DE19600131A1 - Montageanordnung für Schiebeverglasungen - Google Patents
Montageanordnung für SchiebeverglasungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Montageanordnung für Schie
beverglasungen, insbesondere für mehrflüglige Schiebe
fenster und Schiebetüren, mit einer als Unterteil eines
Rahmens auf einer Brüstung festlegbaren Laufschiene,
die mit mindestens einem nach oben überstehenden, einen
waagerecht verschiebbaren Schiebeflügel tragenden Lauf
steg versehen ist.
Bei Schiebeverglasungen ist es bekannt, die untere
Laufschiene des Rahmens zwischen den Laufstegen mit
Durchgangsbohrungen zu versehen, durch die von oben her
Befestigungsschrauben in das Mauerwerk der Brüstung ein
geschraubt werden können. Diese Art der Montage ist zwar
einfach, hat jedoch den Nachteil, daß die Schraubverbin
dung praktisch nicht wasserdicht ausgeführt werden kann.
Niederschlag, welcher sich in den durch die Laufstege
auf der Laufschiene gebildeten Rinnen staut, kann somit
bis zum Mauerwerk durchdringen und dort zu Schäden füh
ren. Ein weiterer Nachteil der direkten Verschraubung
der Laufschiene in das Mauerwerk besteht darin, daß die
eingebrachten Schrauben bei Winddruckbelastung der Ver
glasung über den Rahmen hohen Scherkräften ausgesetzt
werden.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung das Problem zu
grunde, eine Montageanordnung für Schiebeverglasungen
zu schaffen, die bei einfacher Montage dauerhaft bela
stungssicher im Mauerwerk einer Brüstung verankerbar
ist.
Dieses Problem wird gemäß der Erfindung durch die Merk
male des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestal
tungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Der Kern der Erfindung liegt darin, daß durch eine mo
dulartige Ausbildung des unteren Rahmenteils eine ein
fache Montage ermöglicht wird, bei der die Laufschiene
nicht über Durchgangsbohrungen nach unten verschraubt
werden muß. Um dies zu ermöglichen, wird gemäß der Er
findung eine an der Brüstung durch Verankerungsmittel
verankerbare, an deren Verankerungsstellen durch eine
Abdeckung gegen die Wetterseite abgeschirmte, zur Bete
stigung der Laufschiene bestimmte Anschlußschiene vor
geschlagen. Der Einsatz der Anschlußschiene besitzt
auch den Vorteil, daß diese an unterschiedlichste Brü
stungen angepaßt und zunächst getrennt von der Lauf
schiene auf einfache Weise montiert werden kann.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
daß die Verankerungsmittel durch die Laufschiene gegen
die Wetterseite abgedeckt sind. Der Wetterschutz kann
vorteilhaft dadurch erzielt werden, daß die Laufschiene
als Hohlprofilschiene ausgebildet ist und eine in Schie
nenlängsrichtung durchgehend randoffene, mit ihrer Wan
dung die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel ge
gen Wasserzutritt von der Wetterseite abdeckende Hohl
kammer aufweist. In einer konstruktiv einfachen Ausge
staltung kann die Hohlkammer nach oben durch den Boden
der Laufschiene und nach den Seiten durch zwei parallel
zueinander in Schienenlängsrichtung sich erstreckende,
an ihren nach unten weisenden freien Enden rechtwinklig
abgewinkelte Stützrippen begrenzt sein. Dabei kann die
Laufschiene über die auf der Anschlußschiene stumpf
aufliegenden Stützrippen auf der Anschlußschiene abge
stützt werden.
Vorteilhafterweise sind die als Schrauben ausgebil
deten Verankerungsmittel im Abstand zueinander ent
lang der Laufschiene angeordnet und greifen senk
recht von der Hohlkammer her durch die Anschluß
schiene hindurch in die Brüstung ein. Durch die senk
rechte, nur wenig über das Mauerwerk überstehende An
ordnung müssen die Schrauben keine Normalkräfte aufnehmen
und nur geringen Scherbelastungen standhalten, so daß
sie entsprechend klein dimensioniert werden können.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, daß die Anschlußschiene einen an der von der
Wetterseite abgewandten Innenseite der Brüstung veran
kerbaren Abschnitt aufweist, wobei die Verankerungsstel
len der Verankerungsmittel durch die als Abdeckung wir
kende Schiebeverglasung gegen die Wetterseite abgeschirmt
sind.
Zur Vereinfachung der Herstellung und Montage kann die
Anschlußschiene als Winkelprofilschiene ausgebildet sein
und einen auf der Brüstung abstützbaren, die Laufschiene
untergreifenden Stützschenkel sowie einen mit der Lauf
schiene starr verbindbaren Montageschenkel aufweisen.
Zur Verankerung an der Innenseite der Brüstung kann die
Anschlußschiene zusätzlich mit einem rechtwinklig zu
dem Stützschenkel angeordneten Tragschenkel versehen
sein.
Zum Ausgleich von Unebenheiten in Längsrichtung der
Brüstung können Auflagestücke vorgesehen werden, über
die der Stützschenkel in horizontaler Lage auf der
Brüstung abstützbar ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung ist der gegenüber dem Stützschenkel vorzugs
weise rechtwinklig abgebogene Montageschenkel im Bereich
der wetterseitigen Oberkante der Brüstung mit seinem
freien Ende nach oben weisend angeordnet, so daß die
Laufschiene an dem Montagewinkel mittels vorzugsweise
als gewindeschneidende Schrauben ausgebildeten Befesti
gungsmitteln befestigbar ist. Da die Schraubverbindung
in dieser Anordnung durch die auf die Verglasung wirken
den Windkräfte lediglich auf Zug beansprucht ist, genü
gen einfache Blechschrauben als Befestigungsmittel.
Zur Verminderung von Wasserdurchtritt durch die Ver
schraubung und den Falz zwischen dem Montageschenkel
und der Laufschiene kann eine wasserdichte Silikonver
siegelung vorgesehen sein.
Weiter ist es von Vorteil, wenn das in der Laufschiene
sich sammelnde Niederschlagswasser durch einen Entwäs
serungskanal abgeleitet wird. Dieser kann als Entwässe
rungskammer ausgebildet sein, die einen zur Wetterseite
hin schräg nach unten geneigten Boden aufweist, und die
an ihrer die Laufstege tragenden oberen Wand zwischen
den Laufstegen mit Wassereinlaßöffnungen und an ihrer
wetterseitigen Seitenwand mit Wasserauslaßöffnungen
versehen ist. Eine Verbesserung des Wetterschutzes kann
dadurch erzielt werden, daß an der Anschlußschiene eine
Abtropfleiste angeformt oder angeschraubt ist, welche
die wetterseitige Oberkante der Brüstung übergreifend
und in seitlichem Abstand zur Brüstung nach unten wei
send, vorzugsweise nach unten abgewinkelt angeordnet
ist.
Eine besonders einfache Befestigung der Seitenteile des
Rahmens wird durch mehrere an der Laufschiene zweck
mäßig innerhalb der Laufstege und/oder unterhalb des
Bodens der Entwässerungskammer angeformte, in Längs
richtung der Laufschiene verlaufende Schraubkanäle er
möglicht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anschlußschiene
und die Laufschiene als Strangpreßteile ausgebildet
sind, und aus Leichtmetall, vorzugsweise aus Aluminium
bestehen. Dadurch wird eine kostengünstige Herstellung
und eine einfache Konfektionierung entsprechend unter
schiedlicher Brüstungslängen ermöglicht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Schiebeverglasung auf einer abgebrochen
dargestellten Brüstung in perspektivischer An
sicht;
Fig. 2 eine Montageanordnung für die Schiebeverglasung
im Querschnitt;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Montageanord
nung im Querschnitt entsprechend Fig. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Montageanordnung 1
dient als Unterteil eines mehrere Waagerecht-Schiebe
flügel 2 aufnehmenden Rahmens zum unteren Anschluß der
Schiebeverglasung 3 an eine Brüstung 4. Die Montagean
ordnung 1 besteht im wesentlichen aus einer im Quer
schnitt mehrwinkligen, auf der Brüstung 4 verankerbaren
Anschlußschiene 5 und einer an der Anschlußschiene 5
befestigbaren Laufschiene 6.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die als dreischenklige
Winkelschiene ausgebildeten Anschlußschiene 5 einen
Stützschenkel 7, einen Montageschenkel 8 und einen Ab
tropfschenkel 9 auf. Im montierten Zustand liegt der
Stützschenkel 7 horizontal sich erstreckend auf der
freien Stirnseite der Brüstung 4 auf, während der von
dem Stützschenkel 7 rechtwinklig abgebogene Montage
schenkel 8 im Bereich der wetterseitigen Oberkante 10
der Brüstung 4 mit seinem freien Ende senkrecht nach
oben weist. Von der Scheitelkante des Stützschenkels 7
und des Montageschenkels 8 ausgehend erstreckt sich der
seinerseits im Profil stumpfwinklig ausgebildete Ab
tropfschenkel 9 zur Wetterseite hin nach unten. Der auf
der Brüstung 4 aufliegende Stützschenkel 7 ist an
mehreren im Abstand zueinander entlang der Anschluß
schiene 5 angeordneten Verankerungsstellen durch von
oben her durch den Stützschenkel 7 hindurch in das
Mauerwerk der Brüstung 4 eingreifende Verankerungs
schrauben 11 an der Brüstung 4 verankert.
Auf der Oberseite des in der beschriebenen Weise
verankerten Stützschenkels 7 ist die Laufschiene 6 über
mehrere Stützrippen 12 abgestützt. Die Stützrippen 12
erstrecken sich parallel zueinander entlang der Lauf
schiene 6 und sind an ihren nach unten weisenden freien
Enden zur Erhöhung der Auflagefläche rechtwinklig abge
winkelt. Dabei bilden zwei benachbarte Stützrippen 12
zusammen mit dem Boden 19 der Laufschiene 6 eine in
Schienenlängsrichtung durchgehende Hohlkammer 39,
welche die Schraubköpfe der Verankerungsschrauben 11
aufnimmt und mit ihrer Wandung die als Verankerungsstel
len in die Brüstung 4 gesetzten Vertikalbohrungen gegen
Wasserzutritt abdeckt.
Die wetterseitig außenliegende Stützrippe 12 dient als
Anschlagfläche 13, die an die wetterabgewandte Seite
des Montageschenkels 8 anliegt. In dieser Lage ist die
Laufschiene 6 an der Anschlußschiene 8 über mehrere im
Abstand zueinander in Schienenlängsrichtung angeordnete
Blechschrauben 14 befestigt, wobei die Schrauben 14 den
Montageschenkel 8 und die Stützrippe 12 von der Wetter
seite her horizontal durchgreifen.
Die Verbindungsfalze zwischen der Anschlußschiene 5 und
der Laufschiene 6 lassen sich gegebenenfalls durch rau
penförmig aufgetragene Silikonversiegelungen 21, 21′ auf
der wetterabgewandten und der wetterzugewandten Seite
gegen Feuchtigkeitsdurchtritt abdichten.
Die Entwässerungskammer 15 dient zur Ableitung von Nie
derschlagswasser, welches sich zwischen den Laufstegen
16 ansammelt. Dazu ist die Entwässerungskammer 15 an
ihrer die Laufstege 16 tragenden oberen Wandung 17 zwi
schen den Laufstegen 16 mit Wassereinlaßschlitzen 18
versehen. Das eintretende Wasser wird über den zur Wet
terseite hin schräg nach unten geneigten Boden 19 der
Entwässerungskammer 15 zu an der wetterseitigen Seiten
wand ausgebildeten Wasserauslaßöffnungen 20 und von
dort über den Abtropfschenkel 9 in ausreichend seitli
chem Abstand zur Brüstung 4 nach unten abgeleitet.
Zur Befestigung der nicht eigens dargestellten Rahmen
seitenteile sind an der Laufschiene 6 innerhalb des
mittleren Laufsteges 16 und unterhalb des Bodens 19 der
Entwässerungskammer 15 in Längsrichtung der Laufschiene
verlaufende Schraubkanäle 34 ausgebildet, an denen sich
die Rahmenseitenteile festschrauben lassen.
Auf den parallel zueinander nach oben überstehenden,
entlang der Laufschiene sich erstreckenden Laufstege 16
sind die Schiebeflügel 2 waagerecht gegeneinander ver
schiebbar geführt. Die Schiebeflügel 2 bestehen im we
sentlichen aus einem rechteckigen Scheibenrahmen 22, in
dem eine Doppelglasscheibe 23 mittels Gummidichtungen
24 und Glasabstandshaltern 25 gehaltert ist. Der Schei
benrahmen 22 ist über in seinem unteren Rahmenteil be
festigte Laufrollen 26 auf dem Laufsteg 16 verschiebbar
gelagert. Die Führung des Schiebeflügels wird durch
Führungsschenkel 27 des Scheibenrahmens 22 erreicht,
welche auf beiden Seiten des Laufstegs 16 über Bürsten
dichtungen 28 anliegen. Um eine kippsichere Verschiebe
führung zu ermöglichen, ist der nicht dargestellte obe
re Teil der Schiebeverglasung symmetrisch zu den unte
ren Teilen 16, 27, 28 ausgebildet.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind
die bereits anhand Fig. 2 beschriebenen gleichen Teile
mit gleichen Bezugsziffern versehen. Der wesentliche
Unterschied besteht darin, daß die Montageschiene 5
einen zusätzlichen Tragschenkel 30 aufweist, welcher
rechtwinklig an dem Stützschenkel 7 abgebogen ist und
an der wetterabgewandten Innenseite der Brüstung mit
seinem freien Ende nach unten weisend anliegt. In dieser
Anordnung kann die Anschlußschiene 5 über an dem Trag
schenkel 30 angreifende Verankerungsmittel gegen Wasser
zutritt geschützt an der Brüstungsinnenseite verankert
werden. Zur Aufnahme zusätzlich wirkender Normalkräfte
wird dabei eine gegenüber der Ausführungsform gemäß
Fig. 2 stärkere Verankerungsschraube 31 verwendet, die
quer durch den Tragschenkel hindurch in einen Spreiz
dübel 32 im Mauerwerk eingreift.
Zum Ausgleich von Unebenheiten der Brüstung 4 sind Auf
lagestücke 33 vorgesehen, über die der Stützschenkel 7
der Anschlußschiene 5 auf der oberen Stirnseite der
Brüstung 4 in horizontaler Lage abstützbar ist.
Sämtliche Rahmenteile der Schiebeverglasung, insbeson
dere die Anschlußschiene 5 und die Laufschiene 6, sind
zweckmäßig nach dem Strangpreßverfahren aus Aluminium
hergestellt.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Zur Befes
tigung einer Laufschiene 6 einer mehrflügligen Schiebe
verglasung auf einer Brüstung 4 ist eine Anschlußschiene
5 vorgesehen, die einen auf der Brüstung 4 abstützbaren,
die Laufschiene 6 untergreifenden Stützschenkel 7 und
einen mit der Laufschiene 6 fest verbindbaren Montage
schenkel 8 aufweist. Aufgrund der die Verankerungsstel
len überdeckenden Anordnung der Laufschiene 6 sind diese
gegen die Wetterseite und somit gegen Schäden im Mauer
werk verursachenden Wasserzutritt abgeschirmt. Zudem
wird aufgrund der modulartigen Ausbildung des unteren
Rahmenteils in Form der Anschlußschiene 5 und der
Laufschiene 6 eine einfache Montage ermöglicht.
Claims (17)
1. Montageanordnung für Schiebeverglasungen (3), insbe
sondere für mehrflüglige Schiebefenster und Schiebe
türen, mit einer als Unterteil eines Rahmens auf
einer Brüstung (4) festlegbaren Laufschiene (6),
die mindestens einen nach oben überstehenden, einen
waagerecht verschiebbaren Schiebeflügel (2) tragen
den Laufsteg (16) aufweist, gekennzeichnet durch
eine an der Brüstung (4) durch Verankerungsmittel
(11; 31, 32) verankerbare, an deren Verankerungsstel
len durch eine Abdeckung (40; 3) gegen die Wetter
seite abgeschirmte Anschlußschiene (5), an der die
Laufschiene durch Befestigungsmittel (14) starr be
festigbar ist.
2. Montageanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Laufschiene (6) als Abdeckung (40)
für die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel
(11) ausgebildet ist.
3. Montageanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufschiene (6) als Hohl
profilschiene ausgebildet ist und eine in Schienen
längsrichtung durchgehend randoffene, mit ihrer Wan
dung die Verankerungsstellen gegen Wasserzutritt
von der Wetterseite abdeckende Hohlkammer (39) auf
weist.
4. Montageanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hohlkammer (39) nach oben durch
den Boden (19) der Laufschiene (6) und nach den
Seiten durch zwei parallel zueinander in Schienen
längsrichtung sich erstreckende, an ihren nach
unten weisenden freien Enden rechtwinklig abgewin
kelte Stützrippen (12) begrenzt ist.
5. Montageanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Laufschiene (6) über die auf der
Anschlußschiene (5) stumpf aufliegenden Stützrippen
(12) auf der Anschlußschiene (5) abgestützt ist.
6. Montageanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die als Schrauben (11) ausge
bildeten Verankerungsmittel im Abstand voneinander
entlang der Laufschiene (6) angeordnet sind und
senkrecht von der Hohlkammer her durch die An
schlußschiene (5) hindurch in die Brüstung (4) ein
greifen.
7. Montageanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlußschiene (5) einen an der
von der Wetterseite abgewandten Innenseite der Brü
stung (4) verankerbaren Abschnitt (30) aufweist,
wobei die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel
(31, 32) durch die als Abdeckung wirkende Schiebever
glasung (3) gegen die Wetterseite abgeschirmt sind.
8. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (5)
als Winkelprofilschiene ausgebildet ist und einen
auf der Brüstung (4) abstützbaren, die Laufschiene
(6) untergreifenden Stützschenkel (7) sowie einen
mit der Laufschiene (6) starr verbindbaren Montage
schenkel (8) aufweist.
9. Montageanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlußschiene (5) einen an der
Innenseite der Brüstung (4) verankerbaren, recht
winklig zu dem Stützschenkel (7) angeordneten Trag
schenkel (30) besitzt.
10. Montageanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützschenkel (7) zum Aus
gleich von Unebenheiten der Brüstung (4) über Auf
lagestücke (33) auf der Brüstungsoberseite in hori
zontaler Lage abgestützt ist.
11. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem Stütz
schenkel (7) vorzugsweise rechtwinklig abgebogene
Montageschenkel (8) im Bereich der wetterseitigen
Oberkante der Brüstung (4) mit seinem freien Ende
nach oben weisend angeordnet ist und mit der Lauf
schiene (6) über vorzugsweise als gewindeschneiden
de Schrauben (14) ausgestaltete Befestigungsmittel
starr verbindbar ist.
12. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der der Wetterseite zu
gewandte Verbindungsfalz des Montageschenkels (8)
und der Laufschiene (6) mit einer Silikonversiege
lung (21′) wasserdicht abgedichtet ist.
13. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (6)
einen Entwässerungskanal (18, 15, 20) zur Ableitung
von Regenwasser aufweist.
14. Montageanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Entwässerungskanal durch eine in
Längsrichtung der Laufschiene (6) durchgehende Ent
wässerungskammer (15) gebildet ist, die einen zur
Wetterseite hin schräg nach unten geneigten Boden
(19) aufweist, und die an ihrer die Laufstege (16)
tragenden oberen Wandung (17) zwischen den Laufste
gen (16) mit Wassereinlaßöffnungen (18) und an
ihrer wetterseitigen Seitenwand mit Wasserauslaß
öffnungen (20) versehen ist.
15. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
gekennzeichnet durch eine an der Anschlußschiene
(5) angeformte oder mit dieser verschraubte Abtropf
leiste (9), welche die wetterseitige Oberkante der
Brüstung (4) übergreifend und in seitlichem Abstand
zur Brüstung (4) nach unten weisend, vorzugsweise
senkrecht nach unten abgewinkelt angeordnet ist.
16. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
gekennzeichnet durch mehrere an der Laufschiene (6)
ausgebildete, in Schienenlängsrichtung verlaufen
de Schraubkanäle (34) zur Befestigung der Seiten
teile des Rahmens (3).
17. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (5)
und die Laufschiene (6) als Strangpreßteile ausge
bildet sind und aus Leichtmetall, vorzugsweise aus
Aluminium bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100131 DE19600131A1 (de) | 1996-01-04 | 1996-01-04 | Montageanordnung für Schiebeverglasungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100131 DE19600131A1 (de) | 1996-01-04 | 1996-01-04 | Montageanordnung für Schiebeverglasungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600131A1 true DE19600131A1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=7782131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996100131 Withdrawn DE19600131A1 (de) | 1996-01-04 | 1996-01-04 | Montageanordnung für Schiebeverglasungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19600131A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19850276B4 (de) * | 1998-10-30 | 2009-03-26 | Neher Systeme Gmbh & Co. Kg | Laufschiene für eine Insektenschutztür |
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| DE2558373A1 (de) * | 1974-12-26 | 1976-07-08 | Yoshida Kogyo Kk | Aussenfenstereinheit |
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| DE3629369A1 (de) * | 1986-08-29 | 1988-03-03 | Rixen Wolfgang | Profilstab |
-
1996
- 1996-01-04 DE DE1996100131 patent/DE19600131A1/de not_active Withdrawn
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