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DE19605817A1 - Montagehilfe für den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers einer Fahrradschaltung - Google Patents

Montagehilfe für den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers einer Fahrradschaltung

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Publication number
DE19605817A1
DE19605817A1 DE19605817A DE19605817A DE19605817A1 DE 19605817 A1 DE19605817 A1 DE 19605817A1 DE 19605817 A DE19605817 A DE 19605817A DE 19605817 A DE19605817 A DE 19605817A DE 19605817 A1 DE19605817 A1 DE 19605817A1
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DE
Germany
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chain
derailleur
fork
bicycle
guide fork
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Withdrawn
Application number
DE19605817A
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English (en)
Inventor
Valentino Campagnolo
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Campagnolo SRL
Original Assignee
Campagnolo SRL
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Filing date
Publication date
Application filed by Campagnolo SRL filed Critical Campagnolo SRL
Publication of DE19605817A1 publication Critical patent/DE19605817A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
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    • B62M9/06Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
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    • B62M9/131Front derailleurs
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62M9/131Front derailleurs
    • B62M9/135Mounting the derailleur on the frame

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Transmission Devices (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Montagehilfe für den Einbau eines ein Basisteil mit Einrichtungen für seine Befestigung an einem Fahrradrahmen, eine zwei in gegensei­ tigem Parallelabstand verlaufende Führungswangen aufweisende Kettenführungsgabel, welche über zwei ein Parallelogramm­ gestänge darstellende Schwingen mit dem Basisteil verbunden ist, so daß sie relativ zu diesem in einer zu den Führungs­ wangen im wesentlichen lotrechten Richtung zwischen zwei dem Eingriff einer Kette mit zwei verschiedenen Kettenrädern entsprechenden Endstellungen bewegbar ist, und eine dem Parallelogrammgestänge zugeordnete Federeinrichtung zum Belasten der Kettenführungsgabel in eine erste Endstellung aufweisenden vorderen Kettenumwerfers einer Fahrradschaltung.
Der Einbau eines vorderen Kettenumwerfers der vorstehend beschriebenen Art geschieht bisher in der Weise, daß das Basisteil zunächst lose am Fahrradrahmen angebracht und an­ schließend die Kettenführungsgabel in der richtigen Stellung relativ zu den auf der Tretkurbelwelle sitzenden Ketten­ rädern ausgerichtet wird, worauf dann die Befestigungsein­ richtung des Basisteils festgesetzt wird. Dabei ist beson­ ders darauf zu achten, daß die Führungswangen der Gabel im richtigen Radialabstand zum Umfang des den größeren Durch­ messer aufweisenden Kettenrads verlaufen. Zu diesem Zweck muß das Parallelogrammgestänge von Hand aus der Stellung, in welche es durch die Federeinrichtung belastet ist, ver­ schwenkt werden, um eine Führungswange der Gabel in der Ebene des den größeren Durchmesser aufweisenden Kettenrads auszurichten. In dieser Stellung läßt sich dann ermitteln, ob bzw. daß der eine mit dem Kettenrad konzentrische Krüm­ mung aufweisende untere Rand der betreffenden Führungswange im richtigen Radialabstand zum Umfang des den größeren Durchmesser aufweisenden Kettenrads verläuft, worauf dann die Befestigungseinrichtung festgesetzt werden kann. Dieses Vorgehen ist offensichtlich sehr umständlich und zeitraubend und deshalb besonders ungeeignet für die industrielle Fer­ tigung von Fahrrädern, bei welcher es auf hohe Arbeits­ geschwindigkeiten ankommt.
Um diesem Nachteil abzuhelfen, wurde die Verwendung einer Montagehilfe vorgeschlagen, mit einem zwischen die beiden Schwingen des Parallelogrammgestänges einsetzbaren Teil, welches die Kettenführungsgabel gegen die von der Federein­ richtung ausgeübte Belastung in einer gegenüber der ersten Endstellung versetzten Position hält. Beim provisorischen Anbringen des Kettenumwerfers mit der zwischen die beiden Schwingen des Parallelogrammgestänges eingesetzten Montage­ hilfe am Fahrradrahmen verläuft dann eine der beiden Wangen der Führungsgabel bereits im wesentlichen in der Ebene des den größeren Durchmesser aufweisenden Kettenrads, so daß der Monteur sofort daran gehen kann, den Radialabstand der Führungsgabel zum Kettenrad einzustellen, ohne dabei das Parallelogrammgestänge gegen die Federkraft in der von der ersten Endstellung abgesetzten Position festhalten zu müssen. Selbst mit einer solchen Montagehilfe geht die Montage je­ doch nicht besonders leicht vonstatten und benötigt eine gewisse Zeit für das umständliche Einstellen des Radialab­ stands, gewöhnlich unter Verwendung eines an eine Wange der Führungsgabel angeklebten durchsichtigen Plättchens, welche eine auf den Umfangsrand des Kettenrads auszurichtende Mar­ kierung trägt.
Ein Ziel der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Montagehilfe, welche die vorstehend genannten Mängel zu beheben und den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers beson­ ders einfach und zeitsparend zu gestalten vermag.
Zur Erreichung dieses Ziels schafft die Erfindung eine Mon­ tagehilfe für einen vorderen Kettenumwerfer der eingangs genannten Art, mit einem zum Halten der Führungsgabel in einer von der ersten Endstellung abgesetzten Position zwischen die beiden Schwingen des Parallelogrammgestänges einsetzbaren ersten Element, wobei das genannten Ziel gemäß der Erfindung erreicht ist durch ein mit dem Ersten verbun­ denes zweites Element, welches zwischen die Wangen der Führungsgabel einsetzbar ist und eine über die unteren Ränder der Wangen hervorstehende Fläche aufweist, welche beim Einbau des Kettenumwerfers als Bezugsfläche oder An­ schlag für die radiale Ausrichtung der Führungsgabel in bezug auf das den größeren Durchmesser aufweisende Kettenrad verwendbar ist.
Durch das Einsetzen einer solchen Montagehilfe in der vor­ stehend beschriebenen Weise in einen vorderen Kettenumwerfer ist dessen Befestigung und Ausrichtung an einem Fahrrad­ rahmen in kürzester Zeit möglich. Nach dem losen Anbringen des Umwerfers am Fahrradrahmen braucht der Monteur lediglich darauf zu achten, daß sich die hervorstehende Fläche des zweiten Elements der Montagehilfe in Anlage am Umfang des den größeren Durchmesser aufweisenden Kettenrads befindet. Dabei ist es nicht notwendig, die Führungsgabel von Hand in der richtigen Einstellposition zu halten und/oder die radi­ ale Einstellung der Führungsgabel durch Augenschein zu überprüfen, der Umwerfer kann vielmehr sofort durch Fest­ ziehen der Befestigungseinrichtungen am Fahrradrahmen fest­ setzen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Montagehilfe einstückig aus Kunststoff geformt. Dabei ist das erste Element zylindrisch und derart zwischen die beiden Schwingen des Parallelogrammgestänges einsetzbar, daß seine Achse parallel zu den Schwenkachsen der Schwingen verläuft. Das zweite Element ist U-förmig mit zwei in gegenseitigem Paral­ lelabstand angeordneten Wänden, welche an den Außenseiten mit Vorsprüngen für die genaue Ausrichtung des zweiten Elements in bezug auf die Führungsgabel versehen sind. Vor­ zugsweise sind das erste und das zweite Element über einen C-förmig gekrümmten Steg miteinander verbunden, so daß die Montagehilfe insgesamt eine C-förmig gekrümmte Gestalt hat, deren Endstücke durch das erste und das zweite Element gebildet sind. Der C-förmig gekrümmte Steg ist vorzugsweise mit einer Verbreiterung versehen, an welcher sich die Mon­ tagehilfe ergreifen läßt, um sie nach dem Anbau des Ketten­ umwerfers am Fahrrad aus diesem herauszuziehen.
Die Erfindung richtet sich ferner auf ein Verfahren für die Montage eines Kettenumwerfers unter Verwendung der beschrie­ benen Montagehilfe sowie auf einen mit einer Montagehilfe der beschriebenen Art versehenen vorderen Kettenumwerfer.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an­ hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht eines vorderen Kettenumwerfers mit einer Montagehilfe in einer Ausführungsform der Er­ findung,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Schrägansicht mit getrennt vom Kettenumwerfer dargestellter Montagehilfe,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kettenumwerfers in seiner in bezug auf die auf der Tretkurbelwelle eines Fahrrads sitzenden Kettenräder ausgerichteten Einbauposition, und
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Anordnung nach Fig. 3 von der Rückseite.
Ein in der Zeichnung insgesamt mit 1 bezeichneter vorderer Kettenumwerfer an sich bekannter Ausführung weist ein Basis­ teil 2 auf, welches mittels Befestigungseinrichtungen an sich bekannter Art im Bereich einer Tretkurbelwelle an einem Rahmenrohr T eines Fahrrads befestigbar ist (Fig. 4). Im dargestellten Beispiel sind die Befestigungseinrichtungen zwei Spannbacken 3, welche mittels einer Schraube 4 um das Rohr T herum festziehbar sind. Zu dem bekannten Ketten­ umwerfer 1 gehört ferner eine Kettenführungsgabel 5 mit zwei in gegenseitigem Parallelabstand verlaufenden Führungswangen 6, 7, welche an ihren hinteren Enden über einen Steg 8 und im oberen Randbereich über eine Brücke 9 miteinander verbun­ den sind. Die Führungsgabel 5 ist über ein aus zwei Schwin­ gen 10, 11 gebildetes Parallelogrammgestänge mit dem Basis­ teil 2 verbunden. Im dargestellten Beispiel ist die Schwinge 10 an einem Ende mittels eines Stifts 12 am Basisteil 2 und am anderen Ende mittels eines Stifts 13 an zwei von der Füh­ rungswange 6 abstehenden Laschen 14 angelenkt. In Fig. 2 und 4 ist jeweils nur eine der beiden Laschen 14 zu erkennen. Die Schwinge 11 ist mittels eines Stifts 15 am Basisteil 2 und mittels eines Stifts 17 an zwei von der Brücke 9 abste­ henden Laschen 16 angelenkt. Eine auf dem Stift 13 sitzende Wickelfeder 18 greift mit ihren (nicht sichtbaren) Enden an der Führungswange 6 bzw. an der Schwinge 10 an, um das Parallelogrammgestänge in die in Fig. 2 gezeigte Endstellung relativ zum Basisteil 2 zu belasten. Aus dieser Stellung ist die Führungsgabel 5 in zu den Wangen 6, 7 im wesentlichen lotrechter Richtung relativ zum Basisteil 2 nach rechts (in Fig. 1, 2 und 4) bewegbar. Diese der Belastung durch die Feder 18 entgegen gerichtete Bewegung ist in bekannter Weise über einen (nicht gezeigten) Bowdenzug bewirkbar, wel­ cher an einem freien Hebelarm 11a der Schwinge 11 angreift. Diese Bewegung der Führungsgabel 5 bewirkt in bekannter Weise das Umwerfen der Fahrradkette von einem Kettenrad auf ein anderes.
Fig. 3 und 4 zeigen eine bekannte Anordnung mit zwei auf einer Tretkurbelwelle montierten Kettenrädern unterschied­ lichen Durchmessers, namentlich einem Kettenrad 19 größeren und einem Kettenrad 20 kleineren Durchmessers.
Wie bereits eingangs erwähnt, muß der Kettenumwerfer 1 bei seinem Einbau in bezug auf die Kettenräder 19, 20 genau aus­ gerichtet werden. Dies geschieht bisher auf folgende Weise: Zunächst wird das Basisteil 2 lose am Fahrradrahmen ange­ bracht, indem die Schraube 4 nur leicht angezogen wird. Darauf wird dann das aus den Schwingen 10, 11 gebildete Parallelogrammgestänge gegen die von der Feder 18 ausgeübte Belastung von Hand aus der durch die Federbelastung bestimm­ ten Endstellung gedrängt, bis die Führungswange 7 im wesent­ lichen in der Ebene des Kettenrads 19 größeren Durchmessers zu liegen kommt. In dieser Stellung läßt sich dann fest­ stellen, ob der eine mit dem Kettenrad 19 konzentrische Krümmung aufweisende untere Rand 7a der Führungswange 7 im richtigen Abstand s (Fig. 3) von gewöhnlich ca. 1,2 mm zum Umfang des Kettenrads 19 größeren Durchmessers verläuft. Nach gegebenenfalls notwendiger Nachstellung dieses Abstands kann dann die Befestigungseinrichtung 3, 4 angezogen werden, um den Kettenumwerfer in der richtigen Stellung am Fahrrad­ rahmen festzusetzen. Wie bereits eingangs festgestellt, ist dieses Vorgehen mühsam und zeitraubend.
Gemäß der Erfindung erfolgt das Anbringen des Kettenumwer­ fers 1 am Fahrradrahmen unter Verwendung einer in Fig. 2 insgesamt mit 21 bezeichneten Montagehilfe. In der bevorzug­ ten Ausführungsform handelt es sich bei der Montagehilfe 21 um ein einstückiges Kunststoffteil mit einem ersten Element 22 und einem zweiten Element 23, welche über einen C-förmig gekrümmten Steg 24 miteinander verbunden sind. Vor dem Ein­ bau des Kettenumwerfers 1 wird das erste Element 22 in der in Fig. 1 gezeigten Weise zwischen die beiden Schwingen 10, 11 eingesetzt, so daß das Parallelogrammgestänge gegen die von der Feder 18 ausgeübte Belastung in der in Fig. 1 gezeigten Stellung relativ zum Basisteil 2 blockiert wird. In dieser gegenüber der Endstellung, in welche das Paral­ lelogrammgestänge durch die Feder 18 belastet ist, seitlich versetzten Stellung lieht die Führungswange 7 im wesent­ lichen in der Ebene des Kettenrads 19 größeren Durchmessers. Nach dem Einsetzen des Elements 22 in der beschriebenen Weise ist es also möglich, den Kettenumwerfer anzubringen und auszurichten, ohne dabei das Parallelogrammgestänge gegen die Kraft der Feder 18 in der beschriebenen Stellung festhalten zu müssen.
Das zweite Element 23 der Montagehilfe 21 ist von U-förmiger Gestalt mit zwei ebenen, in gegenseitigem Parallelabstand verlaufenden Wänden 25, 26, und ist unterhalb der Brücke 9 zwischen die beiden Wangen 6, 7 der Führungsgabel 5 einge­ paßt. Für ein genaues Positionieren in bezug auf die Füh­ rungsgabel 5 hat das zweite Element 23 einen ersten Vor­ sprung 27 mit einem gekrümmten Profil, welches am hinteren Rand der Brücke 9 anliegt (Fig. 1). An der anderen Wand 25 hat das Element 23 einen kreiszylindrischen Vorsprung 28 für den Eingriff mit einer Bohrung 29 in der Wange 6 der Füh­ rungsgabel 5 (Fig. 2). Die beiden Vorsprünge 27 und 28 gewährleisten, daß das in die Führungsgabel 5 eingesetzte zweite Element genau in einer vor bestimmten Stellung darin ausgerichtet ist. In diesem Zustand steht der in Fig. 2 mit 30 bezeichnete Boden des zweiten Elements 23 mit seiner Unterseite 30a um den dem gewünschten Abstand zwischen dem Umfang des Kettenrads 19 und dem unteren Rand 7a der Wange 7 entsprechenden Betrag s über den unteren Rand 7a der Füh­ rungswange 7 hervor. Die Unterseite 30a des Bodens 30 hat eine mit dem Kettenrad 19 im wesentlichen konzentrische Krümmung und dient als Bezugsfläche bzw. als Anschlag zum genauen Einstellen der Führungsgabel 5 relativ zum Ketten­ rad 19. Beim provisorischen Anbau des Kettenumwerfers am Rahmenrohr T ist das Parallelogrammgestänge 10, 11 durch das zwischen die beiden Schwingen eingesetzte erste Element 22 bereits in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gehalten, in welcher die Führungswange 7 in der Ebene des Kettenrads 19 liegt. In diesem Zustand braucht dann lediglich die Unter­ seite 30 des zweiten Elements 23 in Anlage am Umfang des Kettenrads 19 gebracht zu werden, worauf dann die Befesti­ gungseinrichtung 3, 4 festgesetzt werden kann. Die Befesti­ gung erfolgt so genau in der richtigen Stellung, da der Betrag, um welchen die Anschlagfläche 30a über den unteren Rand 7a der Führungswange 7 hervorsteht, genau dem vorge­ schriebenen Abstand s entspricht.
Wie man insbesondere in Fig. 2 erkennt, hat der Steg 24 eine Verbreiterung 31, an welcher z. B. ein Finger eingehakt werden kann, um die Montagehilfe 21 nach beendetem Einbau vom Kettenumwerfer 1 abzuziehen.
Die Verwendung der beschriebenen Montagehilfe erleichtert auch gegebenenfalls notwendige weitere Einstellarbeiten, z. B. das Ausrichten der Führungswangen 6, 7 in den Ebenen der Kettenräder 19, 20 oder das Einstellen einer Schraube 32 (Fig. 1), welche in bekannter Weise dazu dient, die Bewegung des Parallelogrammgestänges in Richtung auf das äußere Kettenrad zu begrenzen.
Der Kettenumwerfer 1 kann mit bereits darin eingesetzter Montagehilfe 21 vermarktet und geliefert werden, so daß er mühelos und schnell an einem Fahrradrahmen montierbar ist. Die damit erzielten Vorteile sind besonders augenfällig in der Serienfertigung von Fahrrädern, bei welcher es auf schnelles Arbeiten ankommt.
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung hervorgehende Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher An­ ordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.

Claims (7)

1. Montagehilfe für den Einbau eines ein Basisteil mit Einrichtungen für seine Befestigung an einem Fahrradrahmen, eine zwei in gegenseitigem Parallelabstand verlaufende Füh­ rungswangen aufweisende Kettenführungsgabel, welche über zwei ein Parallelogrammgestänge darstellende Schwingen mit dem Basisteil verbunden ist, so daß sie relativ zu diesem in einer zu den Führungswangen im wesentlichen lotrechten Richtung zwischen zwei dem Eingriff einer Fahrradkette mit zwei verschiedenen Kettenrädern entsprechenden Endstellungen bewegbar ist, und eine dem Parallelogrammgestänge zugeord­ nete Federeinrichtung zum Belasten der Kettenführungsgabel in eine erste Endstellung aufweisenden vorderen Ketten­ umwerfers einer Fahrrad-Gangschaltung, mit einem ersten Element, welches zum Halten der Kettenführungsgabel in einer gegenüber der ersten Endstellung versetzten Stellung zwi­ schen die beiden Schwingen des Parallelogrammgestänges ein­ setzbar ist, gekennzeichnet durch ein zwischen die Kettenrührungswangen (6, 7) einsetzbares zweites Element (23) mit einer über die unteren Ränder (7a) der Führungswangen (6, 7) hervorstehen­ den Fläche (30a), welche beim Einbau des Kettenumwerfers (1) an einem Fahrrad als Bezugs- bzw. Anschlagfläche für die radiale Ausrichtung der Kettenführungsgabel (5) relativ zu einem zugeordneten Kettenrad (19) verwendbar ist.
2. Montagehilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (22) und das zweite Element (23) an einem einstückigen Kunststoffteil (21) ausgebildet sind.
3. Montagehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das erste Element (22) zylindrisch und derart zwischen die beiden Schwingen (10, 11) einsetzbar ist, daß seine Achse parallel zu den Schwenkachsen der Schwingen verläuft.
4. Montagehilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (23) U-förmige Gestalt aufweist, mit zwei in gegenseitigem Parallelabstand ausgebildeten Wänden (25, 26), weiche an den Außenflächen mit Vorsprüngen (27, 28) für die genaue Ausrichtung des zweiten Elements (23) relativ zur Kettenführungsgabel (5) versehen sind.
5. Montagehilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Element (22, 23) über einen C-förmig gekrümmten, ein verbreitertes Griffteil (31) aufweisenden Steg (24) miteinander verbunden sind.
6. Verfahren für den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Montagehilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5 dazu verwendet.
7. Einbausatz für einen vorderen Kettenumwerfer einer Fahrrad-Gangschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenumwerfer (1) mit einer Montagehilfe (21) nach wenig­ stens einem der Ansprüche 1 bis 5 versehen ist.
DE19605817A 1995-03-20 1996-02-16 Montagehilfe für den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers einer Fahrradschaltung Withdrawn DE19605817A1 (de)

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DE19605817A Withdrawn DE19605817A1 (de) 1995-03-20 1996-02-16 Montagehilfe für den Einbau eines vorderen Kettenumwerfers einer Fahrradschaltung

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CN (1) CN1135436A (de)
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