DE1960485A1 - Vorrichtung zur Schattung eines Luftvorhanges unter Bildung einer pneumatisch nach aussen isolierten Innenzone - Google Patents
Vorrichtung zur Schattung eines Luftvorhanges unter Bildung einer pneumatisch nach aussen isolierten InnenzoneInfo
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schaffung eines Luftvorhanges
unter Bildung einer pneumatisch nach außen isolierten Innenzone, in welcher sich schädliche Gase entwickeln können oder vorhanden sind,
die abgezogen oder abgeblasen werden müssen.
Wenn eine schädliche Gase entwickelnde Substanz einem Arbeitsverfahren
mit mehreren Arbeitaschritten unterzogen werden muß, dann ist es erforderlich, daß der mit einer solchen Arbeit beauftragte Arbeiter
vor einer körperlichen Berührung mit diesen Gasen geschützt wird.
So entwickeln sich beispielsweise bei der Metallplatte rung über dem
Bad verschiedene, äußerst gefährliche Gase, die dazu neigen, die Luft
in der Umgebung des Bades zu verunreinigen. Um eine solche Verunreinigung der Luft zu verhindern, ist es erforderlich, den Herd
solcher Gase vollständig gegen seine Umgebung zu isolieren und aus dem so isolierten Raum die Gase dann abzuziehen oder abzublasen»
Im Regelfall findet nun dazu eine baldachinförmige Haube Verwendurig,
die.nun aber in ihrer herkömmlichen Ausführungsform den Nachteil
.besitzt, daß sie eine beträchtlich große Öffnung aufweisen muß, um
tin vollständiges und ausreichendes Abziehen der schädlichen Gase
\L,i „:
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S**
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unter Schaffung eines starken und zuverlässig isolierenden Luftvorhanges
zu bewirken. Derartige Hauben sind daher relativ aufwendig in ihrer Konstruktion, teuer in ihrer Herstellung und Unterhaltung und benötigen
einen relativ hohen K raftver brauch, um sie mit genügendem Wirkungsgrad
arbeiten zu lassen. Kommen weniger aufwendige und kostspielige Hauben zur Verwendung, dann geht dies meist auf Kosten der Sicherheit
des Arbeiters, der sich dann vor einer Berührung mit den schädlichen Gasen mittels einer Schutzmaske od. dgl. schützen muß.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen liegt der ■
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Schaffung eines !
Luftvorhanges unter Bildung einer pneumatisch nach außen isolierten
Innenzone zur Verfügung zu stellen, die mit einem minimalen Kraftverbrauch arbeitet und nur geringe Installationskosten benötigt. Der
von der Vorrichtung erzeugte Luftvorhang soll einen Arbeiter volletändig s
vor den schädlichen Gasen schützen, die sich in der so durch den Luft- j
vorhang nach außen isolierten Innenzone entwickeln können oder dort i
vorhanden sind und die kontinuierlich abgezogen oder abgeblasen werden *
müBsen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, welche einen den Luftvorhang um die Innenzone herum
aufbauenden Luftstrom erzeugt und welche an eine sie mit Luft versorgende Quelle angeschlossen ist. Diese Einrichtung arbeitet mit
einer zu ihr auf Abstand angeordneten Einrichtung zusammen, welche die von dieser den Luftvorhang aufbauenden Einrichtung aus gestoßene
und mit der umgebenden Luft vermischte Luft aufnimmt und dieses Gemisch nach der Außenatmoephäre abgibt. Nach einem weiteren
Teilmerkmal der Erfindung ist diese Vorrichtung mit einer einen stratosphärischen Gasstrom erzeugenden Einrichtung ausgerüstet»'
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welche die se Ii-ίdlit hen Gase aus der isolierten Innenzone abbläst.
In den herkömmlichen Ausführungsformen solcher einen Luftstrom
erzeugender Svsti-me strömt die von einer Zufiihrungsöffnung ausströmend«*
LuH .· ι einer Auslaßcjffnung hin, wobei sie die umgebende
Luft mit sic Ii πίιΜ. Hat diese Luftst römung die Auslaßöffnung erreicht,
dann neigt die so angereicherte Luftmenge dazu, im Bereich der Auslaßöffnung
no< Ii «eitere Luft an sich heranzuziehen. Daneben erwachsen
noch KinflufVm-oHen aus der Kontinuität des Zustandes der Umgebung
eines sole hc-i. l.uit st ronies, ändert sicli dieser Zustand, dann kann
es vorkomme·!., dal' der Luftstrom von seiner vorgeschriebenen Richtung
abweicht. I· s iM (iesl.alb bei den herkömmlichen Einrichtungen erforderlich,
di<· Au.«lalUiffnung größer zu dimensionieren als dies
theoretinc Ii eri.irderlii h ware. PTs ist nun in diesem Zusammenhang
bekannt, dal< die von einer Zuführöffnung ausströmende Luft zu der Auslaßöffnun c hin in einem allmählich divergierenden Strom strömt,
so daß die Auhlaßoffnung mit größer werdendem Abstand zu der Zuet-röm
tiff nun μ ."mehmend größer zu bemessen ist , um den gesamten
Luftstrom einsangen zu können, denn mit zunehmendem Abstand von
der Zuströmciiinung wird die Divergenz des Luftstromes zunelimend
größer. Au· >ι »ΐ ι «· Divergenz der lauftet römung ist damit eine Einflußgröße
auf die Bemessung der Auslaßöffnung. Andererseits ist bei der Schaffung eines eine Inr,er..'.one unigebenden Luftvorhanges oftmals die
Bedingung ?·.« erfüllen, daß dieser Luftvorhang so dünn wie möglich
bemessen wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Arbeiter
durch einen solchen Luftvorhang mit seinen Händen hindurchreichen muß, um ein Arbeitsverfahren in der von dem Luftvorhang
nach außen isolierten Innenzone durchführen zu können, wobei gleichzeitig gewährleistet sein muß, daß der Luftvorhang doch Bo ausreichend
dick ist, daß dann die in der Innenzone vorherrschenden Gase schäd-
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BAD ORIGINAL
.. tt.iiw 81 · :t-l-.-'-Ti ,'-SJΠι -IV ί'· .:
licher Natvir den Arbeiter nicht erreichen können. Die vorerwähnte
Tendenz eines Luft stromes , mit zunehmendem Abstand von der Ausströmöffnung
zu divergieren, erlaubt es in den herkömmlichen Vorrichtungen nicht, den Luftvorhang in erwünschtem Ausmaße dünn
zu halten, vielmehr wirkt diese Tendenz einer Divergenzbildung dem Bestreben ent a,euen, den Luftvorhang so dünn wie möglich zu
halten.
Der gesamte Umfang der vorstehend abgehandelten Problematik wird nun mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beherrscht, indem für sie
nach einem weiteren Teilmerkmal der Erfindung eine Haube zur Verfügung gestellt wird, deren Ausführungsform auf der Ausnutzung
eines "kritischen St römungsverhältnisses" basiert und die eine Auslaßöffnung
besitzt,· deren Größe in Richtung der Dicke des Luftvorhangs so dimensioniert ist, daß sie kleiner ist als die Dicke des gewöhnlichen
Lu ft vor ban ge· s ar.; Ort der Auslaßöffnung. Die Größe der Auslaßöffnung
wird bestimmt durch das Verhältnis der Umgebung zu der isolierten Innen/one.
Weitere Merkmale u-iri Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
He.s hreiijiing in Verbindung mit der Zeichnung erkennbar.
Es zeigen·
Fig. 1 in st hematist her Darstellung eine Ausführungsform der
erfiridungsgemäßen Vorrichtung zur Schaffung eines Luftvorhanttes
in Seitenansicht,
Fig. 2 in se hematisc her Darstellung eine modifizierte Ausführungeform
der Vorrichtung gemäß Fig. 1, gleichfalls in Seitenansicht,
Fig. 3 und 4
in schematischer Darstellung Vorder- und Seitenansichten
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ipl Kj Μ.·· .·■·.-<· ■ · ·) -·ίί M..-.J.. η 31. Cosinmstrafta 81 · T äl.jfon (0811) 48
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eines Anwendungsfalles für die Vorrichtung nach der
Erfindung,
Fig. 5 in schematischer Darstellung ein einen Luftetrbm schaffendes
System in Seitenansicht nach dem Stand der Technik, und
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung zur Erläuterung
des demgegenüber unterschiedlichen Prinzips der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dient dazu, einen Luftvorhang zwischen einer Boden-
und einer Deckenfläche zu schaffen. Die Luft wird von einer nicht dar- '■
gestellten Quelle geliefert und strömt dann in einen Zuführkanal 1 ein, in welchem ein Luftfilter 2 angeordnet ist. Durch diesen Kanal 1 wird ;
die Luft zu einer Zuführöffnung 3 mittels eines in dem Kanal 1 angeordneten
Ventilators 4 gedrückt, wird aus dieser ausgestoßen und strömt dann unter Bildung eines Luftvorhanges 7 zu einer baldachinförmigen
Haube 6 hin, so daß innerhalb des Luftvorhanges 7 eine Innenzone 8 geschaffen wird. Die Haube 6 ist über einen Auslaßkanal 11 , in dem
ein Luftreiniger 9 und ein Saugventilator 12 angeordnet sind, mit der Außenatmospha re verbunden. Wie nun aus der Darstellung ohne weiteres
erkennbar, legen die Anordnung der Zuströmöffnung 3 einerseits und die Anordnung der Auslaßhaube 6 andererseits die Form und Größe
des Luftvorhanges 7 und der von diesem umhüllten Innenzone 8 fest. i
Letztere kann durch den Herd eines schädlichen Gases vorgegeben sein,
das dann zusammen mit der den Luftvorhang aufbauenden Luftströmung durch die Auslaßhaube 6 abgezogen wird.
Während des Strömens von der Zuströmöffnung 3 zu der Auslaßhaube
hin ist der den Luftvorhang aufbauende Luftstrom bestrebt, von außen zusätzliche Luftmengen anzuziehen. Über den Auslaßkanal 11 wird also
insgesamt eine Gas-Luft-Gemischmenge abgeführt, die sich addiert
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aus der den Luftvorhang aufbauenden Luftmenge , dem eich in der
Innenzone 8 entwickelnden Strom schädlicher Gase, und der Luft, die
durch den- Luftvorhang 7 von der Umgebung angezogen wird. Diese Gesamtmenge kann ηUTi in Einzelfällen in Abhängigkeit von der Natur t
der sich in der Innenzone entwickelnden Gase nur geringfügig größer
sein als die Summe aus der den Luftvorhang aufbauenden Luftmenge und diesen schädlichen Gasen.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsform der e rf indunge gemäßen '
Vorrichtung verwirklicht eine Umkehrung des vorstehend beschriebenen j Wirkungsprinzips der Ausführungsform nach der Fig. 1, d.h. es wird j
in dieser Ausführungsform ein Luftvorhang von einer Deckenfläche aus J
zu einer Bodenfläche hin aufgebaut. Auch dabei ist es möglich, die sich i
in der Innerizone 8 entwickelnden schädlichen Gase aus dieser Innenzone
zu entfernen, ohne daß den Gasen Gelegenheit gegeben wird, den aufgebauten Luftvorhang 7 nach außen zu durchdringen. Die aus einer
nicht dargestellten Quelle kommende Luft wird über den Zuführkanal 13
der baldachinförmigen Haube 14 zugeführt, aus welcher sie durch die Wirkung eines in dem Kanal 13 angeordneten Ventilators 16 zum Ausströmen
gebracht wird. Die Haube 14 ist durch eine Scheidewand 17 in zwei Abteilungen unterteilt, aus deren einer Abteilung 18 die den
Luftvorhang 7 aufbauende Luft ausströmt, während aus der anderen !
Abteilung 19 stratosphärische bzw. atmosphärische Luft in die Innen- i
zone 8 zum Einströmen gebracht wird. In der Ausströmöffnung dieser
anderenAbteilung 19 ist ein Filter angeordnet, welcher den durch den Ventilator 16 in diese Abteilung 19 geführten Luftstrom so weit abbremst,
daß der Luftstrom stratosphärischen Zustand erhält. Der den Luftvorhang 7 aufbauende Teilstrom fließt zu einer Auslaßöffnung 21 hin,
die an einen Auslaßkanal 23 angeschlossen ist, in welchem ein Saugventilator
22 angeordnet ist. Der durch die Abteilung 18 der Haube
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14 in Kombination mit der Auslaßöffnung 21 aufgebaute Luftvorhang 7 '
vermag demzufolge auch hier die Innenzone 8 wirksam nach außen '
abzuschirmen, so daß sich eventuell in dieser Innenzone 8 von einem
nicht dargestellten Herd entwickelnde , schädliche Gase durch die durch
die andere Abteil·:»*; 19 der Haube 14 in die Innenzone 8 einströmende
Luft zu einer Auslaßhaube 24 hin geführt werden können, die an einen Auslaßkanal ?.V angeschlossen ist, in welchem neben einem Luftreiniger
28 ein Absanyventilator 26 angeordnet ist. Die beiden Auslaßkanäle
Z7) und Δ1 k<
>n:u-n endseitig mit dem Kanal 13 verbunden sein, so daß
die Luft einen Kreislauf durchmacht. In Einzelfällen kann es natürlich
vorteilhaft ersi heinen, den Auslaßkanal 27 hinter dem Absaugventilator
2{i aus dem SvPt«"m herauszuleiten.
Fs versteht si« h von allein, daß die beiden vorstehend beschriebenen
AusführungMuinen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach den Fig.
1 und 2 naturlic h auch dazu benutzt werden können, über den mittels ihnen aufgebauten Luftvorhang 7 die von diesem umgebene Innenzone
8 vor einem Γ indringen von schädlichen Gasen zu schützen, welche
den Luftvorhai;»; außen umgeben. Dabei wird die Innenzone insbesondere
bei der Aust·.' runusiorm gemäß Fig. 2 durch die über die Abteilung
der Haube 14 kontinuierlich zugeführte und gefilterte stratosphärische
Luft in besonderem Maße sauber gehalten. Durch die zweckmäßige Auswahl der Natur dieses stratosphärischen Luftstromes kann für die
Innenzone b jeder erwünschte Zustand mühelos erreicht werden. Dies
ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Arbeiten in verunreinigter Luft auszuführen sind. i
i In den Fig. 3 und 4 ist nun ein Anwendungsfall für die erfindungsgemäße |
Vorrichtung veranschaulicht. Diese soll eingesetzt werden in einem Arbeiteverfahren, bei welchem eine Walze mit einer oder mit mehreren
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..'.-!fce 81 · Telefon (0811) '»a ' '.
Gummilagen beschichtet werden muß. Es kann in diesem Zusammenhang als bekannt vorausgesetzt werden, daß sich bei einem solchen Arbeitsverfahren
schädliche Gase entwickeln, vor-denen der die Arbeit ausführende
Arbeiter zu schützen ist. Weiterhin muß dabei dafür vorgesorgt werden, daß diese Gase unmittelbar nach ihrer Entwicklung abge- !
führt werden, wobei sie nicht in die atmosphärische Luft abgeblasen werden dürfen, da dies zu einer nicht zu verantwortenden Verunreinigung
der Luft führen würde. In diesen Fig. 3 und 4 bezeichnet nun 29 einen an eine nicht dargestellte Quelle angeschlossenen Zuführkanal für Luft, |
der nahe seinem Zuführende in einen Teilkanal 29a und in einen Teil- j
kanal 29 b verzweigt ist. Der Teilkanal 29a endet an dem Arbeitsplatz j
I 31, wahrend der I eükanal 29b in einer Trockenkammer 32 endet. \
In dem Teilkanal 29a ist hinter der Abzweigung des Teilkanals 29b ;
ein Luftfilter 3 3 angeordnet, hinter welchem wiederum eine den über ;
den Teilkanal 29a zuströmenden Luftstrom aufteilende Scheidewand 34 ;
angeordnet ist. Der eine Luftstrom fließt zu schlitzförmigen Aus- . Strömöffnungen 3f>
hin, die zusammenwirken mit Auelaßöffnungen 37, i
um so einer. Luftvorhang 7 aufzubauen, welcher die Innenzone 8 nach
außen isoliert. Der andere Teilluftstrom wird über den durch die Scheidewand 34 gesi haffenen Zulaufkanal 38 in den Raum 41 zugeführt,
welcher unten durc Ii eine poröse Platte 39 abgeschlossen und welcher :
durch eine Vielzahl von Trennwänden 43 in Sektionen unterteilt ist,
welche die Aufgabe erfüllen, den Luftstrom zu richten. Diese Trenn- !
wände 43 begrenzen endseitig Ausströmöffnungen 42, über welche
dieser Teilluftstrom in die Zone 8 eingeströmt wird, um dann gleichfalls zu der Auslaßöffnung 37 hin zusammen mit dem den Luftvorhang
7 aufbauenden Luftstrom zu gelangen. Dabei werden auch die eich in
der Innenzone 8 entwickelnden schädlichen Gase zu dieser Auelaßöffnung 37 hin mitgerissen, wo schließlich auch noch die Luft, welche
durch den Luftvorhang 7 von der Umgebung angezogen */ird. An die
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Auslaßöffnung 37 ist ein Auslaßkanal 44 angeschlossen, in welchem ein die Strömungsgeschwindigkeit regulierender Dämpfer 46 angeordnet
ist. Die über den Kanal 29b abgezweigte Luftmenge wird andererseits
durch eine geeignete Trockeneinrichtung 47 dieses Kanals getrocknet und strömt dann in den oberen Raum 48 der Trockenkammer
32 ein, die nach unten durch eine poröse Platte 49 abgeschlossen ist und gegebenenfalls durch eine oder mehrere Trennwände 51 unterteilt
sein kann. An die Trockenkammer 32 ist ein nicht dargestellter Abführkanal
angeschlossen. In der durch den Luftvorhang 7 geschaffenen, nach außen isolierten Innenzone 8 wird in einem ersten Verfahrensschritt zunächst die mittels eines Wagens 53 in diese Zone gebrachte
Walze 52 mit einer oder mit mehreren Gummilagen beschichtet, wobei der diese Beschichtung ausführende Arbeiter lediglich mit seinen
Händen durch den Luftvorhang 7 hindurchreichen muß, um seine Arbeit
zu vollführen, dabei wird er durch den Luftvorhang 7 vollständig vor den schädlichen Gasen geschützt. Ist die Arbeit beendet, dann wird der
Wagen 53 entweder manuell oder maschinell in die Trockenkammer
gebracht, wobei sich bei diesem Trockenvorgang weiterhin entwickelnde schädliche Gase durch den Luftstrom abgeführt werden, der in diese
Trockenkammer 3 2 über den Kanal 29b eingeleitet ist und welcher über
den an die Trockenkammer 32 angeschlossenen,vorzugsweise unterirdisch
verlegten Kanal abgeführt wird.
In der praktisc hen Anwendung der erfindungegemäßen Vorrichtung ist
es nun als ein fundamentales Erfordernis anzusehen, den zur Installation ι
der bodenseitigen Auslaßöffnung benötigten Raum so klein wie möglich zu halten. Dieses Erfordernis sollte vorzugsweise nicht auf Kosten
einer so hoch wie möglich anzusetzenden Stabilität des Luftvorhanges
gehen und sollte weiterhin eine große Streubreite des Zustandes der
Umgebung berücksichtigen. Im Rahmen der Erfindung ist nun ein
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Teilmerkmal dieser in der Dimeneionierung der Auelaßöffnung im
Verhältnis zu dem mechanischen Zuetand des gesamten Systems zu
erblicken. In der folgenden Beschreibung bezieht eich der Ausdruck
"öffnungsweite" auf die Größe der Auslaßöffnung in Richtung der
Dicke des mit der Erfindung aufgebauten Luftvorhange. Andererseits
bezieht sich der Ausdruck "Blendenabstand" auf den Abstand bzw.
die Höhe, die durch den Luftstrom abzublenden ist. ;
Unter Hinweis auf Fig. 5 soll zunächst das bekannte System der Schaf- |
fung eines Luftvorhanges erläutert werden. Gemäß diesem wird
der einen Luftvorhang aufbauende Luftstrom 54 von einer schlitzförmigen
Ausströmöffnung % ausgestoßen, wobei er auf seinem Weg zu einer
Au s laß öffnung 57 hin unter Anziehung der umgebenden Luft allmählich '
divergiert. Wird angenommen, daß der den Luftvorhang aufbauende
Luftstrom in der Menge Q vorliegt, daß weiterhin die von diesem '■
Luftstrom von der Umgebung angezogene Luft die Menge Q besitzt, !
daß die insgesamt an der Auslaßöffnung 57 ankommende Luft die Menge ;
Q besitzt und daß schließlich die in der unmittelbaren Umgebung dieser
Au 8 laß öffnung 57 von dieser angezogene Luft die Menge Q besitzt,
dann ist aus dem System nach außen über die Auslaßöffnung 57 die i
Au 8 laß öffnung 57 von dieser angezogene Luft die Menge Q besitzt,
dann ist aus dem System nach außen über die Auslaßöffnung 57 die i
Summe aus der Luftmenge Q und der Luftmenge Q abzuführen. :
Die Öffnungsweite D der Auslaßöffnung 57 muß deshalb wenigstens !
größer als die Dicke der Luftströmung von der Menge Q sein. Wenn ;
i man nun weiterhin die Tendenz von Luftströmen zu divergieren in '.
Betracht zieht, dann wird offensichtlich, daß eine Vergrößerung des ;
Blendenabstandes H eine Vergrößerung der Öffnungeweite D bedingt.
Eine Vergrößerung der Öffnungsweite resultiert aber zwangsläufig
in der Vergrößerung des für die bodenseitige öffnung 57 benötigten
Raumes und resultiert weiter in einem beträchtlich vergrößerten
Kraftverbrauch.
Eine Vergrößerung der Öffnungsweite resultiert aber zwangsläufig
in der Vergrößerung des für die bodenseitige öffnung 57 benötigten
Raumes und resultiert weiter in einem beträchtlich vergrößerten
Kraftverbrauch.
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Demgegenüber bringt nun das in Fig. 6 schematiech veranschaulichte
System nach der Krfindung wesentliche Vorteile. Gemäß diesem wird
die den Luftvorhang aufbauende Luftströmung 54 von der schlitzförmigen öffnung % ausgeströmt, wobei der Luftstrom zunächst bis zum Erreit
hen lilies !tcstimmten Abstandes divergiert. Hat er die virtuelle
Ebene A-B errehht, dann neigt der Luftstrom dazu, allmählich zu
konvergieren, bis er zu der Auslaßöffnung 57 hin gelangt, wobei natürlich
auch dieser I.uftstrom von der Umgebung zusätzlidie Luft anzieht. Die virtuelle Ebene A-B wird nun erfindungegemäß so gelegt, daß der
Abstand H zwist hen ihr und der AuUlaßöffnung 57 dem geforderten
Blendenabetand entspricht, d.h. der konvergierende Teil 58 des Luftetrome
bildet einen Luftvorhang, welcher die von ihm erwartete Wirkung bringt. Hat man die virtuelle Ebene A-B gewählt, dann läßt sich
die Öffnungebreite D' der Auelaßöffnung mittel« des Gesetzes Über das
"kritische Strömungeverhältnie" berechnen, und zwar im Verhältnis
zu der Öffmmgsweite E der Zuetrömöffnung, der Dicke E' des Luftvorhanges
und dem IUendenabstand H' . Die folgenden drei Gleichungen
sind dafür maßgebend:
F"
D' 3E'
4- ^ Γ)'
(1)
ti)
(3)
Dadurch ist es möglich, die öffnungaweite D' der Auelaßöffnung wesentlich
kleiner zu gestalten im Vergleich zu den herkömmlichen Systemen zur Schaffung eines Luftvorhanges, ohne daß die Blendenwirkiang des
Luftvorhanges gemindert wird.
Für die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung i
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D-pl.-fng. Hf.-.t U>i- ■ ■· ■>-·-- t [>
--8 MnrvJien 81, Cosimastrafja 81 . Telefon- (0811) 48 38 20
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wird ein ganz bestimmtes Verhältnis zwischen der Zuströmöffnung,
der Auslaßöffnung und den diesen beiden öffnungen zugeordneten Teilen
des Strömungesysteme vorgeschlagen. Gemäß dieser vorzugsweisen
Ausführungsform wird der den Luftvorhang aufbauende Luftstrom in
einem Zustand von der Ausströmöffnung zum Ausströmen gebracht,
bei welcher er eine gleichförmige Verteilung seiner Strömungsgeschwindigkeit besitzt. Der Luftvorhang ist hauptsächlich aus einem
Kernteil des so ausgestoßenen Luft ströme β aufgebaut. Die Weite der
Zuströmöffnung sollte größer sein als ein Fünftel des geforderten Blendenabstandes und die Weite der Auslaßöffnung sollte kleiner
sein als die so bemessene Weite der Zuströmöffnung. Die Masse
des über die Auelaßöffnung abgeführten Luft ströme β muß so gewählt
werden, daß sie immer größer ist als die Masse des zugeführten Luftstromes. Besteht ein Temperaturunterschied zwischen der Umgebung
und der den Luftvorhang aufbauenden Luftströmung oder einer durch den Luftvorhang nach außen isolierten Innenzone, dann sollte das System
mit einer geeigneten Kompensationseinrichtung ausgerüstet sein, welche
mechanisch den Wert des kritischen Strömungsverhältnisses einregelt.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEVorrichtung zur Schaffung eines Luftvorhanges unter Bildung einer pneumatisch nach außen isolierten Innenzone,in welcher oder außerhalb welcher gegebenenfalls schädliche Gase sich entwickeln können oder vorhanden sind, die gegebenenfalls abgeführt werden müssen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines den Luftvorhang um die Innenzone herum aufbauenden Luftstromes, die an eine sie mit Luft versorgende Quelle angeschlossen ist und die mit einer zu ihr auf Abstand angeordneten Einrichtung zusammenarbeitet, welche die von dieser den Luftvorhang aufbauenden Einrichtung ausgestoßene und mit der umgebenden Luft vermischte Luft aufnimmt und dieses Gemisch nach außen abführt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Einströmen stratosphärischer bzw. atmosphärischer Luft in die Innenzone vorgesehen ist, welcher mit Abstand eine Einrichtung zugeordnet ist, zu welcher hin diese Luft strömt und über welche sie nach außen abgeführt wird.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die Zuströmung stratosphärischer oder atmosphärischer Luft in die Innenzone mit der Einrichtung zur Erzeugung eines den Luftvorhang aufbauenden Luftstromes verbunden ist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung eines den Luft-009838/1383ORIGINAL INSPECTEDDtpt !ng. Μ·? ζ · ·.-- P-: j ■- j '. [> — 8 MuncJien 81. Coiimajtiojs· 81 · Telefon: (0811) 48 Ö 20- 14 -vorhang aufbauenden Luftstromes bzw. die Einrichtung zum Einströmen stratosphärischer oder atmosphärischer Luft in die Innenzone je eine vorzugsweise schlitzförmige öffnung ist, die mit der Luftquell« in Verbindung stehen.5. Vorrichtung nach Anepruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Öffnungen zu einer öffnung vereinigt sind, die durch eine Scheidewand in der Nähe ihrer Mündung in zwei Abteilungen unterteilt ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftquelle über einen Luftkanal an die Öffnung bzw. an die öffnungen angeschlossen ist, in welchem mindestens ein Ventilator und in welchem gegebenenfalls weiterhin zwischen diesem .und der öffnung bzw. den öffnungen mindestens ein Luftfilter angeordnet sind.7. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Einrichtung zur Erzeugung eines den Luftvorhang aufbauenden Luftstroms mit Abstand zugeordnete Einrichtung eine Auslaßöffnung ist, an welche ein Auslaßkanal angeschlossen ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung die Form einer baldachinförmigen Haube aufweist.9. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Einrichtung zum Einströmen stratosphärischer oder atmosphäriecher Luft dienende Einrichtung mit Abstand00983 8/1383 original inspectedD pi If* H...r ζ L' .·.0-8 Mur >on Fl. Cositnastrafc· 81 ■ Telefon: (ΟβΠ) 48 38 20- 15 -zugeordnete Einrichtung die Form einer baldachinförmigen oder langgestreckten Haube aufweist.10. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in dem Auslaukanal ein Luftreiniger angeordnet ist, hinter welchem der Auslaßkanal mit dem die Luftquelle mit der Zuströmöffnung verbindenden Kanal verbunden ist.H. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,, daß die Weite der Auelaßöffnung folgende Gleichungen erfüllt:E' 5H'E 5- D' 2^ D' Vewobei:D* = Weite der AuelaßöffnungE = Weite der ZuströmöffnungH* = erforderlicher BlendenabstandE' = Dicke des Luftvorhanges im Abstand H' von der Auslaßöffnung.12. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der den Luftvorhang aufbauende Luftstrom eine gleichförmige Verteilung seiner Strömungsgeschwindigkeit besitzt und daß der Luftvorhang hauptsächlich aus einem Kern der über die Zuströmöffnung ausströmenden Luft aufgebaut ist, wobei die Weite dieser Zuströmöffnung größer ist als ein Fünftel des geforderten Blendenabstandes, die Weite der Auelaßöffnung kleiner ist als diejenige der Zuströmöffnung und wobei schließlich*■ »■009838/1383ORfQlNAL iNSPBOTEDDi"pl Ing. Heinz Lesser. Γ«! ntcm*a t D — 8 München 81. Cosimostiafc· 81 · Telefon: (0811) 48 38 20- 16.-die über die Auslaßöffnung abgeführte Maeae dee Luftetromes ständig größer ist als die Masse der zuströmenden Luft.13. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der- Einrichtung zur Erzeugung eines
den Luftvorhang aufbauenden Luft ströme β zuströmende Luft in einer Teilmenge einem Abzweigkanal zugeführt-ist, der in eine Einrichtung mündet, welche neben der Einrichtung angeordnet ist.009833/1383ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP284269 | 1969-01-13 | ||
| JP284269 | 1969-01-13 | ||
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| JP830769A JPS5018225B1 (de) | 1969-02-04 | 1969-02-04 | |
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960485A1 true DE1960485A1 (de) | 1970-09-17 |
| DE1960485B2 DE1960485B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE1960485C DE1960485C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0487342A1 (de) * | 1990-11-22 | 1992-05-27 | Aerospace Engineering And Research Consultants Limited | Gasabzugsschrank mit Luftvorhang und Verfahren |
| DE19712975A1 (de) * | 1997-03-27 | 1998-10-01 | Gwe Ges Fuer Wasseraufbereitun | Verfahren zur Optimierung der Luftführung in einer Reinluft-Kabine |
| DE102006039241A1 (de) * | 2006-02-24 | 2007-08-30 | Ingenieurbüro Mayer AG | Verfahren und Vorrichtung zur Absaugung von Luftverunreinigungen |
| DE102007027598A1 (de) * | 2007-06-12 | 2008-12-18 | Daniel Infantone | Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Fremdkörpern in einem Raum |
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| DE102007027598A1 (de) * | 2007-06-12 | 2008-12-18 | Daniel Infantone | Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Fremdkörpern in einem Raum |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1960485B2 (de) | 1972-09-07 |
| GB1275569A (en) | 1972-05-24 |
| US3625133A (en) | 1971-12-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |