung gewölbt ist. Der in etwa horizontal aus­ gezogene Teil des Maßbandes steht auch ohne Unterstützung bei nach oben weisender, konkaver Wölbungsseite gestreckt und knickt erst unter dem Einfluß einer Fremdkraft oder der Schwerkraft nahezu haltlos ab, sobald der Knickdruckpunkt des gewölbten Profils überwunden wird. Bei einer Kraft auf die konvexe Wölbungsseite läßt sich das Maßband hingegen ganz leicht biegen.
Gemäß Anspruch 6 wird das spezielle Knickverhalten der Knick­ feder besonders gut genutzt. Symmetrische Umlenkverhältnisse ergeben sich, wenn die Breitenerstreckung der Knickfeder in etwa parallel zur Richtung des Fadenlaufs ist. In speziellen Fällen kann es jedoch zweckmäßig sein, die Breitenerstreckung der Knickfeder schräg zur Fadenlaufrichtung zu wählen, um asymmetrische Umlenkverhältnisse zu erzielen.
Mit der Ausführungsform von Anspruch 7 läßt sich das An­ sprechverhalten variieren, beispielsweise läßt sich die ent­ stehende Knickstelle der Knickfeder möglichst weit vom Faden weg verlegen.
Weitere Variationsmöglichkeiten für das Ansprechverhalten er­ geben sich bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 8.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 9 ist die Position ei­ ner Soll-Knickstelle baulich vorgegeben.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 10 ist baulich einfach. Das Umlenkelement knickt unter der Beaufschlagung durch den Faden an einer bestimmten Stelle bei einer exakt vorbestimm­ ten spannungsabhängigen Beaufschlagungskraft ab, die sich aus der Materialspezifikation, dem Breiten/Stärkenverhältnis und der freien Auskraglänge ergeben. Die konkave Wölbungsseite soll zum Faden weisen.
Eine wichtige Ausführungsform geht aus Anspruch 11 hervor. Durch Verändern der Kraglänge und/oder der Wölbung mittels der Abstützung läßt sich das Ansprechverhalten in einem brei­ ten Bereich variieren. Die Kraglänge könnte auch dadurch ver­ ändert werden, daß die Beaufschlagungsstelle des Fadens zur Abstützung oder von der Abstützung weg verstellt wird.
Bei der alternativen Ausführungsform gemäß Anspruch 12 ist das Umlenkelement wie ein beidseitig abgestützter Träger in zwei beabstandeten Abstützungen gelagert. Nach Überschreiten des Knick-Druckpunkt knickt das Umlenkelement unter dem Faden durch. Die konvexe Wölbungsseite sollte hier zum Faden wei­ sen, der ggfs. direkt auf der Knickfeder aufliegt.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 13 ist besonders vorteil­ haft, weil sich durch eine Vorspannfeder oder einen stationä­ ren Anschlag der Verlagerungshub des Umlenkelements bis zum Knick-Druckpunkt einstellen läßt. Gegebenenfalls ist die Knickfeder bis zum Druckpunkt vorgespannt, so daß sie ohne nennenswerten Hubweg schlagartig nachgibt.
Gemäß Anspruch 14 werden durch die Materialauswahl oder eine Materialkombination hohe Standzeiten, exakt vorherbestimmbare Ansprechverhalten und eine hohe Immunität gegen Verschmutzun­ gen, z. B. Flusen aus dem Faden, erreicht.
Um für den Faden gleichbleibende Angriffsverhältnisse zu ga­ rantieren, ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 15 zweckmä­ ßig. Die Fadenöse kann zum Verändern der Wirklänge des Arms in Längsrichtung des Arms verstellbar an diesem angeordnet sein.
Bei der Fadenumlenkbremse gemäß Anspruch 16 wird durch einfa­ che bauliche Mittel, nämlich die konstruktive Ausbildung des Umlenkelements, ein Ansprechverhalten mit zwei Stufen bzw. zwei deutlich unterschiedlichen Bremswirkungen erreicht. Die Bremse arbeitet ohne aufwendige Fremdsteuerung wie eine mit Fremdsteuerung fadenspannungsabhängig fremdgesteuerte Faden­ bremse und wirkt bei hoher Fadenspannung kompensierend, weil die Umlenkung weitgehend beseitigt und die Bremskraft ver­ nachlässigbar gering ist, d. h. sie trägt aktiv zur Vermeidung unerwünschter, großer Fadenspannungsvariationen bei. Dies ist besonders zweckmäßig bei Verwendung der Fadenumlenkbremse als sogenannte Einlaufbremse bei einem Fadenlieferer für Luftdü­ senwebmaschinen. Starke Spannungsvariationen im einlaufenden Faden werden nämlich in den Fadenwindungen auf den Speicher­ körper des Fadenlieferers wirksam und führen zu unterschied­ lich stark gespannten Fadenwindungen. Diese unterschiedlichen Spannungen im Faden werden im Webfach freigesetzt. Die Schuß­ fadenlänge wird deshalb so voreingestellt, daß sie für den schlechtesten Fall, d. h. die stärkste auftretende Fadenspan­ nung in den Fadenwindungen, insbesondere bei elastischen Fä­ den, ausreicht, wenn der sich beim Eintragen entspannende Schußfaden zurückspringt. Dies vermeidet zwar zu kurze Schuß­ fäden (short-picks), führt bei gering gespannten Fadenwindun­ gen auf dem Speicherkörper des Fadenlieferers jedoch zu zu langen Schußfäden und zu einer signifikanten Fadenvergeudung. Die Vermeidung exzessiver Fadenspannungsänderungen an der Einlaufseite ist aus diesen Gründen außerordentlich wichtig, und zwar beim Mehrfarbenweben oder bei einem Betriebsprinzip mehrerer den gleichen Faden liefernder Fadenlieferer, bei dem ein Fadenlieferer die Lieferfunktion eines anderen, gestörten Fadenlieferers übernimmt und dann mit doppelter Frequenz bzw. doppelter Geschwindigkeit arbeitet. Eine Arbeitsgeschwindig­ keitserhöhung bzw. die damit verbundenen starken Beschleuni­ gungen führen im Regelfall zu entsprechenden Anstiegen der Einlaufspannung des Fadens. Mit der neuen Fadenumlenkbremse läßt sich jedoch ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung exzes­ siver Fadenspannungsänderungen an der Einlaufseite des Faden­ lieferers erreichen, weil die Fadenumlenkbremse als Einlauf­ bremse selbstkompensierend wirkt, d. h. bei einem durch exter­ ne Einflüsse (Geschwindigkeit, Beschleunigung) bewirkten starken Spannungsanstieg schlagartig nur mehr mit extrem niedriger Bremskraft und auch deutlich geringerer Umlenkung arbeitet und einen dann vernachlässigbaren Beitrag zur hohen Fadenspannung liefert.
Gemäß Anspruch 17 bewirken die stationären Fadenführorgane eine Stabilisierung des Fadens für die Bremswirkung wichtige Reibstellen und eine exakt vorherbestimmte Fadengeometrie. Zweckmäßigerweise sind die Abstände zwischen dem Umlenkele­ ment und den stationären Fadenführorganen einstellbar, wie auch die Versetzung quer zur Fadenlaufrichtung.
Gemäß Anspruch 18 bestimmt der Anschlag den Hub des Umlenke­ lements bis zum Knick-Druckpunkt. Der Anschlag mindert ferner Pendelbewegungen des Umlenkelements.
Gemäß Anspruch 19 wird eine Endlage vorherbestimmt und wird ein Schwingen des verlagerten Umlenkelements unterdrückt.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 20 ist besonders zweckmä­ ßig, wenn bei niedriger Fadenspannung und starker Umlenkung des Fadens eine hohe Fadengrundspannung benötigt wird oder der Faden überhaupt stillgesetzt werden soll. Das Umlenkele­ ment klemmt den Faden unter der Kraft der Knickfeder gegen den Anschlag. Steigt die Fadenspannung, dann wird der Knick- Druckpunkt überschritte (sofort oder nach einem einstellbaren Anfangshub), wobei die klemmende Bremswirkung aufhört. Diese Umlenkungsbremse arbeitet sozusagen in drei Bereichen, d. h., einem anfänglichen Bereich mit klemmender Fadenbremsung, ei­ nem anschließenden Bereich mit hoher Rückstellkraft und star­ ker Umlenkung, und einem Endbereich mit extrem schwacher Rückstellkraft und schwacher Umlenkung. Die drei Stufen sind baulich in die Umlenkbremse integriert und benötigen keine Fremdsteuerung.
Der Fadenspannungsfühler gemäß Anspruch 21 nutzt den Knick- Druckpunkt der Knickfeder, um die dann vorliegende Fadenspan­ nung zu melden. Da sich der Druckpunkt einstellen läßt, läßt sich der Fadenspannungsfühler einfach an die festzustellende Fadenspannung anpassen. Es wird durch das schlagartige Nach­ geben ein kräftiges Nutzsignal erzeugt. Der Spannungsfühler zeigt in einer Schwarz/Weiß-Funktion (Digital 10), wie auch die Umlenkbremse, das Erreichen bzw. Überschreiten eines be­ stimmten Fadenspannungswertes an, wobei danach die mechani­ sche Belastung des Fadens günstig niedrig bleibt.
Die Ermittlung der Fadenspannung gestaltet sich bei der Aus­ führungsform gemäß Anspruch 22 baulich und steuerungstech­ nisch einfach. Der mechanische Sensor kann ein elektrischer, vom Umlenkelement betätigter Schalter sein. Ein optoelektro­ nischer oder optischer Sensor, z. B. eine Lichtschranke oder ein Reflexionssensor, stellt eine vorbestimmte Position des Umlenkelements und/oder des Fadens fest oder überwacht deren Bewegungen. Ein kapazitiver Sensor spricht auf Abstandsände­ rungen des Umlenkelements vom Sensor an, was sich besonders zweckmäßig bei einem aus Metall bestehenden Umlenkelement realisieren läßt. Ein magnetischer Sensor spricht auf die Veränderung des Magnetfeldes durch die Bewegung an. Der pie­ zoelektrische Sensor reagiert entweder auf einen Aufschlag des Umlenkelements oder, besonders zweckmäßig, auf die beim Überschreiten des Knick-Druckpunktes der Knickfeder auftre­ tende Erschütterung, die sich beispielsweise in der Abstüt­ zung baulich einfach abtasten läßt.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfin­ dungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schemaansicht einer Vorrich­ tung zum Umlenken eines Fadens, wobei additive oder alternative Varianten angedeutet sind,
Fig. 2, 2A eine Seitenansicht und einen Schnitt einer alternativen Ausführungsform,
Fig. 3 ein Kraft-Weg-Diagramm,
Fig. 4A, B Schemata zu den Ausführungsformen der Fig. 1 und 2,
Fig. 5A-E Detailvariationen einer Knickfeder der vorhergehen­ den Ausführungsformen,
Fig. 6 eine Ausführungsvariante zu Fig. 1,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsvariante,
Fig. 8 eine Ausführungsform mit Reihenanordnung von Knick­ federn,
Fig. 9 einen Teilschnitt einer Fadenumlenkbremse, und
Fig. 10A, B Diagramme zur Fadenspannung über der Geschwindig­ keit.
Eine Vorrichtung V zum Umlenken eines Fadens Y gemäß Fig. 1 kann beispielsweise als Fadenumlenkbremse T oder/oder als Fa­ denspannungsfühler T′ ausgelegt sein. In der Vorrichtung V ist ein langgestrecktes Umlenkelement 1 in einer Abstützung 2 frei auskragend festgelegt. Das Umlenkelement 1 ist als Knickfeder mit integrierter Knickstelle ausgebildet, bei­ spielsweise als quer zur Längsachse gewölbte Federlamelle 3 aus Federstahl und/oder federndem Kunststoff. Verwendbar sind ferner solche Materialien, die das Federverhalten und Rück­ stellvermögen sowie die Dauerfestigkeit einer Metallfeder ha­ ben. Die Wölbung 4 entspricht z. B. einem Kreisbogenteil. In Fig. 1 ist die Wölbung über die Länge des Umlenkelements 1 gleichbleibend. Es wäre aber auch denkbar, die Wölbung in Richtung zur Abstützung 2 hin zu verstärken oder abzuschwä­ chen. Ferner ist die Breite der Federlamelle 3 ein Vielfaches der Stärke, und beides über die Länge gleichbleibend. Die Breite könnte über die Länge variieren (s. Fig. 5, Keilform). Im Bereich des freien Endes der Federlamelle 3 ist ein Faden­ führelement 5 angebracht, z. B. angeklebt oder angenietet, das als geschlossene oder - wie gezeigt - offene Fadenöse ausge­ bildet sein kann. Es ist möglich, das Fadenführelement 5 in Längsrichtung verstellbar anzubringen. Die Abstützung 2 be­ steht beispielsweise aus gegeneinander spannbaren Komponen­ ten, die es ermöglichen, die Federlamelle 3 in Richtung eines Doppelpfeiles 6 zu verstellen, um die Kraglänge zu verändern und/oder in Richtung der Pfeile 7 die Wölbung 4 zu variieren.
Die Federlamelle 3, deren Wölbung 4 mit der konkaven Wöl­ bungsseite dem Faden Y zugewandt ist und deren Breitenachse in etwa parallel zum Fadenweg liegt, bildet die Knickfeder und enthält aufgrund ihrer Formgebung und Materialauswahl ei­ ne integrierte Knickstelle. Dies bedeutet (Fig. 3), daß das Umlenkelement 1 unter der der Fadenspannung proportionalen Beaufschlagungskraft F des Fadens Y aus der gezeigten Aus­ gangslage gegen einen zunächst hohen Knickwiderstand im Uhr­ zeigersinn relativ zur Abstützung 2 nachgibt, wobei sich auf­ grund des physikalischen und mechanischen Verhaltens der Knickfeder die Wölbung 4 im Bereich einer sich ausbildenden Knickstelle verflacht (Fig. 5 strichliert). Diese Verformung bedingt den zunehmenden und am Fadenführelement 5 wirkenden hohen Knickwiderstand. Bei Erreichen eines Knick-Druckpunktes (DR, Fig. 3) fällt der Widerstand schlagartig auf den Biege­ widerstand des flachen Querschnitts der Knickfeder, so daß das Umlenkelement 1 abknickt und das Fadenführelement 5 nur mehr eine sehr geringe Rückstellkraft auf den Faden Y ausübt. Bis zum Knick-Druckpunkt DR hat das Umlenkelement einen Bremsbereich I mit starker Bremswirkung. Ab dem Knick- Druckpunkt DR arbeitet das Umlenkelement 1 hingegen in einem Bremsbereich II mit deutlich geringerer Bremswirkung. Läuft der Faden Y in Fadenlängsrichtung, dann arbeitet die Vorrich­ tung V als Fadenumlenkbremse T mit Selbstkompensation bei ho­ her Fadenspannung.
Die Vorrichtung V kann auch als Fadenspannungsfühler T′ ver­ wendet werden, für einen laufenden oder einen stehenden Faden Y, da das Überschreiten des Knick-Druckpunktes DR mit schlag­ artigem Nachgeben eine deutliche Aussage zur erreichten Fa­ denspannung ist. Der Fadenspannungsfühler T′ ist mit wenig­ stens einem Sensor 8, 8′, 8′′ versehen, der aus der Bewegung des Umlenkelements 1, des Fadenführelements 5, des Fadens Y oder aus dem Überschreiten des Knick-Druckpunkts ein die Fa­ denspannung repräsentierendes Signal erzeugt.
Beispielsweise ist in der Kippabstützung 2 ein piezoelektri­ scher Sensor 8 angeordnet, der auf die beim Überschreiten des Knick-Druckpunktes DR ergebende Erschütterung mit einem Span­ nungssignal anspricht. Alternativ könnte ein optoelektroni­ scher, kapazitiver oder magnetischer Sensor 8′ vorgesehen sein, der die Bewegung des Umlenkelements 1 oder dessen Ab- oder Anwesenheit in einer festgelegten Abtastzone überwacht. Ein mechanischer Sensor 8′′′ könnte ein Schalter sein, der durch den Anschlag des Umlenkelements im Bremsbereich II be­ tätigt wird. Ein optoelektronischer oder optischer Sensor 8′′ könnte die Bewegung des Fadens Y oder des Umlenkelements 1 überwachen.
Ein stationärer Anschlag 9 (Fig. 1) spannt bei dieser Ausfüh­ rungsform das Umlenkelement 1 bzw. die Knickfeder in Richtung auf den Knick-Druckpunkt DR vor. Der Anschlag 9 ist zweckmä­ ßigerweise einstellbar. Alternativ könnte auch eine Vorspann­ feder 9′ mit begrenztem Wirkhub das Umlenkelement 1 in Rich­ tung zum Knick-Druckpunkt vorspannen. Die Feder 9′ könnte als Blattfeder in der Abstützung 2 festgelegt sein.
Die Fadenbremsfunktion und Fadenspannungsfühlfunktion können in einer Vorrichtung V kombiniert sein.
In der Fig. 2, 2A ist das Umlenkelement 1 eine langgestreckte Knickfeder mit integrierter Knickstelle, die in zwei beab­ standeten Abstützungen 2, 2′ abgestützt ist. Der Faden Y greift zwischen den beiden Kipp-Abstützungen 2, 2′ an. Die Knickfeder ist eine quer zur Längsrichtung gewölbte Federla­ melle 3, deren konvexe Wölbungsseite dem Faden Y zugewandt ist. Bei dieser Ausführungsform ist ein Fadenführelement 5 nicht unbedingt erforderlich. Es kann zur eindeutigen Festle­ gung der Beaufschlagungsstelle und zur Gewährleistung vorher­ bestimmter Reibverhältnisse zweckmäßig sein. In der im we­ sentlich gestreckten Lage von Fig. 2 arbeitet das Umlenkele­ ment 1 im ersten Bremsbereich I. Unter zunehmender Beauf­ schlagung durch den Faden Y (bei zunehmender Fadenspannung) verflacht sich die Wölbung im Bereich der Knickstelle, bis der Knick-Druckpunkt erreicht ist und die Knickfeder unter der Beaufschlagungsstelle des Fadens Y abknickt. Das Umlenke­ lement 1 könnte nur in einem kurzen Längsabschnitt eine Knickfeder enthalten.
Bei beiden Ausführungsformen (Fig. 1 und 2) stellt sich das Umlenkelement 1 nach entsprechendem Absinken der Fadenspan­ nung selbsttätig in die Ausgangslage zurück, und zwar mit ei­ ner spürbaren Schnappfunktion, sobald sich die bis dahin flachgedrückte Wölbung n der Knickstelle zurückverformt. Der Knickwiderstand bis zum Druckpunkt ist hoch und nimmt zu, während der ab dem Druckpunkt wirksame Biegewiderstand we­ sentlich niedriger und auch im wesentlichen konstant ist.
Die Vorrichtung V der Fig. 2, 2A kann als Fadenumlenkbremse T oder/und als Fadenspannungsfühler T′ (mit wenigstens einem der Sensoren der Fig. 1) verwendet werden. Ein einstellbarer Anschlag 9 oder eine Vorspannfeder 9′ (oder Vorspannfedern bei beiden Abstützungen 2, 2′) könnten vorgesehen sein (analog zu Fig. 1).
In Fig. 3 ist das Ansprechverhalten des Umlenkelements 1 der Fig. 1 oder 2 in einem Kraft/Weg-Diagramm (F/S) dargestellt. Die Kurve 10 zeigt, wie der Knickwiderstand des Umlenkele­ ments 1 bis zum Druckpunkt DR zunimmt, dann nahezu schlagar­ tig abfällt und anschließend annähernd konstant bleibt. Die Kraft F am Druckpunkt DR ist der Fadenspannung proportional. Da der Druckpunkt DR bezüglich der Kraft F und des Wegs S einstellbar ist, läßt sich festlegen, bei welcher Fadenspan­ nung und nach welchem Weg die Knickfeder den Druckpunkt über­ schreitet und nachgibt. Die gestrichelte Kurve 11 verdeut­ licht die Rückstellkraft über einen Rückstell-Druckpunkt DR′ zur Ausgangslage. H ist die relativ große Hysteresis der Knickfeder K, die sich auch in einer auf den Faden bzw. die Fadenspannung bezogen charakteristisch deutlich abzeichnet.
Die Fig. 4A, 4B verdeutlichen, daß stromauf und stromab des Umlenkelements 1 stationäre, vorzugsweise einstellbare, Fa­ denösen 12 und 13 vorgesehen sind, so daß der Faden Y in eine Zick-Zack-Form umgelenkt wird. Im Bremsbereich I ist das Fa­ denführelement 5 quer zur Fadenlaufrichtung gegenüber den stationären Fadenösen 12, 13 versetzt. Der Druckpunkt DR der Knickfeder K liegt zwischen den Positionen des Fadenführele­ mentes 5, die dieses zwischen Fig. 4a und Fig. 4B durchfährt (Bremsbereiche I und II). Strichliert ist in Fig. 4A angedeu­ tet, daß mehr als nur ein Umlenkelement 1 und ggfs. zwischen zwei Umlenkelementen 1 eine weitere stationäre Fadenöse 12′ vorliegen (Mehrfachumlenkung). In Fig. 4B ist angedeutet, daß zur Schaffung asymmetrischer Umlenkverhältnisse das Umlenk­ element 1 schräg zur Fadenlängsrichtung nachgibt (Hubweg 1′).
Fig. 5 verdeutlicht eine Auswahl von Ausbildungsmöglichkeiten des Umlenkelements 1 bzw. dessen Knickfeder K.
In Fig. 5A entspricht der Querschnitt des Umlenkelements 1 bzw. der Knickfeder K dem der Fig. 1 und 2. Die Knickfeder K ist eine Federlamelle 3 und quer zur Längsachse gerundet ge­ wölbt. Gestrichelt ist die flachgedrückte Wölbung an der Knickstelle (am Knickdruckpunkt DR) angedeutet. Fig. 5B zeigt eine Federlamelle 3 mit weit geöffnetem V-Querschnitt, d. h. einer V-förmig gekanteten Wölbung 4′. In Fig. 5C ist eine trogartig gekantete Wölbung 4′′ gezeigt.
In Fig. 5D nimmt die Stärke der Knickfeder K von der Mitte zu den Randbereichen zu. Es ergibt sich eine konkave Wölbung 4 und eine plane Rückseite 14. Es sind andere Querschnittsfor­ men, z. B. eine doppelt konvexe Querschnittsform oder dgl., denkbar. In Fig. 5E ist die Federlamelle 3 als Knickfeder K mit einer Sollknickstelle 17 (Ausnehmungen 15, 16) in einer Frontansicht gezeigt. Die Federlamelle 3 kann oben (Angriffsstelle des Fadens) breiter als unten sein (keilförmig), um (auch ohne Randausnehmungen 15, 16) die Knickstelle 17 nahe zur Abstützung zu verlegen. Denkbar wäre auch eine Knickfeder K in Form einer Scheibe mit Wölbung, die sich über einen Knick-Druckpunkt verformen läßt und wieder zurückspringt. Die Abstützung könnte dann am Scheibenumfang angreifen.
In Fig. 6 arbeitet das Umlenkelement 1 bzw. sein Fadenführor­ gan 5 mit dem in der Knickfeder K eine Vorspannung in Rich­ tung zum Knick-Druckpunkt bewirkenden Anschlag 9 nach Art ei­ ner mechanischen Fadenklemme zusammen, die den Faden Y nicht nur umlenkt, sondern auch kraftschlüssig einklemmt. Die Knickfeder ist in Richtung auf ihren Knick-Druckpunkt vorge­ spannt. Wird die Ausführungsform gemäß Fig. 6 in einer Um­ lenkbremse verwendet, dann hat diese Umlenkbremse drei Brems­ bereiche, zwischen den sie in Abhängigkeit von der Fadenspan­ nung selbsttätig hin- und herschaltet. Im ersten Bremsbereich wird der Faden umgelenkt und am Anschlag 9 geklemmt. Es läßt sich entweder eine hohe Grundspannung erzeugen oder der Faden festhalten. Sobald die Fadenspannung steigt, wird die Knick­ feder K in Richtung auf ihren Knick-Druckpunkt gebogen; die Klemmung des Fadens Y wird aufgegeben. Die Bremse arbeitet in einem zweiten Bremsbereich mit Umlenkung und starker Rei­ bungsbeaufschlagung bis zum Knick-Druckpunkt DR. Ab dem Knick-Druckpunkt DR arbeitet die Bremse im dritten Bremsbe­ reich mit geringer Bremswirkung, d. h. geringer Umlenkung und geringen Reibungskräften aufgrund der extrem niedrigen Rück­ stellkraft. Sinkt die Fadenspannung wieder entsprechend, dann stellt die Knickfeder K das Umlenkelement 1 wieder in die in Fig. 6 gezeigte Ausgangsstellung zurück. Es wäre denkbar, den Anschlag 9 mit einem reibungsaktiven Belag zu versehen, um die Klemmbremswirkung zu erhöhen.
Bei dem Umlenkelement 1 gemäß Fig. 7 ist die als gewölbte Fe­ derlamelle 3 ausgebildete Knickfeder K nur ein Teil des Um­ lenkelementes 1, das in den restlichen Bereichen seiner Länge aus biegesteifen (und leichtgewichtigen) Teilen 1′′ und 1′′′ ausgebildet ist. In den Teil 1′′ kann das Fadenführelement 5 integriert sein. Der Teil 1′′′ ist in der Abstützung 2 festge­ legt. Die Knickfeder definiert eine bestimmte Knickstelle im Umlenkelement 1. Die Teile 1′′, 1′′′ sind Kraftübertragungsele­ mente zwischen dem Faden Y, der Abstützung 2 und der Knickfe­ der K. Dieses Bauprinzip des Umlenkelementes 1 könnte auch bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen benutzt werden.
In Fig. 8 sind mehrere Knickfedern K in Beaufschlagungsrich­ tung eines ersten Umlenkelements 1 durch die Kraft F des Fa­ dens am Fadenführelement 5 in einer Reihenanordnung hinter­ einander gesetzt. Die Knickfedern können gleichartig wirken oder mit zunehmender oder abnehmender Knickfestigkeit ausge­ bildet sein. Bei der gezeigten Ausführungsvariante sind die beiden hinteren Knickfedern jeweils kürzer als die Knickfeder des Umlenkelements 1. Es läßt sich je nach Anwendungsfall ei­ ne progressive oder degressive oder gleichbleibende Charakte­ ristik der Umlenkvorrichtung erzielen. Die Knick-Druckpunkte der mehreren Knickfedern können nacheinander oder überlappend oder zueinander willkürlich versetzt überschritten werden. Es ergibt sich dadurch eine Spreizung des Hubbereiches der Um­ lenkvorrichtung, innerhalb dessen der Beaufschlagungskraft F durch den Faden Y ein hoher Widerstand entgegengesetzt wird, ehe am Knick-Druckpunkt der letzten Knickfeder der Gesamtwi­ derstand schlagartig abfällt. Es ist möglich, mit einer der­ artigen Reihenanordnung eine Ansprechcharakteristik für die Umlenkvorrichtung vorzugeben, die an ein bestimmtes Span­ nungsprofil des umgelenkten Fadens relativ genau angepaßt ist.
In Fig. 9 ist die Vorrichtung V eine Fadenumlenkbremse T. Ein Grundkörper 28 trägt aufrechte Wände 32 und 33. An der Wand 32 ist eine runde Abschirmplatte 29 angebracht ist. Der Faden Y durchsetzt die Abschirmplatte 29 und die Wand 32 in einer stationären Fadenöse 30. In der Wand 33 ist eine weitere sta­ tionäre Fadenöse 34 vorgesehen, die entweder gegenüber der Fadenöse 30 versetzt oder zu dieser koaxial 34′ angeordnet ist. Eine Wand 31 bildet einen rechten Anschlag für das Um­ lenkelement. Der Begrenzungsanschlag 31 ist in Fig. 6 auf dem Grundkörper 28 verstellbar gehaltert. Bei der Abstützung 2 des Umlenkelements 1 ist ein Gegenhalter 35 vorgesehen, der von einem Ring 36 umfaßt wird. Der Ring 36 läßt sich mit ei­ ner Madenschraube 37 gegen den Gegenhalter 35 ziehen, um ein Ende des Umlenkelements 1 bzw. der Knickfeder K einzuklemmen. Eine Aussparung 38 im Grundkörper 28 erlaubt es, das Umlenke­ lement 1 zur Verstellung weiter einzuschieben. Die Abstützung 2 läßt sich in einer Öffnung 39 im Grundkörper 28 querver­ stellen und trägt den stationären verstellbaren Anschlag 9, an dem das Fadenführelement 5 unter Vorspannung in der Aus­ gangsstellung anliegt. Der in Fig. 6 nicht gezeigte Faden Y tritt durch die Fadenöse 30 ein, wird quer zur Fadenlaufrich­ tung umgelenkt zum Fadenführelement 5 und verläuft von diesem durch die Fadenöse 34 oder 34′. Es wird der laufende Faden Y an drei Umlenkstellen gebremst (abhängig von den Reibungsver­ hältnissen und den Umlenkwinkeln). Steigt die Fadenspannung auf einen vorbestimmten Wert, dann wird das Fadenführelement 5 vom Anschlag 9 abgehoben und die Knickfeder unter zunehmen­ dem Widerstand bis zum Knick-Druckpunkt gebogen. Bei Über­ schreiten des Druckpunktes fällt der Widerstand ab und das Fadenführelement 5 gibt weiter nach. Die Bremswirkung läßt hierbei stark nach, da der Biegewiderstand wesentlich gerin­ ger ist als der Knickwiderstand und da die Umlenkwinkel we­ sentlich größer sind. Sinkt die Fadenspannung entsprechend, dann verlagert sich das Umlenkelement 1 unter Rückverformung der Knickfeder K selbsttätig wieder in die in Fig. 9 gezeigte Ausgangsstellung.
Die Fadenumlenkbremse T gemäß Fig. 9 ist als sogenannte Ein­ laufbremse für ein Fadenliefergerät zweckmäßig, bei dem eine bestimmte Grundspannung des von einer Vorratsspule abgezoge­ nen Fadens benötigt wird, hingegen die Fadenspannung bei er­ höhtem Abzugswiderstand von der Vorratsspule und/oder starker Beschleunigung des Fadenliefergerätes so wenig wie möglich steigen soll. Die selbstkompensierende Fadenumlenkbremse T gemäß Fig. 6 spricht auf einen Spannungsanstieg im Faden an und verringert schlagartig die Bremswirkung auf ein nahezu vernachlässigbares Maß (Selbstkompensation von Spannungsan­ stiegen).
Die Fadenumlenkbremse gemäß Fig. 9 könnte mit Komponenten er­ gänzt sein, die gleichzeitig oder alternativ die Fadenspan­ nungs-Fühlfunktion ermöglichen, wobei es von Vorteil ist, daß der die Fadenspannung erhöhende Beitrag der Knickfeder ab Er­ reichen der abgetasteten Fadenspannung weitgehend verschwin­ det bzw. nur mehr gering ist. Die Fadenspannungs-Fühlfunktion ist auch bei einem ruhenden Faden möglich, in dem die Faden­ spannung variiert.
In den Fig. 10A und 10B ist die Wirkung der Fadenumlenkbremse T anhand von Fadenspannungs/Geschwindigkeits-Diagrammen ver­ deutlicht. In Fig. 10A ist erkennbar, wie die Fadenspannung t mit zunehmender Geschwindigkeit v (Beschleunigungsphase) von einer Grundspannung t1 an in einer Kurve 18 zunimmt (durch die Beschleunigung und durch die Umlenk- und Reibwirkung der Umlenkbremse), bis am Knick-Druckpunkt DR die Knickfeder ab­ knickt und die Fadenspannung t stark abfällt, ehe sie bei weiterem Geschwindigkeitsanstieg wieder moderat wächst.
Strichliert ist angedeutet, daß die Fadenspannung t ohne die Knickfeder weiter progressiv steigen würde.
In Fig. 10B ist die Verzögerungsphase angedeutet (Kurve 19). Die Fadenspannung nimmt zunächst allmählich ab, bis sich die Knickfeder über den Rückstell-Knickdruckpunkt DR′ rückver­ formt, wodurch die Fadenspannung etwas ansteigt und danach nur mehr allmählich sinkt.
Als Tendenz ist den Fig. 10A und 10B zu entnehmen, daß gemäß der Kurve 18 der Fadenspannungsanstieg mit zunehmender Ge­ schwindigkeit ab dem Knick-Druckpunkt DR verringert wird (Abschalten der Fadenbremse am Druckpunkt), und daß ein früh­ zeitiger, zu starker Fadenspannungsabfall bei abnehmender Fa­ dengeschwindigkeit durch den Rückstell-Knick-Druckpunkt DR′ gemindert wird. Insgesamt werden Fadenspannungsschwankungen (starke Anstiege bzw. starke Abfälle) deutlich gemildert. Die Fadenbremse T erbringt diese selbstkompensierende Wirkung dank des nur durch die Materialauswahl und Formgebung der Knickfeder inkorporierten automatischen Umschaltmechanismus, der selbsttätig nur in Abhängigkeit von der Fadenspannung an­ spricht.

Claims (22)

1. Vorrichtung zum Umlenken eines Fadens, insbesondere Faden­ bremse (T) oder Fadenspannungsfühler (T′), mit mindestens einem vom Faden (Y) quer zur Fadenlängsachse beaufschlagten, langge­ streckten Umlenkelement (1), das durch den Faden (Y) gegen eine elastische Rückstellkraft relativ zu einer Abstützung (2) ver­ lagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement (1) wenigstens eine selbsttätig elastisch rückstellfähige Knick­ feder (K) aufweist, die unter einer vorbestimmten Biegebeauf­ schlagung aus einer in etwa gestreckten Ausgangslage relativ zur Abstützung (2) mit einem Knickdruckpunkt (DR) abknickbar ist, und deren Rückstellkraft bis Erreichen des Knickdruck­ punkts (DR) wesentlich höher ist als ab Überschreiten des Knickdruckpunkts (DR).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Knickfeder (K) des Umlenkelements (1) in einer mechanisch koppelbaren Reihenanordnung und in Knickrichtung wenigstens eine weitere, nacheilend über ihren Knick-Druckpunkt (DR) ab­ knickbare Knickfeder (K) nachgeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Knickfeder (K) zumindest über einen, die Knickstelle des Umlenkelements (1) enthaltenden Teil der Längserstreckung des Umlenkelements (1) erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement (1) - ausgenommen im Bereich der Knickfeder (K) - mit wenigstens einem biegesteifen Teil (1′′, 1′′′) ausge­ bildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfeder (K) eine quer zur Längsachse gewölbte oder ge­ kantete Federlamelle (3) mit gegenüber in Beaufschlagungs­ richtung gemessener Stärke wesentlich größerer Breite ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitenachse der Knickfeder (K) in etwa parallel zur Fa­ denlängsachse liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung (4, 4′, 4′′) über die Wirklänge der Federlamelle (3) gleichbleibend ist oder variiert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Federlamelle (3) über die Breite konstant ist oder variiert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbereiche der Federlamelle (3) zur Ausbildung einer Soll-Knickstelle (17) zumindest bereichsweise ausgespart (bei 15, 16) sind.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfeder (K) frei auskra­ gend in der Abstützung (2) festgelegt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung (2) zur Veränderung der Kraglänge und/oder der Wölbung (4) bzw. der Knicksteifigkeit der Knickfeder (K) ver­ stellbar ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement (1) eine, vor­ zugsweise durchgehende, in zwei beabstandeten Abstützungen (2, 2′) gelagerte Knickfeder (K), insbesondere eine gewölbte oder gekantete Federlamelle (3), aufweist, an der die Beauf­ schlagungsstelle des Fadens (Y) zwischen den Abstützungen (2, 2′) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfeder (K) in Verlagerungsrichtung zum Knick- Druckpunkt (DR) vorgespannt ist, z. B. durch eine Vorspannfe­ der (9′) mit begrenztem Wirkhub oder durch einen stationären Anschlag (9).
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfeder (K) bzw. die Federlamelle (3) aus Federstahl und/oder aus federelastischem Kunststoff besteht.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umlenkelement (1) ein Fa­ denführungsorgan (5), vorzugsweise eine offene oder geschlos­ sene Fadenöse, angeordnet ist.
16. Vorrichtung insbesondere nach wenigstens einem der An­ sprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenum­ lenkvorrichtung eine Fadenumlenkbremse (T) ist, die als Bremssteuerglied wenigstens ein Umlenkelement (1) mit wenig­ stens einer Knickfeder (K) aufweist und selbsttätig und in Abhängigkeit von der Fadenspannung (t, F) des am Umlenkele­ ment (1) aus einem geraden Laufweg abgelenkten Fadens (Y) un­ ter Zunehmen der Fadenspannung über wenigstens einen Knick- Druckpunkt (DR) der Knickfeder (K) zwischen einem ersten Bremsbereich (I) mit starker Bremswirkung und einem zweiten Bremsbereich (II) mit deutlich verminderter Bremswirkung um­ stellbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß stromauf und stromab des Umlenkelements (1) ein stationäres Fadenführorgan (30, 34, 34′) vorgesehen ist, das zumindest im ersten Bremsbereich (I) gegenüber dem Umlenkelement (1) in Fadenumlenkrichtung versetzt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in Rückstellrichtung des Umlenkelements (1) ein, vorzugsweise einstellbarer, Anschlag (9) vorgesehen ist, an dem das Umlen­ kelement (1) in der Ausgangslage innerhalb des ersten Brems­ bereiches (I) unter Vorspannung gehalten ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter, vorzugsweise einstellbarer, Anschlag (31) als Begrenzung für die Kippbewegung des Umlenkelements (1) in den zweiten Bremsbereich (II) vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Vorspannung am Anschlag (9) gehaltene Umlenkelement (1) mit dem Anschlag (9) eine Fadenklemme (C) bildet, deren Klemmkraft von der Vorspannung der Knickfeder (K) in Richtung auf ihren Knick-Druckpunkt (DR) abhängt.
21. Vorrichtung insbesondere nach wenigstens einem der An­ sprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (V) ein selbsttätig ansprechender, vorzugsweise einstellba­ rer, Fadenspannungsfühler (T′) ist, der in einem Umlenkele­ ment (1) als Spannungsfühlglied eine über einen Knick- Druckpunkt (DR) abknickbare Knickfeder (K) aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenspannungsfühler (T′) einen auf das Überschreiten des Knick-Druckpunktes (DR) der Knickfeder (K) mit einem Signal ansprechenden Sensor (8, 8′, 8′′, 8′′′) aufweist, vorzugsweise einen mechanischen, einen optoelektronischen, einen kapaziti­ ven, einen magnetischen oder einen piezoelektrischen Sensor, der die Bewegung und/oder die Abwesenheit bzw. die Anwesen­ heit des Arms (1) des Fadenführelementes (5) oder des Fadens (Y) in einer Abtastzone überwacht.
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