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DE196022C - - Google Patents

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Publication number
DE196022C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
changeover switch
switch
grisson
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT196022D
Other languages
English (en)
Publication of DE196022C publication Critical patent/DE196022C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196022 KLASSE 2\g. GRUPPE
ROBERT GRISSON in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1905 ab.
Während man bisher die Schließungsströme zu verschiedenen Zwecken, insbesondere bei Röntgenapparaten, nicht nur nicht benutzt, sondern sie möglichst zu beseitigen suchte, bezweckt die vorliegende Erfindung die Benutzung dieser Schließungsströme in auf Resonanz abgestimmten Schwingungskreisen.
Durch zahlreiche Versuche hat der Erfinder festgestellt, daß die unter der Bezeichnung
ίο »Grissonkondensatora bekannte Polarisationszelle, welche bei relativ kleinen Dimensionen ■große Kapazität besitzt und die Eigenschaft hat, sich momentan zu laden, ihre Ladung dagegen nur relativ langsam abzugeben, eine neuartige Umwandlung des elektrischen Stromes gestattet.
Es kommt nämlich darauf an, daß einem geeigneten Schalter bzw. Umschalter Gleichstrom zugeführt wird, und daß durch den Schalter bzw. Umschalter eine Verbrauchsstelle und ein Grissonkondensator bzw. mehrere Grissonkondensatoren (diese unter sich in beliebiger Anordnung) derartig in Reihe geschaltet werden, daß der Kondensator oder die Kondensatorbatterie zur Stromquelle umgeschaltet wird, also fortgesetzt umgeladen werden kann, so daß zwischen Schalter bzw. Umschalter und Kondensator Stromstöße wechselnder Richtung entstehen.
Auf der Zeichnung sind zwei Schaltungsbeispiele angegeben, mit denen das neue Verfahren durchgeführt werden kann, und bei denen die oben erwähnte Eigenschaft der Polarisationszelle verwertet ist.
Fig. ι zeigt die Verbindung einer zum Teil bekannten Schaltung mit genannten Polarisationszellen zur Erzeugung hochgespannter gleichgerichteter Ströme, wie solche für den Betrieb von Röntgenröhren usw. Verwendung finden.
Die Verbrauchsstelle V ist hier ein elektromagnetischer Apparat, z. B. die Primärspule eines Induktoriums, und ist in den Gleichstromweg geschaltet, wie die Figur zeigt.
Sie wird nun- bei jeder Ladung bzw. Umladung des Kondensators von Stromstößen gleicher Richtung durchflossen, die auf beliebige Spannung transformiert werden können.
Diese Stromstöße werden durch Schließung des Kreises G + V-C, U1, G — hervorgerufen.
Der Verlauf des Schließungsstromes ist infolge Verwendung der genannten Polarisationszelle derart, daß in der Sekundärspule des Induktoriums Stromstöße gleicher Riehtung erzeugt werden, entsprechend dem schnellen Ausgleich des Spannungsunterschiedes zwischen Stromquelle und Kapazität.
Durch die Einschaltung einer Polarisationszelle U2 (Fig. 2), als unipolarer Flüssigkeits- kondensator ausgebildet, wird die Wirkung besonders in den Fällen, in welchen eine Regelung der Spannung durch Ohm sehe Widerstände erfolgt, verbessert.
Fig. 3 zeigt das Beispiel einer Schaltung für elektrotherapeutische Zwecke.
Die Verbrauchsstelle V ist hier ein Elektromagnet, der in den Wechselstromweg ge-
schaltet ist und dessen Selbstinduktion zur Kapazität der Polarisationszellen sowie' zur Stromschlußzahl in Resonanz gebracht wird. Hat die Stromquelle G eine Spannung von ι io Volt, so tritt an den Polen der Verbrauchsstelle V eine mittlere Spannungserhöhung bis 200 Volt und mehr auf, die in dem Elektromagneten Wirkungen hervorbringt, welche das Nervensystem beeinflussen.
Nähert man z. B. das Auge dem Magneten, so empfindet man eine lebhafte flimmernde Lichterscheinung, selbst bei geschlossenen Augen.
Diese so erzeugten Wirkungen sollen Anwendung finden zur Heilung von Nervenleiden u. dgl.
Eine Kontrollvorrichtung auf Resonanz besteht darin, daß man parallel zu dem Elektromagneten Glühlampen oder eine andere Anzeigevorrichtung schaltet. Das Hellbrennen der Glühlampen bzw. das Ausschlagen eines Zeigers der Kontrollvorrichtung" ist das Zeichen für eingetretene Resonanz, bei der die erwähnten Wirkungen den gewünschten Höchstwert besitzen.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Verfahren zur Umwandlung von elektrischem Strom, dadurch gekennzeich- ■ net, daß einem geeigneten Schalter bzw. Umschalter Gleichstrom zugeführt wird, und daß durch den Schalter bzw. Umschalter eine Verbrauchsstelle und ein Grissonkondensator bzw. mehrere Grissonkondensatoren — diese unter sich in beliebiger Anordnung — derartig in Reihe geschaltet werden, daß der Kondensator oder die Kondensatorbatterie geladen bzw. umgeladen werden, so daß zwischen Stromquelle und Umschalter Stromstöße gleicher Richtung und zwischen Umschalter und Kondensator Stromstöße wechselnder Richtung entstehen.
2. Schaltung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Flüssigkeitsunipolarzelle ausgebildeter Grissonkondensator parallel zur Stromquelle und durch den Schalter bzw. Umschalter in Reihe zur Verbrauchsstelle und zu einem anderen Kondensator geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196022D Active DE196022C (de)

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