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DE19600131A1 - Montageanordnung für Schiebeverglasungen - Google Patents

Montageanordnung für Schiebeverglasungen

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Publication number
DE19600131A1
DE19600131A1 DE1996100131 DE19600131A DE19600131A1 DE 19600131 A1 DE19600131 A1 DE 19600131A1 DE 1996100131 DE1996100131 DE 1996100131 DE 19600131 A DE19600131 A DE 19600131A DE 19600131 A1 DE19600131 A1 DE 19600131A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
arrangement according
mounting arrangement
parapet
running rail
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996100131
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English (en)
Inventor
Norbert Neher
Gerhard Neher
Arnold Neher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEHER MULTIRAUM GMBH, 78665 FRITTLINGEN, DE
Original Assignee
Neher Systeme & Co KG GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Neher Systeme & Co KG GmbH filed Critical Neher Systeme & Co KG GmbH
Priority to DE1996100131 priority Critical patent/DE19600131A1/de
Publication of DE19600131A1 publication Critical patent/DE19600131A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/0621Details, e.g. suspension or supporting guides
    • E05D15/066Details, e.g. suspension or supporting guides for wings supported at the bottom
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/42Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
    • E06B3/46Horizontally-sliding wings
    • E06B3/4609Horizontally-sliding wings for windows
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/08Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane consisting of two or more independent parts movable each in its own guides
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Montageanordnung für Schie­ beverglasungen, insbesondere für mehrflüglige Schiebe­ fenster und Schiebetüren, mit einer als Unterteil eines Rahmens auf einer Brüstung festlegbaren Laufschiene, die mit mindestens einem nach oben überstehenden, einen waagerecht verschiebbaren Schiebeflügel tragenden Lauf­ steg versehen ist.
Bei Schiebeverglasungen ist es bekannt, die untere Laufschiene des Rahmens zwischen den Laufstegen mit Durchgangsbohrungen zu versehen, durch die von oben her Befestigungsschrauben in das Mauerwerk der Brüstung ein­ geschraubt werden können. Diese Art der Montage ist zwar einfach, hat jedoch den Nachteil, daß die Schraubverbin­ dung praktisch nicht wasserdicht ausgeführt werden kann. Niederschlag, welcher sich in den durch die Laufstege auf der Laufschiene gebildeten Rinnen staut, kann somit bis zum Mauerwerk durchdringen und dort zu Schäden füh­ ren. Ein weiterer Nachteil der direkten Verschraubung der Laufschiene in das Mauerwerk besteht darin, daß die eingebrachten Schrauben bei Winddruckbelastung der Ver­ glasung über den Rahmen hohen Scherkräften ausgesetzt werden.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung das Problem zu­ grunde, eine Montageanordnung für Schiebeverglasungen zu schaffen, die bei einfacher Montage dauerhaft bela­ stungssicher im Mauerwerk einer Brüstung verankerbar ist.
Dieses Problem wird gemäß der Erfindung durch die Merk­ male des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestal­ tungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der Kern der Erfindung liegt darin, daß durch eine mo­ dulartige Ausbildung des unteren Rahmenteils eine ein­ fache Montage ermöglicht wird, bei der die Laufschiene nicht über Durchgangsbohrungen nach unten verschraubt werden muß. Um dies zu ermöglichen, wird gemäß der Er­ findung eine an der Brüstung durch Verankerungsmittel verankerbare, an deren Verankerungsstellen durch eine Abdeckung gegen die Wetterseite abgeschirmte, zur Bete­ stigung der Laufschiene bestimmte Anschlußschiene vor­ geschlagen. Der Einsatz der Anschlußschiene besitzt auch den Vorteil, daß diese an unterschiedlichste Brü­ stungen angepaßt und zunächst getrennt von der Lauf­ schiene auf einfache Weise montiert werden kann.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Verankerungsmittel durch die Laufschiene gegen die Wetterseite abgedeckt sind. Der Wetterschutz kann vorteilhaft dadurch erzielt werden, daß die Laufschiene als Hohlprofilschiene ausgebildet ist und eine in Schie­ nenlängsrichtung durchgehend randoffene, mit ihrer Wan­ dung die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel ge­ gen Wasserzutritt von der Wetterseite abdeckende Hohl­ kammer aufweist. In einer konstruktiv einfachen Ausge­ staltung kann die Hohlkammer nach oben durch den Boden der Laufschiene und nach den Seiten durch zwei parallel zueinander in Schienenlängsrichtung sich erstreckende, an ihren nach unten weisenden freien Enden rechtwinklig abgewinkelte Stützrippen begrenzt sein. Dabei kann die Laufschiene über die auf der Anschlußschiene stumpf aufliegenden Stützrippen auf der Anschlußschiene abge­ stützt werden.
Vorteilhafterweise sind die als Schrauben ausgebil­ deten Verankerungsmittel im Abstand zueinander ent­ lang der Laufschiene angeordnet und greifen senk­ recht von der Hohlkammer her durch die Anschluß­ schiene hindurch in die Brüstung ein. Durch die senk­ rechte, nur wenig über das Mauerwerk überstehende An­ ordnung müssen die Schrauben keine Normalkräfte aufnehmen und nur geringen Scherbelastungen standhalten, so daß sie entsprechend klein dimensioniert werden können.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Anschlußschiene einen an der von der Wetterseite abgewandten Innenseite der Brüstung veran­ kerbaren Abschnitt aufweist, wobei die Verankerungsstel­ len der Verankerungsmittel durch die als Abdeckung wir­ kende Schiebeverglasung gegen die Wetterseite abgeschirmt sind.
Zur Vereinfachung der Herstellung und Montage kann die Anschlußschiene als Winkelprofilschiene ausgebildet sein und einen auf der Brüstung abstützbaren, die Laufschiene untergreifenden Stützschenkel sowie einen mit der Lauf­ schiene starr verbindbaren Montageschenkel aufweisen. Zur Verankerung an der Innenseite der Brüstung kann die Anschlußschiene zusätzlich mit einem rechtwinklig zu dem Stützschenkel angeordneten Tragschenkel versehen sein.
Zum Ausgleich von Unebenheiten in Längsrichtung der Brüstung können Auflagestücke vorgesehen werden, über die der Stützschenkel in horizontaler Lage auf der Brüstung abstützbar ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der gegenüber dem Stützschenkel vorzugs­ weise rechtwinklig abgebogene Montageschenkel im Bereich der wetterseitigen Oberkante der Brüstung mit seinem freien Ende nach oben weisend angeordnet, so daß die Laufschiene an dem Montagewinkel mittels vorzugsweise als gewindeschneidende Schrauben ausgebildeten Befesti­ gungsmitteln befestigbar ist. Da die Schraubverbindung in dieser Anordnung durch die auf die Verglasung wirken­ den Windkräfte lediglich auf Zug beansprucht ist, genü­ gen einfache Blechschrauben als Befestigungsmittel.
Zur Verminderung von Wasserdurchtritt durch die Ver­ schraubung und den Falz zwischen dem Montageschenkel und der Laufschiene kann eine wasserdichte Silikonver­ siegelung vorgesehen sein.
Weiter ist es von Vorteil, wenn das in der Laufschiene sich sammelnde Niederschlagswasser durch einen Entwäs­ serungskanal abgeleitet wird. Dieser kann als Entwässe­ rungskammer ausgebildet sein, die einen zur Wetterseite hin schräg nach unten geneigten Boden aufweist, und die an ihrer die Laufstege tragenden oberen Wand zwischen den Laufstegen mit Wassereinlaßöffnungen und an ihrer wetterseitigen Seitenwand mit Wasserauslaßöffnungen versehen ist. Eine Verbesserung des Wetterschutzes kann dadurch erzielt werden, daß an der Anschlußschiene eine Abtropfleiste angeformt oder angeschraubt ist, welche die wetterseitige Oberkante der Brüstung übergreifend und in seitlichem Abstand zur Brüstung nach unten wei­ send, vorzugsweise nach unten abgewinkelt angeordnet ist.
Eine besonders einfache Befestigung der Seitenteile des Rahmens wird durch mehrere an der Laufschiene zweck­ mäßig innerhalb der Laufstege und/oder unterhalb des Bodens der Entwässerungskammer angeformte, in Längs­ richtung der Laufschiene verlaufende Schraubkanäle er­ möglicht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anschlußschiene und die Laufschiene als Strangpreßteile ausgebildet sind, und aus Leichtmetall, vorzugsweise aus Aluminium bestehen. Dadurch wird eine kostengünstige Herstellung und eine einfache Konfektionierung entsprechend unter­ schiedlicher Brüstungslängen ermöglicht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Schiebeverglasung auf einer abgebrochen dargestellten Brüstung in perspektivischer An­ sicht;
Fig. 2 eine Montageanordnung für die Schiebeverglasung im Querschnitt;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Montageanord­ nung im Querschnitt entsprechend Fig. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Montageanordnung 1 dient als Unterteil eines mehrere Waagerecht-Schiebe­ flügel 2 aufnehmenden Rahmens zum unteren Anschluß der Schiebeverglasung 3 an eine Brüstung 4. Die Montagean­ ordnung 1 besteht im wesentlichen aus einer im Quer­ schnitt mehrwinkligen, auf der Brüstung 4 verankerbaren Anschlußschiene 5 und einer an der Anschlußschiene 5 befestigbaren Laufschiene 6.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die als dreischenklige Winkelschiene ausgebildeten Anschlußschiene 5 einen Stützschenkel 7, einen Montageschenkel 8 und einen Ab­ tropfschenkel 9 auf. Im montierten Zustand liegt der Stützschenkel 7 horizontal sich erstreckend auf der freien Stirnseite der Brüstung 4 auf, während der von dem Stützschenkel 7 rechtwinklig abgebogene Montage­ schenkel 8 im Bereich der wetterseitigen Oberkante 10 der Brüstung 4 mit seinem freien Ende senkrecht nach oben weist. Von der Scheitelkante des Stützschenkels 7 und des Montageschenkels 8 ausgehend erstreckt sich der seinerseits im Profil stumpfwinklig ausgebildete Ab­ tropfschenkel 9 zur Wetterseite hin nach unten. Der auf der Brüstung 4 aufliegende Stützschenkel 7 ist an mehreren im Abstand zueinander entlang der Anschluß­ schiene 5 angeordneten Verankerungsstellen durch von oben her durch den Stützschenkel 7 hindurch in das Mauerwerk der Brüstung 4 eingreifende Verankerungs­ schrauben 11 an der Brüstung 4 verankert.
Auf der Oberseite des in der beschriebenen Weise verankerten Stützschenkels 7 ist die Laufschiene 6 über mehrere Stützrippen 12 abgestützt. Die Stützrippen 12 erstrecken sich parallel zueinander entlang der Lauf­ schiene 6 und sind an ihren nach unten weisenden freien Enden zur Erhöhung der Auflagefläche rechtwinklig abge­ winkelt. Dabei bilden zwei benachbarte Stützrippen 12 zusammen mit dem Boden 19 der Laufschiene 6 eine in Schienenlängsrichtung durchgehende Hohlkammer 39, welche die Schraubköpfe der Verankerungsschrauben 11 aufnimmt und mit ihrer Wandung die als Verankerungsstel­ len in die Brüstung 4 gesetzten Vertikalbohrungen gegen Wasserzutritt abdeckt.
Die wetterseitig außenliegende Stützrippe 12 dient als Anschlagfläche 13, die an die wetterabgewandte Seite des Montageschenkels 8 anliegt. In dieser Lage ist die Laufschiene 6 an der Anschlußschiene 8 über mehrere im Abstand zueinander in Schienenlängsrichtung angeordnete Blechschrauben 14 befestigt, wobei die Schrauben 14 den Montageschenkel 8 und die Stützrippe 12 von der Wetter­ seite her horizontal durchgreifen.
Die Verbindungsfalze zwischen der Anschlußschiene 5 und der Laufschiene 6 lassen sich gegebenenfalls durch rau­ penförmig aufgetragene Silikonversiegelungen 21, 21′ auf der wetterabgewandten und der wetterzugewandten Seite gegen Feuchtigkeitsdurchtritt abdichten.
Die Entwässerungskammer 15 dient zur Ableitung von Nie­ derschlagswasser, welches sich zwischen den Laufstegen 16 ansammelt. Dazu ist die Entwässerungskammer 15 an ihrer die Laufstege 16 tragenden oberen Wandung 17 zwi­ schen den Laufstegen 16 mit Wassereinlaßschlitzen 18 versehen. Das eintretende Wasser wird über den zur Wet­ terseite hin schräg nach unten geneigten Boden 19 der Entwässerungskammer 15 zu an der wetterseitigen Seiten­ wand ausgebildeten Wasserauslaßöffnungen 20 und von dort über den Abtropfschenkel 9 in ausreichend seitli­ chem Abstand zur Brüstung 4 nach unten abgeleitet.
Zur Befestigung der nicht eigens dargestellten Rahmen­ seitenteile sind an der Laufschiene 6 innerhalb des mittleren Laufsteges 16 und unterhalb des Bodens 19 der Entwässerungskammer 15 in Längsrichtung der Laufschiene verlaufende Schraubkanäle 34 ausgebildet, an denen sich die Rahmenseitenteile festschrauben lassen.
Auf den parallel zueinander nach oben überstehenden, entlang der Laufschiene sich erstreckenden Laufstege 16 sind die Schiebeflügel 2 waagerecht gegeneinander ver­ schiebbar geführt. Die Schiebeflügel 2 bestehen im we­ sentlichen aus einem rechteckigen Scheibenrahmen 22, in dem eine Doppelglasscheibe 23 mittels Gummidichtungen 24 und Glasabstandshaltern 25 gehaltert ist. Der Schei­ benrahmen 22 ist über in seinem unteren Rahmenteil be­ festigte Laufrollen 26 auf dem Laufsteg 16 verschiebbar gelagert. Die Führung des Schiebeflügels wird durch Führungsschenkel 27 des Scheibenrahmens 22 erreicht, welche auf beiden Seiten des Laufstegs 16 über Bürsten­ dichtungen 28 anliegen. Um eine kippsichere Verschiebe­ führung zu ermöglichen, ist der nicht dargestellte obe­ re Teil der Schiebeverglasung symmetrisch zu den unte­ ren Teilen 16, 27, 28 ausgebildet.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die bereits anhand Fig. 2 beschriebenen gleichen Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß die Montageschiene 5 einen zusätzlichen Tragschenkel 30 aufweist, welcher rechtwinklig an dem Stützschenkel 7 abgebogen ist und an der wetterabgewandten Innenseite der Brüstung mit seinem freien Ende nach unten weisend anliegt. In dieser Anordnung kann die Anschlußschiene 5 über an dem Trag­ schenkel 30 angreifende Verankerungsmittel gegen Wasser­ zutritt geschützt an der Brüstungsinnenseite verankert werden. Zur Aufnahme zusätzlich wirkender Normalkräfte wird dabei eine gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 2 stärkere Verankerungsschraube 31 verwendet, die quer durch den Tragschenkel hindurch in einen Spreiz­ dübel 32 im Mauerwerk eingreift.
Zum Ausgleich von Unebenheiten der Brüstung 4 sind Auf­ lagestücke 33 vorgesehen, über die der Stützschenkel 7 der Anschlußschiene 5 auf der oberen Stirnseite der Brüstung 4 in horizontaler Lage abstützbar ist.
Sämtliche Rahmenteile der Schiebeverglasung, insbeson­ dere die Anschlußschiene 5 und die Laufschiene 6, sind zweckmäßig nach dem Strangpreßverfahren aus Aluminium hergestellt.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Zur Befes­ tigung einer Laufschiene 6 einer mehrflügligen Schiebe­ verglasung auf einer Brüstung 4 ist eine Anschlußschiene 5 vorgesehen, die einen auf der Brüstung 4 abstützbaren, die Laufschiene 6 untergreifenden Stützschenkel 7 und einen mit der Laufschiene 6 fest verbindbaren Montage­ schenkel 8 aufweist. Aufgrund der die Verankerungsstel­ len überdeckenden Anordnung der Laufschiene 6 sind diese gegen die Wetterseite und somit gegen Schäden im Mauer­ werk verursachenden Wasserzutritt abgeschirmt. Zudem wird aufgrund der modulartigen Ausbildung des unteren Rahmenteils in Form der Anschlußschiene 5 und der Laufschiene 6 eine einfache Montage ermöglicht.

Claims (17)

1. Montageanordnung für Schiebeverglasungen (3), insbe­ sondere für mehrflüglige Schiebefenster und Schiebe­ türen, mit einer als Unterteil eines Rahmens auf einer Brüstung (4) festlegbaren Laufschiene (6), die mindestens einen nach oben überstehenden, einen waagerecht verschiebbaren Schiebeflügel (2) tragen­ den Laufsteg (16) aufweist, gekennzeichnet durch eine an der Brüstung (4) durch Verankerungsmittel (11; 31, 32) verankerbare, an deren Verankerungsstel­ len durch eine Abdeckung (40; 3) gegen die Wetter­ seite abgeschirmte Anschlußschiene (5), an der die Laufschiene durch Befestigungsmittel (14) starr be­ festigbar ist.
2. Montageanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Laufschiene (6) als Abdeckung (40) für die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel (11) ausgebildet ist.
3. Montageanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (6) als Hohl­ profilschiene ausgebildet ist und eine in Schienen­ längsrichtung durchgehend randoffene, mit ihrer Wan­ dung die Verankerungsstellen gegen Wasserzutritt von der Wetterseite abdeckende Hohlkammer (39) auf­ weist.
4. Montageanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Hohlkammer (39) nach oben durch den Boden (19) der Laufschiene (6) und nach den Seiten durch zwei parallel zueinander in Schienen­ längsrichtung sich erstreckende, an ihren nach unten weisenden freien Enden rechtwinklig abgewin­ kelte Stützrippen (12) begrenzt ist.
5. Montageanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Laufschiene (6) über die auf der Anschlußschiene (5) stumpf aufliegenden Stützrippen (12) auf der Anschlußschiene (5) abgestützt ist.
6. Montageanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schrauben (11) ausge­ bildeten Verankerungsmittel im Abstand voneinander entlang der Laufschiene (6) angeordnet sind und senkrecht von der Hohlkammer her durch die An­ schlußschiene (5) hindurch in die Brüstung (4) ein­ greifen.
7. Montageanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anschlußschiene (5) einen an der von der Wetterseite abgewandten Innenseite der Brü­ stung (4) verankerbaren Abschnitt (30) aufweist, wobei die Verankerungsstellen der Verankerungsmittel (31, 32) durch die als Abdeckung wirkende Schiebever­ glasung (3) gegen die Wetterseite abgeschirmt sind.
8. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (5) als Winkelprofilschiene ausgebildet ist und einen auf der Brüstung (4) abstützbaren, die Laufschiene (6) untergreifenden Stützschenkel (7) sowie einen mit der Laufschiene (6) starr verbindbaren Montage­ schenkel (8) aufweist.
9. Montageanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anschlußschiene (5) einen an der Innenseite der Brüstung (4) verankerbaren, recht­ winklig zu dem Stützschenkel (7) angeordneten Trag­ schenkel (30) besitzt.
10. Montageanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützschenkel (7) zum Aus­ gleich von Unebenheiten der Brüstung (4) über Auf­ lagestücke (33) auf der Brüstungsoberseite in hori­ zontaler Lage abgestützt ist.
11. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem Stütz­ schenkel (7) vorzugsweise rechtwinklig abgebogene Montageschenkel (8) im Bereich der wetterseitigen Oberkante der Brüstung (4) mit seinem freien Ende nach oben weisend angeordnet ist und mit der Lauf­ schiene (6) über vorzugsweise als gewindeschneiden­ de Schrauben (14) ausgestaltete Befestigungsmittel starr verbindbar ist.
12. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der der Wetterseite zu­ gewandte Verbindungsfalz des Montageschenkels (8) und der Laufschiene (6) mit einer Silikonversiege­ lung (21′) wasserdicht abgedichtet ist.
13. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (6) einen Entwässerungskanal (18, 15, 20) zur Ableitung von Regenwasser aufweist.
14. Montageanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Entwässerungskanal durch eine in Längsrichtung der Laufschiene (6) durchgehende Ent­ wässerungskammer (15) gebildet ist, die einen zur Wetterseite hin schräg nach unten geneigten Boden (19) aufweist, und die an ihrer die Laufstege (16) tragenden oberen Wandung (17) zwischen den Laufste­ gen (16) mit Wassereinlaßöffnungen (18) und an ihrer wetterseitigen Seitenwand mit Wasserauslaß­ öffnungen (20) versehen ist.
15. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine an der Anschlußschiene (5) angeformte oder mit dieser verschraubte Abtropf­ leiste (9), welche die wetterseitige Oberkante der Brüstung (4) übergreifend und in seitlichem Abstand zur Brüstung (4) nach unten weisend, vorzugsweise senkrecht nach unten abgewinkelt angeordnet ist.
16. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch mehrere an der Laufschiene (6) ausgebildete, in Schienenlängsrichtung verlaufen­ de Schraubkanäle (34) zur Befestigung der Seiten­ teile des Rahmens (3).
17. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (5) und die Laufschiene (6) als Strangpreßteile ausge­ bildet sind und aus Leichtmetall, vorzugsweise aus Aluminium bestehen.
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