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DE19604883A1 - Halterung für Pfeifen - Google Patents

Halterung für Pfeifen

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Publication number
DE19604883A1
DE19604883A1 DE1996104883 DE19604883A DE19604883A1 DE 19604883 A1 DE19604883 A1 DE 19604883A1 DE 1996104883 DE1996104883 DE 1996104883 DE 19604883 A DE19604883 A DE 19604883A DE 19604883 A1 DE19604883 A1 DE 19604883A1
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DE
Germany
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pipe holder
pipe
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loops
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Application number
DE1996104883
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English (en)
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DE19604883C2 (de
Inventor
Edward Kubacki
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Individual
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F9/00Accessories for smokers' pipes
    • A24F9/14Stands or supports for tobacco pipes

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Halterung für Pfeifen.
Dem Pfeifenraucher werden zur Aufbewahrung der für sein Steckenpferd not­ wendigen Utensilien eine Reihe von unterschiedlichen Pfeifenhalterungen ange­ boten: Neben verschließbaren Pfeifenschränken gibt es offene Pfeifenständer mit bodenseitigen Aufnahmeschalen für den Pfeifenkopf und einem darüber angeord­ neten Quersteg mit vertikalen Vertiefungen zur Führung des Pfeifenholms oder Mundstücks. Derartige Halterungen sind jedoch sehr aufwendig in der Herstellung und erfordern oftmals den zusätzlichen Erwerb eines kleinen Wandregals, auf dem ein derartiger Pfeifenständer plaziert werden kann, damit die wertvollen Pfeifen zur Zierde des Wohnraums gut sichtbar dargeboten werden können.
Um diese äußerst aufwendige und daher kostenintensive Aufbewahrungsanord­ nung etwas zu vereinfachen, sind andererseits auch sog. Pfeifengürtel im Fach­ handel erhältlich, welche aus einem an die Wand zu hängenden Lederriemen be­ stehen, der mit Laschen zum Einstecken der Pfeifen versehen ist. Zwar kann ein derartiger Pfeifengürtel direkt an einer Wand befestigt werden; er erfordert jedoch bei der Herstellung das Annähen der einzelnen Laschen an den Lederriemen, was aufgrund des zähen Werkstoffs eine äußerst diffizile und langwierige Proze­ dur darstellt. Aus diesem Grund, und auch, weil aus Stabilitätsgründen nur hoch­ wertiges Leder verwendet werden kann, sind derartige Pfeifengürtel ebenfalls erst ab einem gehobenen Preisniveau zu erstehen.
Aus den oben dargelegten Zusammenhängen resultiert das die Erfindung initiie­ rende Bedürfnis nach einer soliden und ohne großen Aufwand anzufertigenden Schmuckhalterung für Pfeifen, die aufgrund einer ansprechenden Optik den oft­ mals beträchtlichen Wert darin befestigter Pfeifen hervorhebt.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verwendet die Erfindung ein stabi­ les Grundbrett, vorzugsweise aus Holz, und sieht an dessen Vorderseite eine oder mehrere Schlaufen, Ringe od. dgl. zum Einstecken je einer Pfeife vor. Die Anord­ nung kann dabei erfindungsgemäß derart getroffen werden, daß die Pfeifen mit dem Mundstück voran in die Schlaufen gesteckt werden, so daß dieselben den betreffenden Pfeifenkopf im Bereich von dessen Kehlenteil halternd untergreifen. Die Halteschlaufen haben dabei eine Umfangslänge von etwa 5 bis 9 cm, vor­ zugsweise etwa 7 bis 8 cm, so daß nahezu sämtliche Pfeifen der unterschiedlich­ sten Fasson sicher festgehalten werden. Denn selbst bei den kleinsten Pfeifen hat der Pfeifenkopf meist eine Höhe von mindestens 35 mm. Da die Schwerkraft eine Verdrehung der eingesteckten Pfeifen unterbindet, werden selbst schlanke Köpfe mit einem Außendurchmesser von nur 2,7 cm zuverlässig festgelegt.
Die erfindungsgemäßen Halteschlaufen oder -ringe sind zu ihrer eigenen Veran­ kerung in entsprechend geformte Bohrungen oder Vertiefungen des Grundbretts hineingeführt. Infolgedessen können die Verankerungselemente von vorne nicht einsehbar in diese Bohrungen hineinverlegt werden, so daß sich ein sehr saube­ res und dadurch hochwertiges Erscheinungsbild der erfindungsgemäßen Pfeifen­ halterung ergibt.
Um beim An- und/oder Einbringen der Verankerungsmittel die Sichtseite der Hal­ terung nicht zu verunstalten, kann die Verankerung von der Rückseite des Grund­ bretts her vorgenommen werden. Dies wird einerseits dadurch möglich, daß die Bohrungen durchgehend ausgeführt sind, und außerdem dadurch erleichtert, daß die Bohrungen im Bereich der Rückseite des Grundbretts zumindest entlang eines Teilbogens ihres Mündungsumfangs nach Art einer Einsenkung radial erweitert sind. Diese schlitzartigen Erweiterungen sind in der Lage, die durchgefädelten Teile einer Schlaufe aufzunehmen, so daß im eigentlichen Mündungsbereich der betreffenden Bohrung Platz zum Ansetzen eines Werkzeugs geschaffen wird.
Zur Vollendung dieses Erfindungsgedankens sieht die Erfindung weiterhin vor, daß die Schlaufen, Ringe od. dgl. in die schlitzförmigen Erweiterungen der Boh­ rungen eingelegt und dort mit einer Metallklammer, einem Nagel od. dgl. arretiert sind. Derartige Verankerungselemente profitieren einerseits von den Werkstoffei­ genschaften eines hölzernen Grundbretts und lassen sich andererseits mit ein­ fachstem Handwerkzeug anbringen: Bspw. können Metallklammern mit einem speziellen, manuell betätigbaren oder auch motorisch angetriebenen Nagelgerät in einem einzigen Arbeitsgang vollständig in das Holz geschossen werden, wobei sie eine zwischengelegte Kordel klemmend umgreifen.
Zur Unterstützung einer derartigen Verankerung kann der neben einer eingeleg­ ten Schlaufe verbleibende Hohlraum der Bohrung zusätzlich mit einem Leim aus­ gefüllt werden. Sofern die physikalischen Eigenschaften des Grundbretts eine Festlegung mittels Klammern oder Nägeln nicht erlauben, kann gegebenenfalls ausschließlich eine derartige Leimverbindung vorgesehen sein.
Um selbst bei häufig benutzten Pfeifen ein Zerkratzen des Kopfes und/oder Holms durch das oftmalige Einstecken auszuschließen, ist die Vorderseite des Grund­ bretts erfindungsgemäß mit einem weichen Belag versehen. Hierzu eignet sich bspw. eine Korkmatte, welche auf das Grundbrett aufgeklebt werden kann. Auf­ grund seiner besonders weichen Beschaffenheit kann auch eine Beschichtung mit Wildleder ins Auge gefaßt werden. Andere Werkstoffe, welche sich nicht zum Aufkleben eignen, können um den Rand der Grundplatte herumgeführt und an der Rückseite festgeklammert sein.
Um der erfindungsgemäßen Halterung einen besonderen Pfiff zu verleihen, kann im Bereich jeder Schlaufe eine Halterung für ein Namensschild angeordnet sein. So ist es gegebenenfalls möglich, in einem Verein oder an einem Stammtisch für jedes pfeifenrauchende Mitglied eine Halterung für dessen Pfeife zu reservieren und durch dessen Namensschild auszuweisen.
Das Grundbrett kann ferner mit einem rundumlaufenden Rahmen versehen sein, um stirnseitige Ausfransungen beim Zuschneiden des Grundbretts und/oder einen schichtartigen Aufbau zu verdecken. Bis zur Rückseite durchgehende Bohrungen können mit einer aufgeklebten Karton-, Tonpapier-, PVC- oder sonstigen Be­ schichtungen unsichtbar gemacht werden. Schließlich können im oberen Bereich der Rückseite Ösen zur Befestigung an Wandhäken angeordnet sein.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Er­ findung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Wandhalterung für insgesamt sechs Pfeifen, in der jedoch nur eine einzige eingesteckt ist, sowie
Fig. 2 einen Schnitt durch die Fig. 1 entlang der Linie II-II.
Die in Fig. 1 wiedergegebene Wandhalterung 1 dient zur Aufbewahrung von Pfeifen 2. Ein Grundbrett 3 ist an seiner Rückseite 4 mit Ösen 5 versehen, die zur Befestigung der Wandhalterung 1 von je einem nicht dargestellten Wandhaken durchgriffen werden können.
Das Grundbrett 3 hat bei der dargestellten Ausführungsform eine Stärke von etwa 1,2 cm und etwa das Format eines DIN A3-Bogens, dessen Ecken aus ästheti­ schen Gründen abgeschrägt sind. Ebenfalls aus ästhetischen Gründen ist die Vorderseite 6 des Grundbretts 3 mit einer dünnen Korkschicht 7 beklebt. Auf der Korkschicht 7 wiederum sind zwei Reihen mit jeweils drei länglichen Zuschnitten 8 aus Wildleder aufgelegt. Im oberen Bereich 9 jedes Zuschnitts 8 befindet sich je eine Kordelschlaufe 10 zum Einstecken einer Pfeife 2.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die beiden Enden 11 jeder Schlaufe 10 in je eine etwa lot­ recht zur Vorderseite 6 des Grundbretts 3 verlaufende Bohrung 12 eingefädelt und dort verankert. Zu diesem Zweck ist die Bohrung 12 im Bereich ihrer rückwär­ tigen Unterkante 13 durch einen zur Rückseite 4 des Grundbretts 3 hin von der Bohrung 12 etwa radial nach außen divergierenden Schlitz 14 erweitert. Die Breite des Schlitzes 14 entspricht etwa dem Durchmesser der Bohrung 12, so daß das Endstück 11 der Kordel 10 in diesen Schlitz 14 eingelegt werden kann. Dadurch verbleibt im rückwärtigen Bereich der Bohrung 12 trotz eingelegter Kordel 10 ein Hohlraum, in welchem ein Gerät zum Einschlagen einer Klammer 15 angesetzt werden kann.
Ein derartiges Klammerwerkzeug schießt in einem einzigen Arbeitsgang eine Klammer 15 in die radiale Begrenzungsfläche 16 der schlitzartigen Erweiterung 14 und klemmt dabei das Ende 11 der Kordelschlaufe 10 fest. Um die Verankerung zusätzlich zu stabilisieren, wird der innerhalb der Bohrung 12 noch verbleibende Hohlraum anschließend mit einem Holzleim ausgefüllt und die Kordel 10 dadurch zusätzlich fixiert.
Die Länge des zwischen den beiden Bohrungen 12 freihängenden Schlaufenbe­ reichs 10 beträgt etwa 8 cm, so daß Pfeifen 2 mit unterschiedlich geformten Köp­ fen 17 im Bereich der Kehle 18 zwischen Kopf 17 und Holm 19 zuverlässig unter­ griffen werden. Durch die Schwerkraft der eingesteckten Pfeife 2 wird die betref­ fende Schlaufe 10 nach unten gedrückt, so daß die lichte Öffnung verkleinert wird und selbst niedrige Pfeifenköpfe 17 nicht hindurchrutschen können.
Zur Verdeckung der an der Rückseite 4 sichtbaren Bohrungen 12 ist das Grund­ brett 3 an seiner Wandseite 4 mit einem aufgeklebten Karton 20 vollflächig abge­ deckt. Der Schichtaufbau aus Korkbelag 7, Grundbrett 3 und Kartonabdeckung 20 wird durch einen rundumlaufenden Rahmen 21 verborgen, der aus auf Gehrung 22 gesägten Stücken 23-25 eines handelsüblichen Bilderrahmenprofils zusam­ mengeleimt ist.

Claims (10)

1. Halterung (1) für Pfeifen (2), gekennzeichnet durch ein stabiles Grundbrett (3), vorzugsweise aus Holz, an dessen Vorderseite (6) eine oder mehrere Schlaufen (10), Ringe od. dgl. zum Einstecken je einer Pfeife (2) angeordnet sind.
2. Pfeifenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schlaufen (10), Ringe od. dgl. zur Be­ festigung in entsprechend geformte Bohrungen (12) oder Vertiefungen des Grundbretts (3) hineingeführt sind.
3. Pfeifenhalterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bohrungen (12) durchgehend ausgeführt und im Bereich der Rückseite (4) des Grundbretts (3) zu­ mindest entlang eines Teilbogens (13) ihres Mündungs­ umfangs nach Art einer Einsenkung radial erweitert (14) sind.
4. Pfeifenhalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schlaufen (10), Ringe od. dgl. an dem ra­ dial erweiterten Bereich (14) der Bohrungen (12) ent­ langgeführt und mit einer Metallklammer (15), einem Nagel od. dgl. festgelegt sind.
5. Pfeifenhalterung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die in die Bohrungen (12) eingeführten Schlaufen (10), Ringe od. dgl. dort mit Leim festgelegt sind.
6. Pfeifenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite (6) mit einem weichen Belag (7; 8), vorzugsweise aus Kork und/oder Leder, bezogen und/oder beklebt ist.
7. Pfeifenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jeder Schlaufe (10) eine Halterung für ein Namensschild od. dgl. angeordnet ist.
8. Pfeifenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundbrett (3) mit einem rundumlaufenden Rahmen (21) zur Verdeckung des mehrschichtigen (3; 7) Aufbaus versehen ist.
9. Pfeifenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite (4) mit einer Karton-, Tonpapier-, PVC- oder sonstigen Be­ schichtung (20) abgedeckt ist.
10. Pfeifenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, gekennzeichnet durch Elemente, insbesondere Ösen (5), zur Befestigung an einer Wand.
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