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DE19603532C2 - Peritonealkatheter-Suspensorium als Kleidungsstück - Google Patents

Peritonealkatheter-Suspensorium als Kleidungsstück

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Publication number
DE19603532C2
DE19603532C2 DE1996103532 DE19603532A DE19603532C2 DE 19603532 C2 DE19603532 C2 DE 19603532C2 DE 1996103532 DE1996103532 DE 1996103532 DE 19603532 A DE19603532 A DE 19603532A DE 19603532 C2 DE19603532 C2 DE 19603532C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garment
catheter
peritoneal catheter
peritoneal
padded
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1996103532
Other languages
English (en)
Other versions
DE19603532A1 (de
Inventor
Elisabeth Emberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMBERGER, ELISABETH, 93449 GEIGANT, DE
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DE1996103532 priority Critical patent/DE19603532C2/de
Publication of DE19603532A1 publication Critical patent/DE19603532A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19603532C2 publication Critical patent/DE19603532C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/40Suspensory bandages

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Stand der Technik
Aus dem Peritoneum der Patienten ragt ein dünner Katheter, der am Ende mit einer Vorrichtung versehen ist, daß der Dialyseflüssigkeitsbehälter (Perittonaldialyselösungsbehälter oder Peritonal-Bag) keimfrei anzuschließen ist. Der Peritonealkatheter wurde bis jetzt einfach am Bauch der Patienten mit Heftpflaster angeklebt, um ihn zu fixieren, damit er nicht verrutschen bzw. nicht zu stark bewegt werden kann weil sonst Schmerzen entstehen.
Da die kranken Menschen ständig große Schmerzen haben, werden diese noch verstärkt durch Körperdrehungen und durch die oftmalige Abnahme der Pflasterstreifen, bzw. die neue Fixierung des Peritonealkatheters. Es sind keine Lösungen bekannt, ein Befestigungspflaster für einen Peritoneal-Katheter zu vermeiden.
Diese Verfahrensweise ist auch beim Schlaf der Patienten sehr störend, da der Katheter gepolstert werden muß und ständig die Gefahr besteht, daß etwas verrutscht und wieder Schmerzen verursacht.
Aus der US 5 271 745 ist eine Katheterbefestigung mit zwei Laschen- und aus der US 4-666 432 eine Verrutschsicherung bekannt.
Problem
Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine bequemes Kleidungsstück zu schaffen, das die Schmerzen der Patienten dauerhaft lindert, jedoch der medizinische Zweck bzw. die uneingeschränkte Peritoneal-Dialyse voll ertüllbar bleibt und die Fixierung des Katheters gewährleistet wird.
Auch der oftmalige Wechsel der Befestigungspflaster soll mit der Erfindung entfallen und quälende Schmerzen für die Patienten verhindert werden.
Lösung
Die oben genannten Probleme werden mit den im Patentanspruch aufgeführten Merkmalen gelöst.
Erreichte Vorteile
Wärme, Schmerzfreiheit bei der ambulanten Peritoneal-Dialyse, fachgerechte Lagerung des Katheters auf dem Oberbauch ohne Pflasterkleber und ohne Schnur, die einfach am Hals hängt.
Das Kleidungsstück bietet den Vorteil, daß die Dialyse-Flüssigkeit nicht in den Peritoneal- Katheter zurücklaufen kann, weil das Suspensorium am Oberbauch so angeordnet ist, daß der Katheter vom Körperaustritt nach oben geführt wird und nicht nach unten.
Der Peritoneal-Katheter braucht nicht aufgerollt, sondern nur im Kleidungsstück in Schleifenform eingelegt werden.
Dadurch knickt der Katheter nicht ab und ein Verkleben an der Katheterinnenseite wird verhindert.
Das Kleidungsstück wärmt den Körper aufgrund seiner Größe und seines Materials. Der Patient kann ohne fremde Hilfe, allein ambulant das Kleidungsstück an- und ausziehen, den Katheter entnehmen und wieder im Kleidungsstück lagern während der Nichtverwendung.
Der Katheter kann sich im Kleidungsstück den Körperbewegungen des Patienten anpassen und wird nicht gezerrt, so daß Schmerzen ausgeschlossen sind.
Das Kleidungsstück hat keine Verschlüsse, die Druckstellen auf der Haut des Patienten erzeugen und verhindert somit Scheuer- und Entzüngungsquellen.
Das Kleidungsstück aus natürlichem Material liegt direkt auf der Haut des Patienten und gibt ihm Wärme und Wohlsein, anstatt Kälte durch kleine und synthetische Materialien oder Pflaster.
Ein einziges Modell kann für Männer, sowie für Frauen und Kinder gleichermaßen verwendet werden.
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird wie folgt erläutert
Fig. 1 Das erfindungsgemäße Suspensorium.
Fig. Nr. 2 und 3 Materialaufstellung:
feiner weißer Baumwolljersey (T-Shirt-Stoff) (a und b)
wattierte weiße 1 cm starke Vlieseinlage (Dakonwatte) (c und d)
2 Gummilitzen 8 mm breit, weiß, Länge 62 cm (f)
weicher, 6 cm breiter Miedergummi in einem Teil, weiß ohne jeden Verschluß (g) 60 cm
aufbügelbare Vlieseinlage, weiß, (h) 30×3 cm
2 weiße Knöpfe Durchmesser 12 mm
Knopflochseide weiß
Baumwollfaden Stärke 80-100 weiß
Beim Nähen Jerseynadel verwenden.
Alle Maßangaben in cm jedoch ohne die Nahtzugaben von 1,5 cm.
Baumwolljersey zuschneiden laut beiliegender Zeichnung Maß: Länge 30 cm Breite 33 cm. (Zeichnung Nr. 3 Fig. a)
Baumwolljersey zuschneiden Breite 11 cm Länge 30 cm (Zeichnung Nr. 3 Fig. b)
1× Vlieseinlage (Dakonwatte) auf 11 cm Breite und Länge 30 cm zuschneiden. (Zeichnung Nr. 3 Fig. c)
2× Vlieseinlage (Dakonwatte) auf 4 cm Breite und Länge 30 cm zuschneiden. (Zeichnung Nr. 3 Fig. d)
Träger aus Baumwolljersey zuschneiden Breite 1,2 cm Länge 62 cm je nach Größe des Patienten. (Zeichnung 3 Fig. e)
2 Gummilitzen (f) vorbereiten Länge ca. 59 cm, also ein wenig kürzer als Zeichnung Nr. 3 Fig. e
weicher, hautverträglicher, 6 cm breiter Miedergummi Länge 60 cm (Zeichnung 3 Fig. g)
1× aufbügelbare Vlieseinlage zuschneiden 3 cm Breite und Länge 30 cm (Zeichnung 3 Fig. h)
Wattierte Vlieseinlagen (Dakonwatte) (Zeichnung 3 Fig. c und d) der Länge nach übereinanderlegen und feststeppen, d. h., 2× Fig. d aus Zeichnung Nr. 3 auf Fig. c legen, jeweils zum oberen und unteren Rand der Fig. c Zeichnung 3.
Taschenstoff Teil A Richtung Y falten, 6 cm starken Miedergummi Zeichnung Nr. 3 Fig. g auf Teil Y legen, auf Teil b wird die vorgesteppte Vlieseinlage gelegt.
Dann wird Teil A mit Teil B abgesteppt und 6 cm breiter Miedergummi Zeichnung Nr. 3 Fig. g links und rechts mitgefaßt und gleichzeitig Vlieseinlage (c und d) mit eingenäht.
Nun wird das aufbügelbare Vlies Zeichnung Nr. 3 Fig. h auf die C-Seite am oberen Ende eingelegt und aufgebügelt.
Fig. b wird auf die X-Seite (oberes Ende) gelegt und alle 3 Seiten werden nun festgesteppt.
Wenden der Tasche in der Reihenfolge Fig. b mit X. Laut Zeichnung auf die rechte Seite und A mit B ebenfalls wenden.
Dann X auf Z legen und als Tasche zusammensteppen. Dabei ist zu beachten, daß 1 seitliche Öffnung (links oder rechts) für die Aufnahme des Peritonealkatheters gelassen wird.
Als nächster Schritt wird die Tasche auf der unteren Seite (gegenüber den Knopflöchern) abgesteppt.
2 Knopflöcher in gleichem Abstand einsetzen mit Knopflochseide nähen.
Anschließend werden die 2 Knöpfe gegenüber den Knopflöchern fachgerecht angenäht.
Träger (Zeichnung Nr. 3 Fig. e) werden links zusammengesteppt und verstürzt.
2 Gummilitzen (f) auf die fertige Länge (ca. 3-4 cm kürzer als die Stoffträger Zeichnung Nr. 3 Fig. e) zuschneiden und durch die Träger durchziehen.
Gummilitzen dürfen nicht im Träger festgenäht werden, sondern nur an 6 cm breiten Miedergummi Zeichnung 3 Fig. g.
Träger am Rückteil laut Zeichnung Nr. 2 überkreuzen und am 6 cm breiten Miedergummi Zeichnung Nr. 3 Fig. g an den Punkten (1, 2, 3, und 4 ) festnähen.

Claims (1)

  1. Peritonealkatheter-Suspensorium, als Kleidungsstück für Patienten, die die Peritoneal-Dialyse- Behandlung ambulant anwenden müssen,
    bestehend aus
    einer gepolsterten Aufnahmetasche (1) für einen Peritonealkatheter, die auf dem Oberbauch des Patienten liegt, auf der Körperseite mit einem Zentimeter wattiertem Vlies (Dakonwatte) ausgekleidet ist, auf der linken oder rechten Seite offen ist, um den Peritonealkatheter einzulegen und auf der Oberseite mit zwei Knöpfen auf- und zuknöpfbar ist,
    einer Körperbefestigung (2) der gepolsterten Aufnahmetasche (1) über den Rücken bestehend aus einem sechs Zentimeter breiten, elastischen, körperverträglichen Miedergummi, der links u. rechts an der Aufnahmetasche befestigt ist,
    einer Verrutschsicherung (3) aus dünnen Trägern mit ein bis zwei Zentimeter Breite aus Baumwolljersey mit innenliegender elastischer Gummilitze, derart daß das Suspensorium nicht nach unten wegrutschen kann.
DE1996103532 1996-02-01 1996-02-01 Peritonealkatheter-Suspensorium als Kleidungsstück Expired - Fee Related DE19603532C2 (de)

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US5271745A (en) * 1992-10-27 1993-12-21 Tabex Industries, Inc. Medical tubing retaining device and method of use
US5403285A (en) * 1994-04-29 1995-04-04 Roberts; Sandra L. Apparatus for securing a catheter tube to a body
DE4230562C2 (de) * 1992-09-12 1996-01-25 Anna Marie Cords Halterung für einen Urinbeutel

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